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Kimchi selber machen Rezept

Das leckerste Kimchi-Rezept – Kimchi schnell & einfach selber machen!

Hach, Kimchi ist schon eine besondere Köstlichkeit unter den fermentierten Gemüsen! Deswegen freue ich mich, heute mein absolut leckerstes Kimchi-Rezept mit euch zu teilen.

Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, weißt du wahrscheinlich, dass ich ein richtiger Fermentier-Nerd bin, und der koreanische Klassiker Kimchi war natürlich eines der ersten Rezepte, die ich ausprobiert habe. Und das würde ich dir auch raten! Kimchi ist nicht nur suuuper lecker, es ist auch ganz leicht, ihn selber zu machen.

Ganz viel Spaß mit dem Rezept! :)

Kimchi-Grafik
Merk dir das Rezept auf Pinterest, damit du es später wiederfindest!

Kimchi selber machen im Steintopf oder Glas

Es gibt schöne Gärtöpfe aus Steingut und Keramik, aber Einmachgläser und Schraubgläser sind auch wunderbar geeignet, wenn du Kimchi selber machen willst. Gläser haben durch die kleineren Portionsgrößen den Vorteil, dass du in einem Schwung verschiedene Geschmackskreationen ausprobieren kannst.

Ganz wichtig ist aber, dass dein Zubehör möglichst sauber und im besten Fall sogar steril ist. Ich sterilisiere mein gesamtes Zubehör mit kochend heißem Wasser, bevor es losgeht.

Bevor du anfängst, deinen Kimchi zu machen…

…lies dir am besten nochmal den „Fermentier-Grundlagen-Artikel“ durch, dann kann nichts mehr schiefgehen und du kannst gleich loslegen! :-)

Die ultimative Fermentier-Anleitung!

Ich habe außerdem eine Anti-Schimmel-Checkliste erstellt, die du für alle deine Fermente verwenden kannst. Hier kannst du dir die Checkliste herunterladen:

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    Und voilà: Mein allerliebstes Kimchi-Rezept!

    Zutaten

    • 1 großer Chinakohl
    • 1 weißer Rettich
    • 2 Möhren
    • 10 Frühlingszwiebeln
    • 4-6 EL Chilipulver
    • 4 Knoblauchzehen
    • 2%ige Salzlake (1 EL nicht jodiertes Salz/l Wasser)
    Chinakohl, um Kimchi selber zu machen

    Kimchi selber machen!

    1. Den Chinakohl in 1-2 cm breite Streifen schneiden. In eine große Schüssel geben und mit der Salzlake bedecken. Ein paar Minuten lang stampfen oder mit den Händen kneten, dann zwei Stunden lang stehen lassen.

    2. Den Rettich und die Möhren raspeln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken und mit dem Chilipulver mischen. Alles beiseitestellen.

    3. Den Chinakohl abgießen, die Lake dabei auffangen. Dann den Kohl, das restliche Gemüse und die Knoblauch-Ingwer-Chili-Mischung zurück in die Schüssel geben. Alles gut miteinander vermischen und nochmal kneten. Jetzt ist es Zeit für eine Kostprobe: Der Kohl sollte angenehm salzig schmecken. Hier musst du eventuell nochmal nachsalzen.

    4. Den Kimchi schichtweise in die sterilen Gefäße füllen und immer wieder gut einstampfen. Wenn das Gemüse nicht komplett von Flüssigkeit bedeckt ist, mit der Lake auffüllen. Mit einem Kohlblatt abdecken und so beschweren, dass das komplette Gemüse unter der Flüssigkeit steht.

    5. Drei bis sieben Tage bei Zimmertemperatur fermentieren, danach kühl und dunkel lagern, zum Beispiel in einem kühlen Keller, im Kühlschrank oder (so machen wir es) in einem kühlen Treppenhaus.

    Der Kimchi sind mindestens ein Jahr lang haltbar. Es ist aber wichtig, dass du regelmäßig kontrollierst, dass der gesamte Kimchi mit Flüssigkeit bedeckt ist.

    Vergiss nicht, dir die Anti-Schimmel-Checkliste herunterzuladen:

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      Hast du schon mal Kimchi selber gemacht? Was ist dein Lieblings-Kimchi-Rezept? Ich freue mich über Kommentare!

      Unsere kleine große Farm Ferkel

      Kinofilm: Unsere große kleine Farm – Interview mit John Chester

      Weil ihr Hund Todd zu laut bellt, müssen John und Molly Chester ihre Stadtwohnung verlassen. Diese Gelegenheit nutzen sie, um einen Traum zu verwirklichen, den sie so lange hatten:

      Einen eigenen regenerativen Hof aufzubauen und mit der Natur zu arbeiten statt gegen sie.

      Also kaufen sie eine alte, heruntergewirtschaftete Zitronenfarm und legen los. Der Naturfilmer John hat über die Jahre einen super inspirierenden Dokumentarfilm über ihr Abenteuer gedreht, der am 11. Juli in die Kinos kommt.

      Hier ist mein Interview mit John. Viel Spaß!

      Pssst: Falls du Lust hast, dir den Film anzuschauen: Auf meiner Facebookseite verlose ich morgen dreimal zwei Kinokarten. ;)

      Marie: Hey John, schön, dass du hier bist! Warum stellst du dich nicht erstmal vor und erzählst uns etwas über dich und Molly, eure Farm und den Film?

      John: Na klar! Mein Name ist John Chester und meine Frau Molly und ich haben vor acht Jahren unsere Farm gekauft und aufgebaut, weil wir eine große Sehnsucht nach wirklich gesundem, nährstoffreichem Essen mit diesem intensiven, echten Geschmack hatten, den man heute im Supermarkt gar nicht mehr bekommt.

      Gleichzeitig waren wie auch sehr an den ökologischen Auswirkungen und Verbesserungen interessiert, die eine regenerative Landwirtschaft für das Ökosystem bringen könnte. Deswegen kauften wir eine alte, heruntergekommene Zitronenfarm, die seit 45 Jahren sehr intensiv bewirtschaftet wurde, um billige Lebensmittel anzubauen.

      Die Farm wurde vorher ohne Rücksicht auf Verluste bewirtschaftet, auch ohne den Erdboden zu regenerieren, und so mussten wir den Boden von Grund auf neu aufbauen. Die Erde war komplett tot, es gab keine Mikroorganismen mehr, die die Erde wieder hätten heilen können. So standen wir erstmal vor einer Menge Arbeit.

      Marie: Es war sehr mutig von euch, euer altes Leben hinter euch zu lassen und euch auf dieses Abenteuer einzulassen. Wie hat es sich angefühlt, als ihr auf der Farm angekommen seid?

      John: Es war ein Mix aus ganz unterschiedlichen Gefühlen und Gedanken. Zum einen waren wir sehr aufgeregt. Wir fanden die Farm wunderschön, aber es wurde uns nach und nach immer deutlicher, dass einiges an Arbeit auf uns wartete. Besonders der tote Erdboden war eine ernstzunehmende Herausforderung, da wir dort wie gesagt von Grund auf neu beginnen mussten.

      Wir hatten Angst, als wir realisierten, dass wir auf einem Acker Lebensmittel anbauen wollten, der nichts anderes als Stein und Sand war. Aber es war auch ein sehr befreiendes Gefühl, endlich auf der Farm anzukommen.

      Marie: Ja, das kann ich mir vorstellen. Wie habt ihr es geschafft, all diese wunderschönen Aufnahmen zu machen, während ihr offensichtlich so viel Arbeit auf der Farm zu erledigen hattet?

      John: Der Film wurde über einen Zeitraum von acht Jahren gedreht. Ich hatte immer wieder Praktikanten auf dem Hof, die mithalfen und während der Arbeit auf dem Feld oder bei den Tieren brachte ich ihnen bei, wie man eine Kamera bedient.

      So nahmen wir einige Szenen auf unserem Weg auf, aber ich hatte nie die Intention, einen gesamten Film zu drehen, ich war anfangs eher an Kurzfilmen interessiert.

      Ich habe am Anfang nicht wirklich verstanden, wie bedeutsam biologische Prozesse sind, ich habe nicht verstanden, was der wahre Wert eines Marienkäfers für die Natur ist, oder Füchse oder Kojoten. Erst im fünften Jahr wurde mir bewusst, dass alles wie ein Spinnennetz ineinander verwoben ist, und dass all die guten und schlechten Dinge einander ausbalancieren und zu einander gehören.

