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3 m²? 300 m²? Bestimme deine perfekte Gartengröße!

Warum es sich lohnt, die richtige Gartengröße zu bestimmen? Ganz einfach: Dein Gemüsegarten soll dir Freude, eine Auszeit und eine leckere Ernte bringen. Ist er zu klein, wirst du wenig ernten und viele Ideen nicht umsetzen können. Ist er zu groß, werden dir Unkraut und Arbeit über den Kopf wachsen. Und dann macht Gärtnern plötzlich nicht mehr glücklich, sondern stresst. Und das wollen wir auf keinen Fall. :)

Damit du von Anfang an gut startest, findest du hier eine einfache Entscheidungshilfe – und ein Quiz, mit dem du deine passende Fläche ganz leicht Gartengröße bestimmen kannst. Los geht’s!

Inhaltsverzeichnis
Gemüse anbauen für Einsteiger
Dein Gemüsegarten Pflanzplan
Selbstversorgung aus dem Garten – Wie groß muss die Beetfläche sein?
Die richtige Garten-Größe für DEINE Selbstversorgung
Deine Entscheidungshilfe: Das Gartengröße-Quiz!

Um die passende Gartengröße für dich und deinen Gemüsegarten zu finden, musst du erst einmal herausfinden was du mitbringst – und wo du hinwillst. Und genau das machen wir jetzt!

Gartengröße bestimmen: Gemüse anbauen für Einsteiger

Bevor du Quadratmeter zählst, kannst du dich zuerst fragen was du mit deinem Garten erreichen willst? Willst du einen kleinen Naschgarten, in dem du dein Lieblingsgemüse anbaust und dir ab und zu etwas Leckeres auf den Teller holst? Oder willst du mehr, und dich vielleicht sogar (teilweise) selbst versorgen?

Wenn du gerade startest, fährt oft ein kleiner Garten die bessere Ernte pro Fläche ein. Warum? Du siehst alles und hast einen viiiiel besseren Überblick. So entdeckst du freie Lücken im Beet schneller, kümmerst dich intensiver um deine Pflanzen und erwischst Schädlinge oder Krankheiten, bevor sie dir das Beet zerlegen. Genau deshalb lohnt es sich, beim Gartengröße bestimmen nicht automatisch groß zu denken, sondern erstmal passend für dich und deine Bedürfnisse.

Gartengröße bestimmen - Hochbeete anlegen

Dein fertiger Gemüsegarten-Pflanzplan

Apropos freie Lücken im Beet – damit jedes Gemüse im Beet auch an der optimalen Stelle landet, gibt’s eine kleine Gartenhilfe für dich: Unseren 0 € Gemüsegarten-Beispielplan, den du dir ganz einfach downloaden kannst.

Darin erfährst du, was in welchem Monat was gepflanzt oder gesät wird – und wie du die Gemüsepflanzen im Beet kombinierst. Das ist super praktisch, wenn du ohne viel Planung direkt loslegen magst und trotzdem mit System gärtnern willst.

Den Gemüsegarten-Pflanzplan kannst du 1:1 auf deine Beete übertragen, ganz ohne Kopfzerbrechen über passende Mischkulturpartner, Vor-, Nach- und Zwischenkulturen oder was wann gesät oder gepflanzt werden muss.

Der Plan ist so konzipiert, dass du das ganze Jahr über kontinuierlich erntest und jeden Monat sofort losgärtnern kannst.

Trag dich hier ein und schon flattert der Pflanzplan in dein E-Mail Postfach:

Selbstversorgung aus dem Garten – Wie groß muss die Beetfläche sein?

Wenn du über den Sommer (oder sogar das ganze Jahr) viel Gemüse aus dem Garten holen willst, brauchst du mehr Beetfläche. Aber: Du musst die Fläche auch gut gewuppt bekommen, sonst nimmt sie dir die Freude. Und das wollen wir auf keinen Fall!

