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Kartoffeln vorkeimen: Das Geheimnis einer üppigen Ernte!

DAS Geheimnis einer guten Kartoffelernte ist, die Kartoffeln vorkeimen zu lassen. Allerdings solltest du dazu nicht einfach keimende Knollen aus dem Keller nehmen, sondern schön kurze, kräftige Triebe an deine Pflanzkartoffeln zaubern. Wie du das ganz einfach hinbekommst und mit diesem Trick eine super Kartoffelernte einfährst, erfährst du im Artikel.

Inhaltsverzeichnis
Warum du Kartoffeln vorkeimen solltest
Kartoffeln vorkeimen – aber richtig
Wie viele Kartoffeln vorkeimen?
Kartoffeln vorkeimen: Schritt für Schritt
Pflanzkartoffeln kaufen oder selber ziehen?

Warum du Kartoffeln vorkeimen solltest

Kartoffeln sind ziemliche Frostbeulen, denen es schnell mal zu kalt wird. Sie wollen deshalb erst relativ spät im Frühjahr ins Beet. Und leider kommt dann oft schon bald die Kraut- und Braunfäule um die Ecke, die deinen Kartoffelpflanzen auf die Pelle rückt. Um das zu verhindern, lohnen sich zwei Tricks:

  1. Gib deinen Kartoffeln durch zeitiges Vorkeimen einen Wachstumsvorsprung.
  2. Halte sie im Beet von deinen Tomaten fern! Tomaten und Kartoffeln stecken sich nämlich gern gegenseitig mit der lästigen Pilzkrankheit an.

Hol dir deinen Gemüsegarten-Anbauplan!

Damit alle Gemüse im Beet am richtigen Platz landen und genau die Nachbarschaft bekommen, die sie sich wünschen, ist ein guter Anbauplan das A und O.

Wenn du keine Zeit oder Lust hast dir deinen eigenen Anbauplan zu erstellen oder einfach ein bisschen Inspiration brauchst, wie so ein Anbauplan aussehen kann, dann sicher dir hier einfach den fix und fertigen Wurzelwerk-Anbauplan:

Beetplan gesichert? Dann zurück zum Vorkeimen:

Beim Vorkeimen von Kartoffeln bilden die Knollen kleine Triebe, die ruckzuck zu wachsen anfangen, sobald sie ins Beet kommen – am besten natürlich in Kompostbeeten. Mit diesem Blitzstart kann die Pflanze so richtig loslegen, bevor die fiesen Krankheiten und Schädlinge unsere schöne Ernte bedrohen. Mulchst du die Kartoffeln zusätzlich, geht es deinen Pflanzen so richtig gut.

Ein weiterer Vorteil vom Kartoffeln vorkeimen ist, dass deine Kartoffeln schneller loswachsen, und so einen satten Vorsprung vor Unkräutern haben. Die müssen dann sehen, wo sie bleiben. ;)

Also: Kompostbeete + Kartoffeln vorkeimen + Mulch ist deine perfekte Strategie für eine pralle Kartoffelernte.

Wenn du noch nicht weißt, welche Kartoffelsorten du als nächstes anbauen möchtest, dann schau doch mal in unserem Shop vorbei. Dort haben wir eine tolle Auswahl an leckeren Sorten zusammengestellt:

  • Die Sorte „Linda“ ist ein echter Klassiker und eignet sich besonders gut für Kartoffelsalate und Gratin. Sie ist robust und keimt zuverlässig vor – perfekt für deine ersten Anbauversuche :).
  • Wenn du Bratkartoffeln liebst, ist die Sorte „Heidemarie“ für dich perfekt. Sie ist sehr gut lagerfähig und begleitet dich so vom Sommer bis in den Winter hinein.
  • Mit Mayo, oder mit Öl und Essig? So wird Kartoffelsalat klassisch zubereitet und die Kartoffelsorte „Belana“ ist die optimale Kandidatin dafür. Sie ist eine frühe, festkochende Salatkartoffel, die dir schon im Sommer eine erste Ernte beschert.

Kleiner Tipp: Übrigens ist die Knolle, wenn sie im Boden eingegraben ist, vor leichten Minusgeraden geschützt. Nur wenn die Pflänzchen aus der Erde schauen und es nochmal Nachtfröste gibt, ist das kritisch. Falls also Minusgrade angesagt sind, solltest du deine Kleinen mit Stroh oder einem dicken Vlies abdecken – dann war das Kartoffeln vorkeimen nicht umsonst. Weitere wichtige Tipps rund um das Kartoffeln pflanzen findest du hier.

