Asia Salat ist definitiv der Rockstar unter den Wintersalaten, denn er ist wild, bunt und kommt mit ordentlich Pfeffer um die Ecke. Ich zeige dir, wie du dir diesen bunten Salat in den Garten holst und das ganze Jahr über erntest!
Und nach dieser Ansage ist uns allen klar: Am Asia Salat geht kein Weg vorbei. Weil er mit seinen vielen Sorten nämlich einfach jeden vom Hocker haut!
Asia Salate sehen dabei aber nicht nur hip aus, sie sind auch super robust! Sie überstehen problemlos den ganzen Winter und du kannst zu Weihnachten deinen eigenen Salat servieren.
Alle Varianten haben eine andere verrückte Blattform, knallige Farben sind Programm und es gibt für jeden Schärfegrad den richtigen Kandidaten: Einige Sorten haben es in sich und andere sind ganz mild.
Asia Salat ist dabei immer das i-Tüpfelchen und nicht die Grundlage. Die bunten, fransigen Blätter bringen den Pep in deinen Salat. Eine Schüssel mit nur Asia Salat würde aber eher in die Death Metal Ecke gehören. ;)
Deshalb probierst du dich am besten einfach durch die verschiedenen Sorten und findest dein Salat-Genre. Bist du Team Hardrock oder mehr Team Kuschel-Rock? ;)
Hol dir Asia Salat in den Garten
Asia Salat ist ein Kreuzblütler, den du nur alle 6 Jahre am selben Fleck anbauen kannst. Sonst setzen sich leicht Krankheiten und Schädlinge im Boden fest, die deinen Kohlgewächsen dann zu schaffen machen.
Huch, Beetplanung ist noch nicht so dein Ding? Kein Problem! Mit meinem fix und fertig ausgeklügelten Pflanzplan, in dem Anbaupausen, Fruchtfolge, gestaffelter Aussaat und Mischkultur schon berücksichtigt sind, kannst du sofort losgärtnern! Trag dich einfach hier ein und schwupps landet er in deinem Postfach!
Geschmacksfrage: Darfs ein bisschen scharf sein?
Asia Salat kann ziemlich scharf sein! Das ganz typische Aroma ist eine Mischung aus Senf, Meerrettich und einer Kohlnote.
Falls du da eher empfindlich bist, kannst du auf die milderen Sorten setzen. Die Auswahl ist zum Glück riesig!
Mizuna zum Beispiel ist eine der mildesten Varianten, aber auch der schöne rote „Red Giant“ kommt für zartbesaitete Gartenfreaks in Frage. Einfach erstmal einige Blätter in den Salat mischen und vorsichtig herantasten. Die verschiedenen Aromen machen die Mischung erst richtig interessant und bald traust du dich vielleicht schon an etwas würzigere Sorten.
Wenn es ein bisschen rockiger sein darf, probier doch mal den mild-scharfen Mibuna. Oder den mittelscharfen Moutarde Rouge Metis. Mit seinen roten, gezackten Blättern ist der einfach nur schick im Garten und auf dem Teller!
Wasabino hat, wie der Name sagt, einen interessanten Meerrettichgeschmack und bringt schon einiges an Schärfe mit. Auch Green in Snow ist eher für scharfe Typen.
Entscheidungen sind jetzt nicht so deine Stärke? Dann ist eine Asia Salat Mischung genau das Richtige für dich. So kannst du dich in Ruhe durchprobieren und deine eigenen Lieblinge finden. Asia Salat aussäen und pflanzen
Der Asia Salat schlägt sich schon durch – typisch Rockstar eben! Ob Freiland, Gewächshaus, Kübel oder Kasten: Alles ist möglich. Die Herbstaussaat im Gewächshaus hat den Vorteil, dass dein Salat trocken über den Winter kommt.
Das ist nämlich das, was den meisten Salaten im Winter zu schaffen macht! Minusgrade schaden deinem Asia Salat überhaupt nicht, aber ständige Feuchtigkeit ist so gar nicht sein Ding. Da macht er schnell schlapp!
Du kannst Asia Salat von Märzbis Oktober aussäen . Die Frühjahrs- und Sommeraussaat säst du aber lieber im Freiland, damit es nicht zu warm wird.
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Leider machen zu dieser Jahreszeit die zahlreichen Kohlschädlinge deinen Pflänzchen oft Probleme. Wenn du erst im Herbst aussäst, schauen Kohlfliege und Co. allerdings in die Röhre. :) Eine Mischkultur mit Tagetes, Möhre, Erbse, Sellerie, Spinat, Mangold, Rote Bete und anderen Salaten hilft dir dabei, deinen Asia Salat möglichst unbeschadet durch den Sommer zu bringen.
Er hat die besten Startbedingungen, wenn der Boden feinkrümelig und unkrautfrei ist. Du säst ihn 1 cm tief direkt ins Beet mit einem Reihenabstand von 25 cm und einem Pflanzabstand von etwa 2 cm. Möchtest du Baby Leaf Salat ernten, kannst du auch auf einen Reihenabstand von 10 cm gehen.
Naaa, kribbelts dir in den Fingern, wenn du vom Aussäen liest? Wenn du so richtig durchstarten möchtest in deinem Garten, komm doch in meinen „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs. Dort erfährst du alle Geheimtipps, die dich zu einem glücklichen Gartenmenschen machen – ganz ohne langes Bücherwälzen, Schuften und Abrackern. Ich würde mich freuen, dich dabei zu haben!
Dichte Aussaat und ein früher Erntezeitpunkt bringen dir eine Ernte mit zarten, frischen Babyleafs.
Größere Abstände und eine spätere Ernte bedeuten bis zu 30 cm lange Blätter. Die sind meistens ordentlich scharf, aber in Stücken gedünstet oder in einer Gemüsepfanne werden sie zahmer und richtig lecker!
Achte unbedingt darauf, deinen Asia Salat nicht knapp über dem Boden, sondern einige Zentimeter über dem Herz abzuschneiden. Auf diese Weise wächst er nämlich fleißig weiter und du kannst ihn mehrmals beernten.
Kleinere Pflanzen kannst du auch im Ganzen ernten und dünsten.
Du willst du noch viel mehr im Winter ernten können ? Das ist so viel einfacher, als du jetzt vielleicht denkst! Und es ist soo schön, im Winter sein eigenes Gemüse zu essen. Schau doch mal, hier im Video habe ich gleich 30 solche Wundergemüse für dich gesammelt. Damit fährst auch du bald eine dicke Weihnachtsernte ein!
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Grundsätzlich hat Asia Salat die Robustheit, die wir uns von einem Rockstar erwarten dürfen. Klirrende Kälte, kurze Tage und ähnliches können diesem bunten Kollegen nichts anhaben.
Es gibt aber schon ein paar Probleme, vor denen du ihn bewahren solltest:
Sobald der Sommer richtig in Fahrt kommt, tun das auch die Kohlweißlinge . Als Kreuzblütler lebt dein Asia Salat dann gefährlich. Damit die grünen Raupen nicht alles wegmampfen, schützt du ihn am besten mit einem Kulturschutznetz.
Die kleinen weißen Kohlfliegen finden deinen Asia Salat einfach unwiderstehlich. Gute Nachricht: Die sind mit einem Kulturschutznetz schnell aus dem Konzertsaal geworfen. Oder du schmückst deinen Asia Salat mit einem Kohlkragen.
Besonders gefürchtet unter den Gärtnern ist die Kohlhernie. Sie kann alle Kohlgewächse erwischen und bedeutet einen Totalausfall. Zum Glück kommt sie eher selten vor. Rötlich bis gelbliche Blätter und Verdickungen an der Wurzel wären hier die Alarmzeichen. Wenn du so etwas an deinem Asia Salat entdeckst, kannst du ihn nur noch im Restmüll entsorgen. Auf dem Kompost kannst du diese Krankheitserreger nämlich gar nicht gebrauchen! Wenn du aber die Anbaupausen einhältst, nisten sich solche Fieslinge gar nicht erst bei dir ein.
Du siehst: Asia Salat ist ein einfach anzubauender, super leckerer Salat mit unterschiedlichen Schärfegraden, den du auch im Winter ernten und genießen kannst. Hast du jetzt auch richtig Appetit auf einen frischen, würzigen Salat mit bunten Asia Salat Blättchen bekommen? Dann lad dir noch schnell meinen Pflanzplan herunter und nichts wie raus in den Garten und Samen in die Erde bringen. Damit wir gemeinsam die Welt nicht nur grüner, sondern auch ein ganzes Stück bunter machen. ;)
Du willst noch mehr im Winter ernten? Hier kommst du direkt ins Winter-Wunder-Ernte-Land, mit allen Tricks und Tipps:
Dicke Bohnen kommen mit einem etwas angestaubten Image daher. Es lohnt sich aber unbedingt, den Staubwedel auszupacken und Dicke Bohnen wieder ins Rampenlicht zu rücken! Los geht´s!
Dicke Bohnen sind wahre Tausendsassas, was den Namen angeht: Sie heißen auch Puffbohne, Ackerbohne, Saubohne, Feldbohne oder Pferdebohne.
Das interessiert dich jetzt eher nicht die Bohne? ;) Dann kommen hier 3 Gründe, warum du sie aber unbedingt anbauen solltest:
Der Hauptgrund versteht sich von selbst: Dicke Bohnen sind super lecker! Sie schmecken ein bisschen nussig und sind innen cremig. Yaaaaams!
Hülsenfrüchte sind tolle Proteinlieferanten
Dicke Bohnen verbessern deinen Boden, denn sie reichern wertvollen Stickstoff in der Erde an
Außerdem sind Dicke Bohnen herrlich unkompliziert im Anbau! Vor allem seit ich sie über den Winter anbaue, habe ich fast gar keine Arbeit mehr mit ihnen.
Dicke Bohnen: Meine Lieblingssorte
Die Sorte Hangdown Grünkernig mag ich besonders gern. Sie begleitet mich schon seit vielen Jahren und wirft immer tolle Erträge ab.
Ich baue 2 bis 3 Reihenmeter pro Leckermaul im Haushalt an. ;) Mit der Menge kommen wir prima zurecht.
Wie genau ich das plane, zeige ich euch in diesem Video:
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Zack die Bohne! Schneller ausgesät, als du gucken kannst!
Das Dicke Bohnen Saatgut macht richtig was her – es sind nämlich nicht so winzige Samen wie die von Karotten oder Salat, sondern richtig dicke Brummer! Ich säe Dicke Bohnen direkt und ohne Umschweife ins Beet. Für die Aussaat steckst du die Bohnen mit einem Abstand von 10 cm in die Erde. Die Saattiefe beträgt ca. 6 cm und der Abstand zwischen den Reihen sollte bei ungefähr 60 cm liegen. Wenn die Saubohne anfängt, in die Höhe zu wachsen, kippt sie schnell um. Deswegen findet sie ein kleines Rankgerüst saugut! ;)
Erster Satz, zweiter Satz und dann noch auf Mischkultur und Fruchtfolge zu achten scheint dir recht kompliziert? Falls du bei der Beetplanung ein bisschen Unterstützung gebrauchen könntest, habe ich hier etwas für dich: nämlich einen fix und fertig ausgeklügelten Pflanzplan! Da kannst du gleich im Garten loslegen, ohne erst lange planen zu müssen!
Lad ihn dir hier einfach herunter, dann flattert der fertige Pflanzplan in dein Postfach:
Jippieh! Es geht an die Ernte! Dicke Bohnen sind erntefertig, sobald die Schoten sich zu wölben beginnen und die Bohnenkerne eine schöne Größe annehmen. :)
Wenn die Pflanzen abgeerntet sind, schneidest du sie oberirdisch ab und lässt die Wurzeln in der Erde. Daran sitzen nämlich Stickstoffknöllchen, die den Boden düngen und die Bodenlebewesen freuen. Es wäre doch schade, wenn du diese kostenlosen Nährstoffe nicht mitnehmen würdest!
Dicke Bohnen zubereiten und verputzen
Gibt es eine meditativere Beschäftigung, als Bohnen oder Erbsen aus der Schote zu pulen? Ich finde das herrlich entspannend. Außerdem steigt dabei meine Vorfreude auf ein leckeres Essen ganz ungeheuer! ;) Die Konsistenz mit dem großartigen Schmelz hat es mir einfach angetan. Zusammen mit Zwiebeln zu Kartoffeln oder auch mal in einer Rahm- oder Tomatensauce schmecken Dicke Bohnen einfach herrlich!
Aber was ist mit dem Sprichwort „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“? Und nein, damit sind keine Freudenjuchzer gemeint! ;)
Nicht jeder verträgt Hülsenfrüchte nämlich problemlos. Zwei Tipps helfen gegen unangenehme Blähungen:
Erstens: Je öfters und regelmäßiger du Hülsenfrüchte zu dir nimmst, desto mehr gewöhnt sich dein Magen-Darm-Trakt daran! Starte mit kleinen Portionen und mach sie nach und nach immer größer. Deine Blähungen sind so nach einer Zeit wie vom Winde verweht. ;)
Zweitens: Ein wenig Bohnenkraut zu den Hülsenfrüchten in den Topf gepackt hilft prima dabei, Verdauungsproblemen vorzubeugen.
Die Rote Melde ist ein echter Blickfang für deinen Garten und dazu auch noch völlig unkompliziert, superlecker und gesund! Willst du haben? Dann habe ich hier alle Geheimtipps, die dich zu diesem wunderhübschen Kraut führen, los geht’s!
Du willst leckeren, frischen Salat, der auch noch ganz besonders aussieht? Das ist überhaupt kein Problem, denn dein Feinkost-Freiluftsupermarkt hat da so einiges zu bieten. Klar: Spinat, Rucola und Asiasalat kennen wir! Aber wie wäre es denn mit einem roten Farbklecks in deinem Salat?
Salate mit verschiedenen Farben und Blattstrukturen sind ein echter Augenschmaus! Und genau da kommt die Rote Melde ins Spiel. Sie hat wunderschöne rötliche Blätter mit einem matten Schimmer und schmeckt dabei zart und mild.