Viele starten zum Beispiel mit 8 m² Beetfläche und ernten davon schon richtig viel. Wenn du zusätzlich mit gestaffelter Aussaat arbeitest, holst du noch mehr raus: Du säst nach, sobald eine Kultur abgeerntet ist, und nutzt deine Fläche die ganze Saison über.

Wenn du danach wachsen willst, fühlen sich für viele 30–40 m² nach einem richtig guten nächsten Schritt an: Du hast Platz zum Ausprobieren, ohne dass du dich ständig gehetzt fühlst. Und wenn du irgendwann richtig in die Selbstversorgung einsteigen willst, kannst du die Fläche weiter erweitern – Schritt für Schritt, so wie es zu deinem Leben passt.

Als grober Richtwert: Für eine weitgehende Gemüse-Selbstversorgung kannst du etwa 60 m² Beetfläche pro Person einplanen. Wenn du sehr viel Gemüse isst, viel einlagerst und haltbar machst, oder zusätzlich Kulturen für Verarbeitung und Vorrat anbaust, brauchst du eher mehr. Beim Gartengröße bestimmen zählen also nicht nur Quadratmeter, sondern auch dein Appetit und deine Ziele. :)

Übrigens: Falls du lieber Videos schaust, statt Texte zu lesen, geht’s hier zur Video-Version dieses Artikels:

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Mehr Informationen

Die richtige Gartengröße bestimmen für DEINE Selbstversorgung

Wenn du deine Gartengröße bestimmen willst, geh einmal diese Fragen durch:

  • Wie viel Zeit kannst und willst du wirklich pro Woche investieren?
  • Willst du es pflegeleicht oder liebst du es, viel zu experimentieren?
  • Geht’s bei dir um Naschen, oder Teil-Selbstversorgung?
  • Für wie viele Menschen soll dein Garten mit ernten?
  • Willst du viel haltbar machen (einkochen, fermentieren, lagern)?

Und bitte merk dir: Du musst nicht alles auf einmal schaffen. Wenn du einen Teil deiner Versorgung aus dem Garten holst, ist das schon richtig stark.

Selbstversorgung und Gartengröße bestimmen

Deine Entscheidungshilfe: Das Gartengröße-Quiz!

Du willst nicht lange rechnen, sondern endlich wissen, welche Fläche zu dir passt? Dann nutz das Gartengröße-Quiz.

Du beantwortest ein paar kurze Fragen – und am Ende bekommst du eine klare Empfehlung, wie groß deine Beetfläche sein sollte. So kannst du deine Gartengröße bestimmen, ohne dich zu verzetteln. Und danach startest du viel entspannter, weil du weißt, was du dir vornimmst.

Ja, ich will sofort wissen, welche Gartengröße für mich ideal ist! :)

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Wie viel Arbeit ein Garten macht, hängt auch sehr stark davon ab, wie pflegeleicht du ihn gestaltest. Also schau auf jeden Fall bei diesen Artikeln vorbei:

Fruchtfolge – dein Guide zum perfekten Gartenplan!

Gemüsegarten planen – Schritt für Schritt zum Gartenparadies

Aussaat & Pflanzen im Januar

Naa, was ist deine perfekte Gartengröße? Und hast du vor die Größe in den nächsten Jahren zu verändern? Erzähl gerne mal von deinen Plänen! :)

Dieser Beitrag gehört zur Wurzelwerk GmbH und enthält Werbung für unsere eigenen Produkte und Partnerprodukte.

7 Kommentare

  1. Alex sagt

    Ich bin so froh, diesen Artikel gefunden zu haben! Als junge Mutter war es mir wichtig, meinem Sohn frisches und gesundes Gemüse zu bieten. Die Information, dass nur 60 qm für die komplette Selbstversorgung ausreichen, hat mich wirklich motiviert. Jetzt bin ich gespannt, wie mein kleiner Garten sich entwickeln wird. Danke, Wurzelwerk, für die wertvollen Tipps und die Inspiration! Ich freue mich auf meine Gartenabenteuer.

