Alle Artikel in: Garten

Tomaten trocknen

Tomaten trocknen – den Geschmack des Sommers einfangen

Was schmeckt noch tomatiger als frische Tomaten? Genau, getrocknete Tomaten. Wenn du gerade mehr Tomaten erntest als du essen kannst, ist es höchste Zeit, dir einen kleinen Wintervorrat anzulegen. Denn wenn du einen Teil deiner Tomatenernte trocknest, kannst du auch in der kalten Jahreszeit noch von der Süße des Sommers zehren. Um Tomaten zu trocknen, brauchst du nichts weiter als ein paar voll ausgereifte aromatische Tomaten. Die hängen gerade sowieso an deinen Tomatenpflanzen? Super, dann nichts wie ran an die Früchte! Los geht’s! Drei richtig gute Gründe, deine eigenen Tomaten zu trocknen Kennst du das? Du sehnst dich monatelang nach dem süßen Geschmack richtig leckerer reifer Tomaten und ziehst geduldig deine Tomatenpflänzchen groß. Und dann ist der Sommer auf einmal da und mit ihm die Tomatenschwemme. Endlich gibt es die aromatischen Früchte in Hülle und Fülle – viiiiel mehr, als du auf einmal essen kannst! Erster guter Grund fürs Tomaten Trocknen: Deine Ernte clever verwerten Früher sind manchmal Teile meiner Tomatenernte auf dem Kompost gelandet, weil ich mit verwerten und aufessen einfach nicht schnell genug …

Mehltau bekämpfen: So wirst du ihn ohne Chemie schnell wieder los!

Echter Mehltau und falscher Mehltau kommen jedes Jahr so zuverlässig wie Weihnachten daher – ganz egal wie das Wetter ist. ;) Die Erreger befallen deine grünen Freunde nämlich in heiß-trockenen Sommern und auch, wenn die Wetterlage ungemütlich nass-kalt ist. Deshalb zeige ich dir heute, mit welchen Tricks du den Echten und auch den Falschen Mehltau wirkungsvoll mit Hausmitteln und ganz ohne Chemie bekämpfen kannst! Mehltau – was ist das eigentlich? „Mehltau“ meint eigentlich eine ganze Reihe verschiedener Pilzarten. Echter Mehltau gehört zu den sogenannten Schönwetterpilzen aus der Familie der Schlauchpilze und Falscher Mehltau zu den Schlechtwetterpilzen aus der Familie der Eipilze (die Eipilze sind übrigens gar keine richtigen Pilze, eigentlich sind sie näher mit den Algen verwandt). Das heißt, in einem Sommer mit super Badewetter, kaum Regen und großer Hitze macht sich Echter Mehltau auf unseren Pflanzen breit. Ist es nass und die Luftfeuchtigkeit hoch, kommt sein Kompagnon, der Falsche Mehltau um die Ecke und setzt unseren Gemüsezöglingen zu. Aber wunder dich nicht, trotz der unterschiedlichen Bedürfnisse, ist es nicht selten, dass beide Mehltau-Pilze es sich in der gleichen Saison in deinem Garten gemütlich machen. Du …

Radieschen säen und ernten

Radieschen säen und ernten – so funktioniert es garantiert!

Es gibt unglaublich viele gute Gründe, Radieschen zu säen: Du kannst sie in nullkommanix ernten, beim Anbauen kann kaum etwas schief gehen und wenn sich eine Lücke in deinem Gemüsebeet auftut, kannst du dir mit Radieschen fix eine extra Ernte einfahren, bevor die nächste Kultur ins Beet einzieht. Überzeugt? Dann hol deine Samentütchen raus und los geht´s! Die besten Radieschen-Sorten Wir säen in unseren Beeten besonders gerne die Sorten „Sora“ und „French Breakfast 2“ aus. Die Sorte „Sora“ bildet die typischen kugelförmigen Knollen mit der satten kaminroten Farbe aus. „French Breakfast 2“ ist länglicher und hat vorne weiße Spitzen. Wie viele Radieschen säen? Wir säen zwei bis fünf Reihenmeter pro Person aus, je nachdem wie viele Lücken wir zu schließen haben. ;) Gute Mischkulturpartner für Radieschen Das kleine Raketengemüse erfreut sich der Gesellschaft vieler Gemüse. Du kannst es ohne Probleme neben Salat, Spinat, Erbsen, Möhren, Kohl, Kresse, Petersilie, Pfefferminze, Bohnen, Erdbeeren und Mangold aussäen. Fruchtfolge beim Radieschen säen beachten Obwohl das Radieschen gar nicht so aussieht, ist es mit Brokkoli und Blumenkohl verwandt. Auch wenn …

