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Bärlauch einfrieren: Frühlingsgefühle fürs ganze Jahr!

Der Bärlauch ist da! Ich kann in der kurzen Bärlauch-Saison gar nicht genug von dem frischen Grün bekommen – es ist sooo lecker! Weil die Bärlauchzeit aber leider schnell vorüber ist, zeige ich dir, wie du Bärlauch einfrieren und das ganze Jahr über schlemmen kannst. Los geht´s!

Inhaltsverzeichnis
Warum Bärlauch genau zur rechten Zeit wächst
Bärlauch einfrieren: Ist das möglich?
Vorbereitungen fürs Bärlauch einfrieren
Bärlauch einfrieren: Drei Methoden
#1 Ganze Bärlauchblätter einfrieren
#2 Bärlauchpaste einfrieren – die ultimative Bärlauchbasis
#3 Bärlauchpesto und Bärlauchbutter einfrieren
Bärlauch ohne Einfrieren konservieren?

Warum Bärlauch genau zur rechten Zeit wächst

Wenn im Frühling die Sonne nach draußen lockt, die Vögel wieder früh morgens singen und plötzlich überall Knospen und Blüten erscheinen, dann heißt es: Die Bärlauchzeit ist nicht mehr weit.

Ich liebe Bärlauch nicht nur wegen seines frischen und würzigen Geschmacks, sondern auch, weil er mitten in der Hunger Gap auf der Bildfläche erscheint. Das Wintergemüse ist gerade abgeerntet und die neuen Gemüsepflanzen sind noch so klein, dass an Ernten nicht zu denken ist. Aber die Lust auf frisches Grün ist gerade im Frühling riesig!

Da kommt der Bärlauch genau richtig: Von März bis Mai kannst du ihn an feuchten, kalkhaltigen Stellen in Laubwäldern finden. Wenn du Glück hast, bildet er ganze Teppiche aus und lädt großzügig dazu ein, ihn zu sammeln und in leckere Gerichte zu verwandeln – Stichwort Bärlauchpesto! Mhhhh…

Schon gewusst? Bärlauch ist ein Zwiebelgewächs, und damit ein Verwandter von Knoblauch, Zwiebeln, Schnittknoblauch, Porree und Frühlingszwiebeln. Wenn du das würzige Aroma und frische Grün des Bärlauchs magst, dann bau unbedingt auch seine Familienangehörigen in deinem Garten an! Gerade frisch geerntet sind sie einfach unfassbar lecker. Und damit du auf keinen Fall die Anzucht der verschiedenen Zwiebelgewächse verpasst, lad dir hier meinen kostenlosen Aussaatkalender herunter:

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    Bärlauch einfrieren: Ist das möglich?

    Gerade weil die Bärlauchzeit so kurz ist, stellt sich ganz schnell eine drängende Frage: Wie kannst du Bärlauch haltbarmachen, um das ganze restliche Jahr den frischen und würzigen Geschmack genießen zu können?

    Frischer Bärlauch hält sich nicht gut, du solltest ihn schnell verarbeiten. Oder eben einfrieren! Dann sind die Blätter noch frisch und vollgepackt mit den Aromen, die den Bärlauch so unwiderstehlich machen.

    Bärlauch verliert nämlich beim Einfrieren ein wenig an Geschmack. Und je mehr davon vorher drin war, desto besser schmeckt der Bärlauch auch nach dem Auftauen noch.

    Vorbereitungen fürs Bärlauch einfrieren

    Willst du Bärlauch einfrieren, den du selber gesammelt hast, heißt es: Ab in den Wald!

    Wenn du zum ersten Mal Bärlauch sammelst, informiere dich vorher gut. Ein geübtes Auge erkennt den Unterschied, aber für Bärlauch-Beginner sieht die Frühjahrspflanze den Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zum Verwechseln ähnlich. Und mit diesen Doppelgängern ist absolut nicht zu spaßen – sie sind beide hochgiftig!

    Du warst erfolgreich und kommst gerade glücklich und zufrieden mit einem gefüllten Körbchen wieder in deiner Küche an? Dann kannst du die Blätter erstmal für eine kurze Verschnaufpause in kaltes Wasser legen, dir einen Tee kochen und die Füße hochlegen. Nach der Sammelei hast du dir das verdient!

