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Tomaten vorziehen

Super vitale Tomaten vorziehen: Tomaten-Anzucht im Haus

In diesem Artikel zeige ich euch, wie ihr kräftige, gesunde, vitale Tomatenpflänzchen selber vorziehen könnt. Wenn ihr schonmal Tomaten vorgezogen habt, kennt ihr das vielleicht:

Tomatenpflanzen werden, wenn sie unter schlechten Bedingungen vorgezogen werden, ganz schnell dünn, langgezogen, gelb und schwächlich.

Und um das zu verhindern, gilt es, einige Sachen zu beachten. Heute möchte ich euch deswegen Schritt für Schritt zeigen, worauf es bei der Tomatenanzucht ankommt, so dass ihr richtig kräftige und vitale Tomaten in eurem Garten pflanzen könnt.

Tomaten vorziehen
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Wann ist der perfekte Zeitpunkt zum Tomaten-Vorziehen?

Das kommt immer ein bisschen darauf an, wo man die Tomaten später pflanzen möchte. Tomaten, die ins Gewächshaus kommen, können schon ein bisschen früher vorgezogen werden als die Tomaten, die du ins Freiland pflanzen möchtest.

Im Freiland kann man erst ab Mitte Mai pflanzen, weil dann keine Fröste mehr drohen. Im Gewächshaus ist es oft schon ein paar Wochen früher warm genug, deswegen fange ich mit der Voranzucht für die Gewächshaustomaten Ende Februar an, und mit der Voranzucht für die Freilandtomaten erst Mitte März.

Ich sehe immer wieder, dass viele Leute schon im Januar anfangen, ihre Tomaten vorzuziehen. Auf Facebook sieht man dann immer die ganzen Tomatenpflänzchen-Bilder, die viele Leute posten. Mir schießt dann immer durch den Kopf:

„Aaah! Wartet doch noch ein bisschen!“

Ich kann super gut nachvollziehen, dass man so viel Gartenvorfreude in sich hat, dass man so früh wie möglich mit den ersten Aussaaten anfangen möchte. :)

Aber die zu früh gesäten Tomatenpflanzen müssen lange drinnen ausharren, bis sie endlich nach draußen gepflanzt werden können. Den Tomatenpflanzen wird es auf Dauer viel zu eng in den Töpfchen, bevor sie endlich in die Beete wandern können.

Also haltet euch besser an die vorgegebenen Aussaatzeiten – so pflanzt ihr am Ende gesündere Tomaten in euren Garten. :)

Übrigens: Wenn du lieber Videos schaust als Texte zu lesen, ist hier die YouTube-Variante des Artikels:

Tomaten vorziehen: Die besten Sorten

Bevor ans Tomaten-Säen überhaupt zu denken ist, gilt es natürlich, sich für die passenden Tomatensorten zu entscheiden. Es gibt die unterschiedlichsten Sorten, von riesig und gelb über klein und violett, grün gestreift oder orange und birnenförmig.

Und auch was den Geschmack angeht, haben die unterschiedlichen Tomatensorten einiges zu bieten. Die langweiligen Einheitstomaten aus dem Supermarkt sind gar kein Vergleich zu einem bunten Erntekorb aus dem eigenen Garten.

Meine fünf allerliebsten Tomaten-Sorten habe ich hier für dich aufgeistet.

Tomaten säen nach dem Marie Thun-Aussaatkalender

Ich säe mein Gemüse nach dem dem Demeter-Aussaatkalender, mit dem ich super Erfahrungen gemacht habe. Wie das genau funktioniert, zeige ich euch in diesem Artike:

Gärtnern nach dem Mond?! Die Aussaattage von Maria Thun

Die Tomaten säe ich nach den Aussaattagen also möglichst an einem Fruchttag, damit sie später auch viele Früchte tragen. ;) Ich habe keine wissenschaftlichen Vergeiche gemacht, aber den starken Eindruck, dass das einen großen Effekt auf den Ertrag hat.

Welche Anzuchterde eignet sich zur Tomaten-Anzucht?

Ich verwende entweder torffreie Bio-Anzuchterde oder gut gereiften Kompost zum Vorziehen von Tomaten. Gerade für Starkzehrer, die Tomaten ja sind, eignet sich gut gereifter, feinkrümeliger Kompost wunderbar.

Einige von euch denken jetzt wahrscheinlich:

„Ah! In Kompost kann man doch nichts aussäen!“

Aber, doch, das kann man. ;) Ich mache das seit Jahren und ich habe viel bessere Erfahrungen damit gemacht, die Tomaten direkt in Kompost auszusäen, als wenn ich Anzuchterde nehme, die ja sehr nährstoffarm ist. Solange ich genug reifen Kompost zur Hand habe, ist das immer mein erste Wahl.

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    Schritt 1 beim Tomaten-Vorziehen: Das Vorkeimen

    Bevor die Tomatensamen in die Erde kommen, habe ich einen kleinen Geheimtipp für euch:

    Und zwar keime ich Tomaten immer in kleinen Zip-Tütchen vor. Dafür feuchte ich Küchenpapier an, verteile darauf die Samen einer Sorte, klappe das Küchentuch zusammen und packe es in ein Zip-Tütchen.

    Tomaten vorkeimen und vorziehen

    Dadurch ist die Keimrate sehr viel besser, das heißt, von den Samen, die man sät, gehen viel mehr Samen auf. Und das Keimen geht viel schneller. Die Tütchen beschrifte ich natürlich immer mit dem Sortennamen, um den Überblick nicht  zu verlieren.

    Weil Tomaten so wärmebedürftig sind, ist es wichtig, dass die Keimtemperatur zwanzig bis 24 Grad beträgt. Die wollen es also schön gemütlich warm haben beim Keimen, deswegen lege ich die Zip-Tütchen immer unter die Heizung, da können die dann ein paar Tage bis eine Woche vorkeimen.

    Währenddessen solltest du regelmäßig nachschauen, ob sich die Samen schon entwickelt haben. Wenn kleine Spitzen aus den Samen rausschauen, ist es Zeit, dass die Tomatensamen in die Erde umziehen.

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    Wenn du Lust hast, das Projekt Gemüsegarten in diesem Jahr einmal so richtig anzugehen, richtig durchzustarten in deinem Garten, dann komm gerne in mein Gemüsegarten-Boot-Camp.

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    Hier kommst du zum kostenlosen Gemüsegarten-Bootcamp.

    Ich freue mich auf jeden Fall, wenn du mit dabei bist. Im Bootcamp ist schon eine ganz tolle Gemeinschaft entstanden aus ganz vielen Gartenfreunden, die sich immer gegenseitig weiterhelfen. Das ist auf jeden Fall eine ganz tolle Sache. :)

    Tomatenpflanzen im Garten

    Schritt 2 beim Tomaten-Vorziehen: Tomaten säen

    Aber kommen wir zurück zu unseren Tomatensamen. Sobald sich die ersten Keimspitzen zeigen, ist es Zeit, die Tomaten auszusäen. Und das mache ich am Anfang immer in einem größeren Topf, den ich mit reifem Kompost oder Anzuchterde fülle.

    Darein säe ich alle ein Zentimeter einen Zentimeter tief ein Samenkorn, gieße alles gut an und stelle die Töpfchen wieder in die Nähe der Heizung, sodass weiterhin eine Temperatur von ungefähr 20 bis 24 Grad herrscht.

    Sorten beschriften nicht vergessen! Sonst weißt du bei der Ernte gar nicht, wie diese tolle Sorte noch gleich heißt, um die sich die ganze Familie reißt, weil sie so lecker ist. ;)

    Schritt 3 beim Tomaten-Vorziehen: Der Umzug ins Kühle

    Sobald die ersten Pflanzen aufgegangen sind, sollten die Töpfchen an einen Ort umziehen, an dem es ungefähr 16 bis 18 Grad warm ist. Von diesem Zeitpunkt an mögen die Tomatenpflanzen es nämlich eher ein bisschen kühler.

    Das ist wichtig, damit die Pflanzen schön kräftig und gedrungen werden.

    Es ist natürlich ganz wichtig, dass man die Erde immer feucht hält, das versteht sich wahrscheinlich von selber, sonst können auch keine Samen mehr aufgehen und die Pflänzchen trocknen aus.

    Schritt 4 beim Tomaten-Vorziehen: Genug Licht zur Anzucht

    Aber noch wichtiger als die Temperatur ist das Licht. Das ist wirklich das allerallerallerwichtigste, wenn man Tomatenpflanzen vorziehen möchte. Tomatenpflanzen brauchen super viel Licht, und zwar 16 Stunden am Tag – das schafft eine normale Fensterbank einfach nicht.

    Wenn du schon einmal schwächliche Tomatenpflanzen vorgezogen hast, die langgezogen waren und schwächlich und leicht umgeknickt sind, lag das vermutlich daran, dass sie zu wenig Licht bekommen haben.

