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Stangenbohnen anbauen

Stangenbohnen anbauen und ernten – So gelingt dir eine dicke Ernte!

Wir bauen Stangenbohnen nicht nur an, weil sie verdammt lecker sind, sondern auch, weil sie optisch richtig was hermachen. So eine Reihe Stangenbohnen hat einfach was, findest du nicht? :)

Aber deine Stangenbohnen sollen ja nicht nur hübsch, sondern auch richtig ertragreich sein. Deswegen kommen hier meine besten Tipps für eine dicke, fette Bohnenernte.

Die Stangenbohne ist eng verwandt mit der Buschbohne. Ein wesentlicher Unterschied besteht in dem Gen, dass die Wüchsigkeit beeinflusst. Das ist der Grund, warum Stangenbohnen praktisch unbegrenzt wachsen (wenn die äußeren Bedingungen es erlauben), Buschbohnen aber nicht. Stangenbohnen sind zwar oft etwas zäher als Buschbohnen, aber deutlich rückenschonender zu ernten.

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Die besten Sorten der Stangenbohne

„Blauhilde“, „Neckarkönigin“ (wirklich sehr hübsche!) Feuerbohne „Preisgewinner“.

Wie viele Stangenbohnen soll ich anbauen?

Etwa 5 Reihenmeter pro Person

Gute Mischkultur-Partner für Stangenbohnen

Kohl, Sellerie, Bohnenkraut, Gurken, Kürbis, Tomaten, Salat, Rüben, Spargel, Rhabarber, Dill, Kresse

Deine anderen Gemüse brauchen auch noch passende Beetpartner? Dann einmal bitte hier entlang:

28 Gemüsearten und ihre wirksamsten Mischkultur-Partner

Ideale Bedingungen für Stangenbohnen

Die Beete sollten möglichst unkrautfrei sein. Ansonsten haben Bohnen keine großen Ansprüche an den Boden. :)

Stangenbohnen anbauen

Stangenbohnen vorziehen oder aussäen?

Wenn du Stangenbohnen anbauen möchtest, dann kannst du die Samen der Stangenbohnen sowohl aussäen als auch vorziehen. Ich säe sie direkt im Beet aus, das macht weniger Arbeit.

Wann sät man Stangenbohnen?

Stangenbohnen brauchen ein Gerüst, an dem sie emporranken können. Ein einfaches Rankgerüst kannst du aufstellen, indem du drei oder vier lange Stangen am oberen Ende zusammenbindest und sie zu einem Tipi aufstellst. Am Fuß jeder Stange säst du dann sechs bis acht Samen aus bzw. pflanzt sechs bis acht Pflanzen.

Stangenbohnen kannst du zwischen Mitte Mai und Anfang Juli aussäen. Für eine gestaffelte Ernte säst du deine Stangenbohnen am besten einmal Mitte Mai und einmal Ende Juni aus.

Stangenbohnen-Beete vorbereiten

Verunkrautete Beete gut jäten. Mulch und alte Pflanzenreste entfernen.

Stangenbohnen anbauen: Die Pflege

Während der ersten 14 Tage nach Aufgang der Saat, musst du die Pflanzen um das Gerüst wickeln, damit sie „den Weg“ finden. Nach der ersten Haupternte kannst du das untere Drittel der Pflanze entblättern. Das regt die Pflanze dazu an, im unteren Drittel nochmal Früchte anzusetzen.

Wir mulchen unsere Stangenbohnen, wenn sie zehn Zentimeter hoch sind mit Hackschnitzeln oder Rasenschnitt. Düngen musst du Stangenbohnen nicht. Wenn es zu Blühbeginn sehr trocken ist, kannst du die Erträge steigern, indem du deine Pflanze gut gießt.

Stangenbohnen anbauen

Wann erntet man Stangenbohnen?

Stangenbohnen sollten geerntet werden, wenn die Schoten schon Samen ausgebildet haben, aber noch zart und jung sind. Wartest du mit dem Ernten zu lange, verholzen die Bohnen.

Krankheiten und Schädlinge von Stangenbohnen

Bohnen haben eine ganze Bandbreite an Schaderregern. Den meisten kannst du vorbeugen, indem du eine weite Fruchtfolge zu Bohnen oder anderen Leguminosen einhältst.

Bei Spinnmilben und Blattläusen hilft neben direkten Bekämpfungsmaßnahmen (zum Beispiel mit Neemöl) auch eine regelmäßige Beregnung. Diese spült die Störenfriede von den Pflanzen hinunter.

Gemüsegarten-Beispielplan

Wenn du Lust hast, noch mehr über den Anbau von Gemüse, Mischkultur und Co zu erfahren, dann hole dir doch meinen kostenlosen Gemüsegarten-Pflanzplan! Der Plan ist so ausgelegt, dass du das ganze Jahr über frisches Gartengemüse erntest und die Beete zu jedem Zeitpunkt optimal genutzt sind.

Hier kannst du dich für die Gartentipps und den Pflanzplan eintragen:

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    Hühnerrassen bunte Eier

    Die 6 besten Hühnerrassen für einen bunten Eierkorb

    Wenn du Hühner halten möchtest, stehst du vor der Qual der Wahl. Es gibt sooo viele tolle Hühnerrassen, wie soll man sich da nur für eine entscheiden?!

    Die gute Nachricht: Das musst du gar nicht! Wie wäre es stattdessen mit einer bunt gemischten Hühnerschar – und damit auch einem bunten Eierkorb? Es gibt nämlich nicht nur braune und weiße Eier, sondern auch ganz viele andere Eierfarben.

    Wie wäre es zur Abwechslung mal mit türkis? Oder olivgrün? Was hältst du von dunkelrot?

    Jeden Tag Ostern? Kannst du haben! Hier kommen die perfekten Hühnerrassen für einen bunten Eierkorb!

    Hühnerrassen
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    Bevor du dir deine ersten Hühner anschaffst, solltest du sicher gehen, dass du gut vorbereitet bist. Deswegen habe ich eine Checkliste erstellt, die vom Stall über den Auslauf, das Zubehör und alle wichtigen Vorbereitungen alles abklappert. So weißt du genau, wann du bereit bist für deine ersten eigenen Hühner.

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    Alles parat, bevor deine Lieblinge einziehen? Hier ist deine Hühner halten-Checkliste!

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      Hühnerrassen, die bunte Eier legen

      Maran-Hühner

      Marans legen wunderschöne schokobraune bis tiefrote, riesige Eier. Marans sind sehr ruhige, schwere Hühner, die selten abhauen und wenig Anstalten machen, über den Zaun zu flattern.

      Im Frühling sind die Eier immer besonders hübsch gefärbt, gegen Herbst hin zeigen sie oft nur noch ein paar dunkle Flecken.

      Das Maran-Huhn ist eine klassische Zweinutzungsrasse, die sowohl eine passable Legeleistung als auch einen guten Schlachtkörper hat.

      Hühnerrasse Maran
      Marans sind eine wunderschöne, französische Hühnerrasse

      Grünleger / Araucana-Hühner

      Wir haben schon sowohl Grünleger-Hybriden als auch die Araucana-Rassehühner gehalten, die türkisfarbene Eier legen. Ganz ehrlich: Die blaugrünen Eier sind die schönsten im ganzen Eierkorb!

      Viele Araucana haben keine Schwanzfedern und sehen deswegen zugegebenermaßen etwas seltsam aus. Wobei die Ohrpuschel, die einige Vertreter dieser Rasse zeigen, durchaus Charme haben, findet ihr nicht? ;)

      Araucana legen türkisfarbene Eier

      Olivleger

      Wenn du olivefarbene Eier in deinem Körbchen haben möchtest, kreuzt du einfach Araucana und Marans. Die Hennen, die aus diesen Eiern schlüpfen, legen aller Wahrscheinlichkeit nach olivefarbene Eier.

      Weil diese Mischung so beliebt ist, verkaufen viele Hühnerzüchter Bruteier über eBay. Die Eier kannst du entweder einem gluckenden Huhn unterjubeln oder sie im Brutautomaten ausbrüten. :)

      Ayam Cemani: das schwarze Huhn

      Okay, okay, nichts an Ayam Cemani-Hühnern ist bunt. Jetzt kommen nämlich die Gothics unter den Hühnern, diese Hühnerrasse ist nämlich komplett schwarz. Die Augen, der Kamm, die Federn, die Beine – sogar das Fleisch! Abgefahren, oder? Nur die Eier sind (entgegen dem gängigen Mythos) nicht schwarz, sondern weiß.

      Hach, ich wünsche mir schon lange ein paar Ayam Cemani-Hühner für meine kleine Schar.

      Wunderschöne schwarze Hühner: Ayam Cemani

      Eiiigentlich würden fünf Hühner ja vollkommen ausreichen, um unseren Eierbedarf zu decken. Aber es gibt soo viele tolle Rassen da draußen, schmacht… Wenn es nach mir ginge, würde ich auf Anhieb zwanzig neue Hühner anschaffen. Ayam Cemani, Orphingtons, Zwerg-Cochins und Sussex stehen ganz oben auf meiner „Muss-ich-haben“-Liste.

      Blöd nur, dass wir jetzt schon mehr Eier haben als wir essen können, obwohl wir Freunde und Familie großzügig mitversorgen. Und ich hatte eigentlich nicht vor, einen bunten Eierverkauf zu starten. Wobei, wenn ich dafür all die Hühner halten könnte, die ich gerne hätte..? ;)

      Geht es euch auch so?