    Allzu lang darfst du aber nicht auf der faulen Haut liegen, denn du solltest die Blätter noch am selben Tag weiterverarbeiten. Sie werden sonst schlapp und verlieren an Geschmack. Also auf ans Bärlauch einfrieren!

    Dazu wäschst du die Blätter zunächst gründlich mit warmem Wasser ab. Das ist deshalb so wichtig, weil Bärlauchblätter, wie alle wild am Boden gesammelten Kräuter und Früchte, die Eier des Fuchsbandwurmes übertragen können. Das zu vermeiden ist nicht schwer – gründliches Waschen spült potenzielle Eier einfach davon.

    Den sauberen Bärlauch kannst du nun in der Salatschleuder trocknen oder mit einem Küchenhandtuch trockentupfen.

    Bärlauch waschen

    Bärlauch einfrieren: Drei Methoden

    Mit welcher Methode du deinen Bärlauch einfrierst, hängt ganz entscheidend davon ab, wie du ihn später verwenden magst. Du kannst ganze Blätter, eine Bärlauch-Paste oder fertig verarbeiteten Bärlauch in Form von Pesto oder Kräuterbutter einfrieren. 

    #1 Ganze Bärlauchblätter einfrieren

    Für diese Methode benötigst du für kurze Zeit etwas Platz in deiner Gefriertruhe. Denn das Ziel ist es, den Bärlauch so einzufrieren, dass du später immer genau so viele Blätter entnehmen kannst, wie du gerade brauchst. Damit die Blätter beim Einfrieren nicht alle aneinander kleben bleiben, wenden wir einen kleinen, aber genialen Trick an. ;)

    Dafür breitest du die Bärlauchblätter nebeneinander auf einem mit Backpapier ausgelegten Brett aus. Aber denk dran: Das Brett muss in deine Tiefkühltruhe passen!

    Nun kannst du die Blätter in kleinen Portionen nacheinander einfrieren. Sobald eine Ladung Blätter gefroren ist, nimmst du das Brett heraus und füllst die Blätter in ein Schraubglas oder eine ZIP-Tüte. Die kommt dann auch ins Gefrierfach und füllt sich nach und nach, während du das Brett immer wieder neu belegst.

    Die ganzen Blätter vom Bärlauch einfrieren ist dann toll, wenn du später beispielsweise eine Quiche daraus machen möchtest, in der die Blätter ihre Textur behalten sollen. Aber auch, wenn du noch unentschieden bist, was aus deinem Bärlauch mal werden soll, hältst du dir so alle Möglichkeiten offen.

    #2 Bärlauchpaste einfrieren – die ultimative Bärlauchbasis

    Bärlauch als Paste einzufrieren hat mehrere Vorteile: Du hast die perfekte Grundlage für Suppen, Pesto und Brotaufstriche, die in deinem Gefrierfach nicht viel Platz einnimmt und (mit ein paar Tipps und Tricks) super gut portionierbar ist.

    So eine Bärlauch-Basispaste ist schnell gemacht. Du brauchst dafür nur Bärlauch, Salz und Öl. Je nach Geschmack kannst du Raps-, Oliven- oder Sonnenblumenöl verwenden.

    Jetzt pürierst du den Bärlauch mit etwas Öl und ein bisschen Salz. Gegebenenfalls musst du immer wieder etwas Öl nachgeben, bis eine cremige Masse entsteht. Bist du mit der Konsistenz zufrieden, ist der Bärlauch bereit zum Einfrieren.

    Und dafür eignet sich die Eiswürfel-Methode einfach perfekt! Du kannst dann nämlich große Mengen Bärlauch einfrieren und immer genau so viel auftauen, wie du gerade brauchst.

    Für diesen Trick füllst du deine fertige Bärlauchpaste in eine Eiswürfel-Form. Yey, wir machen Bärlauch-Eiswürfel! :) Wahrscheinlich wird nicht die gesamte Paste in die Form passen, aber das ist gar nicht schlimm. Die Bärlauchpaste bleibt nämlich nur da drin, bis sie gefroren ist.

