Fermentieren, Haltbarmachen
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Rote Bete fermentieren: Mit diesem Rezept gelingt der Gaumenschmaus!

Rote Bete fermentieren steht bei mir hoch im Kurs! Du bist kein allzu großer Rote Bete Fan? Das können wir ändern! In diesem Rezept wird die Rote Bete nämlich ganz neu gedacht. ;) Fermentiert mit Lorbeer und Gewürznelken ergibt sie einen vitaminreichen, würzigen Salat, der nicht nur in der kalten Jahreszeit jeder einzelnen Zelle frisches Leben einhaucht.

Inhaltsverzeichnis
Rote Bete fermentieren: Keine Raketenwissenschaft…
Rote Bete fermentieren: Rezept für einen prickeligen Gaumen
Zutaten: Das brauchst du
Los geht’s!
Warum Rote Bete Fermentieren?
Auf den Geschmack gekommen: Variationen
Wozu passt fermentierte Rote Bete?

Fermentiertes Gemüse mit seinen fruchtigen, süß-säuerlichen und tiefgründigen Noten zergeht nur so auf der Zunge und ist durch die probiotischen Inhaltsstoffe richtig gesundes Futter für unsere Darmbakterien. Mit ihren knalligen Farben machen Fermente obendrein oft richtig was fürs Auge her – wirf also unbedingt mal einen Blick in dein Fermentierglas!

Und wenn jemand ganz vorne mit dabei ist, was Knallerfarben angeht, dann ist das ja wohl die Rote Bete!

Rote Bete fermentieren: Keine Raketenwissenschaft…

… aber ein paar Basics solltest du schon kennen, damit du die Rote Bete für deinen Magen und nicht für die Biotonne herstellst. ;)

Also lies dir am besten hier nochmal durch, was du beim Fermentieren grundsätzlich immer beachten solltest. Erledigt? Dann kann nichts mehr schiefgehen und du kannst gleich loslegen! :-)

Ich habe außerdem eine extra Fermentieren-Checkliste erstellt, mit der du bei all deinen Fermenten immer den Überblick behältst und nichts Wichtiges mehr vergisst. Hier kannst du sie dir fix herunterladen:

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    Rote Bete Fermentieren: Rezept für einen prickeligen Gaumen

    Ich liiiiebe es, von Geschmacksexplosionen aus dem Fermentierglas immer wieder neu überrascht zu werden. Ein Rezept hat mich beim Rote Bete fermentieren dabei besonders umgehauen. Dieses gaumenschmausige Rezept für fermentierte Rote Bete mit Kick kann ich dir nur ans Herz legen:

    Du brauchst:

    • 1 kg Rote Bete
    • 1 EL (nicht jodiertes) Salz
    • 3 Gewürznelken
    • 1 Lorbeerblatt
    • 5 Pfefferkörner
    • evtl 2%-ige Salzlake (vorbereitet und abgekühlt)

    Los geht’s!

    1. Zunächst die Rote Bete waschen und reiben. Mit dem Salz und den Gewürzen in eine Schüssel geben und stampfen, bis der Zellsaft austritt.
    2. Die Mischung schichtweise in die sterilen Gefäße füllen, dabei immer wieder gut einstampfen. Wenn das Gemüse nicht komplett von Flüssigkeit bedeckt ist, mit einer 2%-igen Salzlake auffüllen. Wie du die herstellst, erfährst du in der Fermentieren-Checkliste. Anschließend mit einem Kohlblatt abdecken und so beschweren, dass das komplette Gemüse unter der Flüssigkeit steht.
    3. Das Ganze drei bis fünf Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen – hierbei kurbeln die Bakterien den Fermentationsvorgang so richtig an. Danach kühl und dunkel lagern, damit dein Ferment nicht super schnell total sauer wird.
    Geriebene Rote Bete und Sauerkraut

    Rote Bete ist reich an Kohlenhydraten. Im Fermentationsuniversum bedeutet das, dass sie im Glas dazu neigt, überzuschäumen und sich durch die Gummiabdichtung des Bügelglases auf den Weg nach draußen zu machen.