      Ayam Cemani wird nachgesagt, dass sie sehr lebhaft und aktiv sind. Deswegen brauchen sie einen etwas größeren Stall als die meisten anderen Hühner.

      Das Schwedische Blumenhuhn

      Wenn dir die Ayam Cemani ein bisschen zuu düster sind, kommt hier eine andere, super tolle Rasse, die schöne große weiße Eier legt: das Schwedische Blumenhuhn.

      Unser Schwedisches Blumenhuhn “Petunia”

      Diese Hühnerrasse stammt aus Südschweden und wurde um 1800 das erste Mal erwähnt. Schwedische Blumenhühner sind sehr robust und haben ein wunderschönes buntes Gefieder, das in vielen verschiedenen Farben erstrahlt. Sie sind sehr ruhig und zutraulich.

      Vorwerkhuhn

      Diese Hühnerrasse ist nicht etwa nach dem Staubsauger, sondern ihrem Züchter Oskar Vorwerk benannt. Das Vorwerkhuhn ist ein sehr wirtschaftliches Zweinutzungshuhn, auch wenn es im Vergleich zu den Marans deutlich leichter ist und mehr Eier legt.

      Unsere “Pocahontas”, ein Vorwerkhuhn

      Vorwerkhühner legen hübsche hellbraune Eier. Ich weiß, ich weiß, ihr wollt bunte Eier, aber was wäre ein Eierkorb, in dem nicht wenigstens ein paar braune Eier liegen? ;)

      Die Rasse ist einfach zu toll, um sie euch vorzuenthalten- und steht obendrein auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Rassen.

      Vorwerkhühner sind ziemlich wetterhart und robust. Wenn sie Freigang haben, suchen sie gerne selber nach Futter, wodurch die Fütterung bei einem großen Auslauf eher gering ausfällt. Sie sind gutmütig, lebhaft und kaum scheu. Deswegen sind Vorwerkhühner super für Anfänger geeignet, da sie geringe Ansprüche an ihre Halter stellen und sich schnell eingewöhnen.

      Hier ist nochmal eine Übersicht zu den Hühnerrassen und ihren jeweiligen Eierfarben:

      Eier von verschiedenen Hühnerrassen

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        Uuund, worauf ist deine Wahl gefallen? Was sind deine Hühnerrassen-Favoriten? Wann sollen deine Hühner einziehen? Ich freue mich über deinen Kommentar!

        Radieschen anbauen

        Radieschen pflanzen, anbauen & ernten – der komplette Guide!

        Du willst zum ersten Mal Radieschen anbauen? Prima, dann bist du hier genau richtig, denn in diesem Artikel zeige ich dir, wie das funktioniert! (:

        Wer mit Kindern zusammen gärtnert, sollte unbedingt Radieschen anbauen. Sie sind (je nach Sorte) schon 20 bis 30 Tage nach der Aussaat erntebereit.

        Ich nutze Radieschen gerne als „Lückenfüller“, um meine Beetfläche vor oder nach einer anderen Kultur nochmal nutzen zu können. Überschüssige Radieschen lege ich für den Winter ein.

        Radieschen anbauen
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        Die besten Radieschen-Sorten

        „Sora“ und „French Breakfast 2“

        Wie viele Radieschen soll ich anbauen?

        Zwei bis fünf Reihenmeter pro Person.

        Gute Mischkulturpartner für Radieschen

        Salat, Spinat, Erbsen, Möhren, Bohnen, Kohl, Mangold, Kresse, Petersilie, Pfefferminze, Erdbeeren

        Vorsicht mit der Fruchtfolge!

        Dass Radieschen und Brokkoli zur gleichen Familie gehören, mag überraschen. Aber beide sind Kreuzblütler – und damit Kohlgewächse. Also schau am besten erstmal in deinen Anbauplan und entscheide dann, wo Radieschen wachsen dürfen und wo sie deine Fruchtfolge durcheinanderbringen.

        Oder lad dir einfach meinen kostenlosen Pflanzplan herunter, in dem ich die Fruchtfolge schon für dich ausgeklügelt habe:

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          Ideale Bedingungen für Radieschen

          Radieschen sind sehr anspruchslos und wurzeln nicht besonders tief. Deswegen kannst du auf allen Bodenarten mit passablen Erträgen rechnen.

          Radieschen können übrigens auch sehr gut im Hochbeet angebaut werden!

          Radieschen aussäen oder pflanzen?

          Du musst deine Radieschen nicht vorziehen und vereinzeln, sondern säst sie direkt in dein Beet.

          Wann sät man Radieschen?

          Ab Mitte Februar kann begonnen werden, Radieschen zu säen, dann aber am besten unter Vlies. Der letztmögliche Zeitpunkt für die Aussaat ist Anfang bis Mitte September. Der Reihenabstand liegt bei 15bis 25 cm. Pro Meter sät man etwa 30 bis 40 Samen.

          Wenn du kontinuierlich Radieschen ernten möchtest, säst du am besten alle 3 bis 4 Wochen eine kleine Fläche mit Radieschen ein.

          Radieschen-Beete vorbereiten

          Alte Pflanzenreste und Mulch müssen vor der Aussaat entfernt werden. Da die Samen nicht besonders tief gesät werden, sollten die oberen Zentimeter Boden feinkrümelig sein und falls möglich leicht angewalzt. Wenn du keine Gartenwalze hast, kannst du den Effekt auch mit einem Wasserrohr oder ähnlichem nachahmen.

          Radieschen anbauen

          Radieschen anbauen: Die Pflege

          Radieschen sind eine schnellwüchsige Kultur. Außer Saat und Ernte fällt wenig Arbeit an. Wenn du zu dicht gesät hast, solltest du deine Radieschen vereinzeln. Du kannst deine Radieschen mit Rasenschnitt mulchen, wenn sie etwa 5 cm hoch sind. Düngen musst du die Radieschen nicht.

          Wann ernte ich Radieschen?

          Im Sommer wird etwa 30 Tage nach der Saat geerntet. Im Frühjahr und Frühherbst sind die Vegetationsperioden etwas länger und auch das Erntefenster erstreckt sich über einen längeren Zeitraum.

          Krankheiten und Schädlinge von Radieschen

          Wie bei allen Kohlgewächsen empfiehlt es sich, eine weite Fruchtfolge einzuhalten, um die Kohlhernie in Schach zu halten. Gegen die Kohl- und Rettichfliege und Erdflöhe können Kulturschutznetze bzw. Vliese helfen. Für den Erdfloh braucht man allerdings ein recht feinmaschiges Netz.

          Gemüsegarten-Beispielplan

          Wenn du Lust hast, noch mehr über den Anbau von Gemüse, Mischkultur und Co zu erfahren, dann hole dir doch meinen kostenlosen Gemüsegarten-Pflanzplan! Der Plan ist so ausgelegt, dass du das ganze Jahr über frisches Gartengemüse erntest und die Beete zu jedem Zeitpunkt optimal genutzt sind.

          Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

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            Baust du auch Radieschen in deinem Garten an? Was sind deine liebsten Radieschen-Sorten? Ich freue mich über deinen Kommentar!

            Kompost aus Holz selber bauen

            Kompost bauen: Einfach, schnell und stabil!

            Kompost ist das Gold des Gärtners, und wenn du dieses Gold selber schürfen möchtest, solltest du dir unbedingt einen Kompost bauen. ;)

            Kompost erhöht den Humusgehalt deines Bodens, du gibst dem Boden also zurück, was die Gemüsepflanzen ihm nach und nach entziehen. Dadurch wachsen deine Pflanzen besser, du erhöhst die Wasserspeicherfähigeit des Bodens und fütterst die fleißigen Bodenlebewesen.

            In diesem Artikel stelle ich dir verschiedene Komposter-Modelle für deinen Garten vor und zeige dir, wie du dir selber einen Kompost bauen kannst. Auch wenn du keinen großen Garten hast, kannst du dir einen Kompost für den Balkon oder sogar für die Wohnung bauen!

            Kompost bauen
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            Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, weißt du: Ohne Kompost geht hier gar nichts! Ich lege alle meine Beete mit einer dicken Kompost-Schicht an und habe dadurch tatsächlich einen (so gut wie) unkrautfreien Garten.

            Meine Pflanzen sind gesund und robust und ich habe viel weniger Probleme mit Unkräutern. Außerdem ist es super praktisch, wenn du all deine organischen Abfälle einfach im Garten entsorgen kannst!

            Wenn du dich fragst, was du denn eigentlich kompostieren kannst und was nicht in den Komposter gehört, schau am besten einmal hier vorbei:

            Richtig guten Kompost machen

            Kompost selber bauen oder fertig kaufen?

            Auf dem Markt werden zahlreiche Kompost-Modelle zum Kauf angeboten. Es gibt Komposter aus Holz oder Metall, aber auch die Schnellkomposter oder Thermokomposter aus Plastik. Mit ein bisschen handwerklichem Geschick kannst du aber auch sehr einfach und kostengünstig deinen eigenen Kompost bauen. Wie man einen einfachen Kompost aus Holz baut, zeige ich euch weiter unten im Artikel.

            Komposter-Modelle für den Garten

            Freie Mietenkompostierung aka Komposthaufen

            Bei der freien Mietenkompostierung werden die „Haufen“ ohne Eingrenzung aufgeschichtet, was den Bau eines Kompost-Behälters natürlich überflüssig macht.

            Der Vorteil ist, dass die Mieten von allen Seiten zugänglich sind. Bei dieser Form der Kompostierung muss man ein bisschen mehr darauf achten, dass der Kompostplatz nicht unaufgeräumt aussieht, gerade deswegen werden die freien Kompostmieten aber häufig am besten gepflegt. ;)

            Die freien Mieten eignen sich gut für einen großen Garten, wo jede Menge organisches Material anfällt.

            Kompostieren im Holz-, Stein- und Metall-Komposter

            Bei dieser Form der Kompostierung werden die Pflanzenreste in einen Komposter (z.B. Holz-oder Draht-Behälter) geschichtet. Wenn der Behälter voll ist, wird der Kompost in einen zweiten Behälter umgesetzt.

            Für dieses System solltest du dir also mindestens zwei Kompost-Behälter bauen. So hast du genügend Platz zum Sammeln und für deine Kompostmieten. Wie viele Komposter du bauen möchtest, hängt natürlich auch von der Größe deines Gartens ab. Durch die Behälter sieht dein Kompostplatz organisiert und ordentlich aufgeräumt aus. ;)

            Mach mit beim Beete anlegen-Minikurs!

            Ich zeige dir, wie du einfach und schnell neue Gemüsebeete anlegst, die jahrelang nahezu unkrautfrei bleiben und schon im ersten Jahr super Erträge abwerfen.

              Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

              Schnellkomposter/ Thermokomposter

              Die Schnellkomposter oder Thermokomposter bestehen meist aus Kunststoff und besitzen eine isolierende Ummantelung. Durch die anhaltende Wärme beschleunigen sich die Kompostierungsprozesse und der Kompost wird schneller reif.

              Die Schnellkomposter sind sehr platzsparend und passen gut zu einem kleinen Garten. Für einen großen Garten kannst du dir aber auch einfach mehrere Schnellkomposter zulegen und sie nebeneinander aufstellen, sodass du mehrere Rotten gleichzeitig am Laufen hast ;)

              Komposter für Balkon und Wohnung

              Wenn du keinen großen Garten hast, kannst du trotzdem auf dem Balkon oder in deiner Wohnung einen Kompost bauen.  Für den Balkon ist im Prinzip auch ein kleiner Thermokomposter geeignet, den du aber regelmäßig mit frischem Boden „impfen“ solltest. Auf dem Balkon oder in der Wohnung sind die Kompost-Systeme nämlich geschlossen, das heißt, sie haben keinen Bodenkontakt und die wichtigen Bodenlebewesen, wie die Regenwürmer, können nicht von unten einwandern.

              Kompost bauen

              Wurmkiste

              Bei einer Wurmkiste macht man sich ganz gezielt die Arbeit der fleißigen Kompostwürmer (Eisenia foetida) zunutze. In der Wurmkiste leben mehrere hundert Würmer, die, zusammen mit den Mikroorganismen, deine Küchenabfälle in wertvollen Wurmhumus verwandeln. Dieser ist ein super Dünger für deine Kübelpflanzen oder deine Pflanzen im Garten.

              Je nach Wurmbesatz dauert es etwa 8 Wochen, bis du das erste Mal Wurmhumus entnehmen kannst. Die Wurmkiste kannst du an einen (im Winter frostfreien) Ort auf den Balkon, in den Keller oder auch in die Wohnung stellen.

              Bokashi

              Eine andere tolle Möglichkeit, um organische Abfälle in wertvollen Dünger umzuwandeln, ist der Bokashi-Eimer. Die Besonderheit bei diesem System ist, dass die Bioabfälle mit Hilfe von effektiven Mikroorganismen (EM) milchsauer fermentiert werden.

              Durch die Fermentation entstehen keine unangenehmen Gerüche, sodass der luftdicht abgeschlossene Bokashi-Eimer auch in der Küche stehen kann. Der Inhalt riecht nach der Fermentation ein bisschen wie Sauerkraut ;)

              Während dem Fermentations-Prozess kann regelmäßig das Sickerwasser, der sogenannte Bokashi-Tee entnommen werden. Das ist ein super Flüssigdünger, der in das Gießwasser gegeben werden kann.

              Der fertige Bokashi wird mit Erde vermischt und kann entweder direkt in das Beet oder den Kübel gegeben werden oder einfach in einer Wanne zwischenglagert werden.

              Holz, Metall oder Stein? Die richtigen Materialien für deinen Komposter

              Meine Kompost-Behälter im Garten baue ich am liebsten aus natürlichen Materialien. Ein sehr schnell und einfach gebauter Komposter besteht ganz einfach aus mehreren Holz-Paletten, die miteinander verschraubt werden.

              Generell ist Holz ein beliebtes Baumaterial für den Kompost. Allerdings hat es den Nachteil, dass es nach einiger Zeit selber verrottet. Langlebiger wird der Kompost-Behälter, wenn du Steine oder Metall zum Bauen verwendest.

              Wie ein guter Komposter aussehen sollte

              Wenn du einen richtig guten Komposter bauen möchtest, dann gibt es ein paar Dinge, die du unbedingt beachten solltest. Es ist zum Beispiel ganz wichtig, dass dein Kompost-Behälter unten offen ist. Nur so können die Tiere aus dem Boden in deinen Kompost einziehen.

              Außerdem sollte dein Komposter mindestens an drei Seiten luftdurchlässig sein, denn für den Kompostierungs-Prozess muss Sauerstoff an das organische Material gelangen können, sonst fängt das Material eher an zu faulen.

              Der beste Standort für deinen Kompost

              Wenn du dir einen Kompost bauen möchtest, solltest du auch an die Standortwahl denken. Ich finde es ganz wichtig, dass mein Kompost nicht zu weit vom Haus entfernt ist, sonst muss ich ständig durch den ganzen Garten laufen, wenn ich meinen Bioabfall wegbringen möchte.

              Dein Kompost sollte auch nicht in der prallen Sonne stehen, ansonsten trocknet er zu schnell aus und die Kompostierungsprozesse stagnieren. Ideal ist ein halbschattiges, windgeschütztes Plätzchen auf fruchtbarem Boden. Eingesäumt von Sträuchern oder Hecken wird der Kompostplatz zum Herz deines Gartens. (:

              Kompost bauen

              So baust du deinen Kompost selber: Die Anleitung

              Ein einfacher und natürlicher Kompost-Behälter kann gut aus Holz gebaut werden. Am besten nimmst du kein Fichtenholz, auch wenn das sehr günstig ist, sondern besser das etwas beständigere Lärchenholz.

              Du kannst aber auch sehr gut Holzreste oder Paletten benutzen und deinen Komposter so individuell gestalten. ;)

              Folgende Materialien solltest du für den Bau deines Holz-Komposters parat haben:

              Zollstock, Holzsäge, Zange,  Schrauben, Nägel, Krampen, Holz oder Paletten, Hammer, Akku-Bohrer, Wasserwaage

              Wenn du sehr viele Mäuse in deinem Garten hast, dann kann es sich lohnen, ein Drahtgitter an deinem Komposter mitanzubringen. In diesem Fall solltest du dir noch Drahtgitter und Krampen oder einen Tacker besorgen.

              In dem folgenden Video kannst du dir ein paar Inspirationen für den Bau deines eigenen Komposters holen:

              Unkrautfreie Kompostbeete anlegen

              Wenn du deinen eigenen Kompost herstellst, nutze ihn sinnvoll in deinem Garten: zum Beispiel, um neue Beete anzulegen. Ich habe es dir eben schon erzählt: Dadurch, dass ich meine Beete mit Kompost anlege, habe ich so gut wie gar kein Unkraut mehr im Garten.

              Schau dir gerne meinen Kompostbeete-Minikurs an, da zeige ich dir genau, wie das funktioniert:

              Mach mit beim Beete anlegen-Minikurs!

              Ich zeige dir, wie du einfach und schnell neue Gemüsebeete anlegst, die jahrelang nahezu unkrautfrei bleiben und schon im ersten Jahr super Erträge abwerfen.

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                Eine andere Möglichkeit, deinen Kompost zu verwenden, ist die Herstellung von Terra Preta, der fruchtbarsten aller Gartenerden. Hier geht’s zur Terra Preta-Anleitung! :)

                Woraus willst du deinen Komposter bauen? Holz, Stein, Metall oder die einfache Variante aus Paletten? Ich freue mich über deinen Kommentar!

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                Du möchtest Kiwis aus deinem eigenen Garten essen? Dann bist du hier genau richtig! Hier erfährst du nämlich alles, was du wissen musst, damit deine Kiwis sich in deinem Garten rundum wohlfühlen und du schon bald deine ersten eigenen Kiwis ernten kannst.

                Und, pssst, ich habe einen Gutschein für dich, mit dem du bei deinem Kiwi-Kauf ordentlich sparen kannst! :)

                Die kleine Schwester der großen Kiwi: Die Kiwibeere

                Der allseits bekannten, großen Kiwi ist es bei uns zu kalt. Wenn die Pflanze im Winter Frost abbekommt, trägt sie in der nächsten Saison keine Früchte. Zum Glück ist die Kiwi-Familie, die ursprünglich aus Asien stammt, mit über 40 Arten aber viel größer, als die zwei Sorten, die wir aus dem Supermarkt kennen.

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                In Chemnitz lebt der Kiwi-Liebhaber Werner Merkel, der sich als Sammler und Züchter, seit über 35 Jahren mit Kiwis beschäftigt. Sein Ziel war es, eine Kiwi mit tollem Aroma zu züchten, die auch in raueren Gegenden gut wächst. Mit den Kiwibeeren-Sorten „Romeo“ und „Julia“ hat Herr Merkel sein Ziel erreicht und sich einen Namen in der Kiwi-Szene gemacht.

