Garten, Gemüsegarten, Schädlinge & Nützlinge
Kommentare 44

Wühlmäuse vertreiben: Das hilft wirklich!

Eine Wühlmaus oder gar eine ganze Horde Wühlmäuse im eigenen Garten zu entdecken ist ein einziger Albtraum! Die Nager sind der Endgegner jeden Wurzelgemüses und können im Beet ganz schön viel kaputt machen. Auch ich hatte in meinem Garten bereits das „Vergnügen“ mit Wühlmäusen. Was geholfen hat und wie ich die Wühlmaus Bande vertreiben konnte? Hier liest du’s!

Inhaltsverzeichnis:
Zuallererst: Wühlmaus erkennen
Was frisst die Wühlmaus?
Wühlmaus vertreiben statt bekämpfen
Wühlmäuse vertreiben: 7 Methoden
Die richtige Kombi machts!

Zuallererst: Wühlmaus erkennen

An für sich finde ich die Wühlmaus unglaublich niedlich! Ich kann auch absolut verstehen, dass es ihnen in meinem Garten gefällt. Die lockere Erde und das üppige Futterangebot laden ja regelrecht dazu ein, sich hier niederzulassen. Trotzdem würde ich mein Gemüse lieber selber essen! Und das ist mit Wühlmäusen manchmal gar nicht mehr so selbstverständlich…

Wenn sich zu Beginn der Gartensaison verdächtige Gänge und Löcher in deinen Beeten zeigen, ist das ein erstes Anzeichen dafür, dass eine Wühlmaus in deinen Garten eingezogen ist. Deine Alarmglocken sollten dann läuten, wenn du ein oberflächliches Gangsystem in Rasen oder Beeten entdeckst.

Gerade Bereiche, die länger abgedeckt waren – sei es mit einer Plane zur Unterkrautunterdrückung oder auch durch eine Schneedecke – werden von den kleinen Nagern liebend gerne als Behausung genutzt.

Wühlmäuse graben Gängein eine Wiese

Wenn der Schnee im Frühjahr geschmolzen ist, kannst du die freigelegten Gänge der Wühlmaus geradezu nachverfolgen, so dicht an der Oberfläche befinden sie sich meistens. Aber die typischen Gänge sind nicht das einzige Erkennungsmerkmal. Wühlmäuse hinterlassen nämlich auch Erdhaufen, die denen von Maulwürfen ähneln.

Deshalb sollten wir die Wühlmaus auch nicht vorschnell zum Sündenbock erklären. Denn vielleicht hast du statt der eher oberflächlichen Wühlmaus auch einen Untermieter mit mehr Tiefgang bei dir im Garten?

So erkennst du, ob du es mit einer Wühlmaus oder einem Maulwurf zu tun hast:

WühlmausMaulwurf
ovale, flache Erdhaufenkreisrunde, hohe Erdhaufen
Erdhaufen mit PflanzenrestenErdhaufen ohne Pflanzenreste
flach verlaufendes Gangsystemtief verlaufendes Gangsystem
flache Eingänge am Rand der Erdhaufensteile, mittige Eingänge
Verwühlprobe wird nach wenigen Stunden verschlossenVerwühlprobe wird erst nach Tagen oder gar nicht verschlossen
Geschützte Tierart? ✘Geschützte Tierart?

Normalerweise reicht ein prüfender Blick auf die Erdhaufen, um zu sehen, wer da gräbt. Maulwurfshügel sind im Allgemeinen ordentlicher: symmetrischer, sauber von Pflanzenresten, mit mittigem Eingang, und ohne sichtbare Gänge neben dem Haufen.

Die Wühlmaus achtet da nicht so sehr auf die Ästhetik. Sie kommt fast waagrecht aus dem Boden heraus und kreiert daher einen eher ovalen Erdhaufen mit Eingang an einer Seite. Oft sind in der Erde auch Pflanzenreste – Wurzelteile, Baumrinde und Gemüsereste – zu finden.

Du bist dir immer noch unsicher, mit wem du es zu tun hast? Mach doch eine Verwühlprobe! Maulwürfe leben weit unter der Erdoberfläche und benutzen ihre Ausgänge ans Tageslicht nur einmalig, um ihren Schutt abzuladen. Die Wühlmaus hingegen ist regelmäßig in ihren Gängen unterwegs. Deshalb ist die sogenannte Verwühlprobe super, um im Zweifelsfall entscheiden zu können, wer da die Pfoten im Spiel hat.

