Du möchtest in deinen Gemüsebeeten das hartnäckige Unkraut bestimmen, um es dann effektiv loszuwerden? Sehr gut! Denn um ungebetene Gäste aus den Beeten zu verbannen – und um zu vermeiden, dass du versehentlich die falschen Pflänzchen auszupfst – solltest du wissen, was genau sich da in deinen Beeten eingenistet hat. Das finden wir jetzt heraus: Auf geht’s, Unkraut bestimmen!
Inhaltsverzeichnis
Kraut, Unkraut oder Beikraut?
Unkraut bestimmen: 9 verdächtige Kandidaten
Unkraut bestimmen & loswerden – Training inklusive!
Kraut, Unkraut oder Beikraut?
Hach, ich weiß: Unkraut kann ganz schön viele Nerven, Zeit und Mühe kosten. Am liebsten wäre es uns doch, wenn Brennnessel, Löwenzahn und Co gar nicht erst in unserem Garten einziehen würden. Wobei … Löwenzahnsirup ist eigentlich etwas Feines, und auch Brennnesseltee ist nun wirklich nicht sooo verkehrt.
Weder Löwenzahn noch Brennnessel sind also immer „Un“kraut. Zum lästigen Gartenbewohner werden sie erst, wenn sie am falschen Ort wachsen: Da, wo wir lieber unsere Blumen, Gemüsepflanzen, Stauden oder Kräuter haben möchten – in den Beeten.
Und seien wir mal ganz ehrlich: So richtig nett ist es nicht von uns, die Pflanzen alle in einen Topf zu werfen und als Un-Kraut zu bezeichnen. Unschön, unerträglich, ungewollt: Alles Un-Wörter, die eher negativ behaftet sind. Deshalb nennen um Fairness bemühte Gartenfreunde die un(!)geliebten Pflanzen auch lieber „Beikraut“.
Vom Unkraut zum Beikraut
Ein Beikraut wächst halt bei den Gemüsepflanzen. Ich finde, es ist eine schöne Bezeichnung, denn es transportiert eine gewisse Gelassenheit und Akzeptanz dafür, dass Unkraut einfach zum Gärtnern dazugehört. Weil der Begriff aber noch nicht so weit verbreitet und geläufig ist, nenne ich es hier trotzdem einfach mal weiterhin Unkraut. Wir wollten ja schließlich auch Unkraut bestimmen!
Also: Auch wenn du gleich ganz viele Pflanzen aus deinem Garten wiedererkennen wirst, heißt das nicht, dass du sie unbedingt alle sofort überall auszupfen musst. Denn auch sie haben ihre Daseinsberechtigung und ihren Platz im Ökosystem. Wie traurig wären schließlich die Bienen, wenn nirgends mehr sattgelber Löwenzahn blühen würde?!
Wenn du ganz clever bist, verweist du das Unkraut von vornherein vom Platz. Dafür lädst du dir einfach als kleinen Spickzettel meine Mischkulturtabelle herunter und kombinierst die Gemüsepflanzen in den Beeten dann so, dass sie sich perfekt ergänzen. Denn bei einer gut durchdachten Mischkultur ist deine Beetfläche so gut ausgenutzt, dass für Unkraut gar kein Platz mehr bleibt!
Einfach deine Emailadresse eintragen und – zack! – schon flattert die Mischkulturtabelle in dein Postfach!
Unkraut bestimmen: 9 verdächtige Kandidaten
Ich habe für dich 9 der häufigsten Unkräuter zusammengestellt, von denen dir einige aus deinem Garten bestimmt schon verdächtig bekannt vorkommen. So kannst du hoffentlich leicht das richtige Unkraut erkennen und erfährst, wie du es ohne viel Verschlimmbesserei schnell wieder loswirst – oder im besten Fall sogar nutzen kannst.

Ackerwinde
| Blattform | länglich, mit einer Spitze und zwei spitzen Ecken |
| Blüte | trichterförmige, weiße Blüten mit zartrosa Streifen |
| Blütezeit | Juni – September |
| Wuchshöhe | bis 80 cm; klettert an allem hoch, was ihr in den Weg kommt |
| Vermehrung | Wurzelunkraut |
Die Ackerwinde macht ihrem Namen alle Ehre und windet sich mit ihren bis zu 2 Meter langen Trieben um alles herum, was ihr in die Quere kommt. Dabei kann sie im wahrsten Sinne des Wortes deinen Gemüsepflanzen die Luft abschnüren. Das wollen wir nicht!
So wirst du die Ackerwinde los: Da sie ein super ausgeklügeltes, weit verzweigtes Wurzelwerk hat, über das sie immer wieder austreibt, solltest du die Winde mitsamt der kompletten Wurzel entfernen. Sollte die Winde jedoch an einem Ort wachsen, wo sie dich nicht stört, dann freu dich über die wunderschönen Blüten – die Insekten in deinem Garten machen das sicherlich auch und statten ihr gern einen Besuch ab!

Ackerschachtelhalm
| Blattform | Um den Stängel herum verzweigen sich ringförmige, in Etagen angeordnete, kleine Ästchen |
| Blüte | bildet keine Blüten, sondern Sporenähren, die wie lange dünne Pilze aussehen |
| Blütezeit | März – Mai |
| Wuchshöhe | 10 – 50 cm |
| Vermehrung | Wurzelunkraut |
Du hast dieses Unkraut mit deinem detektivischen Spürsinn im Garten entdeckt? Dann siehst du mit etwas Fantasie wahrscheinlich jede Menge kleine Tannenbäumchen. So niedlich er auch wirken mag, so faustdick hat es der Ackerschachtelhalm hinter den Ohren.
So wirst du den Ackerschachtelhalm los: Es ist ein widerstandsfähiger Zeuge der Urzeit und dementsprechend hartnäckig. Seine Mammut-Wurzeln reichen bis 1,60 m tief in den Boden. Versuche trotzdem, so gut es geht, das verzweigte Wurzelsystem des Ackerschachtelhalms auszubuddeln. Tschakka – du schaffst das! ;)
So nutzt du den Ackerschachtelhalm: Aus dem nährstoffreichen Schachtelhalm kannst du einen wunderbaren Sud herstellen, der die Abwehrkräfte deiner Pflanzen stärkt und gegen Schädlinge wie Blattläuse und Mehltau wirkt. Es lohnt sich also, ihn nicht zu entsorgen. Wenn du die Pflanzen gut trocknest und aufbewahrst, kannst du dir deinen Pflanzensud brauen, wann immer du ihn brauchst.

Ampfer
| Blattform | Große, ovale, manchmal rötliche Blätter, mit einer ausgeprägten Spitze |
| Blüte | Kleine, glockenförmige, rötliche Blüten |
| Blütezeit | Juli – August |
| Wuchshöhe | Bis zu 1 m |
| Vermehrung | Hartnäckiges Wurzelunkraut. Selbst aus kleinsten Wurzelstücken wachsen neue Pflanzen |
Ampfer kann dem Gärtnerherz ganz schön zusetzen. Er ist einfach sooo hartnäckig und kommt immer wieder, so lange du nicht die gesamte Wurzel einer Pflanze entfernt hast.
So wirst du Ampfer los: Pack das Übel bei der Wurzel und mach dich gefasst, tiiiiief zu graben. Die Wurzel dieses Gartenbewohners kann locker einen Meter tief in den Boden reichen. Und deine Mission ist es, die gesamte Wurzel zu entfernen! Also, Ärmel hochkrempeln, Spaten gezückt und los geht’s!

Brennnessel
| Blattform | eiförmig zugespitzte Blätter mit gesägtem Blattrand und feinen Brennhaaren |
| Blüte | unscheinbare, rispenförmige weiße Blüten, die kleine Nussfrüchte bilden |
| Blütezeit | Juni – Oktober |
| Wuchshöhe | Bis zu 1,50 m |
| Vermehrung | Treibt aus der Wurzel immer wieder aus, Aussamung über den Wind |
Die Brennnessel ist weit verbreitet und das wohl bekannteste Unkraut. Dieses Unkraut bestimmen kann wahrscheinlich so gut wie jeder! Und sei es durch eine schmerzhafte Begegnung. Der Name sagt schließlich schon alles: Besser nicht anfassen! Oh, schon passiert? Nicht so schlimm. Das schlaue Unkraut will sich mit seinen kleinen Brennharen an den Blättern schließlich nur vor Fressfeinden schützen.
So wirst du Brennnesseln los: Wenn sie noch klein sind, dann kannst du sie unkompliziert mitsamt der Wurzel entfernen. Handschuhe an und beherzt rausreißen! Versuche unbedingt, die Brennnesseln vor der Samenbildung zu entfernen, sonst hast du bald einen ganzen Brennnesselwald im Garten.
Bei größeren Exemplaren musst du den Boden vielleicht mit der Grabegabel lockern, um das feurige Kerlchen bei der Wurzel packen zu können. Trau dich! Du weißt: Nur die Harten kommen in den Garten! ;)
So nutzt du Brennnesseln: Aus Brennnesseln kannst du eine tolle Jauche ansetzen. Sie ist ein hervorragender Gartenallrounder, um dein Gemüse mit Nährstoffen zu versorgen oder kleine Plagegeister zu vertreiben. Alternativ dazu kannst du die Blätter von jungen Brennnesseln ernten, um daraus deine eigene Teemischung herzustellen.
Aber vielleicht gibt es auch ein Fleckchen in deinem Garten, wo die Brennnessel einfach Brennnessel sein darf, viele Schmetterlinge anlockt und den großen Appetit einiger Raupen stillt?

Franzosenkraut
| Blattform | Eiförmig und am Rand grob gesägt, Stängel und Blätter sind mit feinen Härchen überzogen |
| Blüte | kleine weiße Blüten mit meist 5 Blütenblättern, mit gelber Mitte |
| Blütezeit | Juni – Oktober |
| Wuchshöhe | bis 60 cm |
| Vermehrung | Über Aussamung |
Dieses Unkraut mit seinen zarten, weißen Blüten bildet in rasanter Geschwindigkeit unfassbar viele Samen aus. Eine Pflanze kann bis zu 100.000 Samen produzieren! Sie wird deinen Gemüsegarten dicht an dicht zieren und jedes Fleckchen unbewachsenen Boden einnehmen, wenn du nicht rechtzeitig einschreitest.
So wirst du das Franzosenkraut los: Wenn du in deinen Gemüsebeeten dieses Unkraut bestimmen konntest, dann lautet die Devise: Nicht lang warten, Unkraut zupfen starten. An sonnigen, trockenen Tagen kannst du dieses Kraut gut mit der Hacke loswerden. Einfach früh am Morgen starten, in der Sonne liegen lassen, und am Abend ist es dann mit etwas Glück schon vertrocknet und kommt nicht wieder.
Obacht: Wenn das Kraut bereits Samen ausgebildet hat, dann lieber nicht hacken. Vorsichtig jäten und ab damit in den Eimer, den du dann gaaaaanz weit weg beförderst.

Gemeine Quecke
| Blattform | Aufrechte, große Grashalme |
| Blüte | Platte Ähre mit feinen Blütchen, die sich rechts und links abwechseln |
| Blütezeit | Juni – August |
| Wuchshöhe | 50 – 150 cm |
| Vermehrung | Hartnäckiges Wurzelunkraut. Selbst aus kleinsten Wurzelstücken wachsen neue Pflanzen. Vermehrt sich aber auch über den Wind. |
Quecke erkennen ist für ungeübte Augen gar nicht so leicht! Auf den ersten Blick wirst du sie bestimmt einfach für ein groß gewachsenes Grasbüschel halten. Streng genommen ist sie das auch. Sie kommt in vielen Wiesen als Teil einer bunten Gräsermischung ganz natürlich vor.
Das besondere an Quecke ist ihr Wurzelwerk, das sich mehrere Meter lang unter der Erde erstrecken kann und an unterschiedlichsten Stellen aus der Erde hervorkommt. Ein kleines Wurzelstückchen genügt, damit daraus eine dicke Pflanze wächst.
So erkennst du Quecke: Wenn an dem verdächtigen Grasbüschel also sehr stabile, weiße, lange Wurzeln dranhängen, dann hast du es wahrscheinlich mit Quecke zu tun. Mein Beileid!
So wirst du die Gemeine Quecke los: Dieser Kandidat ist ein wahrer Iron-Man unter den Unkräutern: Robust, zäh, langatmig und hartnäckig. Selbst gegen die allerbeste Pappe* und Kompost geht die Quecke leider sehr erfolgreich in den Ring. Aus einer einzigen Pflanze können in einem Jahr 150 Nachkommen entstehen! Du solltest also unbedingt fix wie nix dieses Unkraut loswerden, am besten schon, bevor du deine Beete anlegst.
Da hilft nur eins: Grabegabel schnappen, vorsichtig den Boden auflockern und dann versuchen, die Pflanze mitsamt dem gesamten Wurzelwerk aus der Erde zu ziehen. Selbst kleine Wurzelteilchen lieber gut absammeln, da wächst sonst gleich wieder ein Grasbüschel draus. Deine Erfolgsformel: Hartnäckiger als die Quecke sein und dranbleiben!

Giersch
| Blattform | eiförmig, scharf gesägt, Blätter sind in drei Blattgruppen unterteilt, die je drei Blätter aufweisen |
| Blüte | weiße Doldenblüten |
| Blütezeit | Mai – September |
| Wuchshöhe | 30 – 100 cm |
| Vermehrung | Wurzelunkraut |
Sobald Du einen Hauch von Frühjahr spürst, wird auch der Giersch munter. Wenn du Giersch erstmal in deinem Garten hast, dann gleich sehr schnell sehr viel. Denn er vermehrt sich über sein Rhizom – regelrechte unterirdische Tentakeln – in alle Richtungen und bildet überall fleißig neue Pflänzchen.
So wirst du Giersch los: Nimm lieber gleich einen Spaten in die Hand und pack das Giersch Unkraut bei den Wurzeln!

Löwenzahn
| Blattform | Blattansatz direkt am Boden, die Blätter stehen in Rosettenform. Sie sind eiförmig bis länglich sowie tief eingeschnitten und gezackt |
| Blüte | sonnengelb |
| Blütezeit | April – Juli |
| Wuchshöhe | 10 – 30 cm |
| Vermehrung | Vermehrt sich über Wurzelstücke & durch Aussamung über den Wind |
Eine Pusteblume in der Hand, kräftig pusten und die kleinen Fallschirme tanzen in alle Richtungen davon… Hach, erinnert dich das auch so sehr an deine Kindheit? Jeder einzelne Samen segelt so zu seinem Platz, wo er bald schon ganze Wiesen in gelbe Teppiche verwandelt. Das sieht nicht nur wunderschön aus, sondern ist auch ein eindeutiges Zeichen für uns, dass der Frühling endlich angekommen ist.
Ihn im Garten zu beherbergen und den Löwenzahn loswerden zu wollen, ist eine echte Herausforderung – denn er hat supertiefe Pfahlwurzeln, die bis zu einem Meter (!) in die Erde reichen können.
So wirst du Löwenzahn los: Hier ist dein Unkrautstecher gefragt. Stich damit den Löwenzahn inklusive der kompletten Wurzel aus. Hier ist frühes Handeln gefragt: Warte das Pusteblumenstadium bloß nicht ab – denn dann gibt es für den Löwenzahn kein Halten mehr.

Vogelmiere
| Blattform | oval und spitz |
| Blüte | weiß und sternförmig |
| Blütezeit | Februar – November |
| Wuchshöhe | 5 – 40 cm |
| Vermehrung | Samenunkraut |
Im Namen versteckt sich schon, was sich hinter dieser Pflanze verbirgt: eine Leckerei für Vögel. Gerade Hühner sind verrückt auf die Miere und deren Samen. Einmal Vogelmiere, immer Vogelmiere – halte dich fest: Dieses Unkraut bildet jedes Jahr 10.000 bis 20.000 Samen aus, die bis zu 60 Jahre keimfähig bleiben!
Die Vogelmiere kann so aus deinen Beeten einen grünen Mieren-Teppich machen, denn sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, jegliches Fleckchen blanken Boden zu bedecken.
So wirst du Vogelmiere los: Sie kommt zwar in großer Zahl daher, ist aber leicht zu jäten. Du kannst sie ohne große Anstrengung von Hand aus deinem Gemüsebeet zupfen oder bei sonnigem Wetter die Hacke verwenden.

Unkraut bestimmen & loswerden – Training inklusive!
Bei mir im Garten gibt es Ecken, wo alle Pflanzen nach Lust und Laune wachsen dürfen. Aber meine Gemüsebeete sind für mein Gemüse reserviert! Damit das dauerhaft und ohne viel Jäten und Unkraut zupfen gelingt, kommt hier ein Anti-Unkraut-Training mit 4 ultimativen Tipps!
1. Tipp: Finde heraus, mit wem du es zu tun hast!
Vielleicht hast du die Störenfriede aus deinen Gemüsebeeten in einem der Steckbriefe oben ja schon wiedergefunden? Sehr gut! Bleib trotzdem noch dran – denn es gibt eine ganz grundsätzliche Einteilung von Unkräutern, die im Umgang mit ihnen ungemein hilfreich ist.
Es gibt nämlich sogenannte Wurzel- und Samenunkräuter. Diese Einteilung bezieht sich auf die vorrangige Vermehrung der Pflanzen. Die ist super wichtig für dich, denn du willst bestimmt nicht, dass sich die beharrlichen Individualisten noch weiter in deinem Gemüsebeet ausbreiten. Hier kommt der entscheidende Unterschied:
Wurzelunkräuter vermehren sich über ihre Wurzeln und treiben aus ihnen immer wieder aus. Ihnen genügen oft schon winzige, in der Erde übriggebliebene Wurzelteile, um daraus eine neue Pflanze zu bilden. Das bedeutet, dass du diese Unkräuter mit der kompletten Wurzel aus der Erde ausbuddeln solltest.
Samenunkräuter hingegen vermehren sich über ihre Samen. Sie nutzen für den Transport Wind, Wasser oder auch über Tiere. Samenunkräuter solltest du im besten Fall jäten bevor sie blühen und ihre Samen ausbilden. Wenn eines sich in der Nähe deiner Gemüsebeete auf einer Wiese oder im Rasen einen Platz gesucht hat, dann mähe dort so rechtzeitig, dass die Kräuter gar nicht erst zur Samenbildung kommen. Oft kommst du dann um ein regelmäßiges Mähen nicht drumrum.
Viele Unkräuter sind so schlau, dass sie sich gleich über Wurzeln UND Samen vermehren. Sie wollen unbedingt sicherstellen, dass die nächste Generation gesichert ist und es viiiiiele Nachkommen gibt.
2. Tipp: Lege unkrautsichere Beete an!
Jetzt kommt mal eine gute Nachricht: Du kannst deine Beete von Anfang an so anlegen, dass sie ziemlich unkrautsicher sind. Ich habe mein komplettes Gartensystem auf unkrautsicheren Beeten basiert. Eine dicke Schicht samenfreier Kompost unterdrückt dabei Unkrautsamen und Wurzelunkräuter in tieferen Erdschichten.
Wenn du Lust hast, so richtig mit System zu gärtnern, dann schau doch mal in meinem Onlinekurs zum Gemüsegärtnern vorbei! Denn meine ganz besonderen, unkrautsicheren Beete können noch viiiiiel mehr als dir das Jäten ersparen!
3. Tipp: Mulch, Mulch, Mulch
Mulchen ist der Geheimtipp schlechthin gegen Unkraut! Mit einer dicken Schicht Hackschnitzel, Stroh oder Grasschnitt verhinderst du, dass junge Unkrautpflanzen sich ihren Weg ans Sonnenlicht bahnen. Nebenbei profitierst du auch noch von einem besseren Wasserhaushalt! Unbedingt empfehlenswert – 5 von 5 Sternen!
4. Tipp: Unkraut richtig entsorgen
Du tust dir einen großen Gefallen, wenn du das aus den Beeten gezupfte Unkraut nicht auf deinem normalen Komposthaufen, sondern es auf einem separaten Haufen entsorgst. Sonst passiert es schnell, dass du die Unkrautwurzeln oder Samen im nächsten Jahr auf deinen Gemüsebeeten verteilst und so regelrecht anbaust. Und dann hast du den Salat – ähhm – das Unkraut…
Viele Unkräuter haben großartige Eigenschaften, sind aber auch oft hartnäckige Gesellen, die sich selbst mit einigen Tricks ihren Platz nicht so leicht streitig machen lassen wollen. Aber du kennst dich jetzt aus und kennst die Schwachstellen der häufigsten Unkäuter!
Hast du in deinem Garten schon das Unkraut bestimmen können? Dann schnapp dir jetzt Hacke und Unkrautstecher und lasse gar nicht erst zu, dass deine Beete sich in Löwenzahnparadiese und Ampferwälder verwandeln. Ach ja: Denk dran, dir deine Mischkulturtabelle herunterzuladen und ab sofort clevere Pflanzenpartnerschaften einzuplanen!
Dein Gemüsegarten ist schon unkrautfrei und du hast richtig Lust, große Gartensprünge im Gemüsebeet zu machen? Dann kommen hier ein paar Tipps zum Weiterschmökern für dich:
Gemüsebeet anlegen in 5 Schritten – ganz ohne Umgraben!
Gemüseanbau für Anfänger: In 9 Schritten zur dicken Ernte!
Mulchen: Der Geheimtipp für einen pflegeleichten Garten!
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