      In diesem Jahr wurde mir dann bewusst, dass die Geschichte, wie wir unsere Farm aufbauen, alle Schlüsselfiguren besaß, um eine einzigartige Geschichte über unsere Erfahrungen mit der (echten) Natur zu erzählen, und damit war die Idee für den Kinofilm geboren.

      Marie: Ich kann mir vorstellen, wir verrückt es gewesen sein muss, beides, sowohl den Film als auch die Farm zu managen! Was waren die größten Fehler, die ihr auf eurer Farm gemacht habt?

      John: Ich wünschte, wir hätten sofort an der Wiederherstellung des Lebensraums gearbeitet. Wir haben teilweise daran gearbeitet, zum Beispiel haben wir Gründüngung und Deckfrüchte angebaut, um Nützlingen wie Spinnen, Mistkäfer und ein Zuhause zu geben.

      Ich wünschte aber, ich hätte von Anfang an mehr getan, um die Wildtiere zurückzubringen, die automatisch Epidemien von z.B. Kastanienkrankheiten hätten ausgleichen können.

      Die biologische Vielfalt heilt zwar nicht alle Krankheiten, aber sie gleicht sie aus. Sie beugt Krankheiten und Schädlingsbefall vor und balanciert die Nachwirkungen von vergangenen Niederschlägen aus.

      Marie: Ich fand es toll, wie authentisch und ehrlich der Film ist, und dass er auch die Rückschläge zeigt, die ihr auf eurer Reise hattet. Ich kann es mir vorstellen, dass es mehrfach Zeiten gab, in denen ihr die Farm aufgeben wolltet. Wie hat ihr euch motiviert, weiterzumachen?

      John: Wann immer wir darüber nachdachten, aufzugeben, haben wir uns vor Augen geführt, wie schmerzlich es sein würde, all das, was wir uns aufgebaut hatten, und all das, was wir wieder zum Leben erweckt hatten, loszulassen.

      Wir wussten, dass das super traurig für uns beide sein würde. Am Ende des Tages hat uns die Hoffnung mehr Sicherheit gegeben, als die Sicherheit über den Schmerz, den wir fühlen würden, wenn wir unseren Traum aufgeben würden.

      Marie: Das hast du sehr schön gesagt! Was ist das Beste an eurem Farm-Alltag?

      John: Das Schönste ist es, wenn du verstehst, dass du nicht all die Lösungen kennst. Oftmals findest du Herausforderungen in Dingen, über die viel schon weißt. Landwirtschaft steht immer im Zusammenhang mit Demut – wenn man sich selbst Vorwürfe macht, dass man nicht für alles die richtigen Antworten hat, kommt man nicht voran. Man muss bereit sein, immer von Neuem die Natur zu betrachten. Irgendwann empfand ich es als sehr befreiend, zu realisieren, dass es bei der landwirtschaftlichen Arbeit im Grunde um Demut geht.

      Marie: Inwiefern unterscheidet sich das Leben auf eurem Hof von der Vorstellung, die ihr hattet, als ihr den Hof gekauft habt?

      John: Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass der Hof so sehr die Gesamtheit unserer Existenz ausmachen würde. Du gehst eine sehr tief gehende geografische Verbindung mit einem einzigartigen Ort ein, die dein ganzes Leben ausfüllt. Das hätte ich mir am Anfang niemals vorstellen können.

      Marie: Ihr habt ja nicht irgendeinen Hof aufgebaut, sondern ein komplexes System, in dem alle Komponenten ineinandergreifen. Die Enten fressen zum Beispiel die Schnecken, die sonst die Obstbäume angehen usw. Gibt es eine Tierart, die besonders wichtig für eure Farm ist?

      John: Ich halte Dünger aus Pflanzenabfällen für sehr wichtig, aber ich denke, die beste Wahl ist Kuhdünger. Durch die Komplexität der Kuhmägen und der darin stattfindenden Prozesse wird die Vielfalt an Mikroorganismen verstärkt und so ein gesundes Bodenleben geschaffen. Damit fällt meine Wahl eindeutig auf die Wiederkäuer, insbesondere die Kühe!

      Marie: Weltweit müssen sich Landwirte dem Klimawandel stellen. Wie geht ihr damit um?

      John: Landwirtschaft in Harmonie mit der Natur erfordert es, Prozesse nachzuahmen, die in der Natur stattfinden, wie der Anbau von Gründüngung und der Aufbau eines stabilen Gleichgewichts aus Schädlingen und Nützlingen. Ich sehe die Lösung eindeutig in der regenerativen ökologischen Landwirtschaft.

      Marie: Was würdest du Menschen mit auf den Weg geben, die einen Hof aufbauen wollen?

      John: Ich wünschte, ich hätte von Anfang an mehr Praktikanten gehabt, statt alles alleine anzugehen. Seitdem haben wir ein Freiwilligenprogramm auf unserer Farm. ;)

      Allen, die eine Farm aufbauen wollen, würde ich raten, vorher auf verschieden unterschiedlichen Höfen zu arbeiten, weil man so sehr schnell sehr viele Dinge lernt, die man später brauchen wird.

      Marie: Dankeschön, das war ein tolles Interview!

      John: Danke dir, Marie!

      Alle Bilder wurden mir von Public Insight zur Verfügung gestellt.

      Salzgurken einlegen

      Salzgurken einlegen in 3 Schritten – Das beste Saure-Gurken-Rezept!

      Du schwimmst in Gurken und kommst mit dem Essen gar nicht mehr hinterher? Dann kommt hier mein allerleckerstes Rezept, um Salzgurken einzulegen. So kannst du ohne Kochen überschüssige Gurken sechs Monate und länger haltbar machen.

      Die Kombination aus eingelegten Salzgurken, Dill und Senfkörnern ist einfach super gut, also schnapp dir deine Gurken und mach mit, mmmhhh. :-)

      Merk dir dieses Rezept auf Pinterest, damit du es später wiederfindest!

      Salzgurken einlegen hat eine lange Tradition

      Na, ihr habt wohl schon mitbekommen, dass ich ein großer Fan vom Fermentieren bin. Auch beim Einlegen der Salzgurken findet eine Milchsäuregärung statt, durch die sich das salzig-säuerliche Aroma der Salzgurken entwickelt.

      Diese Methode wird schon seit Jahrhunderten geschätzt, aber seit Aufkommen der Konservenindustrie leider in den Schatten gedrängt.

      Also los, lassen wir diese geniale Art, Gemüse haltbar zu machen, nicht in Vergessenheit geraten!

      Salzgurken = selbstgemachtes Superfood!

      Fermentieren ist so leicht und fermentierte Lebensmittel sowas von gesund! Denn im Gegensatz zu allen anderen Konservierungsmethoden gehen die Inhaltsstoffe beim Fermentieren nicht verloren. Die Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe bleiben beim Fermentieren nicht nur erhalten, das Gemüse enthält danach sogar noch mehr Vitamine.

      Und die entstandenen Milchsäurebakterien helfen dir deinen Darm und das Immunsystem auf Trab zu bringen. Voilà, hier kommt die selbstgemachte Super-Gurke! (:

      Salatgurken einlegen

      Wenn in deinem Garten dieses Jahr nur Salatgurken wachsen, dann kannst du auch die zum Einlegen verwenden. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass die eingelegten Salatgurken recht schnell weich werden und deswegen essen wir sie in den ersten zwei bis drei Monaten auf.

      Besser geeignet sind die kleineren Einlegegurken, weil die deutlich länger haltbar sind und auch noch lange knackig bleiben.

      Salzgurken einlegen Einlegegurken

      Mein Tipp: Ich habe gute Erfahrungen mit der Gurkensorte „Vorgebirgstrauben“ gemacht.

      Gurken einlegen im Steintopf oder Glas

      Es gibt schöne Gärtöpfe aus Steingut und Keramik, aber Einmachgläser und Schraubgläser sind auch wunderbar zum Fermentieren geeignet. Gläser haben durch die kleineren Portionsgrößen den Vorteil, dass du in einem Schwung gleich verschiedene Geschmackskreationen ausprobeiren kannst.

      Ganz wichtig ist aber, dass dein Zubehör möglichst sauber und im besten Fall sogar steril ist. Ich sterilisiere mein gesamtes Zubehör mit kochend heißem Wasser, bevor es losgeht.

