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Warum du deine Beete nicht umgraben solltest – und was du stattdessen machst!

Gräbst du noch um oder chillst du schon? Beet umgraben war gestern! Wenn du aufhörst, deine Beete umzugraben, hast du nämlich viel mehr Zeit, um deinen Garten vom Liegestuhl aus zu genießen! ;)

Ohne Umgraben zu gärtnern, klappt auf allen Bodenarten. Wir haben schon auf ganz unterschiedlichen Böden gegärtnert: Von sandig-leicht bis lehmig-schwer. Und obwohl ich meine Beete nicht umgrabe, habe ich immer tolle Ernteerfolge erzielt.

Heute zeige ich dir also, wie du deinen Rücken schonst, für einen fruchtbaren Boden sorgst und trotzdem (oder gerade deswegen) eine super dicke Ernte einfährst!

Merk dir diesen Artikel auf deiner Gartenpinnwand!

Mehr als einfach Dreck: Dein Gartenboden

Wir laufen auf dem Boden jeden Tag ganz selbstverständlich herum und schenken ihm dabei meist nicht besonders viel Aufmerksamkeit. Dabei hätte er das absolut verdient! Der Boden ist nämlich ein komplexes und ganz wunderbares Gebilde mit vielfältigen Funktionen.

Der Boden ist die Grundlage unseres Lebens: Wir bauen unsere Häuser auf ihm, seltene Erden für unsere Computer und Smartphones stammen aus dem Boden, er filtert unser Trinkwasser – und natürlich wachsen die meisten unserer Nahrungsmittel im und auf dem Boden.

Ein fruchtbarer Boden ist nicht nur ein bisschen Dreck. Er ist ein Lebensraum und wird von zahlreichen Bodentieren und kleinen Mikroorganismen bevölkert. Und natürlich von Pflanzenwurzeln, die auf der Suche nach Wasser und Nährstoffen den Boden erkunden.

Beete-ohne-umgraben-anlegen

Die natürlich gewachsene Schichtung des Bodens und die Fähigkeit von Bodentierchen, zahlreiche Bodenpartikel miteinander zu verkitten, sorgen für Stabilität und schaffen einen beständigen Lebensraum. Ein fruchtbarer, humusreicher Boden speichert viel mehr Wasser und ist besser vor Wind und Regentropfen geschützt, sodass weniger Boden weggeweht oder -gespült wird, was in Zeiten mit Trockenperioden und Starkregenereignissen super wichtig ist!

Wenn du deine Beete aber regelmäßig umgräbst, geraten der Boden und seine Bewohner ziemlich durcheinander. Die unteren Schichten gelangen nach oben und die oberen Schichten nach unten. Auf diese Weise wird das natürliche Bodengefüge immer wieder zerstört. Der Boden verliert seine ursprüngliche Stabilität und die Bodentierchen geraten in Not, weil sie sich plötzlich in der verkehrten Bodenschicht wiederfinden.

Deshalb ist es richtig super, wenn du deine Beete nicht umgräbst , sodass du seine natürlichen Funktionen aufrechterhältst.

Pssst: Videos magst du lieber als Texte? Dann ist hier das YouTube-Video, das ich für diesen Artikel gedreht habe:

Ein Hoch auf die Bodentierchen!

Bodenlebewesen wie Springschwänze, Pilze und Würmer sind fleißige Gartenhelferlein! Sie schließen Kreisläufe, indem sie organisches Material zersetzen, in den Boden einarbeiten und dafür sorgen, dass Nährstoffe im Boden mineralisiert werden, sodass sie den Pflanzen wieder zur Verfügung stehen. Und Nährstoffe brauchen deine Gemüse unbedingt, damit aus kleinen zarten Pflänzchen große, dicke Kohlköpfe oder fette Kürbisse werden können.

Kleiner Exkurs: Die sogenannten Knöllchenbakterien (Rhizobien) können in Symbiose mit Hülsenfrüchten (z.B. Erbsen oder Klee) sogar den Stickstoff aus der Luft fixieren und ihn in pflanzenverfügbare Stickstoffverbindungen umwandeln. Das ist eine tolle Möglichkeit, um Beete ohne den Einsatz von tierischen Materialien zu düngen.

Aber die Bodentierchen können noch viel mehr:

Der Regenwurm ist zum Beispiel auch ein super nützlicher Gartenhelfer. Der große Tauwurm (Lumbricusterrestris) gräbt bis zu drei Meter tiefe, vertikale Gänge in den Boden, über die das Wasser in tiefere Bodenschichten gelangt. Das sind praktische Regenwasser-Schnellstraßen, die deine Beete bei kräftigen Regengüssen vor Überflutungen schützen.

In trockenen Zeiten wird der Boden durch die Gänge belüftet und super gerne von Pflanzenwurzeln durchwachsen, was deinen Gemüsepflanzen besonders in lehmig-schweren Böden einige Vorteile verschafft.

Wusstest du, dass die Regenwürmer in einem Jahr mehr als zehn Kilo Boden pro Quadratmeter umgraben können? Dabei vermischt er in seinem Darm Bodenpartikel mit Pflanzenmaterialien und hinterlässt eine sehr fruchtbare Erde. Unser kleiner Helfer gräbt den Boden auf ganz natürliche, sanfte Art und Weise um, ohne dass du dafür einen Finger krumm machen musst! ;)

Beete-ohne-umgraben-anlegen

Die tiefgrabenen Regenwürmer finden ihre Nahrung normalerweise auf der Bodenoberfläche. Sie futtern am liebsten abgestorbenes, angewelktes Pflanzenmaterial und ziehen es in ihre Gänge hinein, wo sie es genüsslich verspeisen. Wenn du deine Beete umgräbst, dann gelangen die Blätter und Erntereste in die tieferen Bodenschichten und der Regenwurm findet an der Oberfläche keine Nahrung mehr.

Versteh mich nicht falsch – ich verurteile niemanden, der sein Beet umgraben möchte. Ich will nur zeigen, dass es auch ohne geht, und wie sehr das dem Boden und damit auch uns Menschen nützt. Ich möchte dich da draußen dazu inspirieren, schonend und sorgsam mit deinem Boden umzugehen – davon profitieren wir alle. :)

So einfach geht Gärtnern, ohne die Beete umzugraben

Wir legen unsere Beete einfach direkt auf der Wiese an, ohne sie vorher umzugraben. Außen herum kommt eine Umrandung aus Baumstämmen und wir graben immer noch eine Rasenkante an den Beeträndern mit ein. Auf diese Weise kann das Gras nicht wieder in die Beete hineinwachsen. ;)

Mit Hilfe von Pappe und einer etwa zehn Zentimer dicken Kompostschicht verwandelst du deine Wiese dann ruckizuckiin wunderschöne und fruchtbare Gemüsebeete.

Beete-ohne-umgraben-anlegen

In meinem Gemüsegarten-Bootcamp zeige ich dir ganz genau, wie wir unsere Beete anlegen. Ich würde mich riesig freuen, wenn du ein Teil dieser bunten Gemeinschaft wirst, die sich untereinander über das naturnahe Gärtnern austauscht. :)

Wenn du nicht genügend eigenen Kompost herstellst, dann kannst du einfach Grünschnitt-Kompost zukaufen. Viele Kompostwerke kontrollieren ihren Kompost sehr genau und vergeben ein RAL-Gütesiegel. Das ausgestellte Kompostzeugnis informiert dich darüber, ob der Kompost allen Qualitäts-Anforderungen entspricht und für den Gemüsegarten geeignet ist.

Kleiner Tipp: Schau dir das Kompostzeugnis am besten genau an, darin findest du Informationen über die Ausgangsmaterialien und den Rottegrad, wie fein der Kompost gesiebt ist und ob er viele Plastikteilchen und keimfähige Unkrautsamen enthält.

Der Kompost für deine Beet muss unbedingt gut ausgreift sein. Ein gut ausgereifter Kompost ist schwarz, feinkrümelig und riecht angenehm nach Waldboden.

Du hast Lust hast, mehr eigenen, richtig guten Kompost herzustellen? Dann hilft dir mein Artikel über die Kompostierung bestimmt weiter. ;)

In deine frisch angelegten Kompostbeete kannst du direkt alles einsäen und pflanzen – auch Schwachzehrer. Der Stickstoff im Kompost ist nämlich ziemlich fest gebunden und wird erst nach und nach für die Pflanzen freigesetzt. Du musst dich also nicht vor einer Überdüngung deiner Schwachzehrer fürchten. Mittelzehrer und Starkzehrer dünge ich im Kompostbeet sogar noch extra zu.

Mit einer ausgeklügelten Fruchtfolge kannst du die Nährstoffe in deinem Kompostbeet optimal ausnutzen. Schau dir dazu auch gerne meinen Artikel über die Anbauplanung an: Fruchtfolge erstellen: Schritt für Schritt zum perfekten Gemüsegarten-Fruchtwechsel.

Das war doch jetzt ganz einfach, oder? Du schonst deinen Rücken, musst nur noch ganz, ganz wenig gießen und kaum jäten – vor allem, wenn du auch noch eine dicke Mulchschicht auf deine Beete packst. ;)

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    Welche Werkzeuge brauche ich zum Gärtnern, ohne mein Beet umzugraben?

    Den Spaten brauchst du definitiv nicht. ;)

    Du brauchst eigentlich nur einen Rechen und die Doppelgrabegabel! Eine einfache Grabegabel tut es übrigens auch, damit dauert es nur etwas länger. 

    Beete-ohne-umgraben-anlegen

    Mit der Grabegabel lockerst du den Boden, ohne ihn zu wenden. Deine Gemüse können einen lockeren Boden prima durchwurzeln und Möhren werden nicht beinig, sondern super gerade und schön.

    Mit dem Rechen verteilst du Kompost und Mulch auf deinen Beeten.  Ich nutze ihn auch, um Saatrillen zu ziehen und sie nach der Aussaat wieder mit Erde zu schließen.

    Eine dicke Mulchschicht auf deinen Beeten schützt den Boden zusätzlich gegen Umwelteinflüsse und füttert das Bodenleben. Außerdem wird das Keimen von Unkräutern verhindert, die sich über den Wind verbreiten. 

    Wenn du auf das Umgraben deiner Beete verzichtest und sie mit einer dicken Mulchschicht verwöhnst, pflegst und erhältst du eines der kostbarsten Dinge auf dieser Welt: Die Erde, auf der wir leben und von der wir uns ernähren.

    Willst du einen wirklich natürlichen, nachhaltigen Gemüsegarten? Dann kannst du gerne noch eine Runde durch diese Artikel schmökern:

    So förderst du dein Bodenleben im Biogarten

    Mehr Permakultur für deinen Garten! 9 konkrete Ideen & Methoden

    Kompost anlegen und pflegen: 1×1 des Kompostierens

    Gräbst du deine Beete um oder verzichtest du auf das Umgraben? Ich freue mich, wenn du deine Erfahrungen in den Kommentaren teilst! :)

    Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über diesen Link einkaufst. Nicht viel, aber hey, Kleinvieh macht auch Mist! ;) Danke an alle, die das machen! Das ist eine tolle Möglichkeit, meinen Blog zu unterstützen.

    17 Kommentare

    1. Jörg sagt

      Hallo liebes Wurzelwerk-Team,
      ich habe eine Frage:
      Um Wühlmäuse bei einem No-Dig Beet zu vermeiden,könnte ich unter der Pappe noch zusätzlich Maschendraht verlegen?
      Was meint ihr?
      Schöne Grüße
      Jörg

      • Hallo Jörg,
        Maschendraht kannst du als Wühlmausschutz unter Hochbeeten und Kastenbeeten verwenden. Wenn du keine Umrandung um die Beete baust, können die Wühlmäuse oberhalbt des Maschendrahts kommen. Dann wirkt der Schutz nicht mehr.
        Liebe Grüße
        Luci von Wurzelwerk

    2. Kerstin sagt

      Hallo! Ich wollte mal nachfragen, ob das mit der Pappe und dem Kompost schon jetzt im Herbst gemacht werden kann?! Oder was empfehlt ihr jetzt für den Herbst um dem Boden noch was zu gönnen oder warte ich lieber bis zum Frühjahr?! Danke und liebe Grüße Kerstin

    3. Judith sagt

      Hallo Marie,
      wir haben einen sehr verwilderten Garten übernommen mit zwei langen Beeten, 50cm breit und je 10m lang. Diese wollen wir weiter nutzen, mehr Platz gibt es auch nicht. Die Beete sind unglaublich verwuchert mit viel Unkraut und sehr viel Wurzeln, die leider auch nicht ganz rausgenommen werden können. Es geht gerade auch nicht ohne umgraben und der Boden ist sehr fest. Ich möchte gerne Kompostbeete daraus machen. Nun habe ich nicht so viel Platz bis zur Beetbegrenzung hoch, um einfach Pappe auszulegen und darauf Kompost zu machen. Sollte ich nun also eine Erdschicht dafür abtragen und dann Pappe mit Kompost draufgeben? Und könnte ich die Erde aus den Beete, eben eher fest, auch bspw. Für unsere Kartoffelkübel (45 Liter) benutzen, zum teilweise auffüllen oder ist das schlecht wegen den darin enthaltenen Unkrautwurzeln und der Festigkeit des Bodens?
      Ich finde deine Arbeit im Garten unglaublich inspirierend und freue mich so sehr, etwas davon umzusetzen.
      Viele liebe Grüße und vielen Dank für deine tollen Tipps und Einblicke!!
      Judith

    4. Bettina Glorius sagt

      Hallo Jacky,
      Ich bin dabei in dem alten Garten meiner Eltern die Rasenfläche deutlich zu verkleinern und Beete für Gemüse und Blumen anlegen. Hochbett haben wir schon letztes Jahr angelegt.
      Nun habe ich holzhackschnitzel 5 qm anscheinend von einem Nadelbaum erhalten …. Ich hoffe das klappt trotzdem. Wie dick soll die Schicht Holzhackschnitzel auf dem Weg zwischen den Beeten sein? Bekommt der Boden genug Luft unter den Hackschnitzeln?
      Hab vier Beete mit Brettern angelegt und dazwischen Wege nun soll um das Areal dann die Rasenkante eingelegt werden und mit Stämmen abgeschlossen werden.
      Wie soll der Ph Wert optimalerweise sein im Gemüsebeet?
      Beschäftige mich im Moment mit Bodenqualitäten … muss aber den Ph noch messen.
      Freu mich über eine kurze Rückmeldung. Ich sende euch auch gerne mal Bilder vorher nachher 😊
      Einen Wunsch habe ich noch, kann ich Regenwürmer ein wenig züchten? Wenn ja, was empfiehlst Du/ Ihr?
      Garten ist in Nordhessen bei Eschwege.
      Könnten ihr mir außerdem noch veraten woher ihr in Kassel den Kompost liefern lasst?
      Ich hoffe nicht zu viele Fragen aber ich bin maximal motiviert nach dem Schauen von euren tollen Videos!
      Liebe Grüße
      Bettina

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu Bettina,
        deine Beetpläne hören sich toll an! :) Hm, bei den Hackschnitzeln zum Mulchen ist es wichtig, dass sie nur aus Stammholz bestehen. Das geht auch von Nadelbäumen, solange da keine Rinde oder Nadeln beigemischt sind. Hackschnitzel aus Rinde würden den Boden so sauer machen, dass die Gemüse keine Lust haben, darin zu wachsen. Für den Boden ist so eine Schicht aus Hackschnitzeln eine pure Wellnesskur. Für die Wege schaust du einfach, was gut passt, da gibt es keinen Richtwert. Ein paar cm sind da fine. Optimal ist ein pH-Wert von 6,5 – 7,5, von Pflanze zu Pflanze schwankt das ein bisschen. Maries Kompost bezieht sie aus Lohfelden, der ist top :)
        Liebe Grüße und viel Spaß in deinem Garten!
        Malin von Wurzelwerk

    5. Sandra sagt

      Hallo liebes Wurzelwerk Team, ich habe eine Frage zur Pappe. Ihr erwähnt im Video, dass es unbeschriftete Pappe sein sollte. Wären schwarze Drucke schlecht für das Ökosystem/Erde und dann entsprechend für das Angepflanzte? Und wie würdest du Obststräucher-/Bäume pflanzen? Auch mit Pappe und einer Schicht Humus oder doch ein Loch ausheben?
      Vielen Dank vorab!
      Ps: Ich bin ein großer Fan deiner Seite! Ihr macht das super!!

    6. Bettina sagt

      Hallo Marie!
      Wenn ich mit Pappe ein Beet anlege und 10cm Kompost drauf lege und dann zum Beispiel Kartoffeln anpflanze, dann liegen die Kartoffeln ja fast auf der Pappe drauf? Löst die Pappe sich auf oder wie funktioniert das??? Kannst du das bitte näher erklären?
      Danke und liebe Grüße Bettina

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hallo Bettina,
        die Pappe wird relativ schnell zersetzt, sodass die Pflanzen dann ihre Wurzeln in den Boden strecken können. Schau mal, hier ist ein Artikel dazu, wie Marie in den Kompostbeeten Kartoffeln anbaut.
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    7. Maria Vitale sagt

      Hallo liebe Marie,

      Bin dabei den Garten anzulegen,

      Bin etwas unsicher unser Recycling Hof bietet Kompost mit 70 Prozent bio Kompost uns Rest grün schnitt geht das auch reif rotte Grad 5?

      Die die Menge an Kompost nach der Pappe habe ich einmal 30 cm verstanden und in einem anderen Beitrag 10cm ?

      Der Bleigehalt ist angegeben 68mg pro kg? Beim oben genannten Kompost

      Durch deine Gartenkünste möchte ich wieder Gärtnern, hatte schon die Lust dran verloren.
      Freue mich über eine Antwort
      Liebe Grüße und herzlichen Dank
      Maria

    8. Liane Doregani sagt

      Liebe Marie,

      auf der Suche nach Kompost für meine Beete hätte ich auch die Möglichkeit an (Wurzel-)Humus zu kommen. Lt. dem Anbieter seien die Inhaltsstoffe ähnlich wie beim Kompost (reifen Kompost kann er derzeit nicht anbieten), alternativ gibt es auch eine Mischung aus Kompost und Erde. Kann ich eine der beiden Möglichkeiten anstelle Kompost nehmen (hat Humus aus Wurzeln tatsächlich ähnliche Eigenschaften wie Kompost)? Zu welcher würdest du mir raten? Verwendest du die Pappe eigentlich nur, um das vorhandene Gras absterben zu lassen?
      Vielen Dank! Nach 15 Jahren oft nur mässig erfolgreichem Gärtnern freue ich mich mit deiner Methode richtig durchzustarten!

      Liebe Grüße
      Liane

    9. Lydia sagt

      Hallo liebes Wurzelwerk-Team,
      vielen Dank für eure tolle Arbeit. Ich war bis jetzt immer eine stille Leserin und habe dieses Jahr das erste mal richtig gegärtnert. Durch einen tollen Zufall habe ich ein Stück Ackerland bekommen, das aktuell gerade eine Wiese ist. Ich würde dort gerne Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten,Mais und vielleicht Knoblauch anbauen. Es liegt am Waldrand. Nun stelle ich mir die Frage, wie ich dort die Beete anlege. Wachsen die Kartoffeln durch die Pappe durch? Man muss sie doch ein paar cm in die Erde legen. Außerdem stelle ich mir die Frage, ob man rechtlich gesehen überhaupt einen Acker mit Kompost aufschütten darf….das muss ich mal an anderer Stelle recherchieren :)
      Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielleicht könnt ihr ja auch mal ein Video über Maries Acker machen?
      Guten Rutsch und lieben Dank!

    10. brigitte sagt

      hallo Marie. Bin eben auf deine Seite aufmerksam geworden… wünderbar und sooooooo hilfreich, vielen lieben Dank dafür..

    11. Hallo Marie,
      Ich möchte die Zeit mal nutzen, um dir zu danken. Durch einen glücklichen Zufall habe ich Anfang des Jahres deine Seite entdeckt. Was soll ich sagen… sie hat mich gerettet! Ich habe dieses Frühjahr Beete nach deiner Methode angelegt… und dann kam Corona! Und ich habe im Garten freudvoll Zeit verbringen können, nebenbei unheimlich viel gelernt und auch noch unser eigenes Essen produziert. DANKE!
      Nun habe ich eine Frage. In deinem letzten Video kann man direkt hinter dir, also auch direkt über deinem Beet, einen Laubbaum sehen. Bei mir ist die Situation ähnlich und nun verliert dieser Baum seine Blätter und sie liegen massenhaft auf dem Wintergemüse (z.B. Feldsalat & Spinat). Sollen / können die Blätter liegenbleiben oder müssen sie runter vom Beet/Gemüse?
      Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
      Mach weiter mit deinen inspirierenden Beiträge und bleibt alle gesund in diesen ungewöhnlichen Zeiten.
      Liebe Grüße

    12. Judith sagt

      Mir ist unklar, welche Hackschnitzel ich zum Mulchen verwenden soll. Mit Rinde oder ohne? Eiche oder Tanne/Fichte? Welche Größe sollen die Schnitzel haben?
      Womit kann ich noch mischen, falls ich nicht genug Rasenschnitt zum Mischen habe, um Stickstoff gleichzeitig zu zu führen?
      Viele Grüße,

      Judith

      • Admin sagt

        Hey Judith,

        wir benutzen Hozhackschnitzel, bei denen der ganze Baum/Ast mit Rinde zerkleinert wurde. Reiner Rindenmulch ist langfristig zu sauer für den Gemüsegarten. Tanne und Fichte kannst du auch benutzen, solltest dann den pH-Wert im Auge haben und bei Bedarf kalken. Je größer die Hackschnitzel sind, desto langsamer verrotten sie. ;)

        Viele Grüße,
        Jacky
        >Gemüsegarten-Coach<

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