    Dann kannst du die grünen Würfel – oder was auch immer deine Form hergibt ;) – herausdrücken und in ein Schraubglas oder einen Zip-Beutel füllen, der dann zurück ins Gefrierfach wandert. Und schon ist die Form frei für die nächste Runde!

    Bärlauch Pesto selber machen

    #3 Bärlauchpesto und Bärlauchbutter einfrieren

    Wenn du ein genau so großer Fan von Bärlauchpesto bist wie ich, ist wahrscheinlich sowieso klar, dass der allermeiste Bärlauch sich früher oder später zwischen einem Berg dampfender Pasta und frisch geriebenem Parmesan wiederfinden wird. ;)

    In dem Fall kannst du natürlich auch gleich fertiges Pesto einfrieren. Das ist super praktisch, weil du daraus ein fixes Essen zaubern kannst, wenn es mal schnell gehen muss.

    Mein Rezept für ein unwiderstehliches Bärlauchpesto findest du hier. Das fertige Pesto kannst du in Dosen oder ZIP-Tüten einfrieren. Ich bin aber auch bei Pesto ein Riesenfan der Eiswürfelmethode. Die gefrorenen Pestowürfel kannst du direkt unter die heiße Pasta mischen und so auftauen – die Nudeln haben dann auch gleich die perfekte Temperatur zum Essen. ;)

    Schon gewusst? Erstaunlich viele Blattgemüse eignen sich für Pesto. Außer mit dem absoluten Klassiker Basilikum geht das auch mit Petersilie, Möhrengrün oder Mangold!

    Wenn du all diese leckeren Gemüse und noch mehr in deinem Garten anbauen möchtest, wäre vielleicht mein „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs etwas für dich! In dem Kurs zeige ich dir in einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie du ohne viel Mühe alle deine Lieblings-Gemüse anbaust und eine dicke Ernte einfährst! Es wäre toll, wenn du in unserer coolen Gartengemeinschaft mit dabei bist! :)

    Außer in Pesto liebe ich den würzigen Bärlauchgeschmack auch in Kräuterbutter. Oder eben in dem Fall Bärlauchbutter. :) Dafür schneide ich die gewaschenen Blätter in feine Streifen. Die rühre ich dann vorsichtig mit etwas Salz in zimmerwarme Butter. Du wirst staunen, wie viel Bärlauch du in der Butter unterkriegst!

    Für Bärlauchbutter eignen sich übrigens nicht nur die Blätter, sondern auch die Blüten von Bärlauch. Die lasse ich gerne ganz – das sieht toll aus und schmeckt super! Später im Jahr mache ich das übrigens ganz ähnlich mit Kapuzinerkresse.

    Auch Butter kommt bei mir in die Eiswürfelform – mit der ist Bärlauch einfrieren wirklich ein Kinderspiel! Die Bärlauch-Butterwürfel sehen übrigens richtig edel aus! Ich hole sie gerne im Sommer für gesellige Grillabende wieder aus der Gefriertruhe. Allein die Kombi von Bärlauchgeschmack mit gegrilltem Gemüse ist Grund genug, Bärlauch einzufrieren und so bis zum Sommer haltbar zu machen.

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    Bärlauch ohne Einfrieren konservieren?

    Leider ist mit Öl bedecktes Pesto keine sichere Haltbarmach-Methode, weil sich unter Sauerstoffabschluss Botulismuserreger bilden können – und die sind richtig gefährlich!

    Deshalb frierst du dein Pesto einfach im Glas ein. Das ist kein Problem, wenn dein Glas eine gerade Form hat, du es nicht bis oben hin befüllst und den Deckel bis zum Durchfrieren nur lose verschraubst. 

    Vielleicht fragst du dich, ob du deinen Bärlauch nicht einfach trocknen kannst. Eigentlich eine super Sache! Ich habe aber leider die Erfahrung gemacht, dass da sehr wenig vom typischen Bärlauchgeschmack übrigbleibt. Ich würde ihn daher nicht mehr trocknen.