      Bevor du anfängst, deine Salzgurken einzulegen…

      …lies dir am besten nochmal den „Fermentier-Grundlagen-Artikel“ durch, dann kann nichts mehr schiefgehen und du kannst gleich loslegen! :) Fermentier-Anfänger also bitte einmal hier entlang:

      Die ultimative Fermentier-Anleitung!

      Ich habe außerdem eine Anti-Schimmel-Checkliste erstellt, die du für alle deine Fermente verwenden kannst. Hier kannst du dir die Checkliste herunterladen:

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        Zutaten für Salzgurken

        • 1 kg möglichst kleine Einlegegurken
        • 1 Bund frischen Dill
        • 8 Schalotten, grob gehackt
        • 2 Knoblauchzehen, geschält
        • 100 g Senfkörner
        • 1 Wein- oder Eichenblatt pro Glas
        • 3 Wein- oder Eichenblätter pro Gärtopf
        • 3%ige Salzlake (2 EL nicht jodiertes Salz/l kochendes Wasser, abkühlen lassen, bevor man es verwendet)
        • 1 bis 2 Weißkohlblätter pro Glas oder Gärtopf

        Salzgurken einlegen

        1. Gurken und alle Würzzutaten auf die sterilen Gefäße verteilen. Die Gewürze, Schalotten, den Knoblauch und die Wein- oder Eichenblätter dabei zuerst einfüllen, dann die Gurken dicht einfüllen, sodass möglichst wenige Hohlräume entstehen. Wein- und Eichenblätter sorgen dafür, dass die Gurken knackig bleiben.

        Salzgurken einlegen mit Dill

        2. Mit der abgekühlten Salzlake auffüllen, sodass alle Zutaten mit Lake bedeckt sind. Die Salzgurken und Würzzutaten mit einem Kohlblatt bedecken und beschweren (mit Fermentier-Gewichten oder improvisiert mit einer kleinen Tasse), sodass sie unter die Lake gedrückt werden. Das Gefäß verschließen.

        3. Ein bis zwei Wochen bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann kühl und dunkel lagern, zum Beispiel in einem kühlen Keller, im Kühlschrank oder (so machen wir’s) in einem kühlen Treppenhaus.

        Die Salzgurken sind mindestens ein halbes Jahr lang haltbar. Es ist aber wichtig, dass du regelmäßig kontrollierst, dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Die Gurken und Gewürze dürfen nicht an Oberfläche auftreiben, weil sie sonst schimmeln.

        Kleiner Tipp: Nur kurz fermentierte, gekühlte Salzgurken sind ein spritziger Sommersnack!

        Hol dir die Anti-Schimmel-Checkliste!

        Lad dir gerne meine Checkliste zum Fermentieren ohne Schimmelgefahr herunter, in der ich alle Schritte übersichtlich für dich gegliedert habe.

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          Einkochen im Topf – Schritt für Schritt-Anleitung mit Checkliste

          Du möchtest gerne einkochen, hast aber kein Einkoch-Equipment im Haus? Kein Problem! In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit einem normalen Kochtopf und haushaltsüblichem Zubehör ganz einfach selbst einkochst.

          Um im Wasserbad einzukochen, brauchst du nämlich gar kein spezielles Zubehör. Wenn du gerade erst mit dem Einkochen anfängst, kannst du durchaus improvisieren und trotzdem super Ergebnisse erzielen. :)

          Merk dir diesen Artikel auf Pinterest!

          Schraubgläser oder Einkochgläser?

          Das ist im Prinzip egal – beide Glas-Sorten eignen sich gut, um im Wasserbad einzukochen. Wenn du in Schraubgläsern einkochst, solltest du aber nur Deckel verwenden, die du „ploppen“ kannst.

          Der kleine „Plopp-Kreis“ in der Deckelmitte – Gibt es dafür eigentlich einen Fachbegriff? – zeigt dir nämlich an, ob im Glasinhalt ein Vakuum herrscht – oder ob vielleicht etwas schlecht geworden ist.

          Wenn du in Einkochgläsern einkochst, brauchst du neben dem Deckel außerdem passende Gummiringe und Klammern, mit denen du das Glas verschließt.

          Einkochgläser zum Einkochen im Topf

          Hygiene ist beim Einkochen super wichtig, das gesamte Zubehör also erstmal gründlich spülen.

          Wenn die Einkochzeit, die in deinem Rezept angegeben ist, 10 Minuten oder weniger beträgt, musst du die Gläser außerdem mit heißem Wasser sterilisieren.

          Die Deckel und Ringe solltest du (unabhängig von der Einkochzeit) immer fünf Minuten lang in Essigwasser auskochen.

          Einkochen im Topf

          Such dir einfach einen Kochtopf, in den alle Gläser passen, die du einmachen möchtest. Du kannst die Gläser auch stapeln – solange der Topf so hoch ist, dass die obersten Gläser zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt sind, ist das gar kein Problem.

          Auf den Boden des Topfes legst du ein Geschirrtuch, damit die Gläser beim Einkochen nicht umfallen oder zerspringen.

          Topf mit Geschirrtuch beim Einkochen

          Egal, welches Rezept du befolgst:

          Das Wasser im Topf sollte immer die gleiche Temperatur haben wie der Inhalt deiner Gläser. Wenn du zum Beispiel rohe Kirschen einkochen möchtest, stellst du die vollen Gläser in kühles Wasser und erhitzt das Wasser erst, wenn die Gläser schon im Topf stehen.

          Falls du einen warmen Kompott in die Gläser gefüllt hast, sollte das Wasser im Topf schon vorgewärmt sein, bevor du die Gläser hineinstellst.

          Dann stellst du die Gläser auf das Geschirrtuch, das du auf den Topfboden gelegt hast und stellst ein Fleisch- oder Küchenthermometer am Rand in den Topf. Darauf kannst du ablesen, wie hoch die Temperatur im Topfinnern ist.

          Einkochen im Topf

          Je nach Rezept musst du beim Einmachen nämlich eine bestimmte Einkochzeit und -temperatur einhalten. Die Einkochzeit zählt ab dem Moment, an dem die Einkochtemperatur, die im Rezept angegeben ist, erreicht ist.

          Am besten stellst du dir dann einen Timer, damit die Gläser nicht länger als nötig im Wasserbad bleiben – sonst gehen unnötig viele Nährstoffe verloren und das Ganze ist womöglich zerkocht.

          Sobald die Einkochzeit vorbei ist, nimmst du den Topf von der Herdplatte und lässt ihn abkühlen. Wenn du einen Glasheber hast, kannst du die Gläser auch schon vorher aus dem heißen Wasser heben – das ist ziemlich praktisch – aber du kannst genauso gut warten, bis das Wasser so weit abgekühlt ist, dass du dir beim Herausholen nicht mehr die Finger verbrennst.

          Die Gläser stellst du auf ein Geschirrtuch, bis sie komplett abgekühlt sind. Wenn du Einkochgläser verwendest, solltest du die Klammern abnehmen, bevor du die Gläser im Schrank verstaust.

          Hol dir die Sicher-Einkochen-Checkliste!

          Ich habe eine Checkliste erstellt, in der alle Schritte nochmal ordentlich gegliedert aufgeführt sind – nicht nur für’s Einkochen im Topf, sondern auch für alle anderen Einkoch-Methoden.

          Trag dich gerne hier ein und ich schicke dir die Checkliste per Mail zu:

          Hol dir die “Sicher einkochen”-Checkliste!

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            Die richtige Einkoch-Methode für die jeweiligen Lebensmittel!

            Aber denk dran: Das Einkochen im Wasserbad (also im Einkochtopf oder einem normalen Kochtopf) ist nur für säurehaltige Lebensmittel geeignet – also vor allem für Obst.

            Wenn du Fleisch oder Gemüse einkochen möchtest, musst du die Druck-Einkochmethode verwenden, um wirklich alle Bakterien und Sporen abzutöten. Mehr Infos findest du hier:

            Botulismus – Tödliche Vergiftung durch Einkochen

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            Gemüsegarten im August

            Aussaat & Pflanzen im August + Beispiel-Pflanzplan

            Der August ist der perfekte Monat, um Wintergemüse zu säen und zu pflanzen. Schließlich wollen wir ja auch im Winter frisches Gartengemüse ernten.

            Deswegen ist hier ist eine Übersicht über alle Gemüsepflanzen, die du jetzt noch säen und pflanzen kannst und die Gartenarbeiten, die im August anstehen.

