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Kartoffeln anbauen: Mit diesen Tricks klappt‘s überall!

Kartoffeln anbauen klingt erst mal vielleicht langweilig und altmodisch. Aber weit gefehlt – die Knolle hat viel mehr drauf, als du denkst! Für mich gehören Kartoffeln im Gemüsegarten einfach dazu. Aber auch ohne viel Platz in den Beeten kannst du die leckere Knolle bei dir zuhause anbauen – mit ein paar Tipps und Kniffen gelingt das garantiert!

Inhaltverzeichnis
Kartoffeln anbauen – viele Wege führen zur Kartoffelernte
#1 Kartoffeln anbauen im Gemüsebeet
#2 Kartoffeln im Topf anbauen oder Kübel
#3 Kartoffeln im Sack anbauen
#4 Kartoffeln anbauen im Strohbeet
Kartoffel anbauen ohne Beet: So klappt‘s!

Kartoffeln anbauen – viele Wege führen zur Kartoffelernte

Bei meiner Oma gab es ständig Kartoffeln – sowohl im Garten als auch auf dem Herd. Wenn wir uns in ihre Zeit zurückversetzen, ist das auch kein Wunder. Denn Kartoffeln anbauen ist leicht und bringt eine große Menge Essen auf den Teller. Außerdem musst du die Knolle nicht kompliziert verarbeiten, sondern kannst sie direkt nach der Ernte zubereiten. Noch dazu ist sie ein super Energielieferant und macht satt – das macht sie zu DER Selbstversorger-Pflanze schlechthin!

Ich finde, die Kartoffel hat ein Revival absolut verdient! In meinen Beeten und Töpfen ist sie definitiv bereits ein Stammgast. :)

Bei der Sorte hast du die Qual der Wahl: Neben der klassisch gelben Kartoffel hast du eine breite Auswahl verschiedener bunter und leckerer Kartoffeln anbauen und kannst die Vielfalt auf deinen Teller zaubern. Allerdings tauchen die meisten Sorten nicht im Supermarktregal auf, dort findest du vor allem die altbekannte, gelbe Kartoffel. Das ist doch ein Grund mehr, besondere Sorten im eigenen Garten anzubauen, findest du nicht auch?

Und dazu hast du wahrscheinlich viel mehr Möglichkeiten, als dir bewusst ist. Neben dem klassischen Kartoffelreihen kannst du in einem Mulch- oder Strohbeet Kartoffeln anbauen oder dir ausgefuchste Behältnisse auf dem Balkon oder der Terrasse aufstellen. Hast du schon mal vom Kartoffel-Topf oder Kartoffel-Pflanzsack gehört? Eben!

Die verschiedenen Methoden haben allerdings ganz unterschiedliche Vor- und Nachteile. Schauen wir uns das mal genauer an…

#1 Kartoffeln anbauen im Gemüsebeet

Wenn du dich mit Kartoffeln größtenteils selbst versorgen möchtest, brauchst du einen regelrechten kleinen Kartoffelacker, denn übers Jahr futtert eine Person sich schon durch einen kleinen Kartoffelberg durch. ;)

Wenn du also als Kartoffelselbstversorger*in durchstarten willst, dann plane ausreichend Platz zum Kartoffeln anbauen in deinen Beeten ein. Mit Kompostbeeten und einer dicken Mulchschicht ist dein Acker für die große Kartoffelernte perfekt vorbereitet. Wie du klassische Kartoffelbeete anlegst, erkläre ich dir Schritt für Schritt in meinem Artikel „Kartoffeln pflanzen und anbauen – die ultimative Anleitung!“

Und wie das sogar ganz ohne Umgraben funktioniert, erfährst du in diesem Artikel.

Im Beet kannst du die Kartoffel auch neben ihren allerliebsten Beetpartnern anbauen. Da fühlt sie sich gleich doppelt so wohl! Welche das sind, verrät dir meine Mischkulturtabelle. Du kannst sie dir hier direkt herunterladen:

Hol dir die Mischkultur-Tabelle!

