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Was kann ich im Mai säen und pflanzen?

Aussaat & Pflanzen im Mai + Pflanzplan zum Ausdrucken

Der Mai ist der schönste Monat im Gartenjahr! Sobald Mitte Mai die Eisheiligen vorbei sind (und damit die Gefahr von Spätfrösten), gibt es kein Halten mehr und du kannst aussäen und pflanzen, was du willst.

Oder zumindest so gut wie. Damit du genau weißt, welche Pflanzen man im Mai vorziehen, aussäen und auspflanzen kann, habe ich dir in diesem Artikel eine Übersicht erstellt.

Wenn du möchtest, kannst du dir außerdem meinen Gemüsegarten-Anbauplan herunterladen und ausdrucken.

Aussaat und Pflanzen im Mai + Beispiel-Pflanzplan! Du fragst dich, was du im Mai in deinem Gemüsegarten anpflanzen kannst? Hier kommt ein Aussaatkalender für alle Schrebergärtner, Hochbeet-Gärtner und Gartenfreunde da draußen. :) #Garten #Wurzelwek #Hochbeet
Merk dir die Aussaat-Tabelle auf Pinterest, damit du sie später wiederfindest.

Gartenarbeiten im Mai

Wenn es Anfang Mai nochmal kalt wird, deckst du deine Gemüsepflanzen am besten mit einem Wintervlies für Gärtner ab. Das schützt sie vor Frostschäden.

Mitte Mai stehen die Eisheiligen an – und sobald die vorbei sind, kannst du ziemlich sicher sein, dass es in diesem Frühling keinen Frost mehr geben wird. Deswegen pflanzt man Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini, Kürbis und andere frostempfindliche Pflanzen erst Mitte Mai nach den Eisheiligen aus.

Jetzt wächst nicht nur das Gemüse, sondern auch das Unkraut. Wenn du ein Unkrautproblem in deinem Garten hast, fängst du am besten jetzt mit dem Jäten an, solange die Unkräuter noch klein sind.

Wir haben übrigens so gut wie gar kein Unkraut in unserem Garten. Das liegt an der besonderen Methode, die wir verwenden, um unsere Beete anzulegen. Ich kann nicht sagen, wie viel Arbeit uns das erspart! Wenn du mehr wissen willst:

Hier erfährst du, wie wir unsere Beete anlegen.

Alle Pflanzen, die höher als 10 cm sind, solltest du jetzt mulchen. Das bedeutet, dass du den Boden mit organischem Material wie Rasenschnitt, Holzhackschnitzeln oder Laub abdeckst. So verdunstet viel weniger Wasser und du musst je nach Dicke der Mulchschicht kaum noch gießen. Außerdem unterdrückt Mulch Unkraut – damit hast du dann auch viel weniger Probleme. :)

Hier findest du mehr Infos zum Mulchen.

Vorziehen im Haus

Diese Pflanzen kannst du im Haus vorziehen, um sie später auszupflanzen:

  • Brokkoli
  • Grünkohl
  • Gurke
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Lauch
  • Rosenkohl
  • Rote Bete
  • Salat
  • Weißkohl
  • Zucchini
  • Zuckermais

Draußen aussäen

Diese Gemüsearten kannst du im Mai direkt im Garten aussäen:

  • Buschbohne
  • Chicorée
  • Erbse
  • Gurke
  • Hirschhornwegerich
  • Kürbis
  • Mangold
  • Möhre
  • Pastinake
  • Radieschen
  • Rettich
  • Rote Bete
  • Rucola
  • Salat
  • Spinat
  • Stangenbohne
  • Zucchini
  • Zuckererbse
  • Zuckermais
  • Zwiebel

Draußen pflanzen

Hier ist eine Liste mit Pflanzen, die du im Mai im Garten auspflanzen kannst:

  • Gurke
  • Knollensellerie
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Neuseeländer Spinat
  • Paprika
  • Rosenkohl
  • Salat
  • Tomate
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zucchini
  • Zuckermais
  • Zwiebel

Und jetzt raus mit dir in den Garten! :)

Aber vergiss nicht, dich vorher noch für meinen Anbauplan einzutragen:

Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

Trag dich hier ein und ich versorge dich rund ums Jahr mit meinen besten Gartentipps per Email. Und den Gemüsegarten-Pflanzplan gibt’s als Willkommensgeschenk obendrauf!

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    Erdbeeren pflanzen, anbauen und ernten

    Der komplette Erdbeer-Guide: Erdbeeren pflanzen, anbauen und ernten

    Du möchtest Erdbeeren pflanzen? Das trifft sich gut, hier erfährst du nämlich alles, was du wissen musst, wenn du richtig gute Erdbeeren anbauen möchtest – kurz und übersichtlich auf den Punkt gebracht.

    Unsere Erdbeeren schaffen es selten vom Garten bis ins Haus. Es ist einfach zu verlockend, während der Gartenarbeit eine Vesperpause am Erdbeerbeet einzulegen… Egal, wie viele Erdbeeren man anbaut – sie sind alle ruckzuck weggefuttert, und ich bin froh, wenn ich wenigstens einmal dazu komme, Marmelade einzukochen. ;)

    Der komplette Erdbeer-Guide: Erdbeeren pflanzen, anbauen und ernten! Hier kommt kurz und bündig alles, was du wissen musst, wenn du Erdbeeren in deinem Garten, im Hochbeet oder im Topf auf dem Balkon pflanzen, anbauen und pflegen möchtest, mit Ideen für einen Erdbeer-Turm und vertikales Gärtnern auf dem Balkon. #Garten #Wurzelwerk #Naschbalkon
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    Die besten Erdbeer-Sorten?

    Wir bauen sowohl Monatserdbeeren an, die den ganzen Sommer über neue Erdbeeren bilden, als auch einmaltragende Sorten, die oft größere und mehr Früchte tragen.

    Meine absolute Lieblingssorte ist “Korona“, die schöne, große Früchte trägt, die super schmecken und praktischerweise nach oben wachsen. Eine andere tolle Sorte ist “Mieze Schindler” oder die bis in den Herbst hinein tragende “Ostara“.

    Wann pflanzt man Erdbeeren?

    Die beste Pflanzzeit ist im August und September, alternativ kannst du deine Erdbeeren aber auch im Frühling pflanzen. Erdbeerpflanzen bleiben drei Jahre am selben Standort. Danach solltest du ein neues Erdbeerbeet mit Jungpflanzen anlegen, die du leicht aus Ablegern vermehren kannst.

    Wo soll ich meine Erdbeeren pflanzen?

    Erdbeerpflanzen gedeihen am besten an vollsonnigen Standorten. Je mehr Sonne die Pflänzchen bekommen, umso süßer werden die Früchte, du kannst Erdbeeren aber auch im Halbschatten anbauen.

    Der Platz sollte etwas windgeschützt, aber nicht völlig windstill sein, damit das Laub nach Regenfällen möglichst schnell wieder abtrocknet und Blattkrankheiten nicht so leicht Fuß fassen können.

    Wie groß ist der Pflanzabstand?