Gesund ist das feine Kraut auch noch, es kommt mit ordentlich Vitamin C, Kalzium, Kalium und Magnesium um die Ecke. Noch ein paar essbare Blüten darüber gestreut – fertig ist eine Schüssel voll Gartenglück!
Und nicht nur in der Salatschale ist die rote Gartenmelde wunderschön, sie wertet auch deinen Garten auf. Du brauchst nicht unbedingt große Mengen von ihr, denn meistens reichen ja ein paar Blätter. Eine zwei Meter lange Reihe oder ein paar einzelne Pflanzen reichen völlig.
Deswegen kannst du sie im Blumenbeet oder in Lücken im Gemüsbeet ganz einfach frech reinsetzen. Wo auch immer dir ein Farbtupfer im Garten fehlt, die Rote Melde ist dein Freund und Helfer! ;)
Brauchst du Hilfe dabei, die richtigen Partner für eine gute Mischkultur zu finden? Dann habe ich da ein kleines Geschenk für dich: Eine Mischkulturtabelle mit den Beetpartnern. Die deine Gemüsepflanzen wollen. Trag gern deine Mailadresse ein und schon flattert sie in dein Postfach und du kannst anfangen dein Gemüse erfolgreich zu verkuppeln!
Kraut oder Unkraut?
„Aaaaaaaaber Melde habe ich schon genug im Garten, das ist doch ein Unkraut?“ hätte ich vor einiger Zeit noch gesagt. Aber als Gartenmensch weißt du: die klare Linie zwischen Kraut und Unkraut, die gibt’s nur im Kopf!
Giersch, Vogelmiere, Brennnessel, Gundermann und eben auch die schöne Melde machen es vor. Klar, sie können sich ganz schön breit machen, aber sie sind auch megalecker.
Vielleicht einigen wir uns auf Rumkraut? Kräuter die wild rumkrauten? ;)
Naja, zumindest im Falle der Roten Melde habe ich gute Nachrichten: die vermehrt sich über Samen. Der Trick besteht also darin, dass du als Rumkraut-Dompteur dafür sorgst, dass sie sich nicht unkontrolliert aussamt. Sobald du die Samenrispe erkennst, die sich nach oben schiebt, kappst du sie! Oder du legst direkt die ganze Pflanze um und hast die Lage komplett im Griff.
Ein weiterer Vorteil an den wilden Rumkräutern ist ihre Robustheit. Die Rote Melde ist null anfällig für Krankheiten. Sie macht einfach ihr Ding! Höchstens Läuse können ihr manchmal zu schaffen machen. Dagegen kannst du vorsorgen, indem du dich strikt an die Pflanzabstände hältst, das hilft meistens schon wunderbar!
Aufgepasst! Falls du Saatgut von anderem Gemüse in deinem Garten gewinnen möchtest*, gibt’s etwas zu bedenken: Die Rote Melde ist nämlich mit Mangold, Rote Bete und Spinat verwandt. Mit denen könnte sie sich auch verkreuzen, wenn die Pflanzen in der Nähe stehen. Brichst du bei der Roten Melde rechtzeitig die Blüten aus, schlägt dir die Windbestäubung kein Schnippchen und nichts kommt durcheinander.
So holst du dir die Rote Melde in den Garten
Die Rote Melde wächst, wie gesagt, ohne viel Tamtam. Sie ist super gesund, schmeckt lecker und ist auch noch schön. Sie kann halt einfach alles. Deswegen war sie im Mittelalter noch in sämtlichen Gärten zu finden. Dann aber gewann der Spinat die Überhand …
Das ändern wir jetzt und holen uns die Melde wieder zurück! Es gibt auch die schlichte grüne Variante, aber wir setzen am liebsten auf die Rote Melde. Ich baue in der Regel die „Gartenmelde Rubinrot“ oder die klassische „Rote Gartenmelde“ an.
Eine Reihe von etwa zwei Metern reicht für vier Personen, die Abwechslung im Salat wollen. Noch schöner wird’s, wenn du die Pflanzen bunt im Garten verteilst. :)
Gute Nachbarn für die Rote Melde
Um die Rote Melde geschickt im Garten zu verkuppeln, ist es wichtig, dass du weißt, wer ihre Lieblinge sind. Sie ist zum Beispiel der perfekte Partner für deine Kartoffeln. Aber auch Kohl, Erbsen und Bohnen freuen sich über die Bunte Nachbarin.
Du kannst die Rote Melde auch als Schmuck zwischen Blumen und Stauden setzen. Sie verträgt sich mit fast allen – nur nicht mit anderen Fuchsschwanzgewächsen.
Beim Mixen ist es superwichtig daran zu denken, dass die Melde ein ganz schöner Busch werden kann. Ein Abstand von 25 cm ist auf jeden Fall nötig, wenn der Nachbar nicht sogar noch mehr braucht.
Psssst: willst du noch viel mehr Tipps und Tricks, wie du deinen eigenen Selbstversorgergarten ganz einfach startest und eine dicke Ernte einfährst? Dann komm doch in meinen „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs*. Dort erfährst du alles, was du für einen gelungenen Gartenstart wissen musst, und es warten jede Menge andere Gartensuchtis auf dich. Gemeinsam wird beraten, Erfolge gefeiert und gemeinsam auf das große Gartenglück hingearbeitet. Ich würde mich freuen, dich dabei zu haben!
Rote Melde säen und pflanzen
Mit der Roten Melde haben wir eine Kandidatin, die du auch gut in den Halbschatten setzen kannst. Pralle Sonne ist wirklich nicht nötig. Der Boden sollte leicht feucht sein, ansonsten ist die Rote Melde genügsam.
Außerdem kannst du sie einfach ins Freiland säen, auf Voranzucht legt sie keinen Wert. Die Rote Melde stellt absolut keine hohen Ansprüche. Lockere Erde und ein unkrautfreies Beet sind alles, was sie sich wünscht.
Wenn du zarte Babyleafs ernten möchtest, dann säst du im Herbst, bis zum November, im geringen Abstand von 3×5 cm. So bekommst du einen dichten roten Teppich, von dem du deinen Babyleaf-Salat ernten kannst.
Du willst große Blätter als Spinatgemüse und einen hübschen Rote Melde Busch? Dann wählst du einen Abstand von 25×10 cm. Der richtige Zeitpunkt zum Aussäen ist dann ab März, damit die Gartenmelde genug Zeit zum Wachsen hat.
Die Samen kommen in jedem Fall ca. 1 cm tief in die Erde hinein. Sobald die Pflanzen sprießen, kannst du sie dann auf deinen gewählten Abstand vereinzeln. Willst du richtig hohe Büsche wachsen lassen, dann ist sogar ein Abstand von 40 cm nötig.
Da die Rote Melde nach einiger Zeit zu blühen beginnt, lohnt es sich, eine gestaffelte Aussaat zu planen. Wenn du eine Flatrate an buntem Salatglück möchtest, dann säst du am besten alle drei Wochen ein bisschen nach! ;)
Die Pflege ist wirklich basic. Achte einfach darauf, dass der Boden nicht austrocknet, das mag die Rote Melde gar nicht. Mit einer schönen Mulchschicht schützt du sie davor ganz unkompliziert.
Rote Melde richtig ernten
Es geht endlich ans Ernten*!! Du kannst nach und nach einfach immer die größten Blätter abzupfen und wie Spinat kochen oder roh für Salate verwenden. Die Babyleaf-Ernte verwende ich nur roh, die zarten Blätter sind einfach soooo zart und lecker!
Sobald die Rote Melde zu blühen beginnt, ist Erntestopp. Dann werden die Blätter langsam bitter und sind auch nicht mehr so gesund.
Die Rote Melde treibt immer wieder neu aus, wenn du sie geschnitten hast. Lass dafür einfach die unterste Blattachse stehen, so hast du lange etwas von ihr!
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Aufgepasst, die rote Schönheit ist nicht frosthart. Im Herbst kannst du die Saison mit einem Vlies verlängern. Natürlich kannst du auch einige Pflänzchen ins Gewächshaus setzen und so das Erntefenster deutlich verlängern.
Deine wilde Garten-Salatbar
Du siehst schon, mit der Gartenmelde hast du es mit einem Kraut zu tun, das dir total unkompliziert zu einer außergewöhnlich schönen Ernte verhilft. So lieben wir das doch! Eine schöne Idee ist es auch, gleich ein kleines Beet für die wilden Salat-Rumtreiber zu reservieren.
Mit ein paar essbaren Blumen hast du so ruckzuck eine kleine Salatbar im Garten, die nicht nur gesund ist, sondern auch wunderschön aussieht!
Also los: Schnapp dir deine Mischkulturtabelle, damit du dir keinen Nachbarschaftsstreit im Beet einhandelst, und dann ab in dein Freiluft-Gourmet-Geschäft.
Du möchtest noch mehr Kräuter in deinen Garten holen oder insgesamt deinen Garten verschönern? Dann schau doch mal hier vorbei, da findest du viele tolle Ideen und Tipps:
Eine gut gefüllte Vorratskammer ist eine wahre Schatztruhe und kann dir in so mancher Situation aus der Patsche helfen. Wie du das Allerbeste – und Leckerste – aus deiner Vorratskammer rausholst, verrate ich dir in acht cleveren Tricks!
Huch – es klingelt an der Tür und du bekommst völlig unerwarteten Überraschungsbesuch? Kein Problem: Für einen schnellen Obst-Crumble hast du alles vorrätig. Du musst wegen einer Krankheit das Haus hüten? Zum Glück brauchst du dir keine Gedanken über die Versorgung machen, sondern kannst ganz entspannt genesen.
Oder du bist im Januar tagelang eingeschneit und kommst nicht aus dem Haus… Dann ist eine volle Vorratskammer sowas von Gold wert, oder? Okay, ich gebe zu, dieser Fall ist eher unwahrscheinlich, aber man weiß ja nie. ;)
Um deine Vorratskammer optimal nutzen zu können und einen Überblick über deine Vorräte zu behalten, solltest du im wahrsten Sinne des Wortes ein paar Tricks auf Lager haben. Denn wenn du nicht aufpasst, kommt es schonmal vor, dass die Lieblingsmarmelade hinter einer uralten Konserve verschwindet, oder dass die liebevoll gepulten Erbsen anfangen zu schimmeln.
Deshalb kommen hier acht Tricks, die dir dabei helfen, so viel wie möglich aus deiner Vorratskammer herauszuholen und Profi in Sachen Vorratshaltung zu werden. Los geht’s!
Trick #1: Der ideale Ort für deine Vorräte
Deine Vorratskammer sollte ein wunderschöner Wohlfühlort für deine Vorräte sein. Keine Sorge: Das heißt nicht, dass du die Wände streichen und Deko shoppen sollst! ;) Deine Schätze in den Vorratskammer Regalen haben einfach nur bestimmte Ansprüche an ihre Umgebung, um haltbar zu bleiben.
Aus sehr leidvoller Erfahrung kann ich dir erzählen, dass es fast physisch wehtut, wenn man die liebevoll eingelagerten Lebensmittel vergammeln sieht. Ich habe in über 10 Jahren mit selbst haltbar gemachter Ernte so einige Fehler gemacht, auf die du getrost verzichten kannst.
Einer der wichtigsten Punkte dabei ist, dass du die Lebensmittel am geeigneten Ort lagerst. Die ultimative Formel für die Vorratshaltung lautet: dunkel, kühl und trocken. Je kühler, desto besser.
Sind wir mal ehrlich: Kühlschranktemperaturen von 5 bis 7°C sind in isolierten Wohnungen oder Häusern einfach nicht zu erreichen. Aber wenn die Vorratskammer so ungefähr 15°C hat, fühlen sich unsere Vorräte schon ganz schön wohl.
Was kannst du also tun, um diese Wohlfühltemperatur zu ermöglichen? Vermeide Räume, durch die Heizungsrohre laufen. Und wusstest du, dass dein Tiefkühler von innen zwar super cool ist, nach außen hin aber Abwärme produziert? Dann heißt es „It´sgettinghot in here“. Stelle also, wenn möglich, deinen Tiefkühler nicht in die Vorratskammer.
Bei perfekt gedämmten Neubauten kann es sehr schwer werden, einen kühlen Ort zu finden. Es lohnt sich, ein paar Tage lang mit einem Thermometer durch die Wohnung oder das Haus zu laufen. Vielleicht ist es im Flur oder unter der Treppe doch ein paar Grad kühler? So findest du schnell den bestmöglichen Ort bei dir.
Licht aus in der Vorratskammer!
Deine Vorräte wollen dunkel lagern. Na, das ist viel einfacher als eine niedrige Temperatur. Deine Vorratskammer hat ein Fenster und ist daher nicht dunkel? Dann packst du die lichtempfindlichen Lebensmittel einfach dunkel ein. Fertig! :)
Die Kartoffeln kommen beispielsweise in eine luftige Holzkiste unter das unterste Regalbrett – so sollten sie kaum noch Licht abbekommen. Gegebenenfalls kannst du noch eine Decke oder einen Jutesack darüberstülpen.
Getrocknete Tees und Kräuter verlieren bei Lichteinstrahlung an Aroma, deshalb sollten sie in Metalldosen, dunklen Gläsern oder Papiertüten untergebracht werden.
Du kannst auch eine Gardine vor deinen Vorratskammer Regalen anbringen, um gleich alle deine Schätze vor Helligkeit zu beschützen.
Die ideale Luftfeuchtigkeit in der Vorratskammer
Die ideale Luftfeuchtigkeit einer Vorratskammer liegt zwischen 50 und 70%. Das sollte in neueren Gebäuden gar kein Problem darstellen. Hast du ein uriges, altes Haus mit einem recht feuchten Keller, kannst du mit Luftentfeuchtern arbeiten.
Aber es gibt hier auch Ausnahmen: Wurzelgemüse (Möhren, Rote Bete, Topinambur, Meerrettich und Co) möge eine höhere Luftfeuchtigkeit bei gleichzeitig kühlen Temperaturen ganz gerne. Es ist also immer ein Balanceakt… Teile doch im Zweifel deine Vorräte auf zwei verschiedene Orte auf!