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    #2 Kartoffeln im Topf anbauen oder Kübel

    Hast du nicht so viel Platz in deinen Beeten, oder sogar vielleicht nur einen Balkon zur Verfügung, dann musst du auf die Kartoffelernte deshalb nicht verzichten. Du kannst auch dort deine Kartoffeln anbauen – es gibt nämlich kreative Wege, den Kartoffelanbau selbst an kleinste Flächen anzupassen.

    Ein Klassiker, um platzsparend Kartoffeln anzubauen, ist die Variante in Pflanzkübeln. Größere Gefäße, wie beispielsweise Maurerkübel oder Holzkisten, eignen sich dafür super. Aber auch Kartoffeln im Topf anbauen ist möglich. Wichtig ist, dass dein Gefäß unten Löcher hat, durch die das Wasser abfließen kann.

    Kartoffelanbau im Topf

    Damit das Kartoffel anbauen im Topf gelingt, solltest du die Anzahl der Pflanzkartoffeln an das Volumen deines Gefäßes anpassen. Du willst deinen Kartoffepflanzen ja bestimmt ausreichend Platz bieten, sodass sie sich rundum wohlfühlen. Deshalb gibt‘s hier einen kleinen Spickzettel, wie viele Pflanzkartoffeln du in welcher Gefäßgröße unterbringst:

    Volumen PflanzgefäßAnzahl Pflanzkartoffeln
    15-20 Liter1 Kartoffel
    25-30 Liter2 Kartoffeln
    35-40 Liter3 Kartoffeln
    45-50 Liter4 Kartoffeln

    Kleiner DIY-Tipp: Hast du zwei Blumentöpfe, die ineinanderpassen, kannst du dir ein cleveres Topfsystem mit Erntefenstern bauen. Dazu schneidest du einfach in den inneren Topf  in die untere Hälfte des Topfes drei Fenster, durch die eine Kartoffel hindurchpasst. Zum Ernten nimmst du einfach den inneren Topf heraus und pflückst dir die Kartoffeln aus dem Topf!

    Beim Kartoffeln anbauen im Topf bieten sich dir auch ganz neue Möglichkeiten, deine Kartoffeln zu lagern: Dafür stellst du den Topf zur Erntezeit in einen kühlen Raum und hörst auf, zu gießen. In der Erde halten sich die Knollen nämlich besonders gut. Das Substrat sollte aber schon recht gut abgetrocknet sein, damit die Kartoffeln nicht anfangen, zu faulen. Die Knollen erntest du dann einfach nach Bedarf aus dem Topf. Paktisch, was?

    #3 Kartoffeln im Sack anbauen

    Mit dieser Anleitung hast du nicht die Katze im Sack, sondern hoffentlich richtig viele Kartoffeln!

    Beim Kartoffel anbauen im Sack tricksen wir die Kartoffelpflanze ein wenig aus und bringen sie dazu, mehrere Knollen übereinander auszubilden. Da du den Anbau so in die Höhe bringst, hast du auf der kleinen Fläche sogar mehr Ertrag, als wenn du im Beet dieselbe Anzahl Kartoffeln anbaust.

    Als Pflanzsack kannst du alte Pflanzerdesäcke verwenden (Achtung – unten gut Durchlöchern) oder Säcke aus Bändchengewebe wie bei einer Ikeatasche. Da der Sack eher schmal ist, pflanzt du beim Kartoffeln im Sack anbauen weniger Knollen als im Topf. Für einen 60-Liter-Sack nimmst du maximal 3 Knollen.

    Zu Beginn rollst oder faltest du die Seiten des Pflanzsacks nach unten, sodass du ein niedriges Pflanzgefäß erhältst. Mit dem Wuchs der Kartoffelpflanze faltest du den Rand dann nach und nach immer höher auf und häufelst oben mit Erde an. So bildet die Kartoffel immer neue Knollen entlang ihres Stängels. Das Kartoffeln anbauen im Sack funktioniert so quasi auf mehreren Stockwerken.

    Anhäufeln ist übrigens ganz einfach: Wenn deine Kartoffelpflanze ca. 20 cm groß ist, füllst du einfach Erde nach, bis die Kartoffelpflanze nur noch ca. 10 cm aus der Erde schaut.