Erste Hilfe für Tomaten bei Kraut- und Braunfäule

Die Kraut- und Braunfäule ist eine der fiesesten Tomaten-Krankheiten überhaupt, und kaum ein Garten bleibt von ihr verschont. Aber keine Sorge: Es gibt Möglichkeiten, der Krautfäule die Stirn zu bieten! ;) Wie du der gefürchteten Krankheit bei deinen Tomatenpflanzen vorbeugst und was du tun kannst, wenn die Kraut- und Braunfäule bereits zugeschlagen hat, erfährst du in diesem Artikel. Kraut- und Braunfäule – was ist das? Die Kraut- und Braunfäule ist eine ziemlich fiese Tomaten-Krankheit, die durch einen Pilz ausgelöst wird. Nicht nur Tomaten, auch andere Nachtschattengewächse wie Kartoffeln sind davon betroffen. Bei Tomaten ist es aber eine der fatalsten und am häufigsten vorkommenden Krankheiten. Die Sporen von Phytophthora infestans werden vom Wind und Regen übertragen. Egal, wie sorgfältig du deine Tomaten anbaust – es ist ziemlich wahrscheinlich, dass die Kraut- und Braunfäule auslösenden Sporen früher oder später auf deinen Pflanzen landen. Der Trick ist, ihnen von da an das Leben schwer zu machen. Wie die meisten Pilze liebt Phytophthora infestans feuchtwarme Bedingungen. Nur in einer solchen Umgebung können die Sporen sich auf den Pflanzen breit machen, …

Giftige Zucchini aus dem Garten: Gefahr oder Gerücht?

Ich liiiiebe Zucchini: Ob gegrillt, im Salat, in einer cremigen Suppe oder im Ratatouille, Zucchini schmecken einfach nach Sommer! Wäre da nicht der bittere Beigeschmack: Die Sorge, sich an einer giftigen Zucchini aus dem eigenen Garten zu vergiften, ist groß. Sie führt dazu, dass die grünen oder gelben Früchte oft nur mit großer Vorsicht genossen oder gar ganz aus dem Garten verbannt werden. Das muss aber nicht sein! Denn wenn du weißt, wie du giftige Zucchini erkennst und vermeidest, kannst du die leckeren Früchte aus deinem Garten völlig unbeschwert genießen. :) Was macht die Zucchini giftig? Zucchini gehören – wie Gurken und Melonen auch, zur Familie der Kürbisgewächse. Eine schlaue Pflanzenfamilie, denn sie konnte sich Jahrtausende lang ziemlich effektiv selbst vor Fressfeinden schützen. Dazu haben die Pflanzen einen Bitterstoff produziert, der hungrige Mäuler abschrecken und ihnen den Appetit ordentlich verderben sollte. Die Rede ist von „Cucurbitacin“, das nicht nur bitter schmeckt, sondern für den Menschen leider auch ziemlich giftig ist. Keine Panik – hier kommt schon die Entwarnung: In den Zucchini, Melonen und Gurken, die wir heute kennen, kommt in der …

Wanderratte

Ratten im Garten? 7 wirksame Tipps, um Ratten zu vertreiben!

Auch wenn du grundsätzlich für eine große Artenvielfalt bist – Ratten im Garten möchtest du bestimmt trotzdem nicht haben! Falls du aber doch eine oder mehrere davon bei dir entdeckst, brauchst du nicht gleich in Panik zu verfallen. Ich verrate dir in diesem Artikel sieben Tipps, mit denen du Ratten vertreiben kannst. Dann bist du sie ruckzuck wieder los! Wie leben Ratten im Garten? Ratten sind bei uns Menschen nicht gerade Sympathieträger. Sie übertragen Krankheiten, vermehren sich unkontrolliert in Windeseile, nagen alles an und fressen, was ihnen vor die Schnauze kommt. Andererseits gelten Ratten aber auch als schlau. So meiden sie vergiftetes Futter, sobald ein Artgenosse daran gestorben ist. Fallen, in die eine von ihnen gegangen ist, lassen sie ab diesem Zeitpunkt einfach links liegen. Sie können sich Düfte und Tonfolgen merken und sogar lernen, mit einer einfachen Fernsteuerung umzugehen. Und Ratten sind sehr soziale Tiere. Sie leben in Rudeln, achten aufeinander und helfen sich gegenseitig. Sie spielen gern und sind empathisch. Welche Ratten leben bei mir im Garten? Drei verschiedene Rattenarten #1 Die Hausratte Die Hausratte hat ein braun-schwarzes Fell, eine spitze Schnauze …

Kartoffeln ernten: Wann kann die tolle Knolle aus der Erde?

Hast du auch schon richtig Kohl- äh Kartoffeldampf auf deine Blauen Schweden, Granolas und Rosa Tannenzapfen, weißt aber nicht, wann der richtige Zeitpunkt für die Kartoffelernte gekommen ist? Keine Sorge, ich erkläre dir hier, woran du erkennst, dass du deine Kartoffeln ernten kannst und wie du auch schon besonders früh in den Genuss der ersten zarten Frühkartoffeln kommst. Also los geht’s! Die Vielfalt der Erntezeitpunkte von Kartoffeln Es sorgt meistens für reichlich Verwirrung, den richtigen Zeitpunkt zum Kartoffeln ernten abzupassen. Denn es gibt Frühkartoffeln, mittelfrühe Kartoffeln, späte Kartoffeln und sehr späte Kartoffeln. Frühe Sorten brauchen meistens nur 90 bis 110 Tage, bis du sie aus dem Boden ziehen kannst. Sehr späte Kartoffeln hingegen fühlen sich bis 170 Tage pudelwohl in deinen Beeten. Und dann gibt es noch Sorten, deren Reifedauern irgendwo dazwischen liegen. Du siehst, eine Universalempfehlung für den richtigen Zeitpunkt zum Kartoffeln ernten gibt es nicht. Es kommt immer darauf an, welche Sorte du eingepflanzt hast. Aber auch die Witterung und der Anbauzeitpunkt wirken sich darauf aus, wann deine Kartoffeln erntereif sind. Wenn du deine Frühkartoffeln …

Schnecke auf Blatt

DIY-Schneckenring: Die Geheimwaffe gegen Schnecken!

