Brot backen, Selbermachen
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Richtig gutes Sauerteigbrot backen

Sauerteigbrot backen ist nicht schwer! Und was gibt es Köstlicheres als duftendes, knuspriges selbstgebackenes Brot? Darum nichts wie ran an die Mehltüten, wir backen Brot mit Sauerteig!

Inhaltsverzeichnis
Sauerteigbrot backen: Eine Schnellübersicht
Sauerteigbrot Rezept
Vorteig ansetzen mit einem Sauerteigstarter
Starter abnehmen fürs nächste Sauerteigbrot backen
Teig anrühren und gehen lassen
Sauerteigbrot backen

Sauerteigbrot backen: Eine Schnellübersicht

Du hast bereits die geöffneten Mehltüten und eine Schüssel am Start und kannst es gar nicht erwarten, loszulegen? Dann findest du hier meine Kurzanleitung zum Sauerteigbrot backen!

Sauerteigbrote sind durch die enthaltene Milchsäure auch sehr viel länger haltbar als Hefe-Gebäck. Sauerteig ist außerdem ein richtiger Power-Teig. Er enthält Milliarden Milchsäurebakterien, die das Getreide fermentieren und damit bekömmlicher machen.

Sauerteigbrot backen in 5 SchrittenGewusst wie
Arbeitsschritt # 1: Vorteig ansetzen200g Roggenmehl
200g Wasser
4 EL Sauerteig Starter
vermischen und abgedeckt über Nacht ruhen lasssen
Arbeitsschritt # 2: neuen Starter abnehmen4 El Starter vom Vorteig abnehmen und in ein Schraubglas geben
in den Kühlschrank stellen
Arbeitsschritt # 3: Teig nach Sauerteigbrot
Rezept
anrühren und in gefettete Backform geben
Der Teig hat jetzt eine zähflüssige Konsistenz
Arbeitsschritt # 4: Teig gehen lassenungefähr 4 Stunden, der Teig soll gut aufgehen
Arbeitsschritt # 5: Sauerteigbrot backen10 Minuten bei 220 ° C
50 Minuten bei 200 ° C
nach 30 Minuten Backzeit Brot aus der Form nehmen und kopfüber weiterbacken

Sauerteigbrot Rezept

Seit fünf Jahre ist es nun schon so, dass wir alle zwei Tage unser Brot backen mit Sauerteig. Das sind mittlerweile an die 1000 Brote! Und trotzdem empfinde ich es immer noch wie ein kleines Fest, wenn wieder ein Laib fertig ist. :) Hier also mein Rezept, mit dem du leckeres Sauerteigbrot backen kannst. Auch dann, wenn du noch ein Sauerteigbrot-backen-Anfänger bist. Tadaa!

Du brauchst:

  • Vorteig, den du am Vortag ansetzt (Rezept weiter oben)
  • 400 g Dinkelmehl
  • 100 g Roggenmehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 400 ml Wasser
  • 15 g Salz
  • 1 EL Leinsamen
  • 1 EL Kürbiskerne
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • Kastenform zum Brotbacken
  • etwas Fett für die Form
  • Back-Pinsel zum Einfetten der Form

Denk dran: Bevor du alle Zutaten zusammenrührst, füllst du vom Starter vier Esslöffel in ein Schraubglas und stellst es in den Kühlschrank.

Das Brot backst du 10 Minuten bei 220° Celsius und 50 Minuten bei 200° Celsius. Nach einer halben Stunde Gesamtbackzeit nimmst du es aus der Form und backst es kopfüber zu Ende – so bekommst du eine noch knusprigere Kruste.

Falls du nicht nur Sauerteigbrot backen möchtest, sondern auch immer auf der Suche nach anderen leckeren Rezepten bist, schau doch mal in meine kleine Rezeptesammlung rein! Darin habe ich sieben meiner absoluten Lieblingsezepte zum Einkochen und Fermentieren zusammengestellt:

Vorteig ansetzen mit einem Sauerteigstarter

Sauerteig ist genau wie Hefe ein Triebmittel. Er sorgt dafür, dass dein Teig nicht als schwerer, fester Klumpen aus dem Ofen kommt, mit dem du gut und gern die nächste Kugelstoßer-Olympiade gewinnen kannst, sondern als luftiges, knuspriges leckeres Brot.

Sauerteig hat nämlich so richtig Power! Er enthält Milliarden Milchsäurebakterien und Hefen, die das Mehl fermentieren und damit leichter verdaulich und bekömmlich machen. Sie sind es auch, die dafür sorgen, dass dein Brot lange saftig bleibt, ein super leckeres Aroma hat und richtig gesund ist.

Sauerteigbrot backen: Sauerteigstarter

Und wie kommst du jetzt zu so einem Superman äh, Supersauerteig? Ganz einfach: Du machst dir selbst. Wie das geht, zeige ich dir in meinem Artikel Sauerteig selber machen.

Psst: Einen Superman kannst du dir leider nicht selber machen ;) !

Dieser Ansatz heißt auch Sauerteigstarter, weil du mit ihm den Prozess startest, deinen Brotteig locker und luftig zu machen. Wenn etwas vom Starter übrigbleibt, kannst du ihn entweder an andere Brotbackfans verschenken, einfrieren, trocknen oder ihn vermischt mit Wasser als Kompostaktivator verwenden.

Du hast einen Starter? Perfekt, dann kannst du jetzt mit dem Vorteig beginnen!

Du brauchst:

  • 200 g (Vollkorn-)Roggenmehl
  • 200 ml Wasser
  • 4 El vom Starter
  • eine große Schüssel

Du vermischst die Zutaten gut miteinander in einer Schüssel, deckst sie ab und lässt alles über Nacht bei Raumtemperatur ruhen.

Ich liebe übrigens nicht nur Brot backen mit Sauerteig, sondern mache auch super gerne Maisbrot mit Mais aus meinem Garten. Schau dir das gerne in diesem Youtube Video an!

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Mehr Informationen

Starter abnehmen fürs nächste Sauerteigbrot backen

Falls du mehr als nur einmal Sauerteigbrot backen möchtest, darfst auf keinen Fall vergessen, von deinem Vorteig vier Esslöffel abzunehmen und in ein Schraubglas zu geben, bevor du die anderen Zutaten hinzufügst. Das ist nämlich dein Starter für das nächste Brot!

Psst: In die Sprache von uns Selbstversorgungs-Freaks übersetzt heißt das: Du machst einen Teig-Ableger. :)

Falls du das mal vergisst, musst du leider einen neuen Sauerteig ansetzen. Und das wäre schade, denn je älter dein immer wieder vom Vorteig abgenommener Starter ist, desto kräftiger wird er. Eine ganz junge Starterkultur hat bei weitem nicht die Triebkraft eines alt-ehrwürdigen Starters und kann dein Brot nicht so gut lockern. Deshalb sei nicht enttäuscht, wenn dein erstes Brot noch nicht so fluffig ist, wie du es gerne hättest. Dein Sauerteig muss erst noch groß und stark werden! :)

Der Starter hält sich prima zwei Wochen lang im Kühlschrank. Falls du dann das Sauerteigbrot backen nicht schaffst, kein Problem! In diesem Fall fütterst du dein kleines Kühlschrank-Raubtier mit zwei Esslöffeln Mehl und einem Schluck Wasser. Einfach ins Glas geben, umrühren und zurück in den Kühlschrank stellen. Du siehst: Ein Sauerteigstarter ist eine super pflegeleichte Angelegenheit.

Merk dir dieses Rezept auf Pinterest!

Teig anrühren und gehen lassen

Du hast Starter von deinem Vorteig abgenommen? Perfekt, dann geht´s jetzt los mit dem Teig anrühren!

Die Mehl-Mischung aus dem Rezept kannst du so zusammenstellen, wie du sie am liebsten magst. Du möchtest weniger Roggen und mehr Weizen verwenden? Oder nur eine Sorte Getreide? Nur zu, erlaubt ist, was dir schmeckt! Pobier ruhig ein bisschen herum, bis du deine ideale Mehlmischung gefunden hast.

Auch den Ausmahlgrad des Mehls kannst du frei wählen. Weißes Mehl eignet sich genauso wie Vollkornmehl. Von den Inhaltsstoffen her ist das Brot am wertvollsten, wenn du die Körner frisch in der Getreidemühle mahlst.

