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Erste Hilfe für Tomaten bei Kraut- und Braunfäule

Die Kraut- und Braunfäule ist eine der fiesesten Tomaten-Krankheiten überhaupt, und kaum ein Garten bleibt von ihr verschont. Aber keine Sorge: Es gibt Möglichkeiten, der Krautfäule die Stirn zu bieten! ;)

Wie du der gefürchteten Krankheit bei deinen Tomatenpflanzen vorbeugst und was du tun kannst, wenn die Kraut- und Braunfäule bereits zugeschlagen hat, erfährst du in diesem Artikel.

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Kraut- und Braunfäule – was ist das?

Die Kraut- und Braunfäule ist eine ziemlich fiese Tomaten-Krankheit, die durch einen Pilz ausgelöst wird. Nicht nur Tomaten, auch andere Nachtschattengewächse wie Kartoffeln sind davon betroffen. Bei Tomaten ist es aber eine der fatalsten und am häufigsten vorkommenden Krankheiten.

Tomaten Kraut- und Braunfäule

Die Sporen von Phytophthora infestans werden vom Wind und Regen übertragen. Egal, wie sorgfältig du deine Tomaten anbaust – es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Kraut- und Braunfäule auslösenden Sporen früher oder später auf deinen Pflanzen landen. Der Trick ist, ihnen von da an das Leben schwer zu machen.

Wie die meisten Pilze liebt Phytophthora infestans feuchtwarme Bedingungen. Nur in einer solchen Umgebung können die Sporen sich auf den Pflanzen breit machen, vermehren und die Kraut- und Braunfäule auslösen.

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Symptome der Kraut- und Braunfäule

In einem verregneten Sommer ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Kraut- und Braunfäule auftaucht. In so einem Jahr ist das Motto: Hab keine Tomaten auf den Augen, sondern schau ganz genau hin, damit du erste Anzeichen sofort entdeckst und handeln kannst!

Braunfäule Tomaten

Du weißt, dass es so weit ist, wenn auf den Blättern und Stängeln deiner Tomaten bräunliche Flecken auftauchen. Auf den Blattunterseiten bildet sich manchmal zusätzlich dazu ein zarter weißer Belag.

In weiter fortgeschrittenen Stadien der Krankheit werden die Blätter schwarz und welken und auch der Stängel wird befallen. Leider können auch die heiß ersehnten Früchte dann betroffen sein: Sie werden braun und hart, die treulosen Tomaten!

Tomate Frucht Braunfäule

Vorsicht ist besser als Nachsicht – wie du der Kraut- und Braunfäule vorbeugst

Du kannst zwar nichts dagegen tun, dass der Wind die Sporen in deinen Gemüsegarten trägt, aber du kannst deinen Tomaten helfen, für den Angriff aus der Luft gewappnet zu sein. Mit den richtigen vorbeugenden Maßnahmen kannst du dem Pilz so ein Schnippchen schlagen und seine Pläne vereiteln.

Maßnahme #1 Sicherheitsabstand

Schon bei der Planung deiner Beetbelegung kannst du eine erste Sicherheitsvorkehrung treffen. Denn die Sporen von Phytophthora infestans überwintern oft in Pflanzkartoffeln und machen sich dann vom Kartoffelbeet aus auf den Weg zu deinen Tomatenpflanzen.

Ein großer Abstand zwischen deinem Kartoffelbeet und deinen Tomaten ist also ein erster Schritt, um die Kraut- und Braunfäule zu verhindern.

Auch das Wissen, dass die Sporen vor allem über die Luft übertragen werden, kannst du bei deiner Beetplanung nutzen. Wenn du weißt, aus welcher Richtung der Wind meistens kommt, dann achte darauf, dass er eher von den Tomaten zu den Kartoffeln weht als andersherum.

