Garten, Gemüsegarten, Pflanzplan erstellen
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Anbauplan erstellen: So wächst dein Gemüsegarten mit System

Mischkultur, Fruchtfolge, Vor-, Haupt- und Nachkultur … Das klingt das erstmal nach vielen Knoten im Hirn und Chaos im Beet? Wer zum ersten Mal einen Anbauplan erstellen will, hat schnell das Gefühl, es gäbe tausend Regeln und genauso viele Möglichkeiten, etwas “falsch” zu machen. Dabei ist ein Anbauplan vor allem eine Orientierung. Er hilft, den Gemüsegarten so zu strukturieren, dass der Boden gesund bleibt, die Pflanzen kräftig wachsen und du über viele Monate hinweg ernten kannst – win-win also!

Damit das gelingt, braucht es keinen komplizierten Masterplan. Es reicht, die Gartensaison in sinnvolle Schritte zu zerlegen und diese nacheinander zu planen. So erstellst du einen Anbauplan, der zu dir und deinem Garten passt. Los geht’s!

Inhaltsverzeichnis
Warum ein Anbauplan so viel verändert
Hol dir deinen Gemüsegarten-Anbauplan!
Schritt 1: Mach deinen Garten auf dem Papier sichtbar
Schritt 2: Leg den Standort so fest, dass er zu deinem Alltag passt
Schritt 3: Wähl Gemüse, das du wirklich essen willst
Schritt 4: Plan die Fruchtfolge ein, damit dein Boden gesund bleibt
Schritt 5: Nutze Mischkultur, damit deine Pflanzen sich unterstützen
Schritt 6: Hol mehr aus deinen Beeten raus – mit Vor- und Nachkultur
Schritt 7: Sorg dafür, dass du nicht alles auf einmal erntest

Warum du einen Anbauplan erstellen solltest

Ein Anbauplan bringt dir neben gesunden Pflanzen vor allem eins: Ruhe. Du triffst Entscheidungen nicht in der Hektik des Frühjahrs, sondern mit Weitblick. Dadurch planst du gezielter, verschwendest weniger Platz, und du bekommst viel schneller ein Gefühl dafür, wie dein Garten “tickt”.

Außerdem schützt du mit einem guten Anbauplan deinen Boden. Wenn du jedes Jahr dieselben Pflanzen am selben Ort anbaust, laugst du den Boden einseitig aus und machst es Krankheiten und Schädlingen leicht. Mit Fruchtfolge und sinnvoller Beetnutzung baust du dir stattdessen ein System auf, das von Jahr zu Jahr stabiler wird. Genau das wollen wir ja: weniger Stress, mehr Ernte und einen Garten, der trägt, statt viel Arbeit zu machen.

Hol dir deinen Gemüsegarten-Anbauplan!

Wenn du bei der Anbauplanung wirklich alles beachten möchtest, dann kann das am Anfang durchaus mal zu rauchenden Köpfen führen.

Wenn du keine Zeit oder Lust hast dir deinen eigenen Anbauplan zu erstellen oder einfach ein bisschen Inspiration brauchst, wie so ein Anbauplan aussehen kann, dann sicher dir hier einfach den fix und fertigen Wurzelwerk-Anbauplan:

Schritt 1: Mach deinen Garten auf dem Papier sichtbar

Los geht’s mit dem Anbauplan erstellen! Aber bevor du Gemüse gedanklich hin- und herschiebst, brauchst du erstmal einen Überblick über deinen Arbeitsbereich. Zeichne dir deinen Garten als einfachen Grundriss auf. Trag vorhandene Beete ein und markiere, wo Wege sind oder sein sollen. Du musst dafür nichts schön zeichnen, es geht nur darum, dass du es vor dir siehst.

Wenn du Beete neu planst, ist eine Breite von ungefähr 1,20 m super praktisch. Du kommst dann von beiden Seiten an alles ran, ohne ins Beet zu treten. Wenn du mehr Fläche hast, teile sie lieber in mehrere schmale Beete auf, mit kleinen Wegen dazwischen. Das fühlt sich im Alltag viel entspannter an als ein riesiges Beet, bei dem du ständig denkst: “Wie soll ich da hinten bitte noch hinkommen?”