  2. Zett sagt

    Hallo Marie,
    Ich finde deine Beiträge informativ und schön geschrieben. Ich schau gern bei deinen Toll bebilderten Berichten rein. Ich mag das.

    Ich habe mir zu Weihnachten meinen Traum vom Eigenheim erfüllt. Es ist ein Reihenendhaus. Da habe ich keine große Gartenfläche, muss aufgrund von Bauvorschriften bestimmte Flächen mit vorgeschriebenem „Buschwerk“ bepflanzen. Zudem ist der Garten direkt an der Straße, also wird es da wohl richtung Terasse noch ein wenig Sichtschutzbegrünung geben. Also mein Plan: ein ca 4-5m langes Hochbeet.
    Könntest du vielleicht etwas mehr über kleine Gärten berichten? Klar, ich werde mit einem Hochbeet nicht um‘s Einkaufen rum kommen, aber wenn ich lese, dass man einen ganzen Quadratmeter pro Kürbispflanze braucht komme ich mit meinen Gemüseanbauplänen nicht sehr weit ??‍♀️ Und nur Radieschen und Cherrytomaten find ich dann doch zu öde ?

    Freu mich darauf noch mehr von dir zu lesen

  3. Maria sagt

    Liebe Marie
    Ich habe einen Gemüse- Kräutergarten und einen Beerengarten. Im Ganzen etwa 50 m2. ( ich bin 78)
    Ich gärtnere schon sehr lange, brauche EM und Bokashi.
    Mir macht es Spass, mein eigenes Gemüse anzubauen, eigene Beeren zu ernten.
    Der Beerengarten macht mir Probleme. Er liegt am Hang, ringsum hat es Gras, das leider nur einmal im Herbst gemäht wird und dann absamt. So ist der Beerengarten immer voller Beikräuter. Die Wege habe ich mit einem Flies abgedeckt, das nützt schon etwas. Ich habe noch keine gute Lösung gefunden, wie ich diese Beikräuter eindämmen könnte, ohne wöchentlich zu jäten.
    Danke für Deinen immer frischen, interessanten Beitrag, ich lese ihn sehr gerne.
    Liebe Grüsse Maria

  4. Britta sagt

    Wir haben im Frühjahr 3 kleinere Beete für Gemüse gehabt. Und es hat mir so Spaß gemacht, dass wir jetzt 8 Beete a 1,20 auf 3m angelegt habe, plus einige Altbestände mit Obstbäume, Beeren etc. Wir sind 5-6 Personen. Zwar reicht es nicht für Selbstversorger, aber meine Tour zum Biohof würde mir auch fehlen. Jetzt bin ich am Bücher, Zeitschriften und natürlich deine Blogs lesen. Und am Beet-tetris spielen. Schön ist, dass wir uns keinen Streß machen, was kommt, kommt. Wenn nicht, neuer Versuch. Tausend Dank für deine Anregungen. Bin mir sicher, dass unser Garten mit uns wächst.