    Einen Nachteil hat das Kartoffeln anbauen in der Vertikale jedoch: Die Kartoffel braucht nämlich viel mehr Wasser von oben, denn der Pflanze fehlt der Anschluss zum Boden. Dadurch kann sie keine tiefen Wurzeln ausbilden und Wasser aus tieferen Bodenschichten aufnehmen. Stell dir also die Gießkanne bereit!

    Kartoffelanbau im Sack

    #4 Kartoffeln anbauen im Strohbeet

    Möchtest du mehr Beete anlegen, hast aber gerade nicht genug Kompost für neue Kompost-Beete? Dann ist das Kartoffeln anbauen im Strohbeet das Richtige für dich! Hier funktioniert das Kartoffeln anbauen mithilfe einer dicken Mulchschicht. Die unterdrückt die Beikräuter – nur die Kartoffeln wachsen durch das Stroh durch und bilden fleißig Knollen.

    Im Herbst kannst du dann die Kartoffeln ernten und hast danach eine freie Fläche für ein neues Gemüsebeet. Perfekt, oder?

    Kartoffeln anbauen im Strohbeet ist schnell gemacht! Du brauchst nur drei Schritte zu beachten:

    Schritt 1: Wiese oder Rasen abmähen
    Schritt 2: Stroh mindestens 40 cm dick auf der Fläche verteilen
    Schritt 3: Kartoffeln unter das Stroh verteilen (Abstand 40 cm in jede Richtung) und einen Eimer Kompost auf jede Kartoffel schütten

    Kartoffel im Mulchbeet

    Psssst: Der Trick mit dem Eimer Kompost pro Kartoffel ist wirklich Gold – oder eben viele Kartoffeln – wert. Durch den Kompost bekommt die Kartoffelpflanze einen richtigen Booster um kräftig loszuwachsen.

    Gerade auf sehr kompakten Böden fällt es der Kartoffel auch oft schwer, ihre Wurzeln in den Boden zu stecken. Da hilft der Eimer Kompost deiner Kartoffelpflanze beim Wurzeln schlagen. Und da du den Kompost gezielt ausbringst, brauchst du auch gar nicht so viel davon.

    Mulchen hat übrigens noch viele weitere Vorteile für deinen Boden, das Bodenleben und die Wasserversorgung deiner Kartoffeln. Schau doch mal, wie viele Regenwurmhaufen du in einem gemulchten Beet findest – denn auch Regenwürmer fühlen sich dort pudelwohl!

    Kartoffel anbauen ohne Beet: so klappt‘s!

    Wenn du dich dafür entscheidest, deine Kartoffeln in einem Pflanzgefäß anzubauen, solltest du ein paar Dinge ganz besonders beachten. Entscheidend über den Erfolg sind das Substrat, die Wasserversorgung und die Kartoffelsorte.

    1. Das richtige Substrat zum Kartoffeln anbauen

    Als Substrat für die Töpfe kannst du Kompost oder Pflanzerde verwenden. Wenn dein Kompost sehr wasserabweisend ist, mischst du zwei Drittel Kompost mit einem Drittel Erde.

    Als Düngung mischst du eine Handvoll Hornspäne darunter. Haben deine Pflanzen während der Saison noch Kohldampf, fütterst du sie später mit Flüssigdünger oder Brennesseljauche. Kartoffeln sind nämlich Starkzehrer und können einiges an Nährstoffen wegfuttern.

    2. Nicht zu wenig, nicht zu viel: Die korrekte Wassermenge

    Ohne Wasser läuft nichts! Vor allem, wenn deine Kartoffeln auf einem Südbalkon stehen, solltest du aufpassen, dass sie dir nicht vertrocknen. Da hilft Mulchen übrigens sehr dabei! Die Kartoffeln im Topf mulchst du genauso wie auf deinem Beet, damit das Gießwasser im Topf bleibt und nicht so schnell verdunstet.

    Wenn die Sonne sehr stark scheint, kannst du deine Pflanzen in den Schatten stellen oder sie zusätzlich mit einem Sonnensegel etwas schützen.

