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Unsere kleine große Farm Ferkel

Kinofilm: Unsere große kleine Farm – Interview mit John Chester

Weil ihr Hund Todd zu laut bellt, müssen John und Molly Chester ihre Stadtwohnung verlassen. Diese Gelegenheit nutzen sie, um einen Traum zu verwirklichen, den sie so lange hatten: Einen eigenen regenerativen Hof aufzubauen und mit der Natur zu arbeiten statt gegen sie. Also kaufen sie eine alte, heruntergewirtschaftete Zitronenfarm und legen los. Der Naturfilmer John hat über die Jahre einen super inspirierenden Dokumentarfilm über ihr Abenteuer gedreht, der am 11. Juli in die Kinos kommt. Hier ist mein Interview mit John. Viel Spaß! Pssst: Falls du Lust hast, dir den Film anzuschauen: Auf meiner Facebookseite verlose ich morgen dreimal zwei Kinokarten. ;) Marie: Hey John, schön, dass du hier bist! Warum stellst du dich nicht erstmal vor und erzählst uns etwas über dich und Molly, eure Farm und den Film? John: Na klar! Mein Name ist John Chester und meine Frau Molly und ich haben vor acht Jahren unsere Farm gekauft und aufgebaut, weil wir eine große Sehnsucht nach wirklich gesundem, nährstoffreichem Essen mit diesem intensiven, echten Geschmack hatten, den man heute im Supermarkt …

Die genialste Art, Gemüse haltbar zu machen

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der die Gemüsegärten explodieren und man mehr erntet, als man essen kann oder mag. Da wäre es doch schön, auch im Winter noch etwas davon zu haben und einen Teil des Gemüses haltbar zu machen. Genau deswegen möchte ich dir jetzt eine geniale Konservierungsmethode vorstellen, die heutzutage kaum noch jemand beherrscht: das Fermentieren. Beim Fermentieren macht man sich kleine Bakterien zunutze, die natürlicherweise auf dem Gemüse vorkommen: die Milchsäurebakterien. Mit ihrer Hilfe kann man das Gemüse mindestens sechs Monate aufbewahren, teilweise sogar bis zu zwei Jahre. Früher war die Fermentation die gängigste Art, um Gemüse haltbar zu machen, und das völlig zurecht. Fermentieren ist super einfach, wenn man den Dreh einmal raushat, kommt ohne teures Zubehör und Schnickschnack aus und funktioniert sogar ganz ohne Strom oder elektrische Kühlung. Und das Beste: Bei allen anderen Konservierungsmethoden gehen Inhaltsstoffe und Vitamine verloren. Ob das jetzt Einkochen ist, Einfrieren, Dörren, Einlegen oder Einlagern. Beim Fermentieren bleiben die Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe aber nicht nur erhalten, das Gemüse enthält nach dem Fermentieren sogar …