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Gemüsebeet anlegen in 6 Schritten – ganz ohne Umgraben!

Du willst ein Gemüsebeet anlegen? Mit den Händen in der Erde wühlen, diesen wunderbaren, einzigartigen Erdgeruch einatmen und Gemüse ernten, das frischer und leckerer ist als alles, was es im Laden zu kaufen gibt?

Yessss, was für ein Plan! :)

In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du ohne viel Aufwand pflegeleichte, hübsche und ertragreiche Gemüsebeete anlegst – und zwar ganz ohne umzugraben.

So ist dein neues Gemüsebeet nämlich viel schneller angelegt, von Anfang an super fruchtbar – und es wächst auch deuuutlich weniger Unkraut.

Umgraben ist außerdem anstrengend und bringt das Bodenleben total durcheinander. ;)

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Was haben die Bodentierchen damit zu tun?!

Wusstest du, dass in einer Handvoll Gartenerde mehr Mikroorganismen leben als Menschen auf diesem Planeten? Die kleinen Helfer sind für einen fruchtbaren Boden super, super wichtig!

Unterschiedliche Bodentiere und Mikroorganismen bevölkern die verschiedenen Schichten im Boden. Viele leben ganz oben, nah bei den Wurzeln der Pflanzen. Andere halten sich bevorzugt in tieferen Bodenschichten auf, wo sie kein Sonnenlicht abbekommen.

Wenn du deinen Boden umgräbst, bringst du die natürliche Schichtung durcheinander, und beispielsweise der Regenwurm, der normalerweise sein Futter an der Bodenoberfläche sucht, geht in einem umgegrabenen Beet leer aus.

In einem Biogarten ist es meiner Meinung nach aber das oberste Gebot, die Bodenlebewesen zu fördern, anstatt ihnen das Leben schwer zu machen. Aus diesem Grund legen wir unsere Beete ohne Umgraben an. Das tut dem Boden gut – und natürlich auch deinem Rücken. ;)

Jetzt geht es aber los, so verwandelst du deinen Rasen in ein pflegeleichtes und ertragreiches Gemüsebeet:

Gemüsebeet anlegen Schritt 1: Untergrund vorbereiten

Der erste Schritt ist super einfach! Du musst nämlich nichts weiter tun, als zu warten, bis die Gräser der Wiese, auf der das Beet angelegt wird, so richtig schön lang sind.

Wenn die Gräser zu kurz sind, lassen sie sich nicht so gut umlegen und wachsen mit ihren scharfen Blattspitzen leichter durch die Pappe hindurch, die wir später auf dem Rasen auslegen. Lange, umgelegte Gräser werden von der Pappe erstickt und sterben ab.

Gemüsebeet anlegen

Gemüsebeet anlegen Schritt 2: Rasenkante eingraben

Wenn du deine neuen Gemüsebeete anlegst, gräbst du an der Außenkante deiner Beete entlang am besten eine Rasenkante ein. So kannst du verhindern, dass Gräser und Unkräuter von außen in deine Gemüsebeete hineinwachsen und sie sich zurückerobern.

Für die Rasenkante stichst du mit dem Spaten einen schmalen, keilförmigen Graben aus. Der sollte so tief sein, dass die Rasenkante ca. fünf Zentimeter über dem Boden rausschaut. Ich verwende gerne diese Metall-Rasenkante, weil Rasenkanten aus Plastik sich mit der Zeit auflösen und jede Menge Mikroplastik produzieren.

Kleiner Tipp: Ich lege meine Gemüsebeete mit einer Breite von 1,20 m an, so kann ich wunderbar arbeiten, ohne mich ständig verrenken zu müssen. ;)

Die Video-Anleitung zum Beete-Anlegen

Übrigens habe ich eine Video gefilmt, in dem ich alle Schritte genau zeige. Du kannst dich hier gerne kostenlos für den Gemüsebeet-anlegen-Crashkurs anmelden:

Mach mit beim Beete anlegen-Minikurs!