Vorgekeimte Kartoffeln

Kartoffeln vorkeimen – aber richtig

Wir kennen es alle: Aus den Kartoffeln im Vorratsschrank kommen helle Keimtriebe. Wenn die Kartoffeln es zu warm haben, passiert es schnell, dass sie austreiben. Diese langen, dünnen Triebe sind aber eher zart und brechen sehr schnell, weswegen du sie nur bedingt zum Auspflanzen nehmen kannst. Aus ihnen wachsen zwar auch Kartoffeln – nur halt nicht so gut.

Um zu vermeiden, dass deine Kartoffeln wahllos vor sich hin keimen, gibt es aber auch den ein oder anderen Trick, mit dem du das vermeiden kannst. 

Mit Plan Kartoffeln vorkeimen hat das Ziel, kleine, kräftige Triebe mit einer grünvioletten Farbe an den Knollen wachsen zu lassen. Diese kleinen Triebe von ca. 1-2 cm brechen nicht so schnell ab und haben die ganze Power der Knolle in sich vereint, um kräftig los zu wachsen.

Wie viele Kartoffeln vorkeimen?

Bevor es mit dem Kartoffeln vorkeimen losgeht, solltest du dir überlegen, wie viele Kartoffeln du in deinen Beeten setzen willst, damit du dann die passende Menge vorgekeimte Kartoffeln parat hast.

Fürs kleine Kartoffelbeet:

Auf kleineren Flächen ist das ganz einfach: Überlege dir, wie viele Reihen Kartoffeln du in deinem Beet anpflanzen möchtest. Kartoffeln werden in der Regel mit einem Reihenabstand von 60 cm und einem Pflanzabstand von 30 cm angebaut. Das kannst du aber natürlich auch anders machen.

Nun schaust du zuerst, wie viele Kartoffelreihen bei einem Reihenabstand von 60 cm in dein Beet passen. Die erste Reihe fängst du am besten immer mit einem halben Reihenabstand Platz zum Beetrand an.

Dann misst du noch, wie lang deine Kartoffelreihen werden. Deine Beetlänge teilst du dann durch 30 cm und schaust mal, wie viele Kartoffelpflanzen du in einer Reihe unterkriegst.

Und? Wie viele sind’s? Die Zahl musst du jetzt nur noch mit der Anzahl deiner Reihen multiplizieren, und schon weißt du genau, wie viele Pflanzkartoffeln du brauchst. Keim aber ruhig ein paar mehr vor, denn vielleicht bildet die ein oder andere Kartoffel keine schönen Keimspitzen.

Kartoffeln pflanzen

Fürs große Kartoffelbeet:

Du willst eine größere Fläche Kartoffeln anbauen und möchtest deine Pflanzkartoffeln nur ungern zählen, weil es so viele sind? Dafür gibt’s auch einen Trick. Um ein bisschen Mathematik kommst du dann aber nicht drum herum… Aber keine Sorge, so kompliziert ist es nicht! Lediglich drei Faktoren solltest du dir vorher überlegen: das Gewicht deiner Knollen und den Pflanz- sowie Reihenabstand.

Wenn du diese Zahlen hast, kannst du sie einfach in die folgende Formel einsetzen, um die Anzahl zum Kartoffeln vorkeimen für 1 m2 auszurechnen:

(Knollen/Reihe) x (Reihe/m2) x (kg/Knolle)

Die Knollen/Reihe berechnest du einfach mit 1 m pro Reihe geteilt durch Pflanzabstand pro Knolle in m.

Die Reihen/m2 ergibt sich aus 1 m2 geteilt durch Reihenabstand in m.

