Garten, Selbstversorgung
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So startest du deinen 3h/Woche-Selbstversorger-Garten!

Selbstversorger-Garten

Du denkst, ein Selbstversorger-Garten, der genug Obst und Gemüse für eine Familie abwirft, macht unglaublich viel Arbeit?

Dann kann ich dich beruhigen!

Ich baue das Obst und Gemüse für meine Familie fast komplett selbst an und brauche dafür im Schnitt nicht mehr als drei Stunden pro Woche. Das funktioniert also gut neben Vollzeitjob, Studium, Familie und all den anderen schönen Dingen im Leben. :)

Aaaber, das war nicht immer so. Als blutige Garten-Anfängerin habe ich ungefähr 15 Stunden in der Woche gebraucht, um unseren Selbstversorger-Garten zu bewirtschaften. Erst in den letzten Jahren, seit ich unsere Garten-Techniken radikal geändert habe, ist der Garten so pflegeleicht geworden.

Deswegen möchte ich dir heute einen Einblick in meine Reise zum pflegeleichten Gemüsegarten geben und dir meine besten Tipps verraten, wie du deinen Selbstversorger-Garten genauso pflegeleicht gestaltest.

Selbstversorger-Garten
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So sieht unser Selbstversorger-Garten aus

Wir begärtnern ungefähr 300 Quadratmeter Beetfläche, die auf zwei Gärten aufgeteilt sind, und wir haben zwischen 10 und 15 Obstbäumen, die wir pflegen und beernten. Yep, das ist insgesamt schon ein ganz schön großer Garten. ;)

Einige von euch waren daher ganz erstaunt, dass es uns wirklich nur drei Stunden pro Woche kostet, um den Garten zu bewirtschaften und das ganze Obst und Gemüse für unsere Familie selber anzubauen.

Das war wie gesagt nicht immer so! Am Anfang kannte ich diese ganzen Anbautechniken, die ich heute verwende, nämlich noch gar nicht und der Zeitaufwand war ungefähr 5x so groß – obwohl unser Garten damals noch um einiges kleiner war.

Dieser riesige Stundenunterschied zeigt sehr deutlich, dass es super wichtig ist, dass man mit Struktur gärtnert und sich überlegt, wie man einen Garten pflegeleicht gestalten kann. Da spart man sich super viel Arbeit!

Wir müssen in unserem Garten mittlerweile kaum noch gießen und kaum noch jäten. Wir haben eigentlich gar kein Unkraut mehr in unserem Selbstversorger-Garten, außer wenn mal Unkrautsamen von außen eingeflogen kommen. Die flugfähigen Samen mit den Schirmchen, wie die des Löwenzahns, können sich natürlich schon ansiedeln.

Aber wir haben alle unsere Beete so angelegt, dass von unten, also von der ehemaligen Wiese, gar kein Unkraut mehr hochkommen kann. Unsere Kompostbeete bleiben jahrelang Unkraut frei, ohne dass man großartig etwas machen muss.

Kleiner Tipp: Solange die Unkräuter, wie der Löwenzahn, noch klein sind, dauert das Jäten nur ein paar Minuten im Monat und das Ganze ist erledigt. Es lohnt sich also, wenn man da einfach ein bisschen hinterher bleibt. ;)

Am Anfang war es wirklich hart!

Ich muss ganz ehrlich sagen:

Am Anfang hat mich unser riesiger Selbstversorger-Garten sehr überfordert. Ich habe immer das Gefühl gehabt, der Garten wächst mir über den Kopf und ich komme überhaupt nicht hinterher. Wir hatten auch keinen Wasseranschluss im Garten, das heißt, wir mussten jeden Tropfen Wasser in einem Kanister dahinschleppen – und das war dann immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wasserknappheit war ein großes Problem…

Pssst: Wenn du lieber Videos schaust als Texte zu lesen: Hier ist die YouTube-Version dieses Artikels:

Die Entwicklung des 3 Phasen Garten-Systems

Das Wasser hat vorne und hinten nicht gereicht und überall ist Unkraut gewachsen. Ich wusste überhaupt nicht mehr, wie ich das Gemüse in dem Dschungel noch erkennen soll! Das war so schade, denn ich habe so viel Spaß an meinem Garten, aber ich hatte einfach nicht die Zeit, 15 Stunden die Woche hinterher zu sein und ständig auf den Knien durch die Beete zu robben.

Deswegen habe ich es mir damals zur Mission gemacht, herauszufinden, wie man den Gemüsegarten pflegeleichter gestalten kann.