Trick #2: Platz in der Vorratskammer clever nutzen
Du hast einen geeigneten Raum zur Verfügung? Yeah! Herzlichen Glückwunsch! :) Damit du alles aus deiner Vorratskammer rausholen kannst, verrate ich dir ein paar Einrichtungstricks:
Überlege dir vorab am besten genau, wie du deine Vorratskammer Regale organisierst. Geize nicht mit der Tiefe deiner Regale. 35 cm sind zwar besser als nichts, aber richtig viel bekommst du da nicht rein. Passe die Höhe der Regalböden deinen Vorratsbehältnissen an. So hast du weniger „Totraum“ und musst nicht irgendwelche gefährlichen Stapelkünste anwenden. ;)
Verwende unbedingt stabile Regale in deiner Vorratskammer mit einer ausreichenden Traglast! Nichts wäre schlimmer, als deine liebevoll eingekochten Gläser* alle zerbrochen am Boden zu finden, weil das Regal das Gewicht nicht halten konnte. Je nach Schweregrad der Einkochsucht kommt da einiges an Gewicht zusammen! ;) Auch die Wandbefestigung sollte unbedingt sicher sein! Also: Safetyfirst!
Nutze die gesamte Höhe des Raumes! Oooh und plane am besten direkt einen Ort für eine Trittleiter mit ein. ;)
Ich bringe richig gern auch viele Haken auf Schrankseiten und and der Wand an. Das ist super praktisch, um Kräutersträuße, Zwiebelzöpfe und Chilis aufzuhängen.
Aber auch Schubladen oder Kisten sind so praktisch! Sei hier einfach kreativ und überleg dir, was du brauchst. Vorratskammer organisieren kann richtig viel Spaß machen! :D
Trick #3: Durchblick dank Etiketten
Das soll ein Trick sein? Und ob! Denn man lässt es aus Bequemlichkeit schnell bleiben. Und dann? Wie oft hast du schon ein Glas selbst Eingekochtes aus dem Schrank genommen und hattest absolut keinen Schimmer mehr, was es sein könnte? Kürbissuppe oder Aprikosenkompott? Erdbeermarmelade oder Tomatensauce? Eben.
Ich brauche gerne die älteren Vorräte zuerst auf. Nur sehen sich das Apfelmus vom letzten und das von diesem Jahr leider zum Verwechseln ähnlich. Ohne Jahreszahl auf dem Etikett bin ich da ziemlich aufgeschmissen. ;)
Aber mit Etiketten die Schätze in der Vorratskammer zu organisieren ist nicht der einzige Vorteil: Sie machen aus einem Glas eingemachtem Obst oder Gemüse auch im Handumdrehen ein richtig schickes Geschenk! So praktisch :)
Schau mal, hier sind meine liebsten Etiketten-Designs zum Ausdrucken!
Trick #4: Was kommt rein in die Vorratskammer?
Der allerwichtigste Punkt ist vielleicht auch der banalste: Lagere nur Lebensmittel in deiner Vorratskammer ein, die du auch wirklich gerne isst und verträgst! Wenn die Ernteschwemme dich überrollt und du neue Rezepte ausprobieren möchtest, mach erstmal eine kleine Probierportion, bevor du deine komplette Ernte verarbeitest. So kannst du sichergehen, dass du deine Schätze in der Vorratskammer lieben wirst!
Tatsächlich mache ich jeden Winter eine Bestandsaufnahme: Was haben wir besonders gerne gegessen? Was ist nicht so gut angekommen? Dann kann ich diese Erkenntnisse im nächsten Frühjahr in meinen Aussaaten direkt berücksichtigen. :)
Der Herbst ist für mich die Jahreszeit schlechthin, wenn es um die Vorratskammer geht. Schau mal in diesem Video vorbei. Hier zeige ich dir, wie ein „Haltbarmach-Herbst“ bei mir aussieht. ;)
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Haltbare Basics wie Haferflocken, Linsen, Reis und Mehl oder Getreide habe ich gerne auch in großen Mengen vorrätig. Das ist super praktisch: Ich muss fast nie daran denken, sie nachzukaufen, und habe immer eine Grundversorgung zu Hause. Wenn du dir dabei noch den Verpackungsmüll sparen willst, dann mach mit deinen größten Lieblingsdosen doch mal einen Ausflug zum nächsten Unverpacktladen.
Wenn du keinen solchen Laden bei dir in der Nähe hast, lohnt es sich, Großpackungen online zu bestellen und in der Vorratskammer einzulagern.
Trick #6 Den Überblick in deiner Vorratskammer behalten
Du wirst deine eingekochten Schätze nur aufbrauchen, wenn du auch weißt, was in deiner Vorratskammer auf dich wartet. Versuch daher immer, den Überblick zu behalten. Das funktioniert mit einem Vorratskammer-Plan am besten. Der ist ganz simpel: Du schreibst alles hinein, was in die Vorratskammer reinkommt, und markierst das, was du aufbrauchst.
Du bekommst so übrigens auch eine richtig gute Idee davon, was du wirklich viel nutzt und immer vorrätig haben solltest. Du hast quasi eine dynamische Wunschliste für die nächste Gartensaison. ;)
Und es gibt noch einen Vorteil: Du siehst immer, wenn sich etwas dem Ende nähert. So kannst du rechtzeitig für Nachschub sorgen und erlebst keine bösen Überraschungen, wenn plötzlich keine Kartoffeln mehr im Haus sind.
Dieses System lässt sich übrigens auch prima auf Tiefkühler anwenden. Da ist es besonders praktisch, denn zumindest ich habe irgendwann keine Ahnung mehr, was in den unteren Lagen verborgen ist. Aus den Augen, aus dem Sinn und so…
Wer das Ganze noch perfektionieren will, kann sich auch den Grundriss des Tiefkühlers aufmalen. Dann notierst du alle Inhalte auf den jeweiligen Platz in der Skizze – mitsamt Mengenangabe. So kannst du immer ganz gezielt nach dem greifen, was du brauchst.
Trick #7: Die Methode macht’s: Welche Lebensmittel mache ich wie haltbar?
Damit deine Konserven nicht schlecht werden, ist es ungemein wichtig, die passende Methoden zum Haltbar machen zu wählen. Wie das geht? Das sieht bei jedem Obst, Gemüse und Rezept etwas anders aus.
Was gibt es schließlich schöneres, als im tiefsten Winter Nudeln mit selbstgekochter Tomatensauce aus den eigenen Tomaten zu genießen und in Erinnerung an die üppige Erntezeit zu schwelgen?
Trick #8: Lebensmittel kontrollieren und Verderb vorbeugen
Verderbende oder von Lebensmittelmotten bewohnte Lebensmittel sind einfach nur total ärgerlich und müssen überhaupt nicht sein. Damit dir das hoffentlich nie (wieder) passiert, habe ich hier ein paar Tipps, die du dafür beachten kannst:
Getreideprodukte lagere ich in luftdichten Dosen oder Gläsern. Wenn du dir also einmal aus dem Laden heimliche Mitesser (Lebensmittelmotten) ins Haus holst, können sie nur in dem einen Gefäß wüten. Auch das ist schon ärgerlich, aber du musst bei einem Befall von den gemeinen Motten nicht alle deine Produkte aus der Vorratskammer wegwerfen. Pssst: Falls du Hühner hast, freuen die sich im Zweifel noch über einen solchen Proteinsnack. ;)
Wenn du in einem alten Haus wohnst, dann denk auch daran, deine Vorratshaltung mäusesicher zu gestalten.
Bei meinem Einkochgut kontrolliere ich regelmäßig die Deckel. Wenn das Vakuum intakt ist, kannst du die Gläser am Deckel anheben. Wenn der Deckel lose obenauf liegt, hat sich irgendein Bakterium leider wohlgefühlt. Das solltest du schnell aussortieren und entsorgen. Bei Twist-off Gläsern benutze ich gerne welche mit einem sogenannten Button im Deckel. Dieses „plöppiplöpp“-Teil ist ein prima Anzeiger, ob das Vakuum beim heißen Einfüllen funktioniert hat und intakt bleibt.
Sortiere deine Vorräte so, dass immer die ältesten Lebensmittel vorne stehen. Das Prinzip heißt „lebender Vorrat“. Lebend spielt hier natürlich nicht auf irgendwelche Motten an, sondern darauf, dass alle deine Lebensmittel in einer Art Kreislauf verbraucht werden sollten. Benutze immer zuerst die ältesten Vorräte und integriere diese in deinen Alltag. Die neuesten stehen hinten in der Reihe und rücken nach und nach vor. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn sich nicht nur du, sondern auch deine Liebsten in der Vorratskammer bedienen – so greifen alle automatisch zum ältesten Glas oder zur ältesten Packung.
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Also: Eine gut bestückte Vorratskammer ist einfach ein Segen und eine ganz simple Form von Unabhängigkeit. Das Vorratskammer Organisieren macht mir mittlerweile super viel Spaß. Ich liebe es meine haltbar gemachten Schätze über das ganze Jahr in die voller werdenden Vorratskammer Regale zu stellen. Und im hektischen Alltag ist nichts praktischer als das eigene – stilvoll etikettierte – Fastfood aus dem Regal. ;)
Du hast Lust auf mehr Artikel zum Haltbarmachen und willst noch weiter stöbern? Dann schau doch mal hier vorbei:
Hochbeet, Balkon… das passt für dich jetzt erstmal gar nicht zusammen? Aber wie wäre es denn mit richtig viel Anbaufläche, einem mobilen Beet und jeder Menge knackfrischem Gemüse in deinem Balkondschungel? Genau das bekommst du mit einem selbstgemachten Hochbeet auf dem Balkon! Los geht’s, wir schauen uns jetzt an, wie du das hinbekommst!
Du träumst von einem grünen Balkon-Paradies, in dem du frisches Gemüse ernten kannst? Da sind wir ganz auf deiner Seite! Du kannst aus deinem Balkon eine echte kleine Oase zaubern: deinen Ort zum Genießen, Durchatmen und Seele baumeln lassen. Und damit du auch noch eigenes, leckeres Gemüse mampfen kannst, haben wir hier einige heiße Tipps für dich!
Du weißt noch gar nicht so recht, was du auf deinem Balkon pflanzen und säen kannst? Psssst, schau mal: hier haben wir ein kleines Geschenk für den Start. Der Balkon-Kompass verrät dir, welche Gemüse und Kräuter sich in deinem Hochbeet auf dem Balkon wohlfühlen! Denn je nachdem, in welche Himmelsrichtung dein Balkon ausgerichtet ist, sind das ganz unterschiedliche. Trage einfach deine Emailadresse ein und wir schicken ihn dir flugs per Mail zu!
Ach, so ein Hochbeet auf dem Balkon ist einfach der Clou für deinen Hochluftgarten. Besonders mit kleinen Hochbeeten bist du superflexibel. Du kannst ganz fix mal umräumen! Wenn Gäste kommen, wandern die Beete eben an den Rand, et voilà – Platz für all deine Liebsten! Es ziehen Sonnenanbeter in deinen Hochbeet Balkon? Dann schiebst du ein Hochbeet für ein Sonnenbad an die Südseite, nichts leichter als das.
Aber nicht nur das kann dein neues Hochbeet. Balkon hin oder her, auch ein noch so kleines Gärtchen kann anstrengend werden. Da kommt es wie gerufen, wenn du dich nicht die ganze Zeit bücken musst. Das Beet kommt quasi zu dir nach oben und du kannst ganz einfach im Stehen gärtnern. Das schont deinen Rücken ungemein und deine Pflänzchen werden es auch lieben, über die Balkonbrüstung schauen zu können. Wer will schon unten im Schatten herumdümpeln?
Apropos! Da gibt’s ja schon auch ein paar Kandidaten, die ein bisschen mehr Schatten vertragen können. Die fühlen sich in der unteren Etage auf deinem Hochbeet Balkon pudelwohl. Alle Pflanzen bekommen genau das, was sie wollen UND du kannst gleich zwei Ebenen auf dem Balkon nutzen. Das heißt, du gewinnst richtig viel Anbaufläche und kannst noch mehr leckeres Gemüse anbauen. Yay!
Und mal ganz ehrlich, so ein Hochbeet kann ziemlich schick aussehen, besonders, wenn es selbst gemacht ist. Also bau dir doch einfach dein eigenes Unikat, wir helfen dir!
Sorgen auf Balkonien?!
Vor dem Balkongartenglück kommt der Sicherheitscheck. Da gibt’s nämlich ein paar Dinge zu beachten.
Deswegen ist es superwichtig, dass du dich zuerst kurz über deine rechtlichen und statischen Voraussetzungen informierst. Ja, das klingt jetzt wirklich öde, geht aber ganz fix und dann bist du auf der sicheren Seite! Hier kommt eine Mini-Checkliste, mit der du diesen Punkt ganz schnell meistert!
Belastungsgrenze deines Balkons (am besten beim Vermieter erfragen)
Bauart deines Balkons (am besten beim Vermieter erfragen)
Damit dein Hochbeet Dich, den Balkon und auch die Vermieter glücklich macht, stellst du also am besten zwei kurze Fragen an deine Vermieter. So hast du auch gleich das Einverständnis in der Tasche und kannst ganz entspannt losgärtnern.
Je nachdem, wieviel Gewicht dein Balkon pro Quadratmeter trägt, kannst du letztendlich das Gewicht deiner Hochbeete anpassen. Normalerweise trägt ein Quadratmeter bis zu knapp 400 kg. Ob Balkon, Dachterrasse oder Loggia: Das zugelassene Gewicht gilt allerdings nicht für andauernde Belastungen. Mhhmpf – doof bei einem Hochbeet.
Jetzt kommt Trick 17: Denn seien wir mal ehrlich: ein bisschen Abwechslung ist ja sowieso klasse! Mal kommen Gäste, mal bepflanzt du neu und mal brauchst du Platz für eine kleine Balkon-Yoga-Session. Solche schönen Anlässe kannst du gleich zum Umverteilen des Gewichts nutzen.
Wie das funktionieren soll? Das erfährst du gleich! ;)
Tipps und Tricks für dein Balkonhochbeet!
Bei deinem Hochbeet geht’s also absolut um die schlanke Linie. Möglichst wenig Gewicht ist auf dem Balkon einfach unglaublich wichtig!
Deswegen ist es schlau, für deinen Hochbeet Balkon auf Hochbeete mit Beinen zu setzen. So sparst du einige Kilos an Baumaterial – und Euros natürlich auch. ;) Mit 30 cm Tiefe bist du für das meiste Gemüse gut ausgerüstet. Kartoffeln fühlen sich im Sack oder einem großen Kübel sowieso viel wohler, aber das ist nochmal eine andere Geschichte …
Bei so einem langbeinigen Model brauchst du auch viel weniger Füllmaterial für dein Hochbeet. Balkon und Gärtnerrücken sagen Danke, denn du musst weniger Erd- und Kompostsäcke die Treppen hochtragen!
Nächster heißer Tipp: das Hochbeet braucht Rollen! So kannst du es ganz fix mal durch die Botanik schieben, ohne starke helfende Hände zu organisieren. Gerade, wenn du regelmäßig das Gewicht umverteilen möchtest, ist das ein echter Gamechanger.
Ein wichtiger Aspekt ist auch die Drainage in deinem Hochbeet. Denn unter ständig nassen Füßen leiden deine Pflanze. Und viel Wasser bedeutet auch immer viel Gewicht. Die perfekte Lösung zu finden, ist hier aber leider gar nicht so einfach.
Blähton ist zwar ein echtes Leichtgewicht, leider ist die Herstellung aber ziemlich energieaufwendig und das Material dadurch nicht gerade nachhaltig. Bimsstein ist immer noch sehr leicht und punktet bei der Nachhaltigkeit. Damit ist er eine gute Lösung für dein Fliegengewicht-Hochbeet.
Balkonhochbeet selbst gemacht
So, wie baust du denn nun so ein Hochbeet für deinen Balkon?
Am besten fängst du mit einem Zollstock an und vermisst deine kleine Oase! Wie groß dürfen die Hochbeete sein, damit du noch gut Platz hast? Passen gleich zwei hin, oder reicht erstmal ein einzelnes Hochbeet? Auf den meisten Balkonen ist der Platz sehr begrenzt, deswegen sind schmale Hochbeete der Hit!
Damit du gleich loslegen kannst, kommt hier eine Bauanleitung für dich. So baust du dein schmales Hochbeet auf Beinen, mit Rollen. Alle Balkonkriterien perfekt erfüllt!
Klar, Kunststoff ist zwar ultraleicht, wir setzen aber doch lieber auf Holz als Baumaterial. So kannst du das Material besser selbst bearbeiten, es ist nachhaltiger und einfach auch viel schöner. Das schmale Modell kommt auch noch auf Stelzen daher, für viel Stauraum unter dem Beet und natürlich für den Fliegengewichtfaktor.
Du kommst mit dieser Bauanleitung etwa auf 90 cm Höhe, kannst es aber ganz flexibel an deinen Balkon und deine Bedürfnisse anpassen. Das ist ja das Gute am Hochbeet Selbermachen! Auch die Tiefe des eigentlichen Beetes kannst du für dich perfektionieren. Du willst Wurzelgemüse anbauen? Dann gehe lieber auf 40 bis 50 cm Tiefe. Doch eher der Salat– und Kräutertyp? In dem Fall reichen 30 cm locker flockig!
Bei dir darfs massiver sein? Dann ist das Paletten Balkon Hochbeet genau das richtige für dich. Schau mal, hier kommst du schnurstracks zur Videoanleitung:
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Das brauchst du für dein mobiles Balkonhochbeet auf Beinen:
Terrassendielen oder Douglasien-Leisten
Holzplatte
Kanthölzer
Schrauben
Noppenfolie
Akkuschrauber
Säge
Tacker
(Holz-)Bohrer
4 Rollen
So wird’s gemacht:
Der Hochbeetkasten
Zuerst sägst du die Terrassendielen zurecht. Die richtigen Maße ergeben sich aus deiner Balkongröße und deinen Vorlieben! Ein gutes Maß sind 60 cm Länge und 30 cm Breite.
Je nach geplanter Höhe kommen die Dielen übereinander. Die Kastentiefe sollte aber mindestens 30 cm betragen, damit Wurzeln es sich gemütlich machen können und nicht unten anstoßen.
Lege dir deine Dielen übereinander bereit, für die lange und die kurze Seite und verschraube sie miteinander. Wenn du ein Fuchs bist, lässt du zwischen den Dielen zwei bis vier Millimeter Luft. So ist das Holz später gut belüftet und hält viel länger.
Die fertigen Seitenwände verschraubst du miteinander, sodass du deinen ersten Hochbeet Balkon Kasten erhältst.
Jetzt machen wir deinem Hochbeet Beine!
Dafür sägst du die Kanthölzer zu. Eine Länge um die 60 cm hat sich bewährt.
Die Beine befestigst du innen an den vier Ecken deines Kastens. Sie liegen dann auf der Innenseite je etwa 8 cm im Kasten, damit es richtig schön stabil wird. Einfach von beiden Seiten von außen ordentlich verschrauben und fertig!
Die Hochbeet Bodenplatte zieht ein
Dafür sägst du die Platte passend zu. Messe da am besten den Kasten nochmal genau aus! Die zugesägte Platte legst du unten in dein Balkon Hochbeet und schraubst sie von oben auf den Beinen fest.
In die Bodenplatte bohrst du noch einige Löcher, damit überflüssiges Gießwasser ablaufen kann.
Mach dich abfahrtbereit!
Wenn du ein fahrbares Hochbeet haben möchtest, schraubst du nun auf der Unterseite der Hochbeetbeine deinen Rollen fest.
Hochbeet mit Folie auskleiden
Nun schneidest du deine Folie passend zu und kleidest damit dein Hochbeet aus. Hier ist es wichtig, nicht einfach irgendeine Folie zu nehmen, sondern spezielle Noppenfolie.
Die Noppen richtest du nach außen zum Holz hin aus. So bilden sie einen kleinen Abstand und lassen Luft an das Holz.
Mit deinem Tacker befestigst du die Folie. Auf einen Wühlmausschutz kannst du getrost verzichten. Die gemeinen Nager sind auf dem Balkon zum Glück eine echte Rarität. ;)
Puhh, geschafft. Da steht es in all seiner Pracht. Juchuuu, der erste Schritt zu deinem eigenen Hochbeet Balkon ist gemacht! Und schon kann es ans Befüllen und Bepflanzen gehen! Wie das geht, erfährst du in diesem Artikel.
1 Hochbeet Balkon – 1000 Möglichkeiten
Nun kannst du dein Hochbeet natürlich noch wetterfest machen, mit pflanzenverträglichem Öl pflegen oder auch bunt bemalen. Und wenn du schon einmal beim Basteln bist, wie wäre es dann vielleicht noch mit einer Anzuchthaube?
Damit verwandelst du dein Hochbeet im Frühling zum Frühbeet und startest schon früher ins Balkongartenjahr. Du kannst darin auch eigene Jungpflanzen vorziehen und so jede Menge Geld sparen.
Oder du probierst mal, im Winter Salat darunter anzubauen? Ganz viele Sorten sind richtig robust und vertragen einiges an Kälte. Dann kannst du plötzlich im Winter frischen, grünen Salat ernten.
Auch bei starken Unwettern kann so eine Haube hilfreich sein. Sie schützt deine grünen Freunde vor Hagel und Starkregen. Außerdem verhindert so eine Frühbeethaube, dass dein Hochbeet Balkon absäuft, wenn es mal stark in deine Beete regnet.
So einen schlauen Deckel kannst du dir aus einem alten Fenster selber bauen. Es gibt aber auch fertige Aufsätze im Baumarkt zu kaufen mit denen du ruckzuck ein kleines Balkongewächshaus zaubern kannst.
Und noch ein Tipp für Ordnung und Schönheit: bring doch an der Seite deines Balkon Hochbeetes eine Hakenleiste an! Dann kannst du deine Lieblingsgeräte hier gleich aufhängen und hast sie immer griffbereit.
Eine kleine Handschaufel und eine kleine Handkralle machen sich da super. Du hast noch gar keine Ausrüstung? Dann schau doch mal im Wurzelwerk Shop vorbei. Dort findest du lauter tolle Gartensachen, die wir auf Herz und Nieren geprüft haben und dir absolut ans Balkonherz legen können!
Du siehst schon, mit so einem Hochbeet Balkon geht echt einiges. Du wirst immer wieder neue Ideen entwickeln, wie du dein grünes Reich noch schöner, grüner und gemütlicher gestalten kannst. Los geht’s mit deiner ganz persönlichen Reise zum Balkonglück!
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Jetzt hast du das Rüstzeug für dein Hochbeet Balkon Abenteuer! Du kannst dein eigenes Hochbeet bauen, es bepflanzen und knackfrisches Gemüse ernten, süße Erdbeerchen schlemmen oder einfach den Duft von Melisse und Minze genießen. Schnapp dir deinen Balkon-Kompass und dann auf ins Balkonabenteuer!
Noch mehr Balkontipps und weiteres Hochbeet-Knowhow gibt’s hier:
Radieschen pflanzen bringt richtig Schwung in das Gärtnern! In nullkommanix sind die knackigen Knöllchen bereit zum Verzehr. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du super schnell deine ersten Radieschen ernten kannst. :)
Radieschen sind langweilig? Mitnichten! Sie sind wahre Multitalente. :) Hier eine Auswahl an Gründen, warum du Radieschen aussäen solltest:
Grund Nummer 1: Es kann kaum etwas schief gehen!Du hast noch so gar keine Ahnung vom Gemüsegarten und alle Pflanzen verstecken sich, wenn du in ihre Nähe kommst? Na na! So schlimm wird´s schon nicht sein! Aber Spaß beiseite, Radieschen verzeihen dir ohnehin fast jeden Anfängerfehler und machen das Gärtnern zum Kinderspiel. :)
Grund Nummer 2: Apropros Kinder! Wer mit Kindern zusammen gärtnert, sollte unbedingt Radieschen pflanzen. Sie sind (je nach Sorte und Jahreszeit) schon 20 bis 30 Tage nach der Aussaat erntebereit. Folglich müssen sich die kleinen Nachwuchsgärtner*Innen nicht so lange gedulden. Da macht es doch gleich viel mehr Spaß!
Grund Nummer 3: Praktisch zum Lücken stopfen! Ich nutze Radieschen gerne als kleine Lückenfüller, um meine Beetfläche vor oder nach einer anderen Kultur nochmal nutzen zu können. Überschüssige Radieschen lege ich für den Winter ein. Yams!
Grund Nummer 4: Last but not least – der Geschmack! Radieschen sind herrlich knackig und je nach Sorte ist von ganz mild bis richtig scharf alles dabei. :) Und obendrein sind sie auch noch gesund!
Überzeugt? Dann hol deine Samentütchen raus und los geht´s!
Die besten Radieschensorten
Es gibt eine wahnsinnig große Außwahl, was Radieschensorten angeht. Bei mir in den Garten kommen immer wieder die Sorten „Sora“, „Eiszapfen“ und „French Breakfast 2“. Bei der Sorte „Eiszapfen“ bin ich immer wieder überrascht, wie groß sie werden! :) Optisch ähneln sie aufgrund ihrer weißen Farbe vielmehr Rettich als Radieschen, aber dieser feine Geschmack… Einfach klasse!
Übrigens: Meine Lieblingssorten schick ich dir gerne in einer Saatgutbox nach Hause! Das wär was für dich? Dann schau gerne mal hier rein!
Wie viele Radieschen anbauen?
Wenn wir Radieschen säen, dann meist gestaffelt. Das bedeutet, dass ich nahezu jeden Monat neue Samen in die Erde bringe, damit wir nicht nur eine große Ernte auf einmal haben, sondern ständig dieses Blitzgemüse ernten können. Insgesamt werden es circa zwei bis fünf Reihenmeter Radieschen Pflanzen pro Person.
Deswegen schau am besten einmal auf deinen Anbauplan und finde ein gutes Plätzchen für deine Radieschen, ohne dass sie deine Fruchtfolge durcheinanderbringen. Andererseits ist es nicht ganz so tragisch, wenn du mit dem Radieschen mal hier und da eine Lücke füllen möchtest, so klein wie sie sind. Im Großen und Ganzen solltest du jedoch die Fruchtfolge mit den Anbaupausen einhalten. ;)
Dir raucht schon beim bloßen Gedanken an die Abauplanung der Kopf? Kein Problem! Lad dir einfach meinen Pflanzplan herunter, in dem ich die Fruchtfolge schon für dich ausgeklügelt habe:
Radieschen Pflanzen und ihre liebsten Mischkulturpartner
Radieschen sind absolut furchtlos und trauen sich schon bei kalten Temperaturen nach draußen ins Freie. Ab Anfang März kannst du mit der Radieschen Aussaat beginnen. So früh im Jahr schützt du die Kleinen aber besser noch mit einem Vlies vor klapperkalten Nächten. Der letztmögliche Zeitpunkt zum Radieschen aussäen ist bis Mitte September, dann jedoch besser im Gewächshaus oder im Frühbeetkasten.
Wusstest du schon, dass du Radieschen auch sehr gut im Hochbeet oder sogar auf deinem Balkon anbauen kannst? Richtig toll, oder? So entsteht ratzfatz ein Naschbalkon!
Pssst: Wenn du kontinuierlich Radieschen ernten möchtest, säst du am besten alle 3 bis 4 Wochen eine kleine Fläche mit Radieschen ein. Seit ich das so mache, kan ich im Grunde genommen bei jedem Gang in den Garten oder auf den Balkon eine Hand voll Radieschen mitbringen. :)
Radieschen – Beete vorbereiten
Unter dem Strich sind Radieschen absolut genügsame Zeitgenossen. Damit deine Radieschen aber einen besonders leichten Start ins Leben haben, solltest du vor der Aussaat alte Pflanzenreste und Mulch entfernen. Um fix zu keimen, mögen die Radieschensamen eine feinkrümelige Erde. Wenn du magst, kannst du deine Erde auch etwas anwalzen. Das geht mit einer Gartenwalze oder auch mit einem Wasserrohr.