Wenn du also deine Kartoffeln mit einem Pflanzabstand von 30 cm und einem Reihenabstand von 60 cm anbauen möchtest und deine Knollen 100 g wiegen, brauchst du folgende Menge Knollen pro Quadratmeter:

(1/0,3) x (1/0,6) x 0,1 kg = 0,55 kg

Wiegen deine Knollen 50 g und du möchtest sie mit einem Abstand von 25 cm pflanzen, bekommst du ein ganz anderes Ergebnis:

(1/0,25) x (1/0,6) x 0,05 kg = 0,33 kg

Also wieg mal schnell deine Knollen und trag die Zahlen einfach in die Formel ein. Dann weißt du, ob du genug Kartoffeln für deine neue Gartensaison eingeplant hast. :)

Gut zu wissen: Wenn deine Kartoffeln alle unterschiedlich groß sind, rechnest du einfach mit 5-6 Knollen pro m2

Kartoffeln vorkeimen: Schritt für Schritt

Sobald im Februar die ersten Frühlingsgefühle hochkommen, kannst du deine Kartoffel-Vorzucht planen. Denn 4-8 Wochen vor dem eigentlichen Pflanztermin solltest du deine Knollen dem Licht aussetzen und treiben lassen. Am wohlsten fühlen sich die Kartoffeln in einem hellen Raum bei einer Temperatur von 12-15 Grad.

Du weißt nicht, wann du deine Kartoffeln pflanzen sollst? Dann lade dir doch deb Aussaatkalender herunter. Darin sind ganz viele Saat- und Pflanztermine verschiedener Gemüsesorten notiert – und da darf die Kartoffel natürlich nicht fehlen. Um zu wissen, wann du mit dem Vorkeimen beginnst, rechnest du einfach 4-8 Wochen vom Pflanztermin zurück. Das ist ja auch ein ziemlich großes Zeitfenster – da kann also eigentlich nichts schief gehen. ;)

Die richtigen Profis kitzeln mit einem kurzen Wärmestoß von 17-20 Grad zu Beginn des Kartoffeln Vorkeimens einmal alles aus der Knolle heraus. Zusätzlich härten sie die keimenden Knollen kurz vor dem Auspflanzen bei 5-10 Grad nochmal ab. Diesen Aufwand musst du aber nicht unbedingt betreiben – die Kartoffeln wachsen auch so wunderbar.

Aber wie funktioniert denn nun das eigentliche Kartoffeln vorkeimen?
 
Die Knollen legst du dazu in eine kleine Kiste. Alternativ dazu organisierst du dir Eierkartons und ersetzt die Eier durch deine Pflanzkartoffeln. Wichtig ist, dass du die Kartoffeln nicht stapelst, sodass sie schön viel Licht abbekommen. Dann stellst du die Kiste oder die Eierkartons an einen hellen Ort mit 12-15 Grad Celsius. Wenn du Eierkartons verwendest, sollten die natürlich offenbleiben.

Und jetzt heißt es: Warten. Das ist oft die schwierigste Disziplin als Gärtner*in, findest du nicht? Wachsen in den nächsten Wochen viele kleine grüne Triebe aus deinen Knollen, hast du beim Kartoffeln vorkeimen alles richtig gemacht. :)

Junge Kartoffelpflanze wächst

Die Paprika, eine Schwester der Kartoffel aus der Familie der Nachtschattengewächse, mag es übrigens auch sehr gerne, wenn sie im Februar vorgezogen wird. Hier findest du meinen kompletten Guide zum Paprika anbauen. 

Pflanzkartoffeln kaufen oder selber ziehen?

Du hast schon von Saatkartoffeln und Pflanzkartoffeln gehört, und findest den Unterschied nicht? Lass dich nicht verwirren – den Unterschied gibt es nämlich gar nicht. Beide Begriffe meinen die Knollen, die wir in die Erde legen.

Der Begriff „Saatkartoffeln“ kann aber sehr irreführend sein, denn Kartoffeln werden ja nicht gesät, sondern gepflanzt. Wir bringen ja keine Samen, sondern Teile der Wurzel der Kartoffelpflanze aus. 

Jede der Knollen, die du erntest, ist somit genetisch identisch mit der Mutterknolle. Ja genau, deine Pflanzknolle ist eine Mutterknolle, die ganz viele Tochterknollen bildet. Kein Scherz, der Kartoffelanbau ist sehr matriarchalisch organisiert.

Fun Fact: Wenn du die Samen einer Kartoffelpflanze aussäst, wächst daraus auch etwas – und zwar sehr wahrscheinlich eine neue Kartoffelsorte. Hier kommt ein unbekannter Vater mit ins Spiel. Im Kartoffelsamen haben sich nämlich zwei Pflanzen gekreuzt (Mutter- und Vaterpflanze). Im ersten Jahr sind die Knollen an den gesäten, jungen Pflanzen allerdings winzig klein. 

Kartoffeln aus Samen zu ziehen wäre also nicht nur sehr ungewöhnlich, sondern es würde auch wahnsinnig lange dauern, bis du die ersten Knollen ernten kannst. Da bleiben wir lieber beim Kartoffel-vorkeimen und haben dann schon bald einen vollen Erntekorb. ;)

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Fassen wir nochmal zusammen: Kartoffeln vorkeimen ist nicht schwer, kann dir aber eine üppige Kartoffelernte bescheren. Klingt doch gut, oder?

Damit du nicht zu viele Kartoffeln vorkeimst, rechnest du dir die Menge aus, die du brauchst. Deine Pflanzkartoffeln legst du dann ab Ende Februar/Anfang März an einen hellen, kühlen Ort in deinem Haus – am besten einlagig in einer Kiste oder einem Eierkarton. Jetzt heißt es warten und die Kartoffeln vorkeimen lassen.

Sind deine Kartoffeltriebe klein, kräftig und von einer dunkelgrünen bis violetten Farbe, hast du beim Kartoffeln vorkeimen alles richtig gemacht – ab in die Erde damit! Und schauen deine Kartoffeln richtig gesund aus, kannst du im nächsten Jahr dein eigenes Pflanzgut verwenden – vorausgesetzt natürlich, du lagerst sie gut während des Winters.

Fängst du gerade mit dem Gärtnern an? Dann vergiss deinen Pflanzplan nicht – und schau doch mal in diese Artikel, die könnten dich dann besonders interessieren:

Kartoffeln ernten: Wann kann die tolle Knolle aus der Erde?

Aussaat & Pflanzen im März + Mischkulturtabelle

Gemüsegarten-Pflanzplan erstellen in 6 Schritten + Beispielplan

Hast du schon mal Kartoffeln vorkeimen lassen? Welche Kartoffelsorte ist deine Lieblingssorte?

Dieser Beitrag gehört zur Wurzelwerk GmbH und enthält Werbung für unsere eigenen Produkte.

26 Kommentare

  1. Georg Schnurr sagt

    Hallo, liebes Wurzelwerk-Team,
    kann ich die nicht aufgegessenen Kartoffeln, die ich jedes Jahr im Keller übrig habe, immer wieder von neuem als Saatkartoffeln verwenden?
    Meine hochbetagte Mutter sagt, dass man dies nur ein Mal tun darf, dann muss man wieder neue Saatkartoffeln kaufen!
    Was kann denn passieren, wenn ich diese immer wieder vermehre?

    Danke und liebe Grüße aus dem Schwarzwald

    • Kristina von Wurzelwerk sagt

      Hallo Georg,
      grundsätzlich kannst du übrig gebliebene Kartoffeln aus dem Keller auch wieder zum Pflanzen verwenden. Ganz ausgeschlossen ist das also nicht.
      Das Problem ist nur: Wenn Kartoffeln über mehrere Jahre immer wieder selbst vermehrt werden, können sich Krankheiten und Viren nach und nach mit einschleichen oder übertragen. Oft merkt man das anfangs gar nicht, aber die Pflanzen werden mit der Zeit anfälliger und der Ertrag kann deutlich schlechter werden. Auch die Knollen bleiben dann manchmal kleiner oder die Pflanzen wachsen nicht mehr so kräftig.
      Genau deshalb empfiehlt man, immer mal wieder frische Saatkartoffeln zu kaufen. Diese sind speziell dafür vorgesehen und meist gesünder als Speisekartoffeln oder lange selbst vermehrte Knollen.
      Du darfst deine übrigen Kartoffeln also durchaus einmal verwenden – auf Dauer ist es aber sinnvoll, regelmäßig mit neuen Saatkartoffeln zu starten.
      Liebe Grüße
      Kristina vom Wurzelwerk-Team 💚

  2. Sylvia sagt

    Hallo, kann ich auch Ende März/Anfang April noch anfangen, Kartoffeln vorzukeimen?

    • Sabrina von Wurzelwerk sagt

      Hallo Sylvia,

      auf jeden Fall :). Du kannst bis ca. Mitte April noch gut anfangen Kartoffeln vorzukeimen!

      Viele Grüße
      Sabrina von Wurzelwerk

    • GL 1 sagt

      wo hat man denn viel Licht aber nur 10 bis 15 Grad. im Haus auch nordseitig mind 20 Grad und im Keller ist zu wenig ylicht🤔

      • Kristina von Wurzelwerk sagt

        Hallo, für das Vorkeimen von Kartoffeln ist ein heller, eher kühler Ort ideal. Perfekt sind etwa 10 bis 15 Grad – aber solche Bedingungen hat man im Haus tatsächlich oft nicht ganz leicht.
        Gut geeignet sind zum Beispiel ein helles Treppenhaus, ein unbeheizter Flur, ein Windfang oder ein frostfreier Wintergarten. Wichtig ist vor allem, dass die Kartoffeln möglichst viel Licht bekommen, damit sich kurze, kräftige Keime bilden.
        Wenn es bei dir im Haus überall eher um die 20 Grad hat, ist das aber nicht schlimm. Dann stell die Kartoffeln am besten einfach so hell wie möglich. Sie keimen dann meist etwas schneller, und die Triebe können etwas länger werden. Deshalb ist Licht hier besonders wichtig. Ein dunkler Keller ist zum Vorkeimen eher ungeeignet.
        Liebe Grüße
        Kristina vom Wurzelwerk-Team 💚

  3. Rosi sagt

    Hallo Marie, ich habe eine Frage:
    Ich habe meine Kartoffeln zum vorkeimen hell und nicht zu warm gestellt.
    Sie bekommen sehr schöne ganz kleine dicke Keime, aber leider sind die Kartoffeln jetzt ganz grün. Ist das Solanin in den Pflanzkartoffeln auch giftig oder nur in den Eßkartoffeln
    bzw. geht das dann von den Pflanzkartoffeln in die Eßkartoffeln über?
    Würde mich über eine Antwort freuen bevor ich alle Kartoffeln vernichte.
    Vielen Dank

    • Katja sagt

      Hey Rosi,

      du kannst deine Pflanzkartoffeln ganz beruhigt weiter vorkeimen lassen und später in die Erde setzen. Das grüne Solanin bildet sich unter Lichteinwirkung und geht nicht automatisch auf die neuen Kartoffeln über, die du in dieser Saison aus deinem Beet holen wirst. Wir haben dazu sogar einen Blogartikel – lies‘ da gerne nochmal alle Details nach! Ich wünsche dir eine richtig dicke Kartoffel-Ernte ;)

      Katja von Wurzelwerk

  4. Anja Schafflützel sagt

    Hallo liebes Wurzelwerk-Team
    Ich habe Setzkartoffeln gekauft und in einer dunklen Kiste gelagert, bis ich genug Eierkartons zusammen hatte. Nun haben alle Kartoffeln lange, weisse Triebe (ich meine, die heissen Dunkeltriebe) gebildet, von welchen ich lese, dass man sie abbrechen soll, weil sie zu schwach sind. Wenn ich das tue, wachsen dann neue, kräftige Triebe nach?
    Vielen Dank für eure Antwort!

    • Sabrina von Wurzelwerk sagt

      Hallo Anja,

      ja, du kannst die langen, weißen Dunkeltriebe vorsichtig abbrechen. Diese Triebe sind durch die Dunkellagerung schwach und brüchig, daher nicht ideal für eine kräftige Kartoffelpflanze.

      Nach dem Abbrechen bilden die Kartoffeln bei Licht und gemäßigten Temperaturen (ca. 10-15°C) neue, kräftigere Keime. Am besten legst du sie nun in Eierkartons oder flache Kisten an einen hellen, kühlen Ort, damit sie kurze, dicke Keime entwickeln – diese sind optimal für das Pflanzen.

      Du hast also nichts verloren, sondern kannst jetzt noch für eine bessere Vorkeimung sorgen!

      Liebe Grüße
      Sabrina von Wurzelwerk

  5. Raina sagt

    Ich habe leider den Frühling verpasst, würde aber total gerne noch ein Kartoffel Experiment wagen. Gibt es da irgendwelche Erfahrungen oder Tipps wenn man jetzt noch vorgekeimte Kartoffeln in die Erde bringen möchte? Oder muss ich dann vielleicht sogar noch warten damit sie eine Winteraussaat werden?

    • Saskia Wurzelwerk sagt

      Hallo Raina, je nach Region in der du wohnst, kannst du es noch mit einer Frühkartoffel probieren! Die brauchen nicht so lang bis zur Ernte und können es schaffen.
      Ganz liebe Grüße :)

  6. Helga Helene sagt

    Hallo Marie! Meine Kartoffeln sind schrumpelig, kann ich sie trotzdem setzen?
    LG Helga

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Aber klar doch!