Ich zeige dir, wie du einfach und schnell neue Gemüsebeete anlegst, die jahrelang nahezu unkrautfrei bleiben und schon im ersten Jahr super Erträge abwerfen.

    Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

    Gemüsebeet anlegen Schritt 3: Umrandung gestalten

    Um die nicht ganz so schöne Rasenkante etwas zu kaschieren (und vor Tritten zu schützen), lege ich außen gerne noch eine Beetumrandung aus Holzstämmen an, die ich mit kleinen Pflöcken stabilisiere. Das sieht richtig hübsch aus und die Rasenkanten sind dann auch gut geschützt, sodass du nicht auf sie hinauftreten und sie dabei umbiegen kannst. 

    Anstelle von Holzstämmen kannst du natürlich auch andere Materialien benutzen: Steine, Bretter, Tonziegel oder Totzholz – der Fantasie und dem persönlichen Geschmack sind da keine Grenzen gesetzt.

    Hier habe ich ein paar tolle Ideen für Beetkanten für dich aufgelistet.

    Gemüsebeet anlegen Schritt 4: Immer her mit der Pappe!

    Nun besorgst du dir (unbedruckte) Pappe, von der du alle Klebereste entfernst. Die Pappe legst du dann innerhalb der Beetumrandung aus, sodass sich die einzelnen Pappe-Stücke mindestens zehn Zentimeter überlappen.

    Kleiner Tipp: Frag doch mal in Fahrradgeschäften nach, die haben viele Transportkartons von den Rädern, die sich super für das Anlegen der Beete eignen, weil sie richtig groß sind.

    Gemüsebeet anlegen Schritt 5: Kompost ausbringen

    Im nächsten Schritt verteilst du eine zehn bis fünfzehn Zentimeter dicke Schicht aus reifem Kompost auf deinen Beeten. Wenn dein eigener Komposthaufen nicht genug von dem schwarzen Gold abwirft, kannst du im regionalen Kompostwerk einfach etwas Kompost dazukaufen. Der ist dort nämlich viel günstiger als die Sack-Ware aus dem Baumarkt.

    Aber Vorsicht:

    Manche Stadt-Komposte, die aus Bioabfall hergestellt werden, können ziemlich viel Plastik enthalten. Am besten fragst du im Kompostwerk nach einem Kompostzeugnis (RAL Gütezeichen), in dem die Qualitätseigenschaften des Komposts zusammengefasst sind.

    Kompost wird in Deutschland sehr gut überwacht und das Kompostzeugnis gibt dir zum Beispiel Aufschluss darüber, aus welchen Ausgangsmaterialien der Kompost hergestellt wurde, wie hoch der Grad der Verunreinigung ist oder ob noch keimfreudige Unkrautsamen im Kompost enthalten sind. Ich benutze für das Anlegen meiner Beete am liebsten Kompost aus Grünschnitt.

    Gemüsebeet anlegen

    Wenn du richtig guten Kompost selber machen möchtest, dann bitte einmal hier entlang. ;)

    Gemüsebeet anlegen Schritt 6: Wege anlegen

    Wenn du gleich mehrere Beete auf einmal anlegst, kannst du sie mit Holzhackschnitzel-Wegen voneinander trennen. Dafür planst du einfach etwa vierzig Zentimeter breite Wege zwischen den Beeten ein. Die Holzhackschnitzel packst du auch einfach direkt auf die Pappe, damit die Beikräuter darunter unterdrückt werden.

    Bäm! Fertig!

    Das war doch jetzt echt nicht schwer, oder?

    In die fertigen Kompostbeete kannst du direkt einsäen oder pflanzen. Die Pappe zersetzt sich ziemlich schnell, sodass die Pflanzenwurzeln gut durch sie hindurch wachsen können.

    Regenwürmer stehen übrigens total auf die aufgeweichte Pappe und du musst dir keine Sorgen machen, dass sie ihren Weg nach oben nicht mehr finden. ;)

    Gemüsebeet anlegen

    Was dann noch wichtig ist:

    Sobald deine Pflanzen etwa handhoch sind, solltest du den Boden mit Grasschnitt und Holzhackschnitzeln mulchen – und zwar richtig schön dick.

    So unterdrückst du Unkräuter und sorgst gleichzeitig dafür, dass der Boden lange feucht bleibt. Du musst dann kaum noch gießen!

    Genial, oder?

    Wenn du noch mehr über das Mulchen lernen möchtest, dann schau doch mal hier vorbei: Die 7 größten Fehler beim Mulchen von Gemüsebeeten

    Du siehst, Gemüsebeete anlegen ist ganz einfach – du musst nur noch rausgehen und loslegen! ;) Apropos: Im nächsten Beitrag am Mittwoch zeige ich dir, wie du dein Gemüsebeet easy peasy planst und bepflanzt, also schau gerne vorbei.

    Naa, wie groß soll dein Gemüsebeet werden? Und was willst du anbauen? Hast du noch mehr Tipps rund ums Beete-Anlegen? Dann immer her damit! :)

    Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über diesen Link einkaufst. Natürlich zahlst du deswegen keinen Cent extra, es ist aber eine Möglichkeit, wie du diesen Blog unterstützen kannst. Danke an alle, die das machen! :)

    Kategorie: Garten

    von

    Hi, ich bin Marie. Leidenschaftliche Gärtnerin, Mutter eines sechsjährigen Sohnes und auf dem Weg in ein einfaches und natürliches Leben. Auf meinem Blog dreht sich alles um das Thema Selbstversorgung: vom Gemüsegarten über Tierhaltung oder das Haltbarmachen der eigenen Ernte. Viel Spaß beim Stöbern!

    72 Kommentare

    1. Conny sagt

      Hallo liebes Wurzelwerk Team,
      endlich ist es soweit und ich habe die ersten Beete angelegt und würde jetzt natürlich auch gleich gerne loslegen wollen. Allerdings bin ich jetzt doch etwas verunsichert, da ich hier nur Kompost Rottegrad 3 bekommen habe. Kann ich in den jetzt auch einfach problemlos pflanzen bzw säen oder sollte ich da doch lieber noch Erde untermischen?
      Ich würde mich riesig über eine Antwort freuen.

      Lieben Dank.

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu Conny,
        der Kompost sollte definitiv den Rottegrad 5 haben, weil der ansonsten die Wurzeln der Pflänzchen verbrennt. Eine Alternative ist, dass du Pflanzrillen ziehst bzw. Pflanzlöcher aushebst, diese mit normaler Pflanzerde befüllst und dann dorthinein säst/pflanzt. So kann der Kompost noch nachreifen und die Wurzeln der Pflanzen kommen noch nicht direkt mit dem in Kontakt :)
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    2. Benjamin Kletzander-Hahlgans sagt

      Hallo Marie und das ganze Wurzelwerk-Team!

      Habe in einem nahe gelegenen Kompostierungswerk bezüglich reiner Komposterde nachgefragt.
      Als der Mitarbeiter dort hörte, dass ich vorhabe damit reine Kompostbeete anzulegen, hat er dringendst davon abgeraten.
      Es gibt sogar einen extra Flyer von diesem Werk, auf dem hingewiesen wird, dass der Kompost lediglich zur oberflächigen Düngung und niemals als reine Pflanzerde genutzt werden sollte.
      Mir wurde dort dann extra Pflanzerde, die aus Mutterboden, Sand und Kompost gemischt wird, angeboten.
      Jetzt bin ich unsicher, ob sich diese Pflanzerde auch für die geplanten unkrautfreien Beete geeignet ist. Ich vermute eher nicht, oder?
      Könnt ihr mir einen Tip geben, was ich machen soll?
      MfG
      Benjamin

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu Benjamin,
        ja, es passiert manchmal, dass Kompostwerke darauf hinweisen, dass Gemüse nicht direkt in den Kompost gepflanzt werden sollen. Maries Methode ist jedoch vielfach erprobt und hat sich bewährt. Auch Charles Dowding, ein bekannter britischer Market Gardener, gärtnert mit der Kompostmethode :) Wenn du nicht den reinen Kompost verwenden möchtest, kannst du auch die Pflanzerdemischung verwenden und beim Düngen gut achtgeben, dass gerade die starkzehrenden Gemüse genügend Futter bekommen.
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    3. Julia sagt

      Hallo Marie, vielleicht hast du einen Tipp – wir haben wohl unreifen Kompost bekommen.

      Wir haben ein Kompostbeet ohne Umgraben angelegt und uns schon sehr auf unser 1. Gartenjahr gefreut. Dafür haben wir nun nun 2 Kubikmeter angeblich feine Komposterde aus der Kompostieranlage geholt. Die Komposterde ist zwar schon etwas zersetzt, aber hat teilweise noch grobe Stücke drin und vor allem riecht es nicht nach Walderde sondern eher nach Kompost und Stall. Ich fürchte nun, dass wir nun unreifen Kompost im Beet haben, gemischt mit Pflanzenkohle und etwas Urgesteinmehr, – was machen wir jetzt? Ab wann können wir da Pflanzen reinsetzen? Hast du einen Tipp?

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu Julia,
        ihr könnt für zukünftige Aussaaten einfach eine etwa 5 cm tiefe und 5 cm breite Rille ziehen, die mit Pflanzerde auffüllen und dort hinein säen.
        Für Pflanzlöcher hebst du ein kleines Loch aus und füllst es mit Pflanzerde. Da setzt du deine Jungpflanzen hinein. Auf diese Weise kommen deine Samen/Jungpflanzen erst mit dem Kompost in Berührung, wenn sie etwas kräftiger sind. :) Ein kleiner Trost ist vielleicht, dass sich das Problem in ein paar Monaten von selber erledigt haben dürfte: Dann ist dein Kompost nämlich nachgereift und hat den erforderlichen Rottegrad.
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    4. Nuca Selbuz sagt

      Hallo liebes Wurzelwerk Team,
      kann ich auch Schwachzehrer und Mittelzehrer direkt in Kompost pflanzen?
      Liebe Grüße
      Nuna

    5. JuliaP sagt

      Hallo Marie,

      ich finde deinen Kanal super und deine Art zu gärtnern sehr bewundernswert.

      Ich möchte auf jeden Fall nächstes Jahr eigene Beete anlegen – am liebsten ohne Umgraben.

      Gibt es irgendeine Alternative zur Pappe? Pappe enthält auch unbedruckt so viele Klebereste, dass ich das einfach nicht benutzen möchte. Kann man vllt. auch einfach eine sehr dicke Mulchschicht benutzen? Gibt es hierzu Erfahrungen?

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hallo Julia,
        wie schön, dass du Lust hast, deine eigenen Beete anzulegen und zu gärtnern :) Zur Pappe: Früher war in der Druckerschwärze Erdöl enthalten, heute ist es Kohle. Zwischen den Pappeschichten ist minimal Klebstoff, den die Mikroorganismen im Boden aber gut abbauen können. Wenn dich das besorgt, kannst du auch auf die Pappe verzichten und eine dickere Kompostschicht ausbringen (mind. 15cm). Hauptsache ist, dass du unbesorgt und mit Freude gärtnerst!
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    6. Melanie Frey sagt

      Liebe Marie und Jacky
      Ich habe 4 bestehende Beete, welche wir vor 4 Jahren angelegt hatten und welche ich nun in Kompostbeete umwandeln möchte, da ich das Gefühl habe, dass der Boden hart und ausgelaugt ist, trotz Mischen mit Komposterde etc. Einfach Pappe drauf und Kompost dazu geht nicht, dann würden die Beete über die Umrandung kommen.
      Wie muss ich da vorgehen? Wie viele Zentimeter Erde ausheben? Mit oder ohne Pappeschicht? Wie viel Kompost drauf?
      Liebe Grüsse
      Melanie

    7. Resa sagt

      Hallo Marie,
      ich habe voriges Jahr mit 2 kleinen Gemüsebeeten für mich im großen Gemüsegarten meiner Schwiegermutter begonnen mein eigenes Gemüse zu produzieren. (heuer hab ich schon 3 Beete bekommen :-) ) Ich lerne sehr viel von meiner Schwiegermama, die das schon sehr lange macht und sie hat mir gesagt, ich soll nichts in reinem Kompost pflanzen oder säen, weil das den Pflanzen viel zu „scharf“ ist. Man soll den Kompost immer mit „normaler“ Erde aus dem Garten mischen.

      Sie konnte mir auch nicht genau erklären welche Auswirkungen das hat, aber ich frag mich nun, wie es bei dir funktioniert??
      Du pflanzt ja nur in reinen Kompost und mischt ihn nie mit Erde ab? Oder?
      Wir haben unseren Kompost ausschließlich von unserem großen Komposthaufen der mit Küchenabfällen und Gartenabfällen gefüllt wird.

      • Jacky von Wurzelwerk sagt

        Hallo Resa,

        wie schön, dass du von deiner Schwiegermama so viel lernen kannst! :)

        Wenn der Kompost wirklich reif ist und richtig schön erdig, ist es kein Problem, dort direkt reinzusäen oder zu pflanzen. Besonders gut funktioniert das mit Grüngutkompost.

        Viele Grüße,
        Jacky von Wurzelwerk

    8. Maike Arnold sagt

      Hallo Marie,
      ich habe schon einige Quadratmeter Rasenfläche umgegraben um Gemüsebeete anzulegen und bin dann folglich auch irgendwann auf den Gedanken gekommen, Umgraben nicht meine Lieblingstätigkeit ist. Darauf hin bin ich auf die Suche nach einer Alternative gegangen und ebenfalls bei der No-Dig-Methode gelandet. Die hört sich toll an, bis auf die Tatsache dass sehr viele Chemikalien in der Herstellung der Pappe verwendet werden. Also habe ich mir bisher mit Heubeeten beholfen. Quasi pflanzen auf einem Heukompost. Funktioniert super! Aber damit es noch ein bisschen schneller und mit weniger Beikräutern funktioniert, habe ich überlegt ob ich es mal versuche ein No-Dig-Beet mit Graswellpappe anzulegen.
      Habt ihr das schon einmal versucht?
      Viele Grüße
      Maike

    9. Catharina sagt

      Hallo Marie,
      Ich bin ganz begeistert von meinen neuen Beeten nach deiner Methode. Es fehlt jetzt nur noch mehr Wärme. Es ist auch nix grünes zu erkennen außer meinen Pflänzchen und diesen „Mini tännchen „ namens ackerschachtelhalm…. ich hatte schon bedacht dass die Pappe ihn nicht aufhalten kann. Hast du einen Tipp wie man ihn zu Leibe rücken kann?
      Beste Grüße
      Catharina

    10. Lena sagt

      Hallo Marie und Wurzelwerk-Team,
      Ich habe mir jetzt meinen Traum erfüllt und einen Bauerngarten angelegt. Die Beete habe ich nach deiner Anleitung erstellt: Bretter als Einfassung, Pappe auf die Wiese und Kompost drauf. Der Kompost wurde uns heute angeliefert, er riecht etwas sauer. Mein Nachbar meinte der wäre zu sauer (im Sinne von Basen und Säuren) und ich müsste etwas neutralisieren… mit Sand, Kalkoder normaler Erde. Sonst würden die Pflanzen „verbrennen“.
      Stimmt das? Gibt es Unterschiede im Kompost?
      Danke im Voraus für eure Hilfe.

      • Jacky von Wurzelwerk sagt

        Hallo Lena,

        wie schön, dass du dir deinen Traum erfüllst! <3

        Kompost ist zunächst erstmal basisch und wirkt in der Regel wie eine leichte Aufkalkung. Hast du ein Zeugnis von deinem Kompost? Dort findest du zum Beispiel den pH-Wert und das Ausgangsmaterial niedergeschrieben.

