Alle Artikel in: Garten

43 Kräuter, Obst- und Gemüsepflanzen, die auch im Schatten wachsen

In einem schattigen Gemüsegarten ist man, was die Wahl der Pflanzen angeht, erstmal eingeschränkt. Die beliebtesten Gemüsepflanzen – Tomaten, Gurken, Zucchini – sind allesamt auf die volle Sonnendröhnung angewiesen. Es gibt aber einige Kandidaten, denen Schatten nichts ausmacht, im Gegenteil! Viele Kräuter, Obst- und Gemüsepflanzen wachsen in einem schattigen Beet sogar besser als in der prallen Sonne. Wenn du einen schattigen Garten hast, kannst du – mit der richtigen Pflanzenwahl – also trotzdem eine Menge Kräuter, Obst und Gemüse anbauen. Und damit du weiß, welche, kommt hier eine Liste mit 43 Pflanzen, die auch im Schatten wachsen: Kräuter für Schattenbeete Die klassischen mediterranen Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Co. wachsen im Schatten zwar nicht gut – dafür gibt es aber eine ganze Reihe anderer Kräuter, mit denen du dir ein hübsches Kräuterbeet zusammenstellen kannst: Schnittlauch (Halbschatten) Oregano (Halbschatten) Pimpinelle (Halbschatten) Dill (Halbschatten) Minze (Halbschatten) Petersilie (Halbschatten) Sauerampfer (Halbschatten) Bärlauch (Halbschatten) Kerbel (Halbschatten) Weinraute (Schatten) Waldmeister (Schatten) Zitronenmelisse (Schatten) Brunnenkresse (Schatten) Obst, das auch im Schatten wächst Als erstes wären da die verschiedenen Waldbeeren. Weil ihr …

Buch für Selbstversorger: Basiswissen Selbstversorgung aus Biogärten

Möglichkeiten zur Selbstversorgung – das komplette Basiswissen

Als wir unseren ersten Garten angelegt haben, hatten wir keine Ahnung von dem, was wir taten. Wir haben herumprobiert – viele Fehler gemacht (nicht, dass wir jetzt keine mehr machen würden, aber es werden mit der Zeit weniger ;) ) – und manchmal kam es mir so vor, als würde nichts so funktionieren, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und ich bekomme jeden Tag Emails von Menschen, denen es genauso geht. Da steckt man all die Arbeit (und Liebe!) in einen Garten und am Ende wächst nichts. Wahnsinnig frustrierend, oder? Ich weiß genau, wie das ist… Aber das muss gar nicht sein. Seitdem wir strukturierter und mit mehr Plan an die Sache herangehen, funktioniert es nämlich erstaunlich gut. Der Garten macht kaum noch Arbeit und platzt im Sommer regelmäßig aus allen Nähten. Das Wissen dafür haben wir uns nach und nach aus verschiedenen Büchern und Blogs zusammengeklaubt und mir ist mittlerweile klar, dass Knowhow der Schlüssel zum Erfolg ist. Ich fand es aber gar nicht so einfach, gute und anfängerfreundliche Informationen zum Thema Gemüsegarten und …

Fruchtfolge Gemüsegarten Starkzehrer Mittelzehrer Schwachzehrer

Fruchtfolge planen im Gemüsegarten – Starkzehrer, Mittelzehrer, Schwachzehrer

Eine abwechslungsreiche Fruchtfolge ist die Voraussetzung für einen gesunden Boden und einen ertragreichen Gemüsegarten. Wenn in einem Beet Jahr für Jahr die gleichen Gemüsepflanzen stehen, wird der Boden sehr einseitig beansprucht und ausgelaugt. Auch Krankheiten und Schädlinge können dann zum Problem werden. Die sind nämlich meistens auf bestimmte Pflanzen spezialisiert. Wenn immer wieder genau diese Pflanze im Beet steht, tischt man ihnen geradezu ein Buffet auf, an dem sie sich ungehindert bedienen können. Fruchtfolge planen Deswegen ist es so wichtig, dass man das Ganze auflockert – und da kommt die Fruchtfolge ins Spiel. Man baut also nicht jedes Jahr die gleichen Pflanzen auf derselben Stelle an, sondern wechselt unterschiedliche Gemüsearten miteinander ab. Am einfachsten geht das, wenn man die Gemüsepflanzen ihrem Nährstoffbedarf entsprechend in verschiedene Gruppen einteilt: Starkzehrer (mit hohem Nährstoffbedarf), Mittelzehrer (mit mittlerem Nährstoffbedarf) und Schwachzehrer (die weniger Nährstoffe brauchen). Man teilt den Garten also in verschiedene Bereiche ein: einen für die Stark-, einen für die Mittel- und einen für die Schwachzehrer. Das Beet für die Starkzehrer bekommt eine gute Portion Kompost und Dünger. …