            Außerdem kannst du dir gerne meinen Gemüsegarten-Beispielplan herunterladen, in dem genau steht, was in welchem Monat wo gepflanzt oder gesät wird.

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            Gemüsegarten-Beispielplan

            Den Gemüsegarten-Beispielplan kannst du 1:1 auf deine Beete übertragen, ganz ohne Kopfzerbrechen über passende Mischkultur-Partner, Vor-, Nach- und Zwischenkulturen oder was wann gesät oder gepflanzt werden muss.

            Der Plan ist so konzipiert, dass du das ganze Jahr über kontinuierlich erntest und jeden Monat sofort losgärtnern kannst.

            Trag dich hier ein:

            Gartenarbeiten im August

            Alle Pflanzen, die höher als 10 cm sind, solltest du jetzt mulchen. Das bedeutet, dass du den Boden mit organischem Material wie Rasenschnitt, Holzhackschnitzeln oder Laub abdeckst.

            So verdunstet viel weniger Wasser und du musst je nach Dicke der Mulchschicht kaum noch gießen. Außerdem unterdrückt Mulch Unkraut – damit hast du dann auch viel weniger Probleme.

            Hier findest du mehr Infos zum Mulchen.

            Vorziehen im Haus

            Diese Pflanzen kannst du im August im Haus vorziehen, um sie später auszupflanzen:

            • Feldsalat
            • Spinat
            • Wintersalat
            • Winterpostelein

            Gemüse, das du im August direkt ins Beet säen kannst

            Diese Gemüsearten kannst du im August direkt im Garten aussäen:

            • Feldsalat
            • Hirschhornwegerich
            • Mangold
            • Möhre
            • Radieschen
            • Rettich
            • Rucola
            • Spinat
            • Winterpostelein

            Draußen pflanzen

            Hier ist eine Liste mit Pflanzen, die du im August im Garten pflanzen kannst:

            • Salat
            • Chinakohl
            • Kohlrabi
            • Blumenkohl
            • Brokkoli

            Und jetzt raus mit dir in den Garten! :)

            Aber vergiss nicht, dich vorher noch für meinen Gartenplan einzutragen:

            Botulismus beim Einkochen von Gemüse

            Botulismus: Tödliche Vergiftung durch Einkochen

            Botulismus ist ein Thema, über das in Deutschland kaum jemand Bescheid weiß, und ich bin verdammt nochmal hier, um das zu ändern. Das Ganze ist nämlich eine sehr ernst zu nehmende Sache, mit der sich jeder, der selbst einkocht, beschäftigen sollte.

            Botulismus ist eine der schlimmsten Lebensmittelvergiftungen überhaupt, die meist durch den Verzehr unsachgemäß eingekochter Lebensmittel verursacht wird.

            Wenn du einkochst, musst du wissen, wie du Botulismus vermeidest.

            Botulismus wird von dem fiesen kleinen Bakterium Clostridium botulinum ausgelöst. Clostridium botulinum bzw. seine Sporen kommen im Boden, in Gewässern und auf der Schale von so gut wie jedem Gemüse vor, das du erntest. Sie sind äußerst widerstandsfähig gegen Hitze, Frost und Austrocknen und vermehren sich unter Sauerstoffabschluss in säurearmen Lebensmitteln.

            Ein Einkochglas voll Gemüse oder Fleisch ist also die perfekte Umgebung für Botulismus-Bakterien. Und in diesem Glas bilden diese Bakterien eines der stärksten Toxine, die es gibt.

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              Jetzt sagst du vielleicht: „Jaaa, aber deswegen koche ich mein Fleisch und Gemüse ja ein und töte die ganzen Bakterien!“ Stimmt – nur dass die Sache einen kleinen Haken hat:

              Botulinum-Sporen sterben nämlich erst bei einer Temperatur von 120 °C, die du rein physikalisch in einem herkömmlichen Einkochtopf gar nicht erreichst. Deswegen musst du säurearme Lebensmittel wie Gemüse und Fleisch in einem Druck-Einkochkessel einkochen. Nur dann wird das Einkochgut auf die erforderlichen Temperaturen erhitzt und die Sporen abgetötet.

              Es sterben immer noch jedes Jahr Menschen an Botulismus in Deutschland, weil sie selbst eingekochtes Gemüse oder Fleisch gegessen haben, das nicht in Ordnung war. Und das liegt vor allem daran, dass so viele Leute nicht wissen, wie sicheres Einkochen funktioniert.

              Botulismus durch Einkochen Grafik
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              Lass dich davon nicht abschrecken!

              Ich schreibe diesen Artikel nicht, weil ich sagen will, dass du nie wieder einkochen sollst oder dass es nicht sicher wäre, selbst Eingekochtes zu essen. Einkochen ist eine super Möglichkeit, um Überschüsse sehr lange haltbar zu machen, und ich bin nach wie vor ein richtiger Einkoch-Suchti.

              Aber wenn du einkochst, musst du dich mit diesem Thema auseinandersetzen und lernen, wie du Botulismus vermeidest.

              Dass in Deutschland kaum jemand weiß, wie man sicher einkocht, ist kein Wunder. Selbst das WECK-Einkochbuch ist voll von Rezepten und Anleitungen, die nach dem heutigen Stand der Wissenschaft schlichtweg nicht sicher sind und es Botulismus-Bakterien ermöglichen, sich in den Gläsern zu vermehren.

              Ich habe auch jahrelang diese Anleitungen befolgt – sie waren die Grundlage von dem, was ich in meinem „Obst und Gemüse haltbar machen“-Onlinekurs hunderten Menschen beigebracht habe. Bis ich auf das Thema Botulismus gestoßen bin. Sobald ich von den ersten Todesfällen gelesen habe, wusste ich, dass ich damit auf eine riesengroße Wissenslücke gestoßen bin, was die deutsche Einkochkultur angeht.

              Die Toxine, die die Botulismus-Bakterien produzieren, zählen zu den stärksten Giften der Welt – einige von ihnen sind sogar als Biowaffen deklariert. Botulismus ist sehr selten – wenn man erkrankt, hat man aber eine sehr hohe Sterblichkeitsrate, die bei unbehandelten Fällen bei bis zu 70 % liegt. Falls eines deiner Gläser befallen ist, reichen schon kleinste Mengen aus, um Botulismus auszulösen.

              Je mehr ich dazu gelesen habe, desto klarer war mir, dass ich meine Familie dieser Gefahr auf keinen Fall aussetzen will. Ich will meinem Kind kein Essen auftischen, das potenziell tödlich ist.

              Botulismus-Bakterien

              In vielen anderen Ländern ist es ganz normal, dass man sich an sichere Einkochmethoden hält, um Botulismus zu vermeiden, sprich Gemüse und andere säurearme Lebensmittel unter Druck einkocht. Warum ist Deutschland da so rückständig? Es gibt so viele Studien, die belegen, dass im Wasserbad eingekochtes Fleisch und Gemüse Botulismus verursachen kann.

              Deswegen habe ich meinen „Obst und Gemüse haltbar machen“-Onlinekurs komplett überarbeitet und zeige dir dort Schritt für Schritt, wie sicheres Einkochen funktioniert. Ich will nicht auch noch dazu beitragen, diese falschen / veralteten Techniken zu verbreiten, ich will dir zeigen, wie du ohne Risiko und auch ohne Angst vor Botulismus einkochst.

              An alle, die schon im Kurs mit dabei sind: Ihr bekommt die Updates natürlich auch, ich sage euch Bescheid, sobald alles online ist.

              Demnächst werde ich auch einen kostenlosen Live-Workshop zum Haltbarmachen geben, in dem ich einen starken Fokus darauf lege, dir zu zeigen, wie sicheres Einkochen funktioniert. Und ich plane gerade noch etwas sehr, sehr Cooles:

              Eine mehrtägige Challenge zum Haltbarmachen deiner Ernte. Das ist alles noch in Arbeit – wenn du teilnehmen möchtest, trag dich unten in meinen Newsletter ein, sodass ich dir Bescheid geben kann, wenn es losgeht.

              Woran erkenne ich, ob mein Glas mit Botulismus-Bakterien befallen ist?