                Mittlerweile gilt er als der Kiwi-Experte in Europa. Das Wissen und die Erfahrungen rund um die Kiwibeere teilt Herr Merkel sehr gerne und berät Interessierte, zusammen mit seinem Team, immer kostenlos. Hier findet ihr den Blog von Werner Merkel.

                Sein Enkel Richard Hamann hat die Kiwibeeren-Begeisterung von seinem Opa übernommen und seit 2012 auf professionelle Beine gestellt. Sie haben einen Online-Shop aufgebaut, mit der größten Kiwibeeren Auswahl in Europa. Die Kiwibeeren werden online an Pflanzenliebhaber, aber auch offline an Großkunden verkauft, welche Plantagen erstellen und die Kiwibeeren vermarkten. Im Hintergrund züchtet der Familienbetrieb schon an der nächsten Generation, die in den nächsten Jahren auf den Markt kommen soll.

                Kiwi pflanzen, anbauen und ernten
                Kiwibeere “Fresh Jumbo” (Foto: kiwiri.de)

                „Kiwibeeren sind kein Hobby mehr, sondern unser Leben. Und jedes Mal, wenn die Erntezeit losgeht, weiß ich wieder warum – weil der Geschmack einfach bombastisch ist. Und jeder, der erstmal eine richtig reife „Fresh Jumbo“ aus dem Garten probiert hat, wird “süchtig” danach. Versprochen!“, sagt Richard Hamann.

                Kiwibeeren sind sehr robust

                Die Kiwibeere gedeiht auch in unseren Breitengraden sehr gut, denn sie verträgt Temperaturen bis -30°C. Als schlingender Kletterstrauch braucht die Mini-Kiwi einen Standort, wo sie gut ranken kann. Sie ist deswegen auch toll zur Begrünung von Hauswänden, Pergolen oder Rosenbögen geeignet.

                Diese kleinen, rund 10g schweren Powerbeeren strotzen vor Vitaminen und können mit Schale ganz und gar verspeist werden. Aber auch als Fruchtaufstrich eignen sich die kleinen Früchte der Beerenkiwi. Sie sind dabei aromatischer als die großen Kiwis, die wir aus dem Supermarkt kennen.

                Wie viele Exemplare soll ich pflanzen?

                Bei den meisten Kiwibeeren kommt man nicht drum herum, sich mindestens eine männliche und eine weibliche Pflanze anzuschaffen. Zwei Pflanzen sollen es also mindestens sein.

                Eine männliche Befruchtersorte kann bis zu sechs (auch verschiedene) weibliche Pflanzen befruchten und sollte nicht mehr als 20 m von der weiblichen Pflanze entfernt stehen. Eine weibliche Kiwi-Pflanze kann locker mehr als 10 kg Ertrag abwerfen.

                Die besten Minikiwi-Sorten

                Eine männliche Befruchtersorte kann sehr schön mit bis zu sechs weiblichen Kiwipflanzen kombiniert werden. Die roten Sorten sind in der Regel etwas eher reif als die grünen Mini-Kiwis. Laut Richard sind die roten Sorten „Scarlet September“ oder „Hardy Red“, zusammen mit der frühreifen, grünen „Geneva“ und den spätreifenden, grünen Sorten „Fresh Jumbo“ oder „Super Jumbo“ eine kluge Auswahl.

                „Unsere geschmacklich Besten sind „Fresh Jumbo“, „Julia“ und „Chang Bai“. Für den Balkon ist die Sorte „Fit-Berry Jassai“ gut geeignet, weil sie etwas schwächer im Wuchs ist.“ Richard Hamann

                Dein Kiwi-Gutscheincode :)

                Richard und Werner waren so großzügig, den Gutscheincode „Wurzelwerk“ für euch einzurichten, mit dem ihr 15 % Rabatt auf eure Bestellung bekommt. Den Code könnt ihr direkt im Warenkorb eingeben.

                Dankeschön dafür und auch danke für die vielen Infos, die wir von euch bekommen haben!

                Hier geht’s zum Kiwi-Shop!

                Kiwi pflanzen, anbauen und ernten
                Kiwibeere “Fit-Berry Jassai” (Foto: kiwiri.de)

                Gute Mischkulturpartner für Kiwis

                Als Untersaat bieten sich Kleesorten an z.B. Inkarnatklee. Aber auch eine Unterpflanzung mit Erdbeeren oder Salaten ist möglich. Die Kiwibeere gehört zu den Strahlengriffelgewächse (Actinidiaceae) und ist mit keiner bekannten Obst- oder Gemüseart im Garten verwandt.

                Soll ich Kiwis säen oder pflanzen?

                Am besten kaufst du dir Pflanzen oder organisierst dir Stecklinge. Der Pflanzabstand zwischen den Kiwis beträgt etwa zwei Meter. Bis deine Kiwibeeren das erste Mal Früchte ansetzen, können bis zu vier Jahre vergehen.

                Wann pflanzt man Kiwis?

                Die beste Pflanzzeit für Kiwibeeren ist im Frühling nach den Eisheiligen oder jetzt im Herbst, bevor es so richtig kalt wird.

                Kiwi-Beete vorbereiten

                Kiwibeeren sind Waldbegleitpflanzen und mögen humosen, leicht sauren Boden. Du kannst daher Laubwalderde und Kompost auf deinem Kiwi-Beet ausbringen.

                Idealer Standort für deine Kiwis

                Die Kiwibeere bevorzugt einen durchlässigen, gleichmäßig feuchten und nährstoffreichen Boden und einen sonnigen Standort. Weil die Kiwibeere ein Flachwurzler ist, sollte der Wurzelbereich allerdings nicht in der prallen Sonne stehen. Dann trocknet der Boden nämlich zu schnell aus und die Wurzeln können von zu viel Hitze Schaden nehmen. Deswegen sind sehr heiße Südlagen am besten zu vermeiden.

                Kiwibeeren können auch in großen Kübeln angebaut werden, auch hier solltest du darauf achten, dass der Wurzelbereich deiner Kiwi nicht zu sonnig steht.

                Wenn du Ideen für Rankgerüste brauchst, schau mal in diesem Artikel vorbei:

                7 wunderschöne Rankhilfen, die du selber bauen kannst!

                Kiwibeeren anbauen: Die Pflege

                Den Wurzelbereich deiner Kiwibeere kannst du sehr gut durch eine Mulchauflage vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen. Weil die Kiwibeere einen leicht sauren Boden bevorzugt kann auch gerne etwas Tannengrün zum Mulchen benutzt werden.

                Wenn es über längere Zeit trocken ist, solltest du deine Kiwibeere gießen.

                Um richtig viele Mini-Kiwis zu ernten, solltest du deine Pflanze regelmäßig zurückschneiden. Einmal im Jahr freut sich deine Kiwibeere auch über eine Kompostgabe, eine zusätzliche Düngung ist nicht unbedingt erforderlich.

                Kiwi pflanzen, anbauen und ernten
                Kiwibeere “Cherry Bomb” (Foto: kiwiri.de)

                Kiwibeeren richtig erziehen ;)

                Wenn du deine Kiwi wild wachsen lässt, wird der Ertrag geringer ausfallen, als wenn du deine Kiwi an einem Spalier erziehst. Ein einfaches Spalier kannst du mit 3 bis 4 waagerechten Drahtgespannen (der unterste in etwa 60 cm Höhe, darüber in 40 cm Abständen) und 2 senkrechten Endpfählen bauen.

                Um deine Kiwi an einem Spalier zu erziehen, suche dir zunächst einen starken Haupttrieb, den du senkrecht an deinem Spalier befestigst. Im nächsten Jahr werden dann die kräftigsten Seitentriebe ausgewählt und seitwärts an den Drahtgespannen entlang geleitet.  Darunter entfernst du alle Seitentriebe, die an dem Haupttrieb wachsen. Außerdem solltest du darauf achten, dass sich der Haupttrieb nicht kräuselt, sondern gerade nach oben wächst (ansonsten wird der Saftfluss behindert).

                An diesen mehrjährigen Leittrieben bilden sich weitere Seitentriebe aus, an deren Knospen sich später die Fruchtstände entwickeln. Der Fruchtholzschnitt kann wie beim Wein erfolgen.

                Beschneiden kannst du die Kiwibeere im Sommer und im Winter. Das Frühjahr ist für einen Schnitt nicht so gut geeignet, weil die Kiwibeere dann gut im Saft steht und nach einem Schnitt stark blutet.

                Wann ernte ich Kiwibeeren?

                Je nach Sorte sind die Kiwibeeren ab August bis Oktober reif. Du solltest deine Mini-Kiwis spätestens vor den ersten Nachtfrösten ernten, sonst besteht die Gefahr von Frostschäden.

                Die fiesesten Kiwi-Krankheiten und Schädlinge

                Die Kiwibeere ist ziemlich widerstandsfähig und leidet kaum unter Krankheiten. In den letzten Jahren hat sich jedoch die Kirschessigfliege ausgebreitet, die auch die Kiwibeeren schädigen kann. Werner Merkel gibt den Tipp, bei einem Befall von der Kirschessigfliege die unreifen Früchte zu ernten und in einem kühlen Lager nachreifen zu lassen.

                Und, wann sollen deine ersten Kiwi-Pflanzen einziehen? Hast du noch mehr Tipps rund um den Anbau von eigenen Kiwis? Dann ab damit in die Kommentare! So können wir alle vom Wissen der Anderen profitieren. :)

                Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

                Machen statt träumen

                Machen statt träumen!

                Weißt du was? Vor fünf Jahren hätte ich NIE geglaubt, dass wir so schnell so viel von dem, was wir essen, selber anbauen und erzeugen können. Wenn mir jemand erzählt hätte, was wir innerhalb der nächsten Jahre auf die Beine stellen, hätte ich ihm vermutlich einen Vogel gezeigt.

                Überall habe ich gelesen, man soll besser langsam anfangen und sich nicht überfordern. Und ich glaube, dass das ein wertvoller Rat ist – immerhin ist nichts frustrierender, als das Handtuch zu schmeißen, weil man sich zu viel vorgenommen hat.

                Aber dieser Rat hat meine Träume klein gehalten.

                Ich hatte zwar die Vision von einem großen Garten, der genug Obst und Gemüse für unsere Familie abwirft, von eigenen Eiern, selbstgebackenem Brot, Käse, Milch und Fleisch von eigenen Tieren… Aber ich dachte, dass Jahrzehnte vergehen würden, bis ich an diesem Punkt ankomme.

                Ich dachte, ich müsste erst eine weise alte Frau werden, um das zu erreichen.

                Und – tadaaa – fünf Jahre später sind wir genau da angekommen, wo ich immer sein wollte. Wir bauen unser Obst und Gemüse zu fast 100 % selbst an, essen nur Eier von unseren eigenen Hühnern, backen unser Brot selbst, trinken unsere eigene Milch und essen Frischkäse, Feta, Camembert, Butter, Joghurt, Eis, Wurst, Fleisch und Mozzarella von unseren eigenen Ziegen.

                (Wobei ich zugeben muss, dass mein Mozzarella immer noch LAUSIG ist. Alles andere schmeckt super, aber der Mozzarella will mir einfach nicht gelingen. Aber ihr kennt mich: Ich gebe nicht auf, bis ich es endlich raushabe. Wenn irgendwer Tipps hat, immer her damit!)

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                Ich bin mir zu 100 % sicher: Wir hätten all das noch viel schneller geschafft, wenn wir nur den Mut dazu gehabt hätten bzw. den Glauben daran, dass das möglich ist.

                Wenn ich in den letzten Jahren eine Sache gelernt habe, dann die: Hab große Träume und trau dir zu, sie zu erreichen.

                Wenn du von einem großen Garten träumst oder Tiere zur Selbstversorgung halten möchtest, dann fang an! Und zwar jetzt, nicht erst im Frühling, wenn dein Kind in den Kindergarten kommt oder wenn du endlich in Rente gehst. Es gibt tausend Gründe, warum „es jetzt gerade nicht passt“, aber wahrscheinlich wird dieser „richtige Zeitpunkt“, auf den du wartest, nie eintreten.

                Alles, was du brauchst, ist die Lust, Neues zu lernen, und genug Durchhaltevermögen, um weiterzumachen, wenn es mal hart auf hart kommt (denn das wird es, versprochen!). Dann kannst du alles schaffen, was du dir vornimmst, da bin ich mir sicher!

                Jetzt bin ich aber neugierig! Was sind deine mutigen Selbstversorger-Pläne? :)

                Karotten oder Möhren pflanzen, anbauen und ernten

                Der komplette Karotten-Guide: Pflanzen, Anbauen und Ernten

                Du möchtest zum ersten Mal deine eigenen Karotten anbauen? Oder du hast schon mal Karotten angebaut, aber sie wachsen schlecht? Dann bist du hier genau richtig! Hier erfährst du nämlich alles, was du wissen musst, damit du schon bald eine dicke, fette Möhrenernte einfährst. (;

                Karotten aus dem eigenen Garten schmecken einfach fantastisch! Karotten sind mein absolutes Lieblingsgemüse im Garten, aber das war nicht immer so:

                In meinem ersten Gartenjahr habe ich nur mickrige, beinige Karotten geerntet – und mir daraufhin fest vorgenommen, herauszufinden, was es braucht, um wirklich erfolgreich Karotten anzubauen.

                Nach einiger Recherche und noch mehr Experimenten hier meine Formel: viel Kompost + Boden lockern + Vorkeimen + Mulchen = Superstar-Gartenkarotten!

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                Die besten Karotten-Sorten

                „Gonsenheimer Treib“ für sehr frühe und späte Aussaaten und „Milan“ für die wärmeren Monate

                Wie viele Karotten soll ich anbauen?

                Ca. 15 Reihenmeter pro Person, auf sieben Aussaattermine verteilt

                Gute Mischkulturpartner für Karotten

                Zwiebel- und Lauchgewächse, Erbsen, Radieschen, Rettich, Dill und Pfefferminze

                Ideale Standort für Karotten

                Karotten wachsen am liebsten, auf lockeren und sandigen Lehmböden. Auf steinigen oder sehr schweren Böden, ist es schwer, gerade Karotten anzubauen.

                Aber pssst: die krummen sind genauso lecker! (;

                Du kannst Karotten übrigens auch sehr gut im Hochbeet anbauen!

                Karotten aussäen oder pflanzen?

                Karotten werden immer direkt ins Beet gesät, denn sie werden überhaupt nicht gerne umgepflanzt. Weil sie sehr langsam keimen, hilft es, einen kleinen Trick für die Aussaat von Karotten anzuwenden: du lässt die Samen einfach drei Tage vor der Aussaat im Haus in feuchtem Sand vorkeimen. Dann gehen deine Karotten viel schneller und gleichmäßiger auf.

                Die komplette Anleitung zum Vorkeimen findest du hier:

                Samen vorkeimen: Schnellstart für deine Gemüsepflanzen!

                Wann sät man Karotten?

                Frühe Sorten kannst du bereits an Mitte Februar aussäen, so früh im Jahr solltest du sie aber mit einem Gärtnervlies vor Kälte schützen. Ich sähe Karotten gerne in Doppelreihen aus, eine Doppelreihe ist 30 cm breit.

                Wenn du kontinuierlich frische Karotten ernten möchtest, solltest du von Februar bis in den September hinein alle vier Wochen neue Karotten sähen.

                Karotten-Beete vorbereiten

                Vor der Aussaat solltest du Mulch und alte Pflanzenreste entfernen und grobe Erdklumpen mit dem Rechen zerkleinern, sodass ein feines Saatbett entsteht. Mit der Grabegabel oder Grelinette den Boden tief lockern, ohne ihn zu wenden.

                Karotten anbauen: Die Pflege

                Nach der Aussaat solltest du regelmäßig kontrollieren, ob die Erde noch feucht ist, und gegebenenfalls täglich gießen. Alternativ kannst du deine frisch ausgesäten Karotten mit einem Brett abdecken – das verhindert, dass der Boden austrocknet. Sobald die ersten Karotten aufgehen, musst du das Brett aber natürlich entfernen.

                Nach dem Aufgehen sollte jede Pflanze in der Reihe etwa 3 bis 4 Zentimeter Platz haben. Zu eng stehende Karotten solltest du ausdünnen. Wenn du damit wartest, bis die Pflanzen etwa fingerdick sind, kannst du diese BabyKarotten in der Küche verwerten und hast so eine zusätzliche Ernte.

                Wir mulchen unsere Karotten etwa 5 cm dick mit Hackschnitzeln, sobald sie etwa Hand hoch sind. Verunkrautete Beete sollte man regelmäßig jäten, da Karotten Konkurrenz von Unkräutern nicht gut vertragen.

                Im August und September gesäte Karotten kannst du in wärmeren Gegenden den Winter über im Beet stehen lassen und nach Bedarf ernten. Bei Minusgraden solltest du die Karotten aber mit einer dicken Schicht Stroh abdecken.

                Karotten oder Möhren pflanzen, anbauen und ernten

                Wann ernte ich Karotten?

                Du kannst deine Karotten nach Bedarf ernten. Wenn du immer die größten Exemplare rausnimmst, haben die anderen Karotten mehr Platz und das Erntefenster ist sehr weit. Lagerkarotten solltest du gut ausreifen lassen, bevor du sie erntest.

                Krankheiten und Schädlinge der Möhre

                Im Gegensatz zu der verwandten Pastinake muss sich die Möhre mit einigen Problemen rumschlagen. Die Wahl von toleranten Sorten kann einigen Problemen Abhilfe schaffen. So gibt es gegen Alternaria, Blattflecken und den echten Mehltau resistente Sorten.

                Auch eine weite Fruchtfolge zu anderen Doldenblütlern ist der Pflanzengesundheit förderlich. Probleme mit der Rübenfäule, der Schwarzfäule, der Wurzelalternaria oder auch der Sklerotinafäule lassen sich so mildern.

                Solltest du große Probleme mit der Karottenfliege, Karottenminierfliege und Karottenblattflöhen haben, kannst du deine Karotten mit Kulturschutznetzen abdecken. Wenn du deine Karotten in Mischkultur mit Zwiebeln anbaust, sollte das aber in aller Regel nicht nötig sein.

                Gemüsegarten-Beispielplan

                Wusstest du, dass ich nicht nur diesen Blog schreibe, sondern auch einen (super coolen) Newsletter? Mittlerweile ist so eine Gemeinschaft von über 33.000 Gärtner*innen entstanden, die ich jede Woche mit Tipps zu allem versorge, was im Gartenjahr gerade ansteht.

                Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn auch du Teil dieser kleinen Gemeinschaft wirst! Als neuer Abonnent bekommst du einen fertigen Gemüsegarten-Pflanzplan, der so ausgelegt ist, dass du das ganze Jahr über frisches Gartengemüse erntest und die Beete zu jedem Zeitpunkt optimal genutzt sind.

                Hier kannst du dich für die Gartentipps und den Pflanzplan eintragen:

                 

                Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

                Trag dich hier ein und ich versorge dich rund ums Jahr mit meinen besten Gartentipps per Email. Und den Gemüsegarten-Pflanzplan gibt’s als Willkommensgeschenk obendrauf!