So machst du eine Verwühlprobe:

Für die Verwühlprobe beschädigst du einen oberflächennahen Gang – am besten gleich an mehreren Stellen. Ist ein Maulwurf eingezogen, wird er den Schaden wahrscheinlich nicht reparieren, und wenn doch, dann sicherlich nicht am selben Tag.

Sind Wühlmäuse am Werk, werden die sich jedoch schleunigst daran machen, ihre Schnellstraße zu reparieren. Du kannst dann damit rechnen, dass die Nager noch innerhalb von 24 Stunden alles wieder in den Ausgangszustand versetzen.

von Wühlmäusen angeknabberte Süßkartoffel

Was frisst die Wühlmaus?

Kein Wunder, dass die Wühlmäuse sich in Gemüsegärten so wohl fühlen: Es stehen nämlich einfach ziemich viele Gemüsepflanzen auf ihrem Speiseplan. Die ziehen sie gern auch mal am Stück mit in ihre Unterwelt – über Nacht können so auf mysteriöse Art und Weise ganze Jungpflanzen verschwinden. Als ich Wühlmäuse im Garten hatte, waren die besonders scharf auf meine Spinatpflanzen. Was haben die Nager da für ein Chaos veranstaltet!

Wühlmäuse ernähren sich rein pflanzlich. Sie sind dabei spezialisiert auf alles, was unter der Erde wächst: Möhren, Knollensellerie, Topinambur und Co. Wurzeln und Knollen finden sie einfach ganz besonders appetitlich. Auch die junge Rinde von Obstbäumen verschmähen sie nicht. Du kannst dir sicher vorstellen, was für einen Schaden da so eine Wühlmausfamilie anrichten kann!

Deshalb sollten wir sie schleunigst dazu bewegen, aus unserem Gemüsebeet auszuziehen und anderswo heimisch zu werden. Los geht’s!

Wühlmaus vertreiben statt bekämpfen

Giftköder? Nein, danke! Dass wir bei uns im Garten kein Gift streuen, ist für mich klar. Denn Giftköder bedeuten nicht nur einen qualvollen Tod für die Wühlmaus selbst, sondern möglicherweise auch für Igel, freilaufende Katzen oder andere Tiere.

Und überhaupt: Wir wollen die Wühlmäuse ja gar nicht töten! Nur in unserem Gemüsebeet möchten wir sie eben nicht unbedingt haben…

Wühlmäuse vertreiben: 7 Methoden

Um die Wühlmäuse aus deinem Garten zu verscheuchen, stehen dir mehrere Methoden zur Auswahl. Denk dran: Es muss der Wühlmaus so richtig ungemütlich werden, damit sie sich zum Auszug bequemt. Mit diesen sieben Methoden hatte ich Erfolg:

  1. Nutze die natürlichen Gegenspieler der Wühlmaus
  2. Halte Hühner, Ziegen oder Katzen
  3. Mulch deine Beete mit Hackschnitzeln
  4. Rinzinusöl vertreibt Wühlmäuse
  5. Knoblauch mag die Wühlmaus gar nicht
  6. Verleg dein Gemüse ins Hochbeet
  7. Setz Wühlmaus-Schocker ein
Greifvogel mit gefangener Wühlmaus

#1: Verbrüdere dich mit den natürlichen Feinden der Wühlmaus

Du hast jede Menge Verbündete da draußen, die liebend gerne mit dir zusammen in den Kampf gegen die Wühlmäuse ziehen. Greifvögel zum Beispiel. Lad die doch gerne ganz explizit mit einer Sitzstange in deinen Garten ein. Sobald die Wühlmaus Wind von diesem Manöver bekommt, wird es ihr sicher schnell unbehaglich.

Pssst: Wenn du Hühner hältst, solltest du dir gut überlegen, ob du Greifvögel zu dir in den Garten einladen willst. Die könnten nämlich auch auf deine gefiederten Freunde ein Auge werfen…

Die Natur ist schon genial! Mit dem richtigen Wissen können wir uns ganz viele natürliche Effekte im Garten zunutze machen – nicht nur bei der Wühlmausvertreibung!

Wusstest du, dass sich auch Pflanzen gegenseitig in ihrem Wachstum und ihrer Gesundheit günstig beeinflussen können? Wenn du diese Effekte in deinem Gemüsebeet clever nutzen möchtest, dann lade dir hier gern meine Mischkulturtabelle herunter und puzzle deine Traumbeete zusammen!

#2: Halte Hühner, Ziegen oder eine Katze

Ja, richtig gelesen. Auch Haus- und Hoftiere können bei der Lösung deines Problems behilflich sein. Wühlmäuse meiden nämlich Gebiete, in denen ihnen allzu oft auf dem Kopf herumgetrampelt wird.

Wenn du regelmäßig Ziegen oder Hühner in den Bereich lässt, in dem die Wühlmaus ihr Gangsystem angelegt hat, wird ihr das Getrampele bzw. Gescharre auf Dauer ziemlich auf den Senkel gehen – und wenn du Glück hast, sucht sie sich ein ruhigeres Plätzchen.

Bevor du dir allerdings wegen deiner Wühlmäuse gleich Ziegen zulegst, solltest du zuerst hier reinlesen. Ziegen sind nämlich so ungefähr die schlimmsten Tiere, die man als Selbstversorger halten kann. ;)

#3: Leg den Wühlmäusen Hackschnitzel in den Weg!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Wühlmäuse mit Hackschnitzeln gemulchte Beete links liegen lassen. Die Wühlmäuse haben offensichtlich keine Lust, sich durch Massen an Hackschnitzeln zu buddeln.

Vielleicht ist das Fortbewegen im Mulch sehr mühsam, die Gänge halten nicht, oder ihnen tuen die Pfoten danach weh? Wer weiß! Aber Fakt ist: Die gemulchten Beete sind bisher immer wühlmausfrei geblieben! Also, ran an die Hackschnitzel!

#4: Rizinusöl finden Wühlmäuse gar nicht dufte

Wühlmäuse können Rizinusöl nicht ausstehen! Ob das wohl an der abführenden Wirkung oder am Geruch des Öls liegt? Egal: Hauptsache, es funktioniert!

Für die Anwendung gibst du alle zwei bis drei Wochen jeweils einen Esslöffel Rizinusöl in jedes Wühlmausloch, das du finden kannst. Achte dabei darauf, auch neben den Beeten zu schauen. Denn auch unter Beerenstäuchern oder Obstbäumen kann die Wühlmaus einen Trakt ihres Paslastes gebaut haben.

In den Tagen nach der ersten Beduftung entstehen in der Regel erstmal viele neue Löcher, weil die Mäuse einen Weg suchen, das Zeug zu umgehen – das ist natürlich erstmal weniger erfreulich für uns. Aber es bedeutet, dass sie das Rizinusöl tatsächlich stört und darum geht es ja: die Wühlmaus so lange ärgern, bis sie aufgibt und ihre Koffer packt.

Knoblauchgeruch vertreibt Wühlmäuse

#5: Knoblauch? Den riechen Wühlmäuse bis ins letzte Loch

Ganz ähnlich wie mit Rizinusöl kannst du auch mit Knoblauch vorgehen. Der riecht nämlich auch so intensiv, dass die Wühlmaus sich schnell davon gestört fühlt.

Am effektivsten setzt du den Knoblauch dabei als Gemüsekultur in den Beeten ein – denn so hast du neben der Wühlmausabwehr auch gleich eine dicke Knoblauchernte. Zwei Fliegen mit einer Klappe! ;)

Wenn du nicht so viel Knoblauch anbauen magst, kannst du aber auch einfach – genau wie beim Rizinusöl – in jedes Wühlmausloch eine angequetschte Knoblauchzehe legen. Die erneuerst du auch regelmäßig, um den guten Geruch in den Gängen aufrecht zu erhalten. Mmhhhh… :)

#6: Verleg dein Gemüse in den Hochsicherheitstrackt!

Gerade wenn du im Hochbeet gärtnerst, gibt es einen sehr simplen Weg, den ganzen Ärger zu umgehen: Sichere deine Beete von Anfang an auf der Unterseite mit Drahtgitter! Da kommt die freche Wühlmaus nämlich nicht durch und der Spuk ist schnell vorbei.

Wie du dir ein wühlmaussicheres Hochbeet baust, zeige ich dir hier:

#7: Wenn alle Stricke reißen: Der Wühlmaus-Schocker

Keine Sorge, ein Wühlmaus-Schocker hört sich brutaler an, als er ist. Er wird in die Erde eingegraben und sendet niedrigfrequentierte Schallwellen aus, die die Wühlmäuse vertreiben sollen. Die sind allerdings mitunter auch für Menschen hörbar und haben mich anfangs bei der Gartenarbeit ziemlich genervt.

Die Wühlmäuse bei mir im Garten sind erstmal im Dreieck gesprungen, nachdem ich den Schocker installiert hatte: Auf einmal waren sie auch tagsüber unterwegs, und die Löcherproduktion erreichte ihren Peak. Wahrscheinlich habe ich den Rhythmus der Wühlmäuse einfach gehörig durcheinander gebracht mit dem Ding…

Nach knapp zwei Wochen jedoch wurde es auf einmal sehr viel ruhiger. Da hatten einige Nager wohl das Weite gesucht! Der Wühlmaus-Schocker hat also funktioniert, auch wenn es zunächst nicht danach aussah. Aber wir würden ja auch nicht sofort ausziehen, nur weil der Nachbar seine Stereoanlage mal lauter aufdreht. ;)

Merk dir diesen Artikel auf Pinterest!

Die richtige Kombi machts!

Beim Gegenspieler Wühlmaus würde ich mich niemals auf eine einzige Methode verlassen. Um meine Wühlmäuse zu vertreiben, musste ich schon ein ganzes Angebot an Störfaktoren auffahren.

Probier doch einfach mal aus, welche Methoden bei dir im Garten am praktikabelsten sind! Eine Kombi von mehreren Methoden ist dabei am erfolgsversprechendsten.

Nicht nur bei der Wühlmausbekämpfung: Die richtige Kombi führt auch im Beet zu Erfolg. Vergiss daher nicht, dir deine Mischkulturtabelle herunterzuladen und deine Gemüsepflanzen mit ihren Lieblings-Beetpartnern zu verkuppeln! ;)

Du siehst, mit ein bisschen Fantasie und Durchhaltevermögen kannst du Wühlmäuse auch ganz ohne Giftköder loswerden. Ich drück dir die Daumen, dass auch dein Garten schon bald wieder wühlmausfrei ist!

Willst du gegen alle Eindringline in deinem Gemüsebeet gewappnet sein? Dann sind  diese Artikel genau das richtige für dich:

Weiße Fliege bekämpfen: So wirst du sie los!

Maulwurf vertreiben: 9 ultimativ wirksame Methoden

Drahtwurm bekämpfen ganz ohne Chemie – der komplette Guide!

Musstest du schonmal eine Wühlmaus oder gar eine ganze Horde Wühlmäuse vertreiben? Was hat bei dir funktioniert? Ich freue mich wie immer über Tipps und Erfahrungsberichte in den Kommentaren!

Merken

Merk

Kategorie: Garten, Gemüsegarten, Schädlinge & Nützlinge

von

Hi, ich bin Marie. Leidenschaftliche Gärtnerin, Mutter eines sechsjährigen Sohnes und auf dem Weg in ein einfaches und natürliches Leben. Auf meinem Blog dreht sich alles um das Thema Selbstversorgung: vom Gemüsegarten über Tierhaltung oder das Haltbarmachen der eigenen Ernte. Viel Spaß beim Stöbern!

44 Kommentare

  1. Helga sagt

    Ich habe es aufgegeben, im Garten Gemüse anzupflanzen. Die pussierlichen Mäuschen klettern sogar in die Himbeeren und holen sich ihren Nachtisch. Da wir landwirtschaftliche Flächen direkt um unsern Hof herum haben, bin ich auf die Idee gekommen, dort alles mögliche anzupflanzen. Klappt wunderbar. Ich habe keine Mäuse mehr im Garten und die Hühner scharren mir auch nichts mehr kahl. Nachteil: Da im Frühjahr alles umgepflügt wird, muss ich jedes Jahr den Garten neu anlegen. Viel Arbeit, habe aber immer super ernten können. Vielleicht gestalte ich meinen Riesengarten, der ausschließlich aus Stauden und Obstbäumen besteht, doch noch mal um und probiere es nochmal mit den Tipps, die in Hülle und Fülle gegeben werden. Dann könnte ich im Herbst auch noch mal etwas anpflanzen, um im Winter und folgendem Frühjahr etwas zu ernten.

  2. Gerda sagt

    Ich bin begeistert von dem Artikel und den Kommentaren!
    In meinem Garten übernehmen auch gerade wieder die Wühlmäuse das Regiment.