    Deswegen verwende ich LED-Pflanzenlichter, die ich direkt über den Pflanzen aufhänge. Die Anzuchtlampen leuchten in verschiedenen Farben, die Pflanzen brauchen.

    Unterschiedliche Lichtfarben beeinflussen zum Beispiel, wie sich die Blätter oder die Wurzeln entwickeln. Und die LED-Panele sind so ausgelegt, dass die Lichtfarben optimal darauf abgestimmt sind, um Jungpflanzen vorzuziehen.

    Pflanzenlampe, um Tomaten vorzuziehen

    Die Pflanzenlichter habe ich mit einer Zeitschaltuhr so eingestellt, dass sie von sechs bis 22 Uhr leuchten, also 16 Stunden am Tag.

    Zu wenig Licht ist der häufigste Fehler bei der Tomatenanzucht. Wobei, Pustekuchen! Nicht nur Tomaten, alle Gemüsepflanzen, die man Zuhause vorziehen möchte – brauchen ausreichend Licht, um sich gut zu entwickeln.

    Ich kann euch gerne die Pflanzenlampen, die ich verwende, gerne hier verlinken.

    Schritt 5 beim Tomaten-Vorziehen: Tomaten pikieren

    Wenn die Tomatenpflänzchen aufgegangen sind, haben sie erstmal zwei Blätter, die ein bisschen anders aussehen als die echten Tomatenblätter. Das sind die Keimblätter. Und nach diesem ersten Blattpaar, entwickeln sich die ersten richtigen Blätter (die Laubblätter).

    Sobald deine Tomatenpflänzchen ihre ersten Laubblätter zeigen, ist es an der Zeit, dass sie von ihrem gemeinsamen Töpfchen in eigene Töpfe umziehen. Die brauchen jetzt nämlich mehr Platz, deswegen geht es jetzt an das sogenannte Pikieren.

    Das Pikieren ist bei Tomatenpflanzen ganz wichtig. Die Tomaten können in ihrem überfüllten Töpfchen überhaupt nicht groß werden. Also braucht jetzt jedes Pflänzchen einen eigenen Topf, der einen Durchmesser von elf bis 13 Zentimetern haben sollte. Größer ist natürlich immer besser.

    Pikiert werden die Tomaten in gut gereiften und gesiebten Kompost. Beim Pikieren pflanzt du die Tomaten bis zu den unteren Blättern in den neuen Topf ein. Das ist deswegen sinnvoll, weil sich dann noch mehr Wurzeln bilden und weil tiefer gepflanzte Tomaten stabiler stehen.

    Tomatenpflanzen Ernte

    Und noch ein Tipp: Wenn du deine Tomaten pikierst, halte sie immer an den Blättern fest, die mögen es nämlich überhaupt nicht, wenn man sie am Stängel quetscht. Also immer, egal, ob es Tomaten sind oder andere Gemüse, immer an den Blättern halten, wenn du die umtopfst. ;)

    Und wenn wir schon einmal dabei sind, ist hier noch ein Hinweis, der sich bei uns als richtiger Geheimtipp herausgestellt hat:

    Wenn sich bei einzelnen Tomatenpflänzchen die Keimblätter nicht richtig entwickeln, dann reiß diese Pflänzchen raus. Ich weiß, es tut weh, kleine Pflänzchen rauszureißen, ich mache das auch nicht gerne. Aber das sind die Tomatenpflanzen, die später einen sehr schlechten Ertrag abwerfen würden.

    Deswegen kann man da schon mal ein bisschen selektieren und die Pflanzen von vornherein rausnehmen, denn bei diesen Pflanzen lohnt es sich nicht, die ganze Arbeit reinzustecken, die man beim Vorziehen, Pflanzen und Anbauen von Tomaten aufbringen muss.

    Schritt 6 beim Tomaten-Vorziehen: Tomatenpflanzen düngen

    Wenn deine Pflänzchen zwei, drei Wochen alt sind, wird es Zeit für die erste Düngergabe. Ich dünge meine Tomaten-Jungpflanzen immer über das Gießwasser. Dafür verwende ich biologischen Flüssigdünger (auf das Bio-Siegel achten; viele Dünger machen auf Bio, enthalten aber ist die reinste Chemie-Pampe).

    Für die Jungpflanzenanzucht verdünne ich den Flüssigdünger sehr stark, ungefähr doppelt so stark wie auf der Packung angegeben ist. So viel Dünger brauchen die Pflanzen nämlich am Anfang gar nicht. Es ist wichtig, dass sie jetzt einen kleinen Stickstoffschub bekommen. Im Kompost ist nämlich sehr viel weniger Stickstoff enthalten, als die meisten Leute denken.

    Jungpflanzen solltest du generell nicht oben in den Topf rein gießen, sondern in die Unterlage, in der deine ganzen Töpfchen stehen, so dass das Wasser sich hoch in den Topf saugen kann. Das ist die beste Art, Jungpflanzen zu gießen, und so kannst du deine Tomatenpflanzen ganz einfach über das Gießwasser düngen. :)

    Viel Spaß beim Tomaten-Säen! Wenn du weiterlesen möchtest, habe ich dir hier zwei Artikel verlinkt, die dir auch gefallen werden:

    Hier ist nochmal der Link zu dem Artikel über Tomatensorten und hier verlinke ich euch meine Anleitung zum Auspflanzen der Tomaten.

    Und vergiss nicht, dich für das kostenlose Gemüsegarten-Bootcamp anzumelden, meinen Video-Minikurs! :)

    Was sind deine besten Tipps zum Tomaten-Vorziehen? Lass gerne unten einen Kommentar da, dann können wir alle voneinander lernen. :)

    Garten natürlich unkrautfrei

    Wie mein Garten ganz natürlich unkrautfrei bleibt

    „Traue keinem Garten in dem kein Unkraut wächst.“ Kennst du den Spruch? Den hatte ich am Anfang meiner Gartenkarriere noch eins zu eins so unterschrieben. Aber mittlerweile mache ich das nicht mehr.

    Unser Garten ist nämlich fast komplett unkrautfrei, und wie das funktioniert, auf ganz natürliche Art und Weise, ohne Unkrautvernichtungsmittel oder irgendwelche Plastikfolien, das zeige ich euch heute in diesem Artikel.

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    Was ist an Unkraut denn eigentlich so „schlecht“?

    An Unkraut ist erst mal überhaupt nichts schlecht. In meinen Gemüsebeeten möchte ich aber möglichst wenig Unkraut haben, weil die Unkräuter oder auch Beikräuter, Wildkräuter, wie auch immer man sie nennen mag, immer in Konkurrenz mit den Gemüsepflanzen treten.

    Die Gemüse sollen ja möglichst viel Platz haben in den Beeten, damit sie möglichst groß und kräftig werden, und die Unkräuter konkurrieren mit deinem Gemüse um Licht, um Nährstoffe und Wasser.

    Deswegen bin ich der Überzeugung, dass es gut ist, möglichst wenig Unkräuter im Beet zu haben. Die können gerne überall im restlichen Garten wachsen. ;) Ich freue mich auch sehr über seltene Wildkräuter, Heilkräuter und so weiter, aber meine Beete sollen möglichst unkrautfrei bleiben.

    Das erspart mir nämlich super viel Arbeit!

    Ich kann mir Schöneres vorstellen, als auf den Knien durch die Beete zu robben und Unkraut zu jäten. Ich glaube, da sind wir uns einig. ;) Und dadurch, dass unser Garten unkrautfrei ist, spart mir das immens viel Zeit. Ich arbeite Vollzeit im Büro, habe einen kleinen Sohn, studiere ökologische Landwirtschaft und habe auch noch viele andere Hobbies, und deswegen ist es mir wichtig, dass mein Garten möglichst pflegeleicht ist.

    Und wenn man nicht mehr jäten muss, dann erspart einem das so, so viel Arbeit. :)

    Bevor ich die Techniken, die ich euch heute zeige, angewendet habe, waren meine Beete ständig zugewuchert und ich kam überhaupt nicht mehr hinterher mit dem Unkraut-Entfernen.

    Das war einfach kein schönes Gefühl. Ich hatte zeitweise gar keine Lust mehr auf meinen Garten, weil ich das Gefühl hatte, ständig hinterher zu sein. Mittlerweile muss ich in meinem Garten kaum noch Unkraut jäten. Mit drei Minuten Jäten im Monat kommen wir dicke hin – und wie das funktioniert, das zeige ich euch jetzt.

    Wenn du lieber Videos schaust, als zu lesen, schau dir gerne das YouTube-Video zu diesem Artikel an:

    Tipp 1: Unkraut im Beet vorbeugen

    Der Hauptgrund, warum mein Garten unkrautfrei ist, ist, dass ich meine Beete nicht umgrabe. Das hat ganz unterschiedliche Gründe:

    Zum einen kann ein natürlich gewachsener Gartenboden Wasser sehr viel besser speichern als wenn man die Bodenschichtung stört. Zweitens fördert es das Bodenleben, wenn man die Bodenschichten unberührt lässt. Oder anders herum gesagt:

    Umgraben tötet Bodenlebewesen. Diese kleinen Helfer sind in einem Biogarten aber super wichtig.

