Garten, Gemüsegarten, Gemüseportraits
Kommentare 47

Zwiebeln stecken, anbauen und ernten – die komplette Anleitung!

Zwiebeln anbauen lohnt sich allemal! Denn ob morgens im Rührei, mittags auf den Käsespätzle oder abends in der Gemüsepfanne: Ohne Zwiebeln bleibt die Küche kalt! Und weil Zwiebeln sich prima einlagern lassen, sind sie ein richtig tolles Selbstversorger-Gemüse: Es ist nämlich gut machbar, den gesamten Jahresbedarf Zwiebeln selbst anzubauen! Also – lass uns Zwiebeln stecken, hegen, pflegen und ernten!

Inhaltsverzeichnis
Den gesamten Jahresbedarf Zwiebeln anbauen – so geht’s!
Die besten Zwiebelsorten für den Garten
Mit Zwiebelsamen oder Steckzwiebeln loslegen?
Zwiebelkrankheiten und Schädlinge
Zwiebeln anbauen in 7 Schritten

Zwiebeln sind ein echtes Grundnahrungsmittel. Täglich kommen sicherlich ein bis zwei in Topf oder Pfanne – und das bestimmt so ziemlich in jeder Küche! Aber zum Glück sind sie überhaupt kein kompliziertes Gemüse und daher ein wunderbarer Kandidat, um im eigenen Garten einen kompletten Jahresvorrat selbst anzubauen.

Rote und gelbe Zwiebeln im Gitterkorb.

Den gesamten Jahresbedarf Zwiebeln anbauen – so gehts!

Zwiebeln gehören neben Knoblauch zu den wenigen Gemüsearten, bei denen es wirklich realistisch ist, den eigenen Jahresbedarf komplett selbst anzubauen. Und das ist schon ziemlich cool, oder?

Möglich ist es, weil Zwiebeln sich einfach trocknen und dann richtig gut lagern lassen – ganz ohne Zubehör und Schnickschnack. Sie brauchen lediglich einen trockenen, kühlen, dunklen Platz.

So viel Platz brauchen Selbstversorge für den Zwiebelanbau

Wie viel Platz du für deine Zwiebeln brauchst, hängt natürlich als allererstes davon ab, wie viele Zwiebeln du am Ende ernten und einlagern möchtest.

Überleg mal, wie viele mittelgroße Zwiebeln bei dir in der Küche im Jahr verbraucht werden. Hast du eine grobe Zahl parat? Auf einem Quadratmeter Beetfläche haben circa 100 Zwiebeln Platz. Wie viel Fläche brauchst du für deine gewünschte Anzahl Zwiebeln? Rechne noch ein bisschen was dazu, denn zwischen Pflanzung und Ernte passiert immer ein bisschen Schwund. ;)

Wenn du eigentlich gar keine Lust auf viel Gartenplanung hast, sondern einfach nur Gemüse anbauen willst, dann kommt hier etwas für dich – für 0 €, damit du direkt loslegen kannst:

Ein fertiger Anbauplan für den Gemüsegarten mit 6 Beeten voller bunter Gemüsesorten, die so angeordnet sind, dass die Pflanzen in guter Nachbarschaft wachsen und du die Beete optimal ausnutzt. Trag einfach deine Email-Adresse ein und der Plan flattert direkt in dein Postfach:

Die besten Zwiebelsorten für den Garten

Zwiebeln gibt’s von klein bis groß, von süß bis scharf und in weiß, gelb oder rot. Welche Sorte du dir fürs Zwiebeln anbauen aussuchst, ist also in erster Linie Geschmackssache. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Sorten, die im Beet eine besonders gute Figur machen, weil sie robust sind und eine zuverlässige Ernte liefern.

Probier’s bei gelben Zwiebln mal mit den Sorten ‚Rijnsburger-5/ Bingo‚, ‚Sturon‘ und der Winterzwiebel ‚Electric‘.

Unter den roten Zwiebeln eignen sich ‚Robelja‚ und ‚Red Baron‚ besonders gut. Beide sind auch einfach super lecker.

Überleg dir bei deiner Sortenwahl unbedingt auch, ob du im Frühling oder Herbst startest, ob du mit Saatgut oder Steckzwiebeln loslegen willst und ob du deine Ernte lange einlagern möchtest.