    Der Reihenabstand sollte 60-70 cm betragen und der Abstand von Pflanze zu Pflanze in einer Reihe ca. 25 cm. Nach dem Einpflanzen gut angießen!

    Erdbeeren pflegen

    Erdbeeren brauchen eine gleichmäßige Wasserzufuhr, um reich zu tragen. Die Beete solltest du daher regelmäßig mit organischem Material – idealer Weise mit angetrocknetem Rasenschnitt und Stroh – mulchen, damit der Boden nicht austrocknet. In sehr trockenen Sommern solltest du während der Erdbeerblüte zusätzlich gießen, um die Erträge zu erhöhen.

    Der Strohmulch hilft auch, Grauschimmel an den Erdbeeren zu minimieren. Nach der Ernte im Herbst solltest du alle toten Blätter entfernen, um Pilzkrankheiten einzudämmen.

    So kannst du deine Erdbeeren vermehren!

    Erdbeeren vermehren sich über Rankenableger. Anfangs solltest du die Ableger an der Mutterpflanze belassen, aber sobald die Jungpflänzchen ausreichend verwurzelt sind, kannst du die „Nabelschnur“ kappen und die Erdbeerpflänzchen in das neue Beet umpflanzen.

    Erdbeer-Pflanzen vermehren über Ableger

    Wenn du keinen Erdbeer-Nachwuchs brauchst, solltest du die Ableger aber entfernen, weil sie der Pflanze viel Energie entziehen, die dann später bei der Bildung der Früchte fehlt.

    Monatserdbeeren bilden übrigens keine Ableger, die kann man nur über Samen vermehren.

    Erdbeeren auf dem Balkon anbauen?

    Du kannst Erdbeeren natürlich auch wunderbar im Topf oder Kübel auf dem Balkon anbauen. Da gibt es ganz ausgefuchste Ideen zum vertikalen Gärtnern, um auch auf wenig Fläche viele Erdbeeren anbauen zu können.

    Wenn du Erdbeeren auf dem Balkon pflanzt, solltest du sie regelmäßig gut gießen, weil die Töpfe schneller austrocknen als „normale“ Beete.

    Wann ist die Erdbeer-Erntezeit?

    Monatserdbeeren blühen von Mai bis Oktober und tragen fortwährend Früchte. Die einmal tragenden Garten-Erdbeeren kannst du zwischen Ende Juni und Anfang August pflücken.

    Falls du Lust hast, Erdbeermarmelade zu machen, ist hier eine Anleitung:

    Marmelade einkochen

    Guten Appetit! :)

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      Terra Preta Rezept

      Terra Preta-Rezept: Beste Gartenerde selber machen!

      Vielleicht hast du ja schon einmal von Terra Preta gehört, der fruchtbarsten aller Gartenerden, die vor Hunderten von Jahren im Amazonasgebiet hergestellt wurde?

      Als Forscher die „Terra Preta“ in den 60er Jahren entdeckten, konnten sie sich kaum erklären, wie auf dem eigentlich kargen Regenwaldboden eine so fruchtbare Erde entstehen konnte.

      Die Lösung des Rätsels: Die südamerikanischen Ureinwohner hatten den Boden mit einem kompostierten Gemisch aus Pflanzenresten und anderen Abfällen wie Knochen oder Gräten, Mist, menschlichen Fäkalien und Kohle angereichert – eine super fruchtbare Mischung!

      Na ja, die Fäkalien können wir finde ich weglassen, aber was haltet ihr davon, wenn wir uns das Prinzip abgucken und Terra Preta für unsere eigenen Gärten herstellen? Bist du dabei? :)

      Terra Preta-Rezept: Beste Gartenerde selber machen!
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      Terra Preta selber machen: Hier ist das Rezept!

      Für diese etwas abgeänderte Form der Terra Preta brauchst du erstmal einen Komposthaufen oder einen Komposter. Da kommen dann deine Küchen- und Gartenabfälle rein, und auch Mist, falls du Tiere hast.

      Dabei beachtest du die ganz normalen Regeln des Kompostierens – du verteilst aber zusätzlich nach jeder Schicht einige Hände voll Pflanzenkohle oder Aktivkohle im Komposter.

      Kohle bringt nämlich einige wunderbare Eigenschaften mit sich: Sie hat eine sehr große Oberfläche, an der Nährstoffe „andocken“ können. Die Kohle an sich ist kein Dünger, aber sie hält Nährstoffe fest und bewahrt sie so vor der Auswaschung.

      Bestimmt hast du schon einmal davon gehört, dass Regen und Gießwasser Nährstoffe in immer tiefere Bodenschichten spülen, wo die Pflanzen sie irgendwann nicht mehr erreichen können. Und nicht nur das: Irgendwann belasten diese ausgewaschenen Nährstoffe auch das Grundwasser. Da ist es doch besser, wenn die Pflanzennahrung bleibt, wo wir sie haben wollen: in unseren Gemüsebeeten! Pflanzenkohle ist hervorragend dafür geeignet, Nährstoffauswaschungen zu vermeiden.

      Sie kann aber noch mehr: Die Kohle speichert Wasser, und gerade in Sommern wie 2018, wo es monatelang nicht regnet, ist das Gold wert. Sie hilft außerdem dabei, den Boden zu belüften, was für Mineralisierungsprozesse im Boden super wichtig ist, und bietet vielen Boden-Mikroorganismen einen Lebensraum.

      Außerdem speichert die Kohle, die du auf deinen Beeten ausbringst, CO2 im Boden. Du peppst also nicht nur deine Gartenerde auf, sondern tust auch noch was für den Klimaschutz.

      Pflanzenkohle selber machen

      Du kannst Pflanzenkohle aus Holz und anderen Abfällen selber machen. Dazu gibt es zahlreiche Anleitungen im Internet. Ich habe schon kubikmeterweise Pflanzenkohle in einem alten Baustellencontainer hergestellt, das ist wirklich ganz unkompliziert und auch in kleineren selbstgebauten Behältern möglich. Vielleicht schreibe ich dazu mal eine eigene Anleitung, hätte daran jemand Interesse?

      Stattdessen kannst du auch fertige Kohle kaufen – nicht die Grillkohle aus dem Baumarkt bitte, sondern Pflanzenkohle oder Aktivkohle.

      Aktivkohle oder Pflanzenkohle – wo ist der Unterschied?

      Wenn du Kohle kaufen möchtest, wirst du bald feststellen, dass dir zwei verschiedene Arten angeboten werden: Aktivkohle und einfache Pflanzenkohle.

      Der Unterschied zwischen beiden liegt in ihrer Porosität: Aktivkohle hat nämlich durch das spezielle Herstellungsverfahren eine fünfmal größere Oberfläche. Ein Gramm Aktivkohle hat eine Oberfläche von 500 bis 1500 m2.

      Das bedeutet, dass ein Teelöffel die Fläche eines Fußballfeldes hat! Wahnsinn, oder?

      Aktivkohle ist aber im Schnitt auch fünf- bis zehnmal teurer als die einfache Pflanzenkohle. Ich würde sagen, da lohnt es sich, statt der Aktivkohle Pflanzenkohle zu kaufen und davon einfach ein bisschen mehr zu verwenden. ;)

      Terra Preta Pflanzenkohle Aktivkohle

      Terra Preta mit Mirkoorganismen anreichern?

      Jetzt kannst du außerdem noch Effektive Mikroorganismen auf deinem Terra Preta-Komposthaufen ausbringen. Jen und der Gärtner vom Gartengemüsekiosk haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

      Ich bin der Meinung, dass im Boden genug tolle Mikroorganismen vorkommen, die (solange man sich an die Kompost-Regeln hält) mit Vergnügen in den Terra Preta-Komposter übersiedeln. Aber wenn du Effektive Mikroorganismen einmal ausprobieren möchtest: Damit kannst du sicher nichts falsch machen.

      Wann ist die Terra Preta fertig?

      Das ist je nach Jahreszeit unterschiedlich. Im Sommer kompostieren deine Abfälle natürlich schneller – da kann es sein, dass die Terra Preta schon nach drei Monaten fertig kompostiert ist. Du erkennst das daran, dass der Kompost wie Waldboden aussieht und auch danach riecht. Im Winter macht der Komposthaufen Pause und legt erst wieder los, wenn die Temperaturen wieder steigen.

      In den warmen Monaten kannst du die Kompostierung beschleunigen, indem du deinen Kompost umsetzt, und auch die Materialzusammensetzung spielt eine Rolle bei der Frage, wie lange das Ganze dauert. Mehr dazu findest du hier:

      Richtig guten Kompost machen

      Ist das Betrug?

      Ich geb’s ja zu: Manchmal schummele ich beim Terra Preta-Machen. Vielleicht weißt du ja, dass ich viel Kompost verwende, wenn ich neue Beete anlege. Wenn wir wie dieses Jahr mehrere hundert Quadratmeter Beetfläche auf einmal anlegen, reicht der Kompost, den wir selber herstellen können, nicht aus, dann kaufe ich Kompost im Kompostwerk.

      Wenn ich dann die Beete anlege, mische ich gerne aufgeladene Pflanzenkohle unter den Kompost und erschaffe so in Minutenschnelle eine „Instant-Terra Preta“. Das ist zwar längst nicht so cool wie mit eigenem Kompost, aber diese Beete werfen schon im ersten Jahr beträchtliche Ernten ab.

      Pflanzenkohle aufladen

      Wenn du diese „Instant Terra-Preta“ herstellst, musst du deine Kohle aber vorher mit Nährstoffen aufladen, sonst würde sie deinen Pflanzen kurzfristig Nährstoffe klauen.

      Ich weiß, ich habe eben eine Lobhymne auf die Nährstoffspeicher-Fähigkeit der Kohle gehalten, und jetzt behaupte ich sowas?!

      An sich ist das alles auch eine wunderbare Sache. Aber wenn du die Kohle ohne Vorbehandlung auf deinen Beeten ausbringst, „krallt“ sie sich erstmal allerhand Nährstoffe und hält sie fest, sodass deinen Pflanzen für einen kurzen Zeitraum weniger Nährstoffe zur Verfügung stehen.

      Deswegen solltest du dafür sorgen, dass die Kohle, die du ausbringst, schon mit Nährstoffen angereichert ist. Bei der “Instant-Terra Preta” solltest du die Kohle vor dem Ausbringen in einem Eimer mit verdünntem Flüssigdünger (zum Beispiel Brennnesseljauche) mischen.

      Danke, Mädels! :)

      Wenn du deine Terra Preta ganz klassisch im Komposter herstellst, passiert das während des Kompostierungsprozesses ganz von selbst. Aber auch hier kannst du nachhelfen und deiner Kohle einen kleinen Extra-Nährstoff-Boost verpassen. Und zwar, indem du die Kohle vor dem Kompostieren unter die Einstreu deiner Tiere mischst.

      Ich gebe zum Beispiel gerne Pflanzenkohle mit in den Hühnerstall. Wir haben im Moment sieben Hühner, die so viel Mist abwerfen, dass die Pflanzenkohle nach einer Woche frisch aufgeladen kompostiert werden kann.

      Wann kann ich Terra Preta ausbringen?

      Rund ums Jahr! :) Ich bringe meine Terra Preta am liebsten vor der Aussaat oder Pflanzung aus oder gebe etwas davon mit ins Pflanzloch. Easy peasy!

      Hast du schonmal Terra Preta selber gemacht? Hat jemand ein tolles Geheimrezept auf Lager oder noch mehr Tipps, wie die Terra Preta noch besser wird?

      Das Baby ist fertig!

      Ich habe hervorragende Neuigkeiten, Leute!

      In weniger als zwei Wochen erscheint mein brandneuer Onlinekurs „Gemüsegarten starten“, juhuuu! Meine Email-Crew weiß zwar schon länger, dass der Onlinekurs kommt, aber mir ist eben aufgefallen, dass ich das hier auf dem Blog noch gar nicht angekündigt habe.

      Acht Monate lang hat es gedauert, den Kurs auf die Beine zu stellen, mit einem Team aus zwischenzeitlich bis zu sechs Leuten (Grafikdesigner, Korrektorat, Videoschnitt usw.). Und herausgekommen ist etwas absolut Großartiges. Ich kann euch nicht sagen, wie stolz ich bin, und wie glücklich, dass es bald endlich losgeht!

      Aber ich sollte vielleicht erstmal erzählen, worum es in dem Kurs überhaupt geht:

      Ich finde es wahnsinnig toll, wie viele von euch dafür brennen, ihr eigenes Gemüse anzubauen. Gleichzeitig erreichen mich jeden Tag Dutzende Emails von Leuten, die mit der Anbauplanung überfordert sind, nicht wissen, wie sie der Schnecken Herr werden sollen, oder die ihr Gemüse nach dem Sommerurlaub komplett vertrocknet vorfinden.

      Das ist so schade! Ich will, dass du Spaß hast im Garten und Erfolge feierst!

      Ich will, dass 2019 dein bestes Gartenjahr überhaupt wird!

      Deswegen habe ich mich entschieden, einen Gemüsegarten-Onlinekurs zu erstellen. Ich zeige dir in den Video-Lektionen Schritt für Schritt, was wann im Garten ansteht, und unterstütze dich die ganze Saison über dabei, mit einem Minimum an Aufwand wirklich gutes Gemüse anzubauen.

      Der Kurs wird am 13. März erscheinen. Vorher wird es für meine Newsletterabonnenten einen kostenlosen Mini-Kurs geben. Wenn du das nicht verpassen willst und möchtest, dass ich dir Bescheid gebe, sobald „Gemüsegarten starten“ erscheint, kannst du dich hier eintragen:

      Kohlrabi pflanzen und anbauen

      Der komplette Kohlrabi-Guide: Pflanzen, Anbauen & Ernten

      Du möchtest deinen eigenen Kohlrabi pflanzen und anbauen? Dann bist du hier genau richtig!

      Damit du genau weißt, worauf du dabei achten musst, kommt hier nämlich eine Anbau-Anleitung mit allem, was von der Aussaat bis zur Ernte ansteht.

      Kohlrabi ist einer der am schnellsten wachsenden Vertreter der Kohlgemüse. Er ist im Garten außerdem viel anspruchsloser als viele der anderen Kohlgewächse, sodass du dich durchaus auch als Anfänger an den Kohlrabi-Anbau herantrauen kannst. :)

      Der komplette Kohlrabi-Guide: Pflanzen, Anbauen & Ernten! Hier erfährst du vom Säen, Vorziehen und Pikieren bis hin zur Erntezeit alles, was ansteht, wenn du dieses wunderbare Gemüse in deinem Nutzgarten anbauen möchtest. :) #Wurzelwerk #Garten #Genüsegarten
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      Die besten Kohlrabi-Sorten

      „Superschmelz“ und „Azur Star“

      Gute Mischkultur-Partner

      Möhren, Erbsen, Rhabarber, Tomate, Sellerie, Spinat, Kresse, Gurken, Aubergine, Mangold, Rote Bete und Pfefferminze

      Idealer Standort für Kohlrabi

      Schwere Böden mit guter Nährstoff- und Wasserkapazität sind optimal. Falls du deinen Kohlrabi besonders früh im Jahr pflanzen möchtest, sind leichtere Böden vorteilhafter, weil sie sich schneller erwärmen. In der Fruchtfolge solltest du einen großer Abstand zu anderen Mitgliedern der Kohlfamilie einhalten.

      Kohlrabi aussäen oder pflanzen?

      Kohlrabi kann sowohl direkt im Beet gesät als auch gepflanzt werden. Ich ziehe Kohlrabi immer vor. Beim Pflanzen kannst du die Abstände nämlich besser regulieren und die Pflänzchen haben bereits einen Wachstumsvorsprung.

      Kohlrabi vorziehen und pflanzen

      Du kannst Kohlrabi von Mitte Januar bis Mitte Juli im Haus vorziehen und von Mitte März bis Mitte August pflanzen.

      Meine Aussaattipps:

      • 1. Satz Anfang Februar vorziehen und Mitte März pflanzen
      • 2. Satz Anfang April vorziehen und Mitte Mai pflanzen
      • 3. Satz Anfang Juli vorziehen und Mitte August pflanzen

      Hier findest du eine Anleitung zum Vorziehen und Pikieren von Jungpflanzen:

      Jungpflanzen im Haus vorziehen

      Kleiner Tipp:

      Schnecken stehen total auf junge Kohlpflänzchen und haben den frisch gesetzten Kohlrabi im Nu verputzt. Deswegen stülpe ich gerne Marmeladengläser über meine Sätzlinge, die sie vor Schnecken schützen und gleichzeitig als Mini-Gewächshaus fungieren.

      Pflanzabstand

      Der Pflanzabstand sollte 20 x 30 cm bis 30 x 30 cm betragen.

      Kohlrabi pflanzen

      Beete vorbereiten

      Kohlrabi kann Nährstoffe und Wasser besser erschließen, wenn du den Boden vor der Pflanzung mit einer Grabegabel oder Grelinette lockerst, ohne ihn zu wenden. Ich gebe außerdem gerne Hornspäne als Langzeitdünger mit ins Pflanzloch.

      Kohlrabi anbauen, pflegen und düngen

      Sobald die Pflanzen 10 cm hoch sind, solltest du sie mulchen. Ich verwende dafür am liebsten Hackschnitzel und Rasenschnitt. Der Mulch sorgt nicht nur dafür, dass weniger Wasser verdunstet und du damit weniger gießen musst. Er unterdrückt auch Unkraut und verrottet nach und nach zu fruchtbarem Kompost.

      Hier erfährst du mehr rund um’s Mulchen:

      Die häufigsten Fehler beim Mulchen von Gemüsebeeten

      Wegen der eher kurzen Vegetationsperiode hat der Kohlrabi im Vergleich zu den anderen Kohlarten einen geringeren Nährstoffanspruch. Trotzdem gehört er zu den Starkzehrern und kann nach vier Wochen eine Düngung, z.B. mit Brennnesseljauche, vertragen.

      Kohlrabi pflanzen und anbauen

      Wann kann man Kohlrabi ernten?

      Die Erntezeit beginnt bei den meisten Sorten im Mai und reicht bis in den Oktober hinein. Kohlrabi sollte geerntet werden, wenn er prall ist, aber noch nicht holzig.

      Kohlrabi zu ernten, ist gar nicht so einfach, weil der Stumpf ziemlich hart ist. Am besten schneidest du ihn mit einem scharfen Messer direkt über dem Boden ab.

      Krankheiten und Schädlinge

      Kohlrabi hat eine ganze Armada von Schädlingen, deswegen ist es wichtig, dass du ihn mit einem Kulturschutznetz oder Gärtnervlies abdeckst. Insekten, die Kohlrabi zu schaffen machen, sind unter anderem der Kohltriebrüssler, die kleine Kohlfliege, die mehlige Blattlaus und der Erdfloh.

      Gegen die Kohlhernie hilft eine weite Fruchtfolge von sechs Jahren.

      Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

      Wusstest du, dass ich nicht nur diesen Blog schreibe, sondern auch einen (super coolen) Newsletter? Mittlerweile ist so eine Gemeinschaft von über 14.000 Gärtner*innen entstanden, die ich jede Woche mit Tipps zu allem versorge, was im Gartenjahr gerade ansteht.

      Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn auch du Teil dieser kleinen Gemeinschaft wirst! Als neuer Abonnent bekommst du einen fertigen Gemüsegarten-Pflanzplan, der so ausgelegt ist, dass du das ganze Jahr über frisches Gartengemüse erntest und die Beete zu jedem Zeitpunkt optimal genutzt sind.

      Hier kannst du dich für die Gartentipps und den Pflanzplan eintragen:

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        Was sind deine besten Tipps zum Thema „Kohlrabi pflanzen und anbauen“? Hast du einen Sortentipp? Dann teile ihn unten in den Kommentaren!

        Was kann man im April pflanzen und säen?

        Aussaat & Pflanzen im April + Gemüsegarten-Pflanzplan

        Es ist April und der Garten sieht noch etwas trostlos und leer aus. Aber nicht mehr lange! Im April kann man nämlich schon sehr viele Gemüsearten aussäen und pflanzen.

        In diesem Artikel gebe ich dir eine Übersicht über alles, was im Gemüsegarten „jetzt schon geht“. ;) Außerdem kannst du dir gerne meinen Gemüsegarten-Aussaatkalender herunterladen und ausdrucken, sodass du keinen Aussaattermin mehr verpasst.

        Aussaat & Pflanzen im April + Gemüsegarten-Pflanzplan! Egal, ob du dein Gemüse in deinem Nutzgarten bzw. Schrebergarten, im Topf auf dem Balkon oder der Terrasse anpflanzen möchtest! Hier erfährst du, welche Gemüse du jetzt aussäen und pflanzen kannst! #Wurzelwerk #Gemüsegarten #Garten
        Merk dir diesen Artikel auf deiner Garten-Pinnwand!

        Gartenarbeiten im April

        Jetzt wächst nicht nur das Gemüse, sondern auch das Unkraut. Wenn du ein Unkrautproblem in deinem Garten hast, fängst du am besten jetzt mit dem Jäten an, solange die Unkräuter noch klein sind.

        Wir haben übrigens so gut wie gar kein Unkraut in unserem Garten. Das liegt an der besonderen Methode, die wir verwenden, um unsere Beete anzulegen. Ich kann nicht sagen, wie viel Arbeit uns das erspart.

        Hier erfährst du, wie wir unsere Beete anlegen.

        Falls du deinen Garten über den Winter gemulcht hast, solltest du den Mulch jetzt mit einem Rechen beiseite ziehen. Dann erwärmt sich der Boden schneller und ist bereit für die Aussaat.

        Wenn es nochmal richtig kalt wird, solltest du deine Gemüsepflanzen mit einem Wintervlies für Gärtner abdecken. Das schützt deine Pflanzen vor Frostschäden.

        Gemüsegarten-Pflanzplan

        Ich habe einen Gemüsegarten-Beispielplan erstellt, mit dem du rund ums Jahr kontinuierlich frisches Gemüse erntest, ohne dir den Kopf über Mischkultur, Fruchtfolge, Vor-, Haupt- und Nachkultur zu zerbrechen. Das habe ich alles schon für dich erledigt.

        Du musst nur noch rausgehen und losgärtnern. :)

        Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

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          Vorziehen im Haus

          Diese Pflanzen kannst du im Haus vorziehen, um sie später auszupflanzen:

          • Gurke
          • Kohlrabi
          • Kürbis
          • Lauch
          • Neuseeländer Spinat
          • Rosenkohl
          • Rote Bete
          • Salat
          • Tomaten
          • Weißkohl
          • Wirsing
          • Zucchini
          • Zuckermais
          Gemüse pflanzen im April

          Draußen aussäen

          Diese Gemüsearten kannst du im April direkt im Garten aussäen:

          • Dicke Bohne
          • Erbse
          • Hirschhornwegerich
          • Mangold
          • Möhre
          • Pastinake
          • Radieschen
          • Rettich
          • Rote Bete
          • Rucola
          • Salat
          • Spinat
          • Zuckererbse
          • Zwiebel

          Draußen pflanzen

          Hier ist eine Liste mit Pflanzen, die du im März im Garten auspflanzen kannst:

          • Blumenkohl
          • Kartoffeln
          • Knoblauch
          • Knollensellerie
          • Kohlrabi
          • Lauch
          • Salat
          • Schalotte
          • Weißkohl
          • Zwiebel

          Viel Spaß beim In-der-Erde-Wühlen! :)

          Aussat Pflanzen April

          Kartoffeln pflanzen und anbauen

          Kartoffeln pflanzen und anbauen – die ultimative Anleitung!

          Kartoffeln sind eine der wunderbarsten Pflanzen, die du in deinem Garten anbauen kannst! Es gibt kaum etwas Besseres als frische Kartoffeln auszugraben und sie nur mit Butter und Salz gewürzt zu servieren.

          Die erste Kartoffelernte ist bei uns immer ein kleines Fest und unser Sohn wartet jedes Jahr ungeduldig darauf, die ersten Knollen aus der Erde zu holen.

          Und damit deine Ernte dieses Jahr auch richtig gut ausfällt, habe ich eine komplette Anbau-Anleitung zum Pflanzen von Kartoffeln erstellt. Viel Spaß! :)

          Kartoffeln pflanzen und anbauen - hier kommt die ultimative Anleitung! Egal, ob du einen kleinen oder großen Garten hast oder Kartoffeln in Topf oder Pflanzsack auf Balkon oder Terrasse pflanzen möchtest: Hier erfährst du alles, was du zum Vorkeimen, Pflanzen, Häufeln, Düngen und Ernten wissen musst. Landhausgarten Nutzgarten Schrebergarten #Gemüsegarten #Wurzelwerk #GemüseAnbauen
          Merk dir diesen Artikel auf deiner Garten-Pinnwand!

          Die besten Kartoffelsorten

          • Granola“ als robuste, ertragreiche Lagerkartoffel,
          • die trockenheitstolerante „Cara“,
          • die wunderschöne „Violetta“,
          • die leckere „Odenwälder Blaue
          • die „Rosa Tannenzapfen
          • oder „Roter Erstling“ als Frühkartoffel für die erste Ernte

          Wer glaubt, Kartoffeln schmecken alle gleich, irrt gewaltig. Es gibt enorme Geschmacksunterschiede zwischen einzelnen Sorten! Wenn du deine eigenen Kartoffeln anbaust, solltest du unbedingt verschiedene, auch ungewöhnliche, Sorten ausprobieren.

          Letztes Jahr haben wir einen Kartoffelsorten-Geschmackstest veranstaltet. Wenn du nach passenden Kartoffelsorten für deinen Garten suchst, schau mal hier vorbei:

          14 Kartoffelsorten stellen sich einer knallharten Jury

          Kartoffeln pflanzen verschiedene Sorten

          Wie viele Kartoffeln anbauen?

          Wenn du dich komplett mit Kartoffeln selbstversorgen willst, solltest du 70 bis 95 m2 pro Person einplanen.

          Gute Mischkulturpartner für Kartoffeln

          • Bohnen,
          • Meerrettich,
          • Pfefferminze,
          • Baldrian,
          • Kohlrabi,
          • Kapuzinerkresse,
          • und Mais

          Welchen Standort bevorzugen Kartoffeln?

          Kartoffeln sind ein Allrounder im Gemüsegarten: Der Anbau ist auf fast allen Böden möglich. Auf sonnigen und windoffenen Beeten hast du allerdings weniger Probleme mit der gefürchteten Kraut- und Knollenfäule.

          Kartoffeln vorkeimen

          Am besten keimst du deine Kartoffeln im Haus vor, bevor du sie pflanzt. Zum Vorkeimen solltest du deine Pflanzkartoffeln drei bis vier Wochen vor dem Pflanztermin in einem kühlen, hellen Raum vorkeimen lassen, sodass sie kräftige grüne oder violette Keime ausbilden. Das verleiht den Kartoffeln einen Vorsprung von mehreren Wochen.

          Kartoffeln vorkeimen

          Wann pflanzt man Kartoffeln?

          Der beste Zeitpunkt zum Kartoffel-Pflanzen ist im April, in ganz warmen Gebieten kann man auch schon im März mit dem Pflanzen beginnen.

          Ich decke die Frühkartoffeln im April und Mai gerne mit Gärtnervlies ab, dann verfrüht sich die Ernte um mehrere Wochen und man kann nach der ersten Ernte im Juli einen zweiten Satz Frühkartoffeln auf demselben Beet anbauen.

          Beete vorbereiten

          Ich lockere die Beete vor dem Pflanzen mit einer (Doppel)Grabegabel, ohne den Boden zu wenden, und bringe etwas Urgesteinsmehl aus.

          Kartoffeln pflanzen: Abstand und Tiefe

          Der Reihenabstand sollte 60 bis 70 cm betragen, in der Reihe kannst du alle 30 cm eine Kartoffel ca. 10 cm tief einpflanzen. Du kannst ein paar Hornspäne als Langzeitdünger mit ins Pflanzloch geben.

          Kartoffeln anhäufeln

          Wenn deine Kartoffelknollen Licht ausgesetzt sind, färben sie sich grün und werden ungenießbar. Deswegen ist es wichtig, dass du deine Kartoffeln regelmäßig häufelst.

          Dazu ziehst du mit einem Rechen oder einem speziellen Kartoffel-Häufler die Erde, die zwischen den Reihen liegt, in die Reihen, sodass sich dort ein kleiner Damm bildet und die Knollen vor Licht geschützt sind. Das solltest du alle paar Wochen wiederholen.

          Ab Juni kannst du statt der Erde Hackschnitzel auf deinen Kartoffelbeeten ausbringen. Hackschnitzel haben denselben Effekt, sorgen aber dafür, dass du weniger gießen und jäten musst. Ich mulche meine Kartoffelpflanzen ca. 15 bis 20 cm dick mit Hackschnitzeln.

          Kartoffeln ernten

          Je nach Sorte sind die Vegetationsperioden zwischen 100 und 170 Tagen lang. Ist die Schale der Kartoffel nicht mehr „papieren“, sondern fest, dann ist meist ein guter Erntezeitpunkt gekommen. Oft geht der optimale Erntezeitpunkt auch mit dem Absterben des Bestandes einher.

          Zum Ernten lockerst du den Boden am besten vorsichtig mit einer Grabegabel, dann kannst du die Kartoffeln leicht von Hand ausgraben.

          Krankheiten und Schädlinge von Kartoffeln

          Die Kartoffel ist eine der am stärksten von Pilzkrankheiten befallene Gemüsekultur. Besonders die Kraut- und Knollenfäule ist sehr gefährlich: Falls sie zu früh kommt, ist das Ausreifen des Bestandes gefährdet.

          Gegen Pilzkrankheiten helfen windoffene und sonnige Lagen und weite Pflanzabstände. Wenn die Pflanzen nicht zu dicht stehen, können sie nicht so schnell abtrocknen und Pilzkrankheiten haben ein leichtes Spiel.

          Der andere große Schaderreger ist der Kartoffelkäfer. Er ist gegen das in den Kartoffeln enthaltene Solanin unempfindlich. Lässt man nun beispielsweise Laufenten auf die Kartoffelkäfer los, werden sie die Käfer anfangs gerne und schnell fressen, aber die Enten merken schnell, dass die Käfer, die ja Solanin gefressen haben, nicht sehr schmackhaft sind. Laufenten können in diesem Fall also nicht viel bewirken.

          Untersuchungen der Uni Kassel haben aber gezeigt, dass der Befall auf Flächen die gemulcht sind deutlich geringer ausfällt, als auf ungemulchten Flächen. Sollten deine Pflanzen trotzdem stark befallen sein, kannst du sie außerdem mit Neemöl behandeln und die Käfer regelmäßig absammeln.

          Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

          Wusstest du, dass ich nicht nur diesen Blog schreibe, sondern auch einen (super coolen) Newsletter? Mittlerweile ist so eine Gemeinschaft von über 14.000 Gärtner*innen entstanden, die ich jede Woche mit Tipps zu allem versorge, was im Gartenjahr gerade ansteht.

          Für diese wundervolle „Email-Crew“ habe ich einen Gemüsegarten-Pflanzplan erstellt, der so ausgelegt ist, dass man das ganze Jahr über frisches Gartengemüse erntet und die Beete zu jedem Zeitpunkt optimal genutzt sind.

          Ich würde mich sehr freuen, wenn auch du Teil der Email-Crew wirst. Hier kannst du dich für die Gartentipps und den Pflanzplan eintragen:

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            Baust du deine Kartoffeln im Garten an oder gärtnerst du auf dem Balkon? Was sind deine besten Tipps zum Thema „Kartoffeln pflanzen und anbauen“? Was sind deine Lieblinsgssorten? Ich freue mich wie immer über Kommentare!

            Hochbeet aus Holz selber bauen: Einfache Bauanleitung

            Wusstest du, dass es weder besonders teuer noch kompliziert ist, ein Hochbeet aus Holz selber zu bauen? Ich kann wirklich nicht von mir behaupten, handwerklich geschickt zu sein, und habe trotzdem keine Schwierigkeiten, Hochbeete selbst zu bauen.

            Wenn ich das kann, schaffst du das also garantiert auch. :)

            Deswegen kommt hier eine Schritt-für-Schritt-Bauanleitung für ein stabiles, günstiges und hübsches DIY-Hochbeet, das in wenigen Stunden aufgebaut ist.

            Hochbeet aus Holz selber bauen: Hier ist die Schritt für Schritt-Bauanleitung! Ein Hochbeet kannst du super leicht aus Baubohlen selber bauen, das ist genauso günstig wie ein Hochbeet aus Paletten zu bauen, aber viel stabiler! Hier erfährst du vom richtigen Holz über Noppenfolie und Wühlmausschutz bis zum Befüllen und Bepflanzen alles, was du zum Hochbeet-Bauen wissen musst. Gartenideen - Gemüsegarten - Garten gestalten #Hochbeet #Garten #Wurzelwerk
            Merk dir die Bauanleitung auf Pinterest, damit du sie später wiederfindest!

            1. Holz besorgen und zuschneiden

            Wir haben uns entschieden, unsere Hochbeete aus Baubohlen aus Fichtenholz zu bauen. Die sind nämlich super stabil und nicht besonders teuer. Ich habe ausgerechnet, dass unsere Hochbeete genauso günstig sind, wie wenn wir stattdessen Europaletten genommen hätten.

            Du brauchst für ein Hochbeet:

            • Sechs Baubohlen (4 m lang, 28 cm breit und 5 cm dick)
            • Einen 4 m langen Holzbalken (10 x 10 cm)
            • 3 ½ m² engmaschiges Gitter als Wühlmausabwehr
            • Schrauben
            • eine Tackerpistole oder einen Schlagtacker
            • einen Akkuschrauber und eine Bohrmaschine
            • und Teichfolie oder Noppenfolie zum Auskleiden der Beete

            In vielen Baumärkten kannst du dir den Balken und die Bohlen zusägen lassen. Das ist sehr praktisch, wenn du zuhause keine gute Säge hast. ;)

            Die Holzbohlen sollen so zugesägt werden, dass du jeweils ein 1,2 m langes Stück und ein 2,8 m langes Stück herausbekommst:

            Hochbeet aus Holz selber bauen

            Dann nimmst du dir den Holzbalken vor und zersägst ihn in vier 84 cm lange Stücke.

            Hochbeet aus Holz bauen

            Fertig zugesägt sollte das dann in etwa so aussehen:

            Hochbeet bauen aus Holz

            2. Die langen Seiten zusammenschrauben

            Jetzt legst du zwei 84 cm lange Balken auf einen geraden Untergrund und verschraubst sie rechtwinklig mit drei der 2,8 m langen Bohlen wie im Bild zu sehen. Ich habe die Löcher für die Schrauben vorgebohrt, aber es geht auch gut ohne Vorbohren, vor allem, wenn du Torx-Schrauben verwendest.

            Hochbeet aus Holz bauen Bauanleitung

            Erledigt? Super, du hast gerade die erste Seitenwand für dein Hochbeet gebaut! :) Mach das gleiche nochmal mit den restlichen langen Bohlen und Balken und die beiden langen Seitenwände sind fertig.

            Jetzt kannst du dir überlegen, ob du die restlichen Schritte dort durchführst, wo das Hochbeet letztendlich stehen soll. Fertig zusammengeschraubt ist es nämlich sehr schwer und kann nicht mehr ohne Weiteres transportiert werden. Wir haben unser Projekt jedenfalls an dieser Stelle von der Werkstatt in den Garten verlegt.

            3. Die kurzen Seiten anbringen

            Such dir zwei nette Helfer, die die langen Seiten festhalten, während du die kurzen Bohlen (1,2 m) anbringst. Dann ist die Kiste fertig!

            Du wirst das Hochbeet nach diesem Schritt umdrehen, die untere Seite zeigt jetzt also nach oben und das fertige Hochbeet wird hinterher andersherum stehen.

            Hochbeet aus Holz selber bauen

            4. Gitter anbringen als Wühlmausschutz

            Als nächstes solltest du ein Gitter als Wühlmausschutz anbringen. Ich habe dafür einen stabilen punktverschweißten Hasendraht genommen, den wir mit einem Tacker an den unteren Holzbohlen befestigt haben.

            Hochbeet bauen Gitter Wühlmäuse

            Wenn du bisher keine Probleme mit Wühlmäusen hattest, kannst du das Gitter auch weglassen. Aber sei gewarnt: Die Biester sehen zwar ganz putzig aus, können einem den Gartenspaß aber gründlich vermiesen. Und das Gitter später anzubringen, wenn das Hochbeet fertig befüllt und bepflanzt ist, würde sich sehr kompliziert gestalten.

            5. Hochbeet mit Teich- oder Noppenfolie auskleiden

            Jetzt könntest du zwei starke Helfer gebrauchen, du musst das Hochbeet nämlich vorsichtig umdrehen, sodass die mit Hasendraht bespannte Seite nach unten zeigt.

            Damit dein Hochbeet nicht schon nach wenigen Wintern verrottet, ist es wichtig, die Seitenwände mit einer Schutzfolie auszukleiden, die das Holz vom Füllmaterial trennt.

            Hochbeet selber bauen Folie

            Oft wird empfohlen, dass man dafür Noppenfolie verwenden sollte. Noppenfolie ist einseitig mit Noppen bestückt und wird mit der genoppten Seite nach außen (also in Richtung des Holzes) an den Innenseiten der Hochbeet-Wände befestigt.

            Durch ihre Strukturierung leitet die Noppenfolie überschüssiges Wasser ab und sorgt so für eine zusätzliche Drainage. Das ist allerdings völlig unnötig, zumindest wenn das Beet Bodenkontakt hat und über eine gute Drainageschicht verfügt.

            Teichfolie ist günstiger als Noppenfolie und erfüllt denselben Zweck.

            Wichtig: Damit Wasser ablaufen kann und das Hochbeet Bodenkontakt hat, solltest du nur die Seitenwände mit Folie auskleiden, nicht den Boden.

            Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

            Trag dich hier ein und ich versorge dich rund ums Jahr mit meinen besten Gartentipps per Email. Und den Gemüsegarten-Pflanzplan gibt’s als Willkommensgeschenk obendrauf!

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              Hochbeet-Bausatz aus Holz kaufen

              Es ist ziemlich einfach, ein Hochbeet selber zu bauen. Trotzdem kann ich gut verstehen, dass einige von euch darauf keine Lust haben und am liebsten einen Fix & Fertig-Hochbeet-Bausatz kaufen möchten, den sie nur noch aufstellen müssen. Ich bekomme immer wieder Emails von Leuten, die nach einer Hochbeet-Kaufempfehlung fragen.

              Wir haben bisher alle unsere Hochbeete selbst gebaut, aber eine gute Gartenfreundin von mir nutzt seit Jahren fertig gekaufte Hochbeete von der Firma TecTake, die immer noch top aussehen.

              Meine Freundin meint, ihre Hochbeete seien durch die raffinierte Falttechnik super schnell aufgebaut und sehr hochwertig und stabil. Sie ist mit ihren Hochbeeten sehr zufrieden und meint, ich kann sie guten Gewissens an euch weiterempfehlen.

              Zum Hochbeet-Bausatz!

              Hochbeet befüllen und bepflanzen

              In einem der nächsten Artikel geht es dann darum, wie du dein Hochbeet korrekt befüllst. Die Anleitung zum Bepflanzen von Hochbeeten ist schon fertig:

              Hochbeete bepflanzen

              Was soll in deinem Hochbeet wachsen? Hast du noch mehr Tipps zum Hochbeet-Bauen? Lass gerne einen Kommentar da!

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              Paprika pflanzen und anbauen

              Paprika pflanzen und anbauen – und zwar so!

              Du möchtest deine eigenen Paprika pflanzen und im Garten anbauen? Was für ein Plan!

              Paprika aus dem eigenen Garten sind zwar oft kleiner und dünnwandiger als die Exemplare aus dem Supermarkt – was den Geschmack angeht, stehen sie den gekauften Paprika aber in nichts nach!

              (Pssst: Sie schmecken sogar noch viel besser! ;) )

              Gerade die Sorte „Rote Augsburger“ liefert jede Menge fruchtig-süßer Paprikaschoten, die es bei uns oft gar nicht vom Garten ins Haus schaffen, weil sie vorher weggefuttert sind.

              In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst, um dieses Jahr richtig gute Paprika zu pflanzen und anzubauen.

              Paprika pflanzen und anbauen - und zwar so! Hier erfährst du alles, was du wissen musst, um im Topf oder Kübel auf dem Balkon oder im Gemüsegarten erfolgreich Paprika zu pflanzen und anzubauen, mit einem fertigen Pflanzplan. Gemüse anbauen ist nicht schwer! :). #Wurzelwerk #Nutzgarten #Biogarten
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              Die besten Paprika-Sorten

              • „Rote Augsburger“
              • „Neusiedler Ideal“
              • „Pantos“

              Wie viele Exemplare?

              Das kommt natürlich darauf an, wie Paprika-süchtig du bist. ;) Drei bis fünf Pflanzen pro Person sind ein guter Anhaltspunkt.

              Gute Mischkulturpartner für Paprika

              • Tomaten,
              • Gurken,
              • Kohl
              • und Möhren

              Paprika selber ziehen

              Paprika selber ziehen

              Wenn du deine Paprikapflanzen selbst vorziehen möchtest, solltest du sie im Februar aussäen. Die optimale Keimtemperatur von Paprika ist 25 bis 28 °C, sobald die Pflanzen aufgegangen sind, solltest du sie aber in einem kühleren Raum ziehen.

