Alle Artikel mit dem Schlagwort: fermentieren

Bald geht’s looos: Die “Mach deine Ernte haltbar”-Challenge 2019!

Naaa, kommen dir die Zucchini, die du erntest, auch schon zu den Ohren heraus? Dann mach deine Ernte für den Winter haltbar! Jetzt kannst du vielleicht keine Zucchini mehr sehen, im Winter freust du dich aber bestimmt darüber, immer noch eigenes Gartengemüse zu essen! Deswegen *Trommelwirbel* bin ich schon ganz aufgeregt, euch zu erzählen, dass ich nächste Woche eine viertägige Challenge mit täglichen Videos und Rezepten zum Einkochen und Fermentieren mit euch starten möchte. Am 25. Juli (das ist am Donnerstag) geht’s loooos! 🤗 Also sichere dir deinen Platz bei der „Mach deine Ernte haltbar“-Challenge 2019 und verwandele deine Ernte in einen leckeren, sicher haltbaren Wintervorrat! 😋 Du lernst während der 4-Tage-Challenge: Wie du Obst und Gemüse sicher einkochst und fermentierst! Wie du Schimmel ein für alle Mal vermeidest! Wie du Gemüse ohne Nährstoffverluste haltbar machst! Wie du Botulismus und anderen Lebensmittelvergiftungen keine Chance gibst! Und noch viel mehr! 😊 Über 28.000 Gartenfreunde sind schon angemeldet! Sichere dir jetzt einen der letzten Plätze und mach mit! Hier geht’s zur Anmeldung!

Fermentieren

Die ultimative Anleitung zum Fermentieren mit Anti-Schimmel-Checkliste!

Herzlichen Glückwunsch, du möchtest vergammeltes Gemüse essen! Yummy! ;) Im Ernst: Fermentieren ist nichts anderes als Lebensmittel kontrolliert verwesen zu lassen. Du packst Gemüse mit Salz und Wasser in ein Glas und wartest, bis sich darin eine ganze Armada von Bakterien vermehrt hat. Auch wenn sich das jetzt alles andere als appetitlich anhört: Fermentierte Lebensmittel sind der Shit und Fermentieren macht sowas von süchtig! Fermentiertes Gemüse schmeckt einfach funky. Wenn du anfängst, Gemüse zu fermentieren, entdeckst du völlig neue Geschmackswelten, von denen du nicht einmal ahnst, dass sie existieren. Ich bin immer wieder fasziniert, „was da alles geht“: Von mild und buttrig über fruchtig süß-sauer bis hin zu richtig kräftigen, scharfen Fermenten mit Stinkekäse-Allüren ist alles möglich. Kein Wunder, das so viele Sterneköche neuerdings total auf fermentiertes Gemüse abfahren und dieses alte Handwerk wieder in ihre Küchen zurückholen. Aber nicht nur diese Geschmacksvielfalt macht die ganze Sache so spannend: Fermentieren zum Haltbarmachen Fermentieren ist auch eine uralte Methode, um die eigene Ernte haltbar zu machen. Wir bauen unser Gemüse zu fast 100 % selbst an …

Sauerteigbrot backen ohne Hefe

Richtig gutes Sauerteigbrot backen

Du möchtest Sauerteigbrot selber backen? Dann gibt es einiges, auf das du dich freuen kannst: Zum Beispiel den unwiderstehlichen Duft, der sich langsam von der Küche aus im ganzen Haus ausbreitet – oder wie sich die ganze Familie um den warmen „Knust“ streitet, wenn das Brot endlich aus dem Ofen kommt. Wir backen unser Brot seit über fünf Jahren komplett selbst, und zwar alle zwei Tage, das sind mittlerweile an die 1000 Brote. Und trotzdem ist es jedes Mal ein kleines Fest, wenn ein neuer Laib fertig ist. :) Zum Backen verwenden wir Sauerteig, der bringt Hefe gegenüber nämlich einige Vorteile mit sich: Erstens muss man nicht ständig neue Hefe kaufen, Sauerteig kann man nämlich unendlich lang immer wieder verwenden. Er wird sogar immer besser, je älter er ist. Sauerteigbrote sind durch die enthaltene Milchsäure auch sehr viel länger haltbar als Hefe-Gebäck. Sauerteig ist außerdem ein richtiger Power-Teig. Er enthält Milliarden Milchsäurebakterien, die das Getreide fermentieren und damit bekömmlicher machen. Sauerteigstarter ansetzen Um Sauerteigbrote zu backen, braucht man allerdings erstmal einen Sauerteigstarter, der diese wunderbaren …

Sauerteig selber machen

Sauerteig selber machen – Anstellgut ansetzen in fünf Tagen!

Einen Sauerteig kannst du ganz einfach selber machen. Alles, was du brauchst, um dein Sauerteig-Anstellgut anzusetzen, sind Mehl, Wasser und etwas Zeit. In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deinen eigenen Sauerteig-Starter herstellst, mit dem du super leckere und gesunde Sauerteigbrote backen kannst. Wir backen unser Brot seit über fünf Jahren komplett selbst. Jeden zweiten Tag – das sind an die 1000 Brote. Dieser Artikel ist der Auftakt einer kleinen Sauerteig-Serie, in der ich euch weitergeben möchte, was wir in dieser Zeit gelernt haben. Und mit dem Anstellgut-Ansetzen fängt natürlich alles an. :) Sauerteig selber machen – So setzt du dein Anstellgut an Wozu brauche ich das Anstellgut überhaupt? Um eigenes Sauerteigbrot zu backen, brauchst du zuerst einmal einen Starter, der die Sauerteigkulturen enthält. Mit diesem Starter kannst du neue Sauerteigbrote ansetzen. Die Kulturen vermehren sich dann im Teig, machen ihn verdaulicher und sorgen dafür, dass er aufgeht. Den Sauerteigstarter kannst du entweder selbst züchten oder Freunde und Bekannte fragen, die mit Sauerteig backen, ob sie dir einen Ableger von ihrem …

Apfelessig selber machen

Apfelessig selber machen: Einfaches und gelingsicheres Rezept

Wusstest du, dass du Apfelessig ganz einfach selber machen kannst? Aus Abfällen?! Heute möchte ich mein Lieblingsrezept mit dir teilen, das du auch dann hinkriegst, wenn du noch nie selber Essig gemacht hast, versprochen. ;) Vielleicht bist du ja auch gerade dabei, Apfelmus einzukochen. Das kannst du wunderbar mit dem Apfelessig-Machen verbinden. Wenn du Apfelmus einkochst, fallen nämlich Kerngehäuse und Schalen an, die man noch wunderbar zum Essigmachen verwenden kann. Für mich gehört beides fest zusammen. Deswegen hier nochmal mein Apfelmus-Rezept. Apfelessig selber machen Jetzt aber zum Essig. Hier ist mein Rezept: Du brauchst: Ein steriles (ausgekochtes) Gefäß, z.B. einen Tonkrug, Einkochgläser, … Apfelschalen und Kerngehäuse 2 EL Zucker pro Kilo Apfelreste Wasser Ein Tuch, um das Gefäß abzudecken Ein Sieb oder Passiertuch Sterile (ausgekochte) Flaschen zum Abfüllen Apfelessig herstellen Gefäß befüllen Nachdem du dein Gefäß ausgekocht hast, musst du es zuerst abkühlen lassen. Dann befüllst du es zu 4/5 mit den Apfelschalen und Kerngehäusen. Dabei ist es wichtig, dass du keine gammeligen Äpfel verwendest. An verdorbenen Stellen haben sich nämlich schon jede Menge Fäulnisbakterien …

Die genialste Art, Gemüse haltbar zu machen

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der die Gemüsegärten explodieren und man mehr erntet, als man essen kann oder mag. Da wäre es doch schön, auch im Winter noch etwas davon zu haben und einen Teil des Gemüses haltbar zu machen. Genau deswegen möchte ich dir jetzt eine geniale Konservierungsmethode vorstellen, die heutzutage kaum noch jemand beherrscht: das Fermentieren. Beim Fermentieren macht man sich kleine Bakterien zunutze, die natürlicherweise auf dem Gemüse vorkommen: die Milchsäurebakterien. Mit ihrer Hilfe kann man das Gemüse mindestens sechs Monate aufbewahren, teilweise sogar bis zu zwei Jahre. Früher war die Fermentation die gängigste Art, um Gemüse haltbar zu machen, und das völlig zurecht. Fermentieren ist super einfach, wenn man den Dreh einmal raushat, kommt ohne teures Zubehör und Schnickschnack aus und funktioniert sogar ganz ohne Strom oder elektrische Kühlung. Und das Beste: Bei allen anderen Konservierungsmethoden gehen Inhaltsstoffe und Vitamine verloren. Ob das jetzt Einkochen ist, Einfrieren, Dörren, Einlegen oder Einlagern. Beim Fermentieren bleiben die Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe aber nicht nur erhalten, das Gemüse enthält nach dem Fermentieren sogar …

Gemüse fermentieren Zucchini

Gemüse fermentieren

Die Fermentation ist die einfachste, umweltschonendste, günstigste – und meiner Meinung nach leckerste – Art, Gemüse haltbar zu machen. Obendrein ist fermentiertes Gemüse super gesund, hausgemachtes Superfood für deinen Darm sozusagen. Durch die Milchsäuregärung kannst du deine Ernte also nicht nur konservieren, du veredelst sie auch noch. Alles, was man zum Fermentieren braucht, sind ein Einmachglas oder Gärtopf, ein Holzstampfer, Salz, frisches Gemüse aus dem Garten und etwas Zeit. Gekauftes Gemüse geht natürlich auch, dann aber Bio. Auf Gemüse, das mit chemischen Spritzmitteln behandelt wurde, leben viel weniger Milchsäurebakterien und ohne die gibt’s auch keine Fermentation. Du kannst so gut wie jedes Gemüse milchsauer einlegen. Die Milchsäuregärung kann nämlich noch viel mehr als nur Sauerkraut. Deiner Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Nur zarte Blattgemüse wie Spinat oder Salat eignen sich weniger, die werden zu schleimig. Von Möhren über Brokkoli, Kürbis, Paprika, Meerrettich, Zwiebeln oder Pilze: Alles ist möglich. Wir fermentieren sogar unsere selbstgemachte Limonade. So entsteht eine Geschmacksvielfalt, die es in keinem Laden zu kaufen gibt. Wie Fermentation funktioniert Auf der Oberfläche des Gemüses – …