Bio-Zwiebelsamen der Sorte Robelja

Mit Zwiebelsamen oder Steckzwiebeln loslegen?

Bei Zwiebeln hast du die Qual der Wahl – oder einfach mehr Möglichkeiten. :)

Von Anfang an: Zwiebeln säen

Wenn du den Zwiebelanbau mit Zwiebelsamen startest, säst du deine Zwiebeln am besten direkt im Beet aus. Eine Anzucht im Haus ist auch möglich, aber nicht wirklich nötig.

Zwiebelsamen sind in der Anschaffung natürlich günstiger. Dafür hast du ein bisschen mehr Arbeit mit der Anzucht, musst länger auf deine Ernte warten und das Risiko, dass ein Teil der Zwiebeln nicht aufgeht, ist höher. Aber selbst gesäte Zwiebeln sind oft auch besonders lagerfähig – und du machst mit ihnen wirklich alles selbst. Waschechte Selbstversorgung!

DIe Abkürzung im Zwiebelanbau: Steckzwiebeln pflanzen

Einfacher ist es in jedem Fall, fertige Steckzwiebeln zu setzen. Das sind kleine Zwiebelchen, die dann bei dir im Beet schön groß und dick werden. Eine Zwiebelmast sozusagen. ;)

Der Vorteil: Steckzwiebeln haben im Vergleich zu gesäten Zwiebeln schon einen ordentlichen Wachstumsvorsprung und brauchen nicht so viel Zeit bis zur Ernte, was das Timing einfacher macht. Sie sind allerdings teurer als Zwiebelsaatgut. Klar – es steckt ja auch schon mehr Zeit und Arbeit in ihnen.

Steckzwiebel sind auch dann eine super Wahl, wenn du eine streng getaktete Beetplanung hast und das Zwiebelbeet erst noch mit anderem Gemüse belegt ist. Und sie bieten den großen Vorteil, dass du auch im Herbst noch in den Zwiebelanbau starten und dann schon früh im nächsten Jahr die erste Zwiebelernte ernten kannst.

Wie wär’s mit einer Kombi aus beidem? Den Zwiebelvorrat für den Winter kannst du früh im Jahr selbst säen und großziehen. Im Sommer erntest du die Zwiebeln und lagerst sie für die kalte Jahreszeit ein. Die Zwiebeln, die du im Sommer isst, steckst du im Herbst oder Frühjahr und verbrauchst sie dann über den Sommer.

Zwiebeln ohne Zwiebelschädlinge und Krankheiten anbauen

Es gibt einige Schädlige und Krankheiten, die es auf Zwiebelgemüse abgesehen haben. Sie stürzen sich nicht nur auf Speisezwiebeln, sondern auch auf Frühlingszwiebeln, Lauch und Knoblauch.

Um Krankheiten und Schädlinge zu vermeiden, gibt es ein paar Tipps und Tricks. Generell gilt, dass Zwiebelgewächse nur alle 4-5 Jahren in ein und demselben Beet wachsen sollten. Rotiere deine Zwiebeln Jahr für Jahr durch die Beete, und der erste Schritt zur Vorsorge ist getan.

Damit kannst du zum Beispiel dem Gelbstreifenvirus, der Lauchmotte und auch der Zwiebelfliege schon entgegenwirken. Ein weiterer Geheimtipp sind Kulturschutznetze. Sobald die Zwiebeln im Beet stehen, deckst du sie mit einem Netz ab und schützt die Pflanzen so.

Für Zwiebeln gibt es auch einen richtig tollen Mischkulturpartner: Möhren! Deren Geruch gefällt der Zwiebelfliege nämlich überhaupt nicht – und mit etwas Glück hält sie sich allein dadurch schon fern.

Wenn du Lust auf mehr clevere Mischkulturen für deine Beete hast, dann lade dir hier einfach deine Mischkulturtabelle herunter:

Zwiebeln anbauen in 7 Schritten

Ob mit Steckzwiebeln oder Zwiebelsaat: Damit bei deinem Zwiebelanbau alles klappt und du im Sommer dicke Knollen ernten kannst, kommen hier alle Infos, die du für glückliche Zwiebeln brauchst. Los geht’s!

1. Welchen Standort bevorzugen Zwiebeln?

Optimal sind humus- und nährstoffreiche Böden, die gu Wasser speichern. Weil Zwiebeln gar keine Kust auf Konkurrenz um Nährstoffe und Wasser haben, solltest du sie in möglichst beikrautarmen Beeten anbauen. Prima geeignet sind dafür Kompostbeete, die von selbst recht unkrautfrei bleiben. Du kannst aber natürlich auch regelmäßig aufkommende Gräser und Kräuter rauszupfen.

2. Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Zwiebeln stecken oder säen?

Im März kannst du schon loslegen! Je nach Sorte hast du jetzt bis Ende April oder bis in den Mai hinein Zeit, deine Zwiebeln zu stecken oder zu säen.

Im Herbst kannst du mit Steckzwiebeln ein zweites Mal loslegen: Zwischen September und Oktober ist ein guter Zeitraum, um Wintersteckzwiebeln zu setzen, die im Beet überwintern und im nächsten Jahr die erste Ernte liefern.

3. Vorbereitung fürs Zwiebeln anbauen: Das Zwiebelbeet fertig machen!

Zwiebeln mögen ein lockeres, unkrautfreies Beet. Besonders hartnäckige Wurzelbeikräuter wie Köwenzahn oder Ampfer solltest du vor dem Einzug der Zwiebeln gründlich jäten. Besonders wenn du deine Zwiebeln säst, ist es wichtig, einen „sauberen Tisch“ zu haben.

Bereite ein Saatbett vor, indem Du Dein Beet erst vorsichtig mit der Grabegabel lockerst und dann mit einem Rechen eine ebene, feinkrümelige Oberfläche schaffst. Jetzt dürfen die Zwiebeln einziehen!

Zwiebeln anbauen – alle Infos auf einen Blick

4. Los geht’s mit dem Zwiebeln anbauen: Zwiebeln säen oder stecken!

So steckst du Steckzwiebeln:

Mit einer Pflanzschnur markierst du zunächst die zukünftigen Zwiebelreihen. Optimal ist dabei ein Reihenabstand von 20 cm.

In jeder Reihe setzt Du nun alle 5 cm eine Steckzwiebel. Dafür machst Du mit einem Pflanzholz odereiner Schaufel ein 4-5 cm tiefes Loch und lässt die Steckzwiebel hineingleiten – mit der Spitze nach oben, sodass sie nach oben austreiben kann. Jetzt nur noch zumachen, gut angießen und warten!

So säst du Saatzwiebeln:

Auch hier markierst du dir zunächst deine Zwiebelreihen – alle 20 cm kommt eine hin. Jetzt ziehst du in jeder Reihe eine ca. 2 cm tiefe Saatrinne und platzierst dann alle 5 cm einen Zwiebelsamen darin. Vorsichtig verschließen, leicht andrücken und angießen – und du bist fertig!

5. Zwiebeln pflegen

Zwiebeln sind recht pflegeleichte Beetgesellen. Was sie nicht mögen, ist krautige Gesellschaft im Beet – halte sie also am besten unkrautfrei. Zwiebelpflanzen werden gern von der Zwiebelfliege heimgesucht, die sich an den Pflanzen zu schaffen macht. Um das zu verhindern, baust du sie am besten von Anfang an unter einem engmaschigen Kulturschutznetz an.

Auf humosen Böden kommen Zwiebeln gut ohne Düngung aus, aber auf leichten, sandigen Böden ist eine Düngung im Frühsommer – z.B. mit Brennnesseljauche oder pflanzlichem Flüssigdünger – hilfreich, um sie optimal zu versorgen.

Sobald die Zwiebelpflanzen etwa handhoch sind, kannst du ihnen eine 5 cm dicke Mulchschicht gönnen. So kannst du dir das Unkrautmanagement bis zur Ernte sparen. :)

Zwiebelernte trocknet im Gewächshaus

6. Wann ist es Zeit, die Zwiebeln zu ernten?

Juhuuu – das Zwiebeln anbauen hat sich gelohnt! Im Sommer warten dicke Knollen darauf, geerntet zu werden. Du musst aber gar nicht unbedingt so lange warten: Zwiebeln kann man nämlich praktisch zu jedem Zeitpunkt ernten.

Willst du große und lagerfähige Zwiebeln ernten, solltest du warten, bis etwa zwei Drittel der Pflanzen umknicken oder die Blätter zu zwei Dritteln gelb sind. Das ist der ideale Zeitpunkt, um sie anschließend zu trocknen und einzulagern.

Auch vorher schon kannst du jederzeit eine Zwiebel aus der Erde ziehen, um sie frisch zu verkochen. Du kannst übrigens auch das Grün essen!

Aber Obacht: Erntest du deine Zwiebeln zu spät, können sie verfaulen.

7. Selbst angebaute Zwiebeln richtig einlagern

Mit etwas Glück kannst du deine Zwiebeln in einer sonnigen Sommerwoche ernten. Dann kannst du die Zwiebeln aus der Erde ziehen und erstmal einen Tag lang auf dem warmen Beet in der Sonne liegen lassen – hier trocknen sie schonmal vor.

Danach sammelst du deine Zwiebeln ein und bringst sie an einen trockenen Ort – zum Beispiel ins Gewächshaus oder die Garage.

Hier solltest du die selbst angebauten Zwiebeln säubern, indem du die äußeren Zwiebelschichten inklusive der damit verwachsenen Blätter entfernst. Anschließend bindest du* jeweils drei bis fünf Pflanzen zu einem Bündel zusammen und hängst sie an einem trockenen, luftigen Ort zum Trocknen auf.

Wenn die Zwiebeln komplett getrocknet sind, kannst du sie an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort in Körben, Kisten oder luftdurchlässigen Säcken lagern. Besonders schick sind natürlich Zwiebelzöpfe, die du dir in die Speisekammer hängen kannst!

Rote Zwiebeln trocknen nach der Ernte

Für den Zwiebelanbau bist du jetzt bestens gerüstet! Wie sieht’s mit anderem Gemüse aus? Mehr Hier findest du noch mehr Inspiration für den Gemüsegarten:

Kürbis pflanzen – der komplette Guide vom Säen bis zum Ernten!

Aubergine pflanzen – die besten Tipps für eine dicke Ernte!

Brokkoli pflanzen und ernten – die ultimative Anleitung!

*Werbung

47 Kommentare

  1. Rebekka Schmidt sagt

    Hallo Marie,
    ein großes Lob an dich du machst das sehr gut und informativ
    von Rebekka

    • Katja sagt

      Hallo Rebekka,

      vielen Dank für deine lieben Worte – das freut uns sehr!

      Viel Freude beim Zwiebeln stecken und liebe Grüße :)
      Katja von Wurzelwerk

  2. Sarah Eckhardt sagt

    Hallo Marie,
    danke für deine tolle Anleitung! ?
    Ich bin unsicher, wie lange ich die Zwiebeln trocknen lassen soll? Eher ein paar Tage oder Wochen? Und schneide ich das Grün danach ab oder lasse ich es dran? Soll es beim Abhängen durchgetrocknet sein?
    Ganz lieben Dank dir und euch und einen schönen Sommer!
    Viele Grüße!
    Sarah

    • Sabrina von Wurzelwerk sagt

      Liebe Sarah,

      wie schön, dass du Zwiebeln erntest! Du kannst sie so lange trocknen lassen, bis das Laub richtig rascheltrocken ist – das dauert meist zwei bis drei Wochen an einem luftigen, trockenen Ort. Erst dann das Laub abschneiden oder zum Zöpfe flechten nutzen. Wichtig ist: Sie müssen richtig durchgetrocknet sein, bevor du sie lagerst – sonst schimmeln sie später leicht.

      Ganz viel Freude mit deiner Ernte und dir auch einen tollen Sommer!
      Viele Grüße
      Sabrina von Wurzelwerk

  3. Liebe Marie, so ganz blicke ich noch nicht durch. Jetzt habe ich von dir die Samen Rijnsburger 5/Bingo in der Hand. Wenn ich die Samen jetzt aussähe, überwintere ich dann die Zwiebeln und stecke sie kommendes Jahr noch mal als Steckzwiebel? Oder ernte ich die dann als „fertige“ Zwiebel. ?

    • Sabrina von Wurzelwerk sagt

      Hallo,

      die Rijnsburger 5/Bingo ist eine Speisezwiebel zur Direktsaat – du säst sie jetzt aus und erntest sie im Spätsommer als fertige Zwiebel. Kein Überwintern oder nochmaliges Stecken nötig.

      Viel Erfolg und liebe Grüße
      Sabrina von Wurzelwerk

  4. Kathrin sagt

    Hallo liebes Wurzelwerk-Team,
    kann man Wintersteckzwiebeln und Winterknoblauch eigentlich auch noch im Frühjahr stecken?
    Viele Grüße

    • Kristina von Wurzelwerk sagt

      Hallo Kathrin,

      Wintersteckzwiebeln und Winterknoblauch sollten idealerweise im Herbst gesteckt werden, da sie die Kälte für eine gute Entwicklung brauchen. Im Frühjahr ist die Steckung möglich, aber der Ertrag kann geringer ausfallen. Für Knoblauch eignet sich im Frühjahr besser eine Frühjahrssorte. ?

      Liebe Grüße
      Kristina von Wurzelwerk ?

  5. Ronja sagt

    Hallo liebe Marie und Team ?

    ich hab da mal ne blöde Frage ? Ich hatte im Frühjahr, ich meine um den März/ April rum eine gekeimte rote Zwiebel eingepflanzt. Also einfach eine rote Bio Zwiebel die gekeimt ist. Ich dachte ich Probier das einfach aus, überall stand einfach mit trieb nach oben pflanzen, so dass die Spitze noch rausragt.
    Hab ich auch so gemacht, die ist ziemlich schnell hochgewachsen und hat ne knospe gebildet. Währenddessen haben die Schnecken, dieses Jahr witterungsbedingt ja leider überall in DE ne Plage , das Laub weggefuttert. Ich dödel hab halt gedacht die wächst also passt das schon und dachte ehrlich gesagt das die auch blühen muss ? ( is des erste mal das ich mich an den Zwiebelanbau versucht hab ). Jetzt lese ich natürlich das des nicht so ist. Sei’s drum, man lernt draus. Aber jetzt zur Frage, kann ich da jetzt noch was ernten/verarbeiten? Bzw müsste ich da die Blütwn noch komplett weg machen oder is das eh schon rum ?

    Liebe Grüße ?

    • Katrin von Wurzelwerk sagt

      Hallo Ronja,
      du kannst die Zwiebelblüten ernten und in den Tomatensalat mischen oder als Gewürz in eine Suppe geben.
      Guten Appetit und viele Grüße! :)
      Katrin

  6. Julia sagt

    Hallo,

    meine Zwiebeln und Schalotten sind schon richtig gut gewachsen, aber jetzt fangen die Blätter teilweise an komplett gelb zu werden. Ich kann keine Schädlinge erkennen. Habt ihr eine Idee, woran das liegen könnte?

    Liebe Grüße
    Julia

    • Katja sagt

      Hallo Julia,

      jm, da ist ja ärgerlich – eine Ferndiagnose ist schwierig aber es könnte sich hier um einen Befall durch die Zwiebelfliege handeln. Hast du dir mal das Innere der Pflanzen angesehen? Dort sitzen nämlich die kleinen Larven der Übeltäter und fressen die Zwiebeln von innen her an. Befallene Pflanzen müssen entfernt und im Hausmüll entsorgt werden. Gesunde Pflanzen kannst du 2 mal die Woche mit einem Brennesselaufguss gießen. Dazu lässt du 100 gr. Brennesseln in einem Liter Wasser 2-3 Tage lang ziehen und seihst es ab. Vorbeugend halten Möhren neben den Zwiebeln die Fliege fern. Alternativ verhindert ein Kulturschutznetz ab Beginn der Pflanzung den Befall durch Schädlinge.

      Viele Grüße sendet
      Katja von Wurzelwerk

    • Franzi von Wurzelwerk sagt

      Das kannst du machen! :)

      Viel Spaß dabei!

      Liebe Grüße
      Franzi von Wurzelwerk

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert