Garten, Gemüsegarten, Pflanzplan erstellen
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Wie du einen Anbauplan für deinen Gemüsegarten erstellst + Beispielplan

Mischkultur, Fruchtfolge, Vor-, Haupt- und Nachkultur… Wenn man einen Anbauplan erstellen will, gibt es so viel zu beachten. Das kann einen als Anfänger erstmal überfordern. Wann soll ich was wo pflanzen und wie sorge ich dafür, dass das Gemüse auch dann reif ist, wann ich es essen will?!

Es ist höchste Zeit, dass wir uns mit diesen Fragen beschäftigen und einen Anbauplan für die kommende Gartensaison erstellen. So kompliziert, wie es erstmal scheint, ist das nämlich gar nicht. Wenn du die Schritte einen nach dem anderen durchgehst, ist der Pflanzplan schnell erstellt.

Psssst: Für alle, denen das trotzdem zu viel Arbeit ist, habe ich einen Gemüsegarten-Beispielplan erstellt, den du dir herunterladen und 1:1 in deinem Garten umsetzen kannst.

Ganz unten auf dieser Seite kannst du dich für den Beispielplan eintragen.

Sind die Stifte gespitzt? Dann los! :)

Pflanzplan erstellen
Merk dir diesen Artikel!

Gemüsegarten planen

Als erstes solltest du dir den Grundriss deines Gartens aufzeichnen. Falls schon Beete da sind, trag sie ein. Wenn du neue Beete anlegen willst: 1,20 m ist eine gute Breite, damit du das Beet später von beiden Seiten aus gut erreichen kannst.

Wenn du eine größere Beetfläche anlegen möchtest, solltest du sie auch in 1,20 m breite Abschnitte einteilen, zwischen denen jeweils ein schmaler Weg verläuft. So gehst du sicher, dass du von allen Seiten bis in die Mitte kommst, ohne dich zu verrenken.

Standort festlegen

Bevor man einen neuen Gemüsegarten anlegt, muss man sich natürlich einmal überlegen, wo er hin soll. Die wichtigsten Kriterien, um den Standort festzulegen, sind:

  • Nähe zum Haus
  • Sonne
  • guter Boden
  • ebenes Gelände oder leichter Südhang
  • Windschutz

Vielleicht findest du keinen Standort, der alle Kriterien zu 100% erfüllt. Das macht nichts! Selbst wenn du dein Gemüse in einem dunklen Hinterhof anbauen möchtest, gibt es immer noch einige Pflanzen, die auch im Schatten wachsen. Wenn du das bei deiner Gartenplanung berücksichtigst, hast du bestimmt trotzdem jede Menge Spaß am Gärtnern. :) Mach einfach das Beste aus dem was du hast.

Wenn du den Standort festgelegt hast, kannst du gleich anfangen und die Beete anlegen. Es ist noch nicht zu spät, neue Gemüsebeete für dieses Jahr anzulegen, die du sofort bepflanzen kannst. Wenn du wissen willst, wie du Beete super schnell und ohne Umgraben anlegen kannst: Hier geht’s zur Anleitung.

Hast du alle Beete (egal ob sie schon da sind oder du sie noch anlegen willst) in den Grundriss eingezeichnet? Super, weiter geht’s!

Welche Pflanzen soll ich anbauen?

Ganz klar: die, die du gerne isst. Und wenn du Anfänger bist, vor allem Pflanzen, die unkompliziert und robust sind. Kräuter, Salat, Mangold, Zucchini, Rote Bete, Radieschen, Knoblauch, Topinambur, Bohnen oder Lauch machen normalerweise kaum Probleme und eine dicke Ernte ist so gut wie sicher.

Mach dir eine Liste der Pflanzen, die du dieses Jahr anbauen möchtest, und schreib dir auch auf, wie viel Fläche du für die Gemüsearten jeweils einplanst. Wenn du wissen willst, wie du den Gemüsebedarf deiner Familie ermittelst und wie viel Fläche du für deinen Selbstversorgergarten brauchst, hol dir doch meinen Anfänger-Guide Selbstversorgung starten – da habe ich alles Schritt für Schritt erklärt.