              In vielen Fällen erkennst du das rein optisch bzw. am Geruch überhaupt nicht. Es gibt zwei Gruppen von Botulismus-Bakterien. Die erste Gruppe zersetzt Eiweiß, die zweite macht das nicht. Und gerade die Stämme, die dieser zweiten Gruppe zugehören, haben es in sich:

              Du hast nämlich keine Chance, festzustellen, ob dein Glas befallen ist, weil sie weder Gase bilden (das Vakuum im Glas bleibt also bestehen) noch Gerüche oder optisch erkennbar das Gemüse oder Fleisch zersetzen.

              Deswegen ist es so wichtig, dass du Fleisch und Gemüse von vorneherein im Druckkessel einkochst, sodass du sicher weißt, dass alle Bakterien und Sporen abgetötet werden.

              „Meine Oma hat immer im Wasserbad eingekocht und bei uns ist niemand an Botulismus gestorben.“

              Du hast keine Ahnung, wie oft ich diesen Satz in der einen oder anderen Variation gehört habe, seit ich über das Einkochen im Druckkessel spreche. Botulismus ist sehr selten – das mag also ein Grund dafür sein, dass bei deiner Oma alles gut gegangen ist.

              Dass Botulismus durch verunreinigte Lebensmittel entsteht, weiß man schon seit dem 18. Jahrhundert, aber die genauen Studien gerade in Bezug auf das Einkochen sind relativ neu. Früher gab es keine Druck-Einkochkessel für den Hausgebrauch und das Wissen darüber, wie man Gemüse und Fleisch richtig einkocht, stand deiner Oma einfach nicht zur Verfügung.

              Aber es steht dir zur Verfügung. In den nächsten Wochen werde ich wie gesagt die Challenge veranstalten, kostenlose Live-Workshops zum sicheren Einkochen geben und wieder neue Teilnehmer*innen in meinen Onlinekurs aufnehmen.

              Bis dahin kannst du dich hier für meine Sicher-Einkochen-Checkliste eintragen, in der ich alle Schritte beim Druck-Einkochen für dich aufgeführt habe:

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                Lass dich von dieser ganzen Botulismus-Sache nicht verrückt machen. Aber verschließ auch nicht die Augen davor nach dem Motto „das haben wir doch immer so gemacht.“

                Manchmal verlangen neue Erkenntnisse, dass man sich auf neue Dinge einlässt, gerade wenn es um etwas so Elementares geht wie die Gesundheit deiner Liebsten. ♥

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                Hier erfährst du mehr über Botulismus:

                https://mobil.bfr.bund.de/cm/350/hinweise_fuer_verbraucher_zum_botulismus_durch_lebensmittel.pdf

                https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/infektionen/was-ist-botulismus-2022228

                https://de.wikipedia.org/wiki/Botulismus

                Hast du dich schonmal mit dem Thema Botulismus auseinandergesetzt oder ist dir das komplett neu? Kochst du vielleicht auch schon im Druckkessel ein? Lass gerne einen Kommentar da!

                Fermentieren

                Die ultimative Anleitung zum Fermentieren mit Anti-Schimmel-Checkliste!

                Herzlichen Glückwunsch, du möchtest vergammeltes Gemüse essen! Yummy! ;)

                Im Ernst: Fermentieren ist nichts anderes als Lebensmittel kontrolliert verwesen zu lassen. Du packst Gemüse mit Salz und Wasser in ein Glas und wartest, bis sich darin eine ganze Armada von Bakterien vermehrt hat. Auch wenn sich das jetzt alles andere als appetitlich anhört:

                Fermentierte Lebensmittel sind der Shit und Fermentieren macht sowas von süchtig! Fermentiertes Gemüse schmeckt einfach funky. Wenn du anfängst, Gemüse zu fermentieren, entdeckst du völlig neue Geschmackswelten, von denen du nicht einmal ahnst, dass sie existieren. Ich bin immer wieder fasziniert, „was da alles geht“:

                Von mild und buttrig über fruchtig süß-sauer bis hin zu richtig kräftigen, scharfen Fermenten mit Stinkekäse-Allüren ist alles möglich.

                Kein Wunder, das so viele Sterneköche neuerdings total auf fermentiertes Gemüse abfahren und dieses alte Handwerk wieder in ihre Küchen zurückholen. Aber nicht nur diese Geschmacksvielfalt macht die ganze Sache so spannend:

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                Fermentieren zum Haltbarmachen

                Fermentieren ist auch eine uralte Methode, um die eigene Ernte haltbar zu machen. Wir bauen unser Gemüse zu fast 100 % selbst an und wollen auch im Winter möglichst vielseitig und gesund essen.

                Deswegen fermentiere ich im Sommer und Herbst immer was das Zeug hält. Fermentiertes Gemüse lässt sich nämlich monatelang (teilweise sogar jahrelang) aufbewahren, ohne dass Vitamine und Mineralstoffe verloren gehen.

                Im Laufe des Fermentationsprozesses entstehen sogar noch mehr Vitamine, weil die Milchsäurebakterien, die sich dabei im Ferment breit machen, über Vitaminausschüttung miteinander kommunizieren. Biofilm Quorum Sensing nennt sich das – abgefahren, oder?

                Darm und Immunsystem boosten

                Die Bakterienarmee, die sich über das Gemüse hermacht, verspeist du am Ende ja gleich mit. Und diese kleinen Kerlchen sind richtige kleine Verdauungs-Helden. Du kannst sie auch abgepackt als „Probiotika“ kaufen und für eine Packung gut und gerne 50 € auf den Tisch legen.

                Eine Tasse voll fermentiertem Gemüse enthält mehr probiotische Bakterien als eine ganze Packung fertig gekaufter Probiotika, und kostet dich so gut wie nichts.

                Wenn du deinen Speiseplan mit rohen fermentierten Lebensmitteln bereicherst, pusht das dein Immunsystem enorm. Ich habe meine chronische Darmerkrankung, die mir teilweise so starke Schmerzen bereitet hat, dass ich kaum noch laufen konnte, so weit in den Griff bekommen, dass ich dieses Jahr noch kein einziges Mal irgendetwas davon gespürt habe.

                Ich bin kein Doktor und ich kann nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Aber ich schreibe das in allererster Linie den ganzen fermentierten Leckereien zu, die ich jeden Tag esse.

                Die Krankheit, die ich habe, ist unheilbar, und ich hatte mich schon halb damit abgefunden, für immer damit zurechtkommen zu müssen. Du kannst dir nicht vorstellen, wie befreiend es ist, diese Schmerzen los zu sein!

                Wenn du Verdauungsschwierigkeiten hast oder ständig krank bist, fang an zu fermentieren! Alles, was du brauchst, sind Gemüse, Salz und ein kleines bisschen Geduld. :)

                Solange man ein paar Grundregeln beachtet, ist Fermentieren sowas von easy! Wenn du es einmal draufhast, kannst du so gut wie JEDES Gemüse fermentieren, das dir unter die Finger kommt, und brauchst dafür noch nicht mal ein Rezept. Du kannst deiner Kreativität beim Fermentieren absolut freien Lauf lassen.

                Hol dir die Fermentier-Checkliste!

                Lade dir gerne meine Fermentier-Checkliste herunter – da habe ich alle Schritte übersichtlich für dich gegliedert, sodass du keinen Schritt verpasst und einen glasklaren Fahrplan zum Fermentieren hast.

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                  Das richtige Zubehör zum Fermentieren

                  Um Gemüse zu fermentieren, brauchst du:

                  • Schraubgläser oder Einkochgläser bzw. einen Gärtopf für die ganz profimäßigen unter euch ;)
                  • Gewichte, die das Gemüse unter Wasser drücken
                  • eine wasserfeste Unterlage (fermentiertes Gemüse brodelt und schäumt und kann schnell überlaufen)
                  • eine Reibe
                  • und einen Holzstampfer, zur Not geht auch die Faust ;)

                  Schritt für Schritt Fermentier-Anleitung

                  1. Immer sauber bleiben ;)

                  Als erstes solltest du dafür sorgen, dass dein Zubehör möglichst sauber und im besten Fall sogar steril ist. Es ist also erstmal eine Runde Spülen angesagt, danach sterilisiere ich mein gesamtes Zubehör mit heißem Wasser.

                  Alles gut abkühlen lassen, schließlich wollen wir die Milchsäurebakterien, die natürlicherweise auf dem Gemüse vorkommen, ja nicht grillen. Dann schaust du dir das Gemüse selbst an – das sollte möglichst frisch sein und auf keinen Fall schimmlig oder vergammelt.

                  2. Das richtige Gemüse auswählen und vorbereiten

                  Ich würde dir auch sehr dazu raten, nur einwandfreies, frisches Bio-Gemüse zu fermentieren, weil auf gespritztem Gemüse oft gar keine Milchsäurebakterien mehr vorkommen und ohne die gibt’s keine Fermentation.

                  Du kannst dein Gemüse entweder reiben, in Stücke schneiden oder am ganzen Stück fermentieren. Geriebenes Gemüse vermengst du direkt nach dem Reiben mit Salz, bei in Stücke geschnittenen oder ganzen Gemüsen setzt du eine Salzlake an, in der das Gemüse dann schwimmen wird – dazu gleich mehr.

                  3. Salzen und einfüllen

                  Je nach Gemüse verwendet man mehr oder weniger Salz – ein Esslöffel pro Kilo Gemüse bzw. Liter Wasser ist aber ein guter Mittelwert, der fast immer hinhaut. Ganz wichtig ist, dass du zum Fermentieren unbehandeltes Salz verwendest, zum Beispiel nicht jodiertes Tiefensalz oder unbehandeltes Meersalz.

                  Fermentiertes Gemüse

                  Jetzt gilt es, das Gemüse möglichst kompakt und ohne Lufteinschlüsse ins Glas zu füllen. Geriebenes Gemüse stampfst du dabei mit dem Holzstampfer so dicht wie möglich ein, größere Gemüse(stücke) steckst du dicht an dicht in das Glas und füllst sie mit der Salzlake auf.

                  4. Her mit den Gewichten!

                  Das Gemüse muss zu jedem Zeitpunkt komplett von der Lake bedeckt sein. Geriebenes Gemüse steht im eigenen Saft, der beim Einstampfen aus den Zellen austritt. Damit kein Gemüse auftreiben kann, deckst du es am besten mit einem Kohlblatt ab, das du mit einem Fermentiergewicht beschwerst.

                  Diese Gewichte finde ich wirklich sehr praktisch, du kannst stattdessen aber auch improvisieren und eine kleine Tasse o.ä. zum Beschweren verwenden.

                  5. Deckel drauf

                  Bei Schraubgläsern drehst du den Deckel jetzt nur locker zu. Einkochgläser verschließt du ganz normal mit Deckel und Klammer.

                  Die warme und die kühle Phase

                  Damit die Fermentation in Gang kommt, muss das Gemüse erst einmal bei Zimmertemperatur gelagert werden. Nach ein, zwei Tagen fängt es schon langsam an zu blubbern – ich bin immer ganz erstaunt, wie schnell das geht.

                  Je nach Rezept steht das Gemüse zwei bis zehn Tage im Warmen, danach solltest du deine Fermente kühl und dunkel lagern, zum Beispiel im Kühlschrank, ein ungeheizter Raum oder kühler Keller eignet sich aber auch sehr gut zum Lagern.

                  Während der warmen Phase liegt der Deckel bei Schraubgläsern nur locker auf, jetzt kannst du ihn aber fester zudrehen.

                  Die allermeisten Fermente sind mindestens sechs Monate lang haltbar, teilweise auch viel, viel länger. Wenn du dich an die Grundregeln hältst, können deine Fermente nicht schlecht werden. Sie gären aber immer weiter und werden dadurch mit der Zeit immer saurer, sodass sie dir vielleicht irgendwann nicht mehr schmecken. Ich habe aber auch schon zwei Jahre altes Sauerkraut gegessen, das noch super lecker war. :)

                  Schimmel und Fehlgärungen vermeiden

                  Im meinem „Obst und Gemüse haltbar machen“-Onlinekurs habe ich ein ganzes Modul zum Fermentieren, in dem ich auf das Ganze Thema viel detaillierter eingehe als das hier in einem Blogartikel möglich ist. Falls du im Kurs angemeldet bist, kennst du ja meine Anti-Schimmel-Formel, die ich jetzt nochmal kurz herunterbrechen will:

                  Um Schimmel und Fehlgärungen zu verhindern, sind vier Dinge super wichtig: Hygiene, gutes, frisches Bio-Gemüse, der richtige Salzgehalt und dass das Gemüse immer, immer, immer von Salzlake bedeckt ist.

                  Wenn du das beachtest, kann nichts mehr schiefgehen. Fermentieren ist mit Abstand die genialste Art, Gemüse haltbar zu machen! Probier das unbedingt mal aus!

                  Du brauchst für den Anfang auch kein teures Zubehör. Ein altes Schraubglas reicht als Fermentier-Gefäß völlig aus – nimm einfach das, was du gerade dahast und leg los.

                  Aber vorsicht: Wenn dich der Fermentier-Wahn einmal gepackt hat, kommst du vermutlich so bald nicht mehr davon los. ;) Ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg! Und vergiss nicht, dir die Checkliste herunterzuladen:

                  Hol dir die Anti-Schimmel-Checkliste!

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                    Was sind deine besten Tipps zum Fermentieren? Irgendwelche Lieblingsrezepte? Immer her damit! Lass gerne unten einen Kommentar da!

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                    Einkochen im Backofen

                    3 Gründe, warum du nicht im Backofen einkochen solltest + Alternativen

                    Einkochen im Backofen ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Ich stolpere nämlich immer wieder über Rezepte und Anleitungen, in denen das Einkochen im Backofen als das Nonplusultra propagiert wird, sodass ich gerade das arge Bedürfnis habe, hier eine kleine Warnung herauszugeben:

                    Einkochen im Backofen ist nicht sicher, Leute!

                    Ich weiß, dass es praktisch ist, die Einmachgläser einfach in den Backofen zu schieben, gerade, wenn man keinen Einkochtopf dahat, aber mir liegt euer Wohlergehen einfach zu sehr am Herzen als dass ich solche Anleitungen unkommentiert lassen kann.

                    Deswegen sind hier drei Gründe, warum du nicht im Backofen einkochen solltest.

                    Einkochen im Backofen
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                    1. Beim Einkochen im Backofen entsteht trockene Hitze…

                    … und die kann im Vergleich zu der Hitze, die über das Wasserbad übertragen wird, nicht zuverlässig in die Einkochgläser eindringen.

                    Einkochen ist eine sehr sichere Methode, um Obst und Gemüse haltbar zu machen – wenn man bestimmte Regeln beachtet. Zum Beispiel, dass man die richtige Einkochzeit und Temperatur einhält, die für das jeweilige Lebensmittel vorgesehen ist.

                    Beim Einkochen im Backofen kannst du nicht sicher sein, welche Temperatur das Innere deiner Gläser wirklich erreicht – das ist beim Einmachen aber super wichtig, schließlich gilt es, Bakterien und Schimmel so abzutöten, dass das Ganze zuverlässig haltbar ist.

                    2. Vorsicht, Botulismus!

                    Dadurch, dass das Einkochgut im Backofen nicht ausreichend sterilisiert wird, können im Glas Botulismus-Bakterien überleben. Falls du noch nie von Botulismus gehört hast:

                    Wenn sich Botulismus-Bakterien in deinen Einkochgläsern vermehren und du das Eingekochte isst, kannst du an einer Lebensmittelvergiftung erkranken, die in vielen Fällen tödlich verläuft.

                    Botulismus ist sehr selten, aber ich bin der Meinung, dass jeder, der einkocht, darauf achten sollte, Botulismus zu vermeiden.

                    Hart ausgedrückt:

                    Ich würde meiner Familie kein Essen auftischen, das ihnen in irgendeiner Weise Schaden zufügen geschweige denn meine Liebsten lebensbedrohlich krank machen kann.

                    3. Explodierende Gläser beim Einkochen im Backofen

                    Der dritte Grund, warum du nicht im Backofen einkochen solltest, ist die Unfallgefahr. Sowohl beim Einkochen Einbacken selbst als auch wenn du die Gläser aus dem Backofen herausholst, können die Gläser explodieren. Ich habe schon Horrorstories von Kindern gehört, denen dabei Glassplitter in die Augen geflogen sind. Und selbst wenn das nur ganz, ganz selten vorkommt, ist es die Gefahr nicht wert, vor allem, weil es ganz einfache Alternativen gibt:

                    Selbst wenn du keinen Einkochtopf hast, musst du nicht im Backofen einkochen. Nimm dir einfach einen großen Topf, klemm ein Thermometer unter den Deckel und fertig ist der improvisierte Einkochkessel. ;)

                    An alle, die sich jetzt vielleicht auf die Füße getreten fühlen und meinen, dass das Einkochen im Backofen bei ihnen immer wunderbar funktioniert: Ich schreibe diesen Artikel, weil ich es gut mit euch meine. Ich habe selbst schon öfter im Backofen eingekocht – immerhin ist das Internet voll von Anleitungen, in denen erzählt wird, dass das ganz wunderbar funktioniert.

