Alle Artikel mit dem Schlagwort: Rezept

Erntekorb mit Mangold

Mangold zubereiten: Vom Grünzeug zum Gaumenschmaus

Dein Mangold wächst prächtig und nun suchst du nach Rezepten, wie du deinen Mangold zubereiten kannst? Was im Garten so viel Freude bringt, sorgt in der Küche nämlich oft für ratlose Gesichter. In Supermärkten sucht man Mangold meistens vergeblich – genauso wie die Mangold-Rezepte in vielen Kochbüchern. Damit sich das schleunigst ändert, verrate ich dir hier alles, was du für die Zubereitung von Mangold wissen solltest. Außerdem gibt es meine allerliebsten Mangold-Rezepte obendrein! Wenn dir Mangold im Garten noch fehlt, dann erfährst du in meinem Beispiel-Gartenplan, wie du ihn am besten in deine Fruchtfolge integrieren kannst. Den Gartenplan kannst du dir hier ganz schnell und einfach herunterladen: Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan! Trag dich hier ein und ich versorge dich rund ums Jahr mit meinen besten Gartentipps per Email. Und den Gemüsegarten-Pflanzplan gibt’s als Willkommensgeschenk obendrauf! Her damit! Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen. Mangold zubereiten: 5 Techniken #1 Fermentierte Mangoldstiele Die bunten Mangold-Stiele …

Pflaumen einkochen

Pflaumen einkochen – mein Lieblingsrezept und andere tolle Einkochideen!

Pflaumen einkochen und in köstliche Wintervorräte verwandeln – das ist ab Juli eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Meine Familie und ich stehen total auf Pflaumen, vor allem auf Zimtpflaumen, davon kann ich gar nicht genug einkochen! Im Winter essen wir super gerne warmen Grießbrei mit Zimtpflaumen. Also auf geht’s ans Pflaumen einkochen! Ich verrate dir mein Lieblingsrezept und habe auch noch sehr leckere andere Ideen im Gepäck, wie du die Pflaumenschwemme aus deinem Garten auf köstlichste Weise bewältigen kannst. Du wirst dein blaues Wunder erleben! ;) Kann ich Pflaumen und Zwetschgen auf dieselbe Weise einkochen? Pflaumen und Zwetschgen kannst du auf dieselbe Weise einkochen.  Sie gehören zur Pflanzenfamilie der Rosengewächse, wobei die Zwetschge eine Unterart der Pflaume ist. Pflaumen (zu denen übrigens auch Mirabellen und Renekloden zählen) sind rund und etwas saftiger als Zwetschgen. Sie können dunkelblau, rötlich oder gelb sein und lösen sich meistens etwas schwer vom Kern.  Zwetschgen sind länglich, dunkelblau-lila und haben ein gelbliches Fruchtfleisch. Wenn sie wirklich reif sind, kannst du den Kern ganz leicht entfernen. Zwischen Juli und September ist Pflaumensaison. Die solltest du unbedingt nutzen für viiiele …

Frische geerntete Birnen zum Einkochen.

Birnen einkochen: von Omas Rezept bis richtig trendy!

Birnen einkochen ist eine tolle Idee, um das leckere Obst aus deinem Garten das ganze Jahr lang genießen zu können. Denn wie lautet der alte Witz, den du bestimmt auch kennst: Wann sind Birnen reif und lecker? In den zwei Minuten, in denen sie weder steinhart noch matschig sind! ;) Auch wenn das jetzt nicht der große Schenkelklopfer ist, zeigt der Witz das Problem mit Birnen: Viele Sorten schmecken zwar super köstlich, sind aber leider nicht gut lagerfähig. Einige Birnenarten kannst du nur wenige Tage lang aufheben, bevor sie sie weich und faulig werden. Deswegen zeige ich dir heute, wie du deine Ernte in köstliche Vorräte verwandelst, die dich aus dem Regal heraus so lecker anlachen, dass du sie sicher bald weggeschlemmt hast! Welche Sorten gibt es und welche eignen sich gut zum Birnen Einkochen? Es gibt mittlerweile einige tausend Birnensorten – da kann man schnell mal den Überblick verlieren! Grundsätzlich kannst du aber alle Birnensorten einkochen. Alte Birnensorten: Das sind alle Sorten, die es schon vor 1950 gab. Leckere Vertreter davon sind „Gellerts Butterbirne”, „Gute Luise”, „Nordhäuser Forellenbirne” …

Kirschen einkochen – einfach, schnell und super lecker!