    Bevor du jetzt losgehst um Bärlauch zu besorgen, lad dir noch schnell meinen Aussaatkalender herunter, damit du keine Termin für die Aussaat mehr verpasst!

    Bärlauch einfrieren hat mich absolut überzeugt! Manchmal ist die Lust auf das frische Grün aber auch so groß, dass gar nichts übrig bleibt, sondern all der Bärlauch gleich weggeschlemmt wird. Mmmmmmh…

    Wenn du vor lauter Bärlauch jetzt ganz frühlingshaft gestimmt bist, dann lies doch gleich hier weiter: 

    Frühlingszwiebeln pflanzen, anbauen und ernten – die ultimative Anleitung!

    Aussaat & Pflanzen im April + Gemüsegarten-Pflanzplan

    Frühkartoffeln: Der erste Kartoffel-Snack im neuen Gartenjahr

    Ist Bärlauch einfrieren bei dir auch schon zum Frühjahrsritual geworden? Schreib mir gern in den Kommentaren von deinen Erfahrungen!

    Kategorie: Selbstversorgung

    von

    Hi, ich bin Marie. Leidenschaftliche Gärtnerin, Mutter eines sechsjährigen Sohnes und auf dem Weg in ein einfaches und natürliches Leben. Auf meinem Blog dreht sich alles um das Thema Selbstversorgung: vom Gemüsegarten über Tierhaltung oder das Haltbarmachen der eigenen Ernte. Viel Spaß beim Stöbern!

    50 Kommentare

    1. Hallo Marie
      Deine Beiträge sind einfach Hammer und immer so erfrischend! Daaaanke!
      Die Bärlauchbutter gebe ich in Mini-Gugelhopf-Silikonformen zum Einfrieren. So sind sie noch attraktiver auf dem Teller. Natürlich passen auch Herzli oder anderes, es gibt ja so viele Eiswürfelformen!

    2. Daniela K. sagt

      Liebe Marie, danke für die tolle Bärlauch -Idee und überhaupt Deine vielen Tipps! Da unser Gefrierer meist aus allen Nähten platzt habe ich lange nach einer Alternative zum Bärlauch haltbar machen gesucht. Meine eigenen Experimente mit Fermentieren waren nicht so dolle… Dann hab ich bei Olaf Schnelle von Schnelles Grünzeug sein fermentiertes Pestorezept entdeckt und was soll ich sagen: es ist fantastisch! Daher wollte ich es den Wurzelwerk-Freunden nicht vorenthalten 😀 https://xn--schnelles-grnzeug-e3b.de/fermentiertes-baerlauchpesto/
      Guten Appetit!

    3. Stefanie sagt

      Hallo Marie,
      Danke für den Tipp mit dem Einfrieren, ich habe bisher immer nur Pesto gemacht, dass dann leider auch schnell mal verdirbt.
      Ich habe heute einen Berg Bärlauch gesammelt und als Paste eingefroren! Zum Abendessen gab es dann auch gleich superfrisches Pesto mit Spaghetti, war total lecker. Der Bärlauch war auch noch ganz jung und sehr aromatisch.
      Liebe Grüße von Stefanie

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu Stefanie,
        das hört sich soo lecker an – Frühling auf dem Teller!
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    4. Bine sagt

      Ja ich fiebere jedes Jahr auf März ,April und freue mich den frischen Bärlauch zu ernten.
      Mache auch immer Pesto und Butter.
      Herrlich;)

    5. Stephanie sagt

      Hi Marie, ich liieeebe Deinen Block 😁
      Eine Frage, wegen der Bärlauchpaste. Ich habe letztes Jahr einige Gläser davon hergestellt. Es sind noch 3 Gläser übrig. Die stehen aber seit der Herstellung dauerhaft im Kühlschrank. Meinst Du die sind noch gut? Weil Du was von Botolismus geschrieben hast….
      Gerade die letzten zwei Tage haben wir ein Glas verputzt. Bin jetzt total unsicher…. 😞
      Grüblerische Grüße
      Stephanie