                 
                 
                 

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                Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

                Hast du schon mal Karotten angebaut? Was sind deine besten Tipps für eine dicke Möhrenernte? (:

                Mulchen

                So funktioniert Mulchen! Schritt für Schritt zum Mulchbeet

                Muchen ist wirklich der Shit, wenn es darum geht, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Gemüse anzubauen. Beim Mulchen schaust du dir einfach ab, wie die Natur „gärtnert“. Da gibt es keine brachliegenden Flächen, alles ist bewachsen oder mit Laub und anderen organischen Materialien bedeckt. Oder hast du in der Natur schon mal einen nackten Boden gesehen? ;)

                Während der Baum sich mit seinen Blättern selber mulcht, wenden wir diese hervorragende Technik in unserem Gemüsegarten an und sparen damit viel Arbeit und Zeit!

                Es wird also höchste Zeit für einen Artikel übers Mulchen, findet ihr nicht?

                Ich habe die letzten Jahre viel im Gemüsegarten rumexperimentiert. Manche Beete habe ich dick mit Mulch bedeckt und andere nicht. Eins habe ich dabei ganz sicher festgestellt: die Beete mit der Mulchschicht musste ich kaum gießen und auch von Unkräutern blieben sie weitestgehend verschont. :)

                Mulchen
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                Wie funktioniert Mulchen?

                Mulchen ist das Abdecken des Bodens mit (meist) organischem Material. Dadurch kann das Wasser im Boden nicht so schnell verdunsten und der Boden bleibt länger feucht. Im Sommer bedeutet das für uns Gärtner*innen eine immense Arbeitsersparnis!

                Außerdem wird die Planschwirkung der Regentropfen abgemildert. Ein offener Boden neigt bei starken Regengüssen zum Verschlämmen, dann werden die Bodenporen verschlossen und das Wasser kann nicht mehr so gut in den Boden infiltrieren. Auch der Gasaustausch zwischen Boden und Atmosphäre wird gehemmt. Im verschlämmten Zustand ist der Boden sehr anfällig für Erosionen. Und das gilt es zu vermeiden, denn Boden wächst ja bekanntlich nicht so gut nach. ;)

                Eine organische Bodenabdeckung schützt den Boden vor Temperaturschwankungen. Davon profitieren auch die Bodenlebewesen. Die werden einerseits durch den Mulch geschützt und andererseits stellt der Mulch für sie eine gute Nahrungsquelle dar. Regenwürmer ziehen sich den Mulch zum Beispiel in ihre Gänge, wobei der Mulch und der Boden auf ganz natürliche Weise durchmischt werden. Die Aktivitäten von Regenwürmern, Mikroorganismen und Co unterstützen den Aufbau einer krümeligen Bodenstruktur und unsere Gemüsepflanzen können viel besser wurzeln.

                Und das ist noch nicht alles: Wenn sich die ganzen kleinen Bodentierchen und Mikroorganismen am Mulch gütlich tun, werden auch wertvolle Nährstoffe für die Gemüsepflanzen freigesetzt. Außerdem keimen durch die Mulchschicht viel weniger Unkräuter, was natürlich super praktisch ist!

                Welche Materialien eignen sich zum Mulchen?

                In der Praxis werden die unterschiedlichsten Materialien zum Mulchen benutzt: Stroh, Heu, Holzhackschnitzel, Rindenmulch, Pappe, Erntereste, Silage, Grasschnitt oder Rasenschnitt und auch Folien oder Gewebestoffe aus Plastik. Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile, auf einige gehe ich weiter unten im Artikel nochmal ausführlicher ein. ;)

                Mulchen

                Generell kannst du dir aber merken, dass grünes, frisches Material schnell zersetzt wird und reich an Stickstoff ist. Wohingegen braunes, holziges oder strohiges Material langsamer abgebaut wird und die Pilze und Bakterien dem Boden für die Zersetzung sogar noch Stickstoff entziehen. Die braunen Materialien enthalten nämlich wesentlich mehr Kohlenstoff und weniger Stickstoff.

                Auch beim Mulchen spielt also das Verhältnis von kohlenstoffhaltigen (C) zu stickstoffhaltigen (N) Ausgangsmaterialien eine große Rolle. Du solltest beim Mulchen ein C:N-Verhältnis von 15 bis 20:1 anstreben. Deswegen mischst du braune Materialien zum Mulchen am besten immer mit grünen Materialien (zum Beispiel Holzhackschnitzel + Grasschnitt), sonst droht deinen Pflanzen ein Stickstoffmangel.

                Tipp: Auch ein Guss mit Brennnesseljauche bringt Stickstoff in das Mulchmaterial!

                Mulch selbst herstellen

                Im Garten fallen viele organische Materialien an, die du super gut zum Mulchen verwenden kannst. Grasschnitt beim Mähen oder Holzhackschnitzel und Laub beim Beschneiden der Bäume und Sträucher im Garten. Wenn du ein Beet frei hast, kannst du auch gezielt Gründüngerpflanzen wie Klee anbauen, um diese später zum Mulchen zu benutzen.

                Dabei ist wichtig, dass du die Pflanzen während der Blüte schneidest, denn später besteht die Gefahr, dass sich schon Samen gebildet haben, die du dann durch das Mulchen in deine Gemüsebeete einträgst.

                Mulch kaufen

                Wenn in deinem Garten nicht genug Material zum Mulchen anfällt, kannst du natürlich auch Mulch kaufen. Stroh und Heu findest du auf dem nächsten Bauernhof. Holzhackschnitzel gibt es häufig sehr günstig bei Baumpflegebetrieben.

                Mulchen gegen Unkraut

                Wir haben so gut wie gar kein Unkraut im Garten. Das erreichen wir durch eine Kombination von Mulchen und meiner liebsten Beet-Anlege-Technik.

                Eine dicke Mulchdecke unterdrückt auf unseren Beeten die Samenunkräuter, sodass ich kaum Unkraut zupfen muss. Wurzelunkräuter wie Quecke oder Winde sind da aber etwas hartnäckiger und können die Mulchschicht leicht mal durchstoßen. Wenn du meine Beet-Anlege-Technik mit der Mulch-Technik kombinierst, wirst du aber sehr gute Ergebnisse erzielen und viel weniger jäten müssen.

                Falls du meine Beet-Anlege-Technik noch nicht kennst: Ich habe einen kostenlosen Mini-Videokurs erstellt, in dem ich dir Schritt für Schritt zeige, wie du die unkrautfreien Kompostbeete anlegst.

                Trag dich gerne hier ein:

                Mach mit beim Beete anlegen-Minikurs!

                Ich zeige dir, wie du einfach und schnell neue Gemüsebeete anlegst, die jahrelang nahezu unkrautfrei bleiben und schon im ersten Jahr super Erträge abwerfen.

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                  Gemüsebeete mulchen

                  Du kannst alle Gemüsearten, Beerensträucher und Obstbäume mulchen. Auch die Zwiebeln, bei denen viele vom Mulchen abraten, bekommen von mir eine ordentliche Portion Mulch ab.

                  Am liebsten mulche ich meine Gemüsebeete mit einer Mischung aus Holzhackschnitzeln und Grasschnitt. Für die Starkzehrer gibt es noch eine Portion Mist von unseren Hühnern dazu!

                  Der beste Zeitpunkt zum Mulchen

                  Vor der Aussaat wird der Mulch zum Beetrand gezogen und erst wieder auf der Beetfläche ausgebracht, wenn die Gemüsepflanzen einige cm groß sind. Wenn du deine Pflanzen direkt einpflanzen möchtest, dann kannst du den Mulch auch einfach nur punktuell beiseite ziehen und ansonsten auf dem Beet liegen lassen. Weil die Mulchschicht von den Bodenlebewesen zersetzt wird, kann mehrmals im Jahr frischer Mulch ausgebracht werden.

                  Wie viel Mulchmaterial ausbringen?

                  Die Mulchschicht auf deinen Beeten sollte mindestens 10 cm dick sein. Durch eine dünnere Mulchauflage wachsen Unkräuter nämlich einfach durch und der Boden ist nicht gut genug bedeckt, um auch in Trockenperioden noch feucht zu bleiben. Gemüsearten wie Kopfkohl mulche ich sogar bis zu 40 cm dick.

                  Mulchen

                  Mulchen mit Grasschnitt

                  In den meisten Gärten fällt viel Grasschnitt an und es mag verlocken, diesen Grasschnitt direkt in großen Mengen auf den Beeten auszubringen. Wenn du allerdings zu viel Grasschnitt auf einmal ausbringst, fängt dieser häufig an zu klumpen und zu schimmeln. Deswegen sollte deine Mulchschicht aus reinem Rasenschnitt maximal 5 cm dick sein und am besten lässt du den frischen Rasenschnitt vor dem Ausbringen etwas antrocknen. Das C:N-Verhältnis von Grasschnitt liegt etwa bei 10:1.

                  Mulchen mit Stroh, Laub oder Holzhackschnitzeln

                  Wenn du deine Beete mit diesen Materialien Mulchen willst, dann bedenke das weite C:N-Verhältnis. Laub und Stroh haben nämlich C:N-Verhältnisse von 50 bis über 100:1. Und Holzhackschnitzel können sogar noch höher liegen. Damit es nicht zu einer Unterversorgung von Stickstoff für deine Pflanzen kommt, solltest du unbedingt stickstoffhaltige Materialien einmischen.

                  Kleiner Tipp: Die kantigen Holzhackschnitzel werden bei mir von den Schnecken gemieden, während Stroh sie eher anzieht (;

                  Mulchen mit Rindenmulch

                  Dieses Material ist ein Nebenprodukt aus der Fortwirtschaft und besteht meistens aus gehäckselter Rinde von Fichten, Kiefern und Douglasien. Der Nachteil von Mulchen mit Rindenmulch ist, dass diese Nadelgewächse viele Gerbstoffe enthalten. Die können zwar nützlich für die Unterdrückung von Unkraut sein, aber auch bei den recht zarten Gemüsepflanzen können dadurch Wachstumsstörungen auftreten. Deswegen würde ich Rindenmulch für das Staudenbeet oder für Wege nutzen, aber nicht für das Gemüsebeet. Da auch Rindenmulch ein weites C:N-Verhältnis besitzt, nicht vergessen Stickstoff zuzuführen.

                  Mulchen mit Silage

                  Silage ist durch Milchsäurebakterien haltbar gemachter Grasschnitt. Im Frühjahr, wenn die Gartensaison losgeht, herrscht häufig ein Mangel an grünen Mulchmaterialien. Da liegt der Vorteil von Silage auf der Hand, diese ist nämlich, einmal siliert, jederzeit einsatzbereit. Natürlich bedeutet die Herstellung von Silage auch einen Mehraufwand an Arbeit, aber manchmal ist es die ja auch Wert (;

                  Bei der Ausbringung von Silage als Mulch muss man allerdings miteinplanen, dass sie am Anfang etwas Ammoniak ausgast. Dadurch können Gasschäden an der Pflanze entstehen, die man verhindert, wenn man die Silage etwa 2 Wochen vor der Pflanzung auf dem Beet ausbringt. Das C:N-Verhältnis von Silage liegt etwa bei 15:1.

                  Mulchen mit Folie oder Bändchengewebe

                  Diese Mulchmaterialien sind ziemlich effektiv darin Unkräuter zu unterdrücken, sogar Wurzelunkräuter haben es bei dem dicken Bändchengewebe schwer. Die schwarze Farbe der Folie kann insbesondere wärme liebenden Pflanzen, wie Melonen oder Auberginen zugutekommen.

                  Allerdings bestehen die meisten Folien aus Plastik und es fällt jede Menge Müll (und auch Mikroplastik) an, wenn diese kaputt gehen. Deinen Bodenlebewesen machst du mit der Plastikfolie auch nicht die größte Freude. Es gibt mittlerweile zwar auch biologisch abbaubare Folien, aber diese müssen jedes Jahr wieder neu gekauft werden.

                  Bändchengewebe sind robuster und können mehrere Jahre benutzt werden. Ich bin jedoch kein allzu großer Freund von Mulchen mit Plastik im Gemüsebeet und setze lieber auf natürliche Materialien.

                  Wenn dich das Thema „Mulchen“ interessiert, dann schau doch gerne auch bei diesem Artikel vorbei:

                  Die 7 größten Fehler beim Mulchen von Gemüsebeeten

                  Ernte mich im Winter

                  Ernte mich im Winter – frisches Gartengemüse rund ums Jahr!

                  Wie oft habe ich das schon gelesen: „Im Oktober wird der Gemüsegarten geräumt, spatentief umgegraben und winterfertig gemacht.“ Wer sagt, dass die Gartensaison mit den ersten Frösten endet? Leckeres Gartengemüse gibt’s nur im Sommer und Herbst?

                  Pustekuchen! ;)

                  Es gibt so viele Gemüse, die nicht nur absolut winterhart sind, sondern sogar erst so richtig lecker werden, wenn es friert. Möhren zum Beispiel schmecken im Winter unvergleichlich viel süßer als im Sommer. Und allein die Kohl-Familie hat die unterschiedlichsten winterharten Kandidaten zu bieten.  

                  Ernte mich im Winter
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                  Ich finde es absolut faszinierend, im Winter durch den Garten zu streichen und zu sehen, wie die mit Eiskristallen besetzten Gemüse zu wunderschönen Statuen erstarren – und sobald es wärmer wird, auftauen und aussehen, als wäre nichts gewesen.

                  Mit ein paar einfachen Hilfsmitteln und der richtigen Planung kann man das ganze Jahr über super vielfältig aus deinem eigenen Garten essen. Deswegen möchte ich euch heute ein Buch vorstellen, auf das ich schon seit einem halben Jahr hin gefiebert habe und das jetzt endlich erschienen ist: Ernte mich im Winter von Wintergärnterei-Profi Wolfgang Palme.

                  Ernte mich im Winter

                  Der Löwenzahnverlag hat mir netterweise gleich ein Rezensionsexemplar zugeschickt und ich Gartennerd habe es in einem Rutsch verschlungen – soo gut! :)

                  Wolfgang Palme ist (auch wenn sein Name das nun wirklich nicht vermuten lässt) ein absoluter Wintergarten-Spezialist. Seit über zehn Jahren erforscht er den winterlichen Gemüsebau, betreut die Gemüsebau-Versuchsanlage Zinsenhof und die City Farm Augarten und gibt sein umfangreiches Wissen in Kursen (und Büchern!) an große und kleine Wintergärtner weiter.

                  Das Buch ist eine tolle Inspirationsquelle für alle, die ihren grünen Daumen im Winter einfach nicht begraben können und Lust auf voll bepflanzte Winterbeete und eine üppige, vielfältige Ernte haben – egal, ob Sonnenschein oder Schneesturm. :)

                  Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass sich das Buch gleichzeitig sehr unterhaltsam liest. Die Gemüse stellen sich zum Beispiel allesamt aus der Ich-Perspektive vor und erzählen von ihren Vorlieben, Freunden und Verwandten.

                  Es gibt genug tröge Gartenbücher, in denen sich eine Tabelle an die andere reiht. „Ernte mich im Winter“ gehört garantiert nicht dazu. Ich habe es an einem Nachmittag verschlungen.

                  Ernte mich im Winter

                  Ihr wisst, dass ich ein Fan von ganz konkreten Schritt-für-Schritt-Anleitungen bin, die man bei sich zuhause umsetzen kann. Deswegen habe ich mich sehr über den Kalender gefreut, der im Buch enthalten ist, und in dem alle Aussaattermine und Gartenarbeiten, die im Wintergarten anstehen, in Monatsübersichten gegliedert sind. Mit so einem „Fahrplan“ lässt sich wunderbar arbeiten, Herr Palme. :)

                  Was ich am meisten aus dem Buch mitgenommen habe, ist der Mut, Gemüsepflanzen mehr zuzutrauen. Viele Gemüse können mehr Frost ab als man ihnen manchmal zutraut. Wolfgang Palme hat in seinen Experimenten über 70 Gemüsearten für frosthart befunden. Abgefahren, oder?

                  Wenn du Lust hast, auch im Winter aus deinem Garten zu schlemmen, kann ich dir „Ernte mich im Winter“ sehr ans Herz legen. Einfach ein tolles, umfangreiches und inspirierendes Buch zu einem Thema, zu dem es noch viel zu wenig praxiserprobtes Wissen gibt!

                  Hier geht’s zum Buch!

                  Nebenbei was Gutes tun

                  Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, kennst du wahrscheinlich den Buchversand „buch7“, eine tolle Alternative zu Online-Giganten wie Amazon. Buch7 spendet 75 % des Gewinns an soziale, kulturelle und ökologische Projekte.

                  Wenn du also genauso viel Lust auf’s Wintergärtnern hast wie ich, bestell dir das Buch doch am besten über meinen buch7-Partnerlink – das ist genauso unkompliziert wie bei Amazon, versprochen. :)

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                  Haushuhn

                  Es lebe das Haushuhn! Hühner halten im Garten

                  Das Haushuhn ist ein großartiges Tier für die Selbstversorgung! Es versorgt dich mit leckeren Eiern und mit Fleisch, das viel besser schmeckt als aus dem Supermarkt!

                  Haushühner helfen auch toll bei der Gartenarbeit mit! Sie fressen nämlich gerne Schnecken und Unkräuter. Und ganz nebenbei produzieren sie einen super Dünger für deine Gemüsepflanzen.

                  Ich könnte meinen Hühnern stundenlang zuschauen, weil sie einfach so urkomisch sind. Zu beobachten, wie unsere Haushühner im Rennschritt einem Insekt hinterherjagen, ist besser als Fernsehen!

                  Wenn du auch überlegst, dir Haushühner anzuschaffen, kommt hier mein 1×1 des Haushuhns für dich!

                  Die Geschichte des Haushuhns

                  Wusstest du, dass die Haushühner von den Dinosauriern abstammen? Vom Tyrannosaurus Rex bis zu unserem heutigen Haushuhn war es allerdings ein langer Weg. (;

                  Zunächst haben sich die sogenannten Kammhühner entwickelt, dabei gilt das Bankiva Huhn als Hauptausgangsform aus dieser Gattung. Es stammt ursprünglich aus Asien und lebt dort zum Teil heute noch.

                  Wenn du deinen Haushühnern ein artgerechtes Leben bieten möchtest, ist es immer klug, erstmal zu schauen, wie der natürliche Lebensraum ihrer Vorfahren aussieht. Am liebsten wohnen die Wildhühner im Unterholz und an Waldrändern, denn dort finden sie tagsüber Deckung und die Möglichkeit sich auf die Äste von Bäumen zu setzen.

                  Auch die domestizierten Haushühner sind happy, wenn sie geschützt vor Raubvögeln durchs Unterholz streifen und es sich auf kleinen Bäumen und Sträuchern bequem machen können.

                  Logischerweise fand auch die Domestikation des Wildhuhns in Asien statt, gegen 800 v. Chr. gelangten die ersten Hühner nach Europa.

                  Zu Beginn wurden die Hühner in Europa sehr extensiv gehalten. Sie liefen frei herum, schliefen, wo sie wollten, und konnten sich in ihrem natürlichen Verhalten frei ausleben.

                  Weil sich früher viele Bauernhöfe in Alleinlage befanden, wurde zwischen den Haushühnern kaum genetisches Material ausgetauscht. So konnten sich viele verschiedene Landrassen ausbilden. Erst im 18. und 19. Jahrhundert begann man mit der intensiveren Haltung von Hühnern in Ställen und der gezielten Zucht auf Legeleistung und Fleischansatz.

                  Heutzutage leben die meisten Hühner nicht mehr frei, sondern in industriellen Ställen, eingepfercht mit tausenden Artgenossen. Die Eier sollen alle einheitlich aussehen und das Huhn soll so viele Eier wie möglich legen. Aus diesen Gründen wurden die heutigen Hybrid-Rassen gezüchtet. Die Hybrid-Turbohennen können bis zu 300 Eier pro Jahr legen.

                  Bist du bereit für deine ersten Hühner?

                  Bevor deine neuen Lieblinge einziehen, wollen wir sicher gehen, dass du auch wirklich an alles gedacht hast. Deswegen habe ich eine Checkliste erstellt, die vom Stall über den Auflauf, das Zubehör und die “Urlaubsvertretung” alles abklappert, sodass du genau weißt, dass du bereit bist für deine neuen Hühner.

                  Trag dich gerne hier ein, um dir die Checkliste herunterzuladen:

                  Alles parat, bevor deine Lieblinge einziehen? Hier ist deine Hühner halten-Checkliste!

                  Trag dich hier ein und ich versorge dich rund ums Jahr mit meinen besten Hühnertipps per Email. Und die Hühner halten-Checkliste gibt’s als Willkommensgeschenk obendrauf!

                    Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

                    Wie viele Hühner soll ich halten?

                    Hühner sind gesellige Tiere und leben sehr gerne in einer kleinen Herde, deswegen solltest du niemals ein Huhn alleine halten. Am besten schaffst du dir also mindestens zwei bis drei Hühner an.

                    Wenn du dich mit Eiern selber versorgen willst, dann kannst du auf eine Person im Haushalt ein bis zwei Hühner einplanen. So bist du ausreichend mit Eiern versorgt!

                    Tolle Haushuhn-Rassen

                    Die Turbo-Hybriden wurden darauf gezüchtet, so viele Eier wie möglich zu legen. Während Haushühner locker acht Jahre alte werden können, stirbt das moderne Hybrid-Huhn früher, weil es durch den ständigen Stress, Eier zu legen, geschwächt ist.

                    Wir halten deswegen alte, robuste, teilweise vom Aussterben bedrohte Rassen. Momentan halten wir Vorwerkhühner, Marans, Australorps und Schwedische Blumenhühner.

                    Vorwerkhühner

                    Diese Hühnerrasse ist nicht etwa nach dem Staubsauger, sondern ihrem Züchter Oskar Vorwerk benannt. Das Vorwerkhuhn giilt als sehr wirtschaftliches Zweinutzungshuhn.

                    Vorwerkhühner sind ziemlich wetterhart und robust. Wenn sie Freigang haben, suchen sie gerne selber nach Futter, wodurch die Fütterung bei einem großen Auslauf eher gering ausfällt. Sie sind gutmütig, lebhaft und kaum scheu. Deswegen sind Vorwerkhühner super für Anfänger geeignet, da sie geringe Ansprüche an ihre Halter stellen und sich schnell eingewöhnen.

                    Das rechte Huhn auf dem Bild ist ein Vorwerkhuhn:

                    Haushuhn

                    Marans

                    Marans sind sehr große Zweinutzungshühner, die wunderschöne rotbraune bis schokobraune Eier legen. Sie gelten als freundliche Hühner, die kaum aggressiv werden, aber auch selten handzahm. Die Eierschale ist eher fest und feinporig, sodass sich die Eier sehr gut lagern lassen.

                    Haushuhn

                    Am Anfang der Legeperiode sind die Eier sehr dunkel und werden nach und nach heller. In der nächsten Legeperiode ist die Eischalenfarbe aber wieder dunkel.

                    Australorps

                    Diese Hühnerrasse wurde erst um 1920 in Australien gezüchtet und seit 1950 auch in Deutschland anzutreffen. Sie gelten als sehr sanftmütige und ruhige Tiere. Außerdem sind die ziemlich robust. Dabei sind sie ein wunderbares Zweinutzungshuhn mit hoher Legeleistung und guter Fleischqualität.

                    Wir halten die Zwergvariante der Australorps, deswegen ist dieses Exemplar so klein.

                    Haushuhn

                    Schwedische Blumenhühner

                    Dieses Haushuhn stammt aus Südschweden und wurde um 1800 das erste Mal erwähnt. Sie sind sehr robust und haben ein wunderschönes buntes Gefieder, das in vielen verschiedenen Farben erstrahlt. Sie gelten als ruhig und zutraulich, können aber schon mal über den ein oder anderen Zaun drüber fliegen. (;

                    Rettet das Huhn

                    Vielleicht kennst du ja die Initiative „Rettet das Huhn“, die ausgediente Legehennen aus der Massenproduktion an Privatleute vermittelt.

                    Die Hybridhennen werden nämlich normalerweise nach ungefähr 16 Monaten geschlachtet, weil es wirtschaftlicher ist, sie durch jüngere Hühner zu ersetzen. Dabei legen Hybriden in dem Alter noch richtig, richtig gut. Also: Schenk doch ein paar dieser armen Kreaturen ein neues Zuhause! :)

                    Hier geht’s zu „Rettet das Huhn“!

                    Und hier ist eine tolle Doku über die Initiative:

                    Brauche ich einen Hahn, wenn ich Hühner halten will?

                    Hennen legen auch ohne Hahn Eier! Nur wenn du selber Hühner züchten möchtest, kommst du nicht drum herum, dir auch einen Hahn zuzulegen. Du solltest für einen Hahn etwa zehn Hennen einplanen. Wenn es weniger Hennen sind, dann werden sie von dem Hahn zu sehr malträtiert. (;

                    Allerdings kann ein Hahn auch sehr nützlich sein, um deine Hühnerfamilie beisammenzuhalten und sie vor Eindringlingen zu warnen. Es gibt auch ganz charmante Hähne, die, wenn sie einen Wurm gefangen haben, ihre Hennen herbeirufen und ihnen das Geschenk vor die Füße legen.

                    Wie groß sollte der Hühnerstall sein? 

                    Es kommt natürlich darauf an, wie viele Hühner du halten möchtest und wie groß diese Hühner sind. Es sollten aber nicht mehr als zwei bis drei Hennen pro Quadratmeter sein. Große Hühner brauchen etwas mehr Platz als kleine Hühner, logisch, oder?

                    Damit sich die Hühner natürlich verhalten können, solltest du ihnen einen Auslauf zur Verfügung stellen. Dann können die Hühner selber auf Futtersuche gehen, scharren und im Sand baden!

                    Umso größer dein Auslauf ist, desto kleiner kann dein Stall sein. Die meisten Hühner befinden sich nämlich vorwiegend nur nachts im Stall, sie setzen sich auf ihre Stange und schlafen.

                    Was fressen Haushühner?

                    Deine Haushühner fressen sehr gerne Küchenabfälle, solange sie nicht zu salzig, fettig oder süß sind. Wenn deine Hühner regelmäßig im Garten oder auf einer frischen Wiese unterwegs sind, kann das Gras bis zu 20 % der Hühnerernährung ausmachen.

                    Zusätzlich solltest du Körnerfutter zu füttern. Wir verwenden dafür Bio-Futter, das komplett in Deutschland angebaut wurde. Es ist sinnvoll bei Hühnerfutter auf Regionalität zu setzen. Konventionelles Hühnerfutter enthält nämlich oft Mais und Soja. Dabei wird häufig Gensoja und Genmais aus Südamerika verwendet, wofür nicht selten Regenwaldflächen zerstört werden.

                    Das finde ich ziemlich unnötig und achte deshalb sehr auf die Regionalität unseres Hühnerfutters!

                    Haushühner vor Raubtieren schützen

                    Ein Stall für deine Haushühner kann eine Dauereinrichtung oder ein Mobilstall sein. Bei jedem Stall ist es sehr wichtig, dass er fuchs-, ratten- und mardersicher ist. Aus diesem Grund sollte der Stall wirklich jede Nacht fest verschlossen werden!

                    Als Faustregel für den Stallbau kannst du dir übrigens merken: wo ein Ei durchpasst, passt auch ein Marder durch!

                    Wenn bei dir in der Gegend viele Raubvögel leben, dann spanne am besten ein Netzt über die Gehege. Wir haben zum Glück keine Probleme mit Raubvögeln und lassen das Netz daher weg.

                    Aber wir stellen die Hühner immer unter Bäume oder bieten ihnen ein Gebüsch als Versteck an, denn Hühner mögen freie Flächen ohne Unterschlupf gar nicht gerne und halten sich dann meistens nur um den Stall herum auf.

                    Im Fachhandel gibt es die erwähnten Elektrozäune für Geflügel, die ziemlich ausbruch- und einbruchsicher sind. (; Sie helfen sehr gut, nicht fliegende Raubtiere abzuhalten!

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