Kleiner Gemüsegarten Tipps Salatkopf

8 Garten-Ideen für eine dicke Ernte

Gemüse anbauen auf wenigen Quadratmetern? Wenn man weiß, wie man die Fläche am besten nutzt, kann man auch in einem kleinen Gemüsegarten eine große Ernte einfahren. Das neue Gartenjahr hat begonnen und ich will, dass es verdammt nochmal das beste Gartenjahr wird, das du je hattest – egal, wie groß oder klein dein Garten ist. Deswegen kommen hier acht Garten-Ideen, mit denen du das Beste aus deinem Gemüsegarten herausholen kannst: Die richtigen Pflanzen Die Auswahl der Pflanzen, die du anbaust, hat einen großen Einfluss darauf, wie viel du ernten wirst. Am besten fährst du mit Pflanzen, die… … ertragreich (z.B. Lauch, Zucchini, Möhren, Gurken, Zwiebeln, Tomaten), … robust (z.B. alte und resistente Sorten), … schnellwachsend (z.B. Radieschen, Rüben, Salat, Mangold, Spinat) …und einfach anzubauen sind (z.B. Kräuter, Salat, Mangold, Rote Bete, Knoblauch, Topinambur). Wenn du mit deinem Garten vor allem Geld sparen möchtest, kannst du dich auch auf Obst und Gemüse konzentrieren, das im Laden besonders teuer ist, zum Beispiel Erdbeeren oder Artischocken. Kompost Kompost ist das Allheilmittel schlechthin. Alle Gemüsepflanzen lieben es, in einem …

Anbauplan erstellen Aussaat

Wie du einen Anbauplan für deinen Gemüsegarten erstellst

Mischkultur, Fruchtfolge, Vor-, Haupt- und Nachkultur… Wenn man einen Anbauplan erstellen will, gibt es so viel zu beachten. Das kann einen als Anfänger erstmal überfordern. Wann soll ich was wo pflanzen und wie sorge ich dafür, dass das Gemüse auch dann reif ist, wann ich es essen will?! Es ist höchste Zeit, dass wir uns mit diesen Fragen beschäftigen und einen Anbauplan für die kommende Gartensaison erstellen. So kompliziert, wie es erstmal scheint, ist das nämlich gar nicht. Wenn du die Schritte einen nach dem anderen durchgehst, ist der Pflanzplan schnell erstellt. Sind die Stifte gespitzt? Dann los! :) Gemüsegarten planen Als erstes solltest du dir den Grundriss deines Gartens aufzeichnen. Falls schon Beete da sind, trag sie ein. Wenn du neue Beete anlegen willst: 1,20 m ist eine gute Breite, damit du das Beet später von beiden Seiten aus gut erreichen kannst. Wenn du eine größere Beetfläche anlegen möchtest, solltest du sie auch in 1,20 m breite Abschnitte einteilen, zwischen denen jeweils ein schmaler Weg verläuft. So gehst du sicher, dass du von allen …

Jungpflanzenanzucht Gemüse Spinat

Jungpflanzenanzucht: Drei Gemüsearten, die du nicht im Haus vorziehen solltest

Vorziehen ist eine tolle Methode, die Gartensaison zu verlängern. Während es draußen noch viel zu kalt ist, kann man drinnen schon die ersten Pflanzen säen. Wenn es warm genug ist, um sie auszupflanzen, haben sie einen Wachstumsvorsprung von mehreren Wochen. Die Jungpflanzenanzucht, ist eine meiner liebsten Gartenarbeiten. Um diese Jahreszeit, im Februar oder März, kann ich es oft gar nicht abwarten, endlich wieder loszugärtnern. Da ist es schön, ein paar Pflänzchen zu haben, die man pflegen und betüddeln kann, solange es draußen noch nichts zu tun gibt. Es gibt allerdings ein paar Pflanzen, bei denen man definitiv warten sollte, bis man sie direkt ins Beet säen kann. In meinem allerersten Gartenjahr war ich so euphorisch, dass ich alles, was ich an Samen hatte, in Töpfchen gestreut und vorgezogen habe. Es hat nicht lange gedauert, bis ich gemerkt habe, dass das nicht unbedingt die beste Idee war. Einige Pflanzen mögen es einfach nicht, umgetopft zu werden. Bei anderen bekommt man beim Auspflanzen Probleme mit den Pflanzabständen. Aber lies selbst. Damit du nicht die gleichen Fehler machst …

Samen vorkeimen Zubehör: Zip-Tütchen und Küchenpapier

Samen vorkeimen: Schnellstart für deine Gemüsepflanzen

Manchmal wollen Gemüsesamen nicht so recht keimen. Möhren zum Keimen zu bringen, kann zum Beispiel eine ganz schöne Herausforderung sein. Dann hilft es, die Samen vorzukeimen und ihnen so die bestmöglichen Startbedingungen zu geben. Natürlich ist es ein Extra-Schritt und die Arbeit mache ich mir längst nicht bei allen Gemüsearten. Aber es gibt noch viel mehr gute Gründe, einige Samen vorzukeimen. Zum Beispiel… … bei wärmeliebenden Pflanzen wie Tomaten, Auberginen, Paprika und Chilis. Beim Vorkeimen kannst du nämlich sichergehen, dass sie es warm genug haben und gut aufgehen. … wenn du genau festlegen möchtest, wie viele Pflanzen aufgehen. Wenn du vorkeimst, kannst du ziemlich sicher sein, dass die allermeisten Samen aufgehen und so weißt du, dass du am Ende genug Pflanzen hast. … bei Saatgut-Knappheit. Falls du nicht viele Samen von einer Sorte hast und besonders sparsam mit dem Saatgut umgehen willst. … bei langsam keimenden Samen wie Möhre oder Pastinake. … oder wenn du mit dem Aussäen mal wieder spät dran bist. Vorgekeimte Samen gehen nämlich viel schneller auf, als wenn du sie normal …