    Zu nass mögen es die Kartoffeln jedoch auch nicht. Damit überschüssiges Wasser ablaufen kann, braucht dein Behältnis unten Löcher oder Schlitze. Du kannst auch eine Drainageschicht aus Blähton, Kies oder Zweigen in dein Behältnis einbauen. 

    3. Für jede Methode die passende Kartoffelsorte

    Um richtig viele Kartoffeln zu ernten, ist wichtig, dass du dir die passende Sorte für deine Anbaumethode aussuchst. Obacht! Topf und Sack unterscheiden sich hierbei: Im Topf oder Kübel wachsen die Kartoffeln im Prinzip genauso wie im Beet. Im Gegensatz dazu wirst du die Kartoffeln im Sack immer wieder anhäufeln und die Pflanze so richtig weit nach oben ziehen – darauf ist jedoch nicht jede Kartoffelsorte ausgelegt.

    Je nach Anbauart eignen sich deshalb verschiedene Sorten besonders gut. Da will also die richtige ausgewählt sein! Für das Kartoffeln anbauen im Topf, wählst du eine Sorte, die ihre Knollen kugelig um die Mutterknolle bildet. Zum Kartoffeln anbauen im Sack brauchst du jedoch eine Sorte, die ihre Knollen auch entlang des Stängels ausbildet.

    Gute Sackkartoffeln sind Sorten, die den ganzen Stängel über immer neue Knollen ansetzen – wie die Rote Emmalie, die Vitelotte Noir, La Ratte, Granola, Dänische Spargelkartoffel oder die Sorte Eersteling.

    Gute Topfkartoffeln gibt es viele. Im Topf musst du bei der Sortenwahl nämlich nicht ganz so streng sein. Besonders geeignet ist die kugelig wachsende Belana. Aber auch die länglich wachsenden Sorten, die ich dir für die Kartoffeln im Sack empfehle, werden im Topf gedeihen. Nur solltest du kugelig wachsende Sorten nicht im Sack anbauen, das funktioniert nämlich nicht gut.

    Zusätzlich zur Wuchsform und Farbe entscheidet deine Sortenauswahl über drei weitere, wichtige Eigenschaften deiner Kartoffeln: die sogenannte Kocheigenschaft, die Lagerfähigkeit und die Reifezeit. Das ist geradezu eine Wissenschaft für sich! ;) Mehr zu den verschiedenen Kartoffelsorten und ihren Eigenschaften kannst du hier lesen.

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    Also: Finde deine Traumkartoffel, such dir die passende Anbaumethode aus und los geht‘s mit dem Kartoffel anbauen! Wichtig dabei ist, dass du dich mit deiner Methode ein bisschen genauer beschäftigst und dir eine Kartoffelsorte für deine Bedürfnisse, deinen Geschmack und deine Anbaumethode aussuchst. Und dann steht der üppigen Kartoffelernte auch schon nichts mehr im Weg! :)

    Noch mehr Kartoffelcontent gibt‘s hier:

    Kartoffeln im Winter pflanzen für eine super frühe Ernte!

    Grüne Kartoffeln nicht wegschmeißen: Mach das stattdessen!

    Süßkartoffeln pflanzen, anbauen & ernten: Der komplette Guide!

    Konnte ich dich zum Kartoffeln anbauen inspirieren? Schreib doch mal, wie du deine Kartoffeln im Garten oder auf dem Balkon anbaust!

    Kategorie: Garten, Gemüse-Anleitungen, Gemüsegarten

    von

    Hi, ich bin Marie. Leidenschaftliche Gärtnerin, Mutter eines sechsjährigen Sohnes und auf dem Weg in ein einfaches und natürliches Leben. Auf meinem Blog dreht sich alles um das Thema Selbstversorgung: vom Gemüsegarten über Tierhaltung oder das Haltbarmachen der eigenen Ernte. Viel Spaß beim Stöbern!

    19 Kommentare

    1. Anneliese sagt

      Hallo,
      ich möchte gern die Variante mit dem Stroh ausprobieren, habe es aber leider nicht ganz verstanden. Kommt der Kompost auf das Stroh oder mit der Kartoffel in das Stroh, so dass bei jeder Kartoffel ein Hügel entsteht?
      Lieben Dank schonmal und mit großer Vorfreude aufs Ausprobieren,
      Anneliese

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hej Anneliese,
        schau mal in dieses Video, da siehst du bei 12:18, wie Marie den Kompost auf den Kartoffeln ausbringt :)
        Alles Liebe
        Malin von Wurzelwerk

    2. Dorhoo sagt

      Mit Hilfe deiner Anleitungen habe ich kleine Hochbeete aus Palettenrahmen mit Kompost gefüllt und Anfang April Kartoffeln gelegt. Heute habe ich bereits riesige Kartoffelpflanzen. Die sind bestimmt 60-70 cm hoch. Ich habe sie angehäufelt als sie 20 cm hoch waren und danach gemulcht. Ist das normal, dass die soooo groß werden? Hoffentlich kommen dann auch Kartoffeln bei rum, nicht nur Grünzeug. 😄

    3. Gerd Krause sagt

      Hallo Marie.
      Meine Lieblings-Sorte ist die Adretta.
      Sie ist mehlig und sehr Ertagreich. Geschmacklich Hervorragend.

    4. Melinda Walther sagt

      Hallo Marie!
      Was hältst du davon, Kartoffeln in einem Turm von Autoreifen anzubauen. Das soll ja super funktionieren, aber ich frage mich, ob die Chance besteht, dass irgendwelche Schadstoffe von den Reifen in die Kartoffeln wandern könnten?!

    5. Caro H sagt

      Hallo Marie, mei Mann hat mir 2 große Hochbeete gebaut. Klassischer aufbau, oben aber jetzt mit Kartons ausgelegt und darauf ca 15cm Kompost aufgetragen. Meine überlegung ist jetzt, ob an der Stelle, der Karton überhaupt benötigt wird?! Wie schnell verrottet dieser und kann da die kartoffel durch? (Frage gilt für alle tiefwurzler, Rettich, Rüben ect.) Oder Kartoffel lieber in Pflanztaschen pflanzen? Sorry für meine frage, 1. Gartenjahr!

    6. Johanna sagt

      Hallo Marie
      Meine Freundin hat ihre Kartoffeln im Auto vergessen und jetzt sind sie erfroren.
      Kann man sie noch als Pflanzkartoffeln verwenden? Es wäre schade sie wegzuwerfen.

      Liebe Grüße
      Johanna

    7. Mascha sagt

      Hallo zusammen!

      Ich habe heute meine Kartoffeln in Pflanzsäcke gepflanzt und hoffe sehr, dass aus meiner ersten Kartoffelernte auch was wird :)
      Hat jemand einen Tipp, wie man Kartoffeln lagern kann, wenn man in der Wohnung kein kühles Plätzchen hat und auch der Keller warm ist?
      Für den ein oder anderen Hinweis wäre ich sehr dankbar :)

      Erfolgreiches Gärtnern!

    8. Petra sagt

      Hallo. Ich fand es immer schwierig den besten Zeitpunkt zum Pflanzen zu finden. In den Beschreibungen sind die Zeitspannen für alle Pflanzen immer sehr vage. Je nach Region und Witterung ist es aber sehr unterschiedlich. Ich lebe in Nordfrankreich und habe einen genialen Tipp von den „alten“ Gärtnern bekommen. Die ideale Pflanzzeit für Kartoffeln ist, wenn der Flieder blüht! Das ist wirklich ein guter Indikator. Hat bei mir immer gut geklappt.
      LG aus der Champagne
      Petra

    9. Eva sagt

      Hey Marie,
      danke für die super Tipps & Tricks.
      Wo kaufst du deine Pflanzkartoffeln denn ?