Praktisch: Du brauchst deine Radieschen nicht vorziehen und pikieren. Du kannst sie direkt in dein Beet oder in deinen Balkonkübel säen. Das geht richtig schnell und macht Spaß!
Radieschensamen werden etwa einen Zentimeter tief in die feuchte Erde gelegt. Sie fühlen sich bei einem Reihenabstand von 15 cm und einem Abstand zur nächsten Pflanze von 3 cm richtig wohl und werden dir ganz schnell knackige Knöllchen schenken.
Radieschen Pflanzen: Die Pflege
Radieschen sind richtige Schnellstarter im Gemüsegarten. Zwischen Saat und Ernte kannst du dich getrost zurücklehnen, denn es fällt kaum noch Arbeit an. Du kannst deine Radieschen mit etwas Rasenschnitt mulchen, wenn sie ca. 5 cm hoch sind. Das hilft dabei, Feiuchtigkeit in der Erde zu halten und Unkräuter auszusperren.
Radieschen gehören anders als viele andere Angehörige der Kreuzblütler-Familie nicht zu den ganz hungrigen Gemüsekulturen. Deswegen kannst du dir deinen Dünger für gefräßigere Gemüsekollegen – die Starkzehrer – aufheben.
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Im Sommer kannst du bereits nach 20 bis 30 Tagen mit deinem Erntekorb vorbeischauen und die roten Kugeln nach Hause holen. Im Frühjahr und Frühherbst sind die Vegetationsperioden etwas länger und auch das Erntefenster erstreckt sich über einen längeren Zeitraum.
In den warmen Monaten lohnt es sich, auf Zack zu bleiben und die Radieschen fix zu ernten, denn wenn sie zu lange im Beet stehen, fangen sie an, zu verholzen und schmecken nur noch halb so gut.
Ich habe noch einen Geheimtipp für dich: Aus den Radieschenblättern kannst du ein super leckeres Pesto machen! Super nachhaltig, denn so verwendest du wirklich die ganze Radieschen Pflanze.
Krankheiten und Schädlinge von Radieschen Pflanzen
So klein und schnell Radieschen Pflanzen auch sind. Sie gehören nichtsdestotrotz zu den Kreuzblütlern. Und wie bei allen Pflanzen aus dieser Familie, empfehle ich dir eine weite Fruchtfolge. Dann hat nämlich die gemeine Kohlhernie kaum eine Chance mehr, dein Gemüse zur Strecke zubringen.
Gegen Kohlfliege, Rettichfliege und Erdflöhe kannst du Kulturschutznetze bzw. Vliese verwenden. Für den kleinen Erdfloh brauchst du allerdings ein recht feinmaschiges Netz, damit er nicht hindurchschlüpfen kann. Eine Maschengröße von 0,8 x 0,8 mm sollte dafür sorgen, dass der ungebetene Gast draußen bleibt.
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Kurz gesagt, Radieschen Pflanzen gehören absolut in den Gemüsegarten und auf jeden Fall auf einen Naschbalkon. Bevor du jetzt aber losstürmst und es Radieschensamen regnen lässt: Schnapp dir noch schnell meinen Pflanzplan. So behältst du den Überblick im Gemüsegarten.
Übrigens: Nicht nur Radieschen sind echte Gemüse-Schnellstarter. Es gibt noch mehr Gemüse, das du genauso ruckzuck im Garten oder auf dem Balkon ernten kannst. Schau mal hier:
Du möchtest in deinen Gemüsebeeten das hartnäckige Unkraut bestimmen, um es dann effektiv loszuwerden? Sehr gut! Denn um ungebetene Gäste aus den Beeten zu verbannen – und um zu vermeiden, dass du versehentlich die falschen Pflänzchen auszupfst – solltest du wissen, was genau sich da in deinen Beeten eingenistet hat. Das finden wir jetzt heraus: Auf geht’s, Unkraut bestimmen!
Hach, ich weiß: Unkraut kann ganz schön viele Nerven, Zeit und Mühe kosten. Am liebsten wäre es uns doch, wenn Brennnessel, Löwenzahn und Co gar nicht erst in unserem Garten einziehen würden. Wobei … Löwenzahnsirup ist eigentlich etwas Feines, und auch Brennnesseltee ist nun wirklich nicht sooo verkehrt.
Weder Löwenzahn noch Brennnessel sind also immer „Un“kraut. Zum lästigen Gartenbewohner werden sie erst, wenn sie am falschen Ort wachsen: Da, wo wir lieber unsere Blumen, Gemüsepflanzen, Stauden oder Kräuter haben möchten – in den Beeten.
Und seien wir mal ganz ehrlich: So richtig nett ist es nicht von uns, die Pflanzen alle in einen Topf zu werfen und als Un-Kraut zu bezeichnen. Unschön, unerträglich, ungewollt: Alles Un-Wörter, die eher negativ behaftet sind. Deshalb nennen um Fairness bemühte Gartenfreunde die un(!)geliebten Pflanzen auch lieber „Beikraut“.
Vom Unkraut zum Beikraut
Ein Beikraut wächst halt bei den Gemüsepflanzen. Ich finde, es ist eine schöne Bezeichnung, denn es transportiert eine gewisse Gelassenheit und Akzeptanz dafür, dass Unkraut einfach zum Gärtnern dazugehört. Weil der Begriff aber noch nicht so weit verbreitet und geläufig ist, nenne ich es hier trotzdem einfach mal weiterhin Unkraut. Wir wollten ja schließlich auch Unkraut bestimmen!
Also: Auch wenn du gleich ganz viele Pflanzen aus deinem Garten wiedererkennen wirst, heißt das nicht, dass du sie unbedingt alle sofort überall auszupfen musst. Denn auch sie haben ihre Daseinsberechtigung und ihren Platz im Ökosystem. Wie traurig wären schließlich die Bienen, wenn nirgends mehr sattgelber Löwenzahn blühen würde?!
Wenn du ganz clever bist, verweist du das Unkraut von vornherein vom Platz. Dafür lädst du dir einfach als kleinen Spickzettel meine Mischkulturtabelle herunter und kombinierst die Gemüsepflanzen in den Beeten dann so, dass sie sich perfekt ergänzen. Denn bei einer gut durchdachten Mischkultur ist deine Beetfläche so gut ausgenutzt, dass für Unkraut gar kein Platz mehr bleibt!
Einfach deine Emailadresse eintragen und – zack! – schon flattert die Mischkulturtabelle in dein Postfach!
Unkraut bestimmen: 9 verdächtige Kandidaten
Ich habe für dich 9 der häufigsten Unkräuter zusammengestellt, von denen dir einige aus deinem Garten bestimmt schon verdächtig bekannt vorkommen. So kannst du hoffentlich leicht das richtige Unkraut erkennen und erfährst, wie du es ohne viel Verschlimmbesserei schnell wieder loswirst – oder im besten Fall sogar nutzen kannst.
Ackerwinde
Blattform
länglich, mit einer Spitze und zwei spitzen Ecken
Blüte
trichterförmige, weiße Blüten mit zartrosa Streifen
Blütezeit
Juni – September
Wuchshöhe
bis 80 cm; klettert an allem hoch, was ihr in den Weg kommt
Vermehrung
Wurzelunkraut
Die Ackerwinde macht ihrem Namen alle Ehre und windet sich mit ihren bis zu 2 Meter langen Trieben um alles herum, was ihr in die Quere kommt. Dabei kann sie im wahrsten Sinne des Wortes deinen Gemüsepflanzen die Luft abschnüren. Das wollen wir nicht!
So wirst du die Ackerwinde los: Da sie ein super ausgeklügeltes, weit verzweigtes Wurzelwerk hat, über das sie immer wieder austreibt, solltest du die Winde mitsamt der kompletten Wurzel entfernen. Sollte die Winde jedoch an einem Ort wachsen, wo sie dich nicht stört, dann freu dich über die wunderschönen Blüten – die Insekten in deinem Garten machen das sicherlich auch und statten ihr gern einen Besuch ab!
Ackerschachtelhalm
Blattform
Um den Stängel herum verzweigen sich ringförmige, in Etagen angeordnete, kleine Ästchen
Blüte
bildet keine Blüten, sondern Sporenähren, die wie lange dünne Pilze aussehen
Blütezeit
März – Mai
Wuchshöhe
10 – 50 cm
Vermehrung
Wurzelunkraut
Du hast dieses Unkraut mit deinem detektivischen Spürsinn im Garten entdeckt? Dann siehst du mit etwas Fantasie wahrscheinlich jede Menge kleine Tannenbäumchen. So niedlich er auch wirken mag, so faustdick hat es der Ackerschachtelhalm hinter den Ohren.
So wirst du den Ackerschachtelhalm los: Es ist ein widerstandsfähiger Zeuge der Urzeit und dementsprechend hartnäckig. Seine Mammut-Wurzeln reichen bis 1,60 m tief in den Boden. Versuche trotzdem, so gut es geht, das verzweigte Wurzelsystem des Ackerschachtelhalms auszubuddeln. Tschakka – du schaffst das! ;)
So nutzt du den Ackerschachtelhalm: Aus dem nährstoffreichen Schachtelhalm kannst du einen wunderbaren Sud herstellen, der die Abwehrkräfte deiner Pflanzen stärkt und gegen Schädlinge wie Blattläuse und Mehltau wirkt. Es lohnt sich also, ihn nicht zu entsorgen. Wenn du die Pflanzen gut trocknest und aufbewahrst, kannst du dir deinen Pflanzensud brauen, wann immer du ihn brauchst.
Ampfer
Blattform
Große, ovale, manchmal rötliche Blätter, mit einer ausgeprägten Spitze
Blüte
Kleine, glockenförmige, rötliche Blüten
Blütezeit
Juli – August
Wuchshöhe
Bis zu 1 m
Vermehrung
Hartnäckiges Wurzelunkraut. Selbst aus kleinsten Wurzelstücken wachsen neue Pflanzen
Ampfer kann dem Gärtnerherz ganz schön zusetzen. Er ist einfach sooo hartnäckig und kommt immer wieder, so lange du nicht die gesamte Wurzel einer Pflanze entfernt hast.
So wirst du Ampfer los: Pack das Übel bei der Wurzel und mach dich gefasst, tiiiiief zu graben. Die Wurzel dieses Gartenbewohners kann locker einen Meter tief in den Boden reichen. Und deine Mission ist es, die gesamte Wurzel zu entfernen! Also, Ärmel hochkrempeln, Spaten gezückt und los geht’s!
Brennnessel
Blattform
eiförmig zugespitzte Blätter mit gesägtem Blattrand und feinen Brennhaaren
Blüte
unscheinbare, rispenförmige weiße Blüten, die kleine Nussfrüchte bilden
Blütezeit
Juni – Oktober
Wuchshöhe
Bis zu 1,50 m
Vermehrung
Treibt aus der Wurzel immer wieder aus, Aussamung über den Wind
Die Brennnessel ist weit verbreitet und das wohl bekannteste Unkraut. Dieses Unkraut bestimmen kann wahrscheinlich so gut wie jeder! Und sei es durch eine schmerzhafte Begegnung. Der Name sagt schließlich schon alles: Besser nicht anfassen! Oh, schon passiert? Nicht so schlimm. Das schlaue Unkraut will sich mit seinen kleinen Brennharen an den Blättern schließlich nur vor Fressfeinden schützen.
So wirst du Brennnesseln los: Wenn sie noch klein sind, dann kannst du sie unkompliziert mitsamt der Wurzel entfernen. Handschuhe an und beherzt rausreißen! Versuche unbedingt, die Brennnesseln vor der Samenbildung zu entfernen, sonst hast du bald einen ganzen Brennnesselwald im Garten.
Bei größeren Exemplaren musst du den Boden vielleicht mit der Grabegabel lockern, um das feurige Kerlchen bei der Wurzel packen zu können. Trau dich! Du weißt: Nur die Harten kommen in den Garten! ;)
So nutzt du Brennnesseln: Aus Brennnesseln kannst du eine tolle Jauche ansetzen. Sie ist ein hervorragender Gartenallrounder, um dein Gemüse mit Nährstoffen zu versorgen oder kleine Plagegeister zu vertreiben. Alternativ dazu kannst du die Blätter von jungen Brennnesseln ernten, um daraus deine eigene Teemischung herzustellen.
Aber vielleicht gibt es auch ein Fleckchen in deinem Garten, wo die Brennnessel einfach Brennnessel sein darf, viele Schmetterlinge anlockt und den großen Appetit einiger Raupen stillt?
Franzosenkraut
Blattform
Eiförmig und am Rand grob gesägt, Stängel und Blätter sind mit feinen Härchen überzogen
Blüte
kleine weiße Blüten mit meist 5 Blütenblättern, mit gelber Mitte
Blütezeit
Juni – Oktober
Wuchshöhe
bis 60 cm
Vermehrung
Über Aussamung
Dieses Unkraut mit seinen zarten, weißen Blüten bildet in rasanter Geschwindigkeit unfassbar viele Samen aus. Eine Pflanze kann bis zu 100.000 Samen produzieren! Sie wird deinen Gemüsegarten dicht an dicht zieren und jedes Fleckchen unbewachsenen Boden einnehmen, wenn du nicht rechtzeitig einschreitest.
So wirst du das Franzosenkraut los: Wenn du in deinen Gemüsebeeten dieses Unkraut bestimmen konntest, dann lautet die Devise: Nicht lang warten, Unkraut zupfen starten. An sonnigen, trockenen Tagen kannst du dieses Kraut gut mit der Hacke loswerden. Einfach früh am Morgen starten, in der Sonne liegen lassen, und am Abend ist es dann mit etwas Glück schon vertrocknet und kommt nicht wieder.
Obacht: Wenn das Kraut bereits Samen ausgebildet hat, dann lieber nicht hacken. Vorsichtig jäten und ab damit in den Eimer, den du dann gaaaaanz weit weg beförderst.
Gemeine Quecke
Blattform
Aufrechte, große Grashalme
Blüte
Platte Ähre mit feinen Blütchen, die sich rechts und links abwechseln
Blütezeit
Juni – August
Wuchshöhe
50 – 150 cm
Vermehrung
Hartnäckiges Wurzelunkraut. Selbst aus kleinsten Wurzelstücken wachsen neue Pflanzen. Vermehrt sich aber auch über den Wind.
Quecke erkennen ist für ungeübte Augen gar nicht so leicht! Auf den ersten Blick wirst du sie bestimmt einfach für ein groß gewachsenes Grasbüschel halten. Streng genommen ist sie das auch. Sie kommt in vielen Wiesen als Teil einer bunten Gräsermischung ganz natürlich vor.
Das besondere an Quecke ist ihr Wurzelwerk, das sich mehrere Meter lang unter der Erde erstrecken kann und an unterschiedlichsten Stellen aus der Erde hervorkommt. Ein kleines Wurzelstückchen genügt, damit daraus eine dicke Pflanze wächst.
So erkennst du Quecke: Wenn an dem verdächtigen Grasbüschel also sehr stabile, weiße, lange Wurzeln dranhängen, dann hast du es wahrscheinlich mit Quecke zu tun. Mein Beileid!
So wirst du die Gemeine Quecke los: Dieser Kandidat ist ein wahrer Iron-Man unter den Unkräutern: Robust, zäh, langatmig und hartnäckig. Selbst gegen die allerbeste Pappe* und Kompost geht die Quecke leider sehr erfolgreich in den Ring. Aus einer einzigen Pflanze können in einem Jahr 150 Nachkommen entstehen! Du solltest also unbedingt fix wie nix dieses Unkraut loswerden, am besten schon, bevor du deine Beete anlegst.
Da hilft nur eins: Grabegabel schnappen, vorsichtig den Boden auflockern und dann versuchen, die Pflanze mitsamt dem gesamten Wurzelwerk aus der Erde zu ziehen. Selbst kleine Wurzelteilchen lieber gut absammeln, da wächst sonst gleich wieder ein Grasbüschel draus. Deine Erfolgsformel: Hartnäckiger als die Quecke sein und dranbleiben!
Giersch
Blattform
eiförmig, scharf gesägt, Blätter sind in drei Blattgruppen unterteilt, die je drei Blätter aufweisen
Blüte
weiße Doldenblüten
Blütezeit
Mai – September
Wuchshöhe
30 – 100 cm
Vermehrung
Wurzelunkraut
Sobald Du einen Hauch von Frühjahr spürst, wird auch der Giersch munter. Wenn du Giersch erstmal in deinem Garten hast, dann gleich sehr schnell sehr viel. Denn er vermehrt sich über sein Rhizom – regelrechte unterirdische Tentakeln – in alle Richtungen und bildet überall fleißig neue Pflänzchen.
So wirst du Giersch los: Nimm lieber gleich einen Spaten in die Hand und pack das Giersch Unkraut bei den Wurzeln!
Löwenzahn
Blattform
Blattansatz direkt am Boden, die Blätter stehen in Rosettenform. Sie sind eiförmig bis länglich sowie tief eingeschnitten und gezackt
Blüte
sonnengelb
Blütezeit
April – Juli
Wuchshöhe
10 – 30 cm
Vermehrung
Vermehrt sich über Wurzelstücke & durch Aussamung über den Wind
Eine Pusteblume in der Hand, kräftig pusten und die kleinen Fallschirme tanzen in alle Richtungen davon… Hach, erinnert dich das auch so sehr an deine Kindheit? Jeder einzelne Samen segelt so zu seinem Platz, wo er bald schon ganze Wiesen in gelbe Teppiche verwandelt. Das sieht nicht nur wunderschön aus, sondern ist auch ein eindeutiges Zeichen für uns, dass der Frühling endlich angekommen ist.
Ihn im Garten zu beherbergen und den Löwenzahn loswerden zu wollen, ist eine echte Herausforderung – denn er hat supertiefe Pfahlwurzeln, die bis zu einem Meter (!) in die Erde reichen können.
So wirst du Löwenzahn los: Hier ist dein Unkrautstecher gefragt. Stich damit den Löwenzahn inklusive der kompletten Wurzel aus. Hier ist frühes Handeln gefragt: Warte das Pusteblumenstadium bloß nicht ab – denn dann gibt es für den Löwenzahn kein Halten mehr.
Vogelmiere
Blattform
oval und spitz
Blüte
weiß und sternförmig
Blütezeit
Februar – November
Wuchshöhe
5 – 40 cm
Vermehrung
Samenunkraut
Im Namen versteckt sich schon, was sich hinter dieser Pflanze verbirgt: eine Leckerei für Vögel. Gerade Hühner sind verrückt auf die Miere und deren Samen. Einmal Vogelmiere, immer Vogelmiere – halte dich fest: Dieses Unkraut bildet jedes Jahr 10.000 bis 20.000 Samen aus, die bis zu 60 Jahre keimfähig bleiben!
Die Vogelmiere kann so aus deinen Beeten einen grünen Mieren-Teppich machen, denn sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, jegliches Fleckchen blanken Boden zu bedecken.
So wirst du Vogelmiere los: Sie kommt zwar in großer Zahl daher, ist aber leicht zu jäten. Du kannst sie ohne große Anstrengung von Hand aus deinem Gemüsebeet zupfen oder bei sonnigem Wetter die Hacke verwenden.
Unkraut bestimmen & loswerden – Training inklusive!
Bei mir im Garten gibt es Ecken, wo alle Pflanzen nach Lust und Laune wachsen dürfen. Aber meine Gemüsebeete sind für mein Gemüse reserviert! Damit das dauerhaft und ohne viel Jäten und Unkraut zupfen gelingt, kommt hier ein Anti-Unkraut-Training mit 4 ultimativen Tipps!
1. Tipp: Finde heraus, mit wem du es zu tun hast!
Vielleicht hast du die Störenfriede aus deinen Gemüsebeeten in einem der Steckbriefe oben ja schon wiedergefunden? Sehr gut! Bleib trotzdem noch dran – denn es gibt eine ganz grundsätzliche Einteilung von Unkräutern, die im Umgang mit ihnen ungemein hilfreich ist.
Es gibt nämlich sogenannte Wurzel- und Samenunkräuter. Diese Einteilung bezieht sich auf die vorrangige Vermehrung der Pflanzen. Die ist super wichtig für dich, denn du willst bestimmt nicht, dass sich die beharrlichen Individualisten noch weiter in deinem Gemüsebeet ausbreiten. Hier kommt der entscheidende Unterschied:
Wurzelunkräuter vermehren sich über ihre Wurzeln und treiben aus ihnen immer wieder aus. Ihnen genügen oft schon winzige, in der Erde übriggebliebene Wurzelteile, um daraus eine neue Pflanze zu bilden. Das bedeutet, dass du diese Unkräuter mit der kompletten Wurzel aus der Erde ausbuddeln solltest.
Samenunkräuter hingegen vermehren sich über ihre Samen. Sie nutzen für den Transport Wind, Wasser oder auch über Tiere. Samenunkräuter solltest du im besten Fall jäten bevor sie blühen und ihre Samen ausbilden. Wenn eines sich in der Nähe deiner Gemüsebeete auf einer Wiese oder im Rasen einen Platz gesucht hat, dann mähe dort so rechtzeitig, dass die Kräuter gar nicht erst zur Samenbildung kommen. Oft kommst du dann um ein regelmäßiges Mähen nicht drumrum.
Viele Unkräuter sind so schlau, dass sie sich gleich über Wurzeln UND Samen vermehren. Sie wollen unbedingt sicherstellen, dass die nächste Generation gesichert ist und es viiiiiele Nachkommen gibt.
Mulchen ist der Geheimtipp schlechthin gegen Unkraut! Mit einer dicken Schicht Hackschnitzel, Stroh oder Grasschnitt verhinderst du, dass junge Unkrautpflanzen sich ihren Weg ans Sonnenlicht bahnen. Nebenbei profitierst du auch noch von einem besseren Wasserhaushalt! Unbedingt empfehlenswert – 5 von 5 Sternen!
4. Tipp: Unkraut richtig entsorgen
Du tust dir einen großen Gefallen, wenn du das aus den Beeten gezupfte Unkraut nicht auf deinem normalen Komposthaufen, sondern es auf einem separaten Haufen entsorgst. Sonst passiert es schnell, dass du die Unkrautwurzeln oder Samen im nächsten Jahr auf deinen Gemüsebeeten verteilst und so regelrecht anbaust. Und dann hast du den Salat – ähhm – das Unkraut…
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Viele Unkräuter haben großartige Eigenschaften, sind aber auch oft hartnäckige Gesellen, die sich selbst mit einigen Tricks ihren Platz nicht so leicht streitig machen lassen wollen. Aber du kennst dich jetzt aus und kennst die Schwachstellen der häufigsten Unkäuter!
Hast du in deinem Garten schon das Unkraut bestimmen können? Dann schnapp dir jetzt Hacke und Unkrautstecher und lasse gar nicht erst zu, dass deine Beete sich in Löwenzahnparadiese und Ampferwälder verwandeln. Ach ja: Denk dran, dir deine Mischkulturtabelle herunterzuladen und ab sofort clevere Pflanzenpartnerschaften einzuplanen!
Dein Gemüsegarten ist schon unkrautfrei und du hast richtig Lust, große Gartensprünge im Gemüsebeet zu machen? Dann kommen hier ein paar Tipps zum Weiterschmökern für dich:
Kohlrabi pflanzen wolltest du schon lang, weißt aber nicht so genau wie? Kohlpflanzen können echt tricky sein, wenn du die Tricks und Kniffe nicht kennst, um sie glücklich zu machen. Deswegen gibt’s heute genau das: alle Tipps, wie du deinen Kohlrabi ganz einfach rundum glücklich machst und eine dicke Ernte einfährst!
Eigenen Kohlrabi pflanzen und anbauen ist eine klasse Idee! Kohlrabi kannst du wirklich fast rund ums Jahr anbauen und ernten und er eignet sich auch für den Gartenanfang perfekt! Frisch geernteter Kohlrabi ist superknackig, saftig, süßlich – kein Vergleich zu dem langweiligen Kollegen aus dem Supermarkt!
Kohlrabi ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch richtig gesund. Du kannst sowohl die Knolle als auch die zarten Blätter essen. Drin stecken wichtige Vitamine und Mineralien wie Vitamin C, Folsäure, Kalium, Kalzium und Eisen.
Die zarte Knolle ist wunderbar vielseitig einsetzbar, denn du kannst Kohlrabi ganz unterschiedlich zubreiten. Ich liebe knusprig panierte Kohlrabischnitzel und die fein gehackten Blätter peppen auch jeden Salat auf.
Das einfachste Rezept ist aber sicher: frische Kohlrabischeibchen mit Sonnenschein im Garten! Jung geerntet kannst du die Schale nämlich samt allen wertvollen Inhaltsstoffen gleich mitknuspern. Mhhh, das schmeckt einfach himmlisch!
Kohlrabi pflanzen lohnt sich in jeder Hinsicht und du kannst dich easy über das ganze Jahr selbst versorgen. Und darum fangen wir damit jetzt auch sofort damit an!
Kohlrabi pflanzen Schritt für Schritt
Du hast noch etwas Respekt vor dem Kohlrabi pflanzen? Ja, Kohl hat nicht ganz zu Unrecht den Ruf, eine Diva zu sein. Aber hier ist die gute Nachricht: Kohlrabi ist der perfekte Einstieg, wenn du dich langsam herantasten möchtest. Er ist nämlich das am schnellsten wachsende Kohlgemüse und lange nicht so kapriziös wie seine Verwandtschaft! :)
Du kannst dich deswegen durchaus auch als Anfänger an das Kohlrabi pflanzen herantrauen. Wenn ihr euch erstmal eingegroovt habt, wirst du ihn nicht mehr missen wollen!
Psst: Wie du dein Gemüse harmonisch auf die Beete verteilst und dabei Anbaupausen und Fruchtfolgen berücksichtigst, habe ich für dich in meinem Gemüsegarten-Pflanzplan ausgeknobelt! Damit erntest du das ganze Jahr über frisches Gartengemüse und nutzt deine die Beete optimal. Klingt gut? Dann trage dich einfach hier ein und ich schicke dir den Plan direkt zu.
Für alle Schnellstarter hier erstmal eine kleine Übersicht:
Deinen Kohlrabi kannst du sowohl direkt im Beet säen als auch vorziehen und später pflanzen. Ich ziehe Kohlrabi Pflanzen immer gern vor, damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Beim Kohlrabi pflanzen kannst du die Abstände nämlich besser regulieren und die Pflänzchen haben bereits einen Wachstumsvorsprung.
Das kann ziemlich entscheidend sein, wenn du häufig ungebetenen Schneckenbesuch bekommst. Die Schleimer lieben nämlich junge Kohlrabipflänzchen! Wenn du deinen Kohlrabi aber im Haus vorziehst, können deine grünen Freunde erstmal unbelästigt kräftiger werden, bevor sie sich in den Kampf mit den lästigen Schnecken stürzen.
Trotzdem kannst du Kohlrabi grundsätzlich auch direkt im Beet säen. Die Saattiefe und die Abstände sind die gleichen wie beim Kohlrabi Vorziehen und Pflanzen.
Kleiner Tipp: Falls es im Frühjahr nochmal unvermutet frostige Nächte geben sollte, kannst du mit den passenden Deckeln* deine Schneckenkragen ruckzuck zu einem wärmenden Mini-Gewächshaus machen! Oder du stülpst Marmeladengläser über deine Setzlinge.