Argh, dieses Jahr ist ein furchtbares Schneckenjahr! Es war lange so feucht und kühl, dass sich die Schleimer pudelwohl fühlen und wie verrückt an allen zarten Gemüsepflanzen rumknabbern. Aber: Ich habe einen richtig guten Trick für dich, damit du die Schneckenparty in deinen Gemüsebeeten ruckzuck beenden kannst. Und alles, was du dazu brauchst, ist ein leerer Joghurteimer. Schnecken im Garten: Engagiere deine leergefutterten Joghurteimer! Die effektivste Möglichkeit, Gemüsepflanzen vor Schnecken zu schützen, sind physische Barrieren. So kommen die schleimigen Ganoven gar nicht erst an deine Pflänzchen dran. Logisch, oder? Klar, du könntest auch Schneckenkorn streuen, aber davon bin ich gar kein Fan, schon gar nicht, wenn es schonendere Methoden gibt, die auch super gut funktionieren. Schneckenkorn verursacht Leid, wo es keins braucht. Wenn du das in deinem Garten verstreust, können auch Igel und sogar kleine Kinder vergiftet werden. Ich lasse auf jeden Fall lieber die Finger davon.  Kleiner Tipp: Es gibt zwei Arten von Schneckenkorn. Wenn du in der letzten Not doch mal zum Schneckenkorn greifst, dann nutze das mit Eisen-III-Phosphat als Wirkstoff, der ist …

Fehler im Tomatenanbau

Machst du diese Fehler im Tomatenanbau?

Ganz ehrlich: Tomaten aus dem eigenen Garten schmecken vieeel besser als die aus dem Supermarkt! Allerdings gehören Tomaten eher zu den empfindlicheren Gemüsen, weil sie ein paar ziemlich fiese Krankheiten haben. Und damit deine Tomaten richtig gesund wachsen, geht es heute um die häufigsten Fehler im Tomatenanbau, die du dir sparen kannst. Fehler #1 im Tomaten-Anbau: Die liebe Ungeduld Der wahrscheinlich größte Fehler, den ich bei vielen HobbygärtnerInnen im Tomatenanbau sehe: Viele sind sehr, sehr ungeduldig und fangen schon super früh mit der Tomatenanzucht an. Ich kann das gut verstehen, schließlich kribbelt es mir im Winter auch immer schon arg in den Fingern und ich würde am liebsten direkt loslegen und mit Volldampf in das neue Gartenjahr starten. Aber so ein Garten ist ein lebendiges und ziemlich ausgeklügeltes System, in dem es Zeitpunkte gibt, die dir Orientierung geben. Richte dich nach den Bedürfnissen der Pflanzen und nicht nach deinen. Da heißt es dann manchmal, sich noch eine Weile zu gedulden, auch wenn es schwerfällt, ich weiß. ;) Um ein YouTube-Video zur Tomaten-Anzucht rechtzeitig veröffentlichen zu können, …

Some like it hot – Chili säen, pflanzen, ernten!

Es gibt so unendlich viele Sorten von Chili-Pflanzen – da ist wirklich für jeden Geschmack was dabei, auch wenn du kein Fan der Red Hot Chili Peppers bist! ;) Außerdem machen Chilis im Beet auch richtig was her: Die Früchte der Sorte „Lila Luzi“ wechseln zum Beispiel bis zur Reife mehrmals die Farbe. Na, angefixt? ;) Wenn du rechtzeitig loslegst und ein paar grundsätzliche Dinge beachtest, ist der Chili-Anbau völlig unkompliziert. Also los, ich zeige dir, wie es geht! Was ist der Unterschied zwischen Paprika-Pflanzen, Peperoni-Pflanzen und Chili-Pflanzen? Paprika, Peperoni und Chili sind wie Geschwister: Sie gehören zur selben Familie, sind aber völlig verschieden, was Geschmack und Schärfe betrifft.  Die Paprika ist die gutmütige große Schwester. Sie peppt mit ihrem mild-würzigen Geschmack Gemüsegerichte und Fleischeintöpfe auf, drängt sich aber niemals in den Vordergrund. Die Peperoni ist das Sandwichkind und liegt in Größe und Schärfe zwischen Paprika und Chili. Sie kann sowohl mild als auch scharf und geschmacklich durchaus dominant sein. Für die Chili gilt: klein aber oho! Schon in geringen Mengen erzeugt sie eine unglaubliche Schärfe …