    Als ich den Garten übernahm, habe ich Hundehaare und ihre Hinterlassenschaften in die Löcher gestopft. Das hat so gut gewirkt, dass ich die Mäuschen fast vergessen hatte.

    Aber jetzt sind sie wieder da. In Massen. Und ich habe keine Hunde mehr. So habe ich gestern als erste Maßnahme meinen ganzen Garten mit Knoblauch gespickt. Gülle soll helfen. Ersatzweise habe ich gekörnten Rinderdung eingeweicht, um sie in die Löcher zu geben. Der Rainfarn kommt jetzt auch. Ist ja auch sehr geruchsintensiv – und damit als nächste Maßnahme vorgesehen.

    Außer Kaiserkronen sollen auch Narzissen und Osterglocken, Krokus natürlich, helfen. Die sehen bestimmt schön aus auf meinem Rasen oder als Kranz für meine Blumenbeete – als Ersatz für die gefressenen Tulpenzwiebeln.

    Also – ich fühle mich hoch motiviert und unternehmungslustig.Gerd

  3. Stefanie sagt

    Mein Vater hat eine lange Bohnenstange genommen, darauf ein Windrad gegeben, dass unrund läuft. Hat geholfen. Hat schon jemand ausprobiert Glasflaschen mit der Öffnung nach oben in die Erde zu stecken? Durch den Wind sollen die Wühlmäuse auch ausziehen.

  4. Simona sagt

    Hallo Brigitte, was genau meinst du? Das würde mich interessieren, habe aber nicht verstanden, was für Stecker oder Stangen und wie die plastikflasche darauf befestigt wird.
    Aen anderen und insbesondere Marie mit ihrem wunderschönen Blog möchte ich danken, es ist sehr inspirierend!

  5. Brigitte Prosenbauer sagt

    Hallo Freunde der Gartenkulturen. Ich bin Brigitte. ALSO meine Erfahrung mit der Vertreibung der Wühlmäuse ist echt erfreulich. Ich habe diese metallstecken die mit Plastik überzeugen sind, so grüne Dinger in die Erde gesteckt, eine Plastikflasche darauf gehängt und sie im Wind einfach klappern lassen. ALSO, So wühlmausfrei war ich noch nie. Egal wo im Garten ich das gemacht habe, es hat immer gewirkt. Kein Gift keine Kosten und total einfach. Viel spass bei der BESTEN VERTREIBUNG aller Zeiten.

  6. Carmen sagt

    Hallo,
    Ich habe eben deinen tollen Artikel gelesen, um von vornerein zu schauen was ich tun kann um nur einen kleineren Teil meines Gemüses von anderen vertilgen zu lassen. Danke für deine vielen tollen Tips!

    Möchte aber anmerken, dass ich mir gut vorstellen kann, dass sich unterirdisch lebende Tiere ( wie Mäuse und Maulwürfe) auch in so einem Gitter (der Maulwurf mit seinen Baggerpfoten, die Maus mit ihrem Kopf) verfangen, stecken bleiben und verletzen könnten und u.U. dann dort grausam verrecken.
    Darum würde ich das nicht anwenden.

    Liebe Grüsse,
    Carmen

  7. Hallo,

    wir haben auch viele Wühlmäuse im Garten. Es ist fast zum Verzweifeln. Wir haben schon alles mögliche ausprobiert. Ich habe sogar den Eindruck, dass sie Knoblauch fressen.

    Aber tatsächlich hilft in unserem Garten nur eins: Gitterkorb oder Gitter unters Beet. Über meine Erfahrungen mit den verschiedenen Methoden habe ich in meinem Blog geschrieben.

  8. Michaela sagt

    PS: Kaiserkrone und Wühlmauswolfsmilch haben bei mir auch nicht funktioniert… :-(

