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Gemüsebeet anlegen in 5 Schritten – Step by Step ohne umgraben!

Ein eigenes Gemüsebeet anlegen, säen, pflanzen und schließlich knackfrisches Gemüse ernten – was für ein Traum! Dabei spielt es keine Rolle, wie groß dein Beet ist: Jedes noch so kleine Gemüsebeet ist der erste Schritt zu mehr Lebensqualität. Du erntest beste Lebensmittel, hast dabei frische Luft in der Nase und machst die Welt ganz nebenbei ein kleines Stück grüner. Und das Beste daran: Dein Gemüsebeet kannst du ganz ohne Umgraben anlegen – bodenschonend, rückenfreundlich und herrlich unkompliziert.

Inhaltsverzeichnis
Gemüsebeet anlegen? Ja bitte!
Gemüsebeet anlegen – eine kleine Bodenkunde
Gemüsebeet anlegen: dein Aussaatkalender
1. Schritt: Untergrund vorbereiten
2. Schritt: Rasenkante eingraben
3. Schritt: Umrandung gestalten
4. Schritt: Immer her mit der Pappe!
5. Schritt: Kompost ausbringen
Das Beet ist fertig – und nun?

Gemüsebeet anlegen? Ja bitte!

Du willst ein Gemüsebeet anlegen, vielleicht sogar einen ganzen Gemüsegarten? Mit den Händen in der Erde wühlen, diesen wunderbaren, einzigartigen Erdgeruch einatmen? Und Gemüse ernten, das frischer und leckerer ist als alles, was es im Laden zu kaufen gibt?

Auch wenn du es kaum abwarten kannst, rauszugehen und die Hände in die Erde zu stecken: Nimm dir vorher kurz die Zeit, dein Gemüse-Abenteuer zu planen. Dadurch steigerst du nicht nur deine Erträge. Mit ein bisschen Planung sorgst du auch dafür, dass du das ganze Jahr über leckeres Gemüse aus deinem Garten ernten und essen kannst.

Wenn du dabei Unterstützung brauchst und dich mit anderen Garten-Suchtis austauschen willst, ist der Onlinekurs »Gemüsegarten starten« vielleicht genau das Richtige für dich. In über 50 Videos, einem Workbook und mehreren Handbüchern bekommst du darin jede Menge Tipps, Tricks und Kniffe, die dein Gartenabenteuer noch spannender machen und dich durchs Gartenjahr begleiten.

Lass uns deinen Gemüsegarten anlegen!

Gemüsebeet anlegen – eine kleine Bodenkunde

Wusstest du, dass in einer Handvoll Gartenerde mehr Mikroorganismen leben als Menschen auf diesem Planeten?

Die kleinen Helfer sind für einen fruchtbaren Boden super wichtig! Die Würmer, Mikroorgaismen und Co. leben in ganz bestimmten Schichten und unterstützen dich von dort aus tatkräftig: Sie lockern den Boden, sorgen für einen gesunden Wasserhaushalt und verarbeiten abgestorbene Pflanzenteile zu Humus. Sie sind deine ‚Best Buddies‘ beim Gärtnern!

Aber wenn du deinen Gartenboden zum Beete anlegen umgräbst, wird ihr Zuhause durcheinandergebracht: Beim Umgraben mixt du die verschiedenen Schichten und störst empfindliche Strukturen im Boden. Zum Glück ist das aber gar nicht unbedingt notwendig, denn du kannst deine Beete auch ganz ohne Umgraben anlegen!

Der Trick besteht darin, die fleißigen Helferlein beim Beete anlegen nicht zu stören! Du lässt sie in Ruhe und gibst ihnen sogar noch eine Portion Extrafutter obendrauf! So arbeitest du mit dem Bodenleben, statt dagegen. Un das Beste: Du hast dabei weniger Arbeit, bekommst wunderbar fruchtbare Beete und der Rücken freut sich auch. ;)

Gemüsebeet anlegen: dein Aussaatkalender

Für einen reibungslosen Start im Gemüsebeet kommt hier noch ein kleines Geschenk für dich: der aktuelle Gemüse-Aussaatkalender. So vergisst du nach dem Gemüsebeet anlegen keinen Aussaattermin mehr und säst jedes Gemüse zur rechten Zeit.