Fruchtfolge planen

Die verschiedenen Gemüsearten stellen unterschiedliche Ansprüche an Boden und Düngung. Es gibt Starkzehrer wie Tomaten oder Kohl, die viele Nährstoffe brauchen, Mittelzehrer wie Möhren oder Rote Bete und Schwachzehrer wie Erbsen oder Bohnen, die einen viel geringeren Nährstoffbedarf haben.

Wenn man in einem Beet Starkzehrer anbauen möchte, sollte man den Boden gut vorbereiten, Kompost einarbeiten und die Pflanzen düngen. Im zweiten Jahr kann man im selben Beet dann Mittelzehrer anbauen, die weniger Nährstoffe brauchen und von den Düngergaben aus dem ersten Jahr profitieren. Im dritten Jahr folgen dann die Schwachzehrer.

Anbauplan erstellen Gemüsegarten

Du solltest deinen Garten also in drei Bereiche einteilen: einen für die Stark-, einen für die Mittel- und einen für die Schwachzehrer. Diese drei Gemüsegruppen wechseln sich nacheinander ab und wandern jedes Jahr eine Abteilung weiter, sodass du die Nährstoffe optimal nutzen kannst.

So verhinderst du auch, dass sich Pflanzenkrankheiten in deinem Garten ausbreiten. Wenn du jedes Jahr das gleiche Gemüse auf demselben Flecken Land anbauen würdest, würde der Boden einseitig beansprucht und Krankheiten und Schädlinge, die es auf diese Gemüseart abgesehen haben, hätten freie Bahn.

Als nächstes solltest du also die Pflanzen, die du anbauen möchtest, in drei Gruppen einteilen: Stark-, Mittel- und Schwachzehrer. Hier findest du eine Liste, in der du ablesen kannst, zu welcher Gruppe die einzelnen Gemüsearten jeweils gehören.

Dann legst du fest, welche Gruppe wo in deinem Garten wachsen soll. Der Teil, in dem du die Starkzehrer anbauen möchtest, kann eine Extra-Portion Kompost vertragen.

Mischkultur

Du weißt jetzt, in welchem Teil deines Gartens welche Pflanzen wachsen werden. Dann geht es als nächstes darum, festzulegen, wie du die einzelnen Gemüsearten am besten anordnest. Einige Pflanzen profitieren nämlich davon, wenn sie nebeneinander wachsen, und andere können sich überhaupt nicht ausstehen.

Gemüsegarten Anbauplan erstellen

Das Ganze nennt sich Mischkultur. Die Mischkultur ist eine tolle Möglichkeit, Schädlinge auf natürliche Weise fernzuhalten. Das typische Beispiel sind Möhren und Zwiebeln: Die Möhre sendet Duftstoffe aus, die die Zwiebelfliege verwirren, und der Duft der Zwiebel hält die Möhrenfliege auf Abstand.

Du nimmst dir also jeden der drei Bereiche in deinem Garten vor und schaust, ob die Pflanzen, die dort wachsen sollen, sich gegenseitig unterstützen könnten. Eine Liste zu den wirksamsten Mischkulturpartnern findest du hier.

Wenn du Pärchen von Pflanzen findest, die nebeneinander wachsen sollten oder die sich eher schaden, schreib dir das auf. So kannst du entscheiden, welche Pflanzen wo wachsen sollen und das in deinen Grundriss-Gartenplan eintragen.

Da geht noch was!

Die meisten Gartenpflanzen beanspruchen das Beet nicht die ganze Saison über. Tomaten zum Beispiel pflanzt man erst Mitte Mai. Da bleibt genug Zeit, um vorher eine Charge Salat oder Radieschen anzubauen.

So gut wie jede Hauptkultur, also jede Gemüsegruppe, die für einen langen Zeitraum im Beet steht, lässt noch Platz für eine Vor- oder Nachkultur. Hauptkulturen sind zum Beispiel Kartoffeln, Tomaten, Gurken oder Mais.

Indem du in den Zeiträumen, in denen das Beet leer stehen würde, schnellwachsende Gemüsearten anbaust, kannst du nicht nur einmal ernten, sondern zwei- oder dreimal, manchmal noch öfter.