Aber Achtung: Denk daran, dass vielleicht auch im Nachbargarten Kartoffeln wachsen. Die Sporen lassen sich vom Gartenzaun nicht abschrecken. ;)

Auch zwischen deinen Tomatenpflanzen solltest du genug Platz lassen. So stecken sich die Pflanzen nicht so schnell gegenseitig an, haben es vor allem aber luftig und trocknen zügig. Auf trockenen Blättern fühlt sich der Pilz nicht wohl – und macht es sich gar nicht erst gemütlich.

Maßnahme #2 Kraut- und braunfäuletolerante Sorten

Du hast bestimmt deine Lieblings-Tomatensorten, die du jedes Jahr anbaust. Wenn du öfter mit Kraut- und Braunfäule zu kämpfen hast, könnte es sich aber lohnen, auch mal braunfäuletolerante Sorten wie „Matina“, „De Berao“ oder „Primabella“ auszuprobieren. Die lassen die Pilzkrankheit ganz schön alt aussehen.

Tomate Jungpflanzen

Besonders, wenn du deine Tomaten im Freiland anbaust, solltest du darauf achten, nur geeignete Sorten zu verwenden. Manche Sorten sind so wasserscheu und empfindlich, dass sie sich wirklich nur im Gewächshaus wohlfühlen.

Eine wichtige Voraussetzung für gesunde und kräftige Tomatenpflanzen ist übrigens auch eine Aussaat zum richtigen Zeitpunkt. Um den nicht zu verpassen, kannst du dir einfach meinen Aussaatkalender zur Hilfe holen.

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    Maßnahme #3 Sauberkeit

    Wenn du im Garten arbeitest, kann es immer mal passieren, dass du Krankheitserreger von einer Pflanze zur nächsten trägst. Das kann über Gartenwerkzeuge, Erde, oder aber auch einfach über deine bloßen Hände geschehen. Und das wollen wir natürlich nicht.

    Um zu verhindern, dass du Sporen der Kraut- und Braunfäule von deinen Kartoffeln zu den Tomaten schleppst, kannst du ein paar einfache Regeln befolgen. Eine Grundregel ist, dass du niemals direkt hintereinander im Kartoffelbeet und an deinen Tomatenpflanzen arbeiten solltest.

    Gartenwerkzeuge, mit denen du die Pflanzen direkt berührst, solltest du regelmäßig waschen. Besonders nach der Kartoffelernte können Grabegabel, Gartenschuhe und Schubkarre mit den Sporen belastet sein. Bevor du dich jetzt deinen Tomaten zuwendest, solltest du für Sauberkeit sorgen.

    Maßnahme #4 Abwehrkräfte stärken

    Du kannst es der Braunfäule nicht nur ungemütlich machen, sondern deine Tomaten auch aktiv stärken. Dazu machst du eine Ackerschachtelhalm-Jauche. Wie das geht, erfährst du in diesem Artikel. Statt Brennesseln verwendest du einfach Schachtelhalm. ;)

    Ackerschachtelhalmjauche

    Mit der verdünnten Jauche kannst du deine Tomatenpflanzen dann regelmäßig gießen und einsprühen. Beides hilft ihnen, sich gegen den Pilz zu wappnen. Aber: Achte darauf, dass die Pflanzen nach dem Einsprühen richtig gut abtrocknen können. Das ist super wichtig!

    Zum Gießen von Tomaten gibt es noch einen Tipp: Achte darauf, sie möglichst vorsichtig zu bewässern, sodass die Blätter nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. Denn so beugst du nicht nur feuchten Blättern vor, sondern verhinderst auch, dass mögliche Erreger aus dem Wasser auf die Pflanze gelangen.

    Mulch sorgt (neben all seinen anderen tollen Eigenschaften) dafür, dass das Wasser beim Gießen nicht spritzt.

    Jätest du noch oder mulchst du schon? ;) Falls du die geniale Technik noch nicht kennst, solltest du unbedingt diesen Artikel lesen:

    So funktioniert Mulchen! Schritt für Schritt zum Mulchbeet

    Maßnahme #5 Für Trockenheit sorgen

    Je trockener deine Tomatenpflanzen stehen, desto geringer ist das Risiko, Kraut- und Braunfäule zu erwischen. Das ist auch ein wichtiger Grund, weshalb wir sie so gern in Gewächshäusern und unter Tomatendächern anbauen.

    Ein Dach über dem Kopf ist eine super sinnvolle Maßnahme gegen die Pilzkrankheit. Wenn du die Möglichkeit hast, deine Pflanzen geschützt anzubauen, dann mach das unbedingt. Die Pflanzen werden es dir danken und dich dafür belohnen!

    Aber wähne dich nicht in falscher Sicherheit: Auch im Gewächshaus können deine Tomatenstöcke feucht werden! Sie transpirieren ständig und „atmen“ über ihre Blätter jede Menge Wasser aus. Damit die Pflanzen trocknen können, sollte dein Gewächshaus also immer gut belüftet sein.

    Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten, um für trockene Blättern an deinen Pflanzen zu sorgen – im Gewächshaus wie im Freiland. Lass immer ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen und geiz deine Tomaten aus, damit sie nicht zu buschig werden. Wie das geht, kannst du in diesem Artikel nachlesen:

    Tomatenpflanzen ausgeizen und Tipps zur Tomaten-Pflege

    Sobald deine Tomaten etwas größer sind, kannst du auch anfangen, die unteren Blätter zu entfernen. Mit weniger Blättern stehen deine Tomaten luftiger und bieten den Pilzsporen weniger Angriffsfläche.

    Du solltest allerdings nur dann Pflanzenteile entfernen, wenn die Tomaten gerade trocken sind. Beim Entblättern feuchter Tomatenpflanzen entsteht nämlich die Gefahr, dass vorhandene Erreger über die Wunden, die beim Entfernen der Blätter entstehen, eindringen. Genau das gleiche gilt fürs Ausgeizen. Aber das macht an einem sonnigen Tag sowieso mehr Spaß. ;)

    Hast du all diese Vorsichtsmaßnahmen befolgt, solltest du kaum noch Probleme mit der Kraut- und Braunfäule haben. Sie lässt sich mit der richtigen Handhabung erfahrungsgemäß ziemlich gut in Schach halten.

    Ganz auf der sicheren Seite können wir natürlich nie sein: In einem so verregneten Sommer wie in diesem Jahr rechne ich nicht mit einer besonders üppigen Tomatenernte. Aber so ist das nun mal mit dem Gärtnern: Mal fällt die Ernte super großzügig aus, und manchmal eben eher kleiner.

    Hilfe, meine Tomaten haben Kraut- und Braunfäule – was muss ich tun?

    Erst mal tief durchatmen und Ruhe bewahren – du kannst immer noch ganz viel machen, um deine Tomatenernte zu retten. Zunächst solltest du checken, ob du an den vorbeugenden Maßnahmen noch etwas verbessern kannst – die können nämlich auch die akute Situation verbessern.

    Versuche, es deinen Pflanzen so einfach wie möglich zu machen, immer schnell zu trocknen. Dazu kontrollierst du, ob dein Gewächshaus gut belüftet ist, entblätterst die Tomaten und entfernst Geiztriebe. Wenn sie sehr engen stehen, nimm ein oder zwei Tomaten raus.

    Braunfäule: Tomaten entblättern

    Die Pflanzenteile, auf denen du Symptome erkennst, solltest du unbedingt entfernen. Wenn eine Pflanze sehr stark betroffen ist, entfernst du sie am besten komplett.

    Die betroffenen Tomaten kannst du außerdem mit Ackerschachtelhalmjauche besprühen. Die gefällt dem Pilz nämlich gar nicht, stärkt aber die Pflanzen. Wenn du gerade keine fertige Jauche zur Hand hast, greifst du am besten auf eine andere Lösung zurück, um mit der Behandlung sofort beginnen zu können. Denn Jauche braucht ja Zeit, um zu reifen.

    Einfaches Hausmittel gegen Kraut- und Braunfäule

    Eine gute und schnell zubereitete Alternative zu Schachtelhalmjauche ist Salbeitee mit Backpulver. Dazu brühst du einen Liter Tee auf, rührst zwei Teelöffel Backpulver hinein, lässt das Ganze abkühlen und besprühst dann die Pflanzen damit. Achte auch hier wieder darauf, dass die Tomaten zwischen den Behandlungen immer gut abtrocknen.