Kirschen einkochen macht richtig viel Spaß und ist gar nicht schwer. Und was das Beste daran ist: Du kannst das ganze Jahr diese leckeren roten Dinger schlemmen! :) Wenn also die Kirschen nicht nur in Nachbars Garten, sondern auch bei dir so richtig saftig und prall am Baum hängen und du im Ernteglück schwelgst, ist Kirschen einmachen angesagt! Denn was gibt es Schöneres, als sich im Winter ein Glas davon zu öffnen und sofort wieder diesen wunderbaren Geschmack von Sonne und Wärme auf der Zunge zu haben? Also nichts wie ran an die Töpfe, jetzt werden Süßkirschen und Sauerkirschen verarbeitet! Dann ist mit dir in jedem Fall gut Kirschen essen! ;) Soll ich Süßkirschen oder Sauerkirschen einkochen? Ob du Süßkirschen oder Sauerkirschen für deine Rezepte verwendest, ist Geschmackssache. Sauerkirschen haben einen doppelt so hohen Säuregehalt wie ihre süßeren Cousinen und verleihen Kuchen und Kompotten ein besonders intensives Aroma. Aber auch aus den lieblicheren Süßkirschen entstehen köstliche Vorräte! Fun Fact: Die Schattenmorelle, eine der bekanntesten Sauerkirschsorten, heißt gar nicht so, weil sie auch im Schatten wächst! ;) Ihr …

Brennnesseljauche herstellen mit Gesteinsmehl

Dünger selber machen: Brennnesseljauche herstellen!

Heute zeige ich dir, wie du ganz einfach und schnell Brennnesseljauche ansetzen kannst, um ein nahrhaftes Futter für deine Gemüselieblinge oder ein Mittel gegen fiese Schädlinge herzustellen. Deine Pflanzen werden dir mit einem gesunden Wachstum und – besonders wichtig – mit einer fetten Ernte danken. Versprochen! ;) Was Brennnesseljauche alles kann! Talent #1: Brennnesseljauche ist ein toller natürlicher Dünger, den du selber machen kannst und der alles enthält, was sich das Gemüseherz wünscht. Weil die enthaltenen Nährstoffe sofort verfügbar sind, wächst und gedeiht das Gemüse in deinen Beeten prächtig, wenn du es regelmäßig mit Brennnesseljauche düngst. Talent #2: Brennnesseljauche gibt kleinen Gemüse-Trödelnasen einen sanft-nachdrücklichen Schubs. So aktiviert, erwachen sie aus ihrem (Dämmer-)Schlaf und laufen zu Höchstleistungen auf. Wachstumsstörungen sind dann Schnee von gestern! Talent #3: Wenn es dir einmal wortwörtlich die Petersilie (und andere Pflanzen) verhagelt haben sollte, hilft Brennnesseljauche den Pflanzen dabei, über Wetterschäden hinwegzukommen und gesund weiterzuwachsen. Auch Platzregen oder anhaltende Trockenheit meistern deine Pflanzen mit einem regelmäßigen ordentlichen Schluck Brennnesseljauche im Gießwasser viel besser. Zum Thema “Trockenheit meistern” kannst du übrigens hier …

Joghurt selber machen

Joghurt selber machen in vier einfachen Schritten

Meckert, muht oder blökt dein Joghurt? ;) Ob nun aus Ziegenmilch, Kuhmilch oder Schafsmilch – Joghurt ist super, super lecker! Bei vielen Anleitungen zum Joghurt selber machen brauchst du einen Joghurtbereiter und Joghurtferment. Aber das geht auch viel einfacher! Ich zeige dir in diesem Artikel, wie du in vier Schritten richtig leckeren Joghurt easy peasy selber machen kannst – ganz ohne zusätzliches Equipment. Hier schreibt übrigens nicht Marie, sondern Charlotte. Ich studiere ökologische Landwirtschaft und mache mein Praxissemester bei Wurzelwerk. Und weil ich super gerne koche und backe, habe ich mir für meinen Gastartikel das Thema „Joghurt selber machen“ ausgesucht. Selbst gemachter Joghurt schmeckt viel besser als gekaufter Joghurt und ist auch noch gesünder, weil du auf Zucker, Aromastoffe und andere Zusätze verzichten kannst. Außerdem sparst du eine Menge Verpackungsmüll! Du füllst deinen Joghurt in Gläser ab, die du immer wieder verwendest, und hast keine Plastikbecher, Aludeckel und Pappumhüllungen zu entsorgen. Warum Ziegenmilch? In meiner Anleitung habe ich Milch von Maries Ziegen verwendet, du kannst aber auch jede andere Milch nehmen. Viele Menschen vertragen Ziegenmilch besser als Kuhmilch. Das liegt daran, dass sie weniger Casein …

Fermentieren

Die ultimative Anleitung zum Fermentieren mit Anti-Schimmel-Checkliste!

Herzlichen Glückwunsch, du möchtest vergammeltes Gemüse essen! Yummy! ;) Im Ernst: Fermentieren ist nichts anderes als Lebensmittel kontrolliert verwesen zu lassen. Du packst Gemüse mit Salz und Wasser in ein Glas und wartest, bis sich darin eine ganze Armada von Bakterien vermehrt hat. Auch wenn sich das jetzt alles andere als appetitlich anhört: Fermentierte Lebensmittel sind der Shit und Fermentieren macht sowas von süchtig! Fermentiertes Gemüse schmeckt einfach funky. Wenn du anfängst, Gemüse zu fermentieren, entdeckst du völlig neue Geschmackswelten, von denen du nicht einmal ahnst, dass sie existieren. Ich bin immer wieder fasziniert, „was da alles geht“: Von mild und buttrig über fruchtig süß-sauer bis hin zu richtig kräftigen, scharfen Fermenten mit Stinkekäse-Allüren ist alles möglich. Kein Wunder, das so viele Sterneköche neuerdings total auf fermentiertes Gemüse abfahren und dieses alte Handwerk wieder in ihre Küchen zurückholen. Aber nicht nur diese Geschmacksvielfalt macht die ganze Sache so spannend: Fermentieren zum Haltbarmachen Fermentieren ist auch eine uralte Methode, um die eigene Ernte haltbar zu machen. Wir bauen unser Gemüse zu fast 100 % selbst an …

Zucchini einmachen

Zucchini einmachen – Zucchinischwemme haltbar machen!

