Alle Artikel in: Fermentieren

Fermentieren

Die ultimative Anleitung zum Fermentieren mit Anti-Schimmel-Checkliste!

Herzlichen Glückwunsch, du möchtest vergammeltes Gemüse essen! Yummy! ;) Im Ernst: Fermentieren ist nichts anderes als Lebensmittel kontrolliert verwesen zu lassen. Du packst Gemüse mit Salz und Wasser in ein Glas und wartest, bis sich darin eine ganze Armada von Bakterien vermehrt hat. Auch wenn sich das jetzt alles andere als appetitlich anhört: Fermentierte Lebensmittel sind der Shit und Fermentieren macht sowas von süchtig! Fermentiertes Gemüse schmeckt einfach funky. Wenn du anfängst, Gemüse zu fermentieren, entdeckst du völlig neue Geschmackswelten, von denen du nicht einmal ahnst, dass sie existieren. Ich bin immer wieder fasziniert, „was da alles geht“: Von mild und buttrig über fruchtig süß-sauer bis hin zu richtig kräftigen, scharfen Fermenten mit Stinkekäse-Allüren ist alles möglich. Kein Wunder, das so viele Sterneköche neuerdings total auf fermentiertes Gemüse abfahren und dieses alte Handwerk wieder in ihre Küchen zurückholen. Aber nicht nur diese Geschmacksvielfalt macht die ganze Sache so spannend: Fermentieren zum Haltbarmachen Fermentieren ist auch eine uralte Methode, um die eigene Ernte haltbar zu machen. Wir bauen unser Gemüse zu fast 100 % selbst an …

Sauerkraut selber machen: herstellen

Sauerkraut selber machen im Glas oder Steintopf

Sauerkraut selber zu machen, ist längst nicht so kompliziert wie viele denken. Es macht sogar richtig Spaß – und ich verspreche dir, dass dein selbst gemachtes Sauerkraut vieeel besser schmeckt als das aus der Plastiktüte im Supermarkt. Selbst gemachtes Sauerkraut ist auch viel gesünder als gekauftes. Fermentiertes Gemüse ist lebendige Nahrung. Es enthält nämlich nicht nur eine Vielzahl von Vitaminen, sondern auch probiotische Bakterien – selbstgemachtes Superfood für den Darm und die ganze Verdauung. Das Sauerkraut, das es im Laden gibt, ist sterilisiert und all die gesunden Mikroorganismen sind damit schlichtweg tot. Deswegen kommt hier ein super einfaches Rezept für alle, die gerne Sauerkraut selber machen wollen. Diese Anleitung kommt direkt aus meinem Video-Kurs „Obst und Gemüse haltbar machen“, mit dem ich schon hunderten Menschen geholfen habe, ihre Ernte in einen gesunden (und verdammt leckeren) Wintervorrat zu verwandeln. Heute mal kostenlos für alle. :) Wenn du noch nie fermentiert hast, lies am besten erstmal meinen Artikel zu den Grundlagen beim Fermentieren, bevor du loslegst. Sauerkraut selber machen Hier ist das Zubehör, das du brauchst, wenn …

Apfelessig selber machen

Apfelessig selber machen: Einfaches und gelingsicheres Rezept

Wusstest du, dass du Apfelessig ganz einfach selber machen kannst? Aus Abfällen?! Heute möchte ich mein Lieblingsrezept mit dir teilen, das du auch dann hinkriegst, wenn du noch nie selber Essig gemacht hast, versprochen. ;) Vielleicht bist du ja auch gerade dabei, Apfelmus einzukochen. Das kannst du wunderbar mit dem Apfelessig-Machen verbinden. Wenn du Apfelmus einkochst, fallen nämlich Kerngehäuse und Schalen an, die man noch wunderbar zum Essigmachen verwenden kann. Für mich gehört beides fest zusammen. Deswegen hier nochmal mein Apfelmus-Rezept. Apfelessig selber machen Jetzt aber zum Essig. Hier ist mein Rezept: Du brauchst: Ein steriles (ausgekochtes) Gefäß, z.B. einen Tonkrug, Einkochgläser, … Apfelschalen und Kerngehäuse 2 EL Zucker pro Kilo Apfelreste Wasser Ein Tuch, um das Gefäß abzudecken Ein Sieb oder Passiertuch Sterile (ausgekochte) Flaschen zum Abfüllen Apfelessig herstellen Gefäß befüllen Nachdem du dein Gefäß ausgekocht hast, musst du es zuerst abkühlen lassen. Dann befüllst du es zu 4/5 mit den Apfelschalen und Kerngehäusen. Dabei ist es wichtig, dass du keine gammeligen Äpfel verwendest. An verdorbenen Stellen haben sich nämlich schon jede Menge Fäulnisbakterien …

Die genialste Art, Gemüse haltbar zu machen

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der die Gemüsegärten explodieren und man mehr erntet, als man essen kann oder mag. Da wäre es doch schön, auch im Winter noch etwas davon zu haben und einen Teil des Gemüses haltbar zu machen. Genau deswegen möchte ich dir jetzt eine geniale Konservierungsmethode vorstellen, die heutzutage kaum noch jemand beherrscht: das Fermentieren. Beim Fermentieren macht man sich kleine Bakterien zunutze, die natürlicherweise auf dem Gemüse vorkommen: die Milchsäurebakterien. Mit ihrer Hilfe kann man das Gemüse mindestens sechs Monate aufbewahren, teilweise sogar bis zu zwei Jahre. Früher war die Fermentation die gängigste Art, um Gemüse haltbar zu machen, und das völlig zurecht. Fermentieren ist super einfach, wenn man den Dreh einmal raushat, kommt ohne teures Zubehör und Schnickschnack aus und funktioniert sogar ganz ohne Strom oder elektrische Kühlung. Und das Beste: Bei allen anderen Konservierungsmethoden gehen Inhaltsstoffe und Vitamine verloren. Ob das jetzt Einkochen ist, Einfrieren, Dörren, Einlegen oder Einlagern. Beim Fermentieren bleiben die Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe aber nicht nur erhalten, das Gemüse enthält nach dem Fermentieren sogar …

Gemüse fermentieren Zucchini

Gemüse fermentieren

Die Fermentation ist die einfachste, umweltschonendste, günstigste – und meiner Meinung nach leckerste – Art, Gemüse haltbar zu machen. Obendrein ist fermentiertes Gemüse super gesund, hausgemachtes Superfood für deinen Darm sozusagen. Durch die Milchsäuregärung kannst du deine Ernte also nicht nur konservieren, du veredelst sie auch noch. Alles, was man zum Fermentieren braucht, sind ein Einmachglas oder Gärtopf, ein Holzstampfer, Salz, frisches Gemüse aus dem Garten und etwas Zeit. Gekauftes Gemüse geht natürlich auch, dann aber Bio. Auf Gemüse, das mit chemischen Spritzmitteln behandelt wurde, leben viel weniger Milchsäurebakterien und ohne die gibt’s auch keine Fermentation. Du kannst so gut wie jedes Gemüse milchsauer einlegen. Die Milchsäuregärung kann nämlich noch viel mehr als nur Sauerkraut. Deiner Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Nur zarte Blattgemüse wie Spinat oder Salat eignen sich weniger, die werden zu schleimig. Von Möhren über Brokkoli, Kürbis, Paprika, Meerrettich, Zwiebeln oder Pilze: Alles ist möglich. Wir fermentieren sogar unsere selbstgemachte Limonade. So entsteht eine Geschmacksvielfalt, die es in keinem Laden zu kaufen gibt. Wie Fermentation funktioniert Auf der Oberfläche des Gemüses – …

Bärlauchpesto und eingelegte Knospen

Dieses Jahr waren wir spät dran mit dem Bärlauchsammeln. Nach unserem Umzug mussten wir die guten Bärlauchstellen in der Umgebung erst einmal finden. Erst nach fünf oder sechs ausgedehnten Spaziergängen war unsere Suche erfolgreich. Bärlauch finden Der Bärlauch liebt feuchte und humusreiche Laubwälder, typischerweise wächst er unter Buchen und gerne auch am Hang. Es lohnt sich, nach solchen Standorten die Augen offen zu halten. Am einfachsten ist es aber, im Freundes- oder Bekanntenkreis nachzufragen, ob jemand einen guten Ort zum Bärlauchpflücken kennt. Wir haben so gleich mehrere gute Tipps bekommen. Wer sich nicht sicher ist, ob das, was er gefunden hat, wirklich Bärlauch ist, dem empfehle ich diesen Artikel vom Experiment Selbstversorgung. Beim Bärlauchsammeln besteht nämlich Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen oder den Herbstzeitlosen. Außerdem sollte man in Naturschutzgebieten natürlich auf das Sammeln verzichten. Pesto-Rezept Unser Pesto-Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten. So lässt sich der Bärlauch nämlich wunderbar konservieren und die Bärlauchzeit um viele Monate verlängern. Zutaten: 1 kg Bärlauch 1 ½ l Oliven- oder Sonnenblumenöl 100g Walnüsse 100g Cashew-Nüsse 100g Sonnenblumenkerne 5 …