    Der Salbei und das Backpulver wirken gegen einen neuen Befall mit dem fiesen Braunfäule-Pilz, das verbessert die weiteren Chancen für deine Tomaten ungemein!

    Jetzt heißt es: Daumen drücken, dass du die Krautfäule noch einmal vertreiben konntest! Ich hoffe ja, dass die Wolken sich endlich verziehen und die Tomaten ein laaanges Sonnenbad nehmen können, statt traurig im Regen herumzustehen.

    Du bekommst gar nicht genug von Tomaten und willst mehr wissen? Dann schau doch mal hier rein:

    Tomaten anbauen: Die 7 wichtigsten Tipps für eine große Ernte!

    Tomaten richtig düngen – Wann, wie, mit welchen Düngern?

    Deine Tomaten-Blüten fallen ab? So rettest du deine Früchte und verdreifachst deine Ernte!

    Wie sieht es bei deinen Tomatenpflanzen aus? Hast du schon mit der Kraut- und Braunfäule zu kämpfen?

    Kategorie: Garten, Gemüse-Anleitungen, Selbstversorgung

    von

    Hi, ich bin Marie. Leidenschaftliche Gärtnerin, Mutter eines sechsjährigen Sohnes und auf dem Weg in ein einfaches und natürliches Leben. Auf meinem Blog dreht sich alles um das Thema Selbstversorgung: vom Gemüsegarten über Tierhaltung oder das Haltbarmachen der eigenen Ernte. Viel Spaß beim Stöbern!

    40 Kommentare

    1. Nina sagt

      Hallo liebe Wurzelwerker
      Danke für den informativen Artikel. Besprüht ihr die Pflanzen am Morgen mit Ackerschachtelhalmjauche und Salbeitee?

      Danke und viele liebe Grüße
      Nina

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hallo Nina,
        ja, am Morgen ist prima. Dann hat die Pflanze genug Zeit, um abzutrocken. Am besten sprühst du an einem bewölkten Morgen, damit die Sonne die feuchten Pflanzenteile nicht verbrennt.
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    2. Rudolf Pfenninger sagt

      Durchschlagender Erfolg: Backpulver fehlt, aber Soda ist vorhanden. Also Daumen hoch und mischen. 2% Soda + 2% Äthylalkohol (Brennsprit) + etwas Schmierseife + noch etwas Tabaksaft (half mindestens gegen Läuse). Manchmal noch 0.1% Bronidox-L, dies ist ein Antipilzmittel verwendet in Kosmetiksalben als Konservierer. Danach die Tomaten, bei denen der obere 1/3 noch passabel aussah, der Rest war schwarz, 3 x gespritzt. Nach kurzer Zeit waren die schwarzen Flecken an den Stängel braun und keine weiteren Blätter und Tomaten angesteckt. Jetzt nach etwa 10 Tagen habe ich wieder reife Tomaten. Genau gleich hat es bei den Kartoffeln geholfen. Ob dabei Blüten beschädigt werden weiss ich noch nicht.

    3. Dörte Gericke sagt

      Weiß jemand in welchem Verhältnis ich Ackerschachtelhalmextrakt zum Sprühen verdünnen muss?? Finde nur Produkte im Netz aber darauf keine Antwort:-(

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hallo Dörte,
        wenn du Ackerschachtelhalm verjaucht hast, kannst du die fertige Jauche im Verhältnis 1:20 mit Wasser verdünnen und die Pflanzen damit gießen. Wenn du die Pflanzen besprühen möchtest, kannst du einen Tee herstellen, indem du Ackerschachtelhalm mit heißen Wasser überbrühst und das Ganze 24 Stunden stehen lässt. Dann seihst du den Sud ab und sprühst ihn auf deine Pflanzen.
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    4. Lily sagt