                    Erst als ich mich näher mit Botulismus auseinandergesetzt habe, bin ich nach und nach auf kritische Studien und Berichte gestoßen – und ich bin sehr froh, dass ich jetzt weiß, was beim Einkochen im Backofen alles passieren kann.

                    Mach’s besser!

                    Aber zum Glück ist das „richtige“ Einkochen kein Stück aufwändiger oder komplizierter als im Backofen einzukochen. Falls du kein Einkoch-Equipment hast: Hier findest du eine Anleitung, wie du mit haushaltsüblichem Zubehör einkochst.

                    Wenn du also auf der Suche nach einer sicheren Anleitung bist, trag dich gerne für meine kostenlose Checkliste ein, in der ich alle Schritte aufgeführt habe, die du beim sicheren Einkochen nicht vergessen solltest.

                    Trag dich hier für die Checkliste ein:

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                      Was sind deine Erfahrungen mit dem Einkochen im Backofen? Konnte ich dich von den Risiken überzeugen oder bleibst du ein tapferer Verfechter der Backofen-Technik? ;)

                      Was kann man im Juli säen und pflanzen

                      Aussaat & Pflanzen im Juli + PDF-Pflanzplan

                      Im Juli beginnt wieder eine große Aussaat-Welle. Jetzt ist es nämlich an der Zeit, viele der Gemüse zu säen, die wir in den kälteren Monaten ernten möchten.

                      Damit du genau weißt, welche Pflanzen man im Juli vorziehen, aussäen und auspflanzen kann, habe ich dir in diesem Artikel eine Übersicht erstellt.

                      Wenn du möchtest, kannst du dir außerdem meinen Gemüsegarten-Pflanzplan herunterladen und ausdrucken, sodass du keinen Aussaattermin mehr verpasst.

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                      Gemüsegarten-Pflanzplan

                      Trag dich gerne für meinen fertigen Gartenplan ein. Der Plan ist so konzipiert, dass du deine Beete das ganze Jahr optimal nutzt. Du musst dir also keine Gedanken mehr um Beetpartner, Fruchtfolge und Co. machen, sondern nur noch rausgehen, loslegen und ernten. :)

                      Trag dich hier ein:

                      Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

                      Trag dich hier ein und ich versorge dich rund ums Jahr mit meinen besten Gartentipps per Email. Und den Gemüsegarten-Pflanzplan gibt’s als Willkommensgeschenk obendrauf!

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                        Gartenarbeiten im Juli

                        Alle Pflanzen, die höher als 10 cm sind, solltest du jetzt mulchen. Das bedeutet, dass du den Boden mit organischem Material wie Rasenschnitt, Holzhackschnitzeln oder Laub abdeckst. So verdunstet viel weniger Wasser und du musst je nach Dicke der Mulchschicht kaum noch gießen. Außerdem unterdrückt Mulch Unkraut – damit hast du dann auch viel weniger Probleme.

                        Hier findest du mehr Infos zum Mulchen.

                        Vorziehen im Haus

                        Diese Pflanzen kannst du im Haus vorziehen, um sie später auszupflanzen:

                        • Blumenkohl
                        • Brokkoli
                        • Chinakohl
                        • Kohlrabi
                        • Salat

                        Draußen aussäen

                        Diese Gemüsearten kannst du im Juli direkt im Garten aussäen:

                        • Buschbohne
                        • Feldsalat
                        • Hirschhornwegerich
                        • Mangold
                        • Möhre
                        • Radieschen
                        • Rettich
                        • Rucola
                        • Spinat
                        • Stangenbohne

                        Draußen pflanzen

                        Hier ist eine Liste mit Pflanzen, die du im Juli im Garten auspflanzen kannst:

                        • Blumenkohl
                        • Brokkoli
                        • Grünkohl
                        • Kohlrabi
                        • Lauch
                        • Salat
                        • Weißkohl
                        • Zucchini

                        Und jetzt viel Spaß beim Aussäen und Pflanzen! Vergiss nicht, dich für meinen Pflanzplan einzutragen.

                        Die 24 häufigsten Tomaten-Krankheiten: Schadbilder + Rettungsmaßnahmen!

                        Oh nein, deine Tomaten sind krank! Tomaten sind zwar eines der leckersten Gemüse, aber leider gibt es einige Krankheiten, Schädlinge und Mangelerscheinungen, die Tomaten ganz schön zusetzen können.

                        Und damit du genau weißt, welche Krankheit oder welcher Schädling deinen Tomaten zu schaffen macht oder was deinen Pflanzen fehlt, kommt hier eine Auflistung der häufigsten Tomaten-Probleme – natürlich mit Anleitungen, was du tun kannst, um deine Schützlinge zu retten. :)

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                        Tomatenkrankheiten, -schädlinge und Mangelerscheinungen

                        Meine Tomaten haben braune Flecken und faulen, die Blätter sind braun und sterben ab!

                        Ursachen:

                        • Das ist die gefürchtete Kraut- und Braunfäule
                        • Schlechte Luftzirkulation zwischen den Pflanzen
                        • Tomaten sind im Regen, beim Gießen oder durch zu hohe Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus nass geworden

                        Wie du deine Tomaten rettest:

                        • Dafür sorgen, dass die Blätter niemals nass werden
                        • Tomaten überdacht anbauen
                        • Tomaten nicht zu eng pflanzen und regelmäßig ausgeizen und entblättern
                        • Befallene Blätter entfernen und entsorgen
                        • Das Gewächshaus regelmäßig gut lüften
                        • Die Tomaten düngen
                        • Resistente Sorten anbauen
                        • Tomaten mit Kupferpräparaten behandeln

                        Meine Tomaten sind matschig und haben auf den Unterseiten braune Flecken!

                        Das klingt ganz nach der Blütenendfäule. Grund dafür ist ein Kalziummangel, oft durch zu hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme.

                        Wie du deine Tomaten rettest:

                        • Den Boden gleichmäßig feucht halten
                        • Kalzium zudüngen
                        • Luftfeuchtigkeit senken
                        • Temperatur senken
                        • Das Gewächshaus besser lüften
                        • Nächstes Mal weniger anfällige Sorten anbauen

                        Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

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                          Der Stielansatz der Früchte ist grün: Grünkragen!

                          Ursachen:

                          • Deine Tomaten leiden unter einem Kaliummangel
                          • Einige Sorten sind besonders anfällig
                          • Deine Tomaten sind zu hoher Sonneneinstrahlung ausgesetzt

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Kalium nachdüngen
                          • Das Gewächshaus schattieren
                          • Nächstes Mal weniger anfällige Sorten anbauen

                          Meine Tomaten schimmeln, die Früchte haben kreisrunde Flecken auf dem Zentrum!

                          Ursachen:

                          • Pflanzen konnten nicht gut abtrocknen
                          • Zu hohe Luftfeuchtigkeit

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Weniger gießen
                          • Entgeizen und Entblättern für eine bessere Luftzirkulation
                          • Tomaten weniger dicht pflanzen
                          • Pflanzenreste vollständig entfernen
                          • Pflegearbeiten möglichst an sonnigen Tagen durchführen

                          Meine Tomaten werfen ihre Blüten ab!

                          Ursachen:

                          • Die Blüten wurden nicht bestäubt
                          • Ungünstige Temperatur und Luftfeuchtigkeit

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Bestäuberinsekten im Gewächshaus einsetzen
                          • Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit durch Lüften besser regulieren

                          Die unteren Blätter vergilben von der Blattspitze ausgehend!

                          Ursachen:

                          • Deine Tomaten leiden an einer fiesen Wurzelkrankheit namens Verticillium-Welke

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Leider kannst du hier wenig tun, außer kranke Pflanzen zu entfernen
                          • Bei einem starken Befall möglichst lange keine Tomaten mehr auf derselben Fläche anbauen
                          • Wenn das nicht geht, tausch die Erde 5 bis 10 cm tief aus

                          Meine Tomaten sind klein und ungleichmäßig!

