Alle Artikel in: Haltbarmachen

Einmachen Einkochen Anleitung

9 Einkoch-Mythen, die du kennen solltest

Einkochen, einmachen, einwecken, wie auch immer man es nennen mag – ich bin süchtig danach, Essen in Gläser zu stopfen und die dann in meinen Vorratsschränken aufzureihen. So ein voll gefüllter Vorratsschrank hat schon etwas unglaublich Ästhetisches, oder? Sommer in Gläsern… :) Das Einkochen ist eine tolle Möglichkeit, Obst und Gemüse aus dem Garten haltbarzumachen. Manchmal höre oder lese ich aber Sachen über`s Einkochen, die mir die Haare zu Berge stehen lassen. Es kursieren ein paar ziemlich hartnäckige Gerüchte zum Thema Einkochen, die schlichtweg falsch und teilweise sogar gefährlich sind. Deswegen kommt hier die Abrechnung. ;) Hier sind neun Einkoch-Mythen, die du kennen solltest: 1. Einkochen im Backofen ist sicher Nein, leider nicht. Im Backofen lässt sich die Temperatur nie so genau steuern wie im Einkochtopf. Die Hitze im Backofen ist außerdem trocken und dringt damit nur langsam in die Gläser ein. Deswegen kann man nicht sagen, ob das Innere des Glases auch wirklich lang genug die Temperatur gehabt hat, die zum sicheren Einkochen nötig ist. Einkochgläser sind nicht für trockene Hitze gemacht, die Gummis werden …

Apfelmus-einkochen-einmachen-Rezept

Apfelmus einkochen und ein DIY-Apfelpflücker

Viele Äpfel gab es dieses Jahr nicht. Die meisten Obstbaumblüten sind den Spätfrösten im Frühjahr zum Opfer gefallen. Aber immerhin einer von unseren Apfelbäumen hat getragen und wir sind jetzt endlich fertig damit, die Äpfel zu ernten und zu konservieren. Die Äpfel von diesem Baum schmecken frisch nicht besonders gut, deswegen sind fast alle ins Apfelmus gewandert. Normalerweise machen wir wenn wir Apfelmus einkochen auch gleich Apple Butter. Kennst du das? In Deutschland ist Apple Butter glaube ich nicht so bekannt wie in Amerika. Ich hatte jedenfalls noch nie etwas davon gehört, bis ich das Rezept von meinem Freund gelernt habe, der zum ersten Mal in einem Camphill in New York welche gemacht hat. Dieses Jahr hatten wir leider nicht genug Äpfel, um auch noch Apple Butter zu machen. Aber ich packe das Rezept trotzdem mit in diesen Artikel. Wenn du Lust auf einen herbstlich-winterlichen Brotaufstrich hast, probier es ruhig mal aus. Ich könnte mich in das Zeug reinsetzen. 😊   DIY-Apfelpflücker Zum Äpfelernten haben wir uns einen Apfelpflücker aus einer kleinen Gartenhacke, einer aufgeschnittenen Plastikflasche …

Gemüse fermentieren Zucchini

Gemüse fermentieren

Die Fermentation ist die einfachste, umweltschonendste, günstigste – und meiner Meinung nach leckerste – Art, Gemüse haltbar zu machen. Obendrein ist fermentiertes Gemüse super gesund, hausgemachtes Superfood für deinen Darm sozusagen. Durch die Milchsäuregärung kannst du deine Ernte also nicht nur konservieren, du veredelst sie auch noch. Alles, was man zum Fermentieren braucht, sind ein Einmachglas oder Gärtopf, ein Holzstampfer, Salz, frisches Gemüse aus dem Garten und etwas Zeit. Gekauftes Gemüse geht natürlich auch, dann aber Bio. Auf Gemüse, das mit chemischen Spritzmitteln behandelt wurde, leben viel weniger Milchsäurebakterien und ohne die gibt’s auch keine Fermentation. Du kannst so gut wie jedes Gemüse milchsauer einlegen. Die Milchsäuregärung kann nämlich noch viel mehr als nur Sauerkraut. Deiner Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Nur zarte Blattgemüse wie Spinat oder Salat eignen sich weniger, die werden zu schleimig. Von Möhren über Brokkoli, Kürbis, Paprika, Meerrettich, Zwiebeln oder Pilze: Alles ist möglich. Wir fermentieren sogar unsere selbstgemachte Limonade. So entsteht eine Geschmacksvielfalt, die es in keinem Laden zu kaufen gibt. Wie Fermentation funktioniert Auf der Oberfläche des Gemüses – …