    Mein Tipp: Mach das Glas nicht zu voll, damit das Ferment ruhig ein bisschen schäumen kann. Stell gern auch eine Untertasse oder einen Teller unter dein Fermentglas, dann bist du für übersprudelnde Fermentierfreude gut gewappnet. ;)

    Wie lange dauert die Fermentation?

    Wann ist das Ferment nun ready und bereit, genüsslich von dir verspeist zu werden? Tja, es gibt gar nicht DEN einen Zeitpunkt, an dem die Rote Bete definitiv fertig fermentiert ist. Die Milchsäurebakterien und ihre mikroskopisch kleinen Kolleg*innen machen solange ihren Job, bis du entscheidest, dass das Ferment sauer genug für dich ist.

    Du kannst nach ungefähr zwei Wochen mal in dein Fermentgefäß spähen und testen, ob du die Rote Bete so schon essen magst, oder ob es lieber noch ein bisschen saurer werden soll.

    Wenn sie für deinen Geschmack noch saurer sein kann, kannst du das Glas einfach wieder verschließen und deine kleinen Freunde ihre Arbeit weiter machen lassen – in verlangsamtem Tempo, weil du die Gefäße mit deinen Fermenten ja kühl und dunkel lagerst.

    Psst: Auch Gurken kannst du so übrigens super lecker einlegen!

    Warum Rote Bete fermentieren?

    Vielleicht sollte die bessere Frage eher lauten: Warum nicht? Fermentieren ist schließlich ein Traum für unseren Gaumen und eine super Sache!

    Denn fermentierte Rote Bete sind nicht nur lecker, sondern auch noch suuuper gesund! Schon unfermentiert wirken Rote Bete, wie alle Rüben, im Körper gegen Entzündungen. Sie sind ein geballtes Kraftpaket an Vitaminen, Nährstoffen, Ballaststoffen und wichtigen Mineralien wie Mangan und Kalium. Außerdem enthalten Rote Bete den Stoff Betanin (daher auch der lateinische Name Beta vulgaris), der unsere Zellen und Gefäße schützt.

    Frisch geerntete Bunte Beten

    Kaum vorstellbar, aber durch die Fermentation wird deine Rote Bete sogar noch gesünder! Durch die Arbeit der Milchsäurebakterien sind fermentierte Lebensmittel nämlich quasi vorverdaut und dadurch viel angenehmer für dein Verdauungssystem zu handhaben.

    Mit meiner Vorliebe für Fermentiertes stehe ich nicht allein da. Gemüse wie Rote Bete fermentieren hat eine lange Tradition, und ist gleichzeitig eine sooo simple, geniale und leckere Art, Gemüse zu konservieren. Sogar der chinesische Philosoph Konfuzius hat sich als Ferment-Fan geoutet, als er über yan-tsai, das typische fermentierte Gemüse seiner Zeit, sagte: „Having yan-tsai, I can survive the winter.“ Und das schon vor Tausenden Jahren!

    Gerade weil damals im Winter monatelang kein frisches Gemüse zur Verfügung stand, war die Fermentation als Technik einfach genial! Mit ihrer Hilfe konnten die Menschen ihr selbst angebautes Gemüse das ganze Jahr über auf den Teller bringen und so ihr Verlangen nach frischem Gemüse stillen. So mussten sie auch in der dunklen, kalten Jahreszeit nicht auf die lebenswichtigen Vitamine verzichten, die im Gemüse enthalten sind.

    Merk dir diesen Artikel auf deiner Garten-Pinnwand!

    Im Gegenteil: Beim Fermentieren vermehren sich die Vitamine sogar noch – denn durch sie kommunizieren die Mikroorganismen miteinander. Kaum zu glauben, aber wahr!