      Viel Freude dabei! :)
      Franzi von Wurzelwerk

  7. Stefanie sagt

    Ich lese immer wieder „in hellem, kühlen Raum“ vorkeimen/vorziehen etc. Was mache ich aber, wenn ich keinen solchen habe (das würde mich überhaupt interessieren: way habt ihr denn so für helle Räume mit 12-15 Grad übrig? So kühl wird es bei uns im Haus, glaube ich, nie?) Keller habe ich keinen und selbst im ungeheizten Schlafzimmer hat es ca. 18 Grad – vielleicht etwas kühler, aber bestimmt nicht 12-15 Grad. Und wenn die Sonne scheint, wird es definitiv wärmer… Also doch Kartoffeln bei 18-20 Grad keimen lassen und das beste hoffen? Vielen Dank!

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Hallo :)
      Es lohnt sich, mal ein paar Tage mit dem Thermometer durchs Haus zu laufen ;)
      Da gibt es ganz viele kreative Ideen. Keller, unbeheizte Gäste-WCs, Wintergarten, Dielen, unbeheizte Schlafzimmer, Dachboden…
      Falls du ein Gewächshaus oder öhnliches hast, wäre auch das eine Möglichkeit ;)
      Viel Spaß!
      Franzi von Wurzelwerk

  8. Weber, Gerlinde sagt

    Hallo Marie,

    wie warm sollte der Boden sein, wenn ich Kartoffeln auspflanzen nöchte?
    Vielen Dank für eine Antwort.

  9. Thiel sagt

    Ab wann ist den. Eine Kartoffel „sehr groß“ bzw. auch wie viele Triebe sollte sie mind. Eurer Meinung nach haben? LG

  10. Karinga sagt

    Liebe Marie, ich habe die Kartoffeln so behandelt, wie du beschrieben hast und nun werden sie grün. Ist das schlimm oder treiben sie dennoch gesund aus? Ich danke dir schon jetzt für deine fachfrauliche Antwort.

  11. Katharina Capodanno sagt

    Kann ich auch etwas“verschrumpflete“ Kartoffeln und mit hellen ca. 3-5 cm .langen Keimen aus dem Keller für Pflanzkartoffeln verwenden?

    • Malin von Wurzelwerk sagt

      Huhu Katharina,
      die Keime, die vorgekeimte Kartoffeln haben sollten, sind gedrungen-kräftig und grünlich-violett. Solche Triebe bilden sich, wenn du deine Knollen 4-8 Wochen vor dem eigentlichen Pflanztermin dem Licht aussetzt und treiben lässt. Am wohlsten fühlen sich die Kartoffeln in einem hellen Raum bei einer Temperatur von 12-15 Grad.
      Liebe Grüße
      Malin von Wurzelwerk

  12. Irmi sagt

    Hallo Marie, ich möchte heuer die Erdäpfel in Pflanz-Taschen anbauen. Welche Erde soll. ich dafür verwenden?
    Lg, irmi

  13. Eva Sauter- Hirschbeck sagt

    Hallo Marie,
    meine Mutter hat die Kartoffeln geviertelt, und sie dann angetrieben, d.d.keimen lassen. Wirkt sich das auf die Ergiebigkeit aus? Werdens dann weniger, weil es nur viertel ist?
    Leider ist meine Mama tot und ich kann Sie nicht mehr fragen….
    Vielen dank!

    • Jacky von Wurzelwerk sagt

      Huhu Eva,

      wenn die Kartoffeln sehr groß sind, schneide ich sie auch gerne durch, um das Pflanzgut zu vermehren. Bis jetzt habe ich keine Ertragseinbußen bemerkt, habe die Ernte aber auch nicht akribisch abgewogen. ;)

      Viele Grüße
      Jacky von Wurzelwerk

  14. Eva Sauter sagt

    Hallo Marie,
    meine Mutter hat die Kartoffeln geviertelt, und sie dann angetrieben, d.d.keimen lassen. Wirkt sich das auf die Ergiebigkeit aus? Werdens dann weniger, weil es nur viertel ist?
    Leider ist meine Mama tot und ich kann Sie nicht mehr fragen….
    Vielen dank!

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