Garten, Permakultur
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Weniger gießen: 7 Techniken für trockene Sommer

Wenn du mich fragst, ist Gießen eine der lästigsten Aufgaben im Gemüsegarten, vor allem dann, wenn man keinen Wasseranschluss im Garten hat. 

Wir haben neben unserem Küchengarten auch noch einen Acker, auf dem wir nochmal doppelt so viel Gemüse anbauen wie bei uns am Haus – und das ganz ohne Gießwasser, denn dort haben wir keinen Wasseranschluss.

Wir sind (notgedrungen) über die Jahre sehr kreativ geworden und haben einige Tipps und Tricks gegen die Trockenheit im Gemüsegarten gesammelt. Und die werde ich jetzt mit dir teilen, also los geht´s. :)

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Gärtnern ohne Gießen? Wasserspar-Tipps für deinen Garten!

#1 Direkt säen statt Vorziehen 

Mein erster Tipp für dich ist: Säe dein Gemüse wenn möglich direkt ins Beet. Klar, bei vielen wärmeliebenden Kulturen wie Tomaten würde das keinen Sinn ergeben. Für diese Kandidaten wäre die Saison sonst viel zu kurz, weil diese Frostbeulen ja erst nach den Eisheiligen ins Beet dürfen. 

Bei allen Gemüsen, wo die Direktsaat möglich und sinnvoll ist, würde ich dir aber sehr empfehlen, die Voranzucht wegzulassen. Zum Beispiel Salat, Kohlrabi, Feldsalat oder Rucola. 

So können die Pflänzchen direkt ein großes, tiefes Wurzelsystem in der Erde ausbilden, ohne vorher durch einen Pflanztopf begrenzt zu werden. 

Deine Pflanzen sind so robuster und widerstandsfähiger bei Trockenheit und Dürre im Garten, weil sie mit ihren tiefgehenden Wurzeln auch Wasser aus tieferen Bodenschichten hochholen können. Man merkt wirklich einen großen Unterschied zwischen gepflanzten und direkt ins Beet gesäten Gemüsen, was ihren Durst auf Gießwasser angeht. :)

#2 Für eine bessere Wasserversorgung: Pflanzenkohle!

Pflanzenkohle im Garten zu verwenden, ist ein richtiger Geheimtipp. Die ist nämlich ein super Wasserspeicher und saugt sich, wenn es regnet, voll wie ein Schwamm. So bleibt dein Boden viel länger feucht und die Pflanzen können sich auch in Trockenperioden an den Wasserreserven bedienen.

Pflanzenkohle hat übrigens noch mehr positive Effekte, zum Beispiel speichert sie Nährstoffe und ist ein Lebensraum von vielen Mikroorganismen, also ein richtiger Allrounder im Gemüsebeet. ;)

Eine Frage, die mir oft gestellt wird, ist: „Muss ich im Garten Aktivkohle verwenden?“

Nö, musst du nicht. Aktivkohle ist zwar ergiebiger, aber auch viel, viel teurer. Ich kaufe deswegen lieber Pflanzenkohle und bringe davon etwas mehr aus. :)

Apropos Wasserspeicher: Auch mit Kompost kannst du wunderbar das Wasser in deinen Beeten “festhalten”, womit wir zur nächsten Technik kommen: den Kompostbeeten.

#3 Kompost als Wasserspeicher

Wir legen unsere Beete mit der Kompostmethode an, da kann ich dir gerne mal mein Gemüsegarten–Bootcamp verlinken. Das ist ein kostenloser Minikurs, bei dem du gerne mitmachen und dich einer tollen Gemeinschaft von ganz vielen Gartenfreunden anschließen kannst.

Im Bootcamp zeige ich dir im ersten Video, wie du deine eigenen Kompostbeete anlegen kannst, die Wasser super gut speichern und nebenbei auch nahezu unkrautfrei sind.

Trockenheit Dürre

Wir lieben es, mit Kompost zu arbeiten. Das ist nämlich ein wunderbarer Wasserspeicher, der sich bei Regen oder wenn du mal gießt, richtig schön mit Wasser vollsaugt. So können deine Pflanzen, auch wenn es mal trocken ist, immer auf Reserven zurückgreifen. 

#4 Gießt du noch oder mulchst du schon?

Kommen wir zum vielleicht wichtigsten Tipp gegen Trockenheit: dem Mulchen. Du hast mich wahrscheinlich schon 1000 Mal das Wort Mulchen sagen hören, aber es ist einfach so verdammt wichtig, damit deine Beete schön feucht bleiben. ;)

Manchmal, wenn es schon Wochen nicht geregnet hat und ich mir langsam Sorgen um meine Pflanzen mache, schiebe ich den Mulch mal zur Seite, um in der Erde zu fühlen. Und dann merke ich, dass die Erde darunter immer noch ganz schön feucht ist. Das ist echt abgefahren und vor allem dem Mulch zu verdanken, weil den Boden abdeckt und so Wasserverdunstung verhindert.

Ohne Mulch ist das echt viel Wasser, das den Pflanzen durch Verdunstung durch die Lappen geht, deswegen kannst du ruhig großzügig Mulch auf deinen Beeten verteilen. 

Du kannst dafür beispielsweise Rasenschnitt, Stroh oder Laub verwenden. Wir mulchen besonders gerne mit Holzhackschnitzeln. Die sind nämlich gleich noch eine super Abwehr gegen Schnecken! 

#5 Ciao Hochbeete, Kübel und Co. 

Mit dem nächsten Tipp mache ich mich vielleicht ein bisschen unbeliebt, aber ich habe beobachtet, dass die Erde in meinen Hochbeeten und Kübeln super schnell austrocknet. Wir müssen da viel mehr gießen als auf unseren ebenerdigen Beeten. 

Hochbeete haben natürlich andere Vorteile, zum Beispiel wird der Rücken geschont und man kann selbst auf Beton gärtnern, wenn man Hochbeete errichtet. Aber was das Gießen angeht, sind sie eindeutig von Nachteil, weil das Wasser super schnell verdunstet. Vor allem, wenn man jede Gießkanne einzeln anschleppen muss, kann das schon eine aufwendige Sache werden. ;)

Deswegen ist es gerade bei Hochbeeten wichtig, all die anderen Tipps gegen Trockenheit zu beherzigen, damit die Feuchtigkeit so gut es geht im Beet bleibt. 

#6 Im Winter gärtnern

Der nächste Tipp macht besonders viel Spaß in der Umsetzung – und zwar empfehle ich euch, nicht nur im Frühling und Sommer zu gärtnern, sondern auch im Winter. 

Wintergärtnern macht nicht nur super viel Freude, es ist auch unglaublich vielfältig. Hier kommst du zu einem Artikel, in dem ich dir 30 Gemüse vorstelle, die du ohne Probleme im Winter anbauen und ernten kannst.

Aber was hat das jetzt mit Wasser und Gießen zu tun? 

Tja, im Winter verdunstet einfach viel weniger Wasser, weshalb du auch gleich viel weniger gießen musst. Ich gieße meinen Garten im Winter überhaupt nicht, nur im Gewächshaus muss ich natürlich manchmal mit der Gießkanne vorbeischauen. Aber draußen regelt das die Natur von ganz alleine.

Eine richtig entspannte Zeit zum Gärtnern ist das. Und das Gefühl, auch bei Schnee frischen Salat aus dem Garten ernten zu können, ist einfach toll. :)

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    #7 Wenn gießen, dann bitte volle Pulle

    Manchmal kommt man trotz aller Vorkehrungen, die man getroffen hat, ums Gießen nicht drum rum und ich will dich auch auf keinen Fall vom Gießen abhalten. Wie oft man zusätzlich wässern muss, hängt ja auch stark von dem Boden ab, auf dem man gärtnert. Ein Sandboden kann beispielsweise viel weniger Wasser speichern als ein Tonboden. 

    Wichtig ist aber: Wenn du deine Pflanzen gießt, dann gieße richtig. 

    Das bedeutet, dass der Boden so viel Wasser abbekommen sollte, dass er einmal ganz tief durchtränkt wird. So sickert das Wasser auch in tiefere Bodenschichten und die Pflanzen wurzeln direkt hinterher. 

    Wenn du nur sehr zaghaft gießt, wird dein Boden nur oberflächlich feucht. Das hat zur Folge, dass auch deine Pflanzen ein nur sehr oberflächliches Wurzelsystem ausbilden und super abhängig vom regelmäßigen Gießen werden. 

    Wenn du dann mal in den Urlaub fährst und wiederkommst, sind alle Pflanzen vertrocknet, weil sie kein tiefes Wurzelsystem ausgebildet haben, mit dem sie in tiefere, feuchte Bodenschichten gelangen. 

    Also auch wenn es gut gemeint ist, lieber seltener, aber dafür eine ordentliche Portion Wasser geben. :)

    Die letzten beiden Techniken habe ich selber in meinem Garten noch gar nicht ausprobiert, da wir mit den obenstehenden Tricks super auskommen. Ich wollte sie aber trotzdem aufführen, denn vielleicht werden sie in einem anderen Garten gebraucht.

    #8 Ollas und #9 Tröpfchenbewässerung

    Vielleicht hast du schon mal von Ollas gehört, das sind Tongefäße, die in die Erde eingegraben werden und über einen längeren Zeitraum Wasser über ihre Wände an die Pflanzen abgeben. 

    Trockenheit Dürre

    Diese Methode ist schon wahnsinnig alt, hat sich aber dennoch bewährt. Man kann sich Ollas auch selber basteln, indem man zwei Blumentöpfe aufeinander klebt. 

    Falls du Erfahrungen mit Ollas hast, würde ich mich sehr freuen, wenn du davon mal in den Kommentaren erzählst. Ich fände es super spannend, zu hören, ob das wirklich funktioniert und viele andere hier würden das sicher auch gerne wissen. ;)

    Wer es moderner mag, kann auch überlegen, in eine Tröpfchenbewässerung zu investieren. Vor allem bei sehr sandigen Böden bringt das sicher eine immense Arbeitserleichterung. Auch dazu kannst du gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren teilen. :)

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    Kategorie: Garten, Permakultur

    von

    Hi, ich bin Marie. Leidenschaftliche Gärtnerin, Mutter eines sechsjährigen Sohnes und auf dem Weg in ein einfaches und natürliches Leben. Auf meinem Blog dreht sich alles um das Thema Selbstversorgung: vom Gemüsegarten über Tierhaltung oder das Haltbarmachen der eigenen Ernte. Viel Spaß beim Stöbern!

    20 Kommentare

    1. Ulrike Kann sagt

      Hallo Marie… Du hast mich ein bisschen mit Gemüsefieber angesteckt u d ich würde gerne Beete anlegen. Nun haben wir eine Besonderheit: Wir sind nur am Wochenende in unserem Haus mit Garten. Schaffen das die Pflanzen ohne gießen, wenn wir keine Hochbeete anlegen und gut mulchen?
      Lieben Dank für Deine Hilfe & liebe Grüße,
      Ulli

      • Jacky von Wurzelwerk sagt

        Huhu Ulrike,

        das ist kein Problem, wir gießen auch in trockenen Sommern nicht öfter als einmal die Woche. Eine dicke Mulchschicht wirkt da wahre Wunder. ;) Nur, wenn du neue aussäst, musst du gut aufpassen, dass die feucht bleiben. Hier ist die Gefahr schon größer. Du kannst deine Samen vorkeimen und das Beet abdecken, damit das Wasser nicht so schnell verdunstet.

        Beste Grüße und viel Erfolg,
        Jacky von Wurzelwerk

    2. Sophia sagt

      Hallo Marie und hallo aller GärtnerInnen,

      ich habe dieses Jahr die Tropfenbewässerung ausprobiert, weil ich auf meinem Südbalkon mit dem Gießen nicht mehr hinterherkam und mir einige Pflanzen vertrocknet sind. Auch hatte ich das Problem, dass die Kübel so wenig Platz für Wasser haben, dass unten alles wieder herauslief, wenn ich einmal einen morgendlichen oder abendlichen Schwall gegossen habe.
      Für das Tropfsystem habe ich PET-Flaschen (die man eigentlich für 25cent Pfand wieder zurück geben sollte) von 0,5L und 1L Volumen genommen und in den Deckel mit einem Nagel ein bis zwei Löcher geschlagen. Mit Wasser gefüllt habe ich sie dann Kopfüber in die Erde der Kübel gesteckt (je eine Flasche pro Kübel). Bis jetzt sieht es ganz gut aus, die Erde ist von oben zwar relativ trocken, aber die Flasche entleert sich stetig. Mit einer einfachen Markierung mit Edding kann man das auch überprüfen. Die Töpfe sind somit mit dem Wasser auch nicht überfordert. Bis eine Flasche leer ist kann auch schon mal eine Woche vergehen, perfekt um in den Urlaub zu fahren. Ob die Pflanzen so längerfristig auch gut Wasser bekommen, kann ich noch nicht beurteilen.

      LG

    3. Franz sagt

      Hallo Marie, von Aktivkohle habe ich schon des öfteren gehört und konnte mir nichts darunter vorstellen. In Google hätte ich bestimmt darüber was gefunden, aber ehrlich gesagt habe ich daran garnicht gedacht. Jetzt hat mir ein Freund von Wundererde erzählt und da habe ich mal gegoogelt. Habe mir dann mal ein Starterset gekauft, was gestern angekommen ist. Da waren noch Tabletten dabei zum Bodenverbessern. Es liegt aber keine Beschreibung dabei, ob ich die Tabl in den Boden stecken soll, oder in Wasser auflösen soll. Heute Abend, wenn es schattig ist, verteile ich mal die Wundererde auf meinen Böden und Töpfen. Diese Erde soll auch viel Wasser speichern und CO2 binden. Hast du davon schon mal gehört und kannst mir sagen, ob ich das dann so richtig mache? Kanne das auch Aktivkohle sein? Würde mich über eine baldige Antwort freuen.
      VG Franz

    4. xan sagt

      Liebe Marie
      Wunderbar, sich von Artikel zu Artikel zu hangeln. Eine Bemerkung zu den Topf-Ollas. Wir wollten diesen Frühling selber welche bauen und haben nach Anleitung je zwei Tontöpfe mit Silikon aus der Tube verklebt. Erst ganz am Schluss haben wir gemerkt, dass im Silikon ein starkes Biozid drin ist. Es gibt wohl auch Silikon ohne, so weit kamen wir nun nicht mehr, es lohnt sich aber auf jeden Fall, darauf zu achten.

    5. D. sagt

      PFLANZENBEWÄSSERUNG mit Ollas

      Habe so eine schlanke Tonflasche sogar in jedem größeren Blumentopf. Die Abgabe des Wassers ist perfekt. Die Pflanzen scheinen sich zu holen, was sie brauchen.

      Mal stressige Tage und Gießen vergessen, kein Problem. Langes Wochenende nicht zu Hause, kein Problem.

      Im Garten habe ich abgeplatzte, unschöne Tontöpfe zugestöpselt und bis zum Rand vergraben. Feinmaschiges Metallgitter drauf (altes Pfannenspritzgitter zB.), damit keine Jungvögel darin ertrinken.

      Den Tontopf habe ich unter dem Auslaß einer Dachrinne vergraben. So wird er immer wieder von selbst aufgefüllt und gibt langsam das Wasser wieder ab, wenn die Erde trocken wird.

    6. Ich bin durch Facebook zufällig auf die Seite gekommen und direkt mal einige Artikel verschlungen :)) ich bin selbst Gärtnerin für Gemüse – und Zierpflanzenbau. Aber ich muss manchmal doch noch abschielen, weil vieles leider vergessen wurde und ich selbst nie einen Garten hatte. Jetzt habe ich aber endlich wieder einen Balkon und der wird ordentlich genutzt. Schade nur, dass ich keine Ampeln mehr nutzen kann. Im alten Wohnort ging es noch, da hatte ich Erdbeeren drin :).

      Tolle Seite, viele Tricks, die mir neu sind, so geht Austausch und weiter so ! Daumen hoch äh also den grünen : )

    7. Nicole sagt

      Hey Marie, mich würde auch interessieren wieviel man davon so ca braucht. Reicht zb ein 45 Liter Sack für 3 Rahmenbeete (2 mal mal 1,20 ) Jetzt hab ich von em-Chiemgau voraktivierte Pflanzenkohle gefunden die ist im 45 Liter Sack. Kann ich die so auf den Kompost streuen oder muss ich damit was machen? Ich habe nämlich weder einen Komposthaufen noch einen Bokashi-Eimer. Wäre toll du hast einen Tipp wo ich das ansonsten kaufen kann was fix und fertig zur Verwendung ist. Bzw was ich mit dem von Em-Chiemgau machen kann. Hmm blicke immer weniger je mehr ich lese. Und ich empfinde das alles ganz schön teuer bisher. Was man alles so braucht bis man erntet wenn man so neu beginnt :-(

    8. Natascha Esch sagt

      Liebe Marie,
      ich bin total begeistert von deinen Tipps. Ich verfüge über einen großen Hof, Garten und zusätzlich noch einem großen Grundstück an einem Südhang. Während in Hof und Garten bei mir zu Haus alles super wächst (sogar Auberginen und Schlangengurken), stehe ich auf meinem Südhanggrundstück vor großen Herausforderungen. Ich werde es dieses Jahr mit den Ollas versuchen und werde dann berichten. Zuvor hatte ich noch nie von Ollas gehört. Also vielen Dank für deine tollen Beiträge.
      Liebe Grüße Natascha

    9. Julia sagt

      Hallo Marie,
      Wie und wieviel Pflanzenkohle verwendest du denn? Habe gelesen, dass diese als Kompostbeschleuniger verwendet wird und nicht direkt im Beet ausgebracht werden soll. Und wo kaufst du sie?

      Danke dir,
      Julia

    10. Henrike sagt

      Liebe Marie,
      ich finde deinen Tipp mit der Aktivkohle ganz toll. Kannst du sagen wo du diese her bekommst? Die gängigen Baumärkte bieten es nicht an. Würde alternativ auch ein Bodenaktivator zB von Neudorff (Terra Preta) funktionieren?
      Viele Grüße

    11. Tamara sagt

      Wir haben dieses Jahr jeweils 2 Tontöpfe zusammen geklebt und ins Hochbeet rein gemacht,diese mit Wasser gefüllt. Es ist zu empfehlen geht prima mussten viel weniger gießen.

    12. Ursula Züger sagt

      Liebe Marie
      Du bist ein riesen Geschenk für uns ganz lieben Dank für alle Tipps und Videos man ist einfach nie ausgelernt hi hi hi……
      Alles Liebe an dich liebe Marie und weiterhin viel Spass mit deinem wundervollen Garten wünscht Ursula

    13. Nölle Ulrike sagt

      Ich kann auch nur positiv von den Ollas berichten. Bin auch ein Neuling im Gemüseanbau. Bevor wir im Mai zwei Hochbeete gebaut haben, habe ich deinen Garten-starten-Kurs gemacht und die Beete mit viel Kompost gefüllt, immer gut mit Heu gemulcht und mehrere Sechsliter-Ollas eingebaut (Je 1/m2, allerdings gekaufte). Selbst bei 33 Grad habe ich nur ein-zweimal pro Woche nachgefüllt!

    14. Hallo Marie,

      dieses Jahr habe ich für meine Tomaten, die in alten Obstkisten auf der Terrasse wohnen, Ollas aus Blumentöpfen gebaut und bin mit dieser Methode wahnsinnig zufrieden. Letztes Jahr musste ich mindestens ein Mal, an heißen Tagen zwei Mal täglich gießen. Diese Jahr fülle ich die Ollas im Schnitt alle vier bis fünf Tag wieder auf. Damit kann man auch ohne Tomatensitter beruhigt mal ein Wochenende lang wegfahren.
      Für die Größenverhältnisse: pro Obstkiste (1 Tomatenpflanze, und 2-3 Basilikum oder Kapuzinerkresse) habe ich eine Olla aus zwei Tontöpfen mit 13 cm Durchmesser.

    15. Jana Köbsch sagt

      Ich habe festgestellt (und auch ausprobiert auf dem gleichen Beet mit zwei verschiedenen Mulchmethoden), dass die Methode mit Holzhackschnitzeln die Nährstoffaufnahme der Pflanzen doch drastisch vermindert. Deshalb müsstest Du, meiner Meinung nach, jedes Mal, wenn du die Holzhackschnitzel erwähnst, dazuschreiben, dass der Boden dann eine kräftigere Düngung benötigt.
      In dem einen oder anderen Text erwähnst du das, ich habe aber bestimmt ein halbes Jahr gebraucht, bis ich meine Beobachtung in einem Beitrag von Dir quasi bestätigt bekam.
      Ich habe in diesem Jahr auf Dein Anraten hin, das erste Mal Holzhackschnitzel zum Mulchen verwendet). Es ist wirklich eine tolle Methode, wenn man anders düngt. Ich danke Dir dafür.

    16. Maria Heiligensetzer sagt

      Hallo Marie,
      wo bekomme ich Holzhackschnipsel her? Gibts die im Gartencenter zu kaufen ?
      Deine Tipps sind wirklich wertvoll! vielen Dank dafür!

    17. Joachim de Jager sagt

      Hallo Marie, vielen Dank für Deine tollen Tipps. Bei der Pflanzenkohle gibt es viele verschiedene Anbieter, manche haben recht große Kohlestücke, wie bei der Grillkohle, andere wieder eher Pulver von 0-6 mm – welche Korngröße verwendest Du denn? Und kannst Du eine Bezugsquelle nennen?
      Bei unserem Hochbeet haben wir außen zwei Komposter aus verzinkten Streckmetall zweckentfremdet (aus 2 x 1 m²-Komposter haben wir so 3 m² Fläche erhalten) und innen mit Teichfolie ausgelegt. Die Sonne kommt erst ab Mittag hin und somit brauchen wir eher weniger Wasser als beim normalen Beet.
      Im normalen Beet habe ich dieses Jahr die Zwiebeln in eine ca. 10 cm tief-gezogene Rinne gesteckt und nur leicht mit Erde bedeckt und nur die Rinne bewässert. Auch um die Erdbeeren, Bohnen, Kürbisse, Gurken und den Mais habe ich Gießrinnen gezogen und somit zielgenau und sparsam gießen können. Aus alten Verpackungen (Eimern für Vogelfutter, großen Joghurtbechern und Pflanztöpfen) hatte ich Gießhilfen gebastelt – einfach mit der Säge horizontal aufgesägt und so über die Pflanzen gesteckt das ein Ring darum entstand.
      Herzliche Grüße
      Joachim

    18. Sabine sagt

      Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal ersthaft angefangen zu gärtnern seit meiner Jugend und zwar in Hochbeeten und Containern (da ich die besten Plätze für verschieden Pflanzen erst mal testen will und auch einfach ganz viele kleine, ungenutzte Ecken habe und keinen zusammenhängenden Garten).

      Von Anfang an habe ich Ollas (selber gemacht aus Blumentöpfen) mit eingeplant. Tomaten im Mörtelkübel, Gurken und Salat im Hochbeet. Strohmulch überall als Schutzschicht. Auch bei Hitze (wobei der Vogelsberg nicht so extrem heiss wird, Spitzentemperatur war dieses Jahr 30°C) musste ich nicht mehr als 2x pro Woche die Ollas auffüllen, auch bei den durstigen Pflanzen.

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