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grüne Kartoffeln in gelbe verwandeln

Grüne Kartoffeln nicht wegschmeißen: Mach das stattdessen!

Abrakadabra Simsalabim! Auch wenn du nicht Bibi Blocksberg bist, kannst du zaubern!

Wusstest du noch gar nicht? Hihi, ich zeige dir wie es geht! :)

Bestimmt ist es dir auch schon mal passiert, dass du deine Kartoffeln nicht rechtzeitig genug angehäufelt hast. Und was passiert dann?

Genau. Die Kartoffeln werden grün. Und das ist super ärgerlich, denn grüne Kartoffeln dürfen auf keinen Fall mehr gegessen werden. Sie sind giftig!

Statt sie jetzt aber frustriert einfach wegzuwerfen, zeige ich dir heute, wie du grüne Kartoffeln noch wunderbar verwerten kannst. Ich mache das schon seit Jahren so. Seitdem ärgere ich mich nicht mehr, wenn ich Kandidaten mit grünen Flecken in meinem Beet entdecke.

Grüne Kartoffeln verwandeln
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Warum werden Kartoffeln grün?

Aber mal ganz von vorne:

Die Kartoffeln in der Erde sollen dort möglichst unbehelligt wachsen – im wahrsten Sinne des Wortes. Also nicht im Hellen, sondern im Dunklen! ;)

Hier findest du meine komplette Kartoffelanbau-Anleitung: Kartoffeln richtig pflanzen

Wenn die Kartoffeln nun aber schon recht groß geworden sind und du das Anhäufeln verpeilt hast, schauen sie bald aus dem Boden heraus. Die Sonne scheint dann fleißig auf sie drauf und die Kartoffeln merken, dass sie allen Blicken ausgesetzt sind.

Fraßfeinde können sie jetzt ganz leicht entdecken und sich an ihnen laben. Um sich vor der hungrigen Meute zu schützen, bilden die Kartoffeln den für uns giftigen Stoff Solanin aus. Der schmeckt ziemlich bitter und schützt sie davor, von Feinden vertilgt zu werden.

Übrigens: Wenn du lieber Videos schaust, statt zu lesen, ist hier die YouTube-Variante des Artikels:

Was passiert, wenn ich Solanin esse?

Solanin ist eine für den Menschen schwach giftige chemische Verbindung. Solanin ist auch in anderen Nachtschattengewächsen wie grünen Tomaten oder grünen Auberginen enthalten und wird mit der Reife abgebaut.

Der Stoff verursacht Kopfschmerzen und Magen-Darm Beschwerden wie Durchfall oder Übelkeit – das brauchen wir nun nicht unbedingt, oder?

grüne Kartoffeln in gelbe verwandeln

Und was ist jetzt mit dem Zaubern?

Mein ultimativer Zaubertrick verwandelt grüne Kartoffeln in gelbe Kartoffeln. Garantiert ohne komplizierten Zauberspruch!

Dazu bewahrst du deine grünen Kartoffeln einfach lichtdicht auf und verwendest sie nächstes Jahr als Pflanzkartoffeln! Daraus wachsen nämlich wunderbare gelbe Kartoffeln – die du dann selbstverständlich rechtzeitig und regelmäßig anhäufelst – klare Sache, oder? ;)

Im April oder Mai bringst du sie in die Erde. So hast du deine grünen Kartoffeln schwuppdiwupp in gelbe Kartoffeln verwandelt!

Eine andere Möglichkeit wäre, die grünen Kartoffeln jetzt sofort noch vor dem Winter einzupflanzen, das geht auch! Wenn du wissen möchtest wie du das genau funktioniert, bitte einmal hier entlang:

Kartoffeln im Winter pflanzen für eine super frühe Ernte!

Grüne Kartoffeln in Pflanzkartoffeln verwandeln

Pflanzkartoffeln sicher bis zum Frühjahr lagern

Wenn du deine Beete erst in Ruhe planen willst, kannst du deine grünen Pflanzkartoffeln aber auch bis zum Frühjahr einlagern.

Dazu suchst du dir einen möglichst kühlen, frostfreien Ort im Haus. Das kann ein Kellerraum sein, ein unbeheiztes Treppenhaus, ein unbenutztes Gästeklo – je nachdem, wo du ein bisschen Platz entbehren kannst.

Dort lagerst du deine Saatkartoffeln in Papiertüten, von denen du mehrere übereinander ziehst. Auf diese Weise sperrst du das Licht zuverlässig aus und verhinderst, dass die Kartoffeln zu früh zu keimen beginnen.

Die Kartoffeln lassen sich auf diese Weise super gut lagern. Saatkartoffeln dürfen ruhig etwas schrumpelig werden. Sie keimen immer noch zuverlässig, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. ;)

Jetzt kannst du in aller Ruhe dein Beet planen, während deine grünen Kartoffeln im kühlen Keller auf ihre Verwandlung warten. Wenn du noch ein bisschen Unterstützung für die Planung brauchst, dann lade dir gerne meinen kostenlosen Gemüsegarten-Beispielplan herunter:

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    Wie lagerst du deine Pflanzkartoffeln? Ich freue mich über deine Tipps und Tricks!

    Gemüsegarten planen

    Gemüsegarten planen – Schritt für Schritt mit Beispielplan

    Du träumst von deinem eigenen kleinen Freiluft-Supermarkt hinterm Haus? Hast sogar schon Saatgutkataloge gewälzt, über Plänen gegrübelt, gemessen und gerechnet und trotzdem noch jede Menge Fragen rund um die Gemüsegarten-Planung?

    Einen Gemüsegarten zu planen ist ein ziemliches Abenteuer. Es gibt viele Dinge zu beachten, um am Ende vor einem prall gefüllten Gemüsegarten zu stehen, der dich rund ums Jahr mit leckerstem Gemüse beschenkt.

    Um es kurz zu machen:

    Du brauchst einen guten Plan! Und den bekommt du heute, denn ich liebe es, Anbaupläne auszuklügeln. Also, schnapp dir Stift und Papier und dann planen wir deinen Traumgarten! :)

    Gemüsegarten planen
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    Gemüsegarten planen Schritt 1: Ganz wild träumen!

    Bevor es gleich ans Eingemachte geht, schlage ich vor, du machst es dir gemütlich und fängst erst einmal in Ruhe an zu träumen.

    Wie soll dein Gemüsegarten im nächsten Sommer aussehen?

    Schlängeln sich dort zwei Meter hohe Bohnen und Gurken an Rankgerüsten entlang? Erntest du einen Salatkopf (Link:

    Salat pflanzen, anbauen und rund ums Jahr ernten – die komplette Anleitung!) nach dem anderen – oder bist du gerade dabei, frische Kartoffeln aus der Erde zu graben?

    Je konkreter du dir deinen Gemüsegarten in Gedanken ausmalst, desto besser kannst du ihn später planen.

    Hast du deine wildesten Gartenträume fertig geträumt? Super, dann würde ich vorschlagen du wirfst mal einen Blick auf eure Familien – Speisekarte.

    Gemüsegarten planen

    Gemüsegarten planen Schritt 2: Welches Gemüse steht bei deiner Familie hoch im Kurs?

    Sind wir mal ehrlich, es gibt sooo tolle und abgefahrene Gemüsearten. Von der Aubergine, über die Süßkartoffel, bis zum Zuckerhut – die Liste ist ewig lang und all diese Gemüse gleichzeitig anzubauen, würde bedeuten, dass deine Gemüsebeete aus allen Nähten platzen. ;)

    Auch wenn all die verführerischen Saatgutkataloge unsere Herzen regelmäßig höherschlagen lassen, empfehle ich dir, bei dem Gemüse anzufangen, dass du und deine Familie am liebsten essen.

    Sind Nudeln mit Tomatensoße und Pizza häufig auf eurer Speisekarte? Super, dann sollten auf jeden Fall eine Menge Tomaten in deinen Gemüsegarten einziehen.

    Setze dich mit deiner Familie hin und beratschlagt gemeinsam: Welche Gemüse gehören in eure Top 3? Und welchen sind eher im unteren Teil der Favoritenliste versammelt?

    Hast du deine „Must have“ Liste zusammen? Dann geht’s weiter mit dem nächsten Schritt.

    Gemüsegarten planen Schritt 3: Was wächst in deinem Garten?

    Welche Gemüse in deinem Garten gut wachsen und gedeihen, hat super viel mit deiner Gartenerde zu tun. Jedes Gemüse hat nämlich ganz genaue Vorstellungen, wie die Erde sein soll, in die sie ihre Wurzeln schlagen.

    Erbsen zum Beispiel mögen absolut keine Staunässe und steinige Böden bringen beinige Möhren hervor.

    Du kannst also eine Liste mit Tops und Flops aufschreiben, die du in deinem Gemüsegarten bereits beobachten konntest.

    Willst du dir ein genaueres Bild von deiner Gartenerde machen? Dann schnapp dir mal eine gute Handvoll Erde und inspiziere sie. Im besten Fall sollte deine Gartenerde eine locker-krümelige Textur haben und sich farblich zwischen dunkelbraun und schwarz bewegen.

    Das deutet nämlich auf einen hohen Humusanteil hin, was wiederum ein gutes Indiz für einen fruchtbaren Boden ist und den verschmäht so gut wie kein Gemüse. ;)

    Gemüsegarten planen

    Weist dein Boden keine dieser Eigenschaften auf, dann kannst du auf jeden Fall ein bisschen nachhelfen. Zum Beispiel mit einer ordentlichen Portion Kompost oder indem du die Bodentierchen für dich arbeiten lässt und deine Beete nicht mehr umgräbst.

    Wie viele Stunden am Tag dein Gemüsegarten in der Sonne badet, ist übrigens auch ein sehr wichtiger Faktor. Die beliebtesten Gemüsepflanzen wie Tomaten oder Gurken sind richtige Sonnenanbeter und können mit schattigen Ecken im Garten so gar nichts anfangen. 

    Aber keine Sorge, es gibt auch eine große Auswahl an Gemüse, das auch im (Halb-)Schatten super klarkommt.

    Gemüsegarten planen Schritt 4: Gemüse – Mengenlehre

    Im nächsten Schritt geht es um die richtigen Mengen, und das ist manchmal gar nicht so leicht abzuschätzen. Damit du so nah wie möglich drankommst, empfehle ich dir zwei Anhaltspunkte:

    1. Ernterückblick: Jedes Gartenjahr ist man ein bisschen schlauer, oder? Wenn du auf das letzte Jahr zurückblickst, wovon hast du zum Beispiel viel zu wenig gehabt? Was musstest du in Mengen zukaufen und was staubt immer noch im Vorratsschrank vor sich hin? Bei uns gab es zum Beispiel im Frühjahr immer noch Unmengen an eingemachter Roter Bete in der Vorratskammer, da wusste ich: Okay Marie, bei der Roten Bete kannst du dich im nächsten Jahr ein bisschen bremsen. Unsere Zimtpflaumen wiederum reichen eigentlich nie lange genug. ;)
    1. Kassenzettel: Das klingt vielleicht erst mal komisch, aber gerade in deinem ersten Gartenjahr sind Kassenzettel eine tolle Möglichkeit, um schwarz auf weiß zu sehen, welches Obst und Gemüse du in welcher Menge eingekauft hast.

    Kaufst du in der Woche ein Kilo Möhren, die du stattdessen lieber selber anbauen würdest? Super, dann kannst du dir so ganz einfach hochrechnen, wie viele Möhren du anbauen musst, um das ganze Jahr versorgt zu sein. 

    Gemüsegarten planen

    Faustregel: Gemüse, welches jede Woche im Einkaufswagen landet, bekommt einen großen Anteil deiner Beetfläche. ;)

    Psst: Bevor wir gleich die Gemüse–Partnerbörse aufmachen, hat dein Gärtnerherz noch einen letzten Gemüsewunsch? Irgendein Gemüse, was du schon immer mal ausprobieren wolltest?

    Solche kleinen Experimente machen einfach wahnsinnig Spaß. Wie wäre es zum Beispiel mit Mini-Kiwis oder dem fast vergessenen Palmkohl? 

    Gemüsegarten planen Schritt 5: Gemüse-Partnerbörse,wer passt zusammen?

    Die nächsten Schritte sind was für Knobelfans, denn jetzt geht es darum, für jedes Gemüse den perfekten Platz im Gemüsebeet zu finden.

    Du kannst dir deine Gemüseliste ein bisschen wie eine Gästeliste vorstellen, mit deren Hilfe du jetzt die Sitzordnung für deine Party planst! Schwiegermama und Onkel Klaus dürfen auf keinen Fall nebeneinandersitzen? Auch im Gemüsebeet gibt es Kandidaten, die einfach nicht miteinander können.

    Kartoffeln und Tomaten sind zum Beispiel gar keine guten Beetnachbarn, genauso wenig wie Zwiebeln  und Bohnen.

    Zwiebeln und Möhren hingegen ergeben ein wunderbares Paar, genauso wie Erdbeeren und Knoblauch.

    Falls du dich mit Mischkultur noch nicht so gut auskennst, kannst du gerne hier weiterlesen und die perfekten Beetpartner zusammenstellen: 28 Gemüsearten und ihre wirksamsten Mischkultur-Partner.

    Gemüsegarten planen

    Gemüsegarten planen Schritt 6: Die passende Fruchtfolge

    Hast du für jedes Gemüse einen guten Kuppelpartner gefunden? Super, dann geht es jetzt darum, die richtige Reihenfolge festzulegen.

    Dieser Teil der Planung nennt sich „Fruchtfolge“ und sorgt dafür, dass Schädlinge und Krankheiten aus deinem Gemüsegarten fernbleiben! Und das auf ganz natürliche Art und Weise und ganz ohne Chemie!

    Kohl zum Beispiel gehört zu den Kreuzblütlern und ist anfällig für die Kohlhernie. Diese Krankheit kann dir ziemlich schnell einen Strich durch deine Gartenrechnung machen, aber die guten Neuigkeiten sind, dass du der Krankheit ganz einfach entgegenwirken kannst.

    Und zwar indem du die Anbaupause einhältst. Die ist bei Kreuzblütlern, wie beispielsweise Blumenkohl, Brokkoli oder Kohlrabi fünf bis sechs Jahre lang.

    Das heiß: Mindestens fünf Jahre lang solltest du dein Beet mit anderen Gemüsefamilien füllen, bevor sich dort ein neues Kohlpflänzchen blicken lassen darf.

    Neben der Pflanzenfamilien ist auch noch wichtig zu wissen, ob die Gemüse Stark-, Mittel- oder Schwachzehrer sind. Übersetzt heißt das, ob die Pflanzen richtige Vielfraße sind oder auch mit einem etwas magerer gedeckten Tischchen zufrieden sind.

    Das klingt erst mal kompliziert, ist aber gar nicht so schwer. In diesem Artikel gebe ich dir einen guten Einstieg in die Fruchtfolge, mit dem du deine eigene Rotation planen kannst. 

    Dir brummt jetzt schon der Kopf oder du hast keine Zeit, um deinen eigenen Anbauplan zu erstellen? Dann lade dir gerne meinen fertigen Pflanzplan herunter. Den kannst du einfach ausdrucken und direkt loslegen. So kannst du das ganze Jahr frisches Gemüse ernten, ohne dass du dir über Mischkultur, Fruchtfolge und Co. Gedanken machen musst.

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      Gemüsegarten planen Schritt 7: Gestaffelte Aussaat & Pflanzung

      Zu einem guten Anbauplan gehört natürlich auch das Planen deiner Aussaaten und Pflanzungen dazu. Durch diesen Schritt stellst du sicher, dass dein Erntekorb immer gut mit frischem Gemüse gefüllt ist.

      Alles, was du dafür tun musst, ist, dein Gemüse in regelmäßigen Abständen immer wieder neu auszusäen oder auszupflanzen. 

      Wenn du beispielsweise zehn kleine Salatpflanzen in dein Beet setzt, dann kannst du vier Wochen später die nächsten zehn einpflanzen. So kannst du dich immer über leckeren Salat freuen, weil nicht alle Salatköpfe auf einmal fertig werden.

      Anderes Gemüse, das sich ebenfalls super im Vier-Wochen-Takt anbauen lässt, sind zum Beispiel :

      Puuuh das waren ziemlich viele Informationen, oder? ;)

      Einen Gemüsegarten zu planen, umfasst ziemlich viele Schritte. Aber ich verspreche dir, wenn du einmal die Zeit investierst und ordentlich planst, wirst du Jahre deine Freude daran haben.

      Hast du noch gar kein Gemüsegarten angelegt? Kein Problem, hier zeige ich dir wie du ganz easy peasy deinen eigenen Gemüsegarten anlegen kannst.

      Ach ja, den letzten Schritt habe ich ja fast vergessen: Rausgehen und loslegen! ;)

      Wenn du noch andere tolle Tipps zum Planen hast, dann schreib sie gerne in die Kommentare!

      Gemüsegarten anlegen

      Gemüsegarten anlegen in 7 einfachen Schritten

      Du hast Lust, mit deinen Händen in der feuchten Erde zu graben und frische Möhren und Salate zu ernten? Du willst lieber in deinem Gemüsegarten vorbeischauen als im nächsten Supermarkt?

      Perfekt, denn hier lernst du, wie du in wenigen Schritten deinen eigenen Gemüsegarten anlegen kannst!

      Wenn du noch nie dein eigenes Gemüse angebaut hast, sind die ersten Schritte manchmal gar nicht so einfach. Schließlich gibt es einiges zu überlegen und zu planen. Wie viel Fläche brauche ich? Wie lege ich meinen Gemüsegarten an? Was soll ich anbauen und vor allem: wie?

      Das klingt nach ziemlich viel Arbeit, aber ich verspreche dir, der ganze Prozess ist halb so wild und mit dieser kleinen Anleitung stehst du schon in kürzester Zeit vor deinem fertigen Gemüsebeet. :)

      Also verschwenden wir am besten keine Zeit und legen direkt los:

      Gemüsegarten anlegen
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      Schritt 1: Wie groß soll mein Gemüsegarten sein?

      Wie viel Fläche du für deinen Gemüsegarten brauchst, hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel, wie viel Erfahrung du bereits mit dem Anbau von Gemüse hast. Wenn du noch am Anfang deiner Selbstversorgerkarriere stehst (was toll ist, denn jeder Gärtner und jede Gärtnerin ist ein Gewinn!), würde ich dir empfehlen, erstmal klein anzufangen.

      So behältst du den Überblick, kannst erst mal ausprobieren welche Kulturen dir überhaupt Spaß machen, und musst nicht zu Stoßzeiten kiloweise Ernte verwerten. Sich am Anfang zu viel zuzumuten, kann schnell zur Überforderung führen und dann den ganzen Spaß am Gemüse-Anbau verderben, was total schade wäre.

      10 m2 sind ein super Anfang. Glaube mir, dein Garten wird schnell genug mit Gemüsebeeten übersät sein. ;)

      Gemüsegarten anlegen

      Schritt 2: Wo soll ich meinen Gemüsegarten anlegen?

      Um den perfekten Standort für deinen Gemüsegarten auszuloten, empfehle ich dir als erstes, eine kleine Bestandsaufnahme von deinem Garten zu machen.

      Wo geht die Sonne auf? Wo hast du immer Schatten? Wo ist es geschützt und wie ist dein Boden?

      All diese Faktoren fließen in die Standortwahl mit ein.

      Die meisten Gemüse lieben es sonnig! Schatten verlangsamt das Wachstum und in Kombination mit Feuchtigkeit kannst du schnell Probleme mit Pilzkrankheiten bekommen. Deswegen empfehle ich dir, ein wunderbar sonniges Plätzchen für dein Gemüsebeet auszuwählen, welches bestenfalls auch ein bisschen vor Wind geschützt ist.

      Liegt den Garten eher im Halbschatten, ist das jedoch auch kein Ausschlusskriterium. Viele Gemüse, wie beispielsweise Salat, rote Beete oder Spinat, gedeihen auch im Halbschatten wunderbar.

       Noch mehr Schattengemüse findest du übrigens in diesem Artikel.

      Hochbeete anlegen

      Schritt 3: Hochbeete oder ebenerdige Beete?

      Die Frage, ob du Hochbeete oder ebenerdige Beete anlegen solltest, ist im Prinzip reine Geschmackssache.

      Hochbeete haben den Vorteil, dass du nicht für jede Gartenarbeit auf den Knien rumrutschen musst und du auch ohne guten Mutterboden sehr erfolgreich Gemüse anbauen kannst. Dafür trocknen Hochbeete schneller aus, irgendwann muss der Boden getauscht werden und sie verursachen einige Kosten bei der Anschaffung, egal ob selbstgebaut oder gekauft.

      Wir gärtnern mit beiden Systemen. Wir haben sowohl Hochbeete als auch ebenerdige Kompostbeete. Aber meine Kompostbeete mag ich aber tatsächlich ein kleines bisschen lieber. ;) Sie sind günstiger, schneller angelegt und pflegeleichter als unsere Hochbeete.

      Schritt 4: Träumen und Planen

      Der nächste Schritt macht besonders viel Spaß: Jetzt kannst du träumen und planen, was in deinem Gemüsegarten wachsen soll!

      Mach es dir dazu am besten gemütlich, vielleicht mit einer Tasse Tee, und überlege mal wild drauf los, worauf du in deinem Gemüsegarten Lust hast.

      Starte am besten mit dem Obst und Gemüse, das du super gerne isst. Und wer weiß, was am Ende noch auf deiner Liste landet. Ein bisschen Experimentieren macht schließlich auch Spaß, oder? ;)

      Hast du deine Liste zusammen, geht es mit dem konkreten Anbauplan weiter. Dieser Teil kann ein bisschen zur Knobelaufgabe werden, wenn du auch auf Fruchtfolge und Mischkultur achten willst.

      Aber keine Sorge, für diesen Teil habe ich einen extra Artikel für dich, der dir dabei hilft, den perfekten Anbauplan für deinen Garten zu erstellen.

      Hast du keine Zeit oder Lust an einem Anbauplan herumzutüfteln? Dann kommst du hier direkt zum fertigen Anbauplan, bei dem ich schon alles beachtet habe:

      Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

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        Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

        Schritt 5: Gemüse-Beete anlegen für Anfänger

        Jetzt geht die eigentliche Gartenarbeit los, juhuu. Wenn du gedanklich bereits deinen Spaten aus dem Schuppen geholt hast, dann lies am besten noch ein paar Zeilen weiter, ich bin nämlich sehr großer Fan davon, ganz ohne Umgraben zu gärtnern.

        So bleiben die Bodenschichten und das Gefüge intakt und das Zuhause der Bodenlebewesen, unseren tollen Gartenhelferlein, wird nicht gestört. 

        Du fragst dich jetzt vielleicht: Okay Marie, und wie soll ich dann Beete anlegen, in denen auch was wächst?