  5. Brigitte Liebing sagt

    Hallo Marie,
    Wir sind ein 2-Personenhaushalt und haben 5 Hochbeete und zusätzliche mehrere kleinere Flächen, um Gemüse anzubauen. Es freut mich immer, wenn die Pflanzen gut wachsen und eine reiche Ernte bieten. Schade finde ich es, wenn große Pflanzflächen über viele Monate von einer Sorte Gemüse blockiert werden und dann im Herbst entsorgt werden müssen, weil Schädlingsbefall die Ernte ruiniert. Das habe ich z.B. beim Zuckermais und bei verschiedenen Kohlsorten erlebt. Der Mais war äußerlich prächtig gewachsen, jede Pflanze hatte 2 – 3 Kolben, die jedoch unter den Blättern Läuse und Ohrenzwicker versteckt hielten, die wiederum die Frucht zerfressen hatten. Alle Maiskolben mussten entsorgt werden.
    Die Kohlpflanzen wurden auch von Fliegen und Raupen zerfressen! Ich frage mich, wie man diese Pflanzen schützen könnte, um sich an einer reichen Ernte erfreuen zu können.
    Im Frühjahr werden wir noch mindestens 2 weitere Hochbeete anlegen und ich denke, dass diese Flächen dann ausreichen werden, um 2 Personen gut mit Salat und Gemüse zu versorgen. Zusätzlich habe ich ein Beet für die Kartoffeln angelegt, die in diesem Jahr das erste Mal eine reiche Ernte bescherten. Meines Erachtens kann der Gemüsegarten jedoch nicht groß genug sein, weil man jedes Jahr auf neue Pflanzensorten stößt, die man ausprobieren möchte. Außerdem ist zusätzliche Nutzfläche wichtig, wenn man zwischen Gemüse- und Salatpflanzen noch Blumen anpflanzen möchte, das sieht nicht nur hübsch aus, sie sind auch eine gute Ergänzung für die Bodenverbesserung.
    Deine Tipps finde ich sehr interessant – vielen Dank!
    Nun hoffe ich, dass ihr ein schönes neues Zuhause gefunden habt und bald mit euren Tieren umziehen könnt.

    Beste Grüße
    Brigitte

  6. Hallo Marie, durch Zufall hatte ich deine Webseite entdeckt, da ich mich über Kurkuma informierte. In den Newsletter hattest du ein Tipp zu Wintergemüse gegeben. Somit begann ich Anfang November u. a. Winterportulak, Winterspinat in mein Gewächshaus auszusäen. Die Saat ging auf und meine Freude ist groß. Somit ist das ein toller Weg für unsere Selbstversorgung. Ich danke dir. Viele Grüße aus dem Garten, Anke.

  7. Christine sagt

    Hallo Marie,

    Das Thema Gartengrösse ist sehr wichtig, aber du hast einen extrem wichtigen Faktor vergessen oder absichtlich nicht erwähnt: die finanziellen Möglichkeiten und das zur Verfügung stehende Land!

    In Deutschland habt Ihr viel Platz und es bieten sich gute Möglichkeiten für einen grossen Garten. Leider sind wir in der Schweiz sehr viel eingeschränkter und es ist manchmal extrem hart, die Berichte (und oft Klagen) von Deutschen nachzuvollziehen! Es mag wohl Schweizer geben, die viel Geld und oft auch viel Land haben, aber das ist ein sehr kleiner Anteil der Bevölkerung. Die meisten müssen mit sehr sehr wenig Land auskommen und da ist selbst das Gemüse ziehen im Topf nicht immer möglich.

    Ich selbst würde wahnsinnig gern auf 300 m2 gärtnern, aber das liegt finanziell nicht drin, zudem arbeiten mein Partner und ich und trotz guten Jobs in IT und Marketing können wir uns einen grossen Garten schlichtweg nicht leisten. Wir wohnen zwar in einem Einfamilienhaus mit KLEINEM Garten, aber einfach etwas grösseres suchen und kaufen liegt nicht drin und irgendwo Land zu pachten wird dann zeitlich fast unmöglich neben der Arbeit im Büro und zu Hause mit Haus und vorhandenem Garten. Und bei einem kleinen Garten gibt es eben oft auch Flächen, die nunmal nicht so genutzt werden können, wie man gerne würde, da Sonne, Licht, Wasser etc. etc. fehlen.

    Es wäre schön, wenn du auch etwas mehr auf LeserInnen mit weniger Möglichkeiten eingehen könntest und dich nicht auf hohem Niveau beklagst, dass du noch sooo viele Träume hast – die Träume haben wir alle, aber nicht alle haben die Möglichkeit, so viel umzusetzen, wie du schon umgesetzt hast!

    Trotzdem lese ich deinen Blog gerne und lerne immer wieder neues dazu. Danke!
    Grüsse aus der Schweiz, Christine

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