Du möchtest Stangenbohnen pflanzen? Wir bauen Stangenbohnen nicht nur an, weil sie verdammt lecker sind, sondern auch, weil sie optisch richtig was hermachen. So eine Reihe Stangenbohnen hat einfach was, findest du nicht? :)
Aber deine Stangenbohnen sollen ja nicht nur hübsch, sondern auch richtig ertragreich sein. Deswegen kommen hier meine besten Tipps zum Stangenbohnen pflanzen – für eine dicke, fette Bohnenernte.
Die Stangenbohne ist eng verwandt mit der Buschbohne. Ein wesentlicher Unterschied besteht in dem Gen, dass die Wüchsigkeit beeinflusst. Das ist der Grund, warum Stangenbohnen praktisch unbegrenzt wachsen (wenn die äußeren Bedingungen es erlauben), Buschbohnen aber nicht. Stangenbohnen sind zwar oft etwas zäher als Buschbohnen, aber deutlich rückenschonender zu ernten.
Die Beete sollten möglichst unkrautfrei sein. Ansonsten haben Bohnen keine großen Ansprüche an den Boden. :)
Stangenbohnen vorziehen oder aussäen?
Wenn du Stangenbohnen anbauen möchtest, dann kannst du die Samen der Stangenbohnen sowohl aussäen als auch vorziehen. Ich säe sie direkt im Beet aus, das macht weniger Arbeit.
Wann sät man Stangenbohnen?
Stangenbohnen kannst du zwischen Mitte Mai und Ende Juli aussäen. Für eine gestaffelte Ernte säst du deine Stangenbohnen am besten einmal Mitte Mai und einmal Ende Juni aus.
Stangenbohnen brauchen ein Gerüst, an dem sie emporranken können. Ein einfaches Rankgerüst kannst du aufstellen, indem du drei oder vier lange Stangen am oberen Ende zusammenbindest und sie zu einem Tipi aufstellst. Am Fuß jeder Stange säst du dann sechs bis acht Samen aus bzw. pflanzt sechs bis acht Pflanzen.
Beete vorbereiten zum Stangenbohnen pflanzen
Verunkrautete Beete gut jäten. Mulch und alte Pflanzenreste
entfernen.
Stangenbohnen anbauen: Die Pflege
Während der ersten 14 Tage nach Aufgang der Saat, musst du
die Pflanzen um das Gerüst wickeln, damit sie „den Weg“ finden. Nach der ersten
Haupternte kannst du das untere Drittel der Pflanze entblättern. Das regt die
Pflanze dazu an, im unteren Drittel nochmal Früchte anzusetzen.
Wir mulchen unsere Stangenbohnen, wenn sie zehn Zentimeter hoch sind mit Hackschnitzeln oder Rasenschnitt. Düngen musst du Stangenbohnen nicht. Wenn es zu Blühbeginn sehr trocken ist, kannst du die Erträge steigern, indem du deine Pflanze gut gießt.
Wann erntet man Stangenbohnen?
Stangenbohnen sollten geerntet werden, wenn die Schoten
schon Samen ausgebildet haben, aber noch zart und jung sind. Wartest du mit dem
Ernten zu lange, verholzen die Bohnen.
Krankheiten und Schädlinge von Stangenbohnen
Bohnen haben eine ganze Bandbreite an Schaderregern. Den
meisten kannst du vorbeugen, indem du eine weite Fruchtfolge zu Bohnen oder
anderen Leguminosen einhältst.
Bei Spinnmilben und Blattläusen hilft neben direkten
Bekämpfungsmaßnahmen (zum Beispiel mit Neemöl) auch eine regelmäßige Beregnung.
Diese spült die Störenfriede von den Pflanzen hinunter.
Gemüsegarten-Beispielplan
Wenn du Lust hast, noch mehr über den Anbau von Gemüse, Mischkultur und Co zu erfahren, dann hole dir doch meinen Gemüsegarten-Pflanzplan! Der Plan ist so ausgelegt, dass du das ganze Jahr über frisches Gartengemüse erntest und die Beete zu jedem Zeitpunkt optimal genutzt sind.
Hier kannst du dich für die Gartentipps und den Pflanzplan eintragen:
Was sind deine besten Tipps zum Stangenbohnen pflanzen? Ich freue mich über deinen Kommentar!
Wenn du Hühner halten möchtest, stehst du vor der Qual der
Wahl. Es gibt sooo viele tolle Hühnerrassen, wie soll man sich da nur für eine
entscheiden?!
Die gute Nachricht: Das musst du gar nicht! Wie wäre es stattdessen mit einer bunt gemischten Hühnerschar – und damit auch einem bunten Eierkorb? Es gibt nämlich nicht nur braune und weiße Eier, sondern auch ganz viele andere Eierfarben.
Wie wäre es zur Abwechslung mal mit türkis? Oder olivgrün?
Was hältst du von dunkelrot?
Jeden Tag Ostern? Kannst du haben! Hier kommen die perfekten
Hühnerrassen für einen bunten Eierkorb!
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Bevor du dir deine ersten Hühner anschaffst, solltest du
sicher gehen, dass du gut vorbereitet bist. Deswegen habe ich eine Checkliste
erstellt, die vom Stall über den Auslauf, das Zubehör und alle wichtigen
Vorbereitungen alles abklappert. So weißt du genau, wann du bereit bist für
deine ersten eigenen Hühner.
Trag dich gerne hier ein:
Hühnerrassen, die bunte Eier legen
Maran-Hühner
Marans legen wunderschöne schokobraune bis tiefrote, riesige
Eier. Marans sind sehr ruhige, schwere Hühner, die selten abhauen und wenig
Anstalten machen, über den Zaun zu flattern.
Im Frühling sind die Eier immer besonders hübsch gefärbt,
gegen Herbst hin zeigen sie oft nur noch ein paar dunkle Flecken.
Das Maran-Huhn ist eine klassische Zweinutzungsrasse, die
sowohl eine passable Legeleistung als auch einen guten Schlachtkörper hat.
Marans sind eine wunderschöne, französische Hühnerrasse
Grünleger / Araucana-Hühner
Wir haben schon sowohl Grünleger-Hybriden als auch die
Araucana-Rassehühner gehalten, die türkisfarbene Eier legen. Ganz ehrlich: Die
blaugrünen Eier sind die schönsten im ganzen Eierkorb!
Viele Araucana haben keine Schwanzfedern und sehen deswegen
zugegebenermaßen etwas seltsam aus. Wobei die Ohrpuschel, die einige Vertreter
dieser Rasse zeigen, durchaus Charme haben, findet ihr nicht? ;)
Araucana legen türkisfarbene Eier
Olivleger
Wenn du olivefarbene Eier in deinem Körbchen haben möchtest,
kreuzt du einfach Araucana und Marans. Die Hennen, die aus diesen Eiern
schlüpfen, legen aller Wahrscheinlichkeit nach olivefarbene Eier.
Weil diese Mischung so beliebt ist, verkaufen viele Hühnerzüchter Bruteier über eBay. Die Eier kannst du entweder einem gluckenden Huhn unterjubeln oder sie im Brutautomaten ausbrüten. :)
Ayam Cemani: das schwarze Huhn
Okay, okay, nichts an Ayam Cemani-Hühnern ist bunt. Jetzt kommen nämlich die Gothics unter den Hühnern, diese Hühnerrasse ist nämlich komplett schwarz. Die Augen, der Kamm, die Federn, die Beine – sogar das Fleisch! Abgefahren, oder? Nur die Eier sind (entgegen dem gängigen Mythos) nicht schwarz, sondern weiß.
Hach, ich wünsche mir schon lange ein paar Ayam Cemani-Hühner
für meine kleine Schar.
Wunderschöne schwarze Hühner: Ayam Cemani
Eiiigentlich würden fünf Hühner ja vollkommen ausreichen, um
unseren Eierbedarf zu decken. Aber es gibt soo viele tolle Rassen da draußen,
schmacht… Wenn es nach mir ginge, würde ich auf Anhieb zwanzig neue Hühner
anschaffen. Ayam Cemani, Orphingtons, Zwerg-Cochins und Sussex stehen ganz oben
auf meiner „Muss-ich-haben“-Liste.
Blöd nur, dass wir jetzt schon mehr Eier haben als wir essen
können, obwohl wir Freunde und Familie großzügig mitversorgen. Und ich hatte
eigentlich nicht vor, einen bunten Eierverkauf zu starten. Wobei, wenn ich
dafür all die Hühner halten könnte, die ich gerne hätte..? ;)
Geht es euch auch so?
Ayam Cemani wird nachgesagt, dass sie sehr lebhaft und aktiv
sind. Deswegen brauchen sie einen etwas größeren Stall als die meisten anderen
Hühner.
Das Schwedische Blumenhuhn
Wenn dir die Ayam Cemani ein bisschen zuu düster sind, kommt
hier eine andere, super tolle Rasse, die schöne große weiße Eier legt: das
Schwedische Blumenhuhn.
Unser Schwedisches Blumenhuhn „Petunia“
Diese Hühnerrasse stammt aus
Südschweden und wurde um 1800 das erste Mal erwähnt. Schwedische Blumenhühner sind
sehr robust und haben ein wunderschönes buntes Gefieder, das in vielen
verschiedenen Farben erstrahlt. Sie sind sehr ruhig und zutraulich.