        Meine Antwort darauf ist: Kompostbeete! Kompostbeete sind eine tolle Sache, wenn du ebenerdige Beete ganz ohne Umgraben anlegen möchtest. Der Kompost liefert deinen Pflanzen Nährstoffe, du wirst kaum Unkraut vorfinden und dein Boden bleibt fruchtbar und gesund!

        Wie du Schritt für Schritt dein eigenes Kompostbeet anlegen kannst, erfährst du übrigens hier. 

        Bist du eher der Hochbeet-Freund? Dann kommst du hier zu einer einfachen Bauanleitung für dein eigenes Hochbeet aus Holz. 

        Gemüsegarten anlegen

        Schritt 6: Gemüsegarten bepflanzen

        Dein Gemüsegarten ist angelegt? Na dann ist es Zeit, deinen Garten mit all den tollen Gemüsen zu bevölkern, von denen du geträumt hast! :)

        Je nach Jahreszeit und Kultur wirst du deine Pflanzen entweder direkt ins Beet einsäen oder sie im Haus vorziehen und erst später ins Beet pflanzen.

        Gemüse, die meistens direkt ausgesät werden, sind zum Beispiel MöhrenRadieschen, Rote Bete oder Spinat.

        Gemüse, das frostempfindlich ist und erst nach den Eisheiligen in die Erde kommt, wird meistens vorgezogen, damit es drinnen schon mal einen kleinen Wachstumsvorsprung erlangen kann. Wir wollen ja schließlich eine richtige dicke Ernte einfahren, oder? :P

        Frostbeulen, die vorgezogen werden, sind zum Beispiel Tomaten, Zucchini, Kürbis, Gurke, Paprika und Auberginen.

        Mehr dazu gibt’s im nächsten Artikel, in dem ich dir erzähle, wie du Schritt für Schritt deinen Gemüsegarten planen kannst.

        Schritt 7: Gemüse ernten, was das Zeug hält :)

        Es gibt kaum etwas schöneres, als nach Wochen oder sogar Monaten der Gartenarbeit, aus dem selbst angelegten Garten, das erste, eigene Gemüse zu ernten!

        Wichtig ist, dass du zum richtigen Zeitpunkt erntest. Das meiste Gemüse solltest du lieber ein bisschen früher ernten als zu spät. Salate zum Beispiel sind dann noch schön zart und mild.

        Kohlrabi wird holzig, wenn du ihn zu lange im Beet stehen lässt, und Erbsen mehlig. Und mit riesengroßen Zucchini-Keulen kann meistens auch niemand was anfangen. ;)

        Auch über den Tag verteilt gibt es gute und schlechte Erntezeitpunkte. Ist es sehr heiß, empfehle ich dir zum Beispiel, erst am Abend oder schon sehr früh am Morgen zu ernten, bevor die Blätter unter der Hitze zu welken beginnen.

        Naa, wie groß soll dein Gemüsegarten werden? Hast du schon einen Gemüsegarten angelegt oder stehst du vor deinem ersten Gartenjahr? Ich freue mich, von dir zu hören! :)

        Warum du deine Beete nicht umgraben solltest – und was du stattdessen machst!

        Gräbst du noch um oder chillst du schon? Beet umgraben war gestern! Wenn du aufhörst, deine Beete umzugraben, hast du nämlich viel mehr Zeit, um deinen Garten vom Liegestuhl aus zu genießen! ;)

        Ohne Umgraben zu gärtnern, klappt auf allen Bodenarten. Wir haben schon auf ganz unterschiedlichen Böden gegärtnert: Von sandig-leicht bis lehmig-schwer. Und obwohl ich meine Beete nicht umgrabe, habe ich immer tolle Ernteerfolge erzielt.

        Heute zeige ich dir also, wie du deinen Rücken schonst, für einen fruchtbaren Boden sorgst und trotzdem (oder gerade deswegen) eine super dicke Ernte einfährst!

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        Mehr als einfach Dreck: Dein Gartenboden

        Wir laufen auf dem Boden jeden Tag ganz selbstverständlich herum und schenken ihm dabei meist nicht besonders viel Aufmerksamkeit. Dabei hätte er das absolut verdient! Der Boden ist nämlich ein komplexes und ganz wunderbares Gebilde mit vielfältigen Funktionen.

        Der Boden ist die Grundlage unseres Lebens: Wir bauen unsere Häuser auf ihm, seltene Erden für unsere Computer und Smartphones stammen aus dem Boden, er filtert unser Trinkwasser – und natürlich wachsen die meisten unserer Nahrungsmittel im und auf dem Boden.

        Ein fruchtbarer Boden ist nicht nur ein bisschen Dreck. Er ist ein Lebensraum und wird von zahlreichen Bodentieren und kleinen Mikroorganismen bevölkert. Und natürlich von Pflanzenwurzeln, die auf der Suche nach Wasser und Nährstoffen den Boden erkunden.

        Beete-ohne-umgraben-anlegen

        Die natürlich gewachsene Schichtung des Bodens und die Fähigkeit von Bodentierchen, zahlreiche Bodenpartikel miteinander zu verkitten, sorgen für Stabilität und schaffen einen beständigen Lebensraum. Ein fruchtbarer, humusreicher Boden speichert viel mehr Wasser und ist besser vor Wind und Regentropfen geschützt, sodass weniger Boden weggeweht oder -gespült wird, was in Zeiten mit Trockenperioden und Starkregenereignissen super wichtig ist!

        Wenn du deine Beete aber regelmäßig umgräbst, geraten der Boden und seine Bewohner ziemlich durcheinander. Die unteren Schichten gelangen nach oben und die oberen Schichten nach unten. Auf diese Weise wird das natürliche Bodengefüge immer wieder zerstört. Der Boden verliert seine ursprüngliche Stabilität und die Bodentierchen geraten in Not, weil sie sich plötzlich in der verkehrten Bodenschicht wiederfinden.

        Deshalb ist es richtig super, wenn du deine Beete nicht umgräbst , sodass du seine natürlichen Funktionen aufrechterhältst.

        Pssst: Videos magst du lieber als Texte? Dann ist hier das YouTube-Video, das ich für diesen Artikel gedreht habe:

        Ein Hoch auf die Bodentierchen!

        Bodenlebewesen wie Springschwänze, Pilze und Würmer sind fleißige Gartenhelferlein! Sie schließen Kreisläufe, indem sie organisches Material zersetzen, in den Boden einarbeiten und dafür sorgen, dass Nährstoffe im Boden mineralisiert werden, sodass sie den Pflanzen wieder zur Verfügung stehen. Und Nährstoffe brauchen deine Gemüse unbedingt, damit aus kleinen zarten Pflänzchen große, dicke Kohlköpfe oder fette Kürbisse werden können.

        Kleiner Exkurs: Die sogenannten Knöllchenbakterien (Rhizobien) können in Symbiose mit Hülsenfrüchten (z.B. Erbsen oder Klee) sogar den Stickstoff aus der Luft fixieren und ihn in pflanzenverfügbare Stickstoffverbindungen umwandeln. Das ist eine tolle Möglichkeit, um Beete ohne den Einsatz von tierischen Materialien zu düngen.

        Aber die Bodentierchen können noch viel mehr:

        Der Regenwurm ist zum Beispiel auch ein super nützlicher Gartenhelfer. Der große Tauwurm (Lumbricusterrestris) gräbt bis zu drei Meter tiefe, vertikale Gänge in den Boden, über die das Wasser in tiefere Bodenschichten gelangt. Das sind praktische Regenwasser-Schnellstraßen, die deine Beete bei kräftigen Regengüssen vor Überflutungen schützen.

        In trockenen Zeiten wird der Boden durch die Gänge belüftet und super gerne von Pflanzenwurzeln durchwachsen, was deinen Gemüsepflanzen besonders in lehmig-schweren Böden einige Vorteile verschafft.

        Wusstest du, dass die Regenwürmer in einem Jahr mehr als zehn Kilo Boden pro Quadratmeter umgraben können? Dabei vermischt er in seinem Darm Bodenpartikel mit Pflanzenmaterialien und hinterlässt eine sehr fruchtbare Erde. Unser kleiner Helfer gräbt den Boden auf ganz natürliche, sanfte Art und Weise um, ohne dass du dafür einen Finger krumm machen musst! ;)

        Beete-ohne-umgraben-anlegen

        Die tiefgrabenen Regenwürmer finden ihre Nahrung normalerweise auf der Bodenoberfläche. Sie futtern am liebsten abgestorbenes, angewelktes Pflanzenmaterial und ziehen es in ihre Gänge hinein, wo sie es genüsslich verspeisen. Wenn du deine Beete umgräbst, dann gelangen die Blätter und Erntereste in die tieferen Bodenschichten und der Regenwurm findet an der Oberfläche keine Nahrung mehr.

        Versteh mich nicht falsch – ich verurteile niemanden, der sein Beet umgraben möchte. Ich will nur zeigen, dass es auch ohne geht, und wie sehr das dem Boden und damit auch uns Menschen nützt. Ich möchte dich da draußen dazu inspirieren, schonend und sorgsam mit deinem Boden umzugehen – davon profitieren wir alle. :)

        So einfach geht Gärtnern, ohne die Beete umzugraben

        Wir legen unsere Beete einfach direkt auf der Wiese an, ohne sie vorher umzugraben. Außen herum kommt eine Umrandung aus Baumstämmen und wir graben immer noch eine Rasenkante an den Beeträndern mit ein. Auf diese Weise kann das Gras nicht wieder in die Beete hineinwachsen. ;)

        Mit Hilfe von Pappe und einer etwa zehn Zentimer dicken Kompostschicht verwandelst du deine Wiese dann ruckizuckiin wunderschöne und fruchtbare Gemüsebeete.

        Beete-ohne-umgraben-anlegen

        In meinem kostenlosen Gemüsegarten-Bootcamp zeige ich dir ganz genau, wie wir unsere Beete anlegen. Ich würde mich riesig freuen, wenn du ein Teil dieser bunten Gemeinschaft wirst, die sich untereinander über das naturnahe Gärtnern austauscht. :)

        Wenn du nicht genügend eigenen Kompost herstellst, dann kannst du einfach Grünschnitt-Kompost zukaufen. Viele Kompostwerke kontrollieren ihren Kompost sehr genau und vergeben ein RAL-Gütesiegel. Das ausgestellte Kompostzeugnis informiert dich darüber, ob der Kompost allen Qualitäts-Anforderungen entspricht und für den Gemüsegarten geeignet ist.

        Kleiner Tipp: Schau dir das Kompostzeugnis am besten genau an, darin findest du Informationen über die Ausgangsmaterialien und den Rottegrad, wie fein der Kompost gesiebt ist und ob er viele Plastikteilchen und keimfähige Unkrautsamen enthält.

        Der Kompost für deine Beet muss unbedingt gut ausgreift sein. Ein gut ausgereifter Kompost ist schwarz, feinkrümelig und riecht angenehm nach Waldboden.

        Du hast Lust hast, mehr eigenen, richtig guten Kompost herzustellen? Dann hilft dir mein Artikel über die Kompostierung bestimmt weiter. ;)

        In deine frisch angelegten Kompostbeete kannst du direkt alles einsäen und pflanzen – auch Schwachzehrer. Der Stickstoff im Kompost ist nämlich ziemlich fest gebunden und wird erst nach und nach für die Pflanzen freigesetzt. Du musst dich also nicht vor einer Überdüngung deiner Schwachzehrer fürchten. Mittelzehrer und Starkzehrer dünge ich im Kompostbeet sogar noch extra zu.