    Es spart drittens super viel Arbeit, wenn man nicht umgraben muss. Ich hasse umgraben, es ist super anstrengend. ;) Es ist einfach toll, wenn man sich das sparen kann.

    Um aber auf das Unkraut zurückzukommen:

    Im natürlichen Gartenboden ist ein quasi unerschöpfliches Potenzial an Unkrautsamen enthalten. Und wenn du umgräbst, bedeckst du zwar deine Unkräuter, die jetzt auf deinen Beeten wachsen, mit Erde, aber du holst gleichzeitig ganz viele neue Unkrautsamen und Wurzelunkräuter an die Oberfläche, die wiederum aufgehen.

    Und ruckzuck sind deine Beete wieder total verunkrautet.

    Um das zu unterbrechen, und um den Boden natürlich aufzubauen, zu schonen und zu schützen, gärtnere ich komplett ohne Umgraben.

    Garten natürlich unkrautfrei Beet

    Tipp 2: Beet ohne Unkraut neu anlegen

    Ich lege meine Beete mit Pappe und Kompost an. Also erst mal eine Schicht Pappe auf den Beeten ausbringen, die nicht bedruckt ist und keine Kleberreste enthält, und dann bringe ich darauf Kompost aus.

    So kann man ganz schnell super fruchtbare und vor allem unkrautfreie Beete anlegen.

    Wie du unkrautfreie Kompostbeete anlegst, zeige ich dir übrigens per Video in meinem Gemüsegarten-Bootcamp. Das ist ein kostenloser Mini-Videokurs, den ich für euch erstellt habe.

    Hier kannst du dich kostenlos für das Gemüsegarten-Bootcamp anmelden.

    Da zeige ich dir nämlich Schritt für Schritt wie man die unkrautfreien Kompostbeete anlegt.

    Tipp 3: Unkraut im Kompost? Das hilft!

    Oft hat man, wenn man Kompost im Gemüsegarten ausbringt, das Problem, dass man damit ganz viele Unkrautsamen und Wurzelunkräuter auf den Beeten verteilt, die man vorher gejätet und auf dem Kompost entsorgt hat.

    Deswegen entsorge ich Unkräuter jeglicher Art – wenn sie bei uns denn mal anfallen – auf einem separaten Haufen. Den Unkraut-Kompost bringe ich nur unter den Beerensträuchern und Obstbäumen aus, und mein Hauptkompost bleibt komplett unkrautfrei.

    Garten natürlich unkrautfrei Kompst

    Wenn du doch Unkräuter über deinen Hauptkompost entsorgen möchtest, dann solltest du dem Kompost ordentlich einheizen, damit er höhere Temperaturen erreicht. Das schaffst du, in dem du den Stickstoffanteil im Komposthaufen erhöhst und den Kompost richtig oft umsetzt.

    Dann entstehen im Haufen richtig heiße Temperaturen, die Unkräuter abtöten. Aber es ist natürlich einfacher, die Unkräuter separat zu entsorgen und dadurch den Kompost garantiert unkrautfrei zu halten.

    Ein unkrautfreier Kompost ist in jedem Fall sehr wichtig. Wenn man die Unkräuter jätet, kompostiert, und dann einfach wieder auf den Beeten ausbringt, kann man sich das Jäten nämlich gleich sparen. ;)

    Wenn man kein Unkraut mehr hacken muss, ist ein Gemüsegarten gleich viel, viel pflegeleichter. Wenn ihr noch mehr Tipps wollt, wie man einen Gemüsegarten pflegeleicht gestalten kann, dann schaut mal in diesem Artikel vorbei:

    So startest du deinen 3h/Woche-Selbstversorgergarten!

    Tipp 4: Mit Mulch gegen Unkraut!

    Der nächste große Tipp, wie du möglichst unkrautfrei gärtnern kannst, ist Mulch. Also eine organische Abdeckung, die du auf deinem Boden um die Pflanzen herum ausbringst und die den Boden bedeckt hält.

    Der Mulch sorgt dafür, dass auf deinen Beeten kein Unkraut mehr aufgehen kann. Auch so kleine, fiese Unkräuter wie Löwenzahn, die von außen eingeflogen kommen, haben dann keine Chance mehr.

    Ich weiß, einige werden jetzt diskutieren, dass man Löwenzahn ja auch wunderbar essen kann, aber wie gesagt: In meinen Beeten mag ich ihn nicht haben. ;)

    Also deck deine meine Beete immer, immer, immer mit ganz viel Mulch ab. Zum Mulchen verwende ich am liebsten Holzhackschnitzel, aber Rasenschnitt, Stroh oder Laub kann man nehmen.

    Garten natürlich unkrautfrei Mulch

    Ich bringe immer eine richtig dicke Mulchschicht aus. Die verhindert nämlich auch, dass Wasser aus dem Boden verdunstet, sodass wir nebenbei auch kaum noch gießen müssen. Mulch ist auch für das Bodenleben super. Der Mulch verrottet nach und nach, und ergibt noch mehr Kompost, füttert das Bodenleben, ergibt Dünger…

    Es gibt tausend Gründe, warum man seine Beete mulchen sollte, und das müsst ihr auf jeden Fall ausprobieren, wenn ihr unkrautfrei gärtnern wollt. :)

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      Tipp 5: Unkraut schnell entfernen

       Falls doch mal Unkräuter in deinem Garten aufgehen sollten, dann bleibe hinterher mit dem Jäten. Solange das Unkraut noch klein ist, ist es nämlich überhaupt kein Problem, mit der Hacke durch die Reihen zu gehen – dann ist das Hacken in wenigen Minuten geschafft.

      Aber wenn das Unkraut erst mal größer wird und Samen bildet, können aus einer Pflanze schnell mal ein paar hundert werden, oder sogar tausend, je nachdem was für ein Unkraut du in deinem Garten hast.

      Dann hast du kein Problem mehr damit, dass du so viel Unkraut in deinem Garten hast, sodass du nicht mehr mit dem Jäten hinterherkommst und du in dem ganzen Unkrautdschungel deine Gemüsepflanzen nicht mehr wiederfindest. ;)

      So war das bei mir am Anfang. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt einen so pflegeleichten Gemüsegarten haben. Wenn du Lust hast, noch mehr zu lernen, dann trage dich gerne für mein kostenloses Gemüsegarten-Bootcamp ein. Da erzähle ich auch noch viel mehr über das Mulchen, also mit welchen Materialien wann wie dick und so weiter.

      Für alle, die tiefer einsteigen wollen, gibt es außerdem ja auch meinen Gemüsegarten starten-Onlinekurs mit über 50 Videoanleitungen, die dich durch das ganze Gartenjahr führen.

      Wenn ihr noch mehr Tipps gegen Unkraut im Garten habt, dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar! Ich freue mich auch immer, neue Sachen zu lernen. :)

      Erdnuss-Pflanzen selber ziehen

      Erdnuss-Pflanzen selber ziehen: Erdnüsse in Deutschland anbauen!

      Wusstet ihr, dass man in Deutschland Erdnüsse anbauen kann? Das behauptet zumindest das Internet – und ich möchte dieses Jahr ausprobieren, ob das wirklich funktioniert. Also habe ich habe meine ersten Erdnüsse gesät und werde euch heute berichten, wie das Ganze funktioniert. :-)

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      Erdnüsse sind übrigens super faszinierende Pflanzen. Die Nüsse wachsen nämlich gar nicht von Anfang an unten in der Erde: Die Pflanze bildet ganz normal überirdisch Blüten aus, dann bilden sich daran die kleinen Nüsse und je größer die Nüsse in diesen Hülsen werden, desto mehr senken sie sich dem Erdboden entgegen. Dann bohrt die Pflanze die Erdnüsse in den Boden, und so gelangen sie erst dahin.

      Das ist sozusagen so, als würde sie ihre eigenen Kinder selber pflanzen. Total cool und faszinierend!

      Erdnuss-Pflanzen selber ziehen

      Ich bin super gespannt, wie das dann in echt aussehen wird in unserem Garten, und ob wir das da wirklich beobachten werden. Ich bin da auf jeden Fall jetzt schon Feuer und Flamme für dieses Experiment! :)

      Erdnuss-Pflanzen selber ziehen

      Ich habe mir diese Samen bestellt und sie zuerst einmal 24 Stunden einweichen lassen, bevor ich sie in die Erde gesät habe. Das Vorkeimen ist ein ganz guter Trick, damit mehr Samen anwachsen.

      Ich gärtnere übrigens nach den Aussaattagen von Maria Thun. Das ist der Demeter-Aussaatkalender. Das sind alle Tage aufgeteilt in Frucht-, Wurzel-, Blüte- oder Blatttage. Die Erdnüsse ordne ich dabei den Fruchtgemüsen zu.