Du hättest am liebsten kontinuierlich frischen Kohlrabi statt einmal im Jahr einen ganzen Berg davon? Dann habe ich da einen heißen Tipp für dich: Die gestaffelte Aussaat! Meine Aussaattermine für die Kohlrabi-Flatrate:
1. Satz Anfang Februar vorziehen und Mitte März pflanzen
2. Satz Anfang April vorziehen und Mitte Mai pflanzen
3. Satz Anfang Juli vorziehen und Mitte August pflanzen
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Dann gießt du vorsichtig an und hältst die Erde die nächsten Tage schön feucht, aber nicht klatschnass. Nach einigen Tagen grüßen dich deine kleinen Kohlrabis. Juhuuuu, geschafft! Es gibt so Momente im Gärtnerleben, die hören einfach nicht auf besonders zu sein. Dieses Wunder, wenn aus einem Samen eine Pflanze ensteht, gehört für mich auf jeden Fall dazu.
Kohlrabi Pflanzen selbst ziehen ist wie bei allem Gemüse total praktisch. Du sparst richtig viel Geld und du kannst wunderbare alte Sorten probieren, die du als Jungpflanzen gar nicht zu kaufen bekommst.
Neu im Jungpflanzen Game? Alle Basics zum Jungpflanzen selbst ziehen und pikieren findest du hier: Jungpflanzen im Haus vorziehen
Kohlrabi pflanzen leicht gemacht
Sobald deine Pflänzchen zwei kräftige Laubblätter gebildet haben, kannst du sie in die weite Welt setzen. Laubblätter sind die ersten Blätter nach den zwei kleinen Keimblättern. ;)
Damit sich dein Kohlrabi alle Nährstoffe und das Wasser holen kann, was er braucht, machst du es ihm erstmal schön! Bevor es ans Kohlrabi pflanzen geht, lockerst du dazu die Erde mit einer Grabegabel oder einer Grelinette. Versuche, den Boden dabei nicht zu wenden, das würde ihnnur unnötig durcheinanderbringen!
In das Pflanzloch gebe ich gern noch etwas Dünger, Hornspäne oder Kleepellets. So ist der immer hungrige Kohlrabi gut versorgt.
Der Abstand im Beet beträgt dann 20-25 cm zum nächsten Kohlrabi und 30 zur nächsten Gemüsereihe.
Idealer Standort zum Kohlrabi pflanzen
Kohlrabi pflanzen ja, aber wohin denn genau? Wir haben gesagt, es ist wichtig, dass sich Herr Kohlrabi pudelwohl fühlt. Die Platzwahl ist also keine Lappalie!
Dein Kohlrabi ist ein echter Nimmersatt. Als Starkzehrer will er einen nährstoffreichen Boden und dazu auch regelmäßig Wasser. Wenn das Buffet so gut gedeckt ist, wächst der Kohl kräftig und gesund und ist viel weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten.
Falls du besonders früh im Jahr deinen Kohlrabi pflanzen möchtest, siehts aber ein bisschen anders aus. In diesem Fall sind leichtere Böden die bessere Wahl. Solche Böden erwärmen sich nämlich schneller.
Noch ein ganz wichtiger Punkt beim Kohlrabi Pflanzen ist die Fruchtfolge! Die ist gerade bei Kohl dringend einzuhalten. Das heißt im Klartext: halte einen großen Abstand von 6 Jahren zu anderen Mitgliedern der Kohlfamilie ein. Beim Beetplanen ist die Fruchtfolge wichtiger als die Mischkulturen.
Baust du mehrere Jahre hintereinander immer wieder Kohl am selben Platz an, setzen sich dort leicht Krankheitserreger fest. Außerdem ist Kohlrabi eben ein hungriges Pflänzchen und laugt den Boden aus.
Kohlrabi neben Tomaten zu pflanzen ist übrigens ein echter Geheimtipp! Mit ihrem intensiven Duft verwirren die Tomaten potentielle Kohlschädlinge. Die orientieren sich meistens am Geruch und sind ja auf der Suche nach leckerem Kohlduft. Auch mit Minze kannst du Kohlrabi Schädlinge total aus dem Konzept bringen!
Wenn du das beim Kohlrabi pflanzen bedenkst, trickst du die Kohlrabi Schädlinge leicht aus. Pfefferminze und Tomate bringen den Kohlweißling oder die weiße Kohlfliege völlig aus dem Konzept und mit ein bisschen Glück finden sie deinen Kohlrabi deshalb nicht. Genau die richtige Gesellschaft, um deinen Kohlrabi glücklich zu machen!
Nach dem Kohlrabi pflanzen: mulchen und düngen!
Sobald die Pflanzen 10 cm hoch sind, wird’s richtig kuschlig! Jetzt kannst du deinem Kohlrabi etwas Gutes tun, indem du ihn mulchst. Ich verwende dafür am liebsten Hackschnitzel und Rasenschnitt.
Der Mulch sorgt nicht nur dafür, dass weniger Wasser verdunstet und du damit weniger gießen musst. Er unterdrückt auch Unkraut und verrottet nach und nach zu fruchtbarem Kompost. Klingt genial, oder? Ist es auch! Am besten, du liest dir hier alles über dieses Garten-Zaubermittel durch!
Nach dem Kohlrabi Pflanzen wächst dieser Kohl wirklich fix! Wegen der eher kurzen Vegetationsperiode hat Kohlrabi im Vergleich zu den anderen Kohlarten einen geringeren Nährstoffanspruch. Trotzdem gehört er zu den Starkzehrern und kann nach vier Wochen eine Düngung gebrauchen. Da kann ich Brennnesseljauche wärmstens empfehlen!
Wann kann ich meinen Kohlrabi ernten?
Die Erntezeit beginnt bei den meisten Sorten im Mai und reicht bis in den Oktober hinein. Du kannst deinen Kohlrabi ernten, wenn er prall ist, aber noch nicht holzig.
Kohlrabi zu ernten, ist manchmal gar nicht so einfach, weil der Stumpf ziemlich hart ist. Am besten schneidest du ihn mit einem scharfen Messer direkt über dem Boden ab. Die Wurzel darf gern im Boden bleiben, so haben die Mikroorganismen auch gleich ein Festmahl!
Hast du jetzt richtig Lust, dich mit noch mehr buntem Gemüse selbst zu versorgen und weißt nicht so recht, wo du anfangen kannst? Dann komm in meinen „Gemüsegarten starten“- Onlinekurs*. Dort begleiten wir dich Schritt für Schritt zu deinem Traumgarten und einer Traumernte. Ich würde mich total freuen, dich dort begrüßen zu dürfen! :)
Krankheiten und Schädlinge
Kohlrabi Schädlinge, ja da gibts leider so eine ganze Armada! Deswegen ist es wichtig, dass du ihn mit einem Kulturschutznetz oder Gärtnervlies abdeckst. Insekten, die Kohlrabi zu schaffen machen, sind unter anderem der Kohlweißling, der Kohltriebrüssler, die kleine weiße Kohlfliege, die mehlige Blattlaus und der Erdfloh.
Klingt erstmal wirklich viel! Das Gute ist, dass du all diese ungebetenen Mitesser mit einem einfachen Netz überlisten kannst. Dann heißt es „Kohlrabi Schädlinge müssen draußen bleiben“ und fertig!
Gegen die gefürchtete Kohlhernie hilft tatsächlich nur eine weite Fruchtfolge von sechs Jahren. Trotzdem ist Kohl für mich aus dem Garten nicht wegzudenken, weil er einfach so vielfältig ist. Außerdem ist Kohl das perfekte robuste Wintergemüse und unglaublich gesund!
Kohlrabi pflanzen im Winter
Kohlrabi ist erstaunlich frostfest! Auch wenn es auf den Tütchen fast nie so draufsteht, lohnt sich deswegen ein Versuch.
Wie wärs also mit Kohlrabi pflanzen für den Winter? Setz doch dafür die letzte Charge des Jahres ins Gewächshaus oder schütze deinen „Winterkohlrabi“ mit einem Vlies, wenn es mal wirklich bitterkalt wird. Ich habe im Winter mit dem Azur Star wirklich gute Erfahrungen gemacht.
ABER: nicht ernten, wenn dein Kohlrabi eine harte Eiskanone ist! Falls du ihn jetzt erntest, wird er nach dem Auftauen matschig. Deswegen warte lieber auf Plusgrade, wenn dein Kohlrabi sich wieder akklimatisieren konnte. Sobald er aus seiner Winterstarre auferstanden ist, kannst du ernten und verkosten.
Dieser Winterkohlrabi ist so zart und süß, einfach unglaublich!
Mein Lieblings Kohlrabi-Rezept
Kohlrabischnitzel
für ungefähr 8 Schnitzel
Das brauchst du:
2 Kohlrabi 3 EL Senf 100 g Mehl 150 ml Milch 150 g Semmelbrösel gemahlene Muskatnuss Salz/Pfeffer Pflanzenöl Zitrone
So wirds gemacht:
Fülle deine Pfanne zu etwa 2 cm mit Wasser, salze es und erhitze es dann, damit deinem Kohlrabi gemütlich wird. Dein Kohlrabi wird jetzt zum Schnitzel, indem du ihn in etwa 1 cm dicke Scheiben schneidest! Ob du ihn schälen willst oder nicht, bleibt dir überlassen.
Deine Schnitzelchen köchelst du jetzt für 5 Minuten in der Pfanne. Dabei ist ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt: Sie sollen weich werden, aber natürlich nicht auseinanderfallen. Dann nimmst du sie aus dem Wasser und trocknest sie etwas. So kannst du sie nun würzen. Streiche sie beidseitig mit dem Senf ein und salze, pfeffere und gib Muskat nach deinem Geschmack dazu.
Tataaa, die Panierstraße hat ihren Einsatz! Dafür brauchst du einen Teller mit Mehl, einen mit Milch und einen mit deinem Paniermehl. Danach gehts los: jede Scheibe erst in das Mehl, dann in die Milch und zuletzt in die Panade.
Nun können die Schnitzel in die Pfanne, damit sie knusprig braun werden. Erhitze dafür etwas Öl in der Pfanne. Darin können deine Kohlrabischnitzel etwa 5 Minuten von jeder Seite anbraten.
Stilsicher mit einem Scheibchen Zitrone servieren – mhhhhhhh, dieser Gartengenuss!!
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Du bist ready zum Kohlrabi pflanzen
Jetzt kann beim Kohlrabi pflanzen wirklich nicht mehr viel schief gehen. Mit all den Tipps kannst du es deinem Kohlrabi auf jeden Fall richtig gemütlich machen und er sollte er nichts zu meckern haben.
Und dir wird’s genauso gehen, wenn du erstmal deinen eigenen knackig frischen Kohlrabi gekostet hast!
Jetzt bist du neugierig geworden, wie du Gemüse rund ums Jahr ernten kannst? Dann schmöker doch mal hier rein:
Du möchtest deine Tomaten selber ziehen? Hach, du wirst es lieben, die kleinen Pflänzchen beim Wachsen zu beobachten! Was dabei wichtig ist, damit du schon bald kräftige, gesunde Tomaten in deinen Garten auspflanzen kannst, schauen wir uns jetzt an! Los geht’s…
Tomaten selber ziehen lohnt sich absolut! Denn auf keinem Jungpflanzenmarkt ist die Auswahl an Sorten so groß wie im Saatguthandel. Es gibt hunderte, wenn nicht tausende verschiedene Sorten.
Damit aus den Tomatensamen deiner Wahl dann auch gesunde und kräftige Pflanzen wachsen, die eine dicke Tomatenernte abwerfen, solltest du ein paar Dinge beachten. Also, Ärmel hochgekrempelt und Saatguttütchen gezückt*: Wir werden ab jetzt unsere Tomaten selber ziehen!
… Und ja, es stimmt: Tomaten sind eher anspruchsvolle Früchte! Aber wenn du die Bedürfnisse deiner Tomatenpflanzen kennst, steht einer dicken Ernte der schmackhaften Früchte nichts mehr im Wege. Du willst alle wichtigen Tomateninfos auf einen Blick? Dann hol dir meinen Tomaten-Masterplan!
Der Masterplan steht dir bei jedem Schritt zur Seite, von der Aussaat übers Pflanzen und Pflegen bis hin zur Ernte, immer mit den wichtigsten Infos – kurz und knackig zusammengefasst. Einfach deine Email-Adresse hier eintragen und der Plan flattert in dein Postfach:
Wann säe ich Tomaten? Das richtige Timing macht’s
Tomaten ziehst du immer im Haus vor, statt sie direkt in deinen Beeten auszusäen. Ihnen ist es vor Mitte Mai draußen nämlich viiiel zu kalt. Wenn du sie aber erst danach säst, bist du zu spät dran, um noch vor dem Herbst deine Tomaten ernten zu können. Ganz schön tricky, oder?
Also, ran an die Indoor-Anzuchtstation! :) Dort startest du mit dem Tomaten Säen am besten Anfang bis Mitte März. Vielleicht bist du vor lauter Garten-Vorfreude versucht, mit dem Aussäen schon im Januar anzufangen, aber glaub mir: Wenn du deine Tomaten zu früh aussäst, müssen sie viel zu lange „ausharren“, bis sie Mitte Mai endlich nach draußen dürfen und sind dann längst nicht mehr so kräftig wie später gesäte Pflanzen.
Hast du das Glück, deinen Tomatenpflanzen für ihr späteres Leben ein Gewächshaus bieten zu können? Jackpot! Darin werden sich die Pflanzen so richtig wohl fühlen. Gewächshaustomaten darfst du ein klitzekleines bisschen eher säen. Ins Gewächshaus dürfen sie ja schon kurz vor den Einsheiligen umziehen und dann dort ihre Wurzeln ausstrecken.
Tomaten selber ziehen: In 5 Schritten zur Keimung
Es ist gerade März und die Tomatensamen vor dir warten sehnsüchtig darauf, in die Erde zu kommen? Dann starten wir jetzt gleich los mit der Anzucht und legen den Grundstein für deine üppige Tomatenernte! Damit sich das Tomaten selber ziehen auch lohnt, machst du am besten von Anfang an alles richtig:
Bei mehr als einer Sorte: Pflanzetiketten*, z. B. Eisstiele aus Holz
etwas Frischhaltefolie
Du kannst zum Tomaten selber ziehen eine fertige Anzuchterde verwenden. Die ist feinporig und nährstoffarm, genau so, wie Jungpflanzen es am liebsten mögen. :) Ich nehme stattdessen auch gerne gesiebten, reifen Kompost – das funktioniert meiner Erfahrung nach auch super gut.
Schritt 2: Pflanzgefäß vorbereiten
Zunächst füllst du deinen Topf oder die Aussaatschale mit Erde, lässt aber noch einen guten Zentimeter Platz nach oben.
Dann stellst du den Topf auf den Untersetzer und feuchtest die Erde gut an. Sie sollte sich danach so anfühlen wie ein gut ausgedrückter nasser Schwamm. Wichtig ist, dass das Gießwasser später immer ablaufen kann, dein Gefäß sollte deshalb unbedingt Löcher auf der Unterseite haben.
Schritt 3: Her mit den Samen!
Als nächstes verteilst du die Tomaten Samen auf der feuchten Erde, sodass sie ungefähr einen Zentimeter Abstand zueinander haben. Danach bedeckst du sie ebenfalls circa 1 cm dick mit Erde, drückst das Ganze vorsichtig an und wässerst das Töpfchen mit einer sanften Brause von oben*.
Obacht: Ein zu starker Wasserstrahl würde deine Samen wieder an die Oberfläche spülen, sei also ganz behutsam.
Schritt 4: Wir basteln ein Tomaten-Treibhaus
Um deinen Tomaten die Keimung so richtig leicht zu machen, holen wir jetzt einen kleinen Garten-Hack aus der Trickkiste hervor. Dafür spannst du einfach ein Stück Frischhaltefolie über das Töpfchen. Die Frischhaltefolie sorgt dafür, dass die Erde feucht bleibt und funktioniert wie ein kleines Mini-Treibhaus.
Tomatensamen haben es beim Keimen nämlich gern behaglich warm. Am liebsten keimen sie bei muckeligen 25 °C. Stell sie also am besten an einen warmen Ort. Wie hell es dort ist, spielt bis zur Keimung keine große Rolle.
Nicht vergessen: Falls du gleich mehrere Sorten aussäst, solltest du jetzt daran denken, die Töpfe zu markieren. Die jungen Pflänzchen sehen später nämlich alle erstmal ziiiiemlich ähnlich aus, und du wirst sehen, wie schwer es ist, sie dann noch auseinander zu halten. ;)
Schritt 5: Warten, befeuchten und lüften…
Jetzt heißt es: Abwarten. Bis zur Keimung kann es nämlich je nach Sorte zwischen ein paar Tagen und 1-2 Wochen dauern. In dieser Zeit sollten die Anzuchttöpfe im Warmen stehen bleiben.
Achte darauf, dass die Erde nie austrocknet. Das ist vor der Keimung eine absolute Katastrophe und macht den gerade geschlüpften Pflänzchen meist den Garaus. Zu nass sollte es aber auch nicht sein, sonst kann sich Schimmel bilden. Gar nicht so leicht, da die rechte Balance zu finden…
Schimmel verhinderst du übrigens auch, indem du die Folie regelmäßig entfernst und Luft an die Erde lässt. Dein Mini-Treibhaus kannst du danach ja in Sekunden wieder zusammenbauen. ;)
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Nach der Keimung: Das kleine Tomaten-ABC
Schauen die ersten grünen Spitzen aus der Erde heraus? Herzlichen Glückwunsch! Dann ist jetzt ein Umzug angesagt.
A: Die Sache mit dem Licht beim Tomaten selber ziehen
Ab jetzt brauchen deine Tomatenpflanzen nämlich ganz viel Licht und ein kühleres Plätzchen. So leid es mir tut: Wenn du kräftige Tomaten selber ziehen möchtest, wirst du dich von der Vorstellung verabschieden müssen, dass eine Fensterbank dafür ausreicht. Selbst an einem Südfenster bekommen deine Tomaten nämlich früh im Jahr noch nicht so viel Licht, wie sie brauchen.
Deshalb benutze ich in den ersten Monaten des Jahres spezielle LED-Pflanzenlichter, die ich über den Pflanzen aufhänge. Nicht nur über den Tomaten, über allen Jungpflanzen, die ich selber ziehe. Falls du dich wunderst, wieso die Lampen so bunt sind: Sie leuchten nur in den Lichtfarben, die für das Wachstum der Pflanzen optimal sind: rot und blau.
Pssst, kleines Update: Mittlerweile gibt es auch tolle Pflanzenlampen mit Vollspektrum*, also mit angenehm weißgelbem Licht.
B: Die optimale Temperatur zum Tomaten selber ziehen
Ich weiß, du meinst es nur gut mit den jungen Pflanzen, wenn du sie an einen schön warmen Ort stellst. Aber leider tut das den frisch geschlüpften Tomaten gar nicht gut. Eine zu warme Temperatur ermuntert sie nämlich, sich auf die Suche nach mehr Licht zu machen.
Das Ergebnis? Deine Tomaten vergeilen. Aus ihnen werden lange, dünne, instabile Jungpflanzen, die später keinen guten Stand im Beet haben. Um das zu vermeiden, solltest du deine zarten Tomatenpflanzen an einen kühlen Ort stellen. Circa 15-18 °C sind optimal. Zu kalt darf es natürlich auch nicht werden, da sind die Tomätchen schon ein bisschen empfindlich.
C: Tomaten Jungpflanzen richtig gießen
Neben einem kühlen, hellen Ort brauchen deine Tomaten in den ersten Tagen gar nicht soooo viel Aufmerksamkeit. Du solltest nur darauf achten, dass du sie regelmäßig gießt. Pitschnasse Füße mögen die Pflänzchen allerdings nicht, gönn ihnen also kein Dauer-Fußbad.
Wenn du dein Tomaten-ABC kennst, werden aus den kleinen Keimspitzen schon bald muntere Pflänzchen heranwachsen. Wart’s ab! :)
„Tomaten pikieren“ bedeutet, dass du die einzelnen Tomatenpflanzen vorsichtig mit einem Holzstäbchen aus der Erde hebst (möglichst, ohne die Wurzeln zu beschädigen) und dann in einen eigenen Topf umpflanzt. So haben sie genug Platz, um weiter zu wachsen.
Der neue Topf sollte einen Durchmesser von 9-11 cm haben und mit frischer Anzuchterde oder gut gereiftem Kompost gefüllt sein. Beim Tomaten Pikieren setzt du die Pflanzen nochmal etwas tiefer in die Erde, bis kurz unter das erste echte Blattpaar. Nach dem Pikieren noch gut angießen – und schon bist du wieder einen Schritt näher an deiner Traumernte. ;)
Pssst: Wenn einige deiner Tomatenpflänzchen ihre Keimblätter nicht richtig entfaltet haben, solltest du sie aussortieren. Das ist schon ein klares Indiz dafür, dass sie zu keinen besonders ertragreichen Pflanzen wachsen würden…
Wenn du jetzt noch ein bisschen weiter in der Tomatenwelt schmökern willst, schau gerne bei einem dieser Artikel vorbei:
Wirsing ist ein super leckerer Vertreter aus der Familie der Kohlgewächse, den du je nach Sorte rund ums Jahr anbauen kannst. Seine krausen grünen Blätter sehen im Gemüsebeet nicht nur hübsch aus, sondern schmecken auch richtig gut und lassen sich vielfältig zubereiten – und gesund ist er auch noch.
Wirsing pflanzen: Wann, Wie, Wo?
Wirsing anbauen ist nicht schwierig, wenn du ein paar grundlegende Dinge beachtest. Deshalb habe ich dir hier alles Wichtige kurz und knackig zusammengefasst!
Wann hat Wirsing Saison?
Es gibt frühe, mittlere und späte Sorten Wirsing Kohl. Ich habe gute Erfahrungen mit der Sorte „Paradiesler“ gemacht. Den ziehst du ab Anfang April im Haus vor oder säst in ihn Anfang Mai direkt ins Beet. Ich ziehe meine Wirsing Pflanzen gerne vor, weil ich dann die Pflanzabstände besser bestimmen kann.
Deine grünen Freunde sind mittlerweile schon recht kräftig geworden und es ist Anfang Mai? Dann wird es Zeit zum Wirsing pflanzen!
Wirsingkohl bevorzugt nährstoffreiche, lockere Böden, wo er seine Wurzeln möglichst tief in die Erde stecken kann. Der ideale Pflanzabstand beträgt 60 x 60 cm. Das erscheint dir zuerst bestimmt viel zu viel, aber lass dich nicht täuschen: Aus den kleinen zarten Pflänzchen werden riesige kapitale Kohlköpfe, die diesen Platz unbedingt brauchen. Deshalb solltest du nicht knausern mit dem Raumangebot im Beet!
Was du auch beachten musst: Wirsing gehört zur Familie der Kreuzblütler und hat eine Anbaupause von sechs Jahren. Das heißt, dass er nur alle 6-7 Jahre am selben Ort wachsen sollte. Wenn du diese Anbaupause einhältst, beugst du Schädlingen und Krankheiten vor und vermeidest ein einseitiges Auslaugen des Bodens.
Ein sonniges Plätzchen ist ideal für den Krauskopf, aber du kannst auch an einem halbschattigen Ort deinen Wirsing anbauen. Für den Balkon ist er aber nicht geeignet – dafür braucht er einfach zu viel Platz.
In der Mischkultur Wirsing pflanzen
Dem Wirsing geht genau wie uns: In guter Gesellschaft lebt es sich einfach glücklicher! Deshalb suchst du für deinen grünen Freund am besten die passenden Beetnachbarn wie Möhren, Erbsen und Gurken aus. Diese Gemüse kommen prima miteinander aus und halten sich gegenseitig Krankheiten und Schädlinge vom Leib.
Pssst: Die Methode, verschiedene Gemüsesorten, die sich gut vertragen und gegenseitig nützen, zusammen in ein Beet zu pflanzen heißt Mischkultur.
Du findest das Prinzip von Mischkultur ziemlich genial und möchtest auch in deinen anderen Beeten gute Nachbarschaften pflegen? Dann lad dir gerne meine Mischkulturtabelle herunter! Da siehst du auf einen Blick, wer gern mit wem im Beet steht!
Hier kannst du sie dir herunterladen:
Wirsing anbauen: pflegen, gießen, düngen
Wirsing pflanzen ist erledigt – und was kommt jetzt? Wirsingkohl hat außer dir leider noch eine Menge anderer Fans, die ihn zum Fressen gern mögen. ;) Deshalb solltest du ihn, wie alle Kohlgewächse, von Anfang an unter einem Insektenschutznetz anbauen. So haben Kohlmottenschildlaus, Kohlweißling und Co. das Nachsehen!
Vor allem im Juli und August braucht Wirsing eine regelmäßige Wasserversorgung. Wenn du den Boden rund um seinen Platz regelmäßig hackst, sorgt das für einen lockeren, gut durchlüfteten Boden.
Wenn du übrigens noch viel mehr Tricks und Tipps rund um den Gemüseanbau wissen möchtest und ein Stück weit zum Gemüse-Selbstversorger werden willst, komm doch in meinen „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs*! Da zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du mit ohne viel Mühe eine dicke Ernte einfährst.
Um die Feuchtigkeit besser festhalten zu können, ist es außerdem wichtig, deine Pflänzchen mit einer Mulchschicht zu verwöhnen. Der Mulch schützt den Boden vor Erosion und düngt ihn zusätzlich, während er sich langsam zersetzt. Und das hacken sparst du dir so auch – das ist bei einer dicken Mulchschicht nämlich absolut überflüssig!
Anfang Dezember bis Ende Februar ist es dann endlich so weit: Du kannst deinen Wirsing ernten! Bevor du zur Tat schreitest, ist aber noch ein kleiner Test fällig: Dazu nimmst du den Wirsing zwischen die Hände und drückst ihn freundschaftlich. Na, wie fühlt es sich an?
Hat er (ein festes) Köpfchen? Dann ist er erntebereit!
Ist er noch etwas weich in der Birne? Dann solltest du ihm noch mehr Reifezeit im Beet gönnen!
Wenn für deinen Wirsing Erntezeit ist, schneidest du ihn unterhalb des Kopfes mit einem scharfen Messer ab. Im Kühlschrank hält er sich dann einige Tage.
Wenn du über einen längeren Zeitraum deinen Wirsing lagern möchtest, kannst du ihn aber auch samt Wurzel ernten und an einem dunklen kühlen Ort kopfüber aufhängen. So hält er sich ein paar Wochen frisch.
Rezepte: Wirsing köstlich zubereiten
Mmmmhh… Wirsing ist soo ein leckeres Kohlgemüse! Ich habe dir hier zwei meiner liebsten Wirsing Rezepte mitgebracht – wetten, die schmecken dir auch?
Kartoffeln schälen und in Salzwasser weichkochen. Mit Milch und Gewürzen zu Brei stampfen, beiseitestellen.
Wirsing vierteln, den harten Strunk entfernen und die Blätter in Streifen schneiden oder hobeln*. Zwiebeln und Knoblauch würfeln und in etwas Öl andünsten. Wirsing dazugeben, Mehl darüber stäuben, kurz anschwitzen. Brühe und Sahne dazugeben und würzen.
In eine Auflaufform geben und das Püree darüberstreichen. Bei 180° Umluft backen, bis das Püree goldbraun ist.
Wenn du magst, kannst du Wirsing aber auch wie Sauerkraut einmachen. In diesem Video zeige ich dir, wie das geht:
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Wirsing pflanzen ist nicht schwer, wenn du ihm ein sonniges Plätzchen gönnst und ihn regelmäßig düngst, ohne es zu übertreiben. Mit den passenden Beetnachbarn, die du anhand meiner Mischkulturtabelle auf einen Blick erkennen kannst, wird er dich mit wunderbaren dicken Köpfen belohnen und dein Gärtnerherz vor Stolz höher schlagen lassen! :)
Du möchtest nicht nur Wirsing pflanzen, sondern auch ganz viel anderes Gemüse anbauen? Dann kannst du hier gleich weiterlesen:
Willst du dieses Jahr auch Wirsing pflanzen? Erzähl mir gern von deinen Plänen! :)
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