        Mit einer ausgeklügelten Fruchtfolge kannst du die Nährstoffe in deinem Kompostbeet optimal ausnutzen. Schau dir dazu auch gerne meinen Artikel über die Anbauplanung an: Fruchtfolge erstellen: Schritt für Schritt zum perfekten Gemüsegarten-Fruchtwechsel.

        Das war doch jetzt ganz einfach, oder? Du schonst deinen Rücken, musst nur noch ganz, ganz wenig gießen und kaum jäten – vor allem, wenn du auch noch eine dicke Mulchschicht auf deine Beete packst. ;)

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          Welche Werkzeuge brauche ich zum Gärtnern, ohne mein Beet umzugraben?

          Den Spaten brauchst du definitiv nicht. ;)

          Du brauchst eigentlich nur einen Rechen und die Doppelgrabegabel! Eine einfache Grabegabel tut es übrigens auch, damit dauert es nur etwas länger. 

          Beete-ohne-umgraben-anlegen

          Mit der Grabegabel lockerst du den Boden, ohne ihn zu wenden. Deine Gemüse können einen lockeren Boden prima durchwurzeln und Möhren werden nicht beinig, sondern super gerade und schön.

          Mit dem Rechen verteilst du Kompost und Mulch auf deinen Beeten.  Ich nutze ihn auch, um Saatrillen zu ziehen und sie nach der Aussaat wieder mit Erde zu schließen.

          Eine dicke Mulchschicht auf deinen Beeten schützt den Boden zusätzlich gegen Umwelteinflüsse und füttert das Bodenleben. Außerdem wird das Keimen von Unkräutern verhindert, die sich über den Wind verbreiten. 

          Wenn du auf das Umgraben deiner Beete verzichtest und sie mit einer dicken Mulchschicht verwöhnst, pflegst und erhältst du eines der kostbarsten Dinge auf dieser Welt: Die Erde, auf der wir leben und von der wir uns ernähren.

          Gräbst du deine Beete um oder verzichtest du auf das Umgraben? Ich freue mich, wenn du deine Erfahrungen in den Kommentaren teilst! :)

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          Permakultur Garten

          Mehr Permakultur für deinen Garten! 9 konkrete Ideen & Methoden

          Träumst du auch von einem kleinen Permakultur-Garten, in dem jedes Vögelchen und jeder Regenwurm genügend Futter und Platz hat und in dem es an jeder Ecke etwas zu ernten und entdecken gibt?

          Gut, dann bist du hier genau richtig, denn ich stelle dir heute neun konkrete Ideen vor, mit denen du deinem Garten mehr Permakultur verpassen kannst. ;)

          Also leg am besten gleich los und verwandle deinen Garten in ein Paradies für Tiere, Pflanzen und Menschen! :)

          Permakultur Garten
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          Wie lege ich einen Permakultur–Garten an?

          Permakultur ist ziemlich hip! Jeder hat das Wort irgendwo schon mal aufgeschnappt, aber was genau dahintersteckt, bleibt meistens ein Mysterium. Falls auch du noch Klärungsbedarf hast, geht es hier erstmal zu einer kleinen Einführung in die Permakultur. ;)

          Du kennst dich mit Permakultur schon ziemlich gut aus? Alles klar, dann lass uns mal einen Blick in den Garten werfen und schauen, was sich dort ganz konkret an Permakultur-Elementen umsetzen lässt.

          Das Grundprinzip der Permakultur ist ja, dass du mit der Natur arbeitest statt gegen sie. Die Permakultur ist zukunftsfähig und in sich so stabil, dass man von außen kaum eingreifen muss. Aber wie um alles in der Welt setzt man das jetzt in die Praxis um?

          9 Schritte in Richtung Permakultur-Garten:

          #1 Kompostbeete und nicht wendende Bodenbearbeitung im Permakultur-Garten

          Ohne einen gesunden Boden läuft im Permakultur-Garten nichts. Wie kriegen wir es also hin , dass unser Boden fruchtbar und gesund bleibt?

          Das ist ziemlich einfach: Indem wir ihn so viel wie möglich in Ruhe lassen.

          Klingt vielleicht erst mal komisch, aber der Boden ist ein super komplexes System, das aus Mineralen, organischen Materialien und Milliarden von kleinen Mikroorganismen besteht, die zusammen mit Wasser und Luft in ständigen Wechselbeziehungen stehen.

          Wenn du mit einem Spaten in den Boden stichst, um alles einmal umzugraben, dann ist das ein richtig großer Eingriff und wirbelt das Ökosystem Boden kräftig durcheinander. 

          Um deinen Boden so schonend wie möglich zu bearbeiten, rate ich dir deshalb, ihn nicht umzugraben. Stattdessen kannst du ihn vorsichtig mit einer Grabegabel auflockern.

          Die Bodenfruchtbarkeit zu fördern, steht ebenfalls ganz oben auf der Liste eines Permakultur-Gartens. Das kannst du wunderbar umsetzen, indem du Kompostbeete anlegst. Darüber freuen sich die Bodentiere und Mikroorganismen!

          Permakultur Garten

          Außerdem werden deine Pflanzen mit vielfältigen Nährstoffen versorgt und der Boden bleibt schön feucht, gut durchlüftet und fruchtbar. Eine Win-win-Situation für alle im Garten!

          Pssst: Wenn du wissen willst, wie das mit den Kompostbeeten genau funktioniert, kommst du hier zu meinem kostenlosen Beete-anlegen-Videokurs :

          Mach mit beim Beete anlegen-Minikurs!

          Ich zeige dir, wie du einfach und schnell neue Gemüsebeete anlegst, die jahrelang nahezu unkrautfrei bleiben und schon im ersten Jahr super Erträge abwerfen.

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            #2 Von der Natur abgeschaut: Das Mulchen

            Wenn unser Blick nochmal auf den Beeten hängen bleibt, dann fällt mir gleich noch eine wichtige Maßnahme ein, die den Boden als Lebensraum für zahlreiche Lebenswesen aufwertet –  das Mulchen! Eine ordentliche Mulchschicht im Beet ist Gold wert.

            Mit einer dicken Mulchschicht verdunstet nämlich viel weniger Wasser aus deinen Gemüsebeeten, was sie resillienter gegenüber Trockenperioden macht. Die Bodenlebewesen können ihre Funktion als fleißige Gartenhelferlein voll ausleben, da sie den Mulch in wertvolle Pflanzennahrung umwandeln.

            Auch Unkräuter haben durch die dicke Mulchschicht eine geringere Chance und du dadurch viel mehr Zeit, deinen Garten zu genießen. ;)

            Permakultur Garten

            #3 Mehrjährige Gewächse im Permakultur-Garten

            Möhren, Zucchini, Salat – all das sind Klassiker im Gemüsebeet. Im Permakultur–Garten werden aber besonders gerne mehrjährige Pflanzen angebaut. Sie eigenen sich besser für ein permanentes System, in das so gut wie gar nicht eingegriffen werden muss. 

            Dann musst du deine Pflanzen nämlich nicht mehr jedes Jahr neu säen und pflanzen – super praktisch!

            Rhabarber oder Spargel kennen wir wahrscheinlich alle bereits als mehrjähriges Gemüse. Es gibt aber noch viel mehr:

            Wie wäre es zum Beispiel mit ewigem Kohl, eine tolle Pflanze, die man einmal anbaut und von der man dann mehrere Jahre die Blätter ernten kann.

            Noch mehr mehrjährige Gemüse:

            Auch unter den Kräutern gibt es ganz viele mehrjährige Exemplare, hier nur eine kleine Auswahl:

            • Estragon
            • Liebstöckel
            • Frauenmantel
            • Echter Lavendel
            • Minze
            • Kardamom

            Obst- und Nussbäume sind natürlich auch mehrjährig und passen somit super in deinen Permakultur-Garten. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Apfel-, Birnen-, oder Walnussbäumen? Auch die Esskastanie ist ein toller Nussbaum, dem hierzulande noch viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.

            Permakultur Garten

            Hast du bereits Erfahrungen mit mehrjährigen Pflanzen gesammelt? Dann teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren, damit wir alle voneinander lernen können. :)

            #4 Pflanzen, die sich selbst aussamen

            Einmal ausgesät und der Drops ist gelutscht. ;) Gemüse, welche sich selbst wieder aussamen, können dir eine Menge Arbeit sparen und passen super in das Prinzip eines Permakultur-Gartens.

            Die wilde Rauke zum Beispiel ist eine tolle, mehrjährige Pflanze, die sich ganz ohne deine Hilfe wieder aussät. Das heißt, du kannst ohne große Mühe jederzeit frisches Grün für deinen Salat oder deine Pizza ernten!

            Auch Dill, Kümmel oder Salat machen dir das Leben leicht und vermehren sich ganz von alleine weiter.

            Bei diesen Pflanzen ist lediglich ein wachsames Auge gefragt, denn gerade die wilde Rauke hat Überwucherungspotenzial und verbreitet sich schnell im ganzen Garten, wenn du sie nicht im Zaun hältst. ;)

            #5 Essbare Bodendecker anbauen

            In der Permakultur soll jedes Element mehrere Aufgaben erfüllen. Deswegen sind essbare Bodendecker die perfekten Kandidaten für deinen Permakultur-Garten!

            Sie können, wie ihr Name schon verrät, in kürzester Zeit eine große Fläche bedecken und halten dir somit viele Unkräuter vom Hals. Nicht nur das, viele von ihnen locken mit ihren duftenden Blüten auch Insekten an, dein Boden trocknet nicht so schnell aus UND viele von ihnen sind sogar essbar!

            Hier eine kleine Auswahl der Multitalente:

            • Waldmeister: Bei Waldmeister denken wir alle sofort an Maibowle, oder? Die kleine Waldpflanze kann aber auch super große Flächen bedecken und bildet im Frühjahr hübsche weiße Blüten.
            • Kapuzinerkresse: Die Kapuzinerkresse ist mit ihren wunderschönen Blüten nicht nur ein Schmaus fürs Auge, du kannst von der Pflanze auch jeden Teil in der Küche verwenden.
            • Walderdbeeren: Durch ihre vielen Ausläufer hat die Erdbeere in kürzester Zeit viel Beetfläche bedeckt. So jätest du kein Unkraut mehr, sondern erntest stattdessen jede Menge leckerer Erdbeeren.
            • Neuseeländischer Spinat: Dieses leckere Blattgemüse kann sich ebenfalls schnell flächendeckend ausbreiten. Hier ist aber regelmäßiges Ernten angesagt, sonst bildet der Spinat sehr hochwachsende Triebe!
            Permakultur Garten

            #6 Permakultur heißt Tetris spielen: die Stapeltechnik! 

            Gemüse, Sträucher, Kräuter, Bäume, Pilze, Obst und Blumen – wie um alles in der Welt soll ich das alles unterkriegen?

            Die Antwort ist: Tetris spielen!

            Wie auch in der Natur wird im Permakultur-Garten gestapelt was das Zeug hält. Jede Ecke im Garten wird genau beobachtet und so angelegt, dass Wind, Sonne und Schatten optimal genutzt werden.

            In der Praxis heißt das zu Beispiel, dass große Bäume an die Nordseite gepflanzt werden, damit sie nicht alle anderen Pflanzen beschatten. Auf der Südseite werden die Beerensträucher und Gemüsebeete angelegt. Im Schatten der Bäume kannst du Pilze züchten – und wer ein wirklich waschechter Permakulturist werden möchte, kann sogar noch Wein oder Kiwibeeren am Stamm seiner Bäume hochranken lassen.