    Also nichts wie los, lasst uns in die Fußstapfen von Konfuzius treten, Rote Bete fermentieren und so für echte Vitaminbomben im Winter sorgen! Vielleicht kennst du das Gefühl auch, gerade in der dunkelsten Jahreszeit das Bedürfnis nach etwas Erfrischendem zu haben – Fermentierte Rote Bete passt perfekt dazu. Sie weckt jede einzelne Körperzelle aus der Winterstarre. ;)

    Auf den Geschmack gekommen: Variationen

    Mein gaumenschmausigstes Rezept reicht dir noch nicht, weil die Rote Bete-Ernte üppiger ausgefallen ist als gedacht oder weil du so richtig auf den Geschmack von fermentierter Rote Bete gekommen bist? Zum Glück gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, um fermentierte Harmonien mit Wow-Effekt zu kredenzen.

    Das Schöne am Fermentieren ist, dass ganz viel erlaubt ist! Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Du kannst die wildesten Kombinationen fermentieren, die dir in den Sinn kommen.

    Rote Bete + Meerrettich

    Vielleicht kennst du aus dem Aufstrichregal die wunderbare Kombi aus Roter Bete und Meerrettich? Auch im Fermentierglas machen die beiden Gemüse eine tolle Figur zusammen.

    Vermisch dafür einfach deine Rote Bete mit einer kleiner Menge Meerrettich – beides geraspelt wie im Rezept oben. Bei einem Kilo Rote Bete füge ich ungefähr 20 Gramm Meerrettich hinzu. Der schmeckt so intensiv, dass ich nicht besonders viel von ihm brauche, um dem Ferment einen scharfen Frische-Kick zu verleihen.

    Rote Bete + Knoblauch & Petersilie

    Tolle Kuppelpartner sind zum Beispiel auch frische Kräuter und Gewürze! Vielleicht magst du eine Portion Rote Bete mit Knoblauch und Petersilie fermentieren? Oder für noch mehr köstliche Schärfe Ingwer dazugeben? Und wie wär’s mit der Mischung aus Senfsamen, Koriander und Pfeffer?

    Auch ein wilder Mix mit anderem Gemüse ist möglich: Vielleicht sind die Radieschen in deinem Garten in diesem Jahr besonders gut gewachsen und du hast mehr, als du frisch auffuttern kannst? Dann steck die kleinen Kugeln doch einfach mal mit Roter Bete in ein Fermentierglas und lass dich von dem Ergebnis überraschen! Meine Geschmacksnerven stehen auch total auf die Kombination aus Roter Bete und Kohl – yams!

    Bunte Beten aufgeschnitten auf Holzuntergrund

    Das Trio: Rote, Gelbe & Pinke Bete

    Für einen regelrechten Regenbogen im Fermentierglas kannst du deine Rote Bete gemeinsam mit ihren Schwestern Pinke Bete und Gelbe Bete fermentieren! Die anderen Beten schmecken etwas milder als die klassischen roten Kugeln. Wenn dir Rote Bete also etwas zu intensiv schmeckt, dann probiere doch mal andere Vertreter aus der Beten-Familie!

    Fermentierte Rote Bete ist dabei übrigens durchaus auch etwas für die Süßschnäbel – denn die roten Knollen bringen von Natur aus eine gewisse Süße mit sich. ;)

    Doch du kannst nicht nur mit Geschmäckern herumexperimentieren. Auch in der Form steht dir die Welt der Vielfalt offen. Geraspelt, gewürfelt oder in Scheiben – alles ist möglich! Worauf du achten solltest, wenn du größere Gemüsestücke fermentierst, erfährst du in der Checkliste.

    In meinem Kurs „Obst und Gemüse haltbar machen“ habe ich übrigens noch jede Menge leckerer Rezepte zum Fermentieren auf Lager. Außerdem schauen wir da nicht nur in den Gärtopf, sondern werfen auch einen ganz genauen Blick in den Einkochkessel und die Vorratskammer – denn die wollen wir in dem Kurs mit selbstgemachten Leckereien randvoll füllen!

    Wozu passt fermentierte Rote Bete?