Mit einer gestaffelten Aussaat und allen Terminen im Blick geht’s richtig los mit der Selbstversorgung. Trage deine Emailadresse einfach ein, dann landet der Aussaatkalender direkt in deinem Posteingang.

Genüsebeet anlegen, Schritt 1: Untergrund vorbereiten

Der erste Schritt ist total einfach! Du musst nämlich nichts weiter tun, als zu warten. Und zwar bis die Gräser der Wiese, auf der du dein Gemüsebeet anlegen möchtest, so richtig schön lang sind. Wir möchten sie nämlich beimBeet anlegen umknicken – ohne, dass sie sich gleich wieder aufrichten. Wenn die Gräser noch zu kurz sind, funktioniert das nicht gut.

Also erster Schritt beim Gemüsebeet anlegen: dem Gras beim Wachsen zuhören! ;)

Gemüsebeet anlegen, Schritt 2: Rasenkante eingraben

Beim Gemüsebeete anlegen gräbst du an der Außenkante deiner Beete am besten eine Rasenkante ein. Geschlossene Gemüsegesellschaft – Unkräuter und Gras müssen draußen bleiben. Mit der Rasenkante sorgst du dafür, dass keine ungebetenen Gäste von außen in deine Gemüsebeete hineinwachsen und sie sich zurückerobern.

Dafür stichst du mit dem Spaten einen schmalen, keilförmigen Graben am Außenrand der zukünftigen Beetfläche aus. Der darf gern so tief sein, dass die Rasenkante oben nur etwa fünf Zentimeter aus dem Boden rausschaut. Dann setzt du deine Rasenkante ein und verschließt den Graben wieder.

Gemüsebeete anlegen mit Rasenkante

Gemüsebeet anlegen, Schritt 3: Umrandung gestalten

Zugegeben: Die Rasenkante ist jetzt nicht der Gipfel der Schönheit. Da sie auch etwas empfindlich gegen Tritte und Stolperer ist, lohnt es sich, sie mit einer Beetumrandung zu unterstützen. Bei der Gelegenheit kannst du sie auch gleich etwas kaschieren.

Außerdem gestaltest du so beim Gemüsebeet anlegen einen echten Hingucker. Wie wärs mit einer Beetumrandung aus Holzstämmen? Das sieht herrlich rustikal aus und wirklich robust ist es natürlich auch noch!

Platziere die Holzstämme dafür außerhalb der Rasenkante und stabilisiere mit kleinen Pflöcken. Nicht, dass sie dir davon kullern… Das Ergebnis sieht richtig hübsch aus und die Rasenkanten sind dann auch gut geschützt.

Gemüsebeet anlegen mit Pappe

Gemüsebeet anlegen, Schritt 4: Immer her mit der Pappe!

Nun besorgst du dir unbedruckte Pappe! Dafür hast du zwei verschiedene Möglichkeiten: Entweder recycelst du große, alte, unbedruckte Pappkartons, oder du besorgst dir eine schadstofffreie Pappe, die sich super für diesen Zweck eignet.

Bei recycelter Pappe ist wichtig, dass du alle Klebereste entfernst, damit sie nicht in der Erde landen. So präpariert, legst du die Pappe dann innerhalb der Beetumrandung aus. Die einzelnen Pappe-Stücke überlappen sich dabei mindestens um zehn Zentimeter.

Heißer Tipp bei Pappe-Armut: Frag doch mal in Fahrradgeschäften nach! Dort haben sie viele Transportkartons von den Rädern. Die eignen sich super für Gemüsebeet anlegen. Sie sind richtig groß und meistens unbedruckt. Kleiner Downer bei recycelter Pappe: Du weißt nicht zu 100 %, was drin ist. Heißt: Kleine Mengen von alter Druckerschwärze und Kleber werden in deinen Beeten landen.

Recycelte Pappe ist deshalb eher nicht dein Ding und du willst lieber auf Nummer Sicher gehen? Dann schau unbedingt mal im Wurzelwerk Onlineshop vorbei! Dort findest du nämlich eine absolut unbedenkliche, schadstofffreie Pappe, die extra fürs Beete anlegen angefertigt wurde.