            Übrigens: Wenn dein Garten sehr eng bepflanzt ist, kann dadurch ein Mikroklima, also ein spezifisches Ortsklima, entstehen. Dieses Mikroklima wirkt im Optimalfall so, dass sogar Pflanzen, die bei uns nicht winterhart sind, wie die Wollmispel oder die Feige, trotzem über den Winter kommen.

            #7 Der perfekte Kompostplatz im Permakultur-Garten

            Der Kompostplatz ist das Herz eines Permakultur-Gartens. Kompost selber herzustellen, ist gar nicht schwer – und so kannst du wunderbare Nährstoff-Kreisläufe schaffen:

            Gemüsereste und andere Gartenabfälle, die dem Boden beim Wachsen Nährstoffe entziehen, werden also von dir kompostiert und der fertige Kompost führt dann die Rohstoffe wieder in deinem Boden zurück.

            So wird der Kreislauf geschlossen und der Boden bleibt fruchtbar.

            Damit du richtig guten Kompost herstellen kannst, ist der Standort deines Komposts entscheidend. Zu viel Sonne und dein Kompost trocknet aus, zu viel Schatten und er wird faulig. Am besten errichtest du deinen Kompost im Halbschatten und an einem geschützten Ort, an dem er Wind und Wetter nicht vollkommen ausgesetzt ist.

            Permakultur Garten

            #8 Regenwasser auffangen und speichern

            Der nächste Punkt ist eigentlich super simple, schlägt aber gleich mehrere Prinzipien der Permakultur mit einer Klappe.

            Regenwasser aufzufangen und es anstelle von Leitungswasser zu verwenden spart richtig viel Energie. Denn auch wenn es nicht direkt sichtbar ist: Unser Trinkwasser muss aufbereitet und transportiert werden und das kostet Energie und Ressourcen.

            Stattdessen kannst du am höchsten Punkt deines Gartens Regenwasser auffangen und es dann dem Gefälle entlang über so viele Zwischenstationen wie möglich durch dein Grundstück leiten.

            Andere Elemente, die in der Permakultur gerne verwendet werden, um bestmöglich Regenwasser zu sammeln und zu verteilen sind Teiche, Dämme, Sickergräben und Wälle.

            #9 Ein Zuhause für Nützlinge schaffen

            Im Permakultur-Garten hat eigentlich jedes Lebewesen ein Anrecht auf Lebensraum. Aber gerade diejenigen, die dir Schnecken, Blattläuse und andere Kandidaten vom Hals halten, sollten ein gemütliches zu Hause in deinem Garten vorfinden, damit sie dort auch bleiben wollen.

            Nützlinge brauchen Unterschlupf und Nahrung. Wie wäre es also mit Laubhaufen, einer Trockenmauer, Benjeshecke oder dem klassischen Insektenhotel? Du wirst gar nicht glauben, wer sich alles in den vielen Ritzen, Fugen und Hohlräumen tummeln wird!

            Permakultur Garten

            Der Permakultur-Garten – ein Lebensprojekt

            Der erste Schritt ist oft der schwierigste. Gerade in der Permakultur, mit all ihren Prinzipien und Gestaltungselementen, kann die Hemmschwelle erst mal ganz schön groß sein. Deswegen möchte ich dich hier ermutigen: Fang einfach an! 

            Jeder Schritt in die richtige Richtung ist super und Permakultur wird in jedem Garten anders aussehen.
             
            Wenn wir aufmerksam beobachten (was übrigens das erste Prinzip in der Permakultur ist ;)), kreative Lösungen zulassen und auch mal querdenken, dann kann das Ganze nur gut werden.

            Wie setzt du Permakultur in deinem Garten um? Hast du noch mehr Ideen? Dann schreibt sie unbedingt in die Kommentare, damit wir alle ein bisschen mehr Permakultur in unsere Gärten holen können. :)

            Permakultur

            So geht Permakultur: Schaff dir ein kleines Paradies!

            Naa, bist du auch schon mal über den Begriff „Permakultur“ gestolpert? Oder hast du dich schon mal gefragt, wo eigentlich der Unterschied zwischen einem Biogarten und einem Permakultur–Garten liegt?

            In den letzten Jahren ist die Permakultur ein ziemlicher Trendbegriff geworden und ich bekomme mit, dass sich viele GärtnerInnen darüber austauschen. Das finde ich super cool! Wir nutzen in unserem Garten auch einige Elemente, die von der Permakultur inspiriert sind. :)

            Damit du die Permakultur besser verstehst und erkennst, was wirklich dahintersteckt, gibt es hier heute einen kurzen Einstieg in die Permakultur. Also los geht’s! 

            Permakultur
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            Permakultur: Wie alles begann

            Am besten fangen wir von vorne an.

            Geboren wurde die Idee der Permakultur in Australien. Dort stellten Bill Mollison und David Holmgren in den 70ern fest, dass die industrielle Landwirtschaft mit Hilfe von Pestiziden und hohen Düngergaben zwar eine enorme Ertragssteigerung bewirken konnte, die Böden und das Grundwasser dadurch aber zunehmend verschmutzt wurden. Die Belastungen der Natur hatten zur Folge, dass die Artenvielfalt immer weiter zurück ging.

            Diese und weitere Probleme der industriellen Landwirtschaft inspirierten sie dazu, sich ein alternatives Konzept auszudenken. Es brauchte einen Gegenentwurf zur gängigen, landwirtschaftlichen Praxis.

            In einem Interview sagte Mollison:

            „[…]everything was turning into desert. So I wondered, can we build systems that obey ecological principles?  

            (Alles wurde zu Wüste. Ich habe mich also gefragt, ob wir ein System entwerfen können, welches ökologischen Prinzipien folgt?)

            Somit war die Idee zur Permakultur geboren.

            Ihre Konzepte entwickelten sie, indem sie intensiv die Natur beobachteten und sahen, wie diese sich organisiert, Leben entwickelt und aufrechterhält, ohne großes Einwirken von außen.

            Permakultur: kleine Paradiese hier auf der Erde

            Der Vater der Permakultur, Bill Mollison, beschrieb das System einmal mit folgenden Worten: „Permakultur ist das Schaffen von kleinen Paradiesen hier auf der Erde.“

            Das klingt ziemlich gut, oder? Diese kleinen Paradiese bestehen aber nicht aus Schokobrunnen und Hängematten. Vielmehr geht darum, ein System zu schaffen, das die Bedürfnisse von Menschen, Tier und Pflanzen respektiert und miteinander verbindet. Eingreifen möchte man so wenig wie möglich und wenn nur behutsam.

            Permakultur

            Die 3 ethischen Grundwerte der Permakultur

            Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es mehrere Gestaltungsprinzipien und drei wichtige ethische Grundwerte, auf denen die Permakultur aufbaut:

            • Earth care“: Sorge für die Erde

            Die Erde ist Grundlage allen Lebens. Damit wir uns um die Erde richtig kümmern können, ist es wichtig, dass wir uns nicht separat von der Erde betrachten, sondern als Teil von ihr.

            • “People care“: Sorge für den Menschen

            Wir sind nur so stark wie das schwächste Glied in der Gruppe, oder auch: wir sitzen alle in einem Boot. Nur wenn wir uns umeinander kümmern und nicht nur auf uns selber schauen, können wir eine gesunde Gemeinschaft bilden.

            • “Fair share“: Konsum begrenzen und Überschuss verteilen

            Ressourcen sind begrenzt. Damit die Bedürfnisse von allen befriedigt werden, ist es wichtig, Vorhandenes aufzuteilen. Jeder nimmt nur so viel, wie er braucht. So werden Ungerechtigkeiten abgebaut und die Erde und andere Lebewesen nicht ausgebeutet.

            Permakultur

            Permakultur – ein komplexes Gesamtsystem

            Bei der Permakultur geht es also um das große Ganze. Um ein Gesamtsystem, das von der Natur lernt und sich ihrer Muster und Elemente bedient, um ein stabiles System zu bilden. Jedes Element hat mehrere Aufgaben und jede Aufgabe wiederrum, wird von mehreren Elementen erfüllt.

            So entsteht ein System das widerstandsfähig ist und sich selbst regulieren kann.

            Wenn du jetzt sagst „Puuh, das sind aber alles ziemlich schwammige Begriffe!“, dann lass uns doch einfach mal ein Beispiel anschauen. Ein Vorbild aus der Natur, welches in der Permakultur immer wieder gerne verwendet wird, ist der Wald!

            Hier stehen Bäume, Tiere, Pflanzen, Bakterien und Pilze allesamt in Wechselbeziehung. Jeden Tag werden im Wald riesige Mengen an Pflanzenmaterial produziert. Kleine Tiere und Insekten freuen sich über Nahrung und ein Versteck, Kleinstorganismen wandeln das organische Material wieder in fruchtbaren Boden um. Aus dem fruchtbaren Boden sprießen Bäume und Sträucher, die zum Beispiel Sauerstoff für Wildschwein, Specht, Eichhörnchen und auch uns Menschen produziert.

            Permakultur

            Permakultur ganz konkret

            Das Wort Permakultur ist übrigens die deutsche Übersetzung des englischen Begriffs “permaculture“, der sich wiederrum von “permanent agriculture“, also dauerhafter Landwirtschaft ableitet.

            Permakultur kann zwar auf eigentlich jeden Lebensbereich angewendet werden, ursprünglich ging es aber vor allem darum, nachhaltige, dauerhafte Landwirtschaft zu betreiben. Große Maschinen, die Unmengen fossiler Brennstoffe schlucken, Kunstdünger und Monokulturen fallen da schon mal raus. Aber was heißt denn dann Permakultur konkret, wenn es um den Anbau unserer Nahrungsmittel geht?

            • Vielfalt: Vielfalt wird in der Permakultur großgeschrieben, denn Vielfalt ist natürlich. In einem Permakultur-System gibt es also viele verschiedene Pflanzen, Tiere und andere Design Elemente, die das Gesamtsystem stabil machen. So bringen auch externe Veränderungen wie Trockenheit, ein Anflug von Schädlingen oder Kälte, nicht sofort das ganze System aus dem Gleichgewicht.
            • Kreisläufe schaffen: Kreisläufe spielen eine wichtige Rolle in der Permakultur. Das können zum Beispiel Kompostsysteme für den nachhaltigen Bodenaufbau sein. Auch Pflanzen einfach aussamen zu lassen, ist eine tolle Möglichkeit, ganz ohne großes Zutun den Kreislauf von Aussaat – Wachstum – Blüte zu schließen.
            • Nutzen, was da ist: Klar, du kannst alles, was du brauchst, im nächsten Gartencenter kaufen. Aber mit ein bisschen Kreativität lassen sich oft auch tolle Lösungen mit regionalen Materialen und wenig Energieaufwand finden. Regenwasser ist zum Beispiel kostenlos und kann an der höchsten Stelle des Grundstücks gesammelt werden, um dann auf seinem Weg nach unten alle Pflanzen mit Wasser versorgen. Effizient, regional und ganz ohne Abfall. ;)
            • Abfall vermeiden: Die Natur kennt keinen Abfall und wenn die Natur unser Vorbild ist, dann sollte auch ein Permakultur-System quasi keinen Abfall verursachen. Gemüsereste landen also am besten auf dem Kompost oder bei unseren Tieren, die dann wieder guten Dünger für unsere Beete herstellen.
            • Zonen anlegen: In der Permakultur arbeitet man gerne mit Zonen, die unterschiedlich intensiv bewirtschaftet werden. Am intensivsten werden die Zonen bewirtschaftet, die direkt an deinem Haus liegen. Kurze Wege zu Kräutern, Salat und Co. sind super, super praktisch!

            Noch mehr konkrete Ideen und Projekte für deinen Garten findest du hier: Mehr Permakultur für deinen Garten! 9 konkrete Ideen & Methoden

            Permakultur

            Biogarten und Permakultur – Garten: Wo sind die Unterschiede?

            Ein Biogarten und ein Permakultur–Garten haben erstmal ziemlich viel gemeinsam. Beide verzichten auf Kunstdünger, Herbizide und Insektizide und versuchen stattdessen Nützlinge, das Bodenleben, Insekten und die Bodenfruchtbarkeit zu fördern.

            Das sind schon mal richtig gute Ansätze, und je mehr Leute rausgehen und nach diesen Prinzipien ihr eigenes Gemüse anbauen, desto besser. :)

            Biogärten und Permakultur–Gärten zu vergleichen ist gar nicht so einfach, es gibt nämlich nicht „dieses eine Permakultur-System“. Schließlich geht es ja gerade darum, vorhandene Denkmuster aufzulösen und auf kreative Weise mal zu überlegen, wie man das, was lokal vorhanden ist, bestmöglich nutzen kann!

            So ein paar Unterschiede können dann aber doch ausgemacht werden. Zum Beispiel wird in der Permakultur nicht umgegraben, der Boden wird mit viel Kompost und natürlichen Mulch-Materialien aufgebaut und der Fokus liegt auf mehrjährigen Pflanzen.

            Wenn du deine nächsten Beete nach Permakultur-Prinzipien anlegen möchtest, dann melde dich hier gerne kostenlos für meinen Gemüsebeet-anlegen-Crashkurs an! In dem Mini-Kurs zeige ich dir ganz genau, wie du Permakultur-Beete ohne Umgraben anlegen kannst:

            Mach mit beim Beete anlegen-Minikurs!

            Ich zeige dir, wie du einfach und schnell neue Gemüsebeete anlegst, die jahrelang nahezu unkrautfrei bleiben und schon im ersten Jahr super Erträge abwerfen.

              Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

              Der Biogarten besteht meist aus einjährigen Kulturen, außerdem wird im Biogarten oft mit Mulchfolien, Drainagerohren und anderen Materialien gearbeitet, die nicht immer nachhaltig sind. Auch Bewässerungssysteme, die im Biogarten gerne eingesetzt werden, ersetzt man in der Permakultur durch Mulchen oder macht sich das Mikroklima zunutze.

              Permakultur–Gärten sind außerdem oft wilder, hier wird querbeet gepflanzt und nicht, wie ich es so gerne mache, in Reihen. ;)

              Am Ende lässt sich festhalten: Ein richtig oder falsch gibt es hier natürlich nicht, es sind einfach zwei verschiedene Systeme, die sich aber in der Praxis wunderbar verbinden lassen.

              Unser Garten ist zum Beispiel ein Permakultur–Garten mit Elementen aus dem Biogarten, wie dem Aussäen in Reihen oder unserer heißgeliebten Anbauplanung.

              Wie viel Permakultur steckt in deinem Garten auf einer Skala von 1 bis 10? ;) Schreib mir gerne mal deine Erfahrung mit Permakultur in die Kommentare.

              Kartoffeln im Winter pflanzen

              Kartoffeln im Winter pflanzen für eine super frühe Ernte!

              Hast du schon mal Kartoffeln im Winter gepflanzt? Nein? Dann wird es höchste Zeit, das mal auszuprobieren!

              In meinen Kartoffelbeeten beobachte ich immer wieder, dass es einzelne Kartoffeln gibt, die sich der Ernte hartnäckig widersetzen und sich klammheimlich im Beet verstecken.

              Diese Revoluzzer-Kartoffeln treiben dann im Jahr darauf aus und bringen wieder neue, wunderbare Kartoffeln hervor. Die Kartoffeln können wir immer schon ganz früh ernten und essen – ein absolutes Fest so früh im Jahr, wenn viele andere Gemüse noch auf sich warten lassen!

              Das klappt so gut, dass ich einige Kartoffeln dieses Jahr ganz gezielt über den Winter anbaue – und natürlich möchte ich euch diese coole Methode nicht vorenthalten. :)

              Kartoffeln im Winter anbauen
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              Kartoffeln im Beet überwintern lassen

              Ich habe mal nachgeforscht und herausgefunden, dass viele irische GärterInnen ganz gezielt ihre Kartoffeln im Winter pflanzen. Hört sich erstmal seltsam an? Ist aber eine super coole Methode!

              Vermutlich ist es mal wieder der Zufall gewesen, der die Menschen auf diese Idee gebracht hat. ;)

              Denn Frühkartoffeln erntet man  – ja, richtig! – früh. Und deshalb ist es super schwierig, die Pflanzkartoffeln die lange Zeit über Sommer und Winter bis zur nächsten Pflanzung so einzulagern, dass sie dann noch immer gut keimfähig sind.

              Aus diesem Grund haben die Bauern in Irland ihre Frühkartoffeln tief im Boden vergraben. Man sagt dazu auch „eingemietet“. Sie dachten sich, was mit Möhren klappt, funktioniert auch bei den leckeren braunen Knollen.

              Die Kartoffel-Lagerung in Irland hat aber so nur bedingt funktioniert. Die im Boden gelagerten Kartoffeln hatten nämlich nichts Besseres zu tun, als wieder auszutreiben! Und damit kam die Erkenntnis, dass die „Lagerung“ von frühen und mittelfrühen Pflanzkartoffeln viel mehr einer gezielten Pflanzung entspricht!

              Heute mache ich es den Iren nach: Ich möchte ein Beet anlegen, in dem ich Kartoffeln schon jetzt im Herbst pflanze.

              Übrigens: Wenn du lieber Videos schaust, als Texte zu lesen, ist hier die YouTube-Version, in der du mich Kartoffeln pflanzen siehst:

              Welche Kartoffeln sich für die Pflanzung im Winter eignen

              Für die Pflanzung im Winter verwende ich möglichst Frühkartoffeln oder zumindest eine Sorte, die nicht zu den ganz späten Kartoffeln gehört.

              Auch die Größe der Kartoffeln ist wichtig:

              Deine Pflanzkartoffeln sollten schon zwischen sechs und acht Zentimeter lang sein. Aus der Knolle kommt ja die die Energie, die die Pflanze braucht, um nach oben auszutreiben. Da wir die Kartoffeln tiefer als normal setzen, muss sie bis zum Licht eine viel weitere Strecke als die “Frühlingskartoffeln” überwinden.

              Kartoffeln im Winter pflanzen

              Wenn du noch Tipps für leckere Kartoffelsorten suchst, dann schau dir meinen Artikel an, für den ich super viele Kartoffelsorten geschmacklich getestet habe. ;)

              So funktioniert die Winter-Pflanzung von Kartoffeln

              Im ersten Schritt ziehst du in deinem Beet etwa 20 cm tiefe Rillen. Diese tiefe Pflanzung garantiert, dass deine Kartoffeln im Boden gut isoliert und vor Frost geschützt sind.

              Nun legst du deine Kartoffeln mit einem Abstand von circa 30 cm in die eben gezogene Rille und bedeckst sie danach wieder gut mit Erde. 

              Oben drauf kommt eine dicke Mulchschicht aus Holzhackschnitzeln, damit die Kartoffeln über den Winter so richtig warm und gemütlich eingemummelt sind. :)

              Grundsätzlich funktioniert diese super spannende Variante wie das ganz normale Kartoffel pflanzen im Frühjahr – nur dass du deine Kartoffeln tiefer und schon im Winter pflanzt.

              Wenn du zum ersten Mal Kartoffeln pflanzen möchtest, dann schaue dir davor gerne meine komplette Anleitung über den Anbau von Kartoffeln an. 

              Es ist doch einfach genial, noch früher im Jahr dieses leckere Gemüse ernten und schlemmen zu können, oder? Ich finde, die ersten Kartoffeln im Jahr sind ein echtes Highlight!

              Kartoffeln im Winter pflanzen

              Die Pflege deiner Winterkartoffel-Beete

              Im Januar oder Februar wird es Zeit, im gesamten Gemüsegarten den Mulch beiseite zu ziehen. So können die ersten Sonnenstrahlen nämlich direkt auf den dunklen Boden fallen. Auf diese Weise erwärmt sich der Boden viel schneller und die Kartoffel-Pflanzen wachsen besser und vor allem früher los!

              Eine dicke Mulchschicht wirkt nämlich immer isolierend. Im Sommer und Herbst ist das super, weil so die Wärme und Feuchtigkeit im Boden gehalten wird. Genauso gut speichert der Mulch im Frühjahr aber auch die Kälte, weswegen ich ihn am Anfang des Jahres grundsätzlich zur Seite schiebe.

              Kartoffeln im Winter pflanzen

              Hast du Lust, deine wilden Träume in die Tat umzusetzen?

              Grundsätzlich wird es jetzt ruhiger im Garten und das ist die beste Gelegenheit, um große, wilde Gemüsegarten-Träume für das nächste Jahr zu hegen. Ich liebe diese Zeit!

              Ein ausgeklügelter Pflanzplan ist eine tolle Sache und hilft mir super arg dabei, meine Träume im Garten auch wirklich umzusetzen. Wenn du noch Unterstützung für die Planung deiner Beete brauchst, dann hilft dir mein Artikel über die Anbauplanung bestimmt sehr gut weiter.

              Und falls du noch nach Inspirationen suchst wie so ein fertiger Anbauplan aussehen kann oder dir die Anbauplanung zu viel „Geknobel“ ist, dann lade dir gerne meinen fix und fertigen Pflanzplan runter:

              Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

              Trag dich hier ein und ich versorge dich rund ums Jahr mit meinen besten Gartentipps per Email. Und den Gemüsegarten-Pflanzplan gibt’s als Willkommensgeschenk obendrauf!

                Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

                Hast du schon mal probiert, Kartoffeln im Herbst zu pflanzen? Mit welchen Sorten hast du gute Erfahrungen gemacht? Ich freue mich über deinen Kommentar!

                Richtig pikieren: Wann, wie, welche Pflanzen?

                Wenn du gerade erst anfängst, deine Jungpflanzen selber vorzuziehen, dann steht dir bei dem Wort „Pikieren“ wahrscheinlich ein großes Fragezeichen in den Augen. Keine Sorge, dass ging mir mal ganz genauso! 

                Dabei bedeutet “Pikieren” nur, dass dicht stehende Sämlinge aus einer gemeinsamen Anzuchtschale, in ihre eigenen kleinen Töpfchen verpflanzt werden.

                Das Pikieren deiner Pflanzen ist super wichtig, damit sie sich zu kräftigen, gesunden Jungpflanzen entwickeln können, ohne ständig mit dicht gedrängten Nachbarn um Licht, Nährstoffe und Platz konkurrieren zu müssen.

                Pikieren ist nicht schwer, es braucht nur ein bisschen Fingerspitzengefühl und eine ruhige Hand. Wie du deine Pflanzen am besten pikierst, welche überhaupt pikiert werden wollen und welche du lieber in Ruhe lassen solltest, das erzähle ich dir in diesem Artikel.

                Merke dir diesen Artikel auf deiner Garten-Pinnwand!

                Welche Pflanzen pikieren und welche nicht?

                Bevor ich dir gleich eine detaillierte Anleitung zum Pikieren gebe, schauen wir uns am besten erst einmal an, welche Gemüsepflanzen überhaupt pikiert werden.

                Als erstes fallen die Gemüse weg, die du besser direkt in dein Gemüsebeet säst. Ich versuche so viele Gemüse wie möglich direkt auszusäen, weil das viel weniger Arbeit macht und die Pflanzen schon früher ein tiefes Wurzelwerk ausbilden können, was in trockenen Zeiten ein großer Vorteil ist

                 Diese Kandidaten säe ich direkt ins Beet: 

                Kleiner Tipp: Bei Spinat oder Feldsalat mache ich manchmal eine Ausnahme und ziehe sie im Gewächshaus vor, wenn im Spätsommer noch alle Beete im Freiland belegt sind.

                Dann gibt es Gemüse, die du am besten direkt in einzelne Töpfchen aussäst, weil sie eine empfindliche Wurzel haben und überhaupt nicht gerne umgepflanzt werden. Dazu gehören:

                Nun kommen wir aber endlich zu den Gemüsepflanzen, die richtig gerne umgepflanzt werden und dadurch sogar noch im Wachstum zulegen. Dazu zählen zum Beispiel:

                • Tomaten,
                • Aubergine,
                • Paprika,
                • Chili,
                • Physalis,
                • die meisten Kohlsorten,
                • Kopfsalat

                Pflanzen Pikieren – der richtige Zeitpunkt

                Da wachsen sie nun, Tomate, Aubergine, Blumenkohl und Kohlrabi. Alle haben es sich in ihren Anzuchtschälchen auf der Fensterbank bequem gemacht und wachsen in schnellem Tempo dem Licht entgegen.

                Doch langsam wird es etwas eng in der Kinderstube. Die Keimblätter sind bereits schön ausgebildet, was für dich das Startsignal ist, dass es bald mit dem Pikieren losgehen kann.

                Generell gilt, je früher du pikierst desto besser. So verhinderst du, dass deine Sämlinge dünn und lang werden und sich in das Gegenteil von kräftigen Jungpflanzen entwickeln.

                Zu früh solltest du aber auch nicht mit dem Pikierstab um die Ecke kommen, schließlich ist das Umpflanzen ein großer Eingriff in das Leben der Pflanze.
                 
                 Bestenfalls hat die junge Pflanze ihre Keimblätter sowie die ersten Laubblätter ausgebildet. Das kann je nach Kultur unterschiedlich lange dauern, also hab am besten immer ein wachsames Auge auf deine Sämlinge.

                Du bist Gemüsegarten-Anfänger und hast Lust richtig viel dazuzulernen? Dann komm doch in mein kostenloses Gemüsegarten-Bootcamp, dort findest du jede Menge Tipps, um ohne viel Aufwand eine richtig dicke Gemüseernte einzufahren. Obendrauf gibt es noch eine tolle Gemeinschaft von Gärtnern, die sich alle ganz toll miteinander austauschen.

                Zum Bootcamp bitte einmal hier entlang. :)

                Pflanzen pikierenSchritt für Schritt am Beispiel der Tomate

                Um dir jeden Schritt beim Pikieren genau zeigen zu können, habe ich mir als Beispiel die Tomate ausgesucht. Tomaten werden bei uns nämlich immer pikiert, weil sie dann viiiel kräftiger wachsen. :)

                Tomaten-Pflanzen pikieren – Schritt 1: Die Vorbereitungen

                Bevor es mit dem Pikieren deiner Pflanzen richtig losgehen kann, solltest du dir zunächst alle wichtigen Utensilien zusammensuchen. Dazu gehören:

                • Pflanztöpfe
                • Reifer, fein gesiebter Kompost oder (torffreie) Gemüseerde
                • Pikierstab (Bleistift, Stöckchen oder Zahnstocher funktionieren auch)
                • Flaschenbrause oder Zerstäuber
                • Wasser

                Die Töpfe, in die deine Pflanzen umziehen sollen, befüllst du am besten schon mit Erde, damit der Umzug gleich easy peasy von statten geht.

                Wenn du nun alles vor dir liegen hast, kann das Pikieren deiner Pflanzen losgehen. Das heißt, ab jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt. ;)

                Tomaten-Pflanzen pikieren – Schritt 2: Der Umzug

                Fasse deinen Sämling vorsichtig an seinen Blättern an und steche mit dem Pikierstab seitlich der Pflanze in die Erde.

                Versuche tief in die Erde zu stechen, ohne dabei die Hauptwurzel zu beschädigen. Danach drückst du den Stab mit einer leichten Hebelbewegung nach oben, um die Pflanze samt Wurzel, vorsichtig aus der Anzuchtschale ziehen zu können. 

                Wenn die Hauptwurzel sehr lang ist, kannst du sie mit dem Fingernagel oder einer Schere um circa ein Drittel einkürzen. So wird das Wurzelwachstum noch ein bisschen stärker angeregt.

                Dein Pflänzchen darf jetzt in seine neue Wohnung umziehen. Dafür drückst du mit deinem Pikierstab (oder einem Stöckchen) ein Loch in die Mitte deiner vorbereiteten Töpfe. In dieses Loch setzt du den Sämling hinein.

                Je nach Kultur ist es ganz unterschiedlich, wie tief deine Gemüsepflanzen eingepflanzt werden. Tomaten, Paprika und Auberginen zum Beispiel kannst du ruhig bis zu den Keimblättern in die Erde pflanzen. Fenchel, Salat oder Kohlrabi mögen es hingegen nicht so gerne, wenn ihnen die Erde bis zum Hals steht. ;)

                Tomaten-Pflanzen pikieren – Schritt 2: Die Eingewöhnung

                Hat jedes Pflänzchen sein eigenes kleines Erdreich bekommen, kannst du jetzt noch vorsichtig die Erde um den Sämling andrücken und die Pflanze angießen. Dafür benutzt du am besten keine Gießkanne, denn der Wasserschwall würde deine zarten Pflänzchen sofort umhauen. Stattdessen kannst du eine Flaschenbrause oder einen Zerstäuber verwenden.

                Tipp: Manchmal ist es gar nicht so leicht alle jungen Pflanzen auseinanderzuhalten, deswegen würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, kleine Markierungen oder Pflanzschilder an deinen Töpfchen anzubringen.

                Der Stärkere gewinnt…

                Auch wenn es hart ist, wahrscheinlich hast du viel mehr Gemüse ausgesät als du eigentlich Platz hast. Deswegen gilt es beim Pikieren, nur die stärksten Sämlinge rauszusuchen und umzupflanzen, schließlich möchtest du ja besonders gesunde und vitale Jungpflanzen heranziehen.

                Wenn es dir wir mir geht und dein Herz für Pflanzen riesig ist, dann kannst du schauen, ob deine noch passablen Jungpflanzen bei Nachbarn oder Freunden unterkommen können.

                Tomaten-Pflanzen pikieren Schritt 3: Die Pflege

                Die Erde von frisch pikierten Pflanzen darf nicht komplett austrocknen, das kann nämlich schnell den Todesstoß für deine jungen Pflänzchen bedeuten. Auch in die pralle Sonne solltest du deine frisch pikierten Pflanzen nicht stellen. Ideal ist ein heller Standort, der vor Wind, Regen und der prallen Sonne geschützt ist.

                In den ersten Tagen besprühe ich meine frisch pikierten Pflanzen gerne vorsichtig mit einem Zerstäuber, weil eine hohe Luftfeuchtigkeit ideal ist, bis die Wurzeln im neuen Topf angewachsen sind und die Pflanzen wieder auf festen Füßen stehen.

                Es ist übrigens ganz normal, dass die Pflanzen ein paar Tage benötigen, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Sobald sie ihre Wurzeln schön ausgestreckt haben, werden sie weiterwachsen und viele neue Blätter ausbilden. :)

                Falls du Lust hast, noch mehr über die Anzucht von Gemüsepflanzen zu lesen, dann sind diese Artikel bestimmt auch was für dich:

                Super vitale Tomaten vorziehen: Tomaten-Anzucht im Haus

                Die 7 häufigsten Fehler beim Gemüse-Anziehen – und wie du sie vermeidest!

                Jungpflanzenanzucht: Drei Gemüsearten, die du nicht im Haus vorziehen solltest

                Hast du noch weitere Tipps, wie man Pflanzen besonders erfolgreich pikieren kann? Dann schreib sie gerne in die Kommentare. :)

                Hochbeet mit Gemüse bepflanzen

                Hochbeet clever bepflanzen – mit Beispiel-Jahresplan!

                Du hast ein Hochbeet und bist auf Ideensuche, wie du es bepflanzen kannst? Dann bist du hier genau richtig. Heute geht’s nämlich um all die Fragen, die dir zurzeit vielleicht noch im Kopf herum schwirren:

                Was pflanze ich im ersten Jahr? Was kommt danach? Wann bepflanze ich mein Hochbeet am besten? Welche Gemüse wachsen im Hochbeet? Wie nutze ich den Platz am besten? Wie ist das mit der Düngung im Hochbeet?

                Auf all diese Fragen gibt’s hier Antworten – und wenn dir die Hochbeet-Planerei zu kompliziert ist, kannst du dir unten im Artikel einfach meinen fertigen Pflanzplan herunterladen und gleich loslegen. :)

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                Das Hochbeet im ersten Jahr bepflanzen: die Starkzehrer

                Hochbeete liefern super Bedingungen für den Gemüseanbau. Deine Pflanzen finden hier nämlich oft die allerbesten Wachstumsbedingungen vor: 

                Sie werden von Sonnenlicht verwöhnt und können ihre Wurzeln in eine lockere und fruchtbare Erde stecken. Durch die Befüllung mit Kompost und anderem organischen Material ist das Angebot an Nährstoffen sehr reich und vielfältig.  

                Deswegen ist es besonders wichtig, bei der Bepflanzung des Hochbeets auf eine sinnvolle Fruchtfolge zu achten, also das Gemüse mit verschiedenen Bedürfnissen in der richtige Reihenfolge angebaut werden.

                Im ersten Jahr baust du am besten viele Starkzehrer in deinem Hochbeet an. Die sind nämlich äußerst hungrig und bedanken sich für die extra Portion Nährstoffe, indem sie schöne, große Früchte ausbilden – über die du dich dann bei der Ernte freuen kannst. ;)

                Zu den Starkzehren gehören:

                Übrigens: Besonders die wärmeliebenden Starkzehrer wie Paprika, Auberginen oder (Busch-)Tomaten werden es in deinem Hochbeet lieben! Denn darin ist es häufig einige Grad wärmer als auf ebenerdigen Beeten. 

                Durch die Wärme trocknen Hochbeete allerdings auch viel schneller aus, weswegen du am besten regelmäßig mit deiner Gießkanne vorbeischaust und die Beete mit einer dicken Mulchschicht versorgst. Der Mulch verhindert, dass das Wasser aus der Hochbeeterde allzu schnell verdunstet. So bleibt die Feuchtigkeit dort, wo du sie brauchst: in der Erde und bei deinem Gemüse. 

                Achte bei der Verteilung deiner Gemüsepflanzen im Beet außerdem darauf, dass hochwachsende Pflanzen wie die Tomate auf der Nordseite gepflanzt werden. So wird dein Hochbeet mit Licht durchflutet und alle Pflanzen bekommen genügend Sonne ab. :)

                Das Hochbeet im zweiten Jahr bepflanzen: die Mittelzehrer

                Im zweiten Jahr machen besonders die mittelzehrenden Gemüse eine super Figur im Hochbeet. Du kannst aber auch vereinzelt ein paar Starkzehrer mit ins Beet pflanzen. Wenn du also auch im zweiten Jahr nicht auf deine Tomaten verzichten möchtest, kannst du ohne schlechtes Gewissen nochmal dein Hochbeet mit ihnen bepflanzen.