      Maria Thun hat ganz viele Experimente gemacht mit den Aussaattagen, und festgestellt, dass es wirklich einen großen Unterschied macht, ob man das Gemüse an dem richtigen Tag sät, oder nicht. Ob man jetzt daran glaubt, oder nicht, ist wahrscheinlich ein bisschen Typsache. Ich glaube fest dran und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

      Falls du Lust hast, das mal auszuprobieren, verlinke ich dir hier meinen Artikel zum Aussaatkalender.

      Ich packe jetzt jeweils zwei vorgekeimte Samenkörner in jedes Töpfchen. So kann ich sichergehen, dass dann auch in jedem Töpfchen ein Same aufgeht, und wir am Ende genug kräftige Pflanzen haben.

      Falls in einem Töpfchen zwei Pflanzen aufgehen, entscheide ich mich einfach für die kräftigere Pflanze und reiß die andere raus. Auch wenn es fies ist, aber so haben wir dann am Ende (in meinem Fall) vier kräftige Pflanzen, die wir in den Garten pflanzen können.

      Pssst: Wenn du lieber Videos schaust als Artikel zu lesen, ist hier die YouTube-Anleitung, um Erdnuss-Pflanzen selber zu ziehen:

      Erdnüsse brauchen eine Keimtemperatur von mindestens 25 Grad. Die mögen es sehr warm zum Keimen. Deswegen stelle ich meine auf die Heizung. Das ist allerdings keine Heizung, die den ganzen Tag volle Pulle aufgedreht ist. Ich drehe die meistens maximal auf drei, eher noch ein bisschen drunter, so dass die Erdnüsse es schon schön warm haben, aber nicht gebraten werden. ;)

      Unsere Erdnusspflänzchen sind mittlerweile aufgegangen. Was mich sehr erstaunt hat: Die legen ein ganz schön schnelles Wachstum an den Tag! Schon nach drei Tagen war klar: Die kleinen Töpfchen sind viel zu eng.

      Also sind die Erdnüsse in größere Töpfchen umgezogen. Sie sehen wunderschön aus, und natürlich habe ich es nicht übers Herz gebracht, die einzelnen schwächeren Erdnusspflänzchen auszureißen. Deswegen haben wir jetzt doch ein paar mehr Pflänzchen.

      Geht es euch auch immer so? Ich bin immer so voller Zärtlichkeit für so kleine Pflanzen. Ich kann die dann einfach nicht rausreißen. ;)

      Erdnuss-Pflanzen selber ziehen

      Lust auf einen Schnellstart in Sachen Gemüsegarten?

      Dann melde dich gerne für mein Gemüsegarten-Bootcamp an, meinen kostenlosen Mini-Videokurs, mit dem ich dir helfen möchte, 2020 zu deinem besten Gartenjahr überhaupt zu machen.

      Hier kannst du dir deinen kostenlosen Platz sichern! https://www.wurzelwerk.net/bootcamp/

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        Wie Erdnuss-Pflanzen schlafen :-)

        Vor ein paar Tagen bin nachts aufgewacht und ins Bad gegangen, wo meine Jungpflänzchen stehen, und da habe ich etwas ganz Süßes beobachtet: Die Erdnüsse klappen nämlich wenn es dunkel ist die Blätter zusammen, als ob sie die Augen zumachen würden.

        Erdnuss-Pflanzen selber ziehen

        Irgendwie schon ganz schön niedlich, oder?

        Von meinem Gefühl her würde ich die Erdnüsse erst Mitte Mai rauspflanzen, wenn keine Fröste mehr drohen.

        Ich werde euch auf jeden Fall berichten, wie es mit den Erdnüssen weitergeht. :)

        Habt ihr schon mal Erdnüsse gepflanzt? Irgendwelche Tipps zum Anbau von Erdnüssen in Deutschland? Dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

        Pflanztöpfe selber machen

        3 Ideen, um Pflanztöpfe selber zu machen – Pflanzenanzucht ohne Plastikmüll!

        Der Startschuss für die Pflanzenanzucht ist gefallen und wir brauchen wieder jede Menge Pflanztöpfe. Und obwohl das Gärtnern eigentlich ein sehr ökologisches Hobby ist, bin ich doch immer wieder erschrocken, wie viel Plastik bei der Pflanzenanzucht zusammen kommt.

        Wenn du auch Plastik in deinem Garten sparen möchtest, zeige ich dir in diesem Artikel deswegen drei tolIe Möglichkeiten, wie du aus Abfall wie Zeitungspapier oder Eierkartons Pflanztöpfchen für deine Gemüsepflanzen selber basteln kannst. :)

        Dieses Garten-DIY ist super einfach, schnell nachgemacht und das Beste ist, dass es dich genau 0 Euro kostet! ;)

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht
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        Idee #1: Pflanztöpfe aus Klopapierrollen selber machen

        Ein Material, das in jedem Haushalt zur Verfügung steht, sind leere Klopapierrollen. Wie praktisch, dass die sich super dafür eignen, um selber Pflanztöpfe herzustellen. :)

        Dafür nimmst du dir einfach eine Rolle und schneidest sie an vier sich gegenüberliegenden Stellen jeweils zwei Zentimeter tief ein.

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Dann knickst du die erste Lasche, die so entstanden ist, in die Mitte. Danach knickst du die zweite Lasche über die erste und die dritte über die zweite.  Die vierte Lasche wird über die dritte und gleichzeitig auch unter die erste gesteckt, so dass alles zusammenhält. ;)

        Zuletzt drückst du den Boden noch etwas flach, damit das Pflanztöpfchen stehen kann und – schwupps – ist es auch schon fertig. :)

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Falls deine selbst gemachten Pflanztöpfchen aus Klopapierrollen ständig umfallen, kannst du sie mit einem Gummi aneinander fixieren, dann hast du gar keine Probleme mehr mit der Standfestigkeit deiner Töpfchen.

        Für die Pflanzenanzucht fülle ich die Klopapierrollen einfach mit Anzuchterde oder mit Kompost auf.

        Ich säe super gerne in reifem Kompost aus, vor allem die starkzehrenden Gemüse. Vielen Leute denken, dass eine Pflanzenanzucht in Kompost nicht funktioniert, aber ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, solange der Kompost wirklich reif ist.  

        Deine selbst gebastelten Pflanztöpfe sind jetzt bereit für die Aussaat. :)

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Für die Demonstration habe ich hier Erbsen gesät. Die ziehe ich normalerweise nicht im Haus vor, aber sie gehen so schön schnell auf und das war an dieser Stelle einfach super praktisch. ;)

        Abschließend werden die Samen angegossen und dann heißt es nur noch warten…

        Pssst! Wenn du lieber Videos schaust als Texte zu lesen: Hier ist die YouTube-Version dieses Artikels:

        Idee #2: Pflanztöpfe aus Zeitungspapier selber machen

        Für die nächste DIY-Idee brauchst du Zeitungspapier. Am besten nimmst du eine ganze Seite, die du einmal in der Mitte faltest.

        Als nächstes hältst du die Zeitung an dein Glas und überprüfst, wie lang die Zeitungsseite sein sollte. Das Glas nehme ich hier nur als Hilfsmittel, um das Pflanztöpfchen zu basteln.

        Die Zeitung sollte ungefähr vier Zentimeter länger sein, als dein Glas hoch ist, sodass du gleich alle Enden in die Mitte falten kannst, damit sie einen schönen Boden für dein Pflanzgefäß ergeben.

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Am besten schneidest du die Zeitung an der Seite ab, wo die Seiten auseinander fleddern. Also nicht an der Seite, wo der Knick ist. ;)

        Als nächstes kommt wieder das Glas ins Spiel und ich wickele die Zeitung in zwei Lagen um das Glas herum.

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Auf diese Weise erhältst du ein sehr stabiles Töpfchen, was schon erstaunlich ist, da wir ja einfach nur Zeitungspapier verwenden. :)

        Wenn du dein Zeitungspapier zweimal um das Glas gewickelt hast, dann kannst du den Rest der Zeitung abschneiden und das Ganze Konstrukt einmal auf den Kopf stellen.

        Nun knickst du die Zeitung unten um, so dass ein Boden entsteht.

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Bevor du die Zeitung vom Glas abziehen kannst, knickst du die äußere Kante des unteren Randes der Zeitung zusammen, damit sie einen stabilen Boden ergibt. Das machst du einmal rund herum um das ganze Glas.

        Nun ist da Töpfchen stabilisiert und du kannst es vom Glas abziehen. Jetzt musst du es nur noch mit Erde befüllen, aussäen und angießen. :)

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Idee #3: Pflanzentöpfe aus Eierkartons selber machen

        Für die dritte Möglichkeit brauchst du einen Eierkarton. Das ist wirklich die einfachste Methode, wie man Pflanztöpfchen selber basteln kann, denn du musst nur den Deckel des Eierkartons abschneiden und schon sind deine Töpfchen einsatzbereit. ;)

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Einmal mit Kompost oder Anzuchterde füllen und dann kannst du direkt in deine selbst gemachten Pflanztöpfchen aussäen.

        Die Pflanztöpfchen aus Eierkartons sind relativ klein, einigen größeren Gemüsen wird es darin also schnell zu eng. ;)

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Du bist gerade dabei, deine Jungpflanzen vorzuziehen? Dann ist für dich bestimmt auch mein Artikel über die häufigsten Fehler bei der Jungpflanzenanzucht interessant. Dafür bitte einmal hier entlang.

        Jungpflanzen abhärten und pflanzen

        Ungefähr eine Woche bevor ich meine Pflänzchen nach draußen pflanze, fange ich an, die Pflänzchen draußen abzuhärten, damit sie sich langsam an Wind und Wetter gewöhnen können. ;)

        Hier findest du mehr Infos dazu, wie man Jungpflanzen abhärtet.

        Bei den Planztöpfen aus Klopapierrollen schälst die Klopapierrolle voor dem Auspflanzen einmal außen um die Pflanze herum ab, sodass die Pflanze dann ohne Klopapierrolle in den Boden gepflanzt wird.

        Oder du reißt nur den Boden ab, dann kannst du die Pflanze auch mit dem Rest der Klopapierrolle pflanzen, die Pappe verrottet dann nach und nach.

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Genauso funktioniert das mit den Töpfchen, die man aus Zeitungspapier selber basteln kann.

        Ich wickle die Zeitung lieber ab, weil ich die nicht unbedingt in meinen Beeten haben möchte. Aber die Zeitung würde auch ohne Probleme in deinem Beet verrotten.

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Die Pflänzchen, die in den Eierkartons gewachsen sind, kann du auch sehr gut rausholen und ohne Eierkarton pflanzen. Dafür kneifst du einfach einmal unten in den Boden und dann kommt das Pflänzchen gut von selber raus.

        Pflanztöpfe selber machen für die Jungpflanzenanzucht

        Ansonsten kannst du die auch ohne Probleme mit dem Eierkarton pflanzen. Der verrottet so schnell, dass die Pflanzen sehr gut ihre Wurzeln ausbreiten können und die Pappe nicht im Weg ist.

        Hol dir meinen Gemüsegarten-Pflanzplan!

        Wenn du noch keinen Pflanzplan erstellst hast, dann schaut dir gerne meinen Artikel über die Erstellung eines Pflanzplans an, da nehme ich dich an die Hand, damit du Schritt für Schritt deinen eigenen Pflanzplan erstellen kannst..

        Du kannst dir aber auch gerne meinen Pflanzplan runterladen, den habe ich schon erstellt, der ist fix und fertig ausgeklügelt, dann brauchst du nur noch rausgehen und losgärtnern und musst dir nicht den Kopf darüber zerbrechen.

        Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

        Trag dich hier ein und ich versorge dich rund ums Jahr mit meinen besten Gartentipps per Email. Und den Gemüsegarten-Pflanzplan gibt’s als Willkommensgeschenk obendrauf!

          Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

          Hast du schon mal Pflanztöpfchen selber gemacht? Wenn du weitere Tipps hast, um Plastik im Garten-Alltag zu vermeiden, teile sie gerne in den Kommentaren! :)

          Saatgut aufbewahren und sortieren

          Saatgut aufbewahren und sortieren – Gemüse-Samen richtig lagern

          Na, wie oft wühlst du in deiner Saatgut-Kiste? Irgendwo müssen die Samen von den Möhren doch sein, die dir letztes Jahr so gut geschmeckt haben!? ;)

          Damit du nicht ständig am Suchen (und Fluchen) bist, soll es heute um das Thema Saatgut-Aufbewahrung und Saatgut-Organisation gehen.

          Ich zeige dir, wie ich mein Saatgut aufbewahre und es so organisiere, dass ich die Samen, wenn ich sie brauche, schnell und einfach wiederfinde.

          Mein Saatgut-Ordnungssystem benutze ich so schon seit vielen Jahren und es hilft mir sehr gut dabei, nicht den Überblick über meine gesammelten Saatgut-Schätze zu verlieren! :)

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          Saatgut sortieren

          Ich sortiere mein gesamtes Gemüse-Saatgut nach Pflanzenfamilien. Wir bauen nämlich sehr, sehr viel verschiedenes Gemüse an, sodass es ziemlich lange dauern würde, wenn ich zum Beispiel die Möhre unter all den anderen Gemüsen raussuchen müsste.

          Deswegen haben in meiner Saatgut-Kiste alle Kohlgewächse eine eigene Kategorie, dann gibt es eine Kategorie für Leguminosen, eine für Nachtschattengewächse, eine für Doldenblütler … ich denke du hast das System verstanden. :)

          Und, jap, ich weiß, dass nicht jeder so verrückt ist und alle Pflanzenfamilien auswendig kennt. ;)

          Wenn dir die Pflanzenfamilien nichts sagen, kannst du dein Saatgut stattdessen natürlich auch anders ordnen. Du könntest eine Kategorie mit all deine Salaten oder mit all deinen Tomaten Samen anlegen! Oder du teilst deine Saatgut-Aufbewahrungsbox in “Fruchtgemüse”, “Blattgemüse”, “Wurzelgemüse”, “Blumen” usw. ein.

          Übrigens: Wenn du lieber Videos schaust als Texte zu lesen: Hier ist die YouTube-Version dieses Artikels!

          Das ist meine Saatgut-Aufbewahrungsbox

          Um meine Saatgut-Kiste in die Pflanzenfamilien zu unterteilen, bastele ich ich aus Pappe, die ich so ausschneide, dass sie in den Karton passen, mehrere Reiter.

          In der oberen Ecke notiere ich dann die Pflanzenfamilie, zum Beispiel “Leguminosen”.

          Wer mag, kann die Kartons noch mit bunter, gemusterter Pappe verschönern! :)

          Saatgut aufbewahren und sortieren

          Neben den typischen Pflanzenfamilien habe ich in meiner Saatgut-Kiste auch noch eine Kategorie mit dem Namen “Sonstige”. Denn ich baue in meinem Garten auch gerne Pflanzen wie Feldsalat oder Süßkartoffeln an. Und weil das die einzigen Vertreter aus ihren Familien sind, lohnt es sich kaum, für sie eine eigene Kategorie zu schaffen.

          Deswegen kommt der Feldsalat als Baldriangewächs und die Süßkartoffel als Windengewächs in die Kategorie „Sonstige“. ;)

          Wenn dann all mein Gemüse-Saatgut ordentlich in der Kiste einsortiert ist, kann ich gut organisiert in die neue Gartensaison starten und bin nicht ständig auf Saatgut-Suche! :)

          Saatgut aufbewahren und sortieren

          Saatgut richtig lagern

          Es ist ganz wichtig, dass du dein Saatgut immer dunkel, trocken und eher kühl lagerst.

          Kennst du diese kleinen Säckchen mit Silizium-Kugeln? Die liegen häufig mit in Schuhkartons bei und haben die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus ihrer Umgebung aufnehmen. Diese Silizium Kugeln schmeiße ich nicht weg, sondern packe sie immer mit zu meinem Saatgut.

          Der Deckel von meiner Saatgut-Kiste passt zum Glück gerade noch so obendrauf, sodass ich mein Saatgut wirklich dunkel lagern kann. Vielleicht sollte ich mir erstmal kein Saatgut mehr kaufen…. oder ich schau mich einfach nach einer zweiten Kiste um! ;)

          Wenn dein grüner Daumen schon kribbelt und du es kaum abwarten kannst, bald richtig lozulegen, dann schau dir gerne auch meinen Artikel über die 7 häufigsten Fehler beim Gemüse-Anziehen an – und wie du sie vermeidest!

          Saatgut aufbewahren und sortieren
          Wie lagerst du dein Saatgut am liebsten? Hast du ein spezielles System? Ich freue mich über deinen Kommentar! (:

          Selbstversorger-Garten

          Der “Gemüsegarten starten”-Onlinekurs öffnet seine Türen! :-)

          Jippiiieeh, es geht wieder los! Ab heute um zehn Uhr (also genau wenn dieser Post online geht) öffne ich nach fast einem Jahr wieder die Türen zu meinem „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs!

          Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal (absolut wundervolle!) Teilnehmer durch die Gartensaison begleitet und einen richtigen Narren daran gefressen. Es gibt nichts Schöneres, als im Sommer die ganzen tollen Garten- und Erntefotos zu sehen! Deswegen bin ich voller Vorfreude, dass es jetzt wieder losgeht! :)

          „Gemüsegarten starten“ ist ein Programm, mit dem ich euch durch das ganze Gartenjahr begleite. Ich zeige euch in über 50 professionell gefilmten Schritt-für-Schritt Videos, wie ihr einen pflegeleichten, üppigen und wunderschönen Gemüsegarten anlegt und was zu welchem Zeitpunkt in eurem Garten ansteht.