        Viele Grüße,
        Jacky von Wurzelwerk

    11. Frauke sagt

      Liebe Marie,

      ich habe eine Frage zu den Wegen. Hast du Erfahrung mit Holzhäcksel aus Eiche? Wie können gerade eine größere Menge bekommen, sind uns aber unsicher wegen der Gerbsäure. Was meinst du?
      Vielen Dank für deine vielen inspirierenden Videos und Artikel. Seit wir letztes Jahr erfolgreich einen großen Gemüsegarten mit deiner Methode angelegt haben, entstehen dieses Jahr auch in anderen Gärten in unserem Dorf neue Gemüsebeete mit viel Kompost und ohne Umgraben.

      Herzliche Grüße, Frauke

    12. Ellen sagt

      Liebe Marie,
      gerne würde ich mit Holzhackschnitzeln mulchen, weiss aber nicht, woher ich diese beziehen könnte, der Kaufpreis ist tatsächlich relativ hoch in meiner Gegend…. und wie schätzt du die Menge in etwa pro Quadratmeter Beetfläche ab?
      Viele liebste Frühlingsgrüße,
      Ellen

    13. Riese Erla sagt

      Ich habe immer gehört dass Kompost verrotten soll bevor gepflanzt wird. Ich habe Pferdemist. Den kann ich also zu 100 Proz. Ausbringen ohne dass es den kl. Pflanzen etwas ausmacht? Bzw. Ohne dass sie verbrennen?
      Und BV ich Pflanze direkt ins Beet?
      Vielen Dank für Ihre Hilfe! Liebe Grüße

    14. Lydia sagt

      Liebe Marie,

      zunächst vielen lieben Dank für deine wertvollen Tipps! Du hast mich – als Gartenanfänger – mit deinen Videos und Beiträgen so stark motivieren können, dass ich gestern gleich mit einem Kompostbeet begonnen habe.
      Ich möchte heuer unter anderem Kartoffeln, Karotten und Pastinaken pflanzen. Funktioniert das auch in meinem neu angelegten Beet (Karton + ca 20 cm Erde)?
      Danke schon mal für deine Antwort.
      Lg Lydia

    15. Marion sagt

      Hallo Christopher,

      orientiere dich an den Angaben und Aufwandmengen, die im RAL-Gütezeugnis der Kompostierungsanlage stehen. Auf der letzten Seite steht zwar drüber „Enpfehlungen für den GaLa-Bau“ drüber, aber es gilt genauso für den Hobbgygarten. Es passt genau zu den Inhaltsstoffen des Kompostes und entspricht dem, was man gute fachliche Praxis nennt :-). Im Gegensatz dazu ist nämlich bei den Hausgartenkomposten in der Regel nichts über Nährstoffgehalte, Schadstoffgehalte, Unkrautsamenpotenzial, Pflanzenverträglichkeit bekannt. Ja, auch der eigene Kompost enthält Schwermetalle, da diese ubiquitär in der Umwelt vorhanden sind, sei es über geogen Eintragspfade (als natürlichen Ursprungs) oder über den Menschen. Und die Schadstoffgehalte können in Abhängigkeit davon, wo und was kompostiert wird, auch über den Gehalten der RAL-GZ-Komposte liegen. Nur merkt und weiß es keiner .

      Kompost niemals unverdünnt anwenden, das kann in Abhängigkeit von der Nährstoffkonzentration im jeweiligen Kompost voll daneben gehen. Die durchschnittliche Aufwandmenge im Gemüsegarten liegt bei 3 Liter qm jährlich. Je nachdem, ob es sich um Schwachzehrer (z.B. die meisten Kräuter) – oder Starkzehrer handelt (z.B. Tomaten) handelt, kann die Menge zwischen 1 bis 5 Liter pro qm schwanken.

      Soweit dazu und viele Grüße
      Marion

    16. Melanie sagt

      Hallo liebes Wurzelwerk Team,

      Ich hätte eine Frage zu Kompost soll ich diesen mit andere Erde mischen. Hab jetzt schon öfter gelesen das Kompost alleine zu scharf ist. Könnt Ihr mir weiter helfen.

      Liebe Grüße
      Melanie

      • Admin sagt

        Hallo Melanie,

        wir säen und pflanzen direkt in den reifen Kompost und vermischen ihn nicht mit Erde, sonst ist der Kompost nicht mehr unkrautfrei. Wenn der Kompost gut ausgereift ist, klappt das einwandfrei und er ist nicht zu scharf. ;)

        Viele Grüße,
        Jacky
        >Gemüsegarten-Coach<

    17. Steffi sagt

      Hallo liebe Marie,

      Vielen Dank, dass du dein Wissen mit uns teilst. Ich wünsche mir schon lange einen Gemüsegarten und möchte dieses Jahr endlich loslegen. Allerdings ist mir manches nicht ganz klar:
      Wenn ich mehrere Kompostbeete anlege, pflanze ich dann auch Mittel und Schwachzehrer in den Kompost rein? Dann habe ich gedacht ich dünge jedes Jahr dann immer nur das Beet mit den Starkzehrern mit Hornspähnen, was dann ja immer weiter wandert, richtig? Dann habe ich schon 2 Beete angelegt bevor ich diese Kompostmethode hier gelesen habe. Ich habe den Rasen auch mit Pappe abgedeckt, habe aber Kompost mit Muttererde (aus einem anderen Garten) gemischt. Habe ich die Mikroorganismen jetzt kaputt gemacht?und eine allerletzte Frage(sorry:( ) Habe 2 kleine Bedruckte Kartons mit drunter gelegt, lieber nochmal ausbuddeln und rausnehmen?Tut mir sehr leid wegen dem langen Text und den vielen Fragen. LG Steffi

      • Admin sagt

        Huhu Steffi,

        keine Sorge, die Mikroorganismen im Boden sind ziemlich robust und ich glaube nicht, dass du sie „kaputt“ gemacht hast. :) Wir pflanzen auch Schwach- und Mittelzehrer in den Kompost. Im Kompost ist nämlich nur ein kleiner Teil des Stickstoffs sofort pflanzenverfügbar, weswegen wir Starkzehrer sigar noch mit Hornspänen oder einem anderen organischen Dünger zudüngen.

        Viele Grüße,
        Jacky
        >Gemüsegarten-Coach<

    18. Jan-Christoph Hartwig sagt

      Hallo Marie,

      ich habe in meinem Garten seit ca. zwei Jahren ein Wühlmausproblem und möchte den Gemüsegarten daher nun neu anlegen. Gibt es bei der von dir hier beschriebenen Vorgehensweise eine Möglichkeit einen Schutz einzubauen oder empfiehlst du in so einem Fall ein bzw. mehrere Hochbeete?

      Mit besten Grüßen
      Jan

    19. Anja sagt

      Hallo liebe Marie,
      wir sind absolute Gartenneulinge und haben gerade einen Kleingarten übernommen. Wir möchten die recht große bestehende Beetfläche verkleinern. Da wir Anfänger sind halt erstmal klein mit 4 Beetkästen starten und drumherum darf wachsen was will. Würdest du empfehlen alle obergenannten Schritte auch bei einem Setzen von Beetkästen auf einer bestehenden Beetfläche zu vollziehen, oder wo würdest du „abkürzen“?

      Vielen Dank im voraus für deine Antwort von einer unsicheren Anja, die eben Beete „neuanlegen“ will :)

      • Admin sagt

        Hallo Anja,

        wenn du schon bestehende Beete hast, kannst du auf die Pappe verzichten. :)

        Viele Grüße,
        Jacky
        >Gemüsegarten-Coach<

    20. Daniela sagt

      Hallo Inga, ich habe noch keine Erfahrung mit den Kompostbeeten, werde aber in meine neu angelegten Beete die Kartoffeln pflanzen, da ich keinen Grund sehe, warum es nicht gehen würde.
      Liebe Grüße
      Daniela

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