      Vielen herzlichen Dank für Deine zahlreichen Tipps! Dies ist mein ersten Gartenjahr und alle meine aus Samen selbst gezüchteten Tomaten haben Braunfäule. Ich sprühe jetzt den Salbeitee und hoffe, dass wenigstens ein Teil überlebt.
      Darf ich noch etwas zur Braunfäule fragen? Ich habe die Tomaten in Töpfen, kann ich diese bzw. die Erde nächstes Jahr wieder verwenden oder überlebt der Pilz darin?
      Herzlichen Dank & liebe Grüsse Lily

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hallo Lily,
        hui ja dieses Jahr ist wirklich ein schlimmes Kraut- und Braunfäulejahr. Ich drücke die Daumen, dass ein Teil deiner Tomaten es packt. Die Erde kannst du wiederverwenden, wenn du etwas Urgesteinsmehl einarbeitest.
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    5. Sonja Knöller sagt

      Liebe Marie,
      ich bin auch ein Fan deiner Videos und Tipps.Dank dieser berücksichtigten Dünge und Pflanz-Tipps habe ich zum ersten Mal seit Jahren eine reichhaltigen Tomatenfruchtstand in meinem selbstgebauten Tomaten Haus ( eher grosses Dach) Aber der viele Regen hat an den Seiten die Braunfäule entstehen lassen ( Fleischtomaten sind fast alle in die Tonne gewandert). Jetzt versuche ich den Rest zu retten, mit deinem Spritzmitteltipp!
      Wie lässt du die grünen geretteten abgepflückten Tomaten nachreifen? Dunkel, trocken und warm ?
      Herzlichen Dank und viele Grüße
      Sonja

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hallo Sonja,
        ich lege die Tomaten zum Nachreifen in einen mit Zeitungspapier ausgelegten Pappkarton, den ich an einen warmen Ort stelle :) Tut mir leid, dass diese fiese Fäule in deinem Garten wütet – manchmal können wir Gärtner*innen nur Schadensbegrenzung betreiben. Nächstes Jahr wird hoffentlich besser!
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    6. Katja sagt

      Hallo Marie, habe bislang immer nur einen Garten zum chillen und grillen gehabt. Dieses Jahr nach dem Umzug, wollte ich mal das mit dem Anbauen versuchen… bevor ich dich kannte und deine tolle Arbeit kannte. Grande Katastrophe…viel Arbeit, kaum Ertrag. Nächstes Jahr wird besser geplant. Die Tomaten sind leider auch betroffen, schneide jeden Tag, Blätter weg, so dass sie bald Kahl sind. Schachtelhalm Jauche, hatte ich schon probiert, bevor du diesen Tipp gegeben hast. Jetzt hoffe ich auf dieses Hausmittel, damit die Tomaten wenigstens noch etwas rot werden, vor der Noternte.
      Aber als dümmste anzunehmender User eines Gartens, bin ich so dankbar für deine Tipps.

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hallo Katja,
        mach dir keinen Kopf – am Anfang dauert es etwas, bis du deinen Garten gut kennst und weißt, was deine Pflanzen brauchen. Es ist ganz normal, dass immer mal wieder Dinge anders laufen als geplant und du wirst wahrscheinlich immer wieder Kontakt mit Pflanzenkrankheiten kommen. Aber mit der Zeit weißt du dann von selbst, worauf du achten musst, keine Sorge :)
        Ich wünsche dir viele schöne Momente in deinem Garten!
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    7. Niko sagt

      Liebe Marie,
      Danke für deine Tipps.
      Eine Frage zur Erde noch. Muss ich sie austauschen wenn die Braunfäule zugeschlagen hat?
      Liebe Grüße

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hallo Niko,
        du musst die Erde nicht unbedingt austauschen. Es reicht oft, wenn du Urgesteinsmehl streust, es etwas in den Boden einarbeitest und den Pflanzen, die später an der Braunfäule-Stelle wachsen, eine dicke Mulchschicht verpasst. Dann ist der Boden abgedeckt und Sporen können nicht vom Boden aufgewirbelt werden.
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

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