          Dieses Jahr ganz neu gibt’s neben den normalen Kursunterlagen auch das Gemüsegarten-Workbook, das den ganzen Kurs begleitet und dir dabei hilft, die besten Entscheidungen für deinen ganz individuellen Garten zu treffen.

          Und – auch super praktisch – wenn irgendwelche Fragen oder Probleme aufkommen, kannst du dir jederzeit unseren Rat einholen. :)

          Wenn du mehr wissen willst, einmal bitte hier entlang:

          Mehr Infos zum „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs!

          Gemüsegarten starten-Onlinekurs

          Acht Monate haben wir am neuen Kurs gefeilt, mit einem Team aus zeitweise bis zu sechs Personen (Videoschnitt, Grafikdesign, Lektorat usw.). Danke an alle, die mitgewirkt haben, besonders an Jacky, die super viel Herzblut in den Kurs gesteckt hat! ♥

          Ich bin absolut stolz, euch den Kurs endlich präsentieren zu können, und kann es nicht abwarten, zu sehen, wie sich die Teilnehmer-Gärten in den nächsten Monaten verändern werden! :)

          Vielleicht sehen wir uns ja gleich in Modul 1 wieder? :) Ich freue mich wie blöd auf euch!
          Marie

          Dieser Beitrag enthält Eigenwerbung. ;)

          Tomatensorten

          Die 5 besten Tomatensorten: alte, robuste, leckere Tomaten pflanzen!

          Es gibt sooo viele Tomatensorten da draußen und es ist immer gar nicht so leicht, sich bei dieser riesigen Auswahl zu entscheiden!

          Um es dir bei deiner Entscheidung leichter zu machen, möchte ich dir heute fünf Tomatensorten vorstellen, die wir immer, immer und immer wieder anbauen! ;)

          Diese fünf Tomatensorten sind allesamt sehr lecker (was meiner Meinung nach das wichtigste Auswahlkriterium ist), ertragreich und robust.

          Merke dir diesen Artikel auf Pinterest!

          Samenfeste Tomatensorten selber züchten

          Alle Tomatensorten, die ich dir hier vorstelle, sind samenfest!

          Das bedeutet, dass du deine eigenen Tomaten ganz einfach selber vermehren kannst! Die meisten Tomaten befruchten sich nämlich ausschließlich selber und daher kannst du sehr leicht Saatgut von deinen liebsten Tomatensorten nehmen, um sie jedes Jahr wieder anzubauen.

          Auf diese Weise bist du nicht mehr davon abhängig, jedes Jahr neues Saatgut kaufen zu müssen. :)

          Um herauszufinden, ob deine Tomatensorten samenfest sind, kannst du dir die Saatgut Tütchen nochmal genauer anschauen. Wenn hinter dem Namen der Tomatensorte ein „F1“ steht, dann ist das Hybrid-Saatgut, das du nicht ohne Weiteres im eigenen Garten vermehren kannst.

          Wenn du noch mehr darüber wissen möchtest, was es bei dem Kauf von Saatgut alles zu beachten gibt, bitte einmal hier entlang. ;)

          Nun geht es aber wirklich los! Also „Vorhang auf“ für meine fünf liebsten Tomatensorten!

          Tomatensorte #5: Celsior

          Auf Platz 5 im Tomaten-Ranking ist die Sorte “Celsior” gelandet!

          Diese baue ich aus einem ganz bestimmten Grund jedes Jahr sehr gerne an: Sie wirft nämlich besonders in der zweiten Hälfte der Saison, also von August bis Oktober, richtig viel Ertrag ab und gibt nochmal richtig Gas, während die anderen Sorten schon anfangen zu schwächeln!

          Viele Tomatensorten werden im Freiland früher oder später von Braunfäule befallen und sind deswegen oft schon im Spätsommer am Ende ihrer Lebenszeit angekommen…

          …aber gerade dann legt die sehr freilandgeeignete, rote Cocktailtomate “Celsior” erst richtig los! Und genau deswegen baue ich sie auch so gerne an! :)

          Leider habe ich letztes Jahr nicht von allen Sorten, die ich euch hier vorstelle, Bilder gemacht, deswegen beschreibe ich euch die Tomatensorten so gut, wie ich kann!

          Die roten Früchte sind etwa 12 g schwer und damit eher klein. Sie ist nicht die aller, allerleckerste Sorte im Gemüsegarten, aber definitiv saftig und geschmackvoll! Die Pflanzen sind mittelgroß und sehr wuchsfreudig!

          Dadurch, dass sie dich in der zweiten Saisonhälfte noch lange mit Tomaten versorgt, ist „Celsior“ eine super Ergänzung zu den anderen, früheren Tomatensorten in deinem Sortiment! ;)

          Pssst! Wenn du lieber Videos schaust als Texte zu lesen: Hier ist die YouTube-Version dieses Artikels:

          Tomatensorte #4: Ananastomate

          Den 4. Platz belegt tatsächlich eine gelbe Tomatensorte!

          Ich weiß nicht, ob dir das auch so geht, aber ich finde gelbe Tomaten oft eher langweilig im Geschmack.  Die haben nämlich meistens einen geringen Säuregehalt und kommen deswegen geschmacklich einfach nicht an die roten Tomatensorten ran!  Aus diesem Grund bin ich immer etwas zögerlich mit gelben Tomaten.

          Aber die gelbe „Ananastomate“ hat absolut was auf dem Kasten! ;) Das ist eine wunderschöne, gelbe, riesige Fleischtomatensorte, mit rötlichen Marmorierungen.

          Sie schmeckt super lecker und ist dazu auch noch sehr ertragreich! Genau deswegen ist sie meine absolute Empfehlung für dich, wenn du nach einer richtig guten gelben Tomatensorte suchst.

          Die „Ananastomate“ ist allerdings sehr wärmebedürftig und sollte am besten geschützt im Gewächshaus angebaut werden.

          Generell sind alle Tomaten dankbar für ein Dach über dem Kopf, doch während sich andere Tomatensorten auch im Freiland ziemlich gut behaupten können, steht die „Ananastomate“ viel lieber an einem geschützten, warmen Plätzchen.

          Tomatensorrten
          Tomatensorte “Ananastomate”

          Tomatensorte #3: Sibirisches Birnchen

          Und Platz Nummer 3 belegt eine Sorte, die durch das Haus-Tomaten -Projekt von Dreschflegel bekannt wurde.

          Dreschflegel ist eine Gemeinschaft von Züchtern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, samenfeste und alte Gemüsesorten zu erhalten und zu züchten.

          Für das Haus-Tomaten Projekt haben sie ihre Kunden dazu aufgerufen, selber vermehrte Tomatensorten bei Dreschflegel einzuschicken! Und dabei ist die Tomatensorte “sibirisches Birnchen” zutage gekommen. Diese ertragreiche Sorte produziert ganz viele kleine und sehr süße Tomaten, die tatsächlich aussehen wie kleine rote Birnchen. ;)

          Das „sibirische Birnchen“ ist super robust und daher auch gut fürs Freiland geeignet!

          Insbesondere wenn du kein Gewächshaus für deine Tomaten besitzt, kann ich dir diese Sorte sehr ans Herz legen. Sie ist eine besonders leckere Freiland-Tomate und du solltest die unbedingt mal in deinem Garten auszuprobieren!

          Tomatensorten
          Tomatensorte “Sibirisches Birnchen”

          Tomatensorte #2: Black Cherry

          Den 2. Platz belegt eine Tomatensorte, die du wahrscheinlich schon kennst! Es ist die beliebte Sorte “Black Cherry”!

          Das ist eine Cocktailtomate mit super leckeren kugelrunden kleinen Früchten. Sie hat einen lilafarbenen Überzug und erinnert damit an eine dunkle Kirsche. ;)

          Die “Black Cherry” ist eine sehr, sehr leckere Tomate und mit Abstand die ertragreichste Sorte in unserem Garten!

          Wir haben diese tolle Tomatensorte schon sehr erfolgreich im Freiland angebaut, auch wenn sie häufig nicht als Freilandsorte gelistet wird.  In unserem Garten hat sie sich jedoch als sehr robust erwiesen und wirklich wahnsinnig viele, super leckere Früchte produziert!

          Die Cocktailtomate “Black Cherry” ist daher auch eine absolute Empfehlung von uns und unterliegt der Nummer 1 wirklich nur minimal im Geschmack.

          Das war wirklich ein ganz knappes Rennen! ;)

          Tomatensorte #1: Zuckertraube

          Applaus für Platz Nr. 1! Die Tomatensorte „Zuckertraube“ ist wirklich die leckerste Sorte, die wir je in unserem Garten angebaut haben!

          Die „Zuckertraube“ ist eine super ertragreiche Cocktailtomate, die genauso schmeckt, wie ihr Name es vermuten lässt.  Sie produziert massenhaft kleine, rote Früchte, die einfach sagenhaft lecker sind!