  9. Michaela sagt

    Hallo Marie
    Ich habe auch einen sehr Wühlmausbeliebten Garten…
    Leider hat bisher gar nichts auf Dauer funktioniert.
    Knoblauch haben sie abgefressen!, Wühlmausschocker untergraben, Stinkekram ignoriert, den Hühnern und Enten das Futter ausm Napf geklaut, die Tomaten und Gurken im Gewächshaus von den Pflanzen gefressen, in die Hochbeete von oben geklettert und geplündert… Einmal, ganz am Anfang (ich war kurz vorm Aufgeben!) hab ich tatsächlich Gift benutzt (ja, ich bin lernfähig, mach ich nicht mehr!!!) das haben sie aus den Löchern wieder rausgeschoben und auf dem Beet verteilt… toll das alles wieder einzusammeln…
    Die Wühlmausschocker sind inzwischen ein „Marker“ für die Tiere, wo es was zu futtern gibt. Ich werde wohl ein piepsendes Fakebeet anlegen :-D
    Vor 2 Jahren hatte ich tatsächlich das Gärtnern quasi aufgegeben, die Beete abgedeckt und ignoriert.
    Letztes Jahr dank Dir nochmal voll motiviert einen Neustart hingelegt und -warum auch immer- Ruhe gehabt. Ich bin auf dieses Jahr gespannt. :-)

  10. Babsi sagt

    Hallo liebe Marie,
    Wühlmäuse sind in unserem Garten ein echt großes Problem… Haben mir die ganze Winterernte von Rote Beete gefressen. Sehr ärgerlich!!! Laut deinem Blogartikel hilft Knoblauch. Aber Rote Beete, Sellerie, Möhren etc. stehen ja nicht immer mit Knoblauch in einem Beet- zwecks Fruchtfolge- wie machst du das dann oder bringen 1-2 Zehen wenn ich die dazwischen pflanze die Fruchtfolge nicht durcheinander? Hab auch eine Seite gefunden, die Schreiben Holunderblüten bzw. blätter jauche unverdünnt in die Gänge gießen würde helfen… Hast du damit Erfahrung sprich kann ich auch getrocknete Holunderblätter nehmen. Im Herbst/ Winter gibts ja keine in Natura. Ich freue mich über eine Antwort. Lg

  11. Bei uns lebt eine Wühlmauskolonie. Es ist zum Verzweifeln. Von Frühling bis Herbst fressen sie hauptsächlich unterirdisch, im Winter oberirdisch. Mangold, Kohl, Pastinaken, Erdbeeren usw. Alles futsch! Es ist zum Weinen… Unsere Exemplare lieben übrigens Knoblauch und Zwiebelgewächse abgöttisch! :-(

    Die Nachbarskatzen geben sich bei uns die Klinke in die Hand – leider nutzt das auch nix.
    Mein Mann kann mich nicht gut leiden sehen und möchte Fallen aufstellen. Ich bin da kein Freund von. Aber ich weiß mir keinen Rat mehr. Es ist wirklich vergebene Liebesmüh mit dem Garteln. Erst die Schnecken, dann die Vögel und zusätzlich die Mäuse. Ich hätte ja geteilt. Aber die Tiere sind da nicht soooo sozial eingestellt.
    Ich werde es noch mit dem Piepser und den Kaiserkronen versuchen.

    Ich mag Deine Seite und auch die Videos. Danke, dass Du Deine Erfahrungen mit uns teilst!!

  12. Anja Himbert sagt

    Hallo Marie,

    ich habe seit letztem Herbst endlich einen Schrebergarten. Und mir für dieses Jahr Hochbeete gebaut.
    Jetzt teile ich mir mein Beet mit einer Maus, ihr scheint es gut dort zu gefallen .
    Ich werde mir heute einen solarbetriebenen Mäuseschocker im Hornbach kaufen, und auch den Tipp mit den Kaiserkronen mal ausprobieren.
    Nun meine Frage zu dem Schocker. Kann ich den in die Wiese stecken, oder muss der direkt in das Hochbeet?
    Die Variante in der Wiese wäre natürlich praktischer.
    Ich freue mich auf deine Antwort .

  13. Ich habe Mäuse in meinem Garten. Normalerweise ist das nicht so schlimm, aber ich baue mein eigenes Essen an und die Mäuse fressen es. Ich finde es gut, dass Sie kein Gift benutzen, weil damit auch andere Tieren umgebracht werden können. Welche pazifistischen Mäusebekämpfungsmethoden benutzen Sie?

  14. Wir hatten früher Kaiserkronen neben dem Gemüsebeet stehen. Die Zwiebeln und Wurzeln von denen sollen eine ziemlichen Eigengeruch haben.
    Ich lege meinen Garten gerade neu an (haben Haus gebaut und jetzt muss alles der Reihe nach neu gemacht werden) und habe vor, bei den neuen Hochbeeten auf das Wühlmausgitter zu verzichten und wieder Kaiserkronen zu pflanzen. Mal sehen ob es funktioniert…

    • Marie sagt

      Davon habe ich auch schonmal gehört, das muss ich auch mal ausprobieren. Danke für den Tipp!