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hej Stephanie,
        für die Paste hast du bestimmt Öl verwendet. Das Problem dabei ist, dass es unter einer Ölschicht keinen Sauerstoff gibt – deshalb kann so eine Paste nicht schimmeln. Botulibakterien (die Botulismus hervorrufen) aber lieben eine sauerstoffarme Umgebung und können sich dort ungestört vermehren. Deshalb ist Öl leider keine sichere Methode, um ein Lebensmittel aufzubewahren oder haltbar zu machen – tut mir leid, dass ich dir da nichts anderes schreiben kann. Am besten funktioniert bei so einer Paste das Einfrieren.
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    6. Nicole Klauser sagt

      Hallo Marie, hast du mir ein leckeres Rezept zum Bärlauchbrot backen. Ich habe schon drei versucht hat super lecker gerochen aber das Brot ist mir nach dem Backen zusammengefallen und war total Teigig. Dein Sauerteig Brot ist übrigens der Renner backe zweimal die Woche frisches Brot ;-) .
      LG Nicole K.

    7. Anna sagt

      Wenn wir wirklich konsequent zur Energiewende wollen, ist tiefkühlen (= einfrieren) eine der schlechtesten Konservierungsmethoden ever. Sauber zubereitetes Pesto z. braucht auch gar kein Einfrieren. Warum nicht einfach dem Bärlauch seine Zeit lassen und dann das nächste „Gemüse“ zu seiner Zeit genießen?
      Saisonal kommt bei mir vor Konservieren (Pesto z.B: hält locker ein halbes Jahr)
      und Einfrierenkommt nur für ganz ganz ganz wenige Dinge in Frage. Für einen 7-Personen-Haushalt komme ich mit einer Gefrierkombi (Kühlschrank plus 3 Gefrierschubladen) aus.
      Spart Strom, von wo und wie auch immer produziert.
      LG
      Anna

    8. Heinrich Buckermann sagt

      Hallo Marie, toller Tipp. War mir gar nicht klar daß man Bärlauch gut einfrieren kann. Wurde immer nur frisch genossen oder in Pesto verwandelt. Hab mir vor Jahren mal 2 Töpfchen mit Bärlauch gekauft und an die Buchenhecke gepflanzt. Mittlerweile sind daraus etwa 7 m2 geworden. Jedes Jahr saet er sich weiter aus und in meinem 2 Garten pflanze ich dann die kleinen Sämlinge auch aus und die Fläche wird dort immer größer.
      Letztes Jahr habe ich nur aus den Blüten mal ein Pesto gemacht, mit einem milden Olivenöl, Walnuss- und Sonnenblumenkernen und etwas eigenem Honig zum abrunden. Das hat fantastisch geschmeckt. Nur ist die Ausbeute immer sehr gering da ich viele Blüten stehen lasse zur weiteren Vermehrung. Aber es wird langsam was und die Flächen werden immer größer.
      Sonnige Gartengrüße vom Niederrhein

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Hej Heinrich,
        deine Bärlauchplantage hört sich wundervoll an :)
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    9. FranKa sagt

      Hallo ich bin FranKa und freue mich sehr mit Euch auf die Gartenreise zu gehen:)
      Das haltbarmachen von Bärlauch finde ich genial! Könnte man den Bärlauch vielleicht auch trocknen und dann in Schraubgläser füllen? Liebe sonnige Grüße

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu FranKa,
        ja, das funktioniert auch! :)
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    10. Grunert Cornelia sagt

      Liebe Marie,

      ich habe eine Frage zum Bärlauch hegen und pflegen.
      Bärlauch habe ich im letzten Jahr im Garten angebaut und siehe da er wächst super. Freue mich auf meine erste Ernte, wenn auch noch ein bisschen wenig, aber er wird sich schon noch vermehren.
      Aber nun zu meiner Frage.
      Kann ich die Bärlauch Pflanzen nach der Ernte an einen neuen Standort umsiedeln oder mache ich mir dadurch alles kaputt? Wenn ja, gibt es dabei etwas wichtiges zu beachten?

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu Cornelia,
        toll, dass der Bärlauch so gut wächst :) Ich persönlich habe Bärlauch noch nicht umgeplanzt, aber habe gehört, dass das geht. Du solltest sie mitsamt Zwiebel und Blätter ausgraben, umpflanzen und dann in der ersten Zeit wirklich gut feucht halten, damit sie sich gut eingewöhnen können :)
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    11. Tine sagt

      Hallo Marie, mich überzeugt einfrieren leider gar nicht mehr, die ganze Truhe riecht nach bärlauch. Schrecklich. Eiswürfel, Obst, alles. Ich habe extra alles vermeintlich luftdicht verpackt. Ich versuche es dieses Jahr mal mit fermentieren und mache mir wieder bärlauch Salz.
      Oder hast du einen Trick?
      Lg tine

    12. Ulla sagt

      Huhu, super interessant…. :))
      ….. kann man auch ohne großen Aromaverlust das Pesto im Einkocher haltbar machen?
      Liebe Grüße

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu Ulla,
        unter einer Ölschicht gibt es keinen Sauerstoff – deshalb kann Pesto nicht schimmeln. Botulibakterien (die Botulismus hervorrufen) aber lieben eine sauerstoffarme Umgebung und können sich dort ungestört vermehren. Deshalb ist Öl keine sichere Methode, um ein Lebensmittel aufzubewahren oder haltbar zu machen. Am besten funktioniert da das Einfrieren.
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    13. Carmen Donath sagt

      Hallöchen aus dem Siegerland
      Ich folge dir nun schon eine lange Zeit und gestern erfüllte mich eine große Freude….das bestellte Buch v
      ist da …aber…ich darf noch nicht reinschauen…mein Geburtstagsgeschenk 😉….es sieht toll aus ,fühlt sich toll an…wow
      Ich freue mich es bald öffnen zu dürfen
      Ich finde deine Tipps und wie du es erklärst großartig.Vieles kann ich bei uns im Garten umsetzen…Danke
      Danke..ich wünsche dir einen sonnigen Tag und grüsse dich
      Carmen 🍩

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu Carmen,
        danke für deine liebe Rückmeldung! Ich wünsche dir einen wundervollen Geburtstag und viel Spaß beim Lesen und vor allem im Garten!
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    14. Claudia Wieckenberg sagt

      Hallo liebe Marie,
      ich halte mich mal kurz, denn ich weiß, ihr habt viel zu tun 😅. Kann man Bärlauch jetzt noch säen? Das ist bestimmt zu spät oder? Und wie erkenne ich den Unterschied zu den giftigen Brüdern? Am Geruch?
      Liebe Grüße von
      Claudia

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu Claudia,
        am besten ist es, du säst den Bärlauch im Spätherbst, denn die Samen brauchen einen Kältereiz, um zu keimen. Es gibt aber jetzt in Gärtnereien und im Handel Bärlauchpflanzen zu kaufen, die du jetzt noch in die Erde setzen kannst. Das ist einfacher, als Bärlauch zu säen ;) Genau, am Geruch erkennst du den Bärlauch und auch daran, dass seine Blattunterseite matt ist, während die von Maiglöckchen glänzt.
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    15. Ingeborg Pertenbreiter sagt

      Hallo Marie, danke an die Erinnerung, ich werde mich gleich an die Verarbeitung des Bärlauchs machen. Ich ernte schon seit Jahren Bärlauch aus dem eigenen Garten…
      Liebe Grüße
      Ingeborg

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei – und guten Appetit! :)
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    16. Elisabeth Thier sagt

      Hallo Marie!
      Ich habe auch sehr viel Bärlauch in meinem Garten und friere immer alles ein. Hierbei mache ich es mir aber einfacher:
      Bärlauchblätter nach dem Waschen locker (wichtig) in einen normalen Gefrierbeutel füllen und einfrieren. Wenn die Blätter hartgefroren sind, Tüte von außen mit der Hand oder vielleicht einem Kartoffelstampfer schlagen, bis man schöne kleine Stücke hat (das geht mit Petersilie ja auch ganz gut). Ist ganz einfach!!!

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Huhu Elisabeth,
        danke dir für deinen Tipp, deine Methode hört sich super easy an!
        Liebe Grüße
        Malin von Wurzelwerk

    17. Nina sagt

      Oh ja, lecker! Ich habe sogar ein klein wenig Bärlauch im Garten. Danke für die tollen Infos!

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