Alle Artikel mit dem Schlagwort: Selbstversorgung

Selbstversorger-Garten mit Ziegen

Unsere Erfahrungen als Selbstversorger

Wir versuchen, uns möglichst mit Obst, Gemüse, Eiern, Milch und Fleisch selbstzuversorgen. Nicht weil wir als Eremiten leben und uns vom Rest der Welt unabhängig machen wollen, sondern weil es so viel Spaß macht, an der frischen Luft einer wirklich sinnstiftenden Arbeiten nachzugehen – und zu wissen, dass das, was auf dem Tisch landet, wirklich, wirklich gut ist. Wir kennen die Geschichte hinter jedem Lebensmittel. Wir haben das, was wir essen, mit eigenen Händen erzeugt, und das fühlt sich einfach gut an. Die Jahreszeiten bestimmen den Alltag Ich liebe den Rhythmus der Jahreszeiten. Die Vorfreude im Frühling, wenn es endlich wieder warm genug ist, um mit der ganzen Familie an der frischen Luft zu arbeiten und den Garten zu bestellen. Dann die ersten eigenen Tomaten im Frühsommer, auf die wir so lange hin gefiebert haben und die so unvergleichlich viel besser schmecken als gekaufte. Das Klappern des Einkochkessels, der im Sommer und Herbst gefühlt ohne Unterbrechung auf dem Herd steht, um all den Überfluss, den der Garten abwirft, für den Winter haltbar zu machen. Und …

Selbstversorger-Leben Huhn

Selbstversorger-Leben: Meine tägliche Routine

Heute nehme ich dich mal mit und zeige dir, wie unsere Selbstversorgung genau aussieht, welche Aufgaben täglich anstehen und wie viel Arbeit unser „Selbstversorger-Leben“ wirklich macht. Viel Spaß beim Lesen! Selbstversorger-Leben: Meine tägliche Routine Morgens bei den Hühnern Morgens lasse ich als erstes die Hühner aus dem Stall, meistens sogar vor dem Frühstück. Nachts muss der Stall gut verriegelt werden, damit Füchse, Marder und Co. sich nicht an den Hühnern gütlich tun. Und wenn die Sonne aufgeht, dürfen die Hühner dann wieder raus. Es ist sehr friedlich, so früh am Morgen draußen zu sein. An schönen Tagen ist der Garten in goldenes Licht getaucht, es ist noch kühl und das Gras feucht vom Tau. Die Hühner sehen mich immer schon von Weitem und fangen aufgeregt an zu gackern, weil sie es kaum abwarten können, endlich wieder raus zu kommen. Wenn ich die Stalltür öffne, flattern sie nach draußen, drehen eine Runde um den Stall und hüpfen dann wieder rein, um sich in die Nestboxen zu begeben. Es ist, als hätten sie keine Ruhe, ihre Eier …

Selbstversorger-Garten planen

Selbstversorger-Garten planen: So erstellst du deinen 4-Jahres-Plan

Selbstversorgung aus dem eigenen Garten – geht das überhaupt? Jaaawohl! Ich halte es für durchaus realistisch, dass du es schaffst, in vier Jahren nur noch selbst angebautes Obst und Gemüse zu essen. Wie? Das zeige ich dir in diesem Artikel! Lass uns zusammen deinen Selbstversorger-Garten planen! Was brauchst du? Wenn du dein Obst und Gemüse möglichst selbst anbauen möchtest, solltest du zuerst einmal wissen, wie groß dein danach Bedarf ist. Danach richtet sich dann, wie groß dein Selbstversorger-Garten sein sollte und wovon du wie viel anbaust. Die einfachste Art, den Bedarf deiner Familie zu bestimmen, ist, für zwei oder drei Monate alle Einkaufszettel zu sammeln. Am Ende kannst du dann zusammenzählen, wie viele Möhren, Äpfel, Salatköpfe usw. ihr verspeist habt – und das auf ein Jahr umlegen. Wenn man sein Gemüse selbst anbaut, ist man natürlich von den Jahreszeiten abhängig. Erdbeeren gibt’s im Winter zum Beispiel nur in Marmeladenform und frische Tomaten erst frühestens ab Juni. Deswegen: Pass deine Einkaufsgewohnheiten doch jetzt schon an und kaufe regional und saisonal ein. So hast du ein viel …

Selbstversorger-Garten Fläche

Selbstversorger-Garten: Anlegen, Fläche, Was anbauen?

Heute gibt’s eine Tour durch unseren sommerlichen Selbstversorger-Garten. Ich zeige dir, was wir anbauen, welche Strategien wir beim Gärtnern verfolgen und wie viel Fläche man für die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse braucht. Unser Selbstversorger-Garten Aufteilung und Beete anlegen Unser Gemüsegarten besteht hauptsächlich aus einem großen ebenerdigen Beet, das von Wegen unterteilt ist. Dazu kommen drei Hochbeete und ein kleines Hügelbeet. Um die Beete anzulegen, haben wir ganz unterschiedliche Methoden ausprobiert, mit Abstand am besten funktioniert hat diese Methode. Zugegebenermaßen ist unser Garten zurzeit relativ vernachlässigt. Ich stecke nämlich im Endspurt mit der Arbeit an meinem „Obst und Gemüse haltbar machen“-Onlinekurs und verbringe jede freie Minute mit Videoschneiden, damit der hoffentlich bald fertig ist. :) Meiner Meinung nach zeichnet es einen guten Garten aber aus, dass er auch bei wenig Pflege eine üppige Ernte abwirft, und das tut unserer definitiv. Falls du Tipps suchst, wie du deinen Garten pflegeleichter gestalten kannst, um ihn auch mal getrost sich selbst zu überlassen, schau doch hier vorbei. Was wir anbauen Wir bauen fast unser gesamtes Obst und Gemüse …

Selbstversorgung im Winter

11 Tipps für die Selbstversorgung im Winter

Selbstversorgung im Winter – geht das überhaupt?! Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt. Sich den Sommer über mit frischem Obst und Gemüse aus dem Garten zu versorgen, ist gar nicht so schwer. Aber im Winter – was wächst da überhaupt? Wie funktioniert das mit der Selbstversorgung im Winter? Ist das nicht wahnsinnig einseitig? Nö, eigentlich nicht. Es gibt viele Wege, sich auch im Winter aus dem Garten und der Natur selbst zu versorgen. Und damit du eine bessere Vorstellung davon bekommst, wie das genau geht, will ich dir heute gerne einige davon vorstellen. Damit das auch klappt mit der Selbstversorgung im Winter, ist jetzt nämlich die beste Zeit, um das anzugehen. Und zwar zum Beispiel so: Gemüse und Kräuter im Winter ernten Es gibt eine ganze Reihe von Gemüsepflanzen, die man auch im Winter ernten kann. Rosenkohl zum Beispiel, Grünkohl, Haferwurz, Pastinaken, Asiasalate, Schwarzwurzeln, Winterlauch, Steckrüben, Wirsing, Postelein, Winterportulak, Feldsalat und noch viele mehr. Mit ein wenig Schutz durch Folien oder eine dicke Schicht Stroh kann man im Winter auch Rote Bete und Möhren …

Selbstversorger Tipps Selbstversorgung für Anfänger

Selbstversorgung für Anfänger – 10 Tipps um loszulegen

Ich freue mich immer riesig, wenn ich Emails von euch bekomme. Eine Frage ist dabei in den letzten Wochen so oft aufgekommen, dass ich ihr heute einen eigenen Artikel widmen möchte. Viele von euch sind Feuer und Flamme, Selbstversorger*innen zu werden, wissen aber nicht, wie und wo sie anfangen sollen und fragen nach Tipps. Wir alle sind in einem System aufgewachsen, das auf Abhängigkeit basiert. Ich meine, wir ziemlich gut darin, Essen einzukaufen, es selbst anbauen können aber die wenigsten. Wir können Backups, Screenshots und Selfies machen, aber kein Feuer. Wir können Zeit vor dem Fernseher totschlagen, aber ein Kaninchen töten für’s Mittagessen? WLAN finden wir überall, aber Essen finden im Wald? Wer kann das heutzutage schon noch? Und ganz ehrlich? Ich glaube, dass das fatal ist! Ich meine nicht, dass wir alle so leben sollen wie vor 200 Jahren – im Gegenteil. Aber wir sind dank unserer überspezialisierten Hightech-Gesellschaft so entfremdet, dass wir ohne Supermarkt schlichtweg nicht überlebensfähig wären. Das kann doch nicht das Ziel unserer Evolution sein. Aber – als die Kinder des …

Was ist eigentlich Permakultur? So ganz konkret?

Permakultur ist irgendwie ein schwammiger Begriff, mit dem ich lange Zeit nicht viel anfangen konnte. Ich meine, Permakultur ist doch naturnaher Anbau mit Mischkultur und Mulchbeeten, Lebensräume für Nützlinge schaffen schaffen und sowas. Aber ist das nicht, was jeder naturverbundene Gärtner tut? Sind wir alle Permakulturisten? Klar hört man immer mal hier und da etwas von Permakultur, aber was bedeutet das konkret? Ihr seht schon: Ich hatte was die Permakultur angeht einigen Klärungsbedarf. Also habe ich mir einen Stapel Bücher aus der Uni-Bibliothek geholt, um die Frage zu klären: Was ist Permakultur? So ganz konkret. Das habe ich herausgefunden: Das sind einige konkrete Ansätze, die ich mitgenommen habe. Permakultur ist ein ganzheitliches Konzept zwischen Mensch und Natur, heißt es. Und dass dabei Nachhaltigkeit und Miteinander im Fokus stehen, nicht Profitgier und Konkurrenz. Hört sich eigentlich ziemlich gut an, oder? Sind wir Permakulturisten? Ist das, was wir machen, jetzt Permakultur oder nicht? Diese Frage zu beantworten, ist mir auch nach meiner Recherche nicht besonders leicht gefallen. Klar, wir denken und arbeiten in Kreisläufen, wir schützen unseren Boden und …

Selbstversorgung-Ohne-Geld

Selbstversorgung ohne Geld? Von wegen!

Als Selbstversorger versuchen wir, Dinge, die wir andernfalls kaufen würden, selbst zu machen. Das fühlt sich nicht nur sehr, sehr gut an, sondern spart auch eine Menge Geld ein. Ironischerweise haben wir durch unsere Selbstversorgung aber auch hohe Ausgaben: Werkzeug zum Beispiel, eine Getreidemühle, Gärtöpfe, Saatgut, Einkochzubehör, Zäune, die Tierarztkosten, evtl. Futter und Baumaterial oder ein Spinnrad, von den Preisen von einem Grundstück oder Hof ganz zu schweigen. Oder das Auto, das gekauft und unterhalten werden muss, weil man plötzlich mitten in der Pampa wohnt und der Bus – wenn man Glück hat – nur alle zwei Stunden fährt. Und ab 19 Uhr oder am Wochenende überhaupt nicht. Wie kann man das beides unter einen Hut kriegen? Auf der einen Seite ein einfaches und freies Leben führen und auf der anderen Seite die insbesondere zu Beginn hohen Anschaffungskosten stemmen? Ich bin schon öfter über Webseiten gestolpert, auf denen beschrieben wird, wie man sich seine Selbstversorgung ohne Geld aufbaut. Natürlich hört es sich toll an, von jetzt auf gleich ohne Geld alles selber zu erzeugen. Aber …

Wolle spinnen mit dem Spinnrad

Wolle spinnen mit dem Spinnrad

Auf der Liste der Dinge, die ich bei einem Wohnungsbrand mitnehmen würde, steht mein Spinnrad ziemlich weit oben. Ich habe es jetzt seit vier Monaten und bereits die unterschiedlichsten Garne damit gesponnen. Spinnen ist definitiv zu einem Hobby geworden und ich bin regelrecht süchtig. Kleidung herzustellen, gehört für mich zur Selbstversorgung dazu. Deswegen habe ich mich wie ein kleines Kind gefreut, als das Spinnrad endlich ankam. Ich liebe es, wenn Selbstversorger-Aufgaben Spaß machen. Es gibt genug Dinge, die ich nicht gerne tue (ausmisten, meeh…). Umso toller ist es, wenn man an einer Aufgabe so viel Freude hat. Selbstversorgung soll schließlich nicht in Selbstgeißelung enden, sondern in erster Linie Spaß machen. Bald wird es Herbst und die warmen Pullover sollen fertig sein, wenn es kalt wird. Deswegen bin ich gerade fleißig am Spinnen. Wenn man noch nie an einem Spinnrad gesessen hat, können die einzelnen Schritte ganz schön überwältigend wirken. Im Grunde ist es aber ganz einfach. Deswegen gibt es heute eine Übersicht darüber, welche Schritte nötig sind, um aus roher Schafwolle ein strickfertiges Wollknäuel zu …

Wenn Selbstversorgung zu viel Arbeit macht

Ich werde oft gefragt, ob es nicht unglaublich viel Arbeit macht, sich selbst zu versorgen. Manche Menschen können es sich nicht erklären, wieso ich stundenlang in meinem Garten schufte, wenn es das alles auch ganz bequem im Supermarkt zu kaufen gibt. Es scheint ein weit verbreitetes Bild zu sein, dass Selbstversorgung beschwerlich, hart und unbequem ist. Auf der anderen Seite gibt es im Internet auch eine Menge Menschen, die einem weißmachen wollen, es sei super einfach, sich selbst zu versorgen, und dass man dafür quasi nichts tun müsse. Meiner Erfahrung nach ist beides Unsinn. Wie aufwändig deine Selbstversorgung ist, hängt stark davon ab, in welchen Bereichen du dich selbst versorgen willst:Reicht es dir, einen Gemüsegarten zu haben, oder möchtest du auch Getreide, Öl, tierische Produkte, Medizin etc. selbst herstellen?Machst du dein eigenes Feuerholz und bekommst dein Wasser über einen Brunnen oder eine Quelle?Stellst du auch Alltagsgegenstände, Kleidungsstücke und andere Textilien her?Woher beziehst du deinen Strom?All das hat einen großen Einfluss darauf, wie aufwändig deine Selbstversorgung letztendlich ist, aber auch, wie autark und resilient du sein wirst. Fall nicht darauf herein, wenn jemand behauptet, du …