Vorwerkhuhn
Diese Hühnerrasse ist nicht etwa nach dem Staubsauger, sondern ihrem Züchter
Oskar Vorwerk benannt. Das Vorwerkhuhn ist ein sehr wirtschaftliches
Zweinutzungshuhn, auch wenn es im Vergleich zu den Marans deutlich leichter ist
und mehr Eier legt.
Unsere „Pocahontas“, ein Vorwerkhuhn
Vorwerkhühner legen hübsche hellbraune Eier. Ich weiß, ich weiß, ihr wollt
bunte Eier, aber was wäre ein Eierkorb, in dem nicht wenigstens ein paar braune
Eier liegen? ;)
Die Rasse ist einfach zu toll, um sie euch vorzuenthalten- und steht
obendrein auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Rassen.
Vorwerkhühner sind ziemlich wetterhart und robust. Wenn sie Freigang haben,
suchen sie gerne selber nach Futter, wodurch die Fütterung bei einem großen
Auslauf eher gering ausfällt. Sie sind gutmütig, lebhaft und kaum scheu.
Deswegen sind Vorwerkhühner super für Anfänger geeignet, da sie geringe
Ansprüche an ihre Halter stellen und sich schnell eingewöhnen.
Hier ist nochmal eine Übersicht zu den Hühnerrassen und
ihren jeweiligen Eierfarben:
Uuund, worauf ist deine Wahl gefallen? Was sind deine Hühnerrassen-Favoriten? Wann sollen deine Hühner einziehen? Ich freue mich über deinen Kommentar!
Kompost ist das Gold des
Gärtners, und wenn du dieses Gold selber schürfen möchtest, solltest du dir
unbedingt einen Kompost bauen. ;)
Kompost erhöht den Humusgehalt
deines Bodens, du gibst dem Boden also zurück, was die Gemüsepflanzen ihm nach
und nach entziehen. Dadurch wachsen deine Pflanzen besser, du erhöhst die
Wasserspeicherfähigeit des Bodens und fütterst die fleißigen Bodenlebewesen.
In diesem Artikel stelle ich dir verschiedene Komposter-Modelle für deinen Garten vor und zeige dir, wie du dir selber einen Kompost bauen kannst. Auch wenn du keinen großen Garten hast, kannst du dir einen Kompost für den Balkon oder sogar für die Wohnung bauen!
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Wenn du meinen Blog schon länger
verfolgst, weißt du: Ohne Kompost geht hier gar nichts! Ich lege alle meine
Beete mit einer dicken Kompost-Schicht an und habe dadurch tatsächlich einen
(so gut wie) unkrautfreien
Garten.
Meine Pflanzen sind gesund und
robust und ich habe viel weniger Probleme mit Unkräutern. Außerdem ist es super
praktisch, wenn du all deine organischen Abfälle einfach im Garten entsorgen
kannst!
Wenn du dich fragst, was du denn
eigentlich kompostieren kannst und was nicht in den Komposter gehört, schau am
besten einmal hier vorbei:
Auf dem Markt werden zahlreiche
Kompost-Modelle zum Kauf angeboten. Es gibt Komposter aus Holz oder Metall,
aber auch die Schnellkomposter oder Thermokomposter aus Plastik. Mit ein
bisschen handwerklichem Geschick kannst du aber auch sehr einfach und kostengünstig
deinen eigenen Kompost bauen. Wie man einen einfachen Kompost aus Holz baut,
zeige ich euch weiter unten im Artikel.
Komposter-Modelle für den Garten
Freie Mietenkompostierung aka Komposthaufen
Bei der freien
Mietenkompostierung werden die „Haufen“ ohne Eingrenzung aufgeschichtet, was
den Bau eines Kompost-Behälters natürlich überflüssig macht.
Der Vorteil ist, dass die Mieten
von allen Seiten zugänglich sind. Bei dieser Form der Kompostierung muss man
ein bisschen mehr darauf achten, dass der Kompostplatz nicht unaufgeräumt
aussieht, gerade deswegen werden die freien Kompostmieten aber häufig am besten
gepflegt. ;)
Die freien Mieten eignen sich gut
für einen großen Garten, wo jede Menge organisches Material anfällt.
Kompostieren im Holz-, Stein- und Metall-Komposter
Bei dieser Form der Kompostierung
werden die Pflanzenreste in einen Komposter (z.B. Holz-oder Draht-Behälter) geschichtet.
Wenn der Behälter voll ist, wird der Kompost in einen zweiten Behälter
umgesetzt.
Für dieses System solltest du dir
also mindestens zwei Kompost-Behälter bauen. So hast du genügend Platz zum
Sammeln und für deine Kompostmieten. Wie viele Komposter du bauen möchtest,
hängt natürlich auch von der Größe deines Gartens ab. Durch die Behälter sieht
dein Kompostplatz organisiert und ordentlich aufgeräumt aus. ;)
Schnellkomposter/ Thermokomposter
Die Schnellkomposter oder
Thermokomposter bestehen meist aus Kunststoff und besitzen eine isolierende
Ummantelung. Durch die anhaltende Wärme beschleunigen sich die
Kompostierungsprozesse und der Kompost wird schneller reif.
Die Schnellkomposter sind sehr
platzsparend und passen gut zu einem kleinen Garten. Für einen großen Garten
kannst du dir aber auch einfach mehrere Schnellkomposter zulegen und sie
nebeneinander aufstellen, sodass du mehrere Rotten gleichzeitig am Laufen hast
;)
Komposter für Balkon und Wohnung
Wenn du keinen großen Garten hast, kannst du trotzdem auf dem Balkon oder in deiner Wohnung einen Kompost bauen. Für den Balkon ist im Prinzip auch ein kleiner Thermokomposter geeignet, den du aber regelmäßig mit frischem Boden „impfen“ solltest. Auf dem Balkon oder in der Wohnung sind die Kompost-Systeme nämlich geschlossen, das heißt, sie haben keinen Bodenkontakt und die wichtigen Bodenlebewesen, wie die Regenwürmer, können nicht von unten einwandern.
Wurmkiste
Bei einer Wurmkiste macht man
sich ganz gezielt die Arbeit der fleißigen Kompostwürmer (Eisenia foetida)
zunutze. In der Wurmkiste leben mehrere hundert Würmer, die, zusammen mit den
Mikroorganismen, deine Küchenabfälle in wertvollen Wurmhumus verwandeln. Dieser
ist ein super Dünger für deine Kübelpflanzen oder deine Pflanzen im Garten.
Je nach Wurmbesatz dauert es etwa
8 Wochen, bis du das erste Mal Wurmhumus entnehmen kannst. Die Wurmkiste kannst
du an einen (im Winter frostfreien) Ort auf den Balkon, in den Keller oder auch
in die Wohnung stellen.
Bokashi
Eine andere tolle Möglichkeit, um
organische Abfälle in wertvollen Dünger umzuwandeln, ist der Bokashi-Eimer. Die
Besonderheit bei diesem System ist, dass die Bioabfälle mit Hilfe von
effektiven Mikroorganismen (EM) milchsauer fermentiert werden.
Durch die Fermentation entstehen
keine unangenehmen Gerüche, sodass der luftdicht abgeschlossene Bokashi-Eimer
auch in der Küche stehen kann. Der Inhalt riecht nach der Fermentation ein
bisschen wie Sauerkraut ;)
Während dem Fermentations-Prozess
kann regelmäßig das Sickerwasser, der sogenannte Bokashi-Tee entnommen werden.
Das ist ein super Flüssigdünger, der in das Gießwasser gegeben werden kann.
Der fertige Bokashi wird mit Erde
vermischt und kann entweder direkt in das Beet oder den Kübel gegeben werden oder
einfach in einer Wanne zwischenglagert werden.
Holz, Metall oder Stein? Die richtigen Materialien für deinen Komposter
Meine Kompost-Behälter im Garten
baue ich am liebsten aus natürlichen Materialien. Ein sehr schnell und einfach
gebauter Komposter besteht ganz einfach aus mehreren Holz-Paletten, die miteinander
verschraubt werden.
Generell ist Holz ein beliebtes
Baumaterial für den Kompost. Allerdings hat es den Nachteil, dass es nach
einiger Zeit selber verrottet. Langlebiger wird der Kompost-Behälter, wenn du
Steine oder Metall zum Bauen verwendest.
Wie ein guter Komposter aussehen sollte
Wenn du einen richtig guten
Komposter bauen möchtest, dann gibt es ein paar Dinge, die du unbedingt
beachten solltest. Es ist zum Beispiel ganz wichtig, dass dein Kompost-Behälter
unten offen ist. Nur so können die Tiere aus dem Boden in deinen Kompost
einziehen.
Außerdem sollte dein Komposter mindestens
an drei Seiten luftdurchlässig sein, denn für den Kompostierungs-Prozess muss
Sauerstoff an das organische Material gelangen können, sonst fängt das Material
eher an zu faulen.
Der beste Standort für deinen Kompost
Wenn du dir einen Kompost bauen
möchtest, solltest du auch an die Standortwahl denken. Ich finde es ganz
wichtig, dass mein Kompost nicht zu weit vom Haus entfernt ist, sonst muss ich
ständig durch den ganzen Garten laufen, wenn ich meinen Bioabfall wegbringen
möchte.
Dein Kompost sollte auch nicht in der prallen Sonne stehen, ansonsten trocknet er zu schnell aus und die Kompostierungsprozesse stagnieren. Ideal ist ein halbschattiges, windgeschütztes Plätzchen auf fruchtbarem Boden. Eingesäumt von Sträuchern oder Hecken wird der Kompostplatz zum Herz deines Gartens. (:
So baust du deinen Kompost selber: Die Anleitung
Ein einfacher und natürlicher
Kompost-Behälter kann gut aus Holz gebaut werden. Am besten nimmst du kein
Fichtenholz, auch wenn das sehr günstig ist, sondern besser das etwas
beständigere Lärchenholz.