Feldsalat Aussaattage Maria Thun Mondkalender

Gärtnern nach dem Mond: Die Aussaattage von Maria Thun

Wie du vielleicht weißt, bin ich ein großer Fan der Aussaattage von Maria Thun. Die Aussaattage sind ein Mondkalender für den Biogarten, der jedes Jahr neu erscheint. Vor ein paar Wochen habe ich ja bereits geschrieben, wie wir die Aussaattage nutzen, um unseren Anbauplan zu vereinfachen. Einige von euch wollten mehr über die Aussaattage wissen, also gibt es heute eine Anleitung zum Gärtnern mit dem Mond: Die Aussaattage Die Aussaattage können nämlich noch viel mehr als einem bei der Gartenplanung zu helfen. Maria Thun hat vor 65 Jahren etwas festgestellt: Die Pflanzen in ihrem Garten wachsen besser, wenn sie bei der Aussaat, Pflanzung und auch bei den Gartenarbeiten die Konstellation der Planeten beachtet. Man sollte also an den Tagen aussäen, an denen die kosmischen Kräfte das Pflanzenwachstum am besten unterstützen. Dafür werden alle Pflanzen in vier Kategorien eingeteilt: Wurzelgemüse (Möhren, Rote Bete, Radieschen, …) Fruchtgemüse (Gurken, Tomaten, Paprika, …) Blattgemüse (Spinat, Mangold, Salat, …) und Blüten (Blumen, Brokkoli oder auch Artischocken, von denen man ja die Knospe erntet). Im Kalender steht dann, an welchen Tagen …

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Das solltest du beim Saatgutkauf unbedingt beachten

Der Saatgutkauf steht an, liebe Leute! Ich werde im Januar immer schon ganz hibbelig, weil ich endlich wieder losgärtnern will und mich so auf die neue Gartensaison freue. Jetzt trudeln auch die Kataloge ein und es ist Zeit, Sorten auszuwählen und einen Anbauplan zu erstellen. Diese Saatgutkataloge sind ja schon eine ziemlich faszinierende Lektüre. All die tollen Sorten, die man ausprobieren könnte! Und dann diese verlockenden Ständer in den Baumärkten und Geschäften… Aber: Saatgut ist nicht gleich Saatgut. Wo und welches Saatgut du kaufst, ist sogar ziemlich wichtig. Deswegen habe ich alles was du wissen musst in diesem Artikel für dich zusammengefasst: Bio-Saatgut – Immer die erste Wahl? Wenn du deinen Garten biologisch bewirtschaftest und keine Kunstdünger und Pestizide verwendest, möchtest du wahrscheinlich Pflanzen anbauen, die unter diesen Bedingungen möglichst gut zurechtkommen. Deswegen sind Sorten, die seit Generationen im Bioanbau gezogen werden, besser geeignet als solche, deren Vorfahren die volle Giftdröhnung gewöhnt sind. Die Bestimmungen für Bio-Saatgut sind aber ziemlich lax: Damit Samen als „bio“ deklariert werden können, muss nämlich nur deren Mutterpflanze eine Saison …

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Keine Zeit, kein Problem! 5 Tipps für einen pflegeleichten Gemüsegarten

Du möchtest Obst und Gemüse anbauen, hast aber zu wenig Zeit? Vielleicht kommst du unter der Woche erst spät nach Hause und bist dann zu geplättet, um noch stundenlang im Garten zu schuften. Uns geht es oft genauso, deswegen läuft unser Garten dank ein paar Tricks quasi auf Autopilot. Ich liebe das Gärtnern, aber ich habe noch viele andere Hobbys und Verpflichtungen und möchte nicht den ganzen Tag damit verbringen. Mein Gemüsegarten muss pflegeleicht sein, also haben wir  ihn uns so eingerichtet, dass wir oft wochenlang nur zum Ernten dort sind (oder um in der Sonne zu liegen). Gemüse anbauen mit wenig Aufwand – das geht! Und zwar so: Mulchen Wenn du nur einen von den Tipps in diesem Artikel umsetzt, dann bitte diesen. Mulch schützt nicht nur den empfindlichen Boden vor Erosion und reichert ihn mit organischem Material an – er spart uns auch unglaublich viel Zeit beim Gärtnern. Die Mulchschicht sorgt nämlich dafür, dass der Boden selbst in langen Hitzeperioden nicht austrocknet. Wir gießen unsere Gemüsebeete nur dann, wenn wir gerade frisch gesät …