              Du solltest Paprikapflanzen übrigens nicht an der Fensterbank vorziehen, dort bekommen sie zu wenig Licht. Eine komplette Anleitung zum Selber-Ziehen findest du hier:

              Jungpflanzen im Haus vorziehen

              Der beste Standort für Paprika-Pflanzen

              Tiefgründige mittelschwere Böden mit guter Bodenstruktur sind für die Paprika optimal. Besonders wichtig sind die Temperaturen. Wie auch Tomaten sind Paprikas sehr wärmebedürftig. In kühleren Regionen solltest du Paprika besser im Gewächshaus anbauen. Paprika brauchen einen sehr sonnigen Standort.

              Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

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                Pflanzabstand

                Der Pflanzabstand bei Paprika sollte in etwa 60 cm x 50 cm betragen.

                Paprika auf dem Balkon pflanzen

                Du kannst Paprika-Pflanzen auch wunderbar auf einem Südbalkon in Kübeln oder Töpfen anbauen. Damit das auch gelingt, solltest du möglichst große Töpfe verwenden, die du mit frischer Blumenerde bzw. Kompost füllst.

                Auf einem geschützten, sonnigen Balkon wachsen Paprika oft sogar noch besser als im Gemüsegarten.

                Paprika anbauen

                Du solltest jede deiner Paprikapflanzen mit einem Stab stützen, damit sie nicht umkippt, und den Stängel mit einem Draht oder Band am Stab befestigen.

                Wenn deine Paprikapflanzen ca. 10 cm hoch sind, solltest du sie mit Hackschnitzeln mulchen. Im Sommer bringe ich noch einmal mehr Mulch aus, sodass die Mulchdecke etwa 20 cm dick ist.

                Wenn du deine Pflanzen so dick mulchst, kannst du sie mit frischem Hühnermist düngen, den du auf der Mulchschicht verteilst. Eine Handvoll Mist pro Pflanze reicht völlig aus. Der Regen spült die Nährstoffe an die Wurzeln und verdünnt sie so weit, dass sie deinen Pflanzen nicht schaden.

                Bei einer weniger dünnen Mulchschicht solltest du deine Pflanzen nicht mit frischem Mist düngen, weil er sehr scharf ist und die Wurzeln verbrennen kann. Stattdessen kannst du deine Paprikapflanzen mit verdünnter Brennesseljauche düngen.

                Paprika-Pflanzen ausgeizen

                Du kannst deine Paprika ausgeizen, wie man das auch bei Tomaten macht. Einige Gärtner schwören darauf, dass man so höhere Erträge erreicht, aber einen wirklichen Beweis gibt es dafür nicht.

                Ich habe beides ausprobiert und bisher keinen Unterschied erkennen können. Hier ist trotzdem ein Bild (am Beispiel von Tomaten), das dir hilft, die Geiztriebe zu erkennen. Beim Ausgeizen brichst du diese Seitentriebe heraus.

                Paprika ausgeizen

                Probier das Ausgeizen doch mal aus, ich fände es spannend, zu hören, was deine Erfahrungen damit sind!

                Wann kann man Paprika ernten?

                Ewa 6-10 Wochen nach der Pflanzung öffnet sich das Erntefenster. Der Erntezeitpunkt richtet sich dabei nach der gewünschten Farbe. Anfangs sind Paprika grün, das ändert sich dann je nach Sorte. Der Farbumschlag dauert in der Regel etwa 2-4 Wochen.

                Schädlinge und Krankheiten bei Paprika

                Eine weite Fruchtfolge zu Nachtschattengewächsen hilft, Phytium, Rhizoctonia und auch die Korkwurzelkrankheit einzudämmen. Falls deine Pflanzen von Raupen befallen sind, die die Blätter und Triebe fressen, kannst du bt-Präparate einsetzen.

                Was sind deine besten Tipps zum Pflanzen und Anbauen von Paprika? Was hältst du vom Ausgeizen? Pflanzt du deine Paprika im Garten oder auf dem Balkon? Lass gerne einen Kommentar da!

                Rankhilfe Bambus selber bauen

                7 wunderschöne Rankhilfen, die du selber bauen kannst

                Es gibt einige Pflanzen, die auf Rankhilfen angewiesen sind: Stangenbohnen und Erbsen zum Beispiel, aber auch Gurken, Himbeeren und Kürbisse freuen sich über ein Rankgerüst.

                Rankhilfen geben einem Garten außerdem Höhe und können als Gestaltungselement richtig was hermachen. Und genau deswegen habe ich sieben Ideen für Rankhilfen herausgesucht, die du einfach zuhause selber bauen kannst.

                7 Ideen für Rankhilfen, die du selber bauen kannst. Ein DIY Rankgerüst aus Weide, Metall, Bambus oder anderem Holz hilft dir dabei, Gurken, Melonen, Tomaten, Erbsen, Bohnen, Himbeeren und Co. anzubauen und ist obendrein eine tolle Garten-Ideen für deine Gartengestaltung. Mit einer Ranhilfe kannst du einen kleinen Garten strukturieren und gestalten und Ranhilfen sind auch toll als Sichtschutz! #Garten #Wurzelwerk #Gartengestaltung
                Merk dir diesen Artikel auf Pinterest!

                Rankhilfen, die du selber bauen kannst

                Diese Rankhilfe kannst du aus Gitterzäunen bauen, die du schräg gegeneinander aufstellst und an der oberen Seite aneinander befestigst. Toll für Gurken, Kürbis, Melonen und Co. :)

                Pssst:

                Wusstest du, dass du enorm viel Platz sparst, wenn du dein Gemüse vertikal anbaust? Gemüse, das hoch hinaus wächst, bedeckt weniger Bodenfläche (logisch!), sodass du mehr Pflanzen in ein Beet setzen kannst.

                Die nächste Rankhilfe kostet dich keinen Cent. Kletterhilfen wie diese kannst du aus Ästen und Zweigen selber bauen:

                Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

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                  Dieses Rankgitter zu bauen, ist etwas aufwändiger, aber so ein Tunnel, der mit Kürbissen bewachsen ist, macht richtig was her, oder?

                  Hier ist noch eine Idee, die sich wunderbar für Kürbisse eignet, aber auch Melonen kannst du wunderbar mit niedrigeren Rankgerüsten wie diesem unterstützen:

                  Die nächste Rankhilfe ist einfach super schön und obendrein kostenlos, wenn du die Stöcke und Weidenruten selbst sammelst:

                  Und die letzte Rankhilfe musst du vermutlich gar nicht bauen, du hast sie nämlich schon: deinen Gartenzaun – auch ein tolles Rankgitter für Pflanzen wie Stangenbohnen, Gurken oder Melonen!

                  Lust, weiterzuschmökern? :) Diese Artikel könnten dich interessieren:

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                  Die sieben häufigsten Fehler im Gemüsegarten – und Tipps, wie du es besser machst!

                  Hast du noch mehr Ideen für Rankhilfen oder
                  Rankgerüste, die man selber bauen kann? Dann lass gerne einen Kommentar da!