Du kannst aber auch sehr gut
Holzreste oder Paletten benutzen und deinen Komposter so individuell gestalten.
;)
Folgende Materialien solltest du
für den Bau deines Holz-Komposters parat haben:
Wenn du sehr viele Mäuse in
deinem Garten hast, dann kann es sich lohnen, ein Drahtgitter an deinem
Komposter mitanzubringen. In diesem Fall solltest du dir noch Drahtgitter und Krampen
oder einen Tacker besorgen.
In dem folgenden Video kannst du dir ein paar Inspirationen für den Bau deines eigenen Komposters holen:
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Wenn du deinen eigenen Kompost
herstellst, nutze ihn sinnvoll in deinem Garten: zum Beispiel, um neue Beete
anzulegen. Ich habe es dir eben schon erzählt: Dadurch, dass ich meine Beete
mit Kompost anlege, habe ich so gut wie gar kein Unkraut mehr im Garten.
Schau dir gerne meinen
Kompostbeete-Minikurs an, da zeige ich dir genau, wie das funktioniert:
Eine andere Möglichkeit, deinen Kompost zu verwenden, ist die Herstellung von Terra Preta, der fruchtbarsten aller Gartenerden. Hier geht’s zur Terra Preta-Anleitung! :)
Woraus willst du deinen Komposter bauen? Holz, Stein, Metall oder die einfache
Variante aus Paletten? Ich freue mich über deinen Kommentar!
Du möchtest Kiwibeeren aus deinem eigenen Garten essen? Dann bist du hier genau richtig! Hier erfährst du nämlich alles, was du wissen musst, damit deine Kiwis sich in deinem Garten rundum wohlfühlen und du schon bald deine ersten eigenen Kiwis ernten kannst.
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Die kleine Schwester der großen Kiwi: Die Kiwibeere
Der allseits bekannten, großen Kiwi ist es bei uns zu kalt. Wenn die Pflanze im Winter Frost abbekommt, trägt sie in der nächsten Saison keine Früchte. Zum Glück ist die Kiwi-Familie, die ursprünglich aus Asien stammt, mit über 40 Arten aber viel größer, als die zwei Sorten, die wir aus dem Supermarkt kennen.
In Chemnitz lebt der Kiwi-Liebhaber
Werner Merkel, der sich als Sammler und Züchter, seit über 35 Jahren mit Kiwis
beschäftigt. Sein Ziel war es, eine Kiwi mit tollem Aroma zu züchten, die auch
in raueren Gegenden gut wächst. Mit den Kiwibeeren-Sorten „Romeo“ und „Julia“
hat Herr Merkel sein Ziel erreicht und sich einen Namen in der Kiwi-Szene
gemacht.
Mittlerweile gilt er als der Kiwi-Experte in Europa. Das Wissen und die Erfahrungen rund um die Kiwibeere teilt Herr Merkel sehr gerne und berät Interessierte, zusammen mit seinem Team, immer kostenlos. Hier findet ihr den Blog von Werner Merkel.
Sein Enkel Richard Hamann hat die Kiwibeeren-Begeisterung von seinem Opa übernommen und seit 2012 auf professionelle Beine gestellt. Sie haben einen Online-Shop aufgebaut, mit der größten Kiwibeeren Auswahl in Europa. Die Kiwibeeren werden online an Pflanzenliebhaber, aber auch offline an Großkunden verkauft, welche Plantagen erstellen und die Kiwibeeren vermarkten. Im Hintergrund züchtet der Familienbetrieb an neuen, tollen Kiwibeeren-Sorten.
Kiwibeere „Fresh Jumbo“ (Foto: kiwiri.de)
„Kiwibeeren sind kein Hobby mehr, sondern unser Leben. Und jedes Mal, wenn
die Erntezeit losgeht, weiß ich wieder warum – weil der Geschmack einfach
bombastisch ist. Und jeder, der erstmal eine richtig reife „Fresh Jumbo“ aus
dem Garten probiert hat, wird „süchtig“ danach. Versprochen!“, sagt
Richard Hamann.
Kiwibeeren sind sehr robust
Die Kiwibeere gedeiht auch in unseren
Breitengraden sehr gut, denn sie verträgt Temperaturen bis -30°C. Als
schlingender Kletterstrauch braucht die Mini-Kiwi einen Standort, wo sie gut
ranken kann. Sie ist deswegen auch toll zur Begrünung von Hauswänden, Pergolen oder Rosenbögen geeignet.
Diese kleinen, rund 10g schweren
Powerbeeren strotzen vor Vitaminen und können mit Schale ganz und gar verspeist
werden. Aber auch als Fruchtaufstrich eignen sich die kleinen Früchte der
Beerenkiwi. Sie sind dabei aromatischer als die großen Kiwis, die wir aus dem
Supermarkt kennen.
Wie viele Exemplare soll ich pflanzen?
Bei den meisten Kiwibeeren kommt man
nicht drum herum, sich mindestens eine männliche und eine weibliche Pflanze
anzuschaffen. Zwei Pflanzen sollen es also mindestens sein.
Eine männliche Befruchtersorte kann bis zu sechs (auch verschiedene) weibliche Pflanzen befruchten und sollte nicht mehr als 20 m von der weiblichen Pflanze entfernt stehen. Eine weibliche Kiwi-Pflanze kann locker mehr als 10 kg Ertrag abwerfen.
Kiwibeere „Victoria“ (Foto: kiwiri.de)
Die besten Minikiwi-Sorten
Eine männliche Befruchtersorte kann sehr schön mit bis zu sechs weiblichen
Kiwipflanzen kombiniert werden. Die roten Sorten sind in der Regel etwas eher
reif als die grünen Mini-Kiwis. Laut Richard sind die roten Sorten „Scarlet September“ oder „Hardy Red“, zusammen mit der frühreifen, grünen „Geneva“ und den spätreifenden, grünen Sorten „Fresh Jumbo“ oder „Super Jumbo“ eine kluge Auswahl.
„Unsere geschmacklich Besten sind „Fresh Jumbo“, „Julia“ und „Chang Bai“. Für den Balkon ist die Sorte „Fit-Berry Jassai“ gut geeignet, weil sie etwas schwächer im Wuchs
ist.“ Richard Hamann
Die Sorten „Kokuwa“ und „Fit-Berry Jassai“ sind sogar bedingt selbstfruchtbar und tragen bereits im Jahr nach der Pflanzung die ersten Blüten – für diejenigen unter uns, die besonders schnell Kiwibeeren naschen wollen. ;)
Ganz neu im Programm sind die Kiwibeeren „Mariered“ und „Victoria“. Die „Victoria“ ist aus einer Zusammenarbeit von dem Kiwiri-Team mit der bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau entstanden. Sie wurde 2020 in einem unabhängigen Sensorik-Test als die leckerste Kiwibeere ausgezeichnet und konnte sich gegen viele andere Kiwibeeren-Sorten aus der ganzen Welt durchsetzen.
Kiwibeere „Fit-Berry Jassai“ (Foto: kiwiri.de)
Gute Mischkulturpartner für Kiwis
Als Untersaat bieten sich Kleesorten an z.B.
Inkarnatklee. Aber auch eine Unterpflanzung mit Erdbeeren oder Salaten ist
möglich. Die Kiwibeere gehört zu den Strahlengriffelgewächse (Actinidiaceae)
und ist mit keiner bekannten Obst- oder Gemüseart im Garten verwandt.
Soll ich Kiwis säen oder pflanzen?
Am besten kaufst du dir Pflanzen oder
organisierst dir Stecklinge. Der Pflanzabstand zwischen den Kiwis beträgt etwa zwei
Meter. Bis deine Kiwibeeren das erste Mal Früchte ansetzen, können bis zu vier
Jahre vergehen.
Wann pflanzt man Kiwis?
Die beste Pflanzzeit für Kiwibeeren ist im Frühling nach den Eisheiligen oder jetzt im Herbst, bevor es so richtig kalt wird.
Kiwi-Beete vorbereiten
Kiwibeeren sind Waldbegleitpflanzen
und mögen humosen, leicht sauren Boden. Du kannst daher Laubwalderde und
Kompost auf deinem Kiwi-Beet ausbringen.
Idealer Standort für deine Kiwis
Die Kiwibeere bevorzugt einen durchlässigen,
gleichmäßig feuchten und nährstoffreichen Boden und einen sonnigen Standort. Weil die
Kiwibeere ein Flachwurzler ist, sollte der Wurzelbereich allerdings nicht in
der prallen Sonne stehen. Dann trocknet der Boden nämlich zu schnell aus und
die Wurzeln können von zu viel Hitze Schaden nehmen. Deswegen
sind sehr heiße Südlagen am besten zu vermeiden.
Kiwibeeren können auch in großen
Kübeln angebaut werden, auch hier solltest du darauf achten, dass der
Wurzelbereich deiner Kiwi nicht zu sonnig steht.
Wenn du Ideen für Rankgerüste brauchst, schau mal in
diesem Artikel vorbei:
Den Wurzelbereich deiner Kiwibeere kannst du sehr gut durch eine Mulchauflage vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen. Weil die Kiwibeere einen leicht sauren Boden bevorzugt kann auch gerne etwas Tannengrün zum Mulchen benutzt werden.