      LG Eva

    10. Agathe sagt

      Hallo Marie,
      Danke für den tollen Beitrag, er kommt mir grade recht :)
      Was hälst Du denn von Pflanzsäcken für Kartoffeln? Man legt die Kartoffeln einfach hinein und deckt sie immer wieder mit Erde zu. Ich möchte meine Hochbeete nämlich lieber für anderes Gemüse nutzen ;)

      Liebe Grüße
      Agathe

    11. Christiane Waltmann sagt

      Hallo Marie und natürlich alle Gärtner(innen)
      mein Kartoffeltipp ist die schwarze Ungarin spät mehlig außen dunkellila innen weiß und superlecker cremig butterig sowie Ackersegen ebenfalls mehlig gelb/weiß spät cremig beide lange lagerfähig und als frühe Sorte die Fingerkartoffel rosa Tannenzapfen, für alle meine Kartoffeln gebe ich Kapuzinerkresse als Partner, denn gerade für die späten Sorten sorgt sie für Schatten und erst wenn ich sie ausgrabe ist es ein wenig schade wenn ich den Blütenteppich zerstöre. Auch sorge ich für Nährstoffe und gebe zwischen jedes Pflanzloch eine Saubohne. was eigentlich ein bisschen spät für die Ackerbohne, so wird sie auch genannt, ist, aber die schwarzen Läuse, die kommen können, stören die Kartoffeln nicht und ich streife sie einfach mit den Fingern ab und kann so gleich zwei Gemüse, die sich obendrein sehr sehr mögen, auf einem Beet ernten, für mich ist diese Kombination die ultimative, viel Spass beim Ausprobieren, ach ja und wer auf Wachtel- oder Hühnermist zurückgreifen kann und will, den kann man trocken, wie Marie es mit den Hornspänen erklärt hat, einbringen, oder ihn unter Wasser setzen und als Kopfdüngung mit Wasser 1 zu 10 verdünnt ausbringen vorsichtig und sparsam verwendet ist der Vogelmist für Starkzehrer hervorragend euch allen wünsch ich ein erfolgreiches und freudiges Gärtnern Christiane

    12. Micha sagt

      Hallo Marie

      Mein erster Kommentar ?

      Danke für diese schöne Beschreibung, da bekomme ich gleich Lust sofort loszulegen, freu mich auf weitere Beiträge, deine Seite ist super, Grüße von nem Berliner, der in der prignitz sein sommerhäuschen hat und so langsam mit Gärtnern anfängt ?

    13. Christa Rettig sagt

      Hallo Marie, vorab lieben Dank für deine tollen Tipps und Tricks sowie sämtliche Tools, die du zu Verfügung stellst. Wir haben leider nur eine sehr kleine Fläche und arbeiten nur mit Hochbeete. Letztes Jahr hat mein Mann Pflanzkübel für die Kartoffeln gekauft und eigentlich war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Heuer wollen wir andere Sorten ausprobieren. Jetzt hast du das Vorkeimen beschrieben. Leider haben wir keine kühlen, hellen Ort. Dort wo es hell ist, scheint dann für einige Stunden die Sonne hin und somit heizt es sich dort rasch auf. Lieben Dank vorab!
      Liebe Grüße, Christa

    14. Juliane sagt

      Danke für die schöne Anleitung! Ich finde Bamberger Hörnchen total lecker!
      Vertragen sich eigentlich Kartoffeln und Ringelblumen? Mein Kind würde die gern zwischen die Reihen säen.

      Beste Grüße
      Juliane

    15. Leithner Ingrid sagt

      Mein Garten wird mir immer zu klein. Daher hat mir mein Mann eine „Kartoffelpyramide“ gezimmert. Die braucht nicht viel Platz und der Ertrag kann sich sehen lassen. Ich gebe beim Einlegen der Kartoffel immer Steinmehl ins Pflanzloch. Wünsche Euch viel Spaß bei Gärntern!

    16. Jessica sagt

      Hi Marie,
      erstmal vielen Dank für die Anleitung; als Kartoffel- (und überhaupt Gemüseanbau-)novize bin ich Dir wirklich dankbar für alle Deine Tips! ???
      Eine Frage noch: Ich staunte über den geringen Pflanzabstand: Holst Du die schwächeren Pflanzen irgendwann aus dem Beet, damit die anderen mehr Platz zum wachsen haben?
      Oder lässt Du erstmal alle stehen und ernstest zu einem bestimmten Zeitpunkt zum Beispiel zwei von drei nebeneinanderstehenden Pflanzen?
      Vielen Dank!

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