Also habe ich Bücher gewälzt und YouTube-Kanäle durchgesuchtet. Ich habe in der Uni – ich studiere ökologische Landwirtschaft – ganz gezielt an Vorlesungen teilgenommen, wie man einen Garten möglichst pflegeleicht gestalten kann. Ganz viele Ideen habe ich auch aus der Permakultur übernommen.

Und dann habe ich all die unterschiedlichen Methoden ausprobiert, miteinander verglichen, miteinander verbunden und so mein eigenes Garten-System entwickelt, das darauf ausgelegt ist, dass das Ganze reibungslos funktioniert, und zwar möglichst ohne Gießen und ohne Jäten.

So habe ich mein “3 Phasen Garten-System” entwickelt. Wenn du in meinem Onlinekurs “Gemüsegarten starten” angemeldet hast, dann kennst du das natürlich schon. Das ist das System, nach dem wir gärtnern, und daraus will ich euch jetzt fünf Tipps vorstellen, die wirklich super, super gut dabei helfen, einen Garten pflegeleicht zu gestalten.

Los geht’s! :)

Tipp 1: Gärtnern ohne Umgraben – schont Boden und Rücken ;)

Ein ganz großer Punkt, warum unser Garten so pflegeleicht ist, ist dass wir ohne Umgraben gärtnern. Wir haben in unserem Selbstversorger-Garten wirklich nicht einen Zentimeter umgegraben, obwohl wir alles komplett auf der Wiese neu angelegt haben!

Wenn du deinen Boden nicht umgräbst, dann bleibt die natürliche Bodenschichtung erhalten, und das hilft einem dabei, den Boden auf natürliche Art und Weise aufzubauen und das Bodenleben zu fördern. So zerstörst du deinen Gartenboden nicht, sondern verhilfst diesem riesigen Organismus unter deinen Füßen am Ende zu einer größeren Fruchtbarkeit!

Auch das Unkraut wird unterdrückt, wenn du nicht mehr umgräbst. Denn wenn man umgräbt, dann gräbt man zwar die Unkräuter, die oben wachsen, nach unten, aber ein normaler Gartenboden hat ein quasi unerschöpfliches Potenzial an Unkrautsamen. Also gräbt man dann auch immer wieder Samen von unten nach oben, die dann anfangen zu keimen und – schwupps! – hat man wieder den ganzen Garten voller Unkraut. ;)

Deswegen achte ich immer darauf, dass der Mutterboden unberührt bleibt. Das heißt, ich wende niemals den Boden nach oben, das ist nämlich für alle Beteiligten am besten. ;)

Ich weiß nicht, ob ihr euch mit Bodenlebewesen auskennt. Es gibt ganz, ganz, ganz viele unterschiedliche Bodenlebewesen. Einige sind zum Beispiel für die Nährstoffkreisläufe super wichtig und es lohnt sich, diese Lebewesen im Biogarten zu fördern!

Dabei sind die Lebewesen teilweise auf ganz unterschiedliche Bodenschichten spezialisiert. Es gibt zum Beispiel Regenwürmer, die nur in der obersten Streuschicht leben und sich dort von abgestorbenen Pflanzengewebe ernähren. Dann gibt es aber auch noch die tief grabenden Regenwürmer, zu denen gehört der bekannte Tauwurm (Lumbricus Terrestris), der seine Röhren bis zu 3m in die unteren Bodenschichten gräbt.

Wenn man nun den Boden umgräbt, dann schichtet man die obere Schicht nach unten und die untere Schicht nach oben, und dann werden viele Lebewesen im Boden gestört! Die Regenwürmer, die in der Streuschicht leben, finden auf der Bodenoberfläche keine Streu mehr vor und die Gänge des Tauwurms werden beim Umgraben jedes Mal wieder zerstört!

Anstatt dem Bodenleben also ein Massengrab zu schaufeln, macht es viel mehr Sinn, ihre Lebensräume zu erhalten!

Du siehst, es gibt viele Gründe, warum es super sinnvoll ist, auf das Umgraben zu verzichten. Mit meiner liebsten Beet-Anlege-Technik ist das zum Glück auch gar kein Problem und du kannst eine Wiese ruckzuck in ertragreiche Gemüsebeete verwandeln.

Wir arbeiten bei dieser Methode mit viel Kompost, was den Beeten zu einen ordentlichen Fruchtbarkeitsschub verhilft, Unkraut unterdrückt und eben auf natürliche Art und Weise hilft, den Boden aufzubauen.

Ich kann gar nicht genug betonen, wie arg uns diese Beet-Anlege-Technik, die wir hier verwendet haben, geholfen hat!

Pssst: Komm ins Gemüsegarten-Bootcamp 2020!

Deswegen habe ich mir überlegt, euch den Start ins Gartenjahr möglichst zu erleichtern und euch das Gartensystem zu zeigen, das ich entwickelt habe.

Und um euch dabei noch besser an die Hand nehmen zu können, veranstalte ich ganz bald ein Gemüsegarten-Bootcamp! Das ist ein kleiner, kostenloser Mini-Kurs für den du dich sehr gerne anmelden kannst. :)

Der Mini-Kurs ist in drei Videos aufgeteilt, die ich euch dann nach und nach freischalte. Diese kleinen Kurse bringen mir immer so riesigen Spaß, weil dabei auch immer eine ganz tolle Gemeinschaft von ganz vielen Garten-Freunden entsteht. Ich freue mich super, super arg, wenn du beim Gemüsegarten-Bootcamp mit dabei bist!

Hier kannst du dich für das Gemüsegarten-Bootcamp anmelden!

Tipp 2: Ein gut durchdachter Pflanzplan

Hihi, ich weiß, ich rede die ganze Zeit nur vom Pflanzplan. ;) Aber das ist etwas, was mir selber super hilft, den Garten zu strukturieren, wenn ich genau weiß, wann ich was wo pflanze.

Ein Pflanzplan hilft mir auch dabei, den Garten möglichst effizient zu nutzen.

Man kann nämlich auch in einem kleinen Garten super viel ernten und hat damit natürlich viel weniger Flächen zu managen und generell viel weniger Aufwand. Aber dann muss man dafür sorgen, dass die Beete zu jedem Zeitpunkt optimal genutzt werden und das ganze Jahr über immer was drauf wächst, was man ernten kann. Sobald das eine geerntet ist, rückt gleich das andere Gemüse nach, sodass das wirklich ein fliegender Wechsel ist. :)

Das ist der eine Punkt, warum es so wichtig ist, sich über einen Pflanzplan Gedanken zu machen. Der zweite Punkt ist, dass man sich richtig viele Krankheiten und Schädlinge ersparen kann, die einem im Garten wirklich den letzten Nerv rauben können, indem man zum Beispiel eine gute Fruchtfolge einhält und auf gute Mischkultur-Partner achtet.

Und der dritte Punkt, warum ein Pflanzplan Arbeit spart, sind die gebündelten Aussaaten. Ich plane immer so, dass ich möglichst viele Gemüse an einem Tag aussäe und die dann an einem Aufwasch abgehandelt habe. Auf diese Weise habe ich möglichst wenig Aufwand damit, meinen Selbstversorger-Garten zu bestellen.

Ich plane also zum Beispiel an einem Tag die Aussaat von Möhren, Radieschen, Knollensellerie und Rote Bete, alle auf einmal. Also berücksichtige ich die gebündelten Aussaaten auch gleich schon in meinem Pflanzplan, so ist es später ganz klar, was zu tun ist.

Wenn ihr noch kein Pflanzplan erstellt habt, dann schaut euch gerne meinen Artikel über die Erstellung eines Pflanzplans an, da nehme ich euch an die Hand, damit ihr Schritt für Schritt euren Pflanzplan erstellen könnt. Das geht ihr einfach mit mir zusammen durch und am Ende haltet ihr euren fertigen Pflanzplan in den Händen.

Ihr könnt euch aber auch gerne meinen Pflanzplan runterladen, den habe ich schon erstellt, der ist fix und fertig ausgeklügelt, dann braucht ihr nur noch rausgehen und losgärtnern und müsst euch nicht den Kopf darüber zerbrechen.

Hol dir den Gemüsegarten-Beispielplan!

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    Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

    Tipp 3: Direktsaat statt Anzucht

    Mein nächster Tipp ist es, möglichst viele Gemüse direkt ins Beet zu säen. Es gibt Gemüse, bei denen es sehr sinnvoll ist, sie im Haus vorzuziehen. Die haben nämlich dann einen Wachstumsvorsprung, wenn man sie auspflanzt. Aber wann immer es möglich ist, versuche ich, Gemüse direkt ins Beet zu säen.

    Das hat den Grund, dass Gemüse, die ihre Wurzel gleich direkt im Beet entfalten können, ein viel tieferes Wurzelsystem entwickeln, als die Pflänzchen, die ganz lange in einem kleinen Topf eingepfercht waren, wo sich die Wurzeln um sich selber kräuseln. ;)

    Es ist nämlich erwiesen, dass Gemüse, die gepflanzt wurden, auch später nochein viel schwächeres Wurzelsystem haben als die, die direkt ins Beet gesät werden. Deswegen können die „gepflanzten Pflanzen“ einfach nicht so tiefe Bodenschichten erschließen und sich da nicht so viel Wasser und Nährstoffe rausholen.

    Das bedeutet, sie sind abhängiger davon, dass wir sie öfter mal gießen! Wir wollen ja aber versuchen, möglichst aufs Gießen zu verzichten, wenn die Pflanzen einmal aus dem Gröbsten raus sind.

    Nachdem die Jungpflanzen gepflanzt wurden, gießen wir noch ein paar Mal, bis die Wurzeln wirklich angewachsen sind im Boden und danach bekommen die gar kein Gießwasser mehr. Außer wenn es mal hart auf hart kommt, was aber eigentlich so gut wie nie vorkommt.  

    Von da an versuchen wir, es den Pflanzen abzugewöhnen, dass sie gegossen werden müssen, und da ist es sehr, sehr hilfreich, wenn die von selber schon ein sehr tiefes Wurzelsystem entwickelt haben.

    Aus diesem Grund versuche ich immer, immer, immer wenn es möglich ist, Gemüse direkt ins Beet zu säen, statt sie im Haus vorzuziehen.

    Das spart auch noch nebenbei sehr viel Arbeit, weil die Jungpflanzen-Anzucht natürlich auch wieder Zeit kostet. ;)

    Selbstversorger-Garten

    Tipp 4: Verwöhn dein Gemüse nicht zu arg! ;)

    Damit meine ich, dass es ist nicht so schlau ist, auch wenn es heiß und trocken ist, jeden Tag zu gießen. So feuchtest du den Boden nämlich immer nur oberflächlich an. Deine Gemüse bekommen zwar regelmäßig Wasser, aber das Wasser durchdringt den Boden gar nicht so tief.

    Und die Pflanzen bilden ihre Wurzeln da, wo sie Wasser bekommen.

    Das heißt, sie bilden ihre Wurzeln dann in den oberen Bodenschichten und haben gar keine Intention, wirklich tief zu wurzeln und sich selber Wasser aus den tieferen Bodenschichten zu erschließen. Deswegen werden sie abhängig davon, dass sie immer wieder dieses Gießwasser bekommen, das du ihnen jeden Tag oder alle paar Tage gibst.

    Das heißt, wenn ich mal gieße, dann einmal richtig viel, sodass der Boden ganz tief durchtränkt ist und die Pflanzen auch den Grund haben, wirklich tief mit dem Wasser runter zu wurzeln und sich selber Wasser zu erschließen. Zwischen diesen Gießzeiten ist es völlig in Ordnung, wenn die Pflanzen auch mal einen kleinen Trockenheitsstress haben, der sie dazu anregt, für sich selber zu sorgen.

    Tipp 5: Je mehr Mulch, desto besser! ;)

    Packe ganz, ganz, ganz viel Mulch auf deine Beete! Ich bin ein super Fan vom Mulchen und das hat tausend Gründe:

    Mein wichtigster Grund ist, dass es den Boden vor Verdunstung schützt, yep, hier sind wir schon wieder beim Thema gießen. Denn wenn wir auf unseren Beeten diese Mulchdecke nicht hätten, dann würden wir aber sowas von gießen müssen. ;)

    Das ist wirklich das, was den riesigen Unterschied macht! Ich habe nämlich dieses Jahr meinen Küchengarten nicht gemulcht, weil ich einfach mal ausprobieren wollte, was für einen Unterschied es wirklich macht.

    Und der Unterschied war enorm!

    Wenn ich hier nicht gegossen hätte im Sommer, dann wäre hier nichts gewachsen. Auf unserem Acker, im Vergleich zum Küchengarten, haben wir überhaupt nicht gegossen, nicht einmal beim Säen. Also wir haben dann, weil wir da keinen Wasseranschluss haben, wirklich darauf geachtet, dass wir immer nur säen, wenn es gerade regnet.

    Die Pflanzen sind aufgegangen, weil es dann eine Periode lang feucht war. Danach haben wir überhaupt nicht mehr gegossen und trotzdem super viel geerntet. Wir hatten noch nie so viele Kartoffeln und so viel Kürbis, wie wir dieses Jahr auf dem Acker geerntet haben. Und das komplett ohne zu gießen, einfach durch eine dicke, dicke, dicke Mulchschicht und natürlich durch die fantastischen Kompostbeete.

    Stichwort: Komm ins Gemüsegarten-Bootcamp, dann zeige ich dir wie das geht. ;)

    Mulch bringt noch viel mehr tolle Aspekte mit sich, zum Beispiel schützt er den Boden vor Erosion, also vor Wind und Wasser, so schnell wird der Boden nicht weggeschwemmt oder weggeweht.

    Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Bodenlebewesen immer was zu futtern haben. Der Mulch verrottet nach und nach zu Kompost, das baut den Boden bzw. die Bodenstruktur auf. Außerdem leistet der Mulch einen Beitrag zur Pflanzenernährung!

    Also es gibt ganz, ganz, ganz viele Gründe, warum es sinnvoll ist, einen Selbstversorger-Garten zu mulchen. Und nachdem dieses Jahr hier ohne Mulch im Küchengarten so viel aufwändiger war, bin ich super froh, dass jetzt ein neues Jahr angebrochen ist, dass mein Experiment zu Ende ist und dass ich da jetzt so viel Mulch drauf kippen kann, wie nur irgendwie geht. ;)

    Wenn du mehr über das Mulchen erfahren möchtest, dann bitte einmal hier entlang!

    Selbst in einem heißen Sommer, wenn es wochenlang nicht geregnet hat, kann ich den Mulch zur Seite ziehen und ein bisschen mit den Händen in der Erde wühlen, die darunter liegt – und die ist immer noch feucht! Egal ob es wochenlang staubtrocken war, ob wir nur Temperaturen über 30 Grad hatten, ihr wisst ja, wie die letzten Sommer so waren. ;)

    Es ist unglaublich, was diese Mulchschicht ausmacht! Also mulcht euren Garten! Wirklich! Ich bin auf jeden Fall eine absolute Mulchfanatikerin. :)

    Wenn du wissen möchtest, wieviel Zeit unsere Selbstversorgung mit Hühnern, mit Ziegen, mit Brot backen und so weiter insgesamt kostet, also nicht nur der Garten, dann schau dir gerne meinen letzten Artikel an.

    Da liste ich auf, wie viele Stunden pro Woche uns welche Aufgaben kosten. Das ist spannend für alle, die das ausprobieren wollen, also die mehr in Richtung Selbstversorgung gehen wollen:

    Wie viel Arbeit macht Selbstversorgung? Unsere Erfahrungen als Selbstversorger!

    Wie viel Arbeit macht dein Selbstversorger-Garten? Was sind deine besten Zeitspar-Tipps? Ich freue mich über deinen Kommentar!

    4 Kommentare

    1. Keller,Ruth sagt

      Hallo Marie,
      vielen Dank für die vielen Tipps von Dir -Du machst einem richtig Mut .
      Nur weiss ich leider nicht, wo man das ganze Mulchmaterial hernehmen soll?
      Ganz lieben Dank für die Zeit,die Du für Deine Videos verwendest.
      Lieben Gruß
      Ruth

    2. Anna-Lena sagt

      Hey Ruth,
      Ich habe auf eBay Kleinanzeigen holzhacksel , Pferdemist etc gefunden manche Anbieter sind sogar zuvorkommend und ‘liefern’ wenn man keinen Anhänger hat. Versuch es doch mal in deiner Umgebung
      LG Anna-Lena

    3. Christine Nowak-Heller sagt

      Hallo Marie, ich bin fast süchtig auf deine Seite. Danke für die vielen Tipps, sind echt genial. Du sprichst von Pflanzplan- ich schaff das nicht. Meine Pflanzen brauchen meist 3x so lang als sie sollten- bis die Samen aufgehen, bis sie erntereif sind- sowohl die gekauften als auch die selber gezogenen.
      Hast du da einen Rat für mich.
      Grüß dich
      Christine

      • Admin sagt

        Hallo Christine,

        danke für deinen lieben Kommentar. Hast du schon mal versucht deine Samen vorzukeimen? Das kann ihnen einen kleinen Kickstart geben und sie kommen schneller in die Puschen. ;)

        Wohnst du in einer kalten Region z.B. in den Bergen? Dann würde ich die Wochen, die dein Gemüse länger braucht, einfach bei der Planung schon draufschlagen.

        Viele Grüße,
        Jacky
        >Gemüsegarten-Coach<

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