Um richtig viele Mini-Kiwis zu ernten,
solltest du deine Pflanze regelmäßig zurückschneiden. Einmal im Jahr freut sich
deine Kiwibeere auch über eine Kompostgabe, eine zusätzliche Düngung ist nicht
unbedingt erforderlich.
Kiwibeeren richtig erziehen ;)
Wenn du deine Kiwi wild wachsen lässt, wird der Ertrag
geringer ausfallen, als wenn
du deine Kiwi an einem Spalier erziehst. Ein einfaches Spalier kannst du mit 3 bis 4 waagerechten
Drahtgespannen (der unterste in etwa 60 cm Höhe, darüber in 40 cm Abständen) und
2 senkrechten Endpfählen bauen.
Um deine Kiwi an einem Spalier zu erziehen, suche dir
zunächst einen starken Haupttrieb, den du senkrecht an deinem Spalier
befestigst. Im nächsten Jahr werden dann die kräftigsten Seitentriebe ausgewählt und seitwärts an den Drahtgespannen
entlang geleitet. Darunter entfernst du alle
Seitentriebe, die an dem Haupttrieb wachsen. Außerdem solltest du darauf achten, dass sich der
Haupttrieb nicht kräuselt, sondern gerade nach oben wächst
(ansonsten wird der Saftfluss behindert).
An diesen mehrjährigen Leittrieben
bilden sich weitere Seitentriebe aus, an deren Knospen sich später die Fruchtstände
entwickeln. Der Fruchtholzschnitt kann wie beim Wein erfolgen.
Beschneiden kannst du die Kiwibeere im Sommer und im Winter. Das Frühjahr ist für einen Schnitt nicht so gut geeignet, weil die Kiwibeere dann gut im Saft steht und nach einem Schnitt stark blutet.
Kiwibeere „MarieRed“ (Foto: kiwiri.de)
Wann ernte ich Kiwibeeren?
Je nach Sorte sind die Kiwibeeren ab
August bis Oktober reif. Du solltest deine Mini-Kiwis spätestens vor den ersten
Nachtfrösten ernten, sonst besteht die Gefahr von Frostschäden.
Die fiesesten Kiwi-Krankheiten und Schädlinge
Die Kiwibeere ist ziemlich widerstandsfähig und leidet kaum unter
Krankheiten. In den letzten Jahren hat sich jedoch die Kirschessigfliege
ausgebreitet, die auch die Kiwibeeren schädigen kann. Werner Merkel gibt den
Tipp, bei einem Befall von der Kirschessigfliege die unreifen Früchte zu ernten
und in einem kühlen Lager nachreifen zu lassen.
Und, wann sollen deine ersten Kiwi-Pflanzen
einziehen? Hast du noch mehr Tipps rund um den Anbau von eigenen Kiwis? Dann ab
damit in die Kommentare! So können wir alle vom Wissen der Anderen profitieren.
:)
Weißt du was? Vor fünf Jahren hätte ich NIE geglaubt, dass wir so schnell so viel von dem, was wir essen, selber anbauen und erzeugen können. Wenn mir jemand erzählt hätte, was wir innerhalb der nächsten Jahre auf die Beine stellen, hätte ich ihm vermutlich einen Vogel gezeigt.
Überall habe ich gelesen, man soll besser langsam anfangen
und sich nicht überfordern. Und ich glaube, dass das ein wertvoller Rat ist –
immerhin ist nichts frustrierender, als das Handtuch zu schmeißen, weil man
sich zu viel vorgenommen hat.
Aber dieser Rat hat meine Träume klein gehalten.
Ich hatte zwar die Vision von einem großen Garten, der genug
Obst und Gemüse für unsere Familie abwirft, von eigenen Eiern, selbstgebackenem
Brot, Käse, Milch und Fleisch von eigenen Tieren… Aber ich dachte, dass
Jahrzehnte vergehen würden, bis ich an diesem Punkt ankomme.
Ich dachte, ich müsste erst eine weise alte Frau werden, um
das zu erreichen.
Und – tadaaa – fünf Jahre später sind wir genau da
angekommen, wo ich immer sein wollte. Wir bauen unser Obst und Gemüse zu fast
100 % selbst an, essen nur Eier von unseren eigenen Hühnern, backen unser Brot
selbst, trinken unsere eigene Milch und essen Frischkäse, Feta, Camembert,
Butter, Joghurt, Eis, Wurst, Fleisch und Mozzarella von unseren eigenen Ziegen.
(Wobei ich zugeben muss, dass mein Mozzarella immer noch
LAUSIG ist. Alles andere schmeckt super, aber der Mozzarella will mir einfach
nicht gelingen. Aber ihr kennt mich: Ich gebe nicht auf, bis ich es endlich
raushabe. Wenn irgendwer Tipps hat, immer her damit!)
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Ich bin mir zu 100 % sicher: Wir hätten all das noch viel
schneller geschafft, wenn wir nur den Mut dazu gehabt hätten bzw. den Glauben
daran, dass das möglich ist.
Wenn ich in den letzten Jahren eine Sache gelernt habe, dann
die: Hab große Träume und trau dir zu, sie zu erreichen.
Alles, was du brauchst, ist die Lust, Neues zu lernen, und
genug Durchhaltevermögen, um weiterzumachen, wenn es mal hart auf hart kommt
(denn das wird es, versprochen!). Dann kannst du alles schaffen, was du dir
vornimmst, da bin ich mir sicher!
Jetzt bin ich aber neugierig! Was sind deine mutigen Selbstversorger-Pläne? :)
Wie oft habe ich das schon gelesen: „Im Oktober wird
der Gemüsegarten geräumt, spatentief umgegraben und winterfertig gemacht.“ Wer
sagt, dass die Gartensaison mit den ersten Frösten endet? Leckeres Gartengemüse
gibt’s nur im Sommer und Herbst?
Pustekuchen! ;)
Es gibt so viele Gemüse, die nicht nur absolut winterhart sind, sondern sogar erst so richtig lecker werden, wenn es friert. Möhren zum Beispiel schmecken im Winter unvergleichlich viel süßer als im Sommer. Und allein die Kohl-Familie hat die unterschiedlichsten winterharten Kandidaten zu bieten.
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Ich finde es absolut faszinierend, im Winter durch den
Garten zu streichen und zu sehen, wie die mit Eiskristallen besetzten Gemüse zu
wunderschönen Statuen erstarren – und sobald es wärmer wird, auftauen und
aussehen, als wäre nichts gewesen.
Mit ein paar einfachen Hilfsmitteln und der richtigen
Planung kann man das ganze Jahr über super vielfältig aus deinem eigenen Garten
essen. Deswegen möchte ich euch heute ein Buch vorstellen, auf das ich schon seit
einem halben Jahr hin gefiebert habe und das jetzt endlich erschienen ist:
Ernte mich im Winter von Wintergärnterei-Profi Wolfgang Palme.
Der Löwenzahnverlag hat mir netterweise gleich ein Rezensionsexemplar zugeschickt und ich Gartennerd habe es in einem Rutsch verschlungen – soo gut! :)
Wolfgang Palme ist (auch wenn sein Name das nun
wirklich nicht vermuten lässt) ein absoluter Wintergarten-Spezialist. Seit über
zehn Jahren erforscht er den winterlichen Gemüsebau, betreut die
Gemüsebau-Versuchsanlage Zinsenhof und die City Farm Augarten und gibt sein
umfangreiches Wissen in Kursen (und Büchern!) an große und kleine Wintergärtner
weiter.
Das Buch ist eine tolle Inspirationsquelle für alle,
die ihren grünen Daumen im Winter einfach nicht begraben können und Lust auf
voll bepflanzte Winterbeete und eine üppige, vielfältige Ernte haben – egal, ob
Sonnenschein oder Schneesturm. :)
Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass sich das
Buch gleichzeitig sehr unterhaltsam liest. Die Gemüse stellen sich zum Beispiel
allesamt aus der Ich-Perspektive vor und erzählen von ihren Vorlieben, Freunden
und Verwandten.
Es gibt genug tröge Gartenbücher, in denen sich eine
Tabelle an die andere reiht. „Ernte mich im Winter“ gehört garantiert nicht
dazu. Ich habe es an einem Nachmittag verschlungen.
Ihr wisst, dass ich ein Fan von ganz konkreten
Schritt-für-Schritt-Anleitungen bin, die man bei sich zuhause umsetzen kann.
Deswegen habe ich mich sehr über den Kalender gefreut, der im Buch enthalten
ist, und in dem alle Aussaattermine und Gartenarbeiten, die im Wintergarten
anstehen, in Monatsübersichten gegliedert sind. Mit so einem „Fahrplan“ lässt
sich wunderbar arbeiten, Herr Palme. :)
Was ich am meisten aus dem Buch mitgenommen habe, ist der Mut, Gemüsepflanzen mehr zuzutrauen. Viele Gemüse können mehr Frost ab als man ihnen manchmal zutraut. Wolfgang Palme hat in seinen Experimenten über 70 Gemüsearten für frosthart befunden. Abgefahren, oder?
Wenn du Lust hast, auch im Winter aus deinem Garten zu
schlemmen, kann ich dir „Ernte mich im Winter“ sehr ans Herz legen. Einfach ein
tolles, umfangreiches und inspirierendes Buch zu einem Thema, zu dem es noch
viel zu wenig praxiserprobtes Wissen gibt!
Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, kennst du
wahrscheinlich den Buchversand „buch7“, eine tolle Alternative zu
Online-Giganten wie Amazon. Buch7 spendet 75 % des Gewinns an soziale,
kulturelle und ökologische Projekte.
Wenn du also genauso viel Lust auf’s Wintergärtnern hast wie ich, bestell dir das Buch doch am besten über meinen buch7-Partnerlink – das ist genauso unkompliziert wie bei Amazon, versprochen. :)
Das Haushuhn ist ein großartiges Tier für die Selbstversorgung! Es
versorgt dich mit leckeren Eiern und mit Fleisch, das viel besser schmeckt als
aus dem Supermarkt!
Haushühner helfen auch toll bei der Gartenarbeit mit! Sie fressen
nämlich gerne Schnecken und Unkräuter. Und ganz nebenbei produzieren sie einen
super Dünger für deine Gemüsepflanzen.
Ich könnte meinen Hühnern stundenlang zuschauen, weil sie einfach
so urkomisch sind. Zu beobachten, wie unsere Haushühner im Rennschritt einem
Insekt hinterherjagen, ist besser als Fernsehen!
Wenn du auch überlegst, dir Haushühner anzuschaffen, kommt hier
mein 1×1 des Haushuhns für dich!
Die Geschichte des Haushuhns
Wusstest du, dass die Haushühner von den Dinosauriern abstammen? Vom Tyrannosaurus Rex bis zu unserem heutigen Haushuhn war es allerdings ein langer Weg. (;
Zunächst haben sich die sogenannten Kammhühner
entwickelt, dabei gilt das Bankiva Huhn als Hauptausgangsform aus dieser Gattung.
Es stammt ursprünglich aus Asien und lebt dort zum Teil heute noch.
Wenn du deinen Haushühnern ein artgerechtes Leben
bieten möchtest, ist es immer klug, erstmal zu schauen, wie der natürliche
Lebensraum ihrer Vorfahren aussieht. Am liebsten wohnen die Wildhühner im
Unterholz und an Waldrändern, denn dort finden sie tagsüber Deckung und die
Möglichkeit sich auf die Äste von Bäumen zu setzen.
Auch die domestizierten Haushühner sind happy, wenn sie
geschützt vor Raubvögeln durchs Unterholz streifen und es sich auf kleinen
Bäumen und Sträuchern bequem machen können.
Logischerweise fand auch die Domestikation des
Wildhuhns in Asien statt, gegen 800 v. Chr. gelangten die ersten Hühner nach
Europa.
Zu Beginn wurden die Hühner in Europa sehr extensiv
gehalten. Sie liefen frei herum, schliefen, wo sie wollten, und konnten sich in
ihrem natürlichen Verhalten frei ausleben.
Weil sich früher viele Bauernhöfe in Alleinlage befanden,
wurde zwischen den Haushühnern kaum genetisches Material ausgetauscht. So
konnten sich viele verschiedene Landrassen ausbilden. Erst im 18. und 19. Jahrhundert
begann man mit der intensiveren Haltung von Hühnern in Ställen und der
gezielten Zucht auf Legeleistung und Fleischansatz.
Heutzutage leben die meisten Hühner nicht mehr frei, sondern in industriellen Ställen, eingepfercht mit tausenden Artgenossen. Die Eier sollen alle einheitlich aussehen und das Huhn soll so viele Eier wie möglich legen. Aus diesen Gründen wurden die heutigen Hybrid-Rassen gezüchtet. Die Hybrid-Turbohennen können bis zu 300 Eier pro Jahr legen.
Bist du bereit für deine ersten Hühner?
Bevor deine neuen Lieblinge einziehen, wollen wir sicher gehen, dass du auch wirklich an alles gedacht hast. Deswegen habe ich eine Checkliste erstellt, die vom Stall über den Auflauf, das Zubehör und die „Urlaubsvertretung“ alles abklappert, sodass du genau weißt, dass du bereit bist für deine neuen Hühner.
Trag dich gerne hier ein, um dir die Checkliste herunterzuladen:
Wie viele Hühner soll ich halten?
Hühner sind gesellige Tiere und leben sehr gerne in einer kleinen Herde, deswegen solltest du niemals ein Huhn alleine halten. Am besten schaffst du dir also mindestens zwei bis drei Hühner an.
Wenn du dich mit Eiern selber versorgen willst, dann kannst du auf
eine Person im Haushalt ein bis zwei Hühner einplanen. So bist du ausreichend
mit Eiern versorgt!
Tolle Haushuhn-Rassen
Die Turbo-Hybriden wurden darauf gezüchtet, so viele Eier wie möglich zu legen. Während Haushühner locker acht Jahre alte werden können, stirbt das moderne Hybrid-Huhn früher, weil es durch den ständigen Stress, Eier zu legen, geschwächt ist.
Wir halten deswegen alte, robuste, teilweise vom Aussterben bedrohte Rassen. Momentan halten wir Vorwerkhühner, Marans, Australorps und Schwedische Blumenhühner.
Vorwerkhühner
Diese Hühnerrasse ist nicht etwa nach dem Staubsauger, sondern
ihrem Züchter Oskar Vorwerk benannt. Das Vorwerkhuhn giilt als sehr
wirtschaftliches Zweinutzungshuhn.
Vorwerkhühner sind ziemlich wetterhart und robust. Wenn sie Freigang haben, suchen sie gerne selber nach Futter, wodurch die Fütterung bei einem großen Auslauf eher gering ausfällt. Sie sind gutmütig, lebhaft und kaum scheu. Deswegen sind Vorwerkhühner super für Anfänger geeignet, da sie geringe Ansprüche an ihre Halter stellen und sich schnell eingewöhnen.
Das rechte Huhn auf dem Bild ist ein Vorwerkhuhn:
Marans
Marans sind sehr große Zweinutzungshühner, die wunderschöne rotbraune
bis schokobraune Eier legen. Sie gelten als freundliche Hühner, die kaum
aggressiv werden, aber auch selten handzahm. Die Eierschale ist eher fest und
feinporig, sodass sich die Eier sehr gut lagern lassen.
Am Anfang der Legeperiode sind die Eier sehr dunkel und werden
nach und nach heller. In der nächsten Legeperiode ist die Eischalenfarbe aber
wieder dunkel.
Australorps
Diese Hühnerrasse wurde erst um 1920 in Australien gezüchtet und seit 1950 auch in Deutschland anzutreffen. Sie gelten als sehr sanftmütige und ruhige Tiere. Außerdem sind die ziemlich robust. Dabei sind sie ein wunderbares Zweinutzungshuhn mit hoher Legeleistung und guter Fleischqualität.
Wir halten die Zwergvariante der Australorps, deswegen ist dieses Exemplar so klein.
Schwedische Blumenhühner
Dieses Haushuhn stammt aus Südschweden und wurde um 1800 das erste Mal erwähnt. Sie sind sehr robust und haben ein wunderschönes buntes Gefieder, das in vielen verschiedenen Farben erstrahlt. Sie gelten als ruhig und zutraulich, können aber schon mal über den ein oder anderen Zaun drüber fliegen. (;
Rettet das Huhn
Vielleicht kennst du ja die Initiative „Rettet das Huhn“, die ausgediente Legehennen aus der Massenproduktion an Privatleute vermittelt.
Die Hybridhennen werden nämlich normalerweise nach ungefähr 16 Monaten geschlachtet, weil es wirtschaftlicher ist, sie durch jüngere Hühner zu ersetzen. Dabei legen Hybriden in dem Alter noch richtig, richtig gut. Also: Schenk doch ein paar dieser armen Kreaturen ein neues Zuhause! :)
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Brauche ich einen Hahn, wenn ich Hühner halten will?
Hennen legen auch ohne Hahn Eier! Nur wenn du selber Hühner züchten möchtest, kommst du nicht drum herum, dir auch einen Hahn zuzulegen. Du solltest für einen Hahn etwa zehn Hennen einplanen. Wenn es weniger Hennen sind, dann werden sie von dem Hahn zu sehr malträtiert. (;
Allerdings kann ein Hahn auch sehr nützlich sein, um deine Hühnerfamilie beisammenzuhalten und sie vor Eindringlingen zu warnen. Es gibt auch ganz charmante Hähne, die, wenn sie einen Wurm gefangen haben, ihre Hennen herbeirufen und ihnen das Geschenk vor die Füße legen.
Wie groß sollte der Hühnerstall sein?
Es kommt natürlich darauf an, wie viele Hühner du halten möchtest und wie groß diese Hühner sind. Es sollten aber nicht mehr als zwei bis drei Hennen pro Quadratmeter sein. Große Hühner brauchen etwas mehr Platz als kleine Hühner, logisch, oder?
Damit sich die Hühner natürlich verhalten können, solltest du ihnen einen Auslauf zur Verfügung stellen. Dann können die Hühner selber auf Futtersuche gehen, scharren und im Sand baden!
Umso größer dein Auslauf ist, desto kleiner kann dein Stall sein. Die meisten Hühner befinden sich nämlich vorwiegend nur nachts im Stall, sie setzen sich auf ihre Stange und schlafen.
Deine Haushühner fressen sehr gerne Küchenabfälle, solange sie nicht zu salzig, fettig oder süß sind. Wenn deine Hühner regelmäßig im Garten oder auf einer frischen Wiese unterwegs sind, kann das Gras bis zu 20 % der Hühnerernährung ausmachen.