Hier kommt mein mit Abstand liebstes Rezept zum Einmachen von Zucchini. Es dauert nicht mehr lange, dann steckst du mitten in der Zucchinischwemme und weißt gar nicht mehr, was du mit den ganzen Zucchini anstellen sollst. Dann ist es toll, wenn du einen Teil deiner Ernte für den Winter einmachen kannst und im Winter auch noch Zucchini aus dem eigenen Garten essen kannst. Deswegen kommt hier mein allerliebstes Einmach-Rezept, direkt aus meinem Onlinekurs „Obst und Gemüse haltbar machen“. Viel Spaß! :) Die Zutaten Du brauchst: 3 kg Zucchini 2 rote Zwiebeln, geschält und in dünne Ringe geschnitten 1 EL Salz 600 ml Rotwein- oder Weißwein-Essig 600 ml Öl 1 TL Pfeffer, grob gemahlen 3 EL Zucker 5-6 Lorbeerblätter und 1 EL Piment Wenn du deine Zucchini frisch geerntet hast, enthalten sie mehr Wasser, dann kommst du auch mit weniger Sud aus. In dem Fall würde ich statt 600 ml jeweils nur 500 ml Essig und Öl verwenden. Gekaufte Zucchini, die schon länger lagern, enthalten weniger Wasser, sodass du jeweils einen Liter Essig und Öl einplanen …

Sauerteigbrot backen ohne Hefe

Richtig gutes Sauerteigbrot backen

Du möchtest Sauerteigbrot selber backen? Dann gibt es einiges, auf das du dich freuen kannst: Zum Beispiel den unwiderstehlichen Duft, der sich langsam von der Küche aus im ganzen Haus ausbreitet – oder wie sich die ganze Familie um den warmen „Knust“ streitet, wenn das Brot endlich aus dem Ofen kommt. Wir backen unser Brot seit über fünf Jahren komplett selbst, und zwar alle zwei Tage, das sind mittlerweile an die 1000 Brote. Und trotzdem ist es jedes Mal ein kleines Fest, wenn ein neuer Laib fertig ist. :) Zum Backen verwenden wir Sauerteig, der bringt Hefe gegenüber nämlich einige Vorteile mit sich: Erstens muss man nicht ständig neue Hefe kaufen, Sauerteig kann man nämlich unendlich lang immer wieder verwenden. Er wird sogar immer besser, je älter er ist. Sauerteigbrote sind durch die enthaltene Milchsäure auch sehr viel länger haltbar als Hefe-Gebäck. Sauerteig ist außerdem ein richtiger Power-Teig. Er enthält Milliarden Milchsäurebakterien, die das Getreide fermentieren und damit bekömmlicher machen. Sauerteigstarter ansetzen Um Sauerteigbrote zu backen, braucht man allerdings erstmal einen Sauerteigstarter, der diese wunderbaren …

Einfache Pralinen selber machen

Pralinen schnell & einfach selber machen – Rezept ohne Alkohol

Waaaah, Pralinen sind so lecker, und diese hier ganz besonders! Sie sind nämlich aus Honigmarzipan, mit Nougatkern und Schokoüberzug, mhhh… :) Und das Beste: Diese Pralinen kannst du ganz einfach in fünf Minuten und ohne besonderes Zubehör selber machen. Ein tolles Last-Minute-Weihnachtsgeschenk! Mein Freund macht sie allerdings das ganze Jahr über. Sie sind einfach zu gut, um sie nur einmal im Jahr zu essen. Und damit ihr auch mal in den Genuss kommt, habe ich ihm diesmal einfach über die Schulter geschaut und alles dokumentiert. Zutaten für 40 Pralinen: 500 g Honigmarzipan 80 g Nougat 200 g Zartbitter-Kuvertüre Honigmarzipan ist übrigens nur mit Honig gesüßt und enthält ansonsten gar keinen Zucker. Es ist zwar ziemlich teuer, aber schmeckt auch unvergleichlich viel besser als jedes andere Marzipan, das ich kenne. Gerade was Marzipan angeht, gibt es immense Qualitätsunterschiede. Wenn du nicht so viel Geld ausgeben willst, sparst du lieber bei den anderen Zutaten, aber das Marzipan sollte wirklich gut sein. Pralinen selber machen… … und zwar so: 1. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen 2. Marzipan und Nougat …