Alle Artikel in: Haltbarmachen

Sauerkraut selber machen: herstellen

Sauerkraut selber machen im Glas oder Steintopf

Sauerkraut selber zu machen, ist längst nicht so kompliziert wie viele denken. Es macht sogar richtig Spaß – und ich verspreche dir, dass dein selbst gemachtes Sauerkraut vieeel besser schmeckt als das aus der Plastiktüte im Supermarkt. Selbst gemachtes Sauerkraut ist auch viel gesünder als gekauftes. Fermentiertes Gemüse ist lebendige Nahrung. Es enthält nämlich nicht nur eine Vielzahl von Vitaminen, sondern auch probiotische Bakterien – selbstgemachtes Superfood für den Darm und die ganze Verdauung. Das Sauerkraut, das es im Laden gibt, ist sterilisiert und all die gesunden Mikroorganismen sind damit schlichtweg tot. Deswegen kommt hier ein super einfaches Rezept für alle, die gerne Sauerkraut selber machen wollen. Diese Anleitung kommt direkt aus meinem Video-Kurs „Obst und Gemüse haltbar machen“, mit dem ich schon hunderten Menschen geholfen habe, ihre Ernte in einen gesunden (und verdammt leckeren) Wintervorrat zu verwandeln. Heute mal kostenlos für alle. :) Wenn du noch nie fermentiert hast, lies am besten erstmal meinen Artikel zu den Grundlagen beim Fermentieren, bevor du loslegst. Sauerkraut selber machen Hier ist das Zubehör, das du brauchst, wenn …

Apfelessig selber machen

Apfelessig selber machen: Einfaches und gelingsicheres Rezept

Wusstest du, dass du Apfelessig ganz einfach selber machen kannst? Aus Abfällen?! Heute möchte ich mein Lieblingsrezept mit dir teilen, das du auch dann hinkriegst, wenn du noch nie selber Essig gemacht hast, versprochen. ;) Vielleicht bist du ja auch gerade dabei, Apfelmus einzukochen. Das kannst du wunderbar mit dem Apfelessig-Machen verbinden. Wenn du Apfelmus einkochst, fallen nämlich Kerngehäuse und Schalen an, die man noch wunderbar zum Essigmachen verwenden kann. Für mich gehört beides fest zusammen. Deswegen hier nochmal mein Apfelmus-Rezept. Apfelessig selber machen Jetzt aber zum Essig. Hier ist mein Rezept: Du brauchst: Ein steriles (ausgekochtes) Gefäß, z.B. einen Tonkrug, Einkochgläser, … Apfelschalen und Kerngehäuse 2 EL Zucker pro Kilo Apfelreste Wasser Ein Tuch, um das Gefäß abzudecken Ein Sieb oder Passiertuch Sterile (ausgekochte) Flaschen zum Abfüllen Apfelessig herstellen Gefäß befüllen Nachdem du dein Gefäß ausgekocht hast, musst du es zuerst abkühlen lassen. Dann befüllst du es zu 4/5 mit den Apfelschalen und Kerngehäusen. Dabei ist es wichtig, dass du keine gammeligen Äpfel verwendest. An verdorbenen Stellen haben sich nämlich schon jede Menge Fäulnisbakterien …

Gemüse haltbar machen Anleitung

Die genialste Art, Gemüse haltbar zu machen

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der die Gemüsegärten explodieren und man mehr erntet, als man essen kann oder mag. Da wäre es doch schön, auch im Winter noch etwas davon zu haben und einen Teil des Gemüses haltbar zu machen. Genau deswegen möchte ich dir jetzt eine geniale Konservierungsmethode vorstellen, die heutzutage kaum noch jemand beherrscht: das Fermentieren. Beim Fermentieren macht man sich kleine Bakterien zunutze, die natürlicherweise auf dem Gemüse vorkommen: die Milchsäurebakterien. Mit ihrer Hilfe kann man das Gemüse mindestens sechs Monate aufbewahren, teilweise sogar bis zu zwei Jahre. Früher war die Fermentation die gängigste Art, um Gemüse haltbar zu machen, und das völlig zurecht. Fermentieren ist super einfach, wenn man den Dreh einmal raushat, kommt ohne teures Zubehör und Schnickschnack aus und funktioniert sogar ganz ohne Strom oder elektrische Kühlung. Und das Beste: Bei allen anderen Konservierungsmethoden gehen Inhaltsstoffe und Vitamine verloren. Ob das jetzt Einkochen ist, Einfrieren, Dörren, Einlegen oder Einlagern. Beim Fermentieren bleiben die Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe aber nicht nur erhalten, das Gemüse enthält nach dem Fermentieren sogar …

Marmelade einkochen Rezept

Marmelade einkochen: Rezept mit vier einfachen Schritten

Marmelade einkochen ist super einfach und selbst gemachte Marmelade schmeckt IMMER viel besser als gekaufte. Egal, ob du die Himbeer-Schwemme aus dem Garten oder eine Steige Erdbeeren vom Wochenmarkt einkochen willst – der grundliegende Prozess ist bei allen Marmeladesorten gleich. Deswegen kommt hier ein Grundrezept für alle, die dieses Jahr ihre eigene Marmelade einkochen wollen. Marmelade einkochen Basis-Rezept 1. Früchte sortieren und waschen Zum Einkochen darf man nur frische, unbeschädigte Früchte verwenden. Deswegen als erstes angedetschte, gärende oder schimmelnde Früchte aussortieren. Kleine braune Stellen kann man einfach abschneiden, ansonsten solltest du aber sichergehen, dass das Obst in einem guten Zustand ist. Danach die Früchte waschen und weiter geht’s. 2. Gläser auskochen Hygiene ist das A und O beim Einkochen. Deswegen müssen alle Utensilien, die mit der Marmelade in Berührung kommen, gut gespült und anschließend abgekocht werden. Das sind zum Beispiel die Gläser, Deckel und Einkochringe oder die Schöpfkelle und der Trichter, mit der man die Marmelade in die Gläser füllt. Ich fülle die Gläser mit kochendem Wasser und koche Deckel und Ringe fünf Minuten lang …

Selbstversorgung im Winter

11 Tipps für die Selbstversorgung im Winter

Selbstversorgung im Winter – geht das überhaupt?! Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt. Sich den Sommer über mit frischem Obst und Gemüse aus dem Garten zu versorgen, ist gar nicht so schwer. Aber im Winter – was wächst da überhaupt? Wie funktioniert das mit der Selbstversorgung im Winter? Ist das nicht wahnsinnig einseitig? Nö, eigentlich nicht. Es gibt viele Wege, sich auch im Winter aus dem Garten und der Natur selbst zu versorgen. Und damit du eine bessere Vorstellung davon bekommst, wie das genau geht, will ich dir heute gerne einige davon vorstellen. Damit das auch klappt mit der Selbstversorgung im Winter, ist jetzt nämlich die beste Zeit, um das anzugehen. Und zwar zum Beispiel so: Gemüse und Kräuter im Winter ernten Es gibt eine ganze Reihe von Gemüsepflanzen, die man auch im Winter ernten kann. Rosenkohl zum Beispiel, Grünkohl, Haferwurz, Pastinaken, Asiasalate, Schwarzwurzeln, Winterlauch, Steckrüben, Wirsing, Postelein, Winterportulak, Feldsalat und noch viele mehr. Mit ein wenig Schutz durch Folien oder eine dicke Schicht Stroh kann man im Winter auch Rote Bete und Möhren …

Einkochgläser

9 Einkoch-Mythen, die du kennen solltest

Einkochen, einmachen, einwecken, wie auch immer man es nennen mag – ich bin süchtig danach, Essen in Gläser zu stopfen und die dann in meinen Vorratsschränken aufzureihen. So ein voll gefüllter Vorratsschrank hat schon etwas unglaublich Ästhetisches, oder? Sommer in Gläsern… :) Das Einkochen ist eine tolle Möglichkeit, Obst und Gemüse aus dem Garten haltbarzumachen. Manchmal höre oder lese ich aber Sachen über`s Einkochen, die mir die Haare zu Berge stehen lassen. Es kursieren ein paar ziemlich hartnäckige Gerüchte zum Thema Einkochen, die schlichtweg falsch und teilweise sogar gefährlich sind. Deswegen kommt hier die Abrechnung. ;) Hier sind neun Einkoch-Mythen, die du kennen solltest: 1. Einkochen im Backofen ist sicher Nein, leider nicht. Im Backofen lässt sich die Temperatur nie so genau steuern wie im Einkochtopf. Die Hitze im Backofen ist außerdem trocken und dringt damit nur langsam in die Gläser ein. Deswegen kann man nicht sagen, ob das Innere des Glases auch wirklich lang genug die Temperatur gehabt hat, die zum sicheren Einkochen nötig ist. Einkochgläser sind nicht für trockene Hitze gemacht, die Gummis werden …

Apfelmus-einkochen-einmachen-Rezept

Apfelmus einkochen und ein DIY-Apfelpflücker

Viele Äpfel gab es dieses Jahr nicht. Die meisten Obstbaumblüten sind den Spätfrösten im Frühjahr zum Opfer gefallen. Aber immerhin einer von unseren Apfelbäumen hat getragen und wir sind jetzt endlich fertig damit, die Äpfel zu ernten und zu konservieren. Die Äpfel von diesem Baum schmecken frisch nicht besonders gut, deswegen sind fast alle ins Apfelmus gewandert. Normalerweise machen wir wenn wir Apfelmus einkochen auch gleich Apple Butter. Kennst du das? In Deutschland ist Apple Butter glaube ich nicht so bekannt wie in Amerika. Ich hatte jedenfalls noch nie etwas davon gehört, bis ich das Rezept von meinem Freund gelernt habe, der zum ersten Mal in einem Camphill in New York welche gemacht hat. Dieses Jahr hatten wir leider nicht genug Äpfel, um auch noch Apple Butter zu machen. Aber ich packe das Rezept trotzdem mit in diesen Artikel. Wenn du Lust auf einen herbstlich-winterlichen Brotaufstrich hast, probier es ruhig mal aus. Ich könnte mich in das Zeug reinsetzen. :) DIY-Apfelpflücker Zum Äpfelernten haben wir uns einen Apfelpflücker aus einer kleinen Gartenhacke, einer aufgeschnittenen Plastikflasche …

Gemüse fermentieren Zucchini

Gemüse fermentieren

Die Fermentation ist die einfachste, umweltschonendste, günstigste – und meiner Meinung nach leckerste – Art, Gemüse haltbar zu machen. Obendrein ist fermentiertes Gemüse super gesund, hausgemachtes Superfood für deinen Darm sozusagen. Durch die Milchsäuregärung kannst du deine Ernte also nicht nur konservieren, du veredelst sie auch noch. Alles, was man zum Fermentieren braucht, sind ein Einmachglas oder Gärtopf, ein Holzstampfer, Salz, frisches Gemüse aus dem Garten und etwas Zeit. Gekauftes Gemüse geht natürlich auch, dann aber Bio. Auf Gemüse, das mit chemischen Spritzmitteln behandelt wurde, leben viel weniger Milchsäurebakterien und ohne die gibt’s auch keine Fermentation. Du kannst so gut wie jedes Gemüse milchsauer einlegen. Die Milchsäuregärung kann nämlich noch viel mehr als nur Sauerkraut. Deiner Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Nur zarte Blattgemüse wie Spinat oder Salat eignen sich weniger, die werden zu schleimig. Von Möhren über Brokkoli, Kürbis, Paprika, Meerrettich, Zwiebeln oder Pilze: Alles ist möglich. Wir fermentieren sogar unsere selbstgemachte Limonade. So entsteht eine Geschmacksvielfalt, die es in keinem Laden zu kaufen gibt. Wie Fermentation funktioniert Auf der Oberfläche des Gemüses – …

Einkochen einmachen Anleitung

Einkochen für Anfänger: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Einkochen macht süchtig. Ich liebe es, Obst und Gemüse für den Winter haltbar zu machen und den Sommer über die Vorratsschränke zu füllen. Und dann im Winter Grießbrei mit eingekochten Zimtpflaumen zu essen oder fermentiertes Gemüse aus dem Garten… Klar gibt es einige Gemüsearten, die man auch im Winter ernten kann. Aber damit das nicht zu langweilig wird, gilt es, die Überschüsse im Sommer in einen Vorrat zu verwandeln. Das kann man auf verschiedene Arten: Kräuter kann man zum Beispiel gut trocknen und so gut wie jede Gemüseart kann man durch fermentieren haltbar machen. Wurzelgemüse lagert man am besten ein, in einem kühlen Keller oder einer Erdgrube in feuchten Sand eingeschlagen. Und dann ist da noch das Einkochen. Einkochen, einmachen, einwecken – diese Begriffe meinen alle dasselbe: Lebensmittel durch Hitze in Gläsern haltbarmachen. Einkochen kann man wirklich überall, selbst in einer kleinen Stadtwohnung ohne kühlen Keller oder Erdmiete. Und eingekochte Lebensmittel sind wahnsinnig lange haltbar. Ich habe letztens eingekochte Pflaumen von 1998 gegessen und sie haben noch hervorragend geschmeckt. :) Das Einkochen ist zwar eine tolle …

Bärlauchpesto und eingelegte Knospen

Dieses Jahr waren wir spät dran mit dem Bärlauchsammeln. Nach unserem Umzug mussten wir die guten Bärlauchstellen in der Umgebung erst einmal finden. Erst nach fünf oder sechs ausgedehnten Spaziergängen war unsere Suche erfolgreich. Bärlauch finden Der Bärlauch liebt feuchte und humusreiche Laubwälder, typischerweise wächst er unter Buchen und gerne auch am Hang. Es lohnt sich, nach solchen Standorten die Augen offen zu halten. Am einfachsten ist es aber, im Freundes- oder Bekanntenkreis nachzufragen, ob jemand einen guten Ort zum Bärlauchpflücken kennt. Wir haben so gleich mehrere gute Tipps bekommen. Wer sich nicht sicher ist, ob das, was er gefunden hat, wirklich Bärlauch ist, dem empfehle ich diesen Artikel vom Experiment Selbstversorgung. Beim Bärlauchsammeln besteht nämlich Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen oder den Herbstzeitlosen. Außerdem sollte man in Naturschutzgebieten natürlich auf das Sammeln verzichten. Pesto-Rezept Unser Pesto-Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten. So lässt sich der Bärlauch nämlich wunderbar konservieren und die Bärlauchzeit um viele Monate verlängern. Zutaten: 1 kg Bärlauch 1 ½ l Oliven- oder Sonnenblumenöl 100g Walnüsse 100g Cashew-Nüsse 100g Sonnenblumenkerne 5 …