    Gerade Scheiben fermentierter Roter Bete machen sich ganz ausgezeichnet auf frisch gebackenem Brot, zum Beispiel auf diesem superleckeren Sauerteigbrot.

    Mit geraspelter fermentierter Rote Bete kannst du prima einen grünen Salat aufpeppen (der noch besser schmeckt, wenn du ihn im Freiluftsupermarkt hinter dem Haus besorgst). Ein Eichblattsalat, dazu etwas Rucola, ein paar Kapuzinerkressenblüten und fermentierte Rote Bete – mhhh… Sommer in der Salatschüssel!

    Die fermentierte Rote Bete passt auch wunderbar in Gemüsepfannen und andere Gemüsegerichte. Oder wie wäre es mit einem Kräuterrisotto – geschmückt mit fermentierter Roter Bete? Du siehst, du hast die Qual der Wahl! 

    Also: Sauerkraut und Saure Gurken sind definitiv nicht das Ende der Fermentierfahnenstange! Auch Rote Bete fermentieren entführt dich in das Land der prickelnden Gemüse. Ein Hoch auf Milchsäurebakterien und die Vielfalt, die sie uns bieten!

    Interessiert dich, was du sonst noch so fermentieren und haltbarmachen kannst? Dann lies hier weiter:

    Tomaten fermentieren-Rezept: Spritziger Sommer-Snack

    Kimchi selber machen – Das ultimative Rezept!

    6 Techniken, mit denen du Obst und Gemüse haltbar machen kannst

    Hat das Rote Bete fermentieren bei dir funktioniert? Und bist du auch so angetan von meinem Gaumenschmaus-Rezept wie ich? Yams!

    25 Kommentare

    1. Theresa sagt

      Hallo liebes Wurzelwerk Team
      Ich hab das Rezept ausprobiert und mit Steinen beschwert, weil ihr ja auch Mal geschrieben habt, dass man normale Steine nehmen kann. Hab mir extra „Whisky Stones“ aus Granit gekauft, weil die ja für Lebensmittelkontakt geeignet sind. Jetzt ist das Ferment allerdings oben grau verfärbt und ich frage mich, ob das alles noch OK ist, weil es eben nicht sehr appetitlich aussieht… Was habt ihr da für Erfahrungen?
      Liebe Grüße
      Theresa

      • Saskia Wurzelwerk sagt

        Hallo Theresa :) Du hast alles richtig gemacht mit den Steinen, Granit ist bestens zum Fermentieren geeignet. Wenn die gräuliche Schicht ganz oben schwimmt, könnte es Kamhefe sein. Du findest im Netz viele Bilder davon, da kannst du es gut abgleichen!
        Kamhefe ist völlig unbedenklich, du kannst sie einfach herunterfischen, wenn die Fermentation abgeschlossen ist.
        Sobald es flaumig-haarig aussieht, hast du es mit Schimmel zu tun, dann ist es leider verdorben :(
        Liebe Grüße,
        Saskia von Wurzelwerk

    2. Heide Kern sagt

      Hallo Marie,
      vor einigen Tagen habe ich gefragt, ob in dem Fermentierglas später im Kühlschrank noch immer die Roten Bete beschwert sein müssen. Habe aber bisher leider keine Antwort entdeckt. LG Heide

      • Hallo Heide,
        ja am besten beschwerst du die Rote Bete auch noch im Kühlschrank. Das ist das sicherste.
        Liebe Grüße
        Luci von Wurzelwerk

    3. Anette Korz sagt

      Ich habe einen kleinen Gärtopf. Da gehe ich doch gleich vor muss ich noch etwas besonders beachten? Wie kann ich die Fermentierung (ab dem Zeitpunkt, wo es für mich o.k. ist) stoppen? Geht nur kühl und dunkel lagern?

      • Katrin von Wurzelwerk sagt

        Hi Anette,
        ja, die Fermentierung lässt sich nur verzögern, wenn du dein Ferment möglichst kühl lagerst.

    4. Erika loew sagt

      Ihr habt doch sicher für Teelichter Glasbehälter. Gründlich reinigen und eine große Murmel hinein. So kann sie nicht absinken und das Gewicht reicht
      Oder kleinen Kerzenhalter aus Glas . Wie bin ich froh, dass diese noch.nicht einem Aufräumanfall zum Opfer gefallen sind. Grüssle Erika

    5. Gabriela Baumgartner sagt

      Vielen Dank für die tollen Inspirationen🤗🙏👍🌞!
      Ich hab dazu eine Frage:Kann ich die Rote Beete
      quasi wie Rotkohl geraspelt auch in einem Gärtopf
      fermentieren ? Habt Ihr Erfahrungen damit ?

      Ganz liebe Grüße aus MeckPomm von mir,
      Gabriela

      • Liebe Gabriela,
        wichtig ist, dass die Rote Bete in der angegebenen Salzlake fermentiert wird und komplett darin eingelegt ist. Dann kannst du die Form auch verändern.
        Liebe Grüße
        Luci von Wurzelwerk

    6. Tipp zum Beschweren: Habe das bei Jemandem gesehen, die hat mit Glasmumeln beschwert. Diese Glasmurmeln Kinderspielzeug. Die auch erst abgekocht. Dann beim Fermentgemüse Blätter drauf. Wenn man kein Kohl hat, kann man auch die vom Randen nehmen, Oder Kapuzinerkressenblätter, ebenso gehen zur Not Kirschbaumblätter, Brombeerblätter, einfach sehr Gute und gut gewaschen. Dann hat sie das Alles gut Festgedrückt dass diese Blätter nichts rauflassen und dann diese Murmeln drauf. Hat den Vorteil, dass die in Alle Gläser gehen und flexibel verteilt werden können. Eine andere Variante sind noch Holzstäbchen, die man Quer reindrückt ins Glas Und mit mehreren Holzstäbchen das Ganze blockiert, dass nichts nach oben geht. Auch da vorher mit Blätter abdichten. Man kann dazu diese Fleischspiessstäbchen nehmen und Massgerecht brechen, damit die schön klemmen im Glas. (Randen =Rote Beete, in CH sind das Randen)

    7. Tanja ☀️ sagt

      Hallo,
      ich habe sehr viel rote Bete im Garten und möchte sie fermentieren….muss oder soll ich sie schälen oder mit Schale raspeln?
      LG Tanja ☀️

      • Luci sagt

        Hallo Tanja,
        mit Schale kannst du die Rote Bete fermentieren, wenn du sie ganz sauber gewaschen bekommst. Manchmal hängt jedoch noch sehr viel Erde an der Roten Beete. Dann ist es besser, wenn du sie schälst.
        Viel Spaß dir beim Fermentieren!
        Liebe Grüße
        Luci von Wurzelwerk

    8. Ina sagt

      Hallo liebes wurzelwerkteam,

      Ich weiß immer nicht so wirklich, womit ich das ferment beschweren kann. Die Gewichte sind mit zu teuer- kleine Tassen hsbe ich nicht. Habt ihr Tipps?

      • Luci sagt

        Liebe Ina,
        eine Alternative zu Gewichten und kleinen Tassen sind Schnapsgläser. Falls du davon keine im Schrank stehen hast, findest du sie oft gebraucht für wenig Geld auf dem Flohmarkt oder in einem Gebrauchtwarenladen. Dein Ferment deckst du dann einfach mit einem großen Kohlblatt ab und drückst es mit dem Schnapsglas runter. Das Ferment sollte dann komplett von Flüssigkeit bedeckt sein.
        Ich wüsnche dir viel Spaß und Erfolg beim Fermentieren!
        Ganz liebe Grüße
        Luci

    9. Annegreth sagt

      Hallo liebes Wurzelwerk Team
      vielen Dank für alle super Tipps.
      Ich möchte zusätzlich ein paar kleine (raus pikierte) Möhrchen mit einlegen. Nun habe ich in einem Artikel gehört, dass man das Gemüse schälen soll wegen evtl. Bakterien. Bloß da sind doch die wichtigen kleinen Mikroorgansimen mit weg geschält?? Tatsächlich reicht es also das Gemüse zu schrubben wie in eurer Anleitung?
      Vg von Annegreth

      • Jacky von Wurzelwerk sagt

        Huhu Annegret,

        ganz genau, wenn du deine Möhrchen fermentieren möchtest, solltest du die Schale undbedingt dran lassen. :)

        Viel Spaß und lass dir dein Ferment schmecken,
        Jacky

    10. Barbara sagt

      Hallo liebe Marie, liebe Blogleserinnen. Ich habe noch keine Erfahrungen mit dem Fermentieren und möchte das ausprobieren. Ich verstehe leider noch nicht: wann kann ich das Glas tatsächlich zudrehen, um es im Keller zu lagern? Kann ich überhaupt zudrehen? Oder muss ich im Gegenteil dafür sorgen, dass immer irgendwelche Gase entweichen können, damit das Glas nicht platzt? Vielen Dank, Barbara.

      • Malin von Wurzelwerk sagt

        Liebe Barbara,
        wenn du Gläser mit Schraubdeckeln nutzt, dann kannst du den Deckel nach der warmen Phase (also den ersten paar Tagen, während der das Ferment im Warmen steht) locker zuschrauben. Wenn die Gläser dann kalt gelagert werden, fahren die Fermentationsprozesse runter und es entweichen nicht mehr so viele Gase.
        Alles Liebe und Guten Appetit :)
        Malin von Wurzelwerk

    11. Sarah sagt

      Hallo liebe Marie,

      Vielen Dank für diesen wunderbaren Artikel mit soo vielen leckeren Ideen! Ich werde direkt ein paar davon ausprobieren. Eine Frage hab ich noch, wie fermentiere ich denn Rote Beete in Scheiben? Einfach ohne Stampfen?
      Liebste Grüße Sarah

      • Luci sagt

        Hallo Sarah,
        möchtest du Gemüse in größeren Stücken oder Scheiben fermentieren, ist es am sichersten, wenn du dein Gemüse in eine 2-3%-ige Salzlake einlegst. Die Flüssigkeit und der Salzgehalt fördert die Milchsäuregärung und unterdrückt andere Bakterien, die wir nicht haben wollen. Wie du eine Salzlake herstellst, erfährst du in dem Artikel zum Salzgurken einlegen.
        Liebe Grüße
        Luci

    12. Bettina Schild sagt

      Anstatt die Rote Bete zu raspeln drücke ich sie durch die feine Pommespresse und erhalte so hübsche zündholzfeine Stengelchen. Diese werden nicht eingestampft, sondern in der abgekühlten gewürzten Salzlake eingelegt. Als Starthilfe gebe ich jedesmal ein wenig Flüssigkeit einer gut gelungenen abgeschlossenen Fermentierung z.B Sauerkrautsaft dazu. Es eignet sich auch ein Esslöffel Biojoghurt. So wird eine gute Milchsäuregärung in Gang gesetzt.

    13. Bernadette Schmitz sagt

      Ich danke dir für deine Tipps.
      Im diesem Jahr sieht mein Garten viel besser aus und dazu kommt mehr Ernte raus durch deine Hilfe.
      Liebe Grüße
      Bernadette Schmitz

    14. Iris Gerding sagt

      Wie lang ist die fermentierte rote bete haltbar, wenn ich die Gläser im Keller längere?

      • Luci sagt

        Hallo Iris,
        gut fermentiertes Gemüse ist durch den niedrigen pH-Wert im Ferment sehr lange haltbar. Wichtig ist, dass du dir das Eingekochte und Fermentierte vor dem Essen immer gut anschaust und dran riechst. Siehst du Schimmel, hebt sich der Deckel oder riecht das Glas komisch, dann entsorge es besser, egal wie alt es ist!
        Liebe Grüße
        Luci von Wurzelwerk

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