                          Ursachen:

                          • Die Tomaten wurden nicht zuverlässig bestäubt

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Bestäuberinsekten kaufen und im Gewächshaus ansiedeln

                          Hilfe, meine Tomaten platzen!

                          Ursachen:

                          • Unregelmäßiges Gießen
                          • Zu viele Blätter oder Geiztriebe auf einmal entfernt
                          • Zu hohe Luftfeuchtigkeit nach einer längeren Trockenphase

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Regelmäßig gießen
                          • Regelmäßig ausgeizen und entblättern (maximal drei Blätter auf einmal)
                          • Das Gewächshaus bei einem Wetterumschwung von warm auf kalt gut lüften

                          Meine Tomaten haben Fruchtrisse!

                          Ursachen:

                          • Wetterschwankungen
                          • Feuchte Früchte

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Bei feuchtem Wetter weniger gießen
                          • Das Gewächshaus gut lüften

                          Die Blattoberseiten und Stängel sind mit weißem Belag bedeckt: Echter Mehltau!

                          Ursachen:

                          • Zu niedrige Luftfeuchtigkeit
                          • Einige Sorten sind besonders anfällig

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Kranke Blätter entfernen und entsorgen
                          • Gut gießen
                          • Nicht überdüngen
                          • Die Tomaten weniger dicht pflanzen
                          • Resistente Sorten anbauen

                          Die Blätter sind eingerollt und die Triebspitzen verdreht!

                          Ursachen:

                          • Zu viel Stickstoff

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Weniger düngen
                          • Weniger gießen

                          Die Blätter sind eingerollt und hell!

                          Ursachen:

                          • Der Boden ist verdichtet

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Den Boden vor der Nachkultur tief mit der Grabegabel lockern
                          • Die Tomaten mit einem Flüssigdünger über das Gießwasser düngen

                          Die Blätter sind hellgelb gefärbt mit grüner Spitze und rötlichen Blattadern!

                          Ursachen:

                          • Deine Tomaten haben Hunger auf Stickstoff
                          • Der im Boden vorhandene Stickstoff mineralisiert zu langsam

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Mit schnell verfügbarem Stickstoff düngen
                          • Den Boden vorsichtig mit der Grabegabel lockern, ohne die Wurzeln zu verletzen
                          • Regelmäßig gießen

                          Die Blattzwischenräume sind gelb gefärbt, besonders in mittlerer Pflanzenhöhe!

                          Ursachen:

                          • Deine Pflanzen haben einen Magnesiummangel
                          • Einige Sorten sind besonders anfällig
                          • Wenn deine Pflanzen besonders reich tragen, leiden sie umso schneller an Magnesiummangel

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Magnesium düngen, möglichst ohne Kalium- oder Nitratüberschuss
                          • Zu kalte Nachttemperaturen vermeiden
                          • Die Blätter mit einer 0,15igen Magnesiumsulfatlösung behandeln

                          Meine reifen Tomaten haben grüne, unscharf abgegrenzte Flecken im Fruchtinnern!

                          Ursachen:

                          • Zu hohe Wassergaben
                          • Zu viel bei bedecktem Himmel entblättert

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Weniger gießen
                          • Besser morgens gießen als abends
                          • Nicht zu viel entblättern (maximal drei Blätter auf einmal)

                          Meine Tomaten haben rote Blattzwischenräume auf der Unterseite und eine dunkelgrüne Blattoberseite!

                          Ursachen:

                          • Deine Tomaten brauchen mehr Phosphor
                          • Vermutlich war der Boden zu kalt

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Bodenerwärmung fördern, Tomaten in der ersten Jahreshälfte nicht mit Stroh mulchen, das Sonnenstrahlen reflektiert
                          • Schnell verfügbaren Phosphor düngen

                          Meine Tomaten sind welk und haben verdickte, braune, rissige Wurzeln!

                          Ursachen:

                          • Oh nein, deine Tomaten leiden unter der Korkwurzelkrankheit

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Kranke Pflanzen entfernen
                          • Weite Fruchtfolge zu anderen Nachtschattengewächsen einhalten
                          • Regelmäßig und oft gießen
                          • Nächstes Mal veredelte Tomatenpflanzen anbauen

                          Meine Tomatenpflanzen sind welk und das Stängelinnere ist braun verfärbt!

                          Ursachen:

                          • Deine Pflanzen sind an der Fusarium-Welke erkrankt

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Kranke Pflanzen entfernen
                          • Den Boden gleichmäßig feucht halten
                          • Nächstes Mal resistente Sorten anbauen
                          • Eine weite Fruchtfolge einhalten

                          Die Blätter haben oben gelbe und unten gelbe bis braune Flecken!

                          Ursachen:

                          • Das ist die Samtfleckenkrankheit
                          • Deine Tomaten haben Wasser abbekommen oder konnten nach zu hoher Luftfeuchtigkeit nicht gut abtrocknen

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Blätter dürfen nicht nass werden, Tomaten überdacht anbauen
                          • Pflanzenreste aus dem Gewächshaus entfernen
                          • Resistente Sorten anbauen und gesundes Saatgut verwenden
                          • Ansonsten wie Krautfäule behandeln

                          Meine Tomaten haben Blattläuse!

                          Vorbeugen:

                          • Pflanzen regelmäßig kontrollieren
                          • Nützlinge wie Marienkäfer fördern
                          • Die Pflanzen eventuell mit Kaliseife vorbehandeln

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Die Blattlausart bestimmen und gezielt Nützlinge im Gewächshaus ansiedeln (z.B. Schlupfwespen oder Gallmücken)

                          Meine Tomaten tragen schlecht und haben Verdickungen an den Wurzeln!

                          Ursachen:

                          • Schuld ist die Wurzelgallennematode

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Während der Kultur ist keine Behandlung möglich
                          • Weite Fruchtfolge einhalten
                          • Resistente Sorten oder veredelte Pflanzen anbauen
                          • Den Boden möglichst 5-10 cm tief austauschen

                          Hilfe, die Blattränder rollen sich nach oben, die Blattadern sind braun verfärbt und die Tomaten haben braune Flecken am Stängel!

                          Ursachen:

                          • Deine Tomaten sind mit Rostmilben befallen

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Befallene Pflanzen zuletzt pflegen und abernten, damit sich die Milben nicht ausbreiten
                          • Die Pflanzen mit Netzschwefel behandeln
                          • Bei Vorjahresbefall vorsichtshalber Amblyseius-Raubmilben im Gewächshaus ausbringen
                          • Das Gewächshaus nach der Tomatenkultur gut reinigen und desinfizieren

                          Auf den Blättern zeigen sich helle Gänge, die Tomaten sind mit Fliegen befallen, die einen gelben Punkt auf Kopf und Rücken haben!

                          Ursachen:

                          • Das ist die Minierfliege

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Gelbe Klebefallen aufhängen
                          • Die Blätter regelmäßig kontrollieren und befallene Blätter entfernen
                          • Schlupfwespen ausbringen
                          • Die Pflanzen mit Neem Azal T/S behandeln

                          Auf den Blattunterseiten sitzen weiße Fliegen!

                          Wie du deine Tomaten rettest:

                          • Schlupfwespen und Raubwanzen im Gewächshaus ansiedeln
                          • Befallene Pflanzenteile entfernen und entsorgen
                          • Gelbe Klebefallen aufhängen
                          • Die Triebspitzen schütteln

                          Tomaten-Krankheiten vorbeugen

                          Tomaten haben es nicht leicht und müssen sich oft mit einer ganzen Menge Krankheiten herumschlagen. Vielen Problemen kannst du aber vorbeugen, indem du deine Tomaten überdacht anbaust, optimalerweise im Gewächshaus, aber ein schützender Dachvorsprung an der Südseite des Hauses oder ein Tomatenhäuschen tun auch gute Dienste.

                          Tomaten mögen nun mal absolut nicht nass werden, und um erfolgreich Tomaten im Freiland anzubauen, gehört immer auch eine Portion Glück dazu, was das Wetter angeht.

                          Aber auch im Gewächshaus solltest du auf eine gute Belüftung achten und die Pflanzen nicht zu dicht pflanzen, damit sie bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell abtrocknen. Ganz wichtig sind auch das Entgeizen und Entblättern – hier ist die Anleitung zum Ausgeizen und den anderen Pflegemaßnahmen.

                          Ich wünsche deinen Tomaten eine gute Besserung! :)