Gemüsebeet anlegen mit Kompost

Gemüsebeet anlegen, Schritt 5: Kompost ausbringen

Aufgepasst, jetzt kommt der heilige Gral beim Gemüsebeet anlegen: Der Kompost zieht ins Gartenreich ein!

Heißt: Du verteilst eine zehn bis fünfzehn Zentimeter dicke Schicht aus reifem Kompost auf deinen Beeten.

Gerade am Anfang deiner Gartenkarriere hast du aber wahrscheinlich noch gar nicht solche Mengen an eigenem Kompost. Aus der Traum vom Gemüsebeet anlegen? Nicht die Bohne! Wenn dein eigener Komposthaufen nicht genug von dem schwarzen Gold abwirft, kommt hier eine andere Lösung. Im regionalen Kompostwerk kannst du einfach etwas Kompost dazukaufen. Der ist dort viel günstiger als die Sack-Ware aus dem Baumarkt :).

Aber Vorsicht:

Manche Stadt-Komposte, die aus Bioabfall hergestellt werden, können ziemlich viel Plastik enthalten. Nichts, was sich zum Gemüsebeet anlegen eignet! Am besten fragst du im Kompostwerk nach einem Kompostzeugnis.

Kompost wird in Deutschland sehr gut überwacht. Das Kompostzeugnis gibt dir zum Beispiel Aufschluss darüber, aus welchen Ausgangsmaterialien der Kompost hergestellt wurde. Aber es wird auch aufgelistet, wie hoch der Grad der Verunreinigung ist.

Du willst deinen Kompost lieber selber machen? Dann bitte einmal hier entlang zur ultimativen Kompost-Anleitung. ;)

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Mehr Informationen

Bonustipp: Wege im Beet

Fürs Gemüsebeete anlegen bist du jetzt gewappnet. Was dabei schnell mal vergessen ist, sind die Wege! Das merkst du spätestens, wenn du mit den Gartenarbeiten beginnst. Huch, da fehlt doch was?!

Wenn du gleich mehrere Gemüsebeete anlegen möchtest, kannst du sie mit Holzhackschnitzel-Wegen voneinander trennen. Dafür planst du einfach etwa vierzig Zentimeter breite Wege zwischen den Beeten ein.

Praktisch ist zum Beispiel auch, wenn du mit deiner Schubkarre durchfahren kannst! Also messe vielleicht lieber nochmal nach. Du willst ja später mit dem Einkaufswagen durch die Gänge passen und nicht stecken bleiben… ;)

Die Holzhackschnitzel packst du einfach direkt auf die Pappe, mit der du die Wege auslegst. So entstehen ganz schnell pflegeleichte Gartenwege ohne Unkräuter.

Das Beet ist fertig – und nun?

Die Grobarbeit vom Gemüsebeet Anlegen ist getan! Jetzt geht’s ans Gemüse:

In die fertigen Kompostbeete kannst du direkt einsäen oder pflanzen. Die Pappe zersetzt sich ziemlich schnell, sodass die Pflanzenwurzeln von oben gut durch sie hindurchwachsen können. Vorher schafft sie es aber, die Gräser, die unter ihr liegen, zu ‚ersticken‘, indem sie ihnen alles Licht nimmt. Die Regenwürmer erledigen dann den Rest – sie zersetzen die Überreste der Gräser von unten.

Regenwürmer stehen übrigens total auf die aufgeweichte Pappe. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass sie ihren Weg nach oben nicht mehr finden. ;)

Falls du jetzt noch nicht genug Infos gesammelt hast, ist der Artikel „Gemüsegarten anlegen in 11 Schritten“ die perfekte Ergänzung. Dort erfährst du ausführlich wie du deinen Gemüsegarten planst, wo du deine Beete anlegst und welches Gemüse sich für den Start besonders gut eignet.

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Du siehst: Gemüsebeete anlegen ist ganz einfach – du musst nur noch rausgehen und loslegen! Vergiss deinen Aussaatkalender nicht, damit du auf deinem neuen Beet auch eine dicke Ernte einfährst.

Und jetzt ab in den Garten: Mit diesen Tricks und Tipps bist du ganz fix stolzer Gemüsebeet-Guru und legst ein Beet nach dem anderen an. Ein Gemüsebeet mehr geht doch irgendwie immer, oder? ;)

Jetzt willst du aber auch wissen, wie es mit Anpflanzen und Pflege weitergeht? Dann schau mal hier vorbei:

3 m²? 300 m²? Bestimme deine perfekte Gartengröße!

Welche Gemüsesorten soll ich anbauen?

Süßkartoffel pflanzen, anbauen & ernten: Der komplette Guide

Naa, wann legst du los mit dem Gemüsebeet anlegen? Wie groß soll es werden? Was willst du anbauen? Erzähl gern in den Kommentaren von deinen Plänen!

*Dieser Beitrag gehört zur Wurzelwerk GmbH und enthält Werbung für unsere eigenen Produkte und Partnerprodukte.

129 Kommentare

  1. Sabine Stötzner sagt

    Hallo Marie,
    ich habe meine Beete nach Deiner Anleitung angelegt.
    Im Prinzip hat es auch super geklappt. Ich hatte kein Unkraut, nur eins: den Ackerschachtelhalm! Und den üppig und kräftig. Er hat mir letztes Jahr wirklich die Motivation geraubt. Ich sah mich außerstande, dem etwas entgegenzusetzen.

    Hast Du vielleicht einen Tip für mich?

    • Sabrina von Wurzelwerk sagt

      Hallo Sabine,

      oje, ja Ackerschachtelhalm ist hartnäckig, weil er über tiefe Rhizome immer wieder nachschiebt. Du bekommst ihn am besten in den Griff, wenn du ihn konsequent schwächst und gleichzeitig dem Boden bessere Bedingungen gibst.

      Schneide ihn regelmäßig knapp unter der Oberfläche ab, am Anfang etwa alle 7–10 Tage. Reiße ihn möglichst nicht heraus, weil er dabei oft abbricht und wieder austreibt.

      Nimm ihm Licht, indem du nach dem Schneiden Pappe auslegst und darauf 8–10 cm Mulch gibst. Halte die Mulchschicht dicht und fülle nach, sobald wieder Boden zu sehen ist.

      Ganz viel Glück und Erfolg! Ich hoffe du hast ein tolles Gartenjahr :)

      Liebe Grüße
      Sabrina von Wurzelwerk

  2. Louisa sagt

    Hallo Marie, ich würde gerne wissen, wie das Kompostbeet in den Folgejahren gepflegt wird. Am Anfang muss ich ja sehr viel Kompost besorgen, wie sieht es denn in den Folgejahren aus? Kommt dann immer eine kleine Schicht neuer Kompost oben drauf oder wie machst du das? Da ist ja auch eine Mulchschicht drauf, muss die dann vorher weggemacht werden?
    Danke und viele Grüße, Louisa

    • Katja sagt

      Hallo Louisa,

      hast du schon von unserem „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs gehört? Dort findest du neben den Antworten auf deine Fragen auch jede Menge geballtes und unheimlich umfangreiches Wissen rund ums Gemüsegärtnern ;) du bekommst neben zahlreichen Videos von Marie Zugriff auf tolles Lese-Material und hast zudem Zutritt zu einer geschlossenen Facebook-Gruppe, in der sich schon Tausende unserer Gemüsegarten-Suchtis tagtäglich mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen austauschen. Dort bleibt einfach keine Frage offen. Vielleicht ist das was für dich?

      Wir würden uns freuen, wenn du dabei bist!

      Viele Grüße,
      Katja von Wurzelwerk

  3. Christina sagt

    Liebes Team, auch wurde haben ein Beet mit eurer Pappe und Kompost angelegt. Schon mehrfach. Dieses Jahr habe ich den Eindruck, dass den Pflanzen Stickstoff fehlt. Die Blätter der Zucchini werden eher gelb und auch der Rotkohl wächst nicht so richtig, wie auch der Mangold, Rote Beete, etc. Den Kartoffeln gehts aber super. Nun habe ich gelesen, dass es bei zu frischem Kompost zu einer Stickstoffblockade kommen kann. unserer war warm und frisch, lag aber ca zwei Monate ohne Pflanzen auf dem Beet. Ich habe bereits angefangen mit Vinasse und Brennesseljauche zu düngen. Merke aber nur einen geringen Effekt und frage, wie oft kann ich das wiederholen? Alle Pflanzen haben Hornspäne und Oscana? Pflanzendünger mit ins Pflanzlich bekommen. Das Saatgut ist teilweise bereits drei Jahre alt. Ich freue mich über eine Antwort! Liebe Grüße, Christina

    • Katja sagt

      Hallo Christina,

      aus der Ferne ist es wirklich schwer, genau zu sagen, woran die Wachstumssverzögerungen bei deinen Pflanzen liegen könnten. Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Hast du dir schonmal unseren „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs angesehen? Mit diesem Kurs bekommst du u.a. fundiertes Wissen zur Bodenpflege und Düngung, klare Anleitungen zur Beetplanung & Fruchtfolge, Tipps zur Nährstoffversorgung & natürlichen Stärkung und auch Zugang zur Gemüsegarten Starten Community, in der ein reger Austausch stattfindet.

      Viele Grüße,
      Katja von Wurzelwerk

  4. Ralf Krämer sagt

    Hallo, ihr fleißigen Gärtner,

    ich habe eine Frage zu den Holzhackschnitzeln. Diese habe ich im ersten Jahr als Mulch verwendet. Also eine ca. 5 cm dicke Schicht auf den Beeten. Was mache ich jetzt im Herbst/Winter mit den Holzhackschnitzeln? Denn es gibt im nächsten Jahr ja auch Beete, für die die Schnitzel nicht so gut sind (z.B. Kartoffel).
    Danke schön für einen Tipp
    Viele Grüße
    Ralf

    • Hallo Ralf,

      du kannst sie über den Winter einfachliegen lassen, sie schützen deine Erde solange sie nicht bepflanzt ist. Sind die Hackschnitzel im kommenden Jahr dann irgendwo im Wege, ziehst du sie mit einem Rechen einfach beiseite ;)

      Viele Grüße,
      Katja von Wurzelwerk

  5. Jonas sagt

    Hallo liebes Wurzelwerk-Team,
    ich habe mir dieses Jahr einen no-dig Gemüsegarten mit Grünschnittkompost aus dem regionalen Kompostwerk angelegt. Irgendwas klappt aber leider nicht so richtig :/ Ich habe den Eindruck, das Wachstum meiner Pflanzen bleibt (fast) überall an einem gewissen Punkt stehen. Sobald ich zum Beispiel meine Zuchini, die beim Vorziehen im Haus richtig abgingen ausgepflanzt habe, ist fast gar nichts mehr gewachsen.
    Eine Vermutung war, dass der Kompost zu sauer ist. Daraufhin hab ich mal beim Kompostwerk angerufen, und der Mensch dort war ganz schockiert, dass ich direkt in den Kompost gepflanzt habe, weil er meinte, der wäre viel zu Nährstoffreich und alles außer vielleicht Starkzehrern würde darin kaputt gehen.
    Kann das sein, bzw. habt ihr das auch schon erlebt? Und wenn ja, was kann ich jetzt tun?
    Liebe Grüße!

    • Katja sagt

      Hallo lieber Jonas,

      oh, wie schade aber gib nicht auf! Es gibt viele Gründe, die dafür verantwortlich sein können, dass dein Gemüse noch nicht so wächst wie du dir das vorstellst. Der Reifegrad deines Kompostes ist sehr wichtig und falls er noch nicht reif genug war, wird er dies jetzt in deinen Beeten noch nachholen. Aber du kannst sicher sein, dass die Wurzelwerk-Methode funktioniert ;) wie man testet, ob der Kompost geeignet ist und worauf sonst noch rund um das Thema Gemüseanbau zu achten ist, hat Marie in unserem „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs in aller Ausführlichkeit mit vielen Videos und umfangreichen Kursunterlagen zusammengestellt. Vielleicht wäre das was für dich?

      Liebe Grüße,
      Katja vom Wurzelwerk Team

  6. Tabea sagt

    Liebe Marie und Team,
    viiiielen lieben Dank für eure wundervollen Infos!
    Ich habe damit in diesem Jahr meinen ersten großen Gemüsegarten gestartet und bin begeistert, allerdings sagen mir alle, meine Erde (Kompost aus der Grünschnitt-Kompostieranlage) sei zu stickstoffhaltig. Beim Kressetest ist die Kresse super aufgegangen. Allerdings sind im Boden einige Holzstücke/Äste und ich hab ihn nicht nochmal gesiebt.

    Meine Pflanzen wachsen auch ziemlich doll, Radieschen und Salat hab ich geerntet,… soweit alles sieht echt gut aus, aber zum Beispiel hat der Kohlrabi (Weißer Wiener) schon riesige Blätter, aber keine Knolle, dabei müsste er schon erntereif sein. Die Erde habe ich mit Urgesteinsmehl, aktivierter Pflanzenkohle und Klee Pellets gemischt. Ganz unten hab ich bei den Starkzehrern noch Schafwolle eingearbeitet.

    Kann es dein, dass es doch zu viel Stickstoff ist und was mache ich dann am besten?

    Tausend Dank und liebe Grüße,
    Tabea

    • Katja sagt

      Hey liebe Tabea,

      erst einmal herzlichen Glückwunsch zum großen Gemüsegarten! Das hört sich doch super an.

      Ein erfolgreicher Kressetest bestätigt dir auf jeden Fall, dass dein Kompost gut pflanzenverträglich ist! Du schreibst ja auch, dass anderes Gemüse super wächst. Beim Kohlrabi kann die ausbleibende Knolle diverse andere Gründe haben, allen voran zu niedrige Temperaturen im Frühjahr. Bereits eine Temperatur von unter 12 Grad kann für das Aubleiben von Knollen und das Schießen ins Kraut verantwortlich sein.

      Die Pflänzchen sollten also nicht zu früh ausgepflanzt und auch nicht zu tief ins Beet gesetzt werden. Sie sollten so hoch, wie sie im Töpfchen standen, im Beet stehen. Auch ein zu tiefes Pflanzen kann dazu führen, dass die Knollen ausbleiben.

      Du kannst Kohlrabi noch bis Mitte Juli direkt ins Beet sähen – vielleicht probierst du es einfach nochmal.

      Viel Glück und weiterhin frohes Schaffen in deinem Garten wünscht dir

      Katja von Wurzelwerk

  7. Klich sagt

    Hallo Katja,

    danke für die Info mit dem Alu-Verbundrohr.
    Wie lange sind den Eure Rohrabschnitte für die einzelnen Bögen und wo besorgt Ihr das Verbundrohr?
    Bei mir in der Gegend scheint das etwas schwierig zu sein.

    Grüße von Sabine

    • Katja sagt

      Hallo Sabine,
      immer sehr gerne! Die Rohre bekommst du im Baumarkt (oder auch online) und die Länge richtet sich nach deinen Beetbreiten sowie nach der Höhe deiner Pflanzen, die du anbauen möchtest. Am besten du probierst das vor Ort an deinem Beet aus.
      Viele Erfolg damit und liebe Grüße,
      Katja von Wurzelwerk

  8. Klich sagt

    Hallo Marie,

    ich werde in diesem Jahr Insektenschutznetze einsetzen. Kannst Du mir sagen was für Bögen Du für Deine Schutznetze verwendest? Ich finde nichts Geeignetetes bzw. weiß gar nicht wonach ich genau suchen muss.

    Danke schön.

    • Katja sagt

      Hallo Klich,
      du findest die Bögen im Baumarkt – es handelt sich um biegbare Alu-Verbundrohre (Außendurchmesser ca 16 mm). Die gibt es als Rollenware oder auch in 2 m-Abschnitten zu kaufen. Innen sind sie hohl (Innendurchmesser ca 12 mm), so dass du sie auf Metallstangen (ca 1cm Durchmesser, mind. 20 cm lang und in den Boden gesteckt) aufstecken kannst. Schau‘ auch gerne bei Kleinanzeigen nach Resten, die manchmal recht günstig zu bekommen sind.
      Viel Erfolg beim Bau deiner Tunnel ;)
      Liebe Grüße,
      Katja von Wurzelwerk

  9. Johanna sagt

    Toller Artikel und danke für die Anleitung.
    Dazu würde ich allerdings gern noch wissen, ob sich das für jeden Boden eignet? Wir sind erst vor kurzem eingezogen in unser Zuhause mit großem Grunsstück, der Garten wurde leider sehr vernachlässigt. Es gibt jede Menge „Schnürgras“ und ähnliche Gräser in der Wiese, das sich unterirdisch ja über Ausläufer verzweigt und somit überall zu finden ist. Funktioniert das mit der Pappe auch bei solch hartnäckigen Grassorten, die den Boden komplett verwurzeln und damit immer wieder an neuen Stellen austreiben? Mit dem Efeu klappt das ja auch nicht, daher würde ich mich über eine Antwort freuen, ob sich die Arbeit mit der Pappe lohnt oder ob ich hier nicht doch den Boden von diesen „Unkräutern“ befreien muss, bevor ich loslegen kann, meine Blumen- und Gemüsebeete anzulegen.

    Vielen Dank im Voraus für hilfreiche Tipps, um die Lust am Gärtnern nicht direkt schon am Anfang aufgrund des Grases zu verlieren. :)

    LG Johanna

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hallo Johanna,
      herzlichen Glückwunsch zum großen Garten, was für ein tolles Projekt, ihn neu anzulegen! :)
      Hartnäckige Unkräuter und Gräser musst du unbedingt gründlich jäten, bevor du die Pappe auslegst.
      Alternativ dazu könntest du auch eine schwarze Folie für mindestens ein halbes Jahr über den Bereich legen, wo deine Beete sein sollen.
      Viel Erfolg und Spaß beim Gärtnern!

      Liebe Grüße
      Katrin

  10. Mel sagt

    Wir haben ein altes, bestehendes Gartenbeet.
    D.h., es ist keine Wiese.
    Könnte ich dort auch einfach auf die alte Erde, die Pappe legen und neue Kompost Erde auffüllen, etc?

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hi Mel,
      das könntest du problemlos so machen! :)
      Wenn in dem Beet aber hartnäckige Unkräuter wie löwenzahn, Quecke, Efeu oder disteln wachsen, müsstest du die erst gründlich jäten.
      Die wachsen dir sonst ganz fix durch die Pappe!

      Viel Erfolg beim Beetanlegen und ein tolles Gartenjahr!
      Katrin

  11. Sarah sagt

    Liebe Wurzelwerker,
    wird der Beet-Boden mit der Zeit durch diese Methode verändert? Ich habe stark lehmig-sandigen Boden, etwas zu sauer.
    Lieben Dank!
    Sarah

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hallo Sarah,
      nein, der Boden verbessert sich leider nicht von selber, das Nicht-Umgraben sorgt aber dafür, dass sich die Bodenlebewesen wohlfühlen und ihn belüften.
      Was du für deinen Boden tun kannst, damit er nicht so sauer ist, kannst du in unserem „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs lernen.
      Wäre der vielleicht etwas für dich? :)

      Viele Grüße
      Katrin

      • Sarah sagt

        Liebe Katrin,
        vielen Dank für die schnelle Antwort. :) Den Kurs schau ich mir mal an.
        Ich dachte, eben nicht umgraben, damit das System nicht gestört wird?
        Viele Grüße
        Sarah

        • Katrin von Wurzelwerk sagt

          …da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen…ich meinte das NICHT-Umgraben“. ;)

  12. Sarah sagt

    Hallo Wurzelwerkteam,
    gibt es irgendwelche Pflanzen, die mit dieser Methode nicht zurecht kommen könnten? Obststräucher, Wildsträucher, Wildblumenwiese, kleinere Bäume zum Beispiel??
    Viele Grüße und danke schön, Sarah

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hey Sarah,
      du kannst diese Methode für alle Pflanzen anwenden. :)
      Viele Grüße
      Katrin

  13. Katja sagt

    Hallo liebes Wurzelwerk-Team,
    wie lege ich denn ein Gemüsebeet an, wo vorher bereits ein Pflanzenbeet war? Es gibt etwas Unkraut, aber keine Wiese. Dafür aber eine super Abgrenzung zur Wiese, da das Beet erhöht ist. Wie kann ich hier ein möglichst arbeitsarmes Gemüsebeet anlegen? Sollte ich gleich vorgehen wie bei einer Wiese oder den Boden einfach anreichern mit Kompost und dann ständig Unkraut zupfen? Unkraut zupfen will ich am Liebsten so wenig wie möglich?.