  15. Angela Holden sagt

    Hallo Marie, ich wünsche mir schon lange mein eigenes Gemüse! Nach einem Probe Lauf im letzten Sommer war ich schon verzweifelt. Nichts wuchs richtig und ständig musste ich gießen. Vor einer Woche bin ich auf deinen Block gestoßen und bin Feuer und Flamme. Die Pappe habe ich schon besorgt und ich weiß auch schon wo ich mir Mist und den ganzen Rest besorge. Im meinem Kopf ist das Beet schon fertig angelegt und nächstes Wochenende wollte ich starten. Jetzt ist da nur ein kleines Maus Problem. Genau an der Stelle wo das Beet hin soll sind jetzt Wühlmäuse
    über den Winter eingezogen. Ein Vorteil hat es bestimmt. Der Boden ist gut gelockert aber weg müssen die da trotzdem. LG Angela

    • Marie sagt

      Hoffentlich klappt es diesmal besser. :) Ich würde mich am besten sofort um das Mäuseproblem kümmern, es ist unglaublich frustrierend, wenn sie einem alles wegfressen.
      Ganz viel Erfolg!
      Marie

  16. Hallo Marie,

    ich finde es total toll, mit welcher Einstellung und Gelassenheit du an das „Problem“ rangehst und dass du von Meuchelmord und Gift absiehst :). Ich habe auch schon einige Sträucher bei uns eingehen sehen und musste im Nachhinein feststellen, dass die Pflanze gar keine Wurzel mehr hatte. Eine richtige Strategie hab leider nicht. Seit zwei Jahren werden wir regelmäßig von einer Katze besucht. Die ist sehr wachsam und ich habe den Eindruck, dass es dadurch weniger Hinweise auf Wühlmäuse gibt. Ansonsten werde ich sicher die Sache mit dem Knoblauch probieren :) mit Dingen, die Geräusche machen, hab ich eher keine positiven Erfahrungen gemacht ^^

    Liebste Grüße, Laura

    • Nata sagt

      Bohnen einsetzten, die mögen auf keinem Fall die Wurzel geruch. Knoblauch, Zwiebeln hilft gar nicht bei mir graben zwischen Knoblauch. Wo ich Bohne habe, kein Spur vom Wühlmaus, ca. 2 M halten sie sich entfernt, heute habe ich rund herum Bohne eingesetzt. Probieren

  17. Birgit sagt

    Och, ich würde mir keine Gedanken über fehlende Gitter machen… Die Mäuse klettern bei uns am Hochbeet hoch und gucken dann, wie der Tisch so gedeckt ist. Leider fressen sie von unten sämtliche Wurzeln von Rosen Obstbäumchen etc. ab, so dass man irgendwann nur noch den oberirdischen Teil in der Hand hält. Ich nehme inzwischen alles mit einem starken Eigengeruch: Rosmarin. Thymian, Lavendel, Knoblauch werden direkt ins Mauseloch gesteckt. Und die Haare von unserem Hund. So bleibt man in Bewegung.

  18. […] Gegen die Wühlmäuse, die uns im Winter das ganze Beet durchlöchert hatten, habe ich außerdem eine Reihe Knoblauch gesteckt. Das ist nur eine von vielen Maßnahmen, die dazu geführt haben, dass die Mäuse endlich von unseren Beeten ablassen. Zu unserem Kampf gegen die Wühlmäuse gibt es ebenfalls einen Artikel. […]

  19. phil sagt

    dieses jahr habe ich zum ersten mal auch mit wühlmäusen zu kämpfen. werde einige deiner tipps ausprobieren und berichten.

      • phil sagt

        hallo marie, hiermit melde ich mich zurück. :)
        mittlerweile meiden die mäuse meine beete. sie sind noch in den umliegenden flächen zugange, aber ich habe seit ein paar wochen keine probleme mehr mit fraßschäden gehabt. ich habe knoblauch gesteckt und mir einen wühlmausschocker gekauft.
        vielen dank dafür und herzliche grüße,
        phil

        • Marie sagt

          Das freut mich! Bei mir ist es genauso. Die Mäuse sind noch da, aber sie meiden meine Beete und wir koexistieren friedlich vor uns hin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.