Einkochen einmachen Anleitung

Einkochen für Anfänger: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Einkochen macht süchtig. Ich liebe es, Obst und Gemüse für den Winter haltbar zu machen und den Sommer über die Vorratsschränke zu füllen. Und dann im Winter Grießbrei mit eingekochten Zimtpflaumen zu essen oder fermentiertes Gemüse aus dem Garten… Klar gibt es einige Gemüsearten, die man auch im Winter ernten kann. Aber damit das nicht zu langweilig wird, gilt es, die Überschüsse im Sommer in einen Vorrat zu verwandeln. Das kann man auf verschiedene Weisen: Kräuter kann man zum Beispiel gut trocknen und so gut wie jede Gemüseart kann man durch fermentieren haltbar machen. Wurzelgemüse lagert man am besten ein, in einem kühlen Keller oder einer Erdgrube in feuchten Sand eingeschlagen. Und dann ist da noch das Einkochen. Einkochen, einmachen, einwecken – diese Begriffe meinen alle dasselbe: Lebensmittel durch Hitze in Gläsern haltbarmachen. Einmachen kann man wirklich überall, selbst in einer kleinen Stadtwohnung ohne kühlen Keller oder Erdmiete. Und eingekochte Lebensmittel sind wahnsinnig lange haltbar. Ich habe letztens eingekochte Pflaumen von 1998 gegessen und sie haben noch hervorragend geschmeckt. :) Das Einkochen ist zwar eine tolle …

Bärlauchpesto und eingelegte Knospen

Dieses Jahr waren wir spät dran mit dem Bärlauchsammeln. Nach unserem Umzug mussten wir die guten Bärlauchstellen in der Umgebung erst einmal finden. Erst nach fünf oder sechs ausgedehnten Spaziergängen war unsere Suche erfolgreich. Bärlauch finden Der Bärlauch liebt feuchte und humusreiche Laubwälder, typischerweise wächst er unter Buchen und gerne auch am Hang. Es lohnt sich, nach solchen Standorten die Augen offen zu halten. Am einfachsten ist es aber, im Freundes- oder Bekanntenkreis nachzufragen, ob jemand einen guten Ort zum Bärlauchpflücken kennt. Wir haben so gleich mehrere gute Tipps bekommen. Wer sich nicht sicher ist, ob das, was er gefunden hat, wirklich Bärlauch ist, dem empfehle ich diesen Artikel vom Experiment Selbstversorgung. Beim Bärlauchsammeln besteht nämlich Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen oder den Herbstzeitlosen. Außerdem sollte man in Naturschutzgebieten natürlich auf das Sammeln verzichten. Pesto-Rezept Unser Pesto-Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten. So lässt sich der Bärlauch nämlich wunderbar konservieren und die Bärlauchzeit um viele Monate verlängern. Zutaten: 1 kg Bärlauch 1 ½ l Oliven- oder Sonnenblumenöl 100g Walnüsse 100g Cashew-Nüsse 100g Sonnenblumenkerne 5 …

Schlehenblütentee

Die Schlehen blühen zur Zeit üppig und malen weiße Kleckse in die Landschaft. Das bedeutet für uns: auf zum Schlehenblüten-Sammeln, denn der darf in unserer kleinen Hausapotheke nicht fehlen. Wir verwenden Schlehenblütentee bei Erkältungen und als Entzündungshemmer, der Schlehe werden aber noch einige andere heilende Wirkungen zugeschrieben. So sollen die Blüten gegen Hautunreinheiten, Magenkrämpfe, Blähungen, Durchfall und Frühjahrsmüdigkeit bzw. Erschöpfung helfen. Im Winter sammeln wir auch die Beeren und verarbeiten sie zu Schlehenelixier, das den Organismus stärken soll. Zur Schlehenerntezeit gibt es dazu bestimmt einen eigenen Artikel. Schlehen finden Wer auf dem Land wohnt, wird sicher keine Schwierigkeiten haben, Schlehen zu finden. Sie wachsen als Hecken auf sonnigen Hügeln an Weg- und Waldrändern und sind so gut wie überall verbreitet. Gerade zur Schlehenblütenzeit im März und April erkennt man sie an ihren zahlreichen weißen Blüten schon von Weitem. Die Schlehe ist einer der wichtigsten Wildsträucher für Tiere. Sie dient vielen Schmetterlings- und Käferarten als Nahrungsquelle, daher ist es durchaus eine Überlegung wert, Schlehen im eigenen Garten anzusiedeln. Allerdings breitet sich die Schlehe auch schnell aus …