Marie gärtnert mit Anbauplan

Schritt 2: Leg den Standort so fest, dass er zu deinem Alltag passt

Klar, Gemüse mag Sonne, guten Boden und Windschutz. Aber dein Garten muss nicht perfekt sein, damit du erfolgreich bist. Schau dir einfach an, was realistisch ist. Wo kommst du gut hin? Wo bist du schnell mal eben draußen? Je näher du am Haus bist, desto häufiger machst du kleine Handgriffe nebenbei und kannst außerdem schnell mal was ernten. :)

Wenn du keinen idealen Standort hast, ist das kein Drama, dann planst du das einfach mit ein: In einem halbschattigen Garten wachsen bestimmte Kulturen genauso gut wie im Vollsonnenbeet. Dein Anbauplan hilft dir dabei, genau diese Stärken zu nutzen, statt gegen die Bedingungen zu kämpfen.

Schritt 3: Wähle Gemüse, das du wirklich essen willst!

Dein Anbauplan wird nur dann langfristig funktionieren, wenn du Gemüse anbaust, das du gern isst. Deshalb: Schreib dir zuerst eine Liste mit allem, worauf du wirklich Lust hast. Und wenn du Anfänger bist, dann mach dir den Einstieg leicht. Du musst nicht gleich mit den „Diven“ im Gemüsebeet starten.

Diese Gemüseliste wirst du dann gleich im nächsten Schritt auf deine Beete und das Jahr verteilen. Denn ein guter Anbauplan berücksichtigt nicht nur die Beetaufteilung, sondern auch das Timing.

Viele Gemüsearten sind übrigens ziemlich robust und geben dir auch am Anfang schnelle Erfolgserlebnisse. Außerdem hilft es dir, wenn du grob überlegst, wie viel Platz du dem einzelnen Gemüse geben willst. Vielleicht merkst du dabei, dass du für Salat gar nicht riesig Fläche brauchst, aber Bohnen oder Zucchini sollen bei dir wirklich regelmäßig auf den Teller. Genau so wird dein Anbauplan alltagstauglich.

Kohlpflanze

Schritt 4: Plan beim Anbauplan erstellen die Fruchtfolge ein, damit dein Boden gesund bleibt

Sicher hast du schon das ein oder andere Mal von der Fruchtfolge gehört? Die Profis nutzen für die Planung ihrer Fruchtfolge die Anbaupausen der einzelnen Gemüsefamilien, aber wir fangen heute erstmal mit dem Nährstoffbedarf an. Das ist ein super sinnvoller und nicht ganz so komplizierter Einstieg in die Gartenplanung.

Du teilst dein Gemüse dafür nach Nährstoffbedarf ein: Starkzehrer, Mittelzehrer und Schwachzehrer. Das ist wichtig, weil nicht jede Pflanze gleich viele Nährstoffe aus dem Boden zieht.

Starkzehrer wie Kohl oder Tomaten brauchen einen besonders gut versorgten Boden. Mittelzehrer kommen mit weniger aus, und Schwachzehrer sind die genügsamen Kandidaten. Wenn du diese Reihenfolge im Anbauplan abbildest, nutzt du die Nährstoffe im Boden sinnvoll, statt jedes Jahr an derselben Stelle “alles rauszuziehen”.

Praktisch heißt das für dich, dass du teilst deinen Garten in drei Bereiche einteilst: einen für Starkzehrer, einen für Mittelzehrer und einen für Schwachzehrer. Und im nächsten Jahr wandern die Gruppen weiter. Das klingt erstmal wie ein kleines Spiel, ist aber einer der größten Hebel für langfristig gute Ernten und ein richtig sinnvolles Gartensystem

Im Onlinekurs ‚Gemüsegarten starten‘ bekommst du für die Fruchtfolge eine noch genauere Methode an die Hand: Die Anbaupausen der einzelnen Gemüsefamilien, mit denen du Krankheiten super vorbeugen kannst. Aber fang ruhig erst mal mit dem Nährstoffbedarf an und taste dich langsam an deinen Anbauplan heran.

Gemüsegarten Anbauplan erstellen

Schritt 5: Nutze Mischkultur, damit deine Pflanzen sich unterstützen

Wenn du weißt, wo Stark-, Mittel- und Schwachzehrer stehen, geht’s ans Feintuning, oder auch an die gute Nachbarschaft: Wer steht neben wem? Denn Pflanzen können sich gegenseitig richtig gut unterstützen, oder sich eben im Weg stehen.

Mischkultur ist in deinem Anbauplan wie ein kleines Schutzsystem. Manche Kombinationen helfen, Schädlinge fernzuhalten, weil Duftstoffe verwirren oder Nützlinge angelockt werden. Der Klassiker ist die Kombination aus Möhren und Zwiebeln, um die Möhrenfliege abzuhalten.

Andere Kombinationen machen dir das Leben schwer, weil beide Pflanzen genau denselben Platzbedarf haben oder sich gegenseitig ausbremsen. Wenn du dir hier ein paar gute Partnerkombis merkst und in deinen Plan einbaust, merkst du schnell: Der Garten läuft ruhiger, ohne dass du mehr machen musst.

Schritt 6: Hol mehr aus deinen Beeten raus – mit Vor- und Nachkultur

Viele Beete stehen lden Großteil des Jahres leer. Und genau da kannst du mit deinem Anbauplan richtig viel rausholen. Tomaten ziehen zum Beispiel erst nach den Eisheiligen ins Beet. Bis dahin kannst du dort schon längst Salat oder Radieschen ernten. Und wenn du deine Frühkartoffeln im Sommer erntest, ist das Beet nicht “fertig”, sondern es wird erst richtig spannend, weil du noch eine Nachkultur setzen kannst.

Dein Anbauplan wird viel effektiver, wenn du diese Zeitfenster mitdenkst. Du brauchst dafür kein perfektes System, sondern nur die Idee: Wann ist das Beet wirklich belegt – und wann könnte da noch etwas Schnelles rein? So kommst du oft auf zwei oder sogar drei Ernten pro Beet, ohne mehr Fläche zu brauchen.

Reiche Ernte dank gutem Anbauplan

Schritt 7: Sorg dafür, dass du nicht alles auf einmal erntest

Vielleicht kennst du das: Erst wächst ewig nichts, und dann ist plötzlich alles gleichzeitig reif. Genau hier hilft dir deine Anbauplanung auch: Wenn du schon jetzt weißt, welches Gemüse du wann erten willst, kannst du bestimmte Kulturen in z.B. monatlichen Abständen aussäen und staffelst so deine Ernte automatisch.

Beim Erstellen deines Anbauplans solltest du also auch den Kalender im Blick haben. Recherchiere am besten, wie lange deine Wunschgemüse das Beet belegen und wann und wie oft du sie gerne ernten würdest. So kannst du die perfekten Aussaatzeitpunkte planen, um immer wieder zu ernten.

Gerade bei Gemüse, das du regelmäßig isst, lohnt sich das. Statt einer einzigen großen Salatwelle planst du mehrere kleine Sätze über die Saison verteilt. Die Angaben auf dem Saatguttütchen reichen als Orientierung völlig aus um zu wissen, wann du was säen kannst. Trag dir einfach grob in deinen Anbauplan ein, wann du nachsäst. Damit machst du dir deinen Gartenalltag deutlich entspannter und erntest rund ums Jahr.

Merk dir diesen Artikel!

Hast du nach dem Anbauplan erstellen noch Lust, weiter zu schmökern? Dann findest du hier mehr Lektüre für deinen Gemüsegarten:

Eisheilige: Wann sie sind und was es danach im Garten zu tun gibt

Fruchtfolge – dein Guide zum perfekten Gartenplan!

Gemüsegarten anlegen in 11 Schritten

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deinem Garten! Welches Gemüse willst du dieses Jahr anbauen? Und wie weit bist du dem Erstellen deines Anbauplans schon? Lass gern einen Kommentar da!

Dieser Beitrag gehört zur Wurzelwerk GmbH und enthält Werbung für unsere eigenen Produkte und Partnerprodukte.

158 Kommentare

  1. Madlen sagt

    Hallo Marie,
    ich hab das ganze Gärtnern zwar krob verstanden aber kann ich es mir auch leichter machen?
    Und zwar das ich meine 4 Beete komplett in Mischkultur mache und über den Winter mit Gründüngung die Beete für die neue Saison vorbereiten kann?

    • Sabrina von Wurzelwerk sagt

      Hallo Madlen,

      wenn du deine 4 Beete einfach als Mischkultur anlegst, ist das eine super Grundlage. Achte dabei darauf, dass sich die Pflanzen gut vertragen. Mischkultur bringt schon viel Balance rein.

      Und über den Winter Gründüngung einzusäen ist ebenfalls eine tolle Idee! Sie schützt den Boden, lockert ihn, reichert ihn mit Nährstoffen an – und du musst weniger jäten. Perfekt also für eine entspannte Vorbereitung auf die nächste Saison!

      Liebe Grüße!
      Sabrina von Wurzelwerk

  2. Stefan G. sagt

    Moin Marie,
    auch ich hätte Interesse am Anbauplan.
    Dieses Jahr das erste Hochbeet gebaut :-) und gesehen, die Planung kann zur Wissenschaft werden :-)
    Viele Grüße
    Stefan

    • Kristina von Wurzelwerk sagt

      Moin Stefan! ?
      Wie schön, dass du jetzt mit deinem ersten Hochbeet durchstartest – und ja, du hast absolut recht: Die Beetplanung kann zur kleinen Wissenschaft werden… muss sie aber nicht! ?
      Schau mal in dein E-Mail-Postfach, da sollte dein Pflanzplan schon auf dich warten. Er hilft dir, ganz entspannt und mit System ins Gartenjahr zu starten – auch ohne Doktortitel in Beetlogistik. ?
      Viel Spaß beim Gärtnern und liebe Grüße
      Kristina von Wurzelwerk ?

  3. Martina Guggi sagt

    Hallo!
    Meine Frage betrifft Erbsen und Bohnen: laut mischkultur Plan mögen die sich nicht.
    Aber im Anbau Plan Monat Mai sind Erbsen neben Buschbohnen zu finden.

    Wie ist das gemeint?

    Lg Martina

    • Katja sagt

      Hallo Martina,

      ja das ist so eine Sache und die kann einen schonmal verwirren ;) zunächst einmal sind die Pflanzenfamilien mit ihren Anbaupausen wichtig. Zweitrangig sind dann die Mischkulturpartner zu betrachten. Manchmal ist es nicht möglich, beides perfekt zu beachten aber das ist ok. Wenn du es ganz genau wissen möchtest und noch tiefer in das Thema Mischkultur (und überhaupt in alle Themen rund um den Gemüsegarten) dann schau‘ dir doch mal unseren „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs an ;) vielleicht ist der ja was für dich!

      Viele Grüße,
      Katja von Wurzelwerk

  4. Antonia sagt

    Liebe Marie, bei mir klappt das mit dem Plan für dieses Jahr leider auch nicht ? bist du bereit den nochmal zu senden?

    • Katja sagt

      Hallo Toni,

      klar, kein Problem – du hast Post von uns ;)

      Viele Grüße,
      Katja on Wurzelwerk

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Liebe Sonja,
      schau nochmal in deinem Posteingang. ;) Jetzt sollte er da sein!

      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  5. Tabea sagt

    Hallo liebe Marie,
    ich sitze gerade an unserem ersten Gartenplan. Nun fällt mir auf, dass ich eigentlich fast nur Mittelzehrer anbauen möchte. Wie gehe ich jetzt damit um, dass ich die Beetfolge dennoch die nächsten Jahre gut einhalten kann?

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hallo Tabea,
      das ist gar nicht schlimm – das Wichtigste ist, dass du nicht an einer Stelle immer wieder dieselbe Pflanzenfamilie anbaust. :)
      Ein tolles Gartenjahr mit einer dicken Ernte wünsche ich dir!
      Liebe Grüße
      Katrin

  6. Katharina sagt

    Hi Marie
    eine echt klasse Seite hast du und wertvolle Tipps. Ich bin für die neue Saison hochmotiviert habe jedoch ein kleines Problem:
    In meinem Garten treiben sich Wühlmäuse herum. Hast du Tipps wie ich die kleinen süßen Tierchen von meinem Beet fern halten kann?

  7. Henfling, Andrea sagt

    Hallo Marie,

    Ich würde gern den Pflanzplan anfordern, habe es schon mehrfach versucht, funktioniert leider nicht. Ich bin sehr froh dass ich deine Seite gefunden habe, du gibst so viele tolle Tipps. Bin Anfängerin im Garten.

    Ich bedanke mich schonmal für den Pflanzplan.

    Viele Grüße Andrea

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Huhu Andrea,
      er sollte nun in deinen Mails sein! :)
      Ich wünsche dir weiterhin gaaanz viel Spaß im Garten (und mit Wurzelwerk ;) ).

      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  8. Izabela sagt

    Hi Marie,

    Als blutige Anfängerin in Sachen Garten bin ich froh über die Entdeckung deiner Seite. Danke für die tollen Tipps, Erklärungen und die Hilfe in Form von fertigen Plänen.

    Mit lieben Grüßen Izabela

  9. Melanie sagt

    Hallo Marie, ich habe aus Platzgründen nur ein Hochbeet, kann ich denn im nächsten Jahr das gleiche Gemüse anbauen oder muss ich einen speziellen Dünger zuführen damit dass dann funktioniert?

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Hallo Melanie,
      du kannst dein Hochbeet prima in verschiedene Zonen aufteilen und so die Fruchtfolge einhalten. ;)
      Ganz liebe Grüße und viel Spaß
      Franzi von Wurzelwerk

  10. Ida Farkas sagt

    Liebe Marie,

    deine Seite ist ein Fach klasse!
    Ich hatte noch nie einen Garten, werde aber ab morgen :)) den Schlüssel für mein Häuschen in Spanien, Valencia Provinz bekommen. da gibt’s auch einen kleinen Garten…sicher sieht hier der Zeitplan des ganzen etwas anders aus. Kannst du mir einen Tipp geben was ich hier wann sahen kann/ muss? Einfache alles 2 Monate vorschieben: )

    vielen lieben Dank,und frohes Gärtnern
    Ida

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Liebe Ida,
      oh, das hört sich aber spannend an! :)
      An deiner Stelle würde ich im ersten Jahr einfach ein bisschen experimentieren und dabei akribisch Gartentagebuch führen ;) So kannst du ganz schnell deinen neuen Garten und die klimatischen Bedingungen kennenlernen! :)
      Ganz viel Spaß dir dabei!
      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  11. Christiane sagt

    Huhu Marie,
    Schade, ich hätte gern den Pflanzplan bekommen, leider kommt bei mir nichts an.

    • Saskia Wurzelwerk sagt

      Hallo Christina, na sowas! Ich habe es dir gerade nochmal zusenden lassen, hat es geklappt? Sonst schau mal in deinen Spam Ordner, obs da gelandet ist? Wenn es gar nicht klappt, melde dich gern bei unserem technischen Support, das kriegen wir hin! (marie@wurzelwerk.net)
      Liebe Grüße,
      Saskia von Wurzelwerk :)

  12. Saskia sagt

    Hallo liebe Marie,

    ich finde es mega, was du in den letzten Jahren alles auf die Beine gestellt hast. Ich begleite dein Tun schon lange :-)

    Ich würde gerne 3 Felder bepflanzen:
    Stark-
    Mittel-
    Schwachzerrer
    Gründung

    Und dann immer roulieren. Nun habe ich aber gelesen, dass Pflanzen gleicher oder ähnlicher Familien nicht roulieren dürfen (Hülsenfrüchte, Doldenblütler, Korbblütler, Kreuzblütler). Und ich habe mir doch schon so schöne Beete (stark; mittel; schwach) zusammengestellt mit einer hohen Artenvielfalt und da wird immer irgendwo im Beet eine Hülsenfrücht, Doldenblütler, Korbblütler, Kreuzblütler verarbeitet/ gesät worden sein.

    Bitte liebe Marie, erläutere das bitte einmal.

    Es ist doch so schon alles konfus genug ;-)

    Viele liebe Grüße und bleib gesund

    Saskia aus Schwerin MV

    • Malin von Wurzelwerk sagt

      Huhu Saskia,
      danke dir für deine Nachricht :) Kannst du noch einmal sagen, was genau du mit roulieren meinst? Es ist ganz normal, dass der Anbauplan am Anfang ganz schön Kopfzerbrechen bereitet :)
      Liebe Grüße
      Malin von Wurzelwerk

  13. Kerstin sagt

    Hallo liebes Wurzelwerk Team,
    Ich habe mir dieses Jahr deinen Aussaatkalender runtergeladen.
    Was ich nicht verstehe, warum im Beet 6, Buschbohnen und Erbsen zusammen sind, obwohl sie doch „schlechte Nachbarn“ sind.
    Oder vertragen sich nur Buschbohnen mit Erbsen?
    Vielen Dank für die tollen Tipps und freue mich auf eure Hilfe!
    Grüße

  14. Nette sagt

    Liebe Marie,
    ich konnte mir endlich den Traum eines Gemüsegartens erfüllen und habe nun auch für dieses Jahr einen Plan erstellt. Dein Artikel war sehr hilfreich, vielen Dank dafür!
    Ich habe einen Vorschlag und eine Frage für/an Dich:
    Tatsächlich habe ich im Internet Ausschau nach einer Tabelle gehalten, die auflistet, was passt und was nicht. Es ist gut zu wissen, dass Gemüse, Kraut, Blume A zu B und C passt, aber wenn dann B und C nicht passen, wird es kompliziert, eine Tabelle ist da hilfreich.
    Meine Frage gilt dem Pflanzplan im kommenden Jahr: wie schaffst Du das? Ich habe fünf Beete und schon heute das Gefühl, ich kann kein Gemüse aus Beet 1 in eines der anderen Beete setzen, da immer ein Gemüse unverträglich sind. Greift hier das Motto „Fünfe grade lassen“?

    Noch mal vielen lieben Dank, Deine Tips und Tricks sind einfach nur toll!

    • Malin von Wurzelwerk sagt

      Huhu Nette,
      das Wichtigste ist, dass du die Fruchtfolge einhältst. Marie legt mehr mehr auf die Fruchtfolge als auf die Mischkultur – und den perfekten Anbauplan gibt es schlichtweg nicht. Es ist natürlich toll, wenn sich Gemüse gegenseitig ihre Schädlinge vom Hals halten oder Nährstoffe und Wasser aus verschieden tiefen Bodenschichten ziehen können, aber wenn sie „nur“ normale Beetnachbarn sind, die sich nicht begünstigen, ist das manchmal auch okay. :)
      Liebe Grüße
      Malin von Wurzelwerk

  15. Myriam sagt

    Liebe Marie,
    beudetet Starkzehrer auch gleich Hauptkultur? und Mittelzehrer = Vor- und Nebenkultur? es scheint mir fast so, aber ich wuerde gerne sicher gehen.
    Danke.

    • Malin von Wurzelwerk sagt

      Huhu Myriam,
      Starkzehrer und Schwachzehrer beschreiben den Nährstoffbedarf einer Pflanze, um schön kräftig wachsen zu können. Starkzehrende Gemüse brauchen viele Nährstoffe und also eine zusätzliche Düngung in Form von verdünnter Brennnesseljauche, Bio-Flüssigdünger, Kleepellets oder ähnlichem. Schwachzehrende Gemüse musst du in der Regel nicht extra düngen. :)
      Liebe Grüße
      Malin von Wurzelwerk

  16. Lia sagt

    Hallo liebe Marie,
    ich hab mich letztes Jahr an deinen Plan gehalten. Kann ich im zweiten Jahr einfach alles ein Beet weiter schieben oder wie hast du es gedacht gehabt?
    (Oder muss ich jetzt doch alles nachlesen (was Schwach-, Mittel- und Starkzehrer ist..)?
    Ich hoffe sehr, du hattest ein einfaches Prinzip überlegt… Ganz liebe Grüße und vielen Dank ?

    • Malin von Wurzelwerk sagt

      Huhu Lia,
      ja ganz genau, der Gedanke mit dem Plan ist, dass du die Beete jedes Jahr rotierst, sodass die Gemüse, die im letzten Jahr auf Beet 1 standen, in diesem Jahr auf Beet 2 kommen usw. :)
      Liebe Grüße
      Malin von Wurzelwerk

  17. Daniela sagt

    Hallo liebe Marie,
    Ganz begeistert studiere ich deine Seite und erarbeite gerade einen Pflanzplan für meine zwei kleinen Hochbeete.
    Eine Frage hätte ich zu den „Zehrer-Typen“:
    Ich habe ganz enthusiastisch eine Art Komposter in meine Beete mit eingebaut, also pro Beet zwei Abwasserrohe mit Löchern, in die ich Bioabfälle zum Kompostieren werfe (hatte das mal auf irgendeinem ÖR Sender gesehen). Hast du eine Idee, wie ich das am besten nutze, wenn ich in einer Saison nur Mittel- und Schwachzehrer anbauen will? Am besten nix reinwerfen? ?
    Ich kann so gar nicht einschätzen, wie groß überhaupt der Dünge-Effekt ist…
    Vielleicht hast du da ja schon Erfahrung mit. Würde mich über deine Einschätzung freuen :)
    Liebe Grüße,
    Daniela

  18. sindy sagt

    Hallo. Kannst du mir ein gutes buch empfehlen wo alles wichtige über gemüse anbauen drin steht? zb. welches gemüse man wann aussäht, welches man vorzieht, wie man die pflanzen dann pflegt (triebe abschneiden?) Welche ansprüche die pflanzen haben, mischkultur anlegen usw

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