Du probierst immer gerne Altbewährtes und Neues aus? Dann wäre mein Obst und Gemüse haltbar machen Onlinekurs ​​bestimmt etwas für dich! Da zeige ich dir, wie du die Ernte aus dem Garten in leckere Vorräte verwandelst und dir so ein Stück Sommer in den Winter holst. Ich freue mich, wenn du mit dabei bist! :)

Das Wasser aus dem Rezept füllst du in ein Gefäß und verrührst das Salz darin, bis es sich aufgelöst hat. So verteilt es sich gleichmäßig im Teig. Dann gibst du alle restlichen Zutaten in die Schüssel mit dem Vorteig und mischst das Salzwasser nach und nach ein. Der Teig hat jetzt eine zähflüssige Konsistenz.

Die Backform fettest du großzügig ein und füllst den Teig möglichst gleichmäßig in die Form ein. Sie sollte nur halb voll sein, damit er genügend Platz zum Aufgehen hat. Und jetzt ist erstmal Ausruhen angesagt!

Ähm, aber nicht für dich, sondern für den Teig ;) ! Und zwar mindestens vier Stunden. Dazu stellst du ihn in den kalten und geschlossenen Backofen. Am besten schaust du immer mal wieder nach dem Brot, damit du den perfekten Back-Zeitpunkt erwischst. Der ist dann erreicht, wenn das Brot schön aufgegangen ist, aber noch nicht wieder beginnt, in sich zusammenzufallen.

Es erfordert ein wenig Fingerspitzengefühl, um zu erkennen, wann es soweit ist. Je öfter du zum Sauerteigbrot backen kommst, desto besser lernst du deinen Teig kennen und kannst abschätzen, wann du dein Brot backen solltest.

Falls du den Zeitpunkt verpasst, ist das aber auch nicht schlimm. Das Brot schmeckt trotzdem und nächstes Mal wird es bestimmt fluffiger. :)

Sauerteigbrot backen: Brotteig

Sauerteigbrot backen

Wenn dein Sauerteigbrot gut aufgegangen ist, heizt du den Ofen auf 220 ° C Ober- / Unterhitze vor.

Dann ist der große Moment gekommen: Es geht ans Sauerteigbrot backen! Yippie!

Du packst dein Brot in den Ofen und stellst dir den Timer auf 10 Minuten. Danach drehst du die Temperatur auf 200° C herunter und backst dein leckeres Brot weitere 20 Minuten.

In der Zwischenzeit kannst du dir ja mein Rezeptebüchlein herunterladen! :)

Anschließend holst du das Brot aus der Form und backst es kopfüber eine weitere halbe Stunde. Mit diesem Trick wird die Kruste noch knuspriger.

Psst, kleiner Tipp: Das Brot lässt sich besser schneiden, wenn es abgekühlt ist – es schmeckt aber am allerbesten frisch warm aus dem Ofen. :)

Sauerteigbrot backen ist nicht schwer und mit meinem Sauerteigbrot Rezept gelingt es dir bestimmt. Und wenn der köstliche Duft von selbstgebackenem Brot durchs Haus zieht und sich alle vor dem Ofen versammeln, um den begehrten „Knust“ zu ergattern, ist das Glück perfekt! :)

Du möchtest noch viel mehr selber machen, statt im Supermarkt Fertigprodukte zu kaufen? Dann kannst du dir hier weitere Inspirationen holen!

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Ist Sauerteigbrot backen für dich auch etwas, das du regelmäßig tust oder fängst du gerade erst damit an? Ich freue mich, von dir zu hören!

171 Kommentare

  1. Cathleen sagt

    Hallo, wie bekomme ich denn einen Starter Teig hin, wenn ich noch keinen habe????

    • Kristina von Wurzelwerk sagt

      Hallo Cathleen ?
      Super, dass du dich ans Sauerteig-Backen wagen willst – du brauchst dafür keinen fertigen Starter, denn den kannst du ganz einfach selbst ansetzen! ?So geht’s in kurz:
      Du brauchst nur Mehl, Wasser und ein bisschen Geduld:
      Tag 1:
      50 g Vollkornmehl (z. B. Roggen oder Dinkel)
      50 ml lauwarmes Wasser
      → gut verrühren, in ein sauberes Glas geben, abdecken (nicht luftdicht!) und bei Zimmertemperatur stehen lassen.
      Tag 2–5:
      Jeden Tag 50 g Mehl + 50 ml Wasser dazugeben, umrühren und wieder abgedeckt stehen lassen.
      → Es fängt nach ein paar Tagen an zu blubbern und leicht säuerlich zu riechen – dann ist dein Sauerteig-Starter fertig! ?
      Und jetzt ran an den Teig ;-)
      Viele Grüße vom Kristina von Wurzelwerk-Team

  2. Charlotte sagt

    Liebe Marie!

    Vielen Dank für deine tolle Arbeit, du lässt alles so einfach werden! Ich habe mich nie so recht rangetraut an Sauerteig und nun ist es sooo einfach :D
    Bei meinem ersten Brot war mein Starter noch zu schwach und ich habe Hefe hinzugefügt, weil nach 6 std noch gar nichts aufgegangen war (dabei war der Vorteig so fluffig!).
    Dann hab ich natürlich schön vergessen vom Vorteig meinen Starter abzunehmen. Also alles nochmal von vorne :D.
    Diesmal habe ich den Starter 10 Tage angefüttert, jetzt war er stark genug und mein Brot ist super geworden ?
    Und ich habe daran gedacht, was vom Vorteig abzunehmen. Danke auch für den Tipp, etwas Sauerteig zu trocknen, habe ich auch gleich gemacht.

    Ganz liebe Grüße und mach weiter so, danke für deine vielen Inspirationen, die das Leben leichter machen.

    • Kristina von Wurzelwerk sagt

      Liebe Charlotte ?,

      wie schön, dass du dir die Zeit genommen hast, so eine liebe Nachricht zu schreiben – und wow, was für eine Sauerteig-Reise du hinter dir hast! ?✨
      Dass du dran geblieben bist, auch wenn es beim ersten Anlauf noch nicht ganz geklappt hat, zeigt: Du bist jetzt ganz offiziell Sauerteig-Zauberer oder -Zauberin! ? Und wie toll, dass dein zweiter Versuch so ein Erfolg war – ganz ohne Hefe und mit liebevoll gepflegtem Starter. Genau so wächst nicht nur Brot, sondern auch das Selbstvertrauen in der Küche ?
      Und ja – das mit dem Vergessen, was vom Vorteig abzunehmen… da bist du definitiv nicht allein ? Gut, dass du jetzt sogar getrockneten Sauerteig auf Vorrat hast – beste Backup-Lösung überhaupt!
      Danke dir für deine wertschätzenden Worte – das motiviert uns riesig! ?
      Ganz liebe Grüße und weiterhin viel Freude beim Backen und Gärtnern
      Kristina von Wurzelwerk ?

  3. Nadja sagt

    Hallo Marie,
    wir lieben dieses Rezept. Allerdings ist uns das Brot von der Menge her oft zuviel. Hast du schonmal eine kleinere Version davon gebacken? Da ist es ja oft nicht möglich, einfach die Hälfte aller Zutaten zu nehmen.
    Liebe Grüße, Nadja

    • Sabrina von Wurzelwerk sagt

      Hallo Nadja,

      wie schön, dass ihr das Rezept so liebt! Wenn dir die Menge zu groß ist, kannst du das Rezept vorsichtig verkleinern, aber du hast recht – einfach alle Zutaten zu halbieren funktioniert nicht immer optimal, besonders bei Hefegebäck.

      Ein guter Trick ist, die Mengen um etwa ein Drittel zu reduzieren und die Flüssigkeit nach Gefühl anzupassen, bis der Teig die gewohnte Konsistenz hat. Die Gehzeit bleibt in der Regel gleich.

      Viel Spaß beim Backen!

      Liebe Grüße
      Sabrina von Wurzelwerk

  4. Malena sagt

    Hallo!
    Jetzt muss ich auch eine Frage loswerden, die mich schon seit längerem zu diesem Rezept umtreibt und die in den vielen Kommentaren noch niemand gefragt hat: bei den 600g Mehlsorten für den Hauptteig sind nicht die 200g Mehl für den Vorteig (der ja in einem separaten Rezept beschrieben ist) enthalten, richtig? Das heißt für das gesamte Brot benötige ich 800g Mehl?
    Und insgesamt 600ml Wasser (200ml im Vorteig und 400ml dann nochmal beim Hauptteig)?

    Danke für Eure Hilfe!
    Und Danke für die tollen Rezepte und Tipps im gesamten Wurzelwerk-Kosmos! Ich liebe es! :)

    • Katja sagt

      Hey Malena,
      ja, das hast du richtig verstanden – genauso ist es ;)
      Viel Spaß beim Backen und gutes Gelingen!
      Viele Grüße,
      Katja vom Wurzelwerk Team

  5. Birgit Hilberg sagt

    Hallo Marie
    nehme ich kaltes oder warmes Wasser zum Anrühren des Brotteiges?
    liebe Grüße
    Birgit.

    • Katja sagt

      Hallo Birgit,
      am besten du zimmerwarmes Wasser für den Brotteig ;)
      Gutes Gelingen und viele Grüße,
      Katja von Wurzelwerk

  6. Inge sagt

    Ich liebe dieses Brot. Hat jemand schon mal versucht das Wasser durch Bier zu ersetzen? Also beim Brotteig. Ich habe so viel Bier, was nicht getrunken wird. ?

  7. Kathrin sagt

    Hallo Marie!
    Ein kleiner, aber wichtiger Hinweis: viele der üblichen antihaftbeschichteten Backformen sind für Sauerteig nicht geeignet. Der Sauerteig kann das Material angreifen und im schlimmsten Fall können sich Schadstoffe aus der Beschichtung lösen. Gut geeignet sind: Backformen, die vom Hersteller als „sauerteiggeignet“ deklariert sind oder Formen komplett aus Edelstahl oder emaillierte Formen. Ich selbst nutze emaillierte Formen, die ich einfette und ein“brösele“, das klappt wunderbar.
    Danke für alle tollen Ideen und Rezepte!
    Kathrin

    • Katja sagt

      Hallo Kathrin,

      vielen Dank für für diesen wertvollen Hinweis ;) und auch das Teilen deiner Erfahrungen!

      Viele Grüße,
      Katja von Wurzelwerk ?

  8. SylVie sagt

    Hallo Marie, ich habe den Starter hergestellt und den Vorteig angerührt. Morgen soll ich dann vom Vorteig 4 EL abnehmen. Sollen die dann mit ins Glas vom Reststarter? Ich blicks nicht ganz, bin völlige Sauerteiganfängerin. Glg

    • Katja sagt

      Hallo SylVie,
      den Dreh hast du bestimmt bald raus: die 4 EL, die du vom Vorteig abnimmmst kommen in ein separates Glas und dürfen als Sauerteigansatz im Kühlschrank auf ihren nächsten Einsatz warten ;) Mit dem restlichen Teil vom Vorteig rührst du deinen Hauptteig, wie im Rezept angegeben, an. Wenn du bald wieder Sauerteigbrot backen möchtest, verwendest du die 4 EL Starter aus dem Kühlschrank, um einen neuen Vorteig anzurühren.
      Viele Grüße,
      Katja von Wurzelwerk

  9. Antje sagt

    Hallo Marie und liebes Wurzelwerk Team, ich backe nun seid 1,5 Jahren jede Woche mindestens ein Brot nach dem Rezept….einfach wunderbar,alle lieben es.Mein Sauerteig habe ich damals von einem älteren Bäckermeister bekommen, der wiederum von seinem Großvater angesetzt wurde. Ist das nicht toll,so ein alter Sauerteig wird jede Woche mit diesem tollen Rezept gebacken?Das Mehl ist bei uns hier im Ort her,alles in Bio Qualität und ich mische sogar noch Emma dazu. Vielen lieben Dank euch allen,auch für die Gartenbeiträge….ich liebe es einfach. Eure Antje

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hi Antje,
      vielen Dank für dieses liebe Feedback! :)

      Liebe Grüße
      Katrin

  10. Ruth sagt

    Ich backe seit über einem Jahr Sauerteigbrote. Zu Anfang habe ich mit Gärkörbchen gearbeitet und dann den Teig auf das Backblech gestürzt. Dabei ist es aber immer so weit zerlaufen. Ich mag aber lieber große, flächige Brotscheiben. Jetzt benutze ich eine gebutterte Römertopf-Brotbackschale. Das funktioniert super. Die ist noch von meiner Mama und schon knapp 40 Jahre alt ?

  11. Katja sagt

    Hallo liebe Marie und Community,

    hat denn jemand einen Rat für mich? Wenn ich Brot backe, ist der Teig meist sehr klebrig sodass ich eigentlich keinen Laib formen kann ohne zusätzlich Unmengen an Mehl zuzugeben. Mein Sauerteigbrot ist gerade in der „geh“ Phase und auch total klebrig. vielleicht hat jemand eine Idee was ich falsch mache?

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hallo Katja,
      wenn du dein Brot nach Maries Rezept backst, kommt der Teig in eine Form und kann deshalb auch klebrig sein. :)
      Viel Erfolg beim Nachbacken!

  12. Veronika sagt

    Danke! ich möchte ein Brot nur aus Roggen backen. Würden da die gleichen Mengenangaben gelten? Also statt Dinkel und Weizen einfach den Roggenanteil entsprechend erhöhen?

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Hallo Veronika,
      grundsätzlich kannst du das machen. Meist braucht Roggen etwas mehr Wasser. Da kannst du nach Gefühl etwas mehr hinzugeben. Die Teigkonsistenz sollte relativ flüssig sein. ;)

      Viel Erfolg und guten Hunger!
      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  13. Anne Huss sagt

    Hallo,
    ich habe mir die Abläufe von dem Sauerteigbrot durchgelesen.
    Was ich immer noch nicht kapiert habe : wo bekomme ich diesen Sauerteigstarter für den ersten Teig her ?
    Ganz am Anfang steht unter Arbeitsschritt 1, Vorteig ansetzen : Roggenmehl, Wasser und dann eben 4 EL Sauerteigstarter. Wo kommt der her, muss ich den kaufen ?
    Freue mich über Antwort
    viele Grüße
    Anne

  14. Werner Zipperer sagt

    Danke für dieses Rezept, Marie.
    Das Brot ist gleich beim ersten Mal gut gelungen und schmeckt sehr gut.

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Das ist schön zu hören, lieber Werner! :)

      Guten Appetit!

      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

  15. Veronika sagt

    Liebe Marie, dein Sauerteigbrot Rezept ist super und so einfach, dass selbst ich es hinbekomme?

    Ich habe nur das Problem, das mein Vorteig im Kühlschrank sich immer absetzt. Also Wasser setzt sich als eine obere Schicht ab und der Teig wird mit der Zeit mmer unsauerer. Auch wenn ich ihn zwischendurch füttere. Hast du eine Idee an was das liegen könnte?
    Ich benutze nur Urdinkel Vollkornmehl.

    Liebe Grüße, Veronika

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hallo Veronika,
      Wasser auf der oberen Schicht bedeutet immer, dass dein Sauerteig hungrig ist. Deshalb musst du ihn mehr füttern! :)
      Viel Erfolg und Spaß beim Backen!

  16. Katharina sagt

    Hallo Marie,
    ich wollte mich auch mal zu Wort melden und davon berichten, wie toll dein Rezept funktioniert. Ich war auch lange auf der Suche, wollte schon eine ganze Weile mein eigenes Brot backen. In etlichen Blogs und auf vielen Seiten wurde wieder und wieder berichtet, dass Sauerteig einfach das beste und bekömmliche ist. Sobald es aber an das Doing ging, war ich schnell wieder entmutigt und habe nichts ausprobiert, ich habe es schlicht oft nicht „verstanden“, viel zu kompliziert. Das ging mir mehrere Male so, immer wieder wurde ich wieder neugierig, wollte ausprobieren….abgeschreckt. Bis ich endlich hier landete: es war so herrlich einfach beschrieben, ich merkte gleich beim lesen, dass der Funke überspringt. Habe dann relativ schnell den Starter angesetzt und quasi von Anfang an alles ausprobiert, wie du hier beschrieben hast. Es hat sofort funktioniert und ich bin super glücklich, backe jetzt seit einigen Wochen einmal oder zweimal die Woche. Man kann das Mehl auch wirklich so zusammen mischen wie man möchte. Ich backe beispielsweise komplett nur Dinkel, sogar eigentlich nur Dinkel Vollkorn. Beim backen muss ich zwar statt 20 Minuten bei 200 Grad immer 25 Minuten machen, sonst löst sich das Brot nicht aus meiner Form, aber man tastet sich irgendwann an das für einen und den Ofen am besten passende Doing an. Ich kann nur jedem Neuling auf diesem Gebiet raten, sich hier die Anleitung und Ideen zu holen und es macht wirklich Spaß ☺️

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hallo Katharina,
      danke für diese liebe Feedback! Wie schön, dass du solchen Erfolg hast mit dem Brotbacken! :)

  17. Jutta Ziese sagt

    Liebe Marie,
    spielt es keine Rolle, welchen Dinkelmehl Typ, bzw, Roggenmehl Typ ich nehme?
    liebe Grüße
    Jutta

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Hallo Jutta,
      nein, da kannst du nehmen, was du am liebsten magst! :) Es kann sein, dass du die Wassermenge etwas anpassen musst. Der Teig sollte immer relativ flüssig sein. ;)

      Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Backen!
      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

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