          Am besten wächst diese Tomatensorte in einem Gewächshaus, aber auch im Freiland hat sie sich bei uns wacker geschlagen!

          Meine ganze Familie ist so begeistert von dieser Tomatensorte, dass sie mittlerweile von jedem aus meiner Familie angebaut wird, der einen Garten hat.

          Die „Zuckertraube“ ist definitiv meine liebste Tomatensorte und daher eine absolute Empfehlung! :)

          Übrigens:

          Wenn du deine Tomaten dieses Jahr selber anziehen möchtest, dann findest du hier einen Artikel über die Tomaten-Jungpflanzenanzucht!

          Tomatensorten
          Tomatensorte “Zuckertraube”

          Gemüsegarten-Pflanzplan

          Und falls du noch keinen eigenen Anbauplan für deinen Gemüsegarten erstellt hast, habe ich hier einen schon fix und fertig ausgetüftelten Pflanzplan für dich!

          In dem Pflanzplan habe ich die Fruchtfolgen bedacht und es wachsen nur Gemüse zusammen, die als Mischkultur-Partner auch wirklich gut miteinander funktionieren. Außerdem ist alles so getaktet, dass du kontinuierlich aus deinem Garten ernten kannst!

          Hier kannst du dich für den Pflanzplan eintragen:

          Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

          Trag dich hier ein und ich versorge dich rund ums Jahr mit meinen besten Gartentipps per Email. Und den Gemüsegarten-Pflanzplan gibt’s als Willkommensgeschenk obendrauf!

            Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

            Was sind deine liebsten Tomatensorten? Vielleicht hast du ja Tipps, welche gelben Tomatensorten noch besonders lecker sind? :)

            Gemüse pflanzen

            5 Raketen-Gemüse: Pflanzen und ruckzuck ernten!

            Die Beete sind bereit und du kannst endlich anfangen Gemüse zu pflanzen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Motivation noch riesengroß!

            Doch dann heißt es warten, warten, warten…

            Vom Pflanzen bis zur Ernte können bei einigen Gemüsen mehrere Monate vergehen!

            Ein Glück, dass es Gemüsearten gibt, die super schnell wachsen, sodass auch den ungeduldigen unter uns nicht die Puste ausgeht, bis die langsameren Gemüse in die Pötte kommen. ;)

            Besonders wenn du mit Kindern gärtnerst, ist es toll Gemüse zu pflanzen, bei denen zwischen Pflanzen und Ernte nicht so viel Zeit vergeht. Deswegen stelle ich dir heute fünf Gemüse vor, die ruckzuck erntereif sind!

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            Ich muss zugeben, dass ich im Garten oft vieeel zu ungeduldig bin und deswegen super gerne schnell wachsende Gemüse anbaue, sodass schon ganz bald eine erste Ernte ansteht.

            Also Bühne frei für die fünf Raketen der Gemüsewelt. :)

            Raketen-Gemüse #1: Radieschen

            Radieschen sind richtig flotte Kandidaten im Gemüsegarten! Es gibt Sorten, die schon nach einem Monat geerntet werden können und absolut unkompliziert wachsen.

            Deswegen ist der Anbau von Radieschen auch toll für das Kinderbeet geeignet!

            Um Radieschen zu säen, gibst du einfach alle 3 cm einen Samenkorn in die Erde. Danach bedeckst du diese noch mit einer 2 cm dicken Erdschicht und hältst sie ein paar Tage lang feucht. Nach drei bis fünf Tagen solltest du schon die ersten Pflanzen sehen können. :)

            Bei Radieschen ist es sogar wichtig, dass du nicht allzu lange mit der Ernte wartest. Wenn sie ihre typische Radieschen Größe erreicht haben, solltest du sie bald ernten und essen, weil Radieschen ziemlich schnell verholzen, wenn man sie im Beet vergisst.

            Du kannst Radieschen sogar anpflanzen, um Aussaat-Reihen von langsam wachsenden Gemüsen, wie den Pastinaken, zu markieren. Die Radieschen sind so schnell aufgenascht, dass sie die Pastinaken kaum stören können. ;)

            Pssst! Wenn du lieber Videos schaust als Texte zu lesen: Hier ist die YouTube-Version dieses Artikels:

            Raketen-Gemüse #2: Möhren

            Vielleicht überrascht es dich, aber auch einige Möhren Sorten werfen superschnell eine erste Ernte ab. Meine absolute Lieblingsorte für eine frühe Ernte ist die “Gonsenheimer Treib”.

            Wenn du diese Möhren schon ab Februar anbaust, dann kannst du sogar schon eine kleine Möhren Ernte einfahren, bevor das Sommergemüse in die Beete gepflanzt wird.

            Die geernteten Bund-Möhren sind zur Ernte etwa fingerdick und super, super lecker!

            Schnellstart in Sachen Gemüsegarten gefällig? :)

            Du hast Lust auf einen pflegeleichten, üppigen und super ertragreichen Gemüsegarten? Dann komm mit ins Gemüsegarten-Bootcamp! Ich habe einen Mini-Video-Kurs für euch erstellt, als “Kickstart” in die neue Gartensaison, indem ich Euch zeige, wie man einen Gemüsegarten anlegt und sein eigenes Gemüse anbaut.

            Die Teilnahme ist kostenlos und es erwartet euch noch dazu eine ganz tolle Gemeinschaft aus begeisterten Gemüsegärtnern und Gärtnerinnen.

            Das Bootcamp ist ein kleines Dankeschön vor mir für euch, um euch einen noch besseren Start ins neue Gartenjahr zu ermöglichen. :)

            Hier könnt ihr euch für das Gemüsegarten-Bootcamp kostenlos anmelden.

            Gemüse pflanzen

            Raketen-Gemüse #3: Garten-Salate

            Es gibt richtig viele tolle Salatsorten! Sie kommen in den unterschiedlichsten Farben und Formen daher und es bringt mir richtig Spaß, verschiedene Salate zu pflanzen und später bei der Ernte zu einen bunten Salat-Teller zusammenstellen.

            Und das Beste ist: Wenn du statt Kopfsalat Pflücksalat anbaust, wirft der auch superschnell erste Erträge ab!

            Bei der Aussaat solltest du bedenken, dass Salat ein Lichtkeimer ist. Deswegen dürfen die Samen nicht mit Erde bedeckt werden, sondern einfach nur oben aufliegen.

            Dann wird die Saat noch gut angegossen und die nächsten Tagen feucht gehalten, bis die ersten Salat Pflanzen aufgehen.

            Alle Salatsorten können auch easy-peasy als Pflücksalat angebaut werden. Dafür säst du den Salat einfach dichter aus, als wenn du Köpfe ernten möchtest.

            Wenn der Salat etwa 10 bis 15 cm hoch ist, schneidest du die Blätter 3 bis 4 cm über dem Boden ab. Auf diese Weise werden die Salate immer wieder neu zum Austreiben angeregt und bilden neue Blätter, sodass du sie bis zu fünfmal beernten kannst.

            Wir bauen im Winter immer die Salat Sorte „Baquieu“ an. Das ist eine ganz tolle Wintersalat-Sorte, die eigentlich runde Köpfe bildet. Wir bauen sie aber als Pflücksalat an und können dadurch den ganzen Winter über unseren eigenen Salat im Freiland ernten. Diese Salat Sorte kann ich wirklich nur empfehlen!

            Falls du Lust hast noch mehr darüber zu erfahren, welches Gemüse auch noch im Winter angebaut werden kann, bitte einmal hier entlang:

            24 Gemüse, die du im Winter anbauen kannst

            Raketen-Gemüse #4: Buschbohnen

            Auch die Buschbohnen gehören zu den Raketen-Gemüsen und werfen ruckzuck eine erste Ernte ab. Ich nutze Buschbohnen vor allem in der zweiten Saisonhälfte super gerne als Lückenfüller im Gemüsebeet, weil sie erst ausgesät werden können, wenn es draußen frostfrei ist.

            Doch wenn die Beete im Sommer nach und nach abgeerntet werden, dann können häufig noch Bohnen angepflanzt werden. So kannst du vor dem Winter noch mal eine zweite Ernte auf demselben Beet einfahren.

            Wenn du deine Buschbohnen regelmäßig beerntest, werden mehr Bohnen an deiner Pflanze wachsen. Außerdem sind die dann so richtig schön zart und knackig bei der Ernte. Es passiert nämlich ziemlich schnell, dass die Bohnen verholzen, wenn man sich zu lange Zeit mit der Ernte lässt.

            Gemüse pflanzen

            Raketen-Gemüse #5: Spinat

            Der Anbau von Spinat ist perfekt geeignet für ungeduldige Gärtner*innen, denn auch der wächst super, super schnell! Falls du jetzt die Nase rümpfst und dir denkst: “Bähh, Spinat, das schmeckt doch nicht” möchte ich dich herzlich einladen, unbedingt mal den Spinat aus dem eigenen Garten zu probieren!