Zusätzlich solltest du Körnerfutter zu füttern. Wir verwenden dafür Bio-Futter, das komplett in Deutschland angebaut wurde. Es ist sinnvoll bei Hühnerfutter auf Regionalität zu setzen. Konventionelles Hühnerfutter enthält nämlich oft Mais und Soja. Dabei wird häufig Gensoja und Genmais aus Südamerika verwendet, wofür nicht selten Regenwaldflächen zerstört werden.
Das finde ich ziemlich unnötig und achte deshalb sehr auf die Regionalität unseres Hühnerfutters!
Haushühner vor Raubtieren schützen
Ein Stall für deine Haushühner kann eine Dauereinrichtung oder ein
Mobilstall sein. Bei jedem Stall ist es sehr wichtig, dass er fuchs-, ratten-
und mardersicher ist. Aus diesem Grund sollte der Stall wirklich jede Nacht
fest verschlossen werden!
Als Faustregel für den Stallbau kannst du dir übrigens merken: Wo ein Ei durchpasst, passt auch ein Marder durch!
Wenn bei dir in der Gegend viele Raubvögel leben, dann spanne am besten ein Netzt über die Gehege. Wir haben zum Glück keine Probleme mit Raubvögeln und lassen das Netz daher weg.
Aber wir stellen die Hühner immer unter Bäume oder bieten ihnen ein Gebüsch als Versteck an, denn Hühner mögen freie Flächen ohne Unterschlupf gar nicht gerne und halten sich dann meistens nur um den Stall herum auf.
Im Fachhandel gibt es die erwähnten Elektrozäune für Geflügel, die ziemlich ausbruch- und einbruchsicher sind. (; Sie helfen sehr gut, nicht fliegende Raubtiere abzuhalten!
Ich mache mir viele Gedanken zum Klimawandel. Was wir tun
können, was sich ändern muss und wie zum Henker das vonstatten gehen soll. Und wenn
ich so vor mich hin grübele, komme ich immer wieder zu dem Schluss, dass es
elementar wichtig ist, in unseren Kindern die Liebe zu diesem wunderschönen
Planeten zu entfachen.
Wir hatten schon zehnjährige Kinder zu Besuch, die nicht wussten,
dass Kartoffeln unter der Erde und Erbsen in Schoten wachsen. Und woher sollen
sie das auch wissen, wenn sie nie damit in Kontakt kommen?
Ganz ehrlich: Wie sollen wir von dieser Generation erwarten,
dass sie sich auch nur im Geringsten um die Rettung dieses wundervollen Planeten
schert, wenn sie absolut keinen Bezug dazu hat?
Und weißt du was? Das ist fatal!
Wir haben es tatsächlich geschafft, unsere Bling-Bling-Glitzer-Konsumwelt
vor die Wand zu fahren – und unsere Kinder sind diejenigen, die das ausbügeln und
mit den Konsequenzen leben müssen.
Wir können unmöglich so weitermachen wie bisher.
Deswegen ist es so wichtig, dass wir unseren Kindern zeigen, was es bedeutet,
mit der Natur zu arbeiten statt gegen sie.
So viele der heutigen Stadtkinder haben nie erfahren, wie es
ist, durch den Wald zu streunen, Baumhäuser und Staudämme zu bauen und sich im
Garten unter den Himbeersträuchern liegend den Bauch vollzuschlagen.
Kinder müssen rauskommen, statt den ganzen Tag am Handy zu zocken, sie müssen echte Erlebnisse erleben, Wind und Wetter spüren und am eigenen Leib erfahren, wie unglaublich schützenswert unser Planet ist.
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Umso schöner ist es, die Augen dieser Kinder aufleuchten zu sehen, wenn wir zusammen eine Kartoffelpflanze ausgraben und sie ganz eifrig die Erde durchwühlen, um ja alle Knollen einzusammeln. Oder wenn sie die ersten frisch gepflückten Erbsen ihres Lebens essen und feststellen, dass die ja „fast so süß wie Bonbons“ sind. :)
Gartenarbeit schafft eine tiefe Verbindung zur Natur und
weckt die Liebe, die wir „Mutter Erde“ jetzt dringender denn je entgegenbringen
müssen.
Und Gartenarbeit fasziniert. Zu begreifen, dass in dem winzigen Samenkorn eine ganze Pflanze steckt, und zu erleben, wie sich eine Handvoll Samen in einen ganzen Garten verwandelt, ist ein Wunder, dem sich man nur schwer entziehen kann, egal, ob man groß oder klein ist. :)
Also los, Fernseher aus, Gummistiefel an und raus mit euch
in den Garten!
Gärtnern mit Kindern
Natürlich kannst du deine Kinder einfach bei der Gartenarbeit mitnehmen, aber zumindest mein Sohn ist erst so richtig motiviert, seit wir zusammen sein eigenes Beet angelegt haben. Er entscheidet, was in seinem Beet wächst, er sät und pflanzt alle Gemüse selbst, kümmert sich um die Pflanzen und trägt am Ende stolz seine Ernte nachhause.
Natürlich bin ich bei der Gartenarbeit immer bei ihm,
beantworte seine Fragen und gebe ihm ab und zu einen konstruktiven Denkanstoß,
wenn ich merke, dass er etwas plant, das garantiert nicht funktionieren wird.
Die Tatsache, dass er seinen eigenen Bereich im Garten hat,
ist ihm suuuper wichtig und motiviert ihn richtig. Das Kinderbeet muss gar
nicht groß sein. Sein erstes Beet war ungefähr einen Quadratmeter groß,
mittlerweile (er ist ja schon ein alter Hase ;)) sind es ca. fünf Quadratmeter.
Wenn ihr keinen Garten habt, stell deinen Kindern ein paar
Töpfe auf dem Balkon oder der Fensterbank zur Verfügung, die sie begärtnern
können. Oder ihr schaut euch nach einem Schrebergarten um, mietet einen Acker
oder sucht nach einem ungenutzen Grundstück, auf dem ihr einen Garten anlegen
könnt.
Es gibt immer eine Möglichkeit, zu gärtnern, auch wenn man
keinen eigenen Garten hat.
Das Kinder-Beet anlegen
Kennst du schon meinen Minikurs zum Beete-Anlegen, den ich
zurzeit an alle neuen Newsletterabonnenten verschicke? Da zeige ich euch Schritt
für Schritt, wie ihr super bodenschonend neue Beete anlegen könnt, die schon im
ersten Jahr richtig fruchtbar sind und (jipp, kein Spaß) auf natürliche Weise
unkrautfrei bleiben.
Du kannst dich hier für den Minikurs eintragen und ich
versorge dich obendrein regelmäßig mit Gartentipps per Mail, damit du keine
Aussaattermine oder wichtigen Gartenarbeiten mehr verpasst:
Deine Kinder werden wahrscheinlich die Gemüsepflanzen
anbauen wollen, die sie am liebsten essen. Damit sie schnell richtige Erfolge feiern,
ist es aber klug, auch darauf zu achten, anfängerfreundliche Gemüse auszuwählen.
Es gibt in der Gemüsewelt nämlich richtige Zicken, die selbst
erfahrenen Gärtner*innen Schwierigkeiten bereiten – und die Quasi-Selbstläufer-Gemüse,
die Fehler großzügig verzeihen.
Hier findet ihr eine Liste mit besonders kinderfreundlichen
Gemüsen:
Übrigens: Nichts schmeckt so lecker wie Gemüse, das man
selbst angebaut hat. Also wunder dich nicht, wenn deine Kinder auf einmal
Sachen essen, die sie vorher vehement verschmäht haben. ;)
Ab in den Wald! :)
Aber nicht nur der Garten, auch in der „wilden“ Natur zu
streunen, ist super wichtig. Kinder in der Natur sind heutzutage eine fast
ausgestorbene Spezies.
Wenn du dich mehr mit dem Thema beschäftigen möchtest, kann ich dir die Bücher von Richard Louv seeehr ans Herz legen. Für mich war vor allem „Das letzte Kind im Wald“ ein richtiger Augenöffner und ich musste das Buch mehrmals zuklappen, weil ich so Lust hatte, mit meinem Sohn durch den Wald zu streunen, dass ich nicht länger warten wollte. ;)
Leider wird das Buch laut der buch7-Mitarbeiterin, mit der ich gerade telefoniert habe, auf Deutsch leider nicht mehr gedruckt, sodass ich nur die englische Ausgabe verlinken konnte. Aber „Das Prinzip Natur“ von Richard Louv ist auch richtig, richtig gut und auf Deutsch erhältlich. :)
Die Bücherlinks sind Partnerlinks zu buch7, einer tollen Alternative zu Online-Giganten wie Amazon. Buch7 spendet 75 % des Gewinns an ökologische, kulturelle und soziale Projekte und verschickt alle Bücher CO2-neutral.
Wenn du dir das Buch bestellen möchtest, warum nicht nebenbei was Gutes tun? :)
Und jetzt packt das Handy oder den Laptop weg und raus mit
euch! Der Herbst ist eine tolle Zeit, um neue Beete anzulegen, und es gibt noch
einige Gemüse, die man jetzt noch säen und pflanzen kann. Hier findest du eine
Liste mit allem, was „jetzt noch geht“:
Eine Blattlaus kommt selten allein. An einem Tag schlendere ich durch den Garten und alles sieht super aus. Ein paar Tage später bin ich wieder im Garten und die Ackerbohnen ducken sich schon fast von der Last der Blattläuse, die über sie hergefallen sind.
Das ist wirklich kein schönes Bild, und ich bin früher immer dezent in Panik geraten, wenn ich einen neuen, explosionsartigen Blattlausbefall bemerkt habe und wollte sofort die Blattläuse bekämpfen.
Heute weiß ich, dass Blattläuse wichtige Rollen im Ökosystem
einnehmen und in einem diversen Garten nach und nach von anderen Tieren verspeist
werden. Sie stehen nämlich auf dem Speisezettel von Blaumeise, Ohrenkneifer,
Marienkäfer und Co.
So richten sie gar nicht so viel Schaden an, wie ich zunächst vermutet hatte. Und trotzdem gibt es immer wieder Pflanzen, die besonders von Blattläusen geplagt werden. Wie du diese Blattläuse bekämpfen kannst, zeige ich dir in diesem Artikel.
Bevor du überlegst, wie du die Blattläuse bekämpfen kannst, ist es lohnenswert, sich näher mit diesen kleinen Kerlchen zu beschäftigen.
Deswegen gebe ich dir in diesem Artikel exemplarisch eine kurze Einführung in den Alltag und das Liebesleben der schwarzen Bohnenlaus. Dann kannst du nämlich viel besser entscheiden, wann die Blattläuse in deinem Garten wirklich ein Problem darstellen und du die Blattläuse bekämpfen solltest – und wann du sie geflissentlich ignorieren darfst.
Die Eier der schwarzen Bohnenlaus (Aphis fabae) überwintern
auf Sträuchern von Schneeball, Kratzdiestel und Pfaffenhütchen. Im Frühling schlüpfen
dort die Stammmütter aus ihren Eiern und es werden mehrere Generationen
unbeflügelter und später auch beflügelter Blattläuse geboren. Im Mai fliegen
dann die beflügelten Blattläuse zu ihren Sommerwirten.
Im Fall der Schwarzen Bohnenlaus sind die Sommerwirte unter
anderem Ackerbohnen, grüne Bohnen, Kartoffeln und Rote Bete. Auf den
Sommerwirten vermehren sich die Blattläuse ungeschlechtlich weiter. Bei der sogenannten
Jungfernzeugung müssen die Blattläuse keine Zeit für die Partnersuche aufwenden.
Und wenn das Nahrungsangebot groß ist, geht die Vermehrung wahnsinnig schnell!
Obwohl die meisten Blattläuse im Sommer unbeflügelt sind, werden auch immer wieder geflügelte Blattläuse geboren. Nämlich dann, wenn sich die Bedingungen für die Blattläuse verschlechtern.
Das kann zum Beispiel eintreten, wenn eine Horde Marienkäfer in den Garten einzieht und über die Blattläuse herfällt. Die nächste beflügelte Blattlausgeneration kann dann einfach vor den Marienkäfern flüchten.
Eigentlich ziemlich genial, oder?
Im Herbst wandern die Blattläuse wieder auf ihre
Winterwirte, wo sie ihre Eier ablegen. So beginnt der Zyklus von vorne.
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Wann schädigen Blattläuse deine Pflanzen?
Alle Blattläuse ernähren sich vom Pflanzensaft. Mit einem
Stechrüssel ausgestattet, piksen sie in das Pflanzengewebe und saugen den
Pflanzensaft heraus. Einige Blattlausarten geben dabei ein Drüsensekret ab, was
zu Verwucherungen und Verfärbungen der Pflanze führen kann.
Die Blattläuse nehmen aus dem Pflanzensaft hauptsächlich die Aminosäuren auf, die Kohlenhydrate brauchen sie nicht und scheiden sie deswegen als sogenannten Honigtau wieder aus. Eine klebrige Masse, mit der du vielleicht schon mal Bekanntschaft geschlossen hast, wenn du dein Auto oder Fahrrad unter einer Linde geparkt hast.
Dieser süße Honigtau lockt andere Organismen an. Besonders Pilze mögen diese kohlenhydratreichen Ausscheidungen sehr gerne. Häufig siedeln sich sogenannte Rußpilze an, wodurch die Photosynthese Leistung der Pflanze verschlechtert wird. Und wenn deine Pflanzen schon richtig klebrig sind, dann ist es langsam an der Zeit, die Blattläuse zu bekämpfen, um deine Pflanzen zu retten.
Aber auch Bienen, Schlupfwespen und Florfliegen ernähren sich von dem Honigtau der Blattläuse! Blattläuse fördern also auch die Nützlinge in deinem Garten.
Nicht so erfreulich ist, dass die Blattläuse an den Pflanzensaft-Zapfstellen Viren übertragen können. Die Schwarze Bohnenlaus ist zum Beispiel potenzieller Überträger von mehr als 30 Viren!
Ameisen halten sich Blattläuse als Honigkühe
Wusstest du, dass Ameisen und Blattläuse gerne in Symbiose leben? Die Ameise beschützt die Blattlaus vor Fraßfeinden und im Gegenzug bekommt die Ameise Honigtau. Dafür trommelt sie gezielt auf den Hinterleib der Blattlaus, die dann quasi Honigtau auf Bestellung rausgibt.
Diese Blattläuse-Ameisen Beziehung klingt erstmal ziemlich harmonisch. Aber wenn die Blattlaus Anstalten macht, die aktuelle Wirtspflanze zu verlassen, können die Ameisen auch ganz schön rabiat sein.
Forscher haben nämlich herausgefunden, dass sie der Blattlaus dann gerne mal die Flügel abbeißen, um sie an der Umsiedlung zu hindern! (Klingt eher nach Sklavenhaltung als nach Symbiose, oder..?)
Blattläuse bekämpfen: langfristige und akute Maßnahmen
1. Fressfeinde von Blattläusen in deinen Garten locken!
Um die Blattläuse langfristig und nachhaltig zu bekämpfen,
lohnt es sich, die natürlichen Feinde der Blattläuse zu fördern. Und die Liste der
Feinde ist lang: Schlupfwespen, Marienkäfer, Schwebfliegen, Gallmücken,
Florfliegen, Raubwanzen, Spinnen, Käfer, Ohrenkneifer und sogar Vögel ernähren
sich von Blattläusen oder nutzen sie als Wirte für ihre Nachzucht.
Um den Einzug von Nützlingen in deinen Garten anzuregen,
kannst du Flächen mit ausdauernden Stauden anlegen. Aber auch Hecken und
Wildflächen sind gut dafür geeignet, um die Nützlingspopulation in deinem Garten
zu fördern.
Kleiner Tipp: Ganz leicht herzustellen sind auch Insekten-Nisthölzer
mit Bohrgängen. Einfach ein altes, trockenes Holzstück nehmen und Löcher mit
einem Durchmesser von 3 bis 8 mm reinbohren. Die Löcher sollten nicht ganz
durch das Holz durchgehen, also an einer Seite geschlossen sein. Dann noch die
scharfen Kanten abschmirgeln und an einem sonnigen Plätzchen aufstellen, fertig
ist das Insektenhotel!
2. Die richtigen Beetnachbarn halten Blattläuse in Schach!
Aber auch die richtigen Beetpartner können helfen, deine Blattlausplage einzudämmen, sodass du keine Blattläuse bekämpfen musst in deinem Garten.
Duftkräuter wie Bohnenkraut, Thymian, Lavendel und Oregano werden von Blattläusen gemieden. Bei der Ackerbohne lohnt es sich, diese sehr früh oder sogar im Herbst auszusäen. So kann sich die Jungpflanze kräftig entwickeln, solange sich die Blattläuse noch auf den Winterwirten aufhalten.
Ich baue außerdem Kapuzinerkresse als Blattlaus-Magnet an. Viele Blattläuse lieeeben Kapuzinerkresse und lassen andere Pflanzen links liegen, solange sie sich an der Kapuzinerkresse gütlich tun können. ;)
Ich bin ein riesengroßer Fan davon, Gemüse, die sich gegenseitig Schädlinge und Krankheiten fernhalten, nebeneinander zu pflanzen. Das ist einfach die natürlichste und einfachste Art, deine Pflanzen zu schützen.
Lade dir gerne meine Mischkulturtabelle herunter, in der du auf dem ersten Blick sehen kannst, welche Gemüse sich gerne die Wurzel reichen:
3. Blattläuse bekämpfen mit Schmierseifen-Lösung
Wenn sich die Blattläuse schon explosionsartig auf deinen Pflanzen vermehrt
haben und keine natürlichen Feinde in Sicht sind, dann sollten natürlich ein
paar direkte Maßnahmen her!
Ich habe gut Erfolge mit einer Schmierseifen-Lösung gemacht. Dafür nimmst du 1 Liter Wasser und löst darin 25 g Schmierseife auf. Die Lösung sprühst du abends direkt auf die Blattlauskolonie. Diese Prozedur wiederholst du nach ein paar Tagen.
4. Anti-Blattlaus-Pflanzenbrühen
Eine andere Möglichkeit ist das Ansetzen von Pflanzenbrühen und
Kaltwasserauszügen. Hier haben sich insbesondere Brennnessel, Farnkraut,
Rainfarn, Rhabarber und Wermut bewährt.
Für einen Kaltwasserauszug aus Brennnesseln nimmst du 1 Liter Wasser und
etwa 100 g frische Brennnesselblätter und Stängel. Diese weichst du 24 Stunden
im Wasser ein und siebst sie danach ab. Der Auszug wird unverdünnt auf die
Pflanzen gesprüht. Das kannst du wöchentlich wiederholen.
Eine Rhabarberbrühe stellst du aus 1 Liter Wasser und 200 g kleingeschnittenen Rhabarberblättern her. Diese Suspension lässt du 30 Minuten köcheln und siebst die Blätter dann ab. Die Brühe wird unverdünnt auf die befallene Pflanze gesprüht und soll besonders gegen schwarze Blattläuse wirken. Auch diese Prozedur wiederholst du ein paarmal.
Jetzt bist du gewappnet und kannst deine Blattläuse mit Hausmitteln bekämpfen! Aber mach dir nicht gleich riesige Sorgen, wenn du mal ein paar Blattläusen im Garten begegnest, denn in vielen Fällen regeln die Marienkäfer und Co das Problem für dich und freuen sich sogar über diesen reich gedeckten Tisch. Wenn du dein Gemüse noch nicht in Mischkulturen anpflanzt, dann lade dir unbedingt meine Mischkulturtabelle herunter – Mischkulturen sind nämlich eine effektive Methode, um Krankheiten und Schädlinge vorbeugend in Schach zu halten.
Was sind deine besten Tipps, um Blattläuse zu bekämpfen? Ich freue mich über deinen Kommentar!
Du möchtest Fleisch einkochen? Gut, dass du hier bist! Beim Einkochen von Fleisch gibt es nämlich einiges zu beachten – gerade, wenn es darum geht, Botulismus zu vermeiden.
Botulismus ist eine der schlimmsten Lebensmittelvergiftungen der Welt, die vor allem durch nicht fachgerecht eingekochtes Fleisch verursacht wird.
Aber keine Sorge: Solange
du die richtige Einkochtechnik verwendest, ist dein eingekochtes Fleisch sicher
haltbar.
Und wie das genau
funktioniert, zeige ich dir in diesem Artikel. Viel Spaß!
Merk dir diesen Artikel auf Pinterest!
Fleisch und
Selbstversorgung
Wenn du dich selber
versorgen möchtest und dich nicht vegan ernährst, dann bist du bestimmt auch
schon auf die Idee gekommen, dir Tiere anzuschaffen. Meine Hühner und Ziegen
bereiten mir jeden Tag so viel Freude, dass ich sie nicht mehr wegdenken mag!
Manche finden es makaber, dass ich Fleisch von meinen eigenen, geliebten Tieren esse. Für mich ist das auch nicht leicht, und mein erstes Huhn zu schlachten war eine krasse Erfahrung!
Aber es ist der ehrlichste Weg, den ich kenne, denn die Tiere wachsen bei mir so frei und glücklich wie möglich auf und sind nicht eingepfercht in engen Ställen.
Ich finde: Wenn man
schon Fleisch isst (was ja durchaus diskutabel ist), dann so. Von Tieren, die 364
wunderschöne Tage hatten – und einen schlechten.
Egal, ob du das Fleisch von deinen eigenen Tieren oder von einem Schlachter deines Vertrauens haltbar machen willst, das Einkochen bietet dir eine super Möglichkeit, um einen schnellen Sonntagsbraten auf Vorrat zu haben. :)
Fleisch einkochen vs
einfrieren
Wusstest du, dass Fleisch in der Gefriertruhe auch nur begrenzt haltbar ist? Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt eine Lagerung bis maximal ein Jahr.
Besonders fettiges Fleisch ist sogar nur 1 Monat bei -18°C haltbar, denn das Fett kann auch in der Gefriertruhe ranzig werden. Wenn du das Fleisch nach der Schlachtung vakuumierst, ist es zwar länger haltbar…
… was dir aber auch
nichts nützt, wenn deiner Gefriertruhe mal der Strom ausgeht. Wir hatten
letztens einen sehr langen Stromausfall durch einen Kabelbrand in unserer
Straße. Unser Haus den ganzen Tag vom Strom abgeschnitten.
Meine Sorge um das
Fleisch unserer Tiere war groß, denn wenn man die Tiere selber aufgezogen hat
und weiß, was es bedeutet ein Tier zu töten, dann hat Fleisch einen ganz
anderen Wert!
Deswegen lohnt es sich in meinen Augen sehr, mit der Einkochen-Methode das Fleisch so zu verarbeiten, dass es auch ohne Kühlung haltbar ist.
Fleisch sicher
einkochen – Das musst du wissen!
Wenn du dein Fleisch sicher einkochen willst, dann solltest du dich mit Botulismus beschäftigen. Botulismus-Bakterien vermehren sich nämlich in eiweißhaltigen Lebensmitteln (aka Fleisch ;)) besonders schnell.
Daher kommt auch der Name dieser Bakterien, Botulismus leitet sich vom lateinischen Wort für Wurst ab, nämlich „botulus“.
Die Sporen der Botulismus-Bakterien (Clostridium botulinum) werden erst bei 120 °C unschädlich gemacht. Diese Temperaturen können mit einem normalen Einkochtopf nicht erreicht werden.
Wenn du Fleisch einkochen möchtest, brauchst du deswegen einen speziellen Druckkessel, der konstant die richtige Temperatur halten kann.
Wenn du mehr zum Thema Botulismus wissen möchtest, einmal bitte hier entlang: ;)
Wenn du
Fleisch einkochen willst, solltest du richtige Einkochgläser verwenden, keine
Schraubgläser. Einkochgläser sind nämlich dickwandiger als Schraubgläser, die
im Druckkessel zerspringen könnten.
Eine Einkochzange, um die heißen Gläser aus dem Topf zu heben
Ist Fleisch einkochen
anders als Obst oder Gemüse einkochen?!
Nö, eigentlich nicht. Bei Fleisch ist die Botulismus-Gefahr aber besonders hoch. Deswegen solltest du wirklich ganz besonders gut aufpassen, dass du den richtigen Druck und die richtige Einkochzeit einhältst.
Lies dir auf jeden
Fall meinen Einkochen-Grundlagen-Artikel durch, bevor du
loslegst, und hol dir meine Checkliste, in der ich alle Schritte für dich
aufgelistet habe:
Die
Sicher-Einkochen-Checkliste
Hier kannst du dich gerne für meine Anti-Schimmel-Checkliste eintragen:
Rezept, um Rinderbrühe
einzukochen
Hier kommt als
Beispiel ein Rezept zum Einkochen von Rinderbrühe:
Zutaten
etwa 4 l Wasser
1 kg Rinderknochen mit Mark
1 kg Rindfleisch zum Kochen (z.B. Beinscheiben)
1 kg gemischtes Gemüse, gewürfelt (z.B. Möhren, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel)
2 Zwiebeln, halbiert, mit Schale
2 Knoblauchzehen
3 ganze Lorbeerblätter
10 Pfefferkörner
10 Wacholderbeeren
5 Pimentkörner
nicht jodiertes, unbehandeltes Salz und Pfeffer nach Geschmack
Rinderbrühe einkochen
1. Die halbierten Zwiebeln mit der Schnittfläche
nach unten in einen großen Topf geben und ohne Öl rösten, bis sie braun sind.
2. Das Fleisch und die Knochen in
den Topf schichten und das gewürfelte Gemüse, sowie die Gewürze darüber geben. So
viel Wasser in den Topf füllen, bis alles gut bedeckt ist.
3. Die Suppe zum Kochen bringen.
Nach dem Aufkochen die Temperatur reduzieren, sodass die Suppe nur leicht
köchelt. Der an der Oberfläche gebildete Schaum kann nach etwa einer Stunde
abgeschöpft werden.
4. In der Zwischenzeit, die
Gläser reinigen und den Druckkessel nach Anweisungen des Herstellers
vorbereiten.
5. Nachdem die Suppe etwa 2
Stunden geköchelt hat, können das Fleisch und die Knochen entnommen werden. Die
heiße Brühe wird vorsichtig durch ein mit einem Käsetuch oder Abseihtuch
ausgelegtes Sieb passiert.
6. Die heiße Brühe in die heißen
Gläser geben und dabei 2-3 cm Abstand bis zum oberen Glasrand lassen.
8. Die gefüllten Gläser bei 10
Pounds mit einem „Weighted Gauge“-Druckkessel und bei 11 Pounds mit einem
„Dial Gauge“-Druckkessel für 20 Minuten einkochen.
Dieses Rezept bezieht sich auf
Einkochgläser mit einem Fassungsvermögen von 250-500 ml. Wenn du andere
Glasgrößen verwendest, kann die Einkochzeit variieren.
Der angegebene Druck in dem
Rezept gilt bei den „Dial Gauge“-Druckkesseln für Höhen bis 600 m
und bei den „Weighted Gauge“-Druckkesseln für Höhen bis 300 m über
dem Meerespiegel. In höheren Lagen muss der Druck entsprechend angepasst
werden.
Tipp: Wenn du deine Brühe lieber mit Fleischeinlage magst, dann
kannst du das Fleisch natürlich zerkleinern und auf die Einkochgläser
verteilen. Mit Suppenfleisch verlängert sich die Einkochzeit auf insgesamt 75
Minuten.
Viel Spaß und Erfolg beim Fleisch-Einkochen! :)
Mach mit bei der „Mach deine Ernte haltbar“-Challenge!
Es ist endlich wieder soweit und meine “Mach deine Ernte haltbar“- Challenge hat begonnen! Jeden Sommer veranstalte ich diese Challenge, damit wir uns gegenseitig austauschen und motivieren können, um unsere Vorratsschränke mit allerlei Leckereien zu füllen. Es macht immer super viel Spaß, Fotos zu tauschen und über die eingemachten Schätze im Vorratsschrank zu staunen!
Wenn du deine Ernteüberschüsse haltbar machen möchtest und Lust auf
Austausch hast, dann mach gerne bei der Challenge mit – gemeinsam füllen wir
unsere Vorratsschränke im Nu!
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