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Gemüsebeet anlegen ohne umgraben

Gemüsebeet anlegen in 5 Schritten – Step by Step ohne umgraben!

Ein eigenes Gemüsebeet anlegen, säen, pflanzen und schließlich knackfrisches Gemüse ernten – was für ein Traum! Dabei spielt es keine Rolle, wie groß dein Beet ist: Jedes noch so kleine Gemüsebeet ist der erste Schritt zu mehr Lebensqualität. Du erntest beste Lebensmittel, hast dabei frische Luft in der Nase und machst die Welt ganz nebenbei ein kleines Stück grüner. Und das Beste daran: Dein Gemüsebeet kannst du ganz ohne Umgraben anlegen – bodenschonend, rückenfreundlich und herrlich unkompliziert.

Inhaltsverzeichnis
Gemüsebeet anlegen? Ja bitte!
Gemüsebeet anlegen – eine kleine Bodenkunde
Gemüsebeet anlegen: dein Aussaatkalender
1. Schritt: Untergrund vorbereiten
2. Schritt: Rasenkante eingraben
3. Schritt: Umrandung gestalten
4. Schritt: Immer her mit der Pappe!
5. Schritt: Kompost ausbringen
Das Beet ist fertig – und nun?

Gemüsebeet anlegen? Ja bitte!

Du willst ein Gemüsebeet anlegen, vielleicht sogar einen ganzen Gemüsegarten? Mit den Händen in der Erde wühlen, diesen wunderbaren, einzigartigen Erdgeruch einatmen? Und Gemüse ernten, das frischer und leckerer ist als alles, was es im Laden zu kaufen gibt?

Auch wenn du es kaum abwarten kannst, rauszugehen und die Hände in die Erde zu stecken: Nimm dir vorher kurz die Zeit, dein Gemüse-Abenteuer zu planen. Dadurch steigerst du nicht nur deine Erträge. Mit ein bisschen Planung sorgst du auch dafür, dass du das ganze Jahr über leckeres Gemüse aus deinem Garten ernten und essen kannst.

Wenn du dabei Unterstützung brauchst und dich mit anderen Garten-Suchtis austauschen willst, ist der Onlinekurs »Gemüsegarten starten« vielleicht genau das Richtige für dich. In über 50 Videos, einem Workbook und mehreren Handbüchern bekommst du darin jede Menge Tipps, Tricks und Kniffe, die dein Gartenabenteuer noch spannender machen und dich durchs Gartenjahr begleiten.

Lass uns deinen Gemüsegarten anlegen!

Gemüsebeet anlegen – eine kleine Bodenkunde

Wusstest du, dass in einer Handvoll Gartenerde mehr Mikroorganismen leben als Menschen auf diesem Planeten?

Die kleinen Helfer sind für einen fruchtbaren Boden super wichtig! Die Würmer, Mikroorgaismen und Co. leben in ganz bestimmten Schichten und unterstützen dich von dort aus tatkräftig: Sie lockern den Boden, sorgen für einen gesunden Wasserhaushalt und verarbeiten abgestorbene Pflanzenteile zu Humus. Sie sind deine ‚Best Buddies‘ beim Gärtnern!

Aber wenn du deinen Gartenboden zum Beete anlegen umgräbst, wird ihr Zuhause durcheinandergebracht: Beim Umgraben mixt du die verschiedenen Schichten und störst empfindliche Strukturen im Boden. Zum Glück ist das aber gar nicht unbedingt notwendig, denn du kannst deine Beete auch ganz ohne Umgraben anlegen!

Der Trick besteht darin, die fleißigen Helferlein beim Beete anlegen nicht zu stören! Du lässt sie in Ruhe und gibst ihnen sogar noch eine Portion Extrafutter obendrauf! So arbeitest du mit dem Bodenleben, statt dagegen. Un das Beste: Du hast dabei weniger Arbeit, bekommst wunderbar fruchtbare Beete und der Rücken freut sich auch. ;)

Gemüsebeet anlegen: dein Aussaatkalender

Für einen reibungslosen Start im Gemüsebeet kommt hier noch ein kleines Geschenk für dich: der aktuelle Gemüse-Aussaatkalender. So vergisst du nach dem Gemüsebeet anlegen keinen Aussaattermin mehr und säst jedes Gemüse zur rechten Zeit.

Mit einer gestaffelten Aussaat und allen Terminen im Blick geht’s richtig los mit der Selbstversorgung. Trage deine Emailadresse einfach ein, dann landet der Aussaatkalender direkt in deinem Posteingang.

Genüsebeet anlegen, Schritt 1: Untergrund vorbereiten

Der erste Schritt ist total einfach! Du musst nämlich nichts weiter tun, als zu warten. Und zwar bis die Gräser der Wiese, auf der du dein Gemüsebeet anlegen möchtest, so richtig schön lang sind. Wir möchten sie nämlich beimBeet anlegen umknicken – ohne, dass sie sich gleich wieder aufrichten. Wenn die Gräser noch zu kurz sind, funktioniert das nicht gut.

Also erster Schritt beim Gemüsebeet anlegen: dem Gras beim Wachsen zuhören! ;)

Gemüsebeet anlegen, Schritt 2: Rasenkante eingraben

Beim Gemüsebeete anlegen gräbst du an der Außenkante deiner Beete am besten eine Rasenkante ein. Geschlossene Gemüsegesellschaft – Unkräuter und Gras müssen draußen bleiben. Mit der Rasenkante sorgst du dafür, dass keine ungebetenen Gäste von außen in deine Gemüsebeete hineinwachsen und sie sich zurückerobern.

Dafür stichst du mit dem Spaten einen schmalen, keilförmigen Graben am Außenrand der zukünftigen Beetfläche aus. Der darf gern so tief sein, dass die Rasenkante oben nur etwa fünf Zentimeter aus dem Boden rausschaut. Dann setzt du deine Rasenkante ein und verschließt den Graben wieder.

Gemüsebeete anlegen mit Rasenkante

Gemüsebeet anlegen, Schritt 3: Umrandung gestalten

Zugegeben: Die Rasenkante ist jetzt nicht der Gipfel der Schönheit. Da sie auch etwas empfindlich gegen Tritte und Stolperer ist, lohnt es sich, sie mit einer Beetumrandung zu unterstützen. Bei der Gelegenheit kannst du sie auch gleich etwas kaschieren.

Außerdem gestaltest du so beim Gemüsebeet anlegen einen echten Hingucker. Wie wärs mit einer Beetumrandung aus Holzstämmen? Das sieht herrlich rustikal aus und wirklich robust ist es natürlich auch noch!

Platziere die Holzstämme dafür außerhalb der Rasenkante und stabilisiere mit kleinen Pflöcken. Nicht, dass sie dir davon kullern… Das Ergebnis sieht richtig hübsch aus und die Rasenkanten sind dann auch gut geschützt.

Gemüsebeet anlegen mit Pappe

Gemüsebeet anlegen, Schritt 4: Immer her mit der Pappe!

Nun besorgst du dir unbedruckte Pappe! Dafür hast du zwei verschiedene Möglichkeiten: Entweder recycelst du große, alte, unbedruckte Pappkartons, oder du besorgst dir eine schadstofffreie Pappe, die sich super für diesen Zweck eignet.

Bei recycelter Pappe ist wichtig, dass du alle Klebereste entfernst, damit sie nicht in der Erde landen. So präpariert, legst du die Pappe dann innerhalb der Beetumrandung aus. Die einzelnen Pappe-Stücke überlappen sich dabei mindestens um zehn Zentimeter.

Heißer Tipp bei Pappe-Armut: Frag doch mal in Fahrradgeschäften nach! Dort haben sie viele Transportkartons von den Rädern. Die eignen sich super für Gemüsebeet anlegen. Sie sind richtig groß und meistens unbedruckt. Kleiner Downer bei recycelter Pappe: Du weißt nicht zu 100 %, was drin ist. Heißt: Kleine Mengen von alter Druckerschwärze und Kleber werden in deinen Beeten landen.

Recycelte Pappe ist deshalb eher nicht dein Ding und du willst lieber auf Nummer Sicher gehen? Dann schau unbedingt mal im Wurzelwerk Onlineshop vorbei! Dort findest du nämlich eine absolut unbedenkliche, schadstofffreie Pappe, die extra fürs Beete anlegen angefertigt wurde.

Gemüsebeet anlegen mit Kompost

Gemüsebeet anlegen, Schritt 5: Kompost ausbringen

Aufgepasst, jetzt kommt der heilige Gral beim Gemüsebeet anlegen: Der Kompost zieht ins Gartenreich ein!

Heißt: Du verteilst eine zehn bis fünfzehn Zentimeter dicke Schicht aus reifem Kompost auf deinen Beeten.

Gerade am Anfang deiner Gartenkarriere hast du aber wahrscheinlich noch gar nicht solche Mengen an eigenem Kompost. Aus der Traum vom Gemüsebeet anlegen? Nicht die Bohne! Wenn dein eigener Komposthaufen nicht genug von dem schwarzen Gold abwirft, kommt hier eine andere Lösung. Im regionalen Kompostwerk kannst du einfach etwas Kompost dazukaufen. Der ist dort viel günstiger als die Sack-Ware aus dem Baumarkt :).

Aber Vorsicht:

Manche Stadt-Komposte, die aus Bioabfall hergestellt werden, können ziemlich viel Plastik enthalten. Nichts, was sich zum Gemüsebeet anlegen eignet! Am besten fragst du im Kompostwerk nach einem Kompostzeugnis.

Kompost wird in Deutschland sehr gut überwacht. Das Kompostzeugnis gibt dir zum Beispiel Aufschluss darüber, aus welchen Ausgangsmaterialien der Kompost hergestellt wurde. Aber es wird auch aufgelistet, wie hoch der Grad der Verunreinigung ist.

Du willst deinen Kompost lieber selber machen? Dann bitte einmal hier entlang zur ultimativen Kompost-Anleitung. ;)

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Bonustipp: Wege im Beet

Fürs Gemüsebeete anlegen bist du jetzt gewappnet. Was dabei schnell mal vergessen ist, sind die Wege! Das merkst du spätestens, wenn du mit den Gartenarbeiten beginnst. Huch, da fehlt doch was?!

Wenn du gleich mehrere Gemüsebeete anlegen möchtest, kannst du sie mit Holzhackschnitzel-Wegen voneinander trennen. Dafür planst du einfach etwa vierzig Zentimeter breite Wege zwischen den Beeten ein.

Praktisch ist zum Beispiel auch, wenn du mit deiner Schubkarre durchfahren kannst! Also messe vielleicht lieber nochmal nach. Du willst ja später mit dem Einkaufswagen durch die Gänge passen und nicht stecken bleiben… ;)

Die Holzhackschnitzel packst du einfach direkt auf die Pappe, mit der du die Wege auslegst. So entstehen ganz schnell pflegeleichte Gartenwege ohne Unkräuter.

Das Beet ist fertig – und nun?

Die Grobarbeit vom Gemüsebeet Anlegen ist getan! Jetzt geht’s ans Gemüse:

In die fertigen Kompostbeete kannst du direkt einsäen oder pflanzen. Die Pappe zersetzt sich ziemlich schnell, sodass die Pflanzenwurzeln von oben gut durch sie hindurchwachsen können. Vorher schafft sie es aber, die Gräser, die unter ihr liegen, zu ‚ersticken‘, indem sie ihnen alles Licht nimmt. Die Regenwürmer erledigen dann den Rest – sie zersetzen die Überreste der Gräser von unten.

Regenwürmer stehen übrigens total auf die aufgeweichte Pappe. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass sie ihren Weg nach oben nicht mehr finden. ;)

Falls du jetzt noch nicht genug Infos gesammelt hast, ist der Artikel „Gemüsegarten anlegen in 11 Schritten“ die perfekte Ergänzung. Dort erfährst du ausführlich wie du deinen Gemüsegarten planst, wo du deine Beete anlegst und welches Gemüse sich für den Start besonders gut eignet.

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Du siehst: Gemüsebeete anlegen ist ganz einfach – du musst nur noch rausgehen und loslegen! Vergiss deinen Aussaatkalender nicht, damit du auf deinem neuen Beet auch eine dicke Ernte einfährst.

Und jetzt ab in den Garten: Mit diesen Tricks und Tipps bist du ganz fix stolzer Gemüsebeet-Guru und legst ein Beet nach dem anderen an. Ein Gemüsebeet mehr geht doch irgendwie immer, oder? ;)

Jetzt willst du aber auch wissen, wie es mit Anpflanzen und Pflege weitergeht? Dann schau mal hier vorbei:

3 m²? 300 m²? Bestimme deine perfekte Gartengröße!

Welche Gemüsesorten soll ich anbauen?

Süßkartoffel pflanzen, anbauen & ernten: Der komplette Guide

Naa, wann legst du los mit dem Gemüsebeet anlegen? Wie groß soll es werden? Was willst du anbauen? Erzähl gern in den Kommentaren von deinen Plänen!

*Dieser Beitrag gehört zur Wurzelwerk GmbH und enthält Werbung für unsere eigenen Produkte und Partnerprodukte.

Gemüsegarten anlegen

Gemüsegarten anlegen in 11 Schritten

Du willst endlich deinen eigenen Gemüsegarten anlegen? Am liebsten sofort, ohne Gartenbau-Studium und ohne vorher 300 Bücher zu wälzen? Perfekt. Dann schnapp dir eine Tasse Tee und leg los, denn hier kommt dein Plan wie du in 11 Schritten deinen Gemüsegarten anlegen kannst.

Inhaltsverzeichnis
1. Wo soll ich meinen Gemüsegarten anlegen?
2. Was ist die ideale Größe für meinen Gemüsegarten?
3. Beete im Gemüsegarten anlegen
4. Welche Gemüse soll ich anbauen?
5. Einen Anbauplan erstellen
6. Pflanzen aus Samen ziehen oder kaufen?
7. Gemüsegarten gestalten
8. Deine Gemüsepflanzen pflegen und verwöhnen
9. Krankheiten und Schädlinge im Gemüsegarten
10. Ernten und Genießen
11. Den Boden aufbauen

In 11 Schritten zur Ernte in deinem Gemüsegarten!

Einen Gemüsegarten anzulegen ist eine der schönsten Projekte, die du deinem zukünftigen Ich schenken kannst. Du bist draußen an der frischen Luft, bewegst dich, kümmerst dich um ein kleines Stück Erde und wirst dafür mit bestem Lieblingsgemüse belohnt, bei dem du genau weißt, was drin ist.

Dafür brauchst du weder einen supergrünen Daumen noch teure Spezialgeräte. Mit einer guten Anleitung, etwas Neugier und Lust auf Erde an den Fingern kannst du Spinat, Tomaten, Paprika und Co auch als kompletter Neuling anbauen.

Falls du Lust hast auf deinem Abenteuer ein wenig begleitet zu werden, könnte jedoch der Onlinekurs »Gemüsegarten starten« genau das richtige für dich sein :). In vielen Videos, Kursunterlagen und gemeinsam mit einer gemüseverrückten Community lernst du dort Schritt für Schritt, wie du deinen Gemüsegarten anlegst!

In diesem Artikel gibt es aber erstmal einen Crashkurs zum Gemüsegarten anlegen. Selbst wenn du gerade das Gefühl hast, noch gar keine Ahnung zu haben: Du kannst schon dieses Jahr deine ersten eigenen Ernten einfahren, wenn du mit einem einfachen System an deinen Gemüsegarten herangehst. Und genau damit legen wir jetzt los.

Gemüsegarten anlegen und losernten!

1. Wo soll ich meinen Gemüsegarten anlegen?

Bevor die erste Karotte keimt, braucht dein Gemüsegarten einen Platz. Am besten suchst du dir ein Plätzchen, das:

  • nah am Haus liegt, damit du schnell Salat oder Kräuter fürs Abendessen holen kannst
  • möglichst viel Sonne abbekommt – besonders Fruchtgemüse wie Tomaten, Paprika und Kürbis lieben das

Schau dir den Boden genau an. Dunkel, bröselig und feinkrümelig ist super. Stark verdichteter Boden oder eine dicke Schicht Schotter sind eher schwierig, wenn du deinen Gemüsegarten anlegen willst. Wenn du deinen Garten mit Pappe und Kompost anlegst, bist du bestens vorbereitet und musst dir um den Boden keine Sorgen machen.

Wichtig ist auch, dass dein Gemüsegarten nicht zu steil ist. Ein leichtes Gefälle macht nichts, ein sanfter Südhang ist sogar ein Vorteil. Wenn es sehr steil wird, hilft nur: terrassieren. Das klingt nach Arbeit, aber dein Rücken und deine Pflanzen werden dir später danken.

Kurz gesagt:
Du suchst ein sonniges, möglichst ebenes Plätzchen in Hausnähe, damit du möglichst einfach Zugang zu deinem Gemüsegarten hast.

2. Was ist die ideale Größe für meinen Gemüsegarten?

Wenn du bislang eher wenig Erfahrung im Gärtnern hast, sind 2-10 m2 für den Anfang vollkommen ausreichend. Damit kannst du dich natürlich nicht komplett selbstversorgen, aber erste Erfahrungen sammeln und schon einiges an Gemüse anbauen, ohne dich zu überfordern.

Falls du dir mehr zutraust, nur zu! Als ambitionierter Gemüsegarten Anfänger kannst du auch durchaus mit 20 m2 Beetfläche starten. Aber sei lieber vorsichtig: Wenn du mit Gießen, Jäten und Pflegen nicht mehr hinterherkommst, verschwindet die Motivation nämlich schnell. Und größer geht später immer noch. :)

Willst du es noch genauer herausfinden und wissen welche Beetgröße perfekt zu dir und deinen Voraussetzungen passt, dann findest du hier Gartengröße-Quiz.

Gartengröße-Quiz zum Gemüsegarten anlegen

Das Quiz verrät dir innerhalb weniger Minuten, welche Gartengröße ideal für dich ist, damit du in deinem Garten weder unterfordert noch überfodert bist und dein Erntekörbchen stets gut gefüllt bleibt.

3. Beete im Gemüsegarten anlegen

Sobald du weißt, wie groß sein Gemüsegarten sein soll und wo er hinkommt, kannst du auch schon die Beete anlegen. Jippie!

Die einfachste Methode um einen Gemüsegarten schnell anzulegen, sind Kompostbeete. Dafür deckst du die Gras- oder bisherige Beetfläche mit Pappe ab und schüttest großzügig Kompost auf.

Der riesige Vorteil an dieser Methode: Du brauchst deinen Boden nicht umgraben. Das schont den Boden und all die Bodenlebewesen, auf die wir beim Gärtnern so angewiesen sind. Außerdem bleiben Kompostbeete jahrelang nahezu unkrautfrei und speichern Wasser sehr gut.

Hier findest du eine Step-by-step-Anleitung fürs Anlegen von Kompostbeeten.

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Mehr Informationen

4. Welche Gemüse soll ich anbauen?

Das, was dir am besten schmeckt! Natürlich dürfen deine Lieblingsgemüse bei dir im Garten nicht fehlen. Bevor du dich aber als AnfängerIn im Gemüsegarten gleich auf 30 verschiedene Gemüsepflanzen stürzt, hältst du dich besser an die Kandidaten, die möglichst pflegeleicht und anfängerfreundlich sind.

Für dein erstes Jahr eignen sich besonders Salat, Zwiebeln, Rote Bete, Knoblauch, Zucchini und Mangold. Auf geht’s, was steht auf deinem Gemüse-Wunschzettel?

5. Einen Anbauplan erstellen

Du weißt jetzt, was in deinem Gemüsegarten wachsen soll? Sehr gut! Dann ist der nächste Schritt, einen gut durchdachten Anbauplan zu erstellen. Dafür lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren. Ein guter Anbauplan ist nämlich die Basis für gesunde und ertragreiche Gemüsepflanzen.

Hier findest du eine eine komplette Anleitung, der du Schritt für Schritt folgen kannst – und am Ende hältst du deinen fertigen Gartenplan in den Händen. Das ist längst nicht so kompliziert, wie du zunächst denkst, versprochen! ;)

Wenn dir das zu lange dauert, kannst du dir aber auch einfach hier einen fertigen Pflanzplan herunterladen. Der Plan ist so konzipiert, dass du das ganze Jahr über kontinuierlich erntest und die Beete zu jeder Zeit optimal genutzt sind. Vielleicht lässt du dich von dem Plan ja inspirieren?

6. Pflanzen aus Samen ziehen oder kaufen?

Im Prinzip kannst du alle deine Gemüse selbst aus Samen vorziehen – dafür gehört aber ein bisschen Wissen über die Bedürfnisse der jungen Pflänzchen und ein gutes Timing. Gerade am Anfang kann es sich daher lohnen, mit vorgezogenen Jungpflanzen zu starten.

Gekaufte Gemüsepflänzchen sind in der Regel von professionellen Gärtnern vorgezogen und daher kräftig und gesund. Sie sind aber auch um einiges teurer als Saatgut. Außerdem werden meistens nur wenige Sorten als Pflänzchen angeboten. Wenn du dein Gemüse aus Samen ziehst, hast du eine viel größere Auswahl an spannenden Sorten, die du in deinem Gemüsegarten ausprobieren kannst.

Einige Gemüsearten wirst du allerdings immer aus Samen ziehen, weil es keinen Sinn ergibt, sie vorzuziehen. Möhren zum Beispiel (und auch die meisten anderen Wurzelgemüse) säst du immer direkt ins Beet. Bei Tomaten, Zucchini und vielen weiteren Gemüsearten kannst du dir aber überlegen, ob du deine Jungpflanzen selbst vorziehst oder das in den ersten Jahren lieber den Profis überlässt.

7. Gemüsegarten anlegen und gestalten

Du findest, dass dein Gemüsegarten nicht nur produktiv, sondern auch hübsch sein soll? Absolut! Der Gemüsegarten kann wie ein zweites Wohnzimmer, ein kleines Paradies und eine Ruheoase sein.

Ob mit kreativen Beetumrandungen, verspielten Sitzecken, liebevoll gestalteten Rankgerüsten, hübschen Pflanzschildern oder Mischkulturen mit ganz vielen bunten Blumen in den Beeten: Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht wird es ja sogar ein richtiger Bauerngarten?

Du willst mehr Inspiration? Dann bitte einmal hier entlang!

Gemüsegarten anlegen: Marie im Gewächshaus

8. Deine Gemüsepflanzen im neu angelegten Gemüsegarten pflegen und verwöhnen

Dein Gemüsegarten ist angelegt? Jetzt kannst du dich um deine kleinen Pflänzchen kümmern. Die richtige Pflege deiner Pflanzen ist Gold wert! Hier kommen die wichtigsten Aufgaben, die im Gemüsegarten anstehen:

  • Gießen, aber bitte richtig: Wenn die Pflänzchen noch klein sind, ist es wichtig, den Boden feucht zu halten, bis sie ihre Wurzeln ausgestreckt haben und gut angewachsen sind. Danach kannst du, je nach Gemüseart und Niederschlag, weitestgehend auf das Gießen verzichten. Die Faustregel: Lieber selten gießen, dafür aber gründlich!
  • Mulchen! Du wirst sehen, dass du seltener gießen musst, wenn du deinen Boden mulchst. Der Mulch schützt die Beetoberfläche vor Verdunstung, unterdrückt Unkräuter und speichert Wasser. Ziemlich cool, oder?
  • Jäten: Wenn du nicht mulchst, solltest du deine Beete regelmäßig jäten. Ein bisschen Unkraut ist nicht schlimm, aber sobald deine Gemüsepflanzen nicht mehr genug Raum haben, um groß und kräftig zu werden, solltest du eingreifen.
  • Düngen – im richtigen Maß! Du solltest dich bei jeder Gemüseart, die du anbaust, über den Düngerbedarf schlaumachen. Manche Gemüsearten wollen so gar keinen Dünger, bei anderen ist es super wichtig, sie zur richtigen Zeit mit genügend Nährstoffen zu versorgen. Du kannst Dünger übrigens auch ganz einfach selber machen, zum Beispiel als Brennesseljauche.
  • Ausgeizen, hochbinden und Kulturschutznetze nutzen: Jedes Gemüse hat eigene Bedürfnisse. Die meisten Tomaten– und Gurkensorten geizt du aus, damit sie statt Blättern Früchte produzieren. Stangenbohnen brauchen – Surprise – Stangen zum Hochranken und viele empfindliche Pflanzen freuen sich über ein schützendes Netz. Jede Pflanze hat ihre ganz individuellen Bedürfnisse und je besser du die kennst, desto größer wird deine Ernte ausfallen!

9. Krankheiten und Schädlinge im Gemüsegarten

Auch im bestgepflegtesten Garten tauchen hier und da Krankheiten und Schädlinge auf, das ist ganz normal. Um beides möglichst zu vermeiden, heißt das Zauberwort Mischkultur!

Was das nun wieder bedeutet? Mischkultur bedeutet, dass du verschiedene Gemüsearten so nebeneinander pflanzt, dass sie sich gegenseitig Krankheiten und Schädlinge vom Leib halten. Lad dir hier gerne meine Mischkulturtabelle herunter, um dir einen Überblick über das gute Nachbarschaften im Gemüsebeet zu verschaffen!

Falls du vorhast, Kohl anzubauen, solltest du dir außerdem ein paar feinmaschige Schutznetze anschaffen. Auf Kohl sind leider unglaublich viele Schädlinge scharf, und wenn du ihn nicht von vorneherein abdeckst, sind die Probleme so gut wie vorprogrammiert.

Auch Schneckenkragen sind eine sehr sinnvolle Investition, wenn du deine Pflänzchen vor gefräßigen Freunden schützen willst. So überstehen sie die erste kritische Wachstumsphase :).

Schneckenkragen im Gemüsegarten

10. Dein Gemüsegarten ist angelegt? Dann heißt es Ernten und Genießen

Juchuuuu – die ersten Ernten stehen an! Was ist bei dir als erstes fertig, um auf dem Teller zu landen oder gleich im Garten weggesnackt zu werden? Vielleicht die schnellwachsenden Radieschen? Salat? Oder vielleicht doch Buschbohnen?

So oder so: Lass es dir schmecken! :)

Bei dir wird alles Gemüse auf einmal reif? Dann mach doch einen Teil für den Winter haltbar! Es gibt zwar einige Gemüsearten, die du auch direkt im Winter ernten kannst. Aber, hey, hausgemachtes Sauerkraut ist einfach unglaublich lecker und im Winter ein Glas selbstgemachte Tomatensauce aufzuwärmen auch sehr praktisch. Selbstversorger-Fast Food sozusagen. ;)

11. Den Boden aufbauen

Mit der Ernte ist es noch nicht getan im Gemüsegarten. Du willst nächstes Jahr schließlich auch wieder Pflänzchen in die Erde setzen, beim Heranwachsen begleiten und kräftig beernten, oder?

Dann heißt es jetzt, den Boden zu verwöhnen. Der ist nämlich die Grundlage für alles, was bei dir im Gemüsegarten wächst und nach dem langen Sommer hat er sich ein bisschen Liebe verdient!

Wenn sich die meisten Beete zum Herbst hin leeren, tust du deinem Boden einen riesigen Gefallen, wenn du für den Winter nach der letzten Ernte eine Gründüngung aussäst. Alternativ dazu kannst du ihn auch mit einer Mulchschicht bedecken. Blanker Boden ist Wind und Wetter nämlich schutzlos ausgesetzt – und leidet darunter. Also, pass gut auf deinen Boden auf, der ist nämlich super wertvoll und durch nichts zu ersetzen.

Und dann heißt es schon bald: Auf in ein neues Gartenjahr!

Schritt für Schritt zum eigenen Gemüse
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Du willst noch ein bisschen weiterschmökern? Dann kann sind die Artikel unten sicher etwas für dich. Vergiss aber vorher nicht, dir deinen Pflanzplan und die Mischkulturtabelle herunterzuladen! :)

Gemüsegarten planen – Schritt für Schritt zum Gartenparadies

Gute Nachbarn im Gemüsebeet: 7 tolle Pflanzgemeinschaften + Mischkulturtabelle

8 Schritte zum unkrautfreien Gemüsegarten – ganz natürlich!

Hast du deinen Gemüsegarten schon angelegt? Welche Tipps findest du besonders wichtig für Gemüsegarten-Anfänger? Lass gerne einen Kommentar da!

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Süßkartoffel pflanzen, anbauen & ernten: Der komplette Guide!

Du möchtest eigene Süßkartoffel Pflanzen anbauen und ernten? Das ist ein hervorragender Plan! Süßkartoffeln sind nämlich nicht nur wunderschöne Beetgenossen, sie sind auch super lecker und vielseitig in der Küche einsetzbar. Hier kommt der komplette Guide zum Anbauen der süßen Knollen. Also, los geht’s, lasst uns Süßkartoffeln pflanzen!

Inhaltsverzeichnis
Die besten Süßkartoffel-Sorten
Wie viele Süßkartoffeln pflanzen?
Mischkulturpartner für Süßkartoffelpflanzen
Süßkartoffel-Stecklinge ziehen
Das richtige Timing zum Süßkartoffel pflanzen
Ideale Bedingungen für Süßkartoffeln
Süßkartoffelpflanzen pflegen

Süßkartoffeln sind eine tolle Abwechslung zu normalen Kartoffeln. Sie bringen mit ihren bunten Farben – von orange bis lila – Abwechslung auf den Teller und bereichern auch das Gemüsebeet um eine Pflanzenfamilie, die wir dort noch nicht haben: Unter den Windengewächsen ist sie nämlich das einzig gängige Gemüse.

Das verschafft dir in der Beetplanung einen riesigen Vorteil: Du kannst sie in so ziemlich jedem Beet einplanen, ohne dir Sorgen um deine Fruchtfolge machen zu müssen. Also, lass uns direkt loslegen mit dem Süßkartoffelanbau!

Die besten Süßkartoffel-Sorten

Die Süßkartoffel „Beauregard“ hat eine orangene Fleisch- und Schalenfarbe. Die Sorte „Evangelina“ besitzt auch eine orangene Fleischfarbe, aber eine rote Schale. Die Blätter dieser Sorte haben lilafarbene Spitzen und sind dadurch besonders dekorativ.

Süßkartoffel und Steckrübe

Wie viele Süßkartoffeln soll ich pflanzen?

Der Ertrag einer Pflanze liegt bei etwa 1,5 kg. Da du deine Süßkartoffeln über einen Zeitraum hinweg ernten kannst und sie sich auch gut ein paar Wochen lang lagern lassen, kannst du gleich eine ordentliche Portion einplanen – wenn deine Beetfläche das hergibt.

Gute Mischkulturpartner für Süßkartoffel Pflanzen

Als Mischkulturpartner eignen sich schnellwachsende Salate, Radieschen und Spinat wunderbar, die du erntest, bevor deine Süßkartoffelpflanzen das Beet ganz für sich beanspruchen. Denn das wird früher oder später der Fall sein – die Pflanzen wuchern erobern ihre Umgebung. Mit ihren essbaren Blättern und wunderhübschen Blüten ist uns das aber mehr als recht!

Apropos Mischkulture: Deine anderen Gemüse brauchen auch noch passende Beetpartner? Dann hol dir unbedingt deine 0 € Mischkulturtabelle als PDF zum Download! Einfach hier deine Emailadresse eintragen und dann flattert sie direkt in dein Postfach!

Süßkartoffel pflanzen oder aussäen?

Süßkartoffeln benötigen recht viel Zeit, um ihre dicken Knollen auszubilden. Das stellt uns vor Herausforderungen, denn die frostfreie Vegetationsperiode in Mitteleuropa ist relativ kurz.

Um trotzdem einen ordentlichen Ertrag zu ernten, kannst du vorgezogene Süßkartoffelpflänzchen im Frühjahr direkt ins Beet pflanzen – sobald kein Frost mehr ansteht dürfen sie nach draußen umziehen. Du kannst die Süßkartoffel-Pflanzen kaufen oder auch ganz einfach selber eine Knolle im Januar austreiben, um daraus Stecklinge zu schneiden.

Stecklinge aus einer Süßkartoffel-Knolle ziehen

Um deine eigenen Süßkartoffel Stecklinge zu ziehen, nimmst du einfach eine Knolle, schneidest sie in der Mitte durch und lässt die Schnittstellen antrocknen. Dann steckst du die halben Knollen in einen Topf mit Erde. Die eingepflanzten Knollen einmal hübsch angießen* und dann heißt es: Warten.

Nach ein paar Wochen bei Temperaturen um 20 °C bilden sich Triebe aus der Knolle. Von diesen Trieben kannst du etwa 10 cm lange Ranken abschneiden und in Wasser stellen. Wenn die Stecklinge Wurzeln gebildet haben können sie in einen Topf mit Erde umziehen oder auch gleich in das vorbereitete Beet gepflanzt werden.

Im zweiten Jahr kannst du kurz vor der Ernte Stecklinge nehmen, die du in einem Glas Wasser bewurzelst, in Töpfe umpflanzt und dann auf der Fensterbank überwinterst, bis sie im nächsten Jahr ins Beet wandern können.

Süßkartoffeln, aus denen man Stecklinge ziehen kann

Wann geht’s los mit dem Süßkartoffel pflanzen?

Die gekauften oder selbst gezogenen Pflänzchen werden erst nach den Eisheiligen, also Mitte Mai ausgepflanzt, da sie nicht frostverträglich sind. Wenn du deine Süßkartoffeln aus Trieben ziehst, solltest du allerdings schon im Januar mit den Vorbereitungen anfangen.

Dann ist noch genug Zeit, um die Knolle aus dem Supermarkt zum Keimen zu bringen und aus den Keimen Stecklinge zu ziehen.

Beete zum Süßkartoffel pflanzen vorbereiten

Süßkartoffelpflänzchen lieben ein feinkrümeliges, humoses Beet. Du kannst den Boden dafür vorsichtig mit einer Grabegabel lockern, aber nicht wenden, damit du die Bodelebewesen nicht störst. Die sind nämlich essentiell für einen fruchtbaren Boden.

Wenn du die Pflanzen nach den Eisheiligen nach draußen umpflanzt, beträgt der Pflanzabstand von Süßkartoffeln innerhalb einer Reihe 30 – 40 cm und der Abstand zwischen zwei Reihen 60 – 90 cm. Gönn ihnen ruhig ausreichend Platz, das belohnen sie dir mit einer dicken Ernte.

Kleiner Tipp: In die Pflanzlöcher gebe ich ein paar Hornspäne oder Schafwollpellets als Langzeitdünger*.

Süßkartoffeln kannst du übrigens auch sehr gut in Kübeln anbauen, die eine Größe von mindestens 30 Litern haben sollten. Und, noch ein Bonus: Die Blätter der Süßkartoffel sind auch essbar und können wie Spinat verarbeitet werden.

Süßartoffeln anbauen und pflanzen

Ideale Bedingungen für Süßkartoffel Pflanzen

Sonne, Sonne Sonne! Süßkartoffeln sind sehr wärmeliebend und brauchen daher einen sonnigen Standort. Temperaturen unter 10 °C führen zum Wachstumsstopp und bei Frost sterben die Pflanzen ab. Außerdem mögen sie eine feuchte Umgebung, jedoch keine Staunässe. Eine Mulchschicht lohnt sich daher sehr.

Der Boden sollte locker und nährstoffreich sein. Mit einer gelegentlichen Düngung tust du den Pflanzen etwas Futes und förderst das Knollenwachstum.

Süßkartoffeln anbauen: Die Pflege

Wenn deine Pflanzen gut angewachsen und einige Zentimeeter groß sind, dann kannst du sie bereits mulchen. Ich bringe nach und nach eine mindestens 15 cm dicke Mulchschicht auf meinen Süßkartoffelbeeten aus.

Weil Süßkartoffeln sehr durstig sind, ist die Mulchschicht wunderbar dazu geeignet, um den Boden vor Verdunstungen zu schützen. Wenn du sie zusätzlich regelmäßig gießt, steigert das den Ertrag.

Süßartoffeln anbauen und pflanzen

Wann ernte ich Süßkartoffeln?

Es wachsen erst die Blätter und danach die Knollen, deswegen solltest du die Knollen bis kurz vor den ersten Frösten im Boden lassen. Die Ernte findet also ungefähr im Oktober statt*.

Krankheiten und Schädlinge beim Süßkartoffel pflanzen

Süßkartoffeln haben außer kalten Nächten nur einen Feind im Garten: Mäuse!

Wenn in deinem Garten viele Wühlmäuse wohnen, solltest du deine Süßkartoffeln am besten in Kübeln anbauen.

Oder du schaust dir nochmal diesen Artikel an, in dem ich dir meine wirksamsten Tipps zum Vertreiben von Wühlmäusen verrate. ;)

Süßartoffeln anbauen und pflanzen
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Besonders gut schmecken Süßkartoffeln im Curry mit Paprika, Blumenkohl und Spinat. Wenn du diese Kandidaten auch selber anbauen willst, dann lies am besten gleich hier weiter:

Paprika pflanzen – In 5 Schritten zu einer fantastischen Ernte!

Blumenkohl pflanzen – Der komplette Anbau-Guide

Spinat anbauen: Meine Geheimtipps für eine super Ernte!

Hast du schon mal Süßkartoffel Pflanzen angebaut? Was sind deine besten Tipps? Ab damit in die Kommentare! :)

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Welche Gemüsesorten soll ich anbauen?

Die unglaublich vielen Gemüsesorten, die du online, in Saatgut-Katalogen und Gärtnereien findest, können überwältigend sein. Welche sollst du auswählen, welche passen zu dir und deinem Garten? Lass uns doch etwas Ordnung in diesen Dschungel bringen – los geht´s!

Inhaltsverzeichnis
Die Top 5 der Gemüsesorten
Welche Gemüsesorten gibt es?
Welche Gemüsesorten soll ich anbauen?
Gemüsesorten versus Platz im Beet
Sorten für deinen Garten

Die Top 5 der Gemüsesorten

Niemand kann alle Gemüsesorten in seinem Garten anbauen, weil es so unendlich viele davon gibt. Aber die meisten Menschen haben dieselben Gemüse-Favoriten die sie immer und immer wieder anbauen.

Hier kommen die Top 5 der beliebtesten Gemüsesorten:

Na, waren da ganz zufällig auch deine Top Gemüsesorten dabei? ;) Dann liegst du voll im Trend!

Frisch geerntete Möhren

Welche Gemüsesorten gibt es überhaupt?

Das kommt darauf an, woher du dein Saatgut beziehst. Der konventionelle Gemüsebau verlässt sich leider auf immer dieselben Gemüsesorten. Die „Standard-Möhre“ und die „Standard-Tomate“ verkaufen sich eben am besten. Alte Gemüsesorten oder besondere, ausgefallene Gemüsesorten gehen so leider verloren.

Es gibt aber auch Samengärtnereien, die alte, seltene und besondere Sorten anbauen und verkaufen. Da gibt es dann hundere verschiedene Tomatensorten und du wirst Gemüse finden, von denen du noch nie etwas gehört hast!

Oder hast du schonmal Engelwurz, lila Blumenkohl oder Armenische Gurken angebaut? Eben!

Warum solltest du orange Supermarktmöhren anbauen, wenn du auch lilane, gelbe oder weiße Möhren anbauen kannst? Du hast die Möglichkeit, bei dir im Garten oder auf deinem Balkon eine riesige Sortenvielfalt anzubauen und so alte Gemüsesorten zu entdecken und zu erhalten!

Engelwurz Saatgut von Wurzelwerk

Psst, Nerd Alarm: Das Wort „Gemüsesorten“ gibt es genau genommen gar nicht, es hat sich nur irgendwie so eingebürgert. Korrekt heißt es „Gemüsearten“ – aber ich finde, das hört sich irgendwie seltsam an… Nachdem wir das also geklärt haben, können wir unter uns auch weiterhin ganz entspannt von Gemüsesorten reden, oder? ;)

Aber welche Gemüsesorten soll ich denn jetzt anbauen?

Das Wichtigste ist natürlich, dass du die Gemüsesorten deiner Wahl gerne isst. ;) Na gut, das allein schränkt die Auswahl vielleicht nur ein bisschen ein. Aber wie kannst du eine sinnvolle Auswahl für deine Garten treffen?

Stöber doch mal auf dieser Seite – da habe ich dir viele Tipps und Saatgut zur Sortenplanung zusammengestellt.

Wo soll dein Gemüse wachsen?

Eine Grundvoraussetzung für eine üppige Ernte ist, dass du deinen Gemüsepflanzen genug Platz und einen passenden Standort gibst – das ist das A und O für gesunde Pflanzen.

Wenn dir beim Gedanken an die Kombination passender Beetnachbarn und eine funktionierende Fruchtfolge der Kopf zu rauchen beginnt, dann nimm doch einfach die Abkürzung und lade dir meinen fix und fertigen Beetplan für den Gemüsegarten herunter.

Trag dafür einfach hier deine Emailadresse ein und der Pflanzplan flattert direkt in dein Postfach:

Alter Hase oder Newbie im Gemüsebeet?

Welche Gemüse kommen gut alleine klar und welche brauchen viel Aufmerksamkeit?

Aber dann kommt es auch darauf an, wieviel Erfahrung du schon mit den grünen Freunden gesammelt hast. Es gibt nämlich völlig unkomplizierte Gemüsekumpel, aber auch kapriziöse Diven, die auf ungünstige Bedingungen schnell beleidigt reagieren.

Um dir die Entscheidung zu erleichtern, kommt hier eine Übersicht, in der du ganz einfach siehst, wie schwierig ein Gemüse im Anbau ist. Diese Tabelle ist natürlich nicht vollständig und ließe sich noch ewig weiterführen.

Die Unkomplizierten Die MachbarenDie Diven
RadieschenStangenbohneBrokkoli
MangoldTomateBlumenkohl
ZucchiniKohlrabiChicorée
Knoblauch ErbseRotkohl
WinterportulakMöhreSüßkartoffel

Pssst: Mein „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs ist randvoll mit Tipps und Tricks und super ausführlichen Anleitungen zum Anbau von ganz vielen Gemüsesorten! Ich würde mich freuen, wenn du dieses Jahr im Kurs mit dabei bist!

Im Gemüsegarten wachsen zahlreiche Gemüsesorten.

Wann willst du loslegen?

Nicht alle Gemüsesorten können rund ums Jahr ausgesät bzw. gepflanzt werden. Deshalb lohnt es sich, bei der Beetplanung für jeden Monat im Jahr zu schauen, was so geht im Gemüsegarten.

Du bist schon im Januar oder Februar in Gedanken im Gemüsebeet? Jackpot! Dann hast du noch das gesamte Saatgutregal zur Auswahl! Hier kannst du sehen, was im Januar im Garten alles möglich ist.

Oder du schaust einfach bei Youtube vorbei. Im Video unten zeige ich dir, womit ich im Januar loslege. Du findest aber auch alle anderen Monatsvideos bei Youtube. Zusätzlich gibt es auch immer Sortentipps obendrauf. Cool, oder?

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Gemüsesorten versus Platz im Beet

Du hast nur begrenzten Platz zur Verfügung? Kein Problem! Es gibt genügend Gemüsesorten, mit denen du ein bisschen herumtricksen kannst, um trotzdem eine dicke Ernte einzufahren.

Wenn du zum Beispiel Stangenbohnen statt Buschbohnen nimmst oder deine Gurken vertikal anbaust, also in die Höhe ranken lässt, sparst du kostbaren Platz im Beet.

Hast du vielleicht Bäume in deinem Garten? Dann kannst du auf der Baumscheibe um den Baum herum Knoblauch stecken! Der Knoblauch hält dann durch seinen Geruch Schädlinge von deinem Baum fern und du bekommst eine leckere Ernte. Win win! :)

Einer ist bei Platznot aber leider immer schwierig: Der Kohl. Er braucht nicht nur viel Platz, sondern hat auch noch die längste Anbaupause unter den Gemüsen. Davon kannst du in einem kleinen Garten also nur wenige Exemplare anbauen. Vielleicht dann doch lieber Stangenbohnen oder Gurken?

Beliebte Gemüsesorte: Weißkohl

Gemüsesorten für deinen Garten

Alle Gemüsesorten können leider nicht in deinem Garten wohnen – dafür gibt es einfach zu viele. So kommst du zu einer ganz konkreten Planung:

  • In einem ersten Schritt checkst du deine Bedürfnisse und die deiner Lieben ab. Was esst ihr am liebsten? Geh dazu vielleicht deine Rezeptesammlung durch und schau, mit welchem Gemüse du am häufigsten kochst.
  • Welche Gemüsesorten sind besonders teuer? An welche Gemüsesorten kommst du bei dir im Ort vielleicht nicht so gut ran?
  • In einem persönlichen Gartentagebuch schreibst du auf, was du angebaut hast und wie viel davon. Wie ist es dir mit diesen Gemüsesorten ergangen und wie haben sie geschmeckt? In der nächsten Saison greifst du dann auf diesen Erfahrungsschatz zurück und passt deine Anbauplanung daran an. So kannst du Jahr für Jahr etwas von deiner großen Wunschliste umsetzen und findest mit der Zeit deine perfekten Gemüsesorten!
Gemüse Sorten
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Hast du deine Gemüsesorten für dieses Jahr schon gefunden?

Dann kommt jetzt noch ein Herzensanliegen von mir: Lasst uns gemeinsam die Vielfalt erhalten! Probier dich doch mal an alten Gemüsesorten und unterstütze nachhaltig arbeitende Saatgutbetriebe mit deinem Saatgutkauf beim Erhalt dieser Sorten.

Für unser Sortiment im Wurzelwerk-Onlineshop arbeiten wir ausschließlich mit Bio-zertifizierten Betrieben zusammen und setzen auf samenfeste, besonders bewährte und alte Sorten. Durch gezielten Erhaltungsanbau können nämlich auch seltene Sorten auf Dauer bewahrt bleiben – und das hat meine vollste Unterstützung.

Du möchtest noch soo viel mehr über den Gemüseanbau erfahren? Dann lies doch gleich hier gleich weiter: 

Gemüsegarten für Anfänger: 9 Gemüse, die jeder hinkriegt

Gemüse pflanzen für Anfänger: Wann, wie, wo?!

Die 5 besten Tomatensorten: alte, robuste, leckere Tomaten pflanzen!

Welche Gemüsesorten hast du ausgewählt und warum? Ich freue mich, von dir zu hören!

Sprossen ziehen

Sprossen ziehen: Hol dir die Extraportion Vitamine!

Sprossen ziehen macht Spaß, geht ganz leicht und die kleinen Keimlinge strotzen nur so vor Kraft. Keimsprossen versorgen dich das ganze Jahr über mit einem besonderen Frischekick. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist die extra Portion Vitamine Gold wert. Alles, was du über das Ziehen von Sprossen wissen musst, erfährst du hier! Also, nichts wie ran an die kleinen Kraftpakete!

Inhaltsverzeichnis
Warum du Sprossen ziehen solltest
Welche Keimsprossen eignen sich?
Zubehör zum Sprossen ziehen
Schritt für Schritt: Sprossen ziehen
Wer außer dir auch auf Keimsprossen steht
Gefahren, Probleme und Geheimtipps

Warum du Sprossen ziehen solltest

Keimsprossen sind sooo unfassbar gesund! Sie sind wahre Wunderwerke der Natur. Hast du schon mal Brokkoli aus Samen gezogen? Wenn der Keimling noch jung, zart und winzig klein ist, sieht er nicht so aus, als ob da schon viel drinstecken würde. Aber Pustekuchen! In den Keimlingen sind nahezu schon alle Vitamine und Nährstoffe vorhanden – ganz kompakt. Die Kleinen strotzen nur so vor Kraft!

Keimsprossen sind tatsächlich richtige Angeber, wenn es um ihre inneren Werte geht. Zum Beispiel bei sekundären Pflanzenstoffen sind Keimsprossen wahre Experten!

Dabei handelt es sich um Stoffe, die nicht unbedingt essenziell für unsere Ernährung sind, aber dennoch großen Einfluss auf viele Stoffwechselprozesse haben. Es ist bekannt, dass einige dieser Stoffe entzündungshemmend, antioxidativ, cholesterin- und blutzuckersenkend sind. Selbst die Krebsforschung hat ein großes Interesse an ihnen. Und jetzt der Clou: Keimsprossen sind voll von sekundären Pflanzenstoffen.

Frisch gekeimte Sprossen

Und damit noch nicht genug! Der Körper hat manchmal Schwierigkeiten, die Vitamine und Nährstoffe, die wir ihm zur Verfügung stellen, auch wirklich aufzunehmen. In Keimsprossen haben diese gesunden Helferlein oft eine verbesserte Bioverfügbarkeit und der Körper kann sie ratzfatz aufnehmen. Nicht schlecht, oder?

Wenn dein Gemüsegarten im Winter etwas kläglich daherkommt oder du sowieso auf die Vitamine aus dem Supermarkt angewiesen bist, ist Sprossen ziehen eine super leckere, schnelle, knackige und einfache Nahrungsergänzung.

Und gerade für all die Fans von die frischem Grün, die keinen eigenen Garten haben, sind Sprossen super! Denn sie gelingen in jeder Wohnung. Wenn du zusätzlich noch einen Balkon hast, dann findest du in meinem Balkongemüse-Kompass eine Auswahl von Pflanzen, die auch in Töpfen und Kübeln super wachsen. Lad ihn dir am besten gleich herunter!

Welche Keimsprossen eignen sich?

Egal, ob Brokkoli Sprossen ziehen, Mungobohnensprossen ziehen, Linsen Sprossen ziehen, Alfalfa Sprossen ziehen… Du hast sooo viele leckere Möglichkeiten deine Mahlzeiten gesund aufzupeppen.

Grundsätzlich kannst du aus fast jedem Saatgut köstliche Sprossen ziehen. Dabei brauchst du noch nicht mal spezielles Keimsprossen Saatgut zu kaufen. Du kannst nahezu alles verwenden. Ich achte allerdings immer auf Bioqualität, denn irgendwelche Pflanzenschutzmittel möchte ich nicht auf meinem Teller haben.

Meine Top-Favoriten beim Sprossen ziehen sind: Brokkolisprossen, Radieschensprossen, Linsensprossen, rote Bete Sprossen und natürlich meine geliebte Kresse.

Ich habe hier eine praktische Sprossen ziehen Tabelle mit jeder Menge möglicher  Keimsprossen für dich zusammengestellt. Nicht wundern, ich habe auch sogenannte „Schleimbildner“ markiert. Was das genau bedeutet, erkläre ich dir ein Stückchen weiter unten. ;) Außerdem habe ich dir Keimsprossen aufgelistet, die du vor Verzehr besser abkochst, wenn du große Mengen davon essen magst. Als kleiner Snack sind auch sie roh unproblematisch.

Typische KeimsprosseSchleimbildnerVor Verzehr kochen
Alfalfa/Luzernex  
Amaranthx  
Basilikum x 
Bockshornkleex  
Brokkolix  
Buchweizen x 
Chia x 
Erbsen  x
Feldsalatx  
Gerstex  
Grünkohlx  
Haferx  
Kohlrabix  
Kresse x 
Lauchx  
Leinsamen x 
Linsen  x
Möhrex  
Mungobohnen  x
Quinoax  
Radieschenx  
Rettichx  
Roggenx  
Rote Betex  
Rotkohlx  
Rucola x 
Senf x 

Dir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn du auf diese Tabelle guckst? Du willst nicht nur Keimsprossen genießen, sondern auch diese Vielfalt in deinem Garten sehen und jede Menge Gemüse ernten? Dann ist mein „Gemüsegarten starten“– Onlinekurs genau das richtige für dich. Schau doch mal rein! :)

Obacht: Alle Nachtschattengewächse, also Aubergine, Chili, Paprika, Tomaten und Kartoffeln enthalten in ihren Keimen das giftige Solanin. Sie eignen sich nicht, um als Sprossen auf den Tisch zu kommen. Aber auch ohne sie ist die Auswahl bestimmt groß genug.

Keimschale zum Sprossen ziehen

Sprossen ziehen: Was sind Schleimbildner?

Unter den Keimsprossen gibt es auch ein paar eitle Kollegen, die gerne rumschleimen und eine Sonderbehandlung einfordern. So dramatisch ist es aber gar nicht. ;) Einige Saaten bilden eine Art Geleeschicht, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Vielleicht kennst du das von Chiapudding oder Leinsamen?

Diese Schleimbildner eignen sich nicht unbedingt für Keimgläser. Sie speichern sehr viel Flüssigkeit. Wenn sie im Glas übereinander liegen, hat der Schimmel leichtes Spiel. Bei ihnen ist es wichtig, dass genig Luft an die Sprossen kommt, damit nichts zu schimmeln anfängt. Richtig gut geht das in einer speziellen Keimschale. Das Beste: Sie eignet sich zwar besonders gut für Brokkoli, Rucola, Senf und Co., aber du kannst so ziemlich alle Sprossen in ihr anbauen.

Warum muss ich einige Sprossen vor Verzehr blanchieren?

Hülsenfrüchte enthalten im Sprossen-Stadium oft etwas Blausäure. Es ist nicht viel, aber auf Nummer Sicher gehst du, wenn du diese Sprossen einfach einmal kurz blanchierst. Damit machst du die Blausäure unschädlich. In einem lauwarmen Salat schmecken die Sprossen dann umso köstlicher! :)

Keimsprossen im Salat

Zubehör zum Sprossen ziehen

Es gibt unendlich viele Varianten von Zubehör zum Spossen ziehen: Siebe, Gläser und Schalen findest du in vielen Varianten. Wirklich gut geeignet ist eine Keimschale mit Siebaufsatz, besonders für die Schleimbildner ist sie super hilfreich.

Alle anderen Sprossen kannst du recht einfach im Keimglas ziehen – und das musst du gar nicht kaufen, sondern kannst es sogar ganz einfach selber machen!

Es gibt nämlich 1001 Upclycling-Ideen und genauso viele Varianten, mit denen du dein eigenes Keimglas herstellen kannst. Hier meine Lieblinge und wovon ich eher abraten würde:

Aus Schraubglas wird Keimglas

Du kannst quasi aus jedem Schraubglas mir nichts, dir nichts ein Sprossenglas zaubern. Zum Beispiel kannst du einen Plastikdeckel (wie vom Honig) nehmen, und fix einige Löcher reinpieksen. In die Metalldeckel von normalen Twist-off Gläsern könntest du zwar auch mit dem Bohrer Löcher machen, das würde ich aber nicht empfehlen, weil dann ganz schnell Rost entsteht.

Eine Alternative zu löchrigen Deckeln wäre zum Beispiel Tüllstoff, ein Feinstrumpf oder eine flexible Gittermembran, die du einfach über das Glas stülpst und mit einem Küchengummi befestigst. Denk daran, alles vorher auszukochen, damit sich kein Schimmel bildet.

Keimen auf Küchenpapier

Sprossen ziehen auf Küchenpapier ist natürlich mega easy! Das bietet sich vor allem für Saaten an, die viel Wasser speichern – aka unsere Schleimbildner! Lies oben nochmal nach, wen ich damit meine. ;) Die genaue Anleitung dafür für die Anzucht auf Küchenpapier findest du hier.

Sprossen ziehen im Keimglas

Gewürzgläser oder Zuckerstreuer

Wenn du dich in deiner Küche ein bisschen umsiehst, findest du bestimmt etwas, was sich sonst noch zum Sprossen züchten eignet. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Zuckerstreuer oder Gewürzgläsern mit Streuaufsatz? Tadaaa du hast ohne irgendetwas tun zu müssen ein gut belüftetes Keimglas. Achte bei der Auswahl darauf, dass sich dein Gefäß gut reinigen lässt und licht- und luftdurchlässig ist.

Sprossen aus dem Sieb: Mal was anderes als Nudeln abgießen

Wer hat kein Sieb zuhause? Eben! Du kannst es ganz prima zum Sprossen ziehen verwenden. Das Einweichen kannst du vorher in einem normalen Glas machen. Gerade das Durchspülen geht mit einem Sieb super leicht. Du solltest natürlich entsprechend der Größe deines Saatguts das Sieb auswählen, damit die feinen Samen nicht einfach durchrieseln. Zum Abtropfen hängst du dein „Sprossen-Sieb“ einfach in eine Schüssel.

Etwas kniffelig wird es beim Abdecken. Wenn du zum Beispiel Fruchtfliegen in der Küche hast, würde ich eein Sieb nicht einfach so offen stehen lassen. Vielleicht findest du ja eine Glasschüssel, die du über das Sieb stülpen kannst? Es sollte natürlich noch Licht durchkommen!

…Und wie schüttest du jetzt dein Nudelwasser ab ohne Sieb? Na, einfach mithilfe des Topfdeckels. Draufsetzten, einen Spalt breit öffnen, Geschirrhandtuch von Griff zu Griff über den Deckel spannen, Deckel gut festhalten und abgießen!

Keimsprossen auf Brot

Sprossen ziehen Schritt für Schritt

Egal, ob gekauft oder gebasteltes Glas: Keimlinge ziehen funktioniert in wenigen Schritten. Achte bitte immer auf eine gute Hygiene! Hände waschen, Equipment spülen und sterilisieren gehören da unbedingt dazu. Auch wenn Pflanzen normalerweise ein bisschen Zuspruch mögen, solltest du nicht unnötig in deine Keimgläser atmen oder reden, so gelangen dort nämlich jede Menge Keime rein – und zwar nicht die, die wir haben wollen. ;)

So geht’s:

  1. Du füllst deine Saat in dein ausgekochtes Keimglas. Die Winzlinge werden ihr Volumen vervielfachen! Achte also darauf, dass du maximal 1/8 des Glases befüllst.
  2. Jetzt weichst du deine Saat mit kaltem Wasser ein. Fülle das Glas und mache deinen „Verschluss“ drauf. Gönne deinen Keimsprossen to-be das Bad ca. zehn Stunden lang – am besten also über Nacht.
  3. Schütte das Wasser vollständig ab und spüle deine Saat ordentlich durch. Auch dieses Wasser schüttest du wieder ab.
  4. Nun stellst du dein Keimglas schräg auf, sodass überschüssiges Wasser abfließen kann.
  5. Spüle deine Sprossenzöglinge regelmäßig (2-3 mal täglich) mit frischem Wasser ab und stelle sie immer wieder schräg auf.
  6. Nach wenigen Tagen Geduld, siehst du, dass die Sprossen im Glas richtig zu sprießen beginnen. Einige Sorten sind Raketenstarter und können schon nach 3-4 Tagen vertilgt werden. Andere sind kleine Schnarchnasen und brauchen schonmal 10 Tage Zeit.
  7. Du kannst sie „ernten“ sobald sich winzige Würzelchen zeigen. Gerne kannst du aber auch noch etwas länger warten, bis der Keimling etwas kräftiger wird und du kleine Microgreens produziert hast. Das Spülen weiterhin nicht vergessen!
  8. Wenn du deine Sprossen essen möchtest, spüle sie noch ein letztes Mal gründlich ab. Das reduziert die Keimbelastung.
  9. Es ist soweit: Garniere mit den köstlichen Keimsprossen deinen Salat oder dein Käsebrot. Die süßlicheren Sprossen passen auch super zu Müsli. Jeder Smoothie wird durch Keimsprossen übrigens zum Immunbooster-Superstar. Egal, wie du sie verwendest, ich wünsche dir einen guten Appetit!
Sprossen ziehen Anleitung

Wer außer dir auch auf Keimsprossen steht

Na Hühner! Hast du vielleicht eine gackernde Schar Hühner bei dir daheim? Oh, ich liebe diese kleinen Dino-Nachfahren. Es ist so unglaublich putzig, ihnen beim Sandbaden und Scharren zuzusehen. Und das Beste ist, wenn der „Eieralarm“ losgeht. Meine Damen sind so unfassbar stolz, wenn sie ein Ei gelegt haben, dass sie es gleich allen lauthals mitteilen möchten. :) Zu süß!

In diesem Video erzähle ich dir von meiner Hühnerschar und gebe Tipps, was es bei den Damen alles zu beachten gibt. Schau doch mal rein. ;)

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Mehr Informationen

Die Hennen versorgen mich so fleißig mit ihren kostbaren Eiern, dass sie natürlich auch etwas von mir zurückbekommen! Gerade in der dunklen Jahreszeit passe ich besonders auf, dass sie genug frisches und eiweißhaltiges Futter bekommen. Da drängen sich die kleinen Kraftpakete namens Keimsprossen förmlich auf – die mögen Hühner nämlich richtig gerne.

Meine Favoriten dafür sind Linsen, Erbsen, Weizen, Gerste und Roggen. Meine Hühner lieeeben die knackig frischen Keimsprossen. Im Nu sind die vertilgt.

Gefahren, Probleme und Geheimtipps beim Sprossen ziehen

Dass Sprossen auch Krankheiten übertragen können, hält sich spätestens seit dem EHEC-Ausbruch aus dem Jahr 2011 hartnäckig. Damals standen Bockshornkleesprossen aus Ägypten im Verdacht, eine gemeine Erkrankung auszulösen. Ist also Sprossen selber ziehen gefährlich?