Kombiniere also die verschiedenen Hauptkulturen mit schnellwachsenden Vor- oder Nachkulturen wie Kohlrabi, Radieschen, Spinat oder Salat. Oft ist es auch klug, den Winterkohl zu pflanzen, wenn du die Frühkartoffeln geerntet hast. So kannst du deine Gartenfläche optimal nutzen.

Schreib dir also in deinen Pflanzplan, wie lange die einzelnen Gemüsearten bis zur Ernte brauchen. Dann kannst du schauen, wo noch Platz für andere Kulturen ist. Das ist ein bisschen kniffelig, fast, als würde man ein Puzzle lösen. ;)

Die ganze Saison über frisches Gemüse ernten

Damit du kontinuierlich frisches Gemüse ernten kannst, solltest du regelmäßig aussäen. Ich finde den Aussaatkalender von Maria Thun als Orientierungshilfe zur Gartenplanung super praktisch. Alle Gemüsearten, die schnell wachsen und die wir regelmäßig brauchen, wie Salat oder Möhren, säe ich alle vier Wochen neu aus. So verhindern wir, dass wir einmal eine große Schwemme haben und den Rest des Jahres nichts mehr ernten können.

Aussaatkalender Anbauplan

Der Maria Thun-Kalender hilft mir dabei, die Tage festzulegen, an denen gesät wird, und sie auch einzuhalten. Wenn du mehr wissen willst: Den passenden Artikel findest du hier.

Normalerweise steht auf den Saatguttütchen, wann du welche Gemüseart aussäen kannst. Wenn du diese Angaben als Richtwert nimmst, kannst du dir einen Aussaatplan für das ganze Jahr erstellen und deine Ernte staffeln.

Hol dir deinen Gemüsegarten-Anbauplan!

Wenn du bei der Anbauplanung wirklich alles beachten möchtest, dann kann das am Anfang durchaus mal zu rauchenden Köpfen führen. Ich muss auch jedes Mal hin und her puzzeln, grübeln und knobeln. ;)

Wenn du keine Zeit oder Lust hast dir deinen eigenen Anbauplan zu erstellen oder einfach ein bisschen Inspiration brauchst, wie so ein Anbauplan aussehen kann, dann trage dich sehr gerne für den Anbauplan ein, den ich für genau diesen Fall erstellt habe:

Hast du Lust noch weiter zu schmökern? Hier findest du mehr Lektüre für den ultimativen Gemüsegarten:

Warum du deine Beete nicht umgraben solltest – und was du stattdessen machst!

So förderst du dein Bodenleben im Biogarten

So erntest du rund ums Jahr eigenes Gemüse!

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deinem Garten! Welches Gemüse willst du dieses Jahr anbauen? Und wie weit bist du mit deinem Anbauplan? Hast du vielleicht noch Tipps zum Thema „Anbauplan erstellen“? Ich freue mich über Kommentare!

158 Kommentare

  1. Madlen sagt

    Hallo Marie,
    ich hab das ganze Gärtnern zwar krob verstanden aber kann ich es mir auch leichter machen?
    Und zwar das ich meine 4 Beete komplett in Mischkultur mache und über den Winter mit Gründüngung die Beete für die neue Saison vorbereiten kann?

    • Sabrina von Wurzelwerk sagt

      Hallo Madlen,

      wenn du deine 4 Beete einfach als Mischkultur anlegst, ist das eine super Grundlage. Achte dabei darauf, dass sich die Pflanzen gut vertragen. Mischkultur bringt schon viel Balance rein.

      Und über den Winter Gründüngung einzusäen ist ebenfalls eine tolle Idee! Sie schützt den Boden, lockert ihn, reichert ihn mit Nährstoffen an – und du musst weniger jäten. Perfekt also für eine entspannte Vorbereitung auf die nächste Saison!

      Liebe Grüße!
      Sabrina von Wurzelwerk

  2. Stefan G. sagt

    Moin Marie,
    auch ich hätte Interesse am Anbauplan.
    Dieses Jahr das erste Hochbeet gebaut :-) und gesehen, die Planung kann zur Wissenschaft werden :-)
    Viele Grüße
    Stefan

    • Kristina von Wurzelwerk sagt

      Moin Stefan! ?
      Wie schön, dass du jetzt mit deinem ersten Hochbeet durchstartest – und ja, du hast absolut recht: Die Beetplanung kann zur kleinen Wissenschaft werden… muss sie aber nicht! ?
      Schau mal in dein E-Mail-Postfach, da sollte dein Pflanzplan schon auf dich warten. Er hilft dir, ganz entspannt und mit System ins Gartenjahr zu starten – auch ohne Doktortitel in Beetlogistik. ?
      Viel Spaß beim Gärtnern und liebe Grüße
      Kristina von Wurzelwerk ?

  3. Martina Guggi sagt

    Hallo!
    Meine Frage betrifft Erbsen und Bohnen: laut mischkultur Plan mögen die sich nicht.
    Aber im Anbau Plan Monat Mai sind Erbsen neben Buschbohnen zu finden.

    Wie ist das gemeint?

    Lg Martina

    • Katja sagt

      Hallo Martina,

      ja das ist so eine Sache und die kann einen schonmal verwirren ;) zunächst einmal sind die Pflanzenfamilien mit ihren Anbaupausen wichtig. Zweitrangig sind dann die Mischkulturpartner zu betrachten. Manchmal ist es nicht möglich, beides perfekt zu beachten aber das ist ok. Wenn du es ganz genau wissen möchtest und noch tiefer in das Thema Mischkultur (und überhaupt in alle Themen rund um den Gemüsegarten) dann schau‘ dir doch mal unseren „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs an ;) vielleicht ist der ja was für dich!

      Viele Grüße,
      Katja von Wurzelwerk

  4. Antonia sagt

    Liebe Marie, bei mir klappt das mit dem Plan für dieses Jahr leider auch nicht ? bist du bereit den nochmal zu senden?

    • Katja sagt

      Hallo Toni,

      klar, kein Problem – du hast Post von uns ;)

      Viele Grüße,
      Katja on Wurzelwerk

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Liebe Sonja,
      schau nochmal in deinem Posteingang. ;) Jetzt sollte er da sein!

      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  5. Tabea sagt

    Hallo liebe Marie,
    ich sitze gerade an unserem ersten Gartenplan. Nun fällt mir auf, dass ich eigentlich fast nur Mittelzehrer anbauen möchte. Wie gehe ich jetzt damit um, dass ich die Beetfolge dennoch die nächsten Jahre gut einhalten kann?

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hallo Tabea,
      das ist gar nicht schlimm – das Wichtigste ist, dass du nicht an einer Stelle immer wieder dieselbe Pflanzenfamilie anbaust. :)
      Ein tolles Gartenjahr mit einer dicken Ernte wünsche ich dir!
      Liebe Grüße
      Katrin

  6. Katharina sagt

    Hi Marie
    eine echt klasse Seite hast du und wertvolle Tipps. Ich bin für die neue Saison hochmotiviert habe jedoch ein kleines Problem:
    In meinem Garten treiben sich Wühlmäuse herum. Hast du Tipps wie ich die kleinen süßen Tierchen von meinem Beet fern halten kann?

  7. Henfling, Andrea sagt

    Hallo Marie,

    Ich würde gern den Pflanzplan anfordern, habe es schon mehrfach versucht, funktioniert leider nicht. Ich bin sehr froh dass ich deine Seite gefunden habe, du gibst so viele tolle Tipps. Bin Anfängerin im Garten.

    Ich bedanke mich schonmal für den Pflanzplan.

    Viele Grüße Andrea

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Huhu Andrea,
      er sollte nun in deinen Mails sein! :)
      Ich wünsche dir weiterhin gaaanz viel Spaß im Garten (und mit Wurzelwerk ;) ).

      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  8. Izabela sagt

    Hi Marie,

    Als blutige Anfängerin in Sachen Garten bin ich froh über die Entdeckung deiner Seite. Danke für die tollen Tipps, Erklärungen und die Hilfe in Form von fertigen Plänen.

    Mit lieben Grüßen Izabela

  9. Melanie sagt

    Hallo Marie, ich habe aus Platzgründen nur ein Hochbeet, kann ich denn im nächsten Jahr das gleiche Gemüse anbauen oder muss ich einen speziellen Dünger zuführen damit dass dann funktioniert?

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Hallo Melanie,
      du kannst dein Hochbeet prima in verschiedene Zonen aufteilen und so die Fruchtfolge einhalten. ;)
      Ganz liebe Grüße und viel Spaß
      Franzi von Wurzelwerk

  10. Ida Farkas sagt

    Liebe Marie,

    deine Seite ist ein Fach klasse!
    Ich hatte noch nie einen Garten, werde aber ab morgen :)) den Schlüssel für mein Häuschen in Spanien, Valencia Provinz bekommen. da gibt’s auch einen kleinen Garten…sicher sieht hier der Zeitplan des ganzen etwas anders aus. Kannst du mir einen Tipp geben was ich hier wann sahen kann/ muss? Einfache alles 2 Monate vorschieben: )

    vielen lieben Dank,und frohes Gärtnern
    Ida

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Liebe Ida,
      oh, das hört sich aber spannend an! :)
      An deiner Stelle würde ich im ersten Jahr einfach ein bisschen experimentieren und dabei akribisch Gartentagebuch führen ;) So kannst du ganz schnell deinen neuen Garten und die klimatischen Bedingungen kennenlernen! :)
      Ganz viel Spaß dir dabei!
      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  11. Christiane sagt

    Huhu Marie,
    Schade, ich hätte gern den Pflanzplan bekommen, leider kommt bei mir nichts an.

    • Saskia Wurzelwerk sagt

      Hallo Christina, na sowas! Ich habe es dir gerade nochmal zusenden lassen, hat es geklappt? Sonst schau mal in deinen Spam Ordner, obs da gelandet ist? Wenn es gar nicht klappt, melde dich gern bei unserem technischen Support, das kriegen wir hin! (marie@wurzelwerk.net)
      Liebe Grüße,
      Saskia von Wurzelwerk :)

  12. Saskia sagt

    Hallo liebe Marie,

    ich finde es mega, was du in den letzten Jahren alles auf die Beine gestellt hast. Ich begleite dein Tun schon lange :-)

    Ich würde gerne 3 Felder bepflanzen:
    Stark-
    Mittel-
    Schwachzerrer
    Gründung

    Und dann immer roulieren. Nun habe ich aber gelesen, dass Pflanzen gleicher oder ähnlicher Familien nicht roulieren dürfen (Hülsenfrüchte, Doldenblütler, Korbblütler, Kreuzblütler). Und ich habe mir doch schon so schöne Beete (stark; mittel; schwach) zusammengestellt mit einer hohen Artenvielfalt und da wird immer irgendwo im Beet eine Hülsenfrücht, Doldenblütler, Korbblütler, Kreuzblütler verarbeitet/ gesät worden sein.

    Bitte liebe Marie, erläutere das bitte einmal.

    Es ist doch so schon alles konfus genug ;-)

    Viele liebe Grüße und bleib gesund

    Saskia aus Schwerin MV

    • Malin von Wurzelwerk sagt

      Huhu Saskia,
      danke dir für deine Nachricht :) Kannst du noch einmal sagen, was genau du mit roulieren meinst? Es ist ganz normal, dass der Anbauplan am Anfang ganz schön Kopfzerbrechen bereitet :)
      Liebe Grüße
      Malin von Wurzelwerk

  13. Kerstin sagt

    Hallo liebes Wurzelwerk Team,
    Ich habe mir dieses Jahr deinen Aussaatkalender runtergeladen.
    Was ich nicht verstehe, warum im Beet 6, Buschbohnen und Erbsen zusammen sind, obwohl sie doch „schlechte Nachbarn“ sind.
    Oder vertragen sich nur Buschbohnen mit Erbsen?
    Vielen Dank für die tollen Tipps und freue mich auf eure Hilfe!
    Grüße

  14. Nette sagt

    Liebe Marie,
    ich konnte mir endlich den Traum eines Gemüsegartens erfüllen und habe nun auch für dieses Jahr einen Plan erstellt. Dein Artikel war sehr hilfreich, vielen Dank dafür!
    Ich habe einen Vorschlag und eine Frage für/an Dich:
    Tatsächlich habe ich im Internet Ausschau nach einer Tabelle gehalten, die auflistet, was passt und was nicht. Es ist gut zu wissen, dass Gemüse, Kraut, Blume A zu B und C passt, aber wenn dann B und C nicht passen, wird es kompliziert, eine Tabelle ist da hilfreich.
    Meine Frage gilt dem Pflanzplan im kommenden Jahr: wie schaffst Du das? Ich habe fünf Beete und schon heute das Gefühl, ich kann kein Gemüse aus Beet 1 in eines der anderen Beete setzen, da immer ein Gemüse unverträglich sind. Greift hier das Motto „Fünfe grade lassen“?

    Noch mal vielen lieben Dank, Deine Tips und Tricks sind einfach nur toll!

    • Malin von Wurzelwerk sagt

      Huhu Nette,
      das Wichtigste ist, dass du die Fruchtfolge einhältst. Marie legt mehr mehr auf die Fruchtfolge als auf die Mischkultur – und den perfekten Anbauplan gibt es schlichtweg nicht. Es ist natürlich toll, wenn sich Gemüse gegenseitig ihre Schädlinge vom Hals halten oder Nährstoffe und Wasser aus verschieden tiefen Bodenschichten ziehen können, aber wenn sie „nur“ normale Beetnachbarn sind, die sich nicht begünstigen, ist das manchmal auch okay. :)
      Liebe Grüße
      Malin von Wurzelwerk

  15. Myriam sagt

    Liebe Marie,
    beudetet Starkzehrer auch gleich Hauptkultur? und Mittelzehrer = Vor- und Nebenkultur? es scheint mir fast so, aber ich wuerde gerne sicher gehen.
    Danke.

    • Malin von Wurzelwerk sagt

      Huhu Myriam,
      Starkzehrer und Schwachzehrer beschreiben den Nährstoffbedarf einer Pflanze, um schön kräftig wachsen zu können. Starkzehrende Gemüse brauchen viele Nährstoffe und also eine zusätzliche Düngung in Form von verdünnter Brennnesseljauche, Bio-Flüssigdünger, Kleepellets oder ähnlichem. Schwachzehrende Gemüse musst du in der Regel nicht extra düngen. :)
      Liebe Grüße
      Malin von Wurzelwerk

  16. Lia sagt

    Hallo liebe Marie,
    ich hab mich letztes Jahr an deinen Plan gehalten. Kann ich im zweiten Jahr einfach alles ein Beet weiter schieben oder wie hast du es gedacht gehabt?
    (Oder muss ich jetzt doch alles nachlesen (was Schwach-, Mittel- und Starkzehrer ist..)?
    Ich hoffe sehr, du hattest ein einfaches Prinzip überlegt… Ganz liebe Grüße und vielen Dank ?

    • Malin von Wurzelwerk sagt

      Huhu Lia,
      ja ganz genau, der Gedanke mit dem Plan ist, dass du die Beete jedes Jahr rotierst, sodass die Gemüse, die im letzten Jahr auf Beet 1 standen, in diesem Jahr auf Beet 2 kommen usw. :)
      Liebe Grüße
      Malin von Wurzelwerk

  17. Daniela sagt

    Hallo liebe Marie,
    Ganz begeistert studiere ich deine Seite und erarbeite gerade einen Pflanzplan für meine zwei kleinen Hochbeete.
    Eine Frage hätte ich zu den „Zehrer-Typen“:
    Ich habe ganz enthusiastisch eine Art Komposter in meine Beete mit eingebaut, also pro Beet zwei Abwasserrohe mit Löchern, in die ich Bioabfälle zum Kompostieren werfe (hatte das mal auf irgendeinem ÖR Sender gesehen). Hast du eine Idee, wie ich das am besten nutze, wenn ich in einer Saison nur Mittel- und Schwachzehrer anbauen will? Am besten nix reinwerfen? ?
    Ich kann so gar nicht einschätzen, wie groß überhaupt der Dünge-Effekt ist…
    Vielleicht hast du da ja schon Erfahrung mit. Würde mich über deine Einschätzung freuen :)
    Liebe Grüße,
    Daniela

  18. sindy sagt

    Hallo. Kannst du mir ein gutes buch empfehlen wo alles wichtige über gemüse anbauen drin steht? zb. welches gemüse man wann aussäht, welches man vorzieht, wie man die pflanzen dann pflegt (triebe abschneiden?) Welche ansprüche die pflanzen haben, mischkultur anlegen usw

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