    Liebe Grüße
    Katja

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Hallöchen liebe Katja,
      dann kannst du es ganz genauso machen, wie beschrieben. :)
      Prinzipiell kann man auf vorbestehenden Beeten die Pappe weglassen. Wenn du aber auf Nummer Sicher gehen möchtest, um nachher möglichst wenig jähten zu müssen, würde ich nicht drauf verzichten. ;)

      Ganz viel Spaß dir! :)

      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  14. Alice sagt

    Hallo Marie, toll!!
    Alle Deine Tipps machen richtig Spaß zu lesen :-)
    Eine Frage zum Anlegen von Beeten: ich habe einen eher schweren, lehmigen Boden, leider mit relativ vielen Steinen. Wenn ich das richtig verstehe, würdest Du das ignoieren und die Steine drin lassen (sonst heißt es ja wieder umgraben)..?

    Danke schon mal und liebe Grüße aus Bayern
    Alice

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Hallo liebe Alice,
      wie schön, dass dir Wurzelwerk gefällt! :)
      Es kommt ein bisschen drauf an, was du unter relativ viele Steine verstehst. ;)
      Wenn es richtig dicke Brocken sind, machen die sich wirklich nicht gut im Beet. Die würde ich raussammeln. Wenn es aber hier und da einige kleine Steinchen sind, ist das überhaupt nicht schlimm!
      Kennst du schon das Bootcamp von diesem Jahr? Da kanns du dir jede Menge Tipps abholen! ;)

      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  15. Rebecca sagt

    Guten Tag,
    Ich habe letztes Jahr durch eines deiner vielen schönen Videos mit einem kleinen Hochbeet 1,2×0,8m zu gärntern begonnen. Ich habe sogar eine gute Ernte gehabt! Ich möchtest dieses Jahr richtig loslegen. Wir haben aber Wühlmäuse. Ich frage mich, wie ich den Schutz einsetze in deinen Kompostbeeten

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Hallo liebe Rebecca,
      wie toll, dass du schon Erfolgreich warst! :)
      Wühlmäuse sind echt gemein. Bei Bodenbeeten haben sie leider leichtes Spiel. Entweder setzt du weiterhin auf Hochbeete oder du stellst dich dem Kampf und betreibst (über längere Zeit und sehr aktiv) fleißig Vergraulung bzw. Bekämpfung! Da ist leider einiges an Ausdauer gefragt…
      Du wirst ganz bestimmt einen guten Weg finden!
      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  16. Sarah sagt

    Liebes Wurzelwerk Team,
    ich möchte die Pappe-Kompost-Methode gerne in meinem ganzen Garten anlegen und nur ein kleines Stück Rasen übrig lassen. Würde es dann reichen, wenn ich die Rasenkante um das Stück Rasen setze oder sollte ich jedes Beet einzeln umfassen?
    Lieben Dank und viele Grüße
    Sarah

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Liebe Sarah,
      woah! Das hört sich nach einem großen und großartigen Projekt an! :)
      Du brauchst die Rasenkante nur einmal ganz außen um deine gesamte Beetfläche drum rum. Also nicht jedes Beet einzeln, sondern einmal den ganzen Gemüsegarten einfassen. ;)

      Ganz viel Spaß und Erfolg dir!
      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  17. Sarah sagt

    Liebes Wurzelwerk-Team rund um Marie,
    könnte ich mit dieser Methode auch Staudenbeete anlegen? Und funktioniert die Pappe als Untergrund auch zwischen Rasen und Hochbeet?
    Vielen lieben Dank für die tolle Anleitung! :)

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Hallo Sarah,
      aber klar doch! :) Du kannst es ganz prima auch für Staudenbeete und Hochbeete anwenden :)
      Viel Spaß dabei! :)

      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

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