                Zu den mittelzehrenden Gemüsen gehören unter anderem folgende Kandidaten:

                Die Mittelzehrer machen eine große Gruppe aus, du hast also die Qual der Wahl, zu entscheiden, welche Gemüse in deinem Hochbeet gepflanzt werden. Für mehr Inspiration kannst du gerne bei dem Artikel über die Basics zur Fruchtfolge vorbeischauen, dort habe ich auch noch mehr Mittelzehrer aufgelistet.

                Übrigens: Gerade Gemüse, die tief in die Erde wachsen, wie beispielsweise Karotten, sind super für Hochbeete geeignet, weil die Erde im Hochbeet so schön locker und tiefgründig ist. Wenn du in deinem ebenerdigen Beet viele beinige Karotten erntest, was oft mit verdichteten Böden zusammenhängt, könntest du mal ausprobieren, ob deine Karotten im Hochbeet besser wachsen.

                Das Hochbeet im dritten Jahr bepflanzen: die Schwachzehrer

                Im dritten Jahr sind dann noch die Schwachzehrer an der Reihe. Diese Gemüse brauchen nur wenig Nährstoffe und begnügen sich auch mit mageren Böden. Nicht nur dass, die Leguminosen unter den Schwachzehrern z.B. Bohnen und Erbsen, können sogar Stickstoff aus der Luft fixieren und deine Beete wieder mit Nährstoffen anreichern.

                Ziemlich cool, oder?

                Zu den Schwachzehrern gehören zum Beispiel:

                Nach drei Jahren hat die Erde in deinem Hochbeet einiges gegeben und dürfte durch den Verrottungsprozess des organischen Materials auch um einige Zentimeter abgesackt sein. Das macht aber nichts, denn du kannst dein Hochbeet einfach wieder mit Kompost auffüllen. :)
                 

                Das Hochbeet mit Mischkulturen bepflanzen

                Auch im Hochbeet kannst du Mischkulturen pflanzen! Es ist super sinnvoll, Gemüse nebeneinander anzubauen, die sich gegenseitig positiv beeinflussen. So kannst du auf ganz natürliche Art und Weise verhindern, dass Schädlinge dein Gemüse im Hochbeet vor dir auffuttern.

                Wenn das Hochbeet schon länger bepflanzt wird und der erste Nährstoffschub von starkzehrenden Gemüsen aufgebraucht wurde, dann finde ich die Pflanzung von Mischkulturen sogar wichtiger, als die strenge Einhaltung der Abfolge von Stark-, Mittel- und Schwachzehrern. Besonders hungrige Gemüse dünge ich dann einfach nochmal extra mit einem Langzeitdünger. ;)

                Ein paar Mischkultur-Klassiker sind bestimmt mittlerweile allen bekannt, wie die Karotte und die Zwiebel, die sich gegenseitig die Zwiebel- und die Karottenfliege vom Hals halten. Aber auch Rote Bete und Zwiebel oder Tomaten und Kohl sind ganz vernarrt ineinander und damit die perfekten Beetpartner für dein Hochbeet.

                Wenn du noch auf der Suche nach passenden Partnern für dein Gemüse bist, dann schau dir gerne meine Mischkulturen-Tabelle an.

                Kleiner Tipp: Manche Schädlinge lassen sich leider nicht so leicht abwimmeln. Deswegen kannst du auch im Hochbeet super mit Kulturschutznetzen arbeiten, wenn du zum Beispiel Kohl anbauen möchtest.

                Wann kann ich mein Hochbeet bepflanzen?

                Ein Hochbeet erwärmt sich im Frühling früher als ebenerdige Beete und auch die Füllung aus organischem Material produziert gerade im ersten Jahr Wärme. Deswegen kannst du deine Hochbeete gut und gerne ca. zwei Wochen früher bepflanzen als es bei “normalen” Beeten der Fall ist.

                Früher pflanzen heißt nämlich auch früher ernten – und dann ist dein Beet auch bald schon wieder frei für das nächste Gemüse, sodass du im Hochbeet mehr Ernte einfährst als in ebenerdigen Beeten. :)

                Mehr Gemüse im Hochbeet pflanzen: Nutze deine Flächen

                Eine Herausforderung beim Hochbeet ist der meist doch sehr begrenzte Platz. Mit ein paar kreativen Lösungen kannst du aber trotzdem eine bunte und leckere Vielfalt an Gemüsen im Hochbeet anbauen.

                Du kannst den Platz im Hochbeet nämlich easy peasy erweitern, indem du Gemüse anbaust, das einfach über den Rand des Hochbeetes weiterwachsen kann. Das funktioniert wunderbar mit Gurken, Melonen, Kürbissen, Kapuzinerkresse oder Hängeerdbeeren.

                Und wenn du mich schon etwas länger kennst, dann weißt du, dass ich ein großer Fan von Anbauplänen bin, die eine gestaffelte Aussaat bedenken. Besonders auf kleiner Fläche kannst du mit dieser Methode viel dickere Ernten einfahren:

                Sobald sich eine Lücke in deinem Hochbeet auftut, pflanzt du wieder neues Gemüse an. Gerade die schnellwachsenden Gemüse sind tolle Lückenfüller!

                Übrigens: Auf den Gemüse-Saatguttütchen findest du Informationen, wann du dein Gemüse aussäen oder pflanzen kannst und wie lange es bis zur Ernte auf dem Beet steht. Wenn du diese Angaben als Richtwerte nimmst, kannst du dir einen Anbauplan für das ganze Jahr erstellen und deine Ernte staffeln.

                Also, sind die Bleistifte gespitzt? Dann fange jetzt an und erstelle dir einen Jahresplan für dein Hochbeet, damit du zu jeder Zeit mit leckerem Gemüse versorgt bist!

                Und wenn du dir lieber erstmal meinen Beispiel-Pflanzplan anschauen möchtest, dann lade ihn dir gerne kostenlos herunter:

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                  Wenn du jetzt hoch motiviert bist, aber noch gar kein Hochbeet hast, kommst du hier zu einer einfachen Bauanleitung für dein eigenes Hochbeet aus Holz. :)

                  Bepflanzt du dein Hochbeet im Garten nach Plan? Oder würfelst du das Gemüse kreuz oder quer durcheinander? Was darf in deinem Hochbeet nicht fehlen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

                  Selbstversorger

                  Wir müssen ausziehen. Selbstversorger ohne Hof?

                  Unverhofft kommt oft – aber diese Frau Unverhofft ist wirklich eine Überraschung der besonderen Art! Wir haben nämlich erfahren, dass wir so bald wie möglich ausziehen müssen.

                  Unser Vermieter hat Eigenbedarf angemeldet, weil er für seine vier Kinder mehr Platz braucht.

                  Das verstehe ich vollkommen und ich bin ihm auch gar nicht böse. Aber ein Umzug mit sechs Ziegen, acht Hühnern und den ganzen Gartensachen (samt Gewächshaus!) – das ist schon eine richtig, richtig große Nummer.

                  Und das, wo wir uns hier gerade mit viel Arbeit so einen tollen Garten aufgebaut haben. Ganz zu schweigen davon, dass wir auch gar nicht wissen, wohin wir gehen sollen.

                  Wir sind nämlich eigentlich schon seit Jahren auf der Suche nach einem Haus oder besser nach einem Hof mit viiiel Platz – und das bisher absolut erfolglos. ;)

                  Vielleicht haben wir diesen Tritt in den Hintern aber auch gebraucht, um endlich mit Vollgas nach einem Haus oder Hof zu suchen. Wir haben es hier nämlich so unglaublich schön, dass wir zwar an den Wochenenden die Immobilienportale durchforstet und uns auch mal Häuser und Grundstücke angesehen haben. Aber nie so richtig intensiv.

                  Jetzt sind wir dazu gezwungen und müssen in dieser unglaublich kurzen Zeit etwas finden, um unsere großen, wilden Selbstversorger-Träume anzugehen.

                  I have a dream

                  Und Träume gibt es viele: Ich hätte so gerne einen Garten, den wir lagfristig bewirtschaften können, mit Platz für so viele Beete, Ziegen, Hühner und Obstbäume, wie das Herz begehrt. Dafür bräuchten wir mindestens 4000qm, besser wären 2 bis 3 Hektar.

                  Und es wäre so schön, an einem Ort anzukommen, an dem wir langfristig unser Zuhause haben. Wo wir unsere Beete anlegen und Bäume pflanzen können. Wo es feste Zäune für unsere Ziegen gibt, sodass sie sich nicht mehr im Elektrozaun strangulieren können.

                  Ein Ort, wo ich mich mit dem Boden verbinde, meine Wurzeln und Wurzelwerk einen guten und sicheren Grund vorfinden, um dort fest zu ankern und gut gedeihen und wachsen zu können.

                  Wo wir unser Gewächshaus noch ein einziges Mal aufbauen und es dann an Ort und Stelle bleiben darf.

                  Und Kühe! Ich träume schon seit Jahren von Kühen! Eine Draußenküche bauen und einen Lehmofen und einen Erdkeller! Haach das wäre sooo schön!

                  Neben all den Träumen und Wünschen gibt es aber auch ganz alltägliche Erfordernisse. Zum Beispiel muss der Hof gut an die öffentlichen Verkehrsmittel nach Kassel oder Göttingen angebunden sein. Er darf nicht völlig isoliert irgendwo außerhalb liegen, weil meine Jungs jeden Tag in die Stadt pendeln.

                  Falls du da draußen von so einem Ort weißt: Bitte, bitte schick mir eine Mail an [email protected]! Wir können Tipps und Hinweise gerade wirklich gut gebrauchen.

                  Am Ende wird alles gut – und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende

                  Ich hoffe so sehr, dass aus dieser Situation Wunderbares entsteht. Auch wenn sie sich im Moment einfach nur schrecklich anfühlt.

                  Ich hoffe, dass wir im Nachhinein sagen werden: „Weißt du noch, erst war es die absolute Katastrophe – aber nur so haben wir das hier gefunden, wo wir glücklich und zufrieden sind!“

                  Die Sache ist nämlich die (und jetzt wird es wirklich super persönlich!):

                  Mein Freund ist nicht so der Selbstversorgertyp, wie ich es bin. Er hilft mir zwar wo er kann und dafür bin ich auch unendlich froh und dankbar.

                  Aber die Selbstversorgung ist meine Leidenschaft und nicht seine. Er hat Lust auf Stadtleben und ich möchte auf dem Land mit ganz vielen Tieren und Gemüsebeeten leben!

                  In diesem Spannungsfeld ist es natürlich besonders schwierig, einen Ort zu finden, an dem wir beide glücklich und zufrieden sind. Wir brauchen quasi einen quadratischen Kreis: Viel Platz und eine super Anbindung an die Stadt. Oder besser die Städte. Kassel oder Göttingen halt.

                  Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

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                    Jede große Reise beginnt mit einem ersten Schritt

                    Ein neues Kapitel beginnt – das ist aufregend und manchmal auch beunruhigend.

                    Ich nehme euch in jedem Fall mit auf diese Reise und zeige euch, wo wir landen und wie wir die ganzen wilden Selbstversorgerträume umzusetzen versuchen. 

                    Das wird nicht nur für uns, sondern auch für euch sicher super spannend! :)

                    Welche wilden Selbstversorgerträume schlummern in dir? Was hält dich davon ab, sie zu verwirklichen? Ich freue mich über deinen Kommentar!