            Diese zarte Gaumenfreude kann nämlich nicht mit dem Tiefkühl-Matsch aus dem Supermarkt verglichen werden. Mhh…Spinat-Lasagne aus frischem Spinat mit Schafskäse und Sahne …ohhh…göttlich!

            Für den Anbau von Spinat, kannst du ungefähr alle 3 bis 5 cm ein Samenkorn ablegen und mit ungefähr 2 cm Erde bedecken. Als nächstes wird die Saat noch angegossen.

            Wenn du den Spinat etwas enger säst, kannst du sehr früh besten Baby-Spinat ernten, der schmeckt noch zarter und feiner als der große. Den Anbau von Baby-Spinat kann ich für alle empfehlen, die auf eine schnelle Ernte aus sind!

            Generell ist Spinat ein super tolles Gemüse und ich möchte wirklich alle Spinat-Muffel unter euch dazu motivieren, das mal auszuprobieren. ;)

            Hol dir meinen Gemüsegarten-Pflanzplan!

            Wenn du noch keinen Pflanzplan erstellst hast, dann schaut dir gerne meinen Artikel über die Erstellung eines Pflanzplans an, da nehme ich dich an die Hand, damit du Schritt für Schritt deinen eigenen Pflanzplan erstellen kannst..

            Du kannst dir aber auch gerne meinen Pflanzplan runterladen, den habe ich schon erstellt, der ist fix und fertig ausgeklügelt, dann brauchst du nur noch rausgehen und losgärtnern und musst dir nicht den Kopf darüber zerbrechen.

            Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

            Trag dich hier ein und ich versorge dich rund ums Jahr mit meinen besten Gartentipps per Email. Und den Gemüsegarten-Pflanzplan gibt’s als Willkommensgeschenk obendrauf!

              Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

              Welche Raketen-Gemüse baust du in deinem Garten an? ;) Ich freue mich über dein Kommentar!

              Topinambur pflanzen anbauen ernten

              Der komplette Topinambur-Guide: Pflanzen, Anbauen & Ernten

              Kennst du Topinambur, diese knubbeligen, wahnsinnig teuren Knollen, die es manchmal in Feinkostgeschäften und Bioläden gibt? Topinambur, auch als Jerusalem Artischocke bekannt, schmeckt wie eine Mischung aus Kohlrabi, Artischocke und Kartoffel und soll auf Grund des Inulin-Gehalts sehr gesund sein.

              Topinambur anzubauen, ist absolut unkompliziert, denn diese Pflanze wächst quasi überall und suuuper üppig. Mit seinen gelben Blüten ist Topinambur auch richtig hübsch anzusehen und durch seine Wuchsfreudigkeit ist er eine tolle Pflanze für ungeduldige Garten-Anfänger.;)

              In diesem Artikel zeige ich dir, wie du Topinambur pflanzen, anbauen und am Ende natürlich ernten kannst.

              Topinambur pflanzen anbauen ernten
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              Als mehrjährige Staude wächst Topinambur bis zu 3 m hoch! Wir haben in unserem Garten eine Sichtschutzhecke aus Topinambur angelegt und konnten das ganze Jahr über laufend Knollen ernten, auch im Winter.

              Übrigens: Wenn du auf der Suche nach weiteren gelingsicheren Gemüsepflanzen bist, dann schau doch auch bei diesem Artikel vorbei:

              Gemüsegarten für Anfänger: 9 Gemüse, die jeder hinkriegt

              Die besten Topinambur-Sorten

              Die frühe Sorte „Sonnenstrauß“ verzweigt sich häufig und trägt viele Blüten, die auch gerne von Insekten angeflogen werden.

              Die später reife Topinambur-Sorte „Gute Gelbe“ ist sehr ertragreich und bildet dicke, schwere Knollen.

              Wie viel Topinambur soll ich pflanzen?

              10 Pflanzen pro Person reichen völlig aus.

              Gute Mischkulturpartner für Topinambur

              Durch seine Wüchsigkeit ist Topinambur ziemlich konkurrenzstark. Deswegen pflanze ich meine Topinambur nicht direkt ins Gemüse-Beet, sondern lieber zu anderen mehrjährigen Stauden und Sträuchern oder eben als Sichtschutzhecke an den Zaun.

              Als Mischkultur-Partner eignen sich Obststräucher, wie Himbeeren oder Johannisbeeren, aber auch Haselnuss-Sträucher oder Rhabarber. Achte aber darauf, dass die Mischkulturpartner noch genug Sonne abbekommen, wenn die Topinambur-Pflanzen ihre volle Größe erreicht haben. ;)

              Der ideale Standort für Topinambur

              Topinambur ist super pflegeleicht und hat keine großen Ansprüche an den Boden. Lediglich sehr schwere Böden mag Topinambur nicht so gerne, weil es dort zu Staunässe kommen kann. Ein sonniger Standort ist der Knolle am liebsten, aber sie wächst auch an einem halbschattigen Standort gut.

              Falls du auch so viele schattige Flecken in deinem Garten hast, findest du hier eine Liste mit Gemüsen, die auch im Schatten wachsen.

              Topinambur pflanzen anbauen ernten

              Es gibt eine Sache, die du über Topinambur wissen solltest…

              Wenn du nicht aufpasst, breitet er sich im ganzen Garten aus. Deswegen ist es sinnvoll, wenn du am Beetrand entlang eine Wurzelsperre eingräbst, um ihn in Zaum zu halten. Denn aus jedem noch so kleinen Wurzelstück entwickelt sich wieder eine Pflanze, und die Wurzeln alle auszugraben, ist so gut wie unmöglich.

              Oder man baut ihn gleich in großen Kübeln an, das funktioniert auch wunderbar. ;)

              Wann soll ich Topinambur pflanzen?

              Die Topinambur-Knollen können im Frühling oder im Herbst in die Erde gepflanzt werden. Wenn du deine ersten Topinambur-Knollen kaufen möchtest, dann beachte, dass viele Hersteller sie nur im Frühling anbieten, sodass du sie am besten zwischen März und April „zuschlägst“, solange es noch Pflanzgut gibt.

              Der Pflanzabstand beträgt 40 x 60 cm und die Pflanztiefe etwa 10 cm.

              Topinambur -Beete vorbereiten

              Bevor ich Topinambur pflanze, lockere ich den Boden gerne mit einer Doppelgrabegabel. Wenn ich viele Steine im Boden finde, dann sammle ich sie heraus, sodass sich die Knollen besser ausbreiten können.

              Topinambur anbauen: Die Pflege

              Alle paar Jahre kannst du das Topinambur-Beet lockern und mit Kompost anreichern. Im Spätherbst können die oberirdischen Pflanzenteile geschnitten und der Boden gemulcht werden.

              Ich lasse die abgestorbenen Stängel aber gerne bis zum nächsten Frühling stehen, sodass sie Insekten als Winterquartier dienen können.

              Kleiner Tipp: Wenn du deinen Topinambur-Bestand minimieren möchtest, dann kannst du die Topinambur-Knollen aushungern, indem du oberirdischen Pflanzenteile im Juni und dann nochmal im August abschneidest.

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              Wann ernte ich Topinambur?

              Du kannst Topinambur etwa ab Oktober ernten und dann bis in den Frühling hinein, solange bis die Pflanze wieder austreibt. Wenn du in einer sehr kalten Region wohnst, dann denke aber daran, dass sich eine Ernte der Topinambur-Knollen im gefrorenen Boden sehr schwierig gestaltet und du vor einer Frostperiode besser genug Knollen ausgräbst. ;)

              Du kannst deine Topinambur-Knollen bis zu 5 Monate lagern, wenn du sie schichtweise mit feuchter Erde oder feuchtem Sand in einen Behälter gibst und kühl lagerst.

              Kleiner Tipp: Die Knolle kann roh oder gekocht, mit oder ohne Schale gegessen werden.

              Schädlinge und Krankheiten von Topinambur

              Topinambur ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch ziemlich robust! Allerdings ist die Knolle auch bei Wühlmäusen sehr beliebt. Wenn also sehr viele Wühlmäuse in deinem Garten leben, dann lohnt es sich, über einen Anbau in Kübeln nachzudenken.

              Ansonsten findest du hier meine besten Tipps gegen Wühlmäuse. ;)

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              Wenn du Lust hast, noch mehr über den Anbau von Gemüse, Mischkultur und Co zu erfahren, dann hole dir doch meinen kostenlosen Gemüsegarten-Pflanzplan! Der Plan ist so ausgelegt, dass du das ganze Jahr über frisches Gartengemüse erntest und die Beete zu jedem Zeitpunkt optimal genutzt sind.

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                Hast du schon mal Topinambur gepflanzt? Wenn ja, wie hältst du deine Pflanzen im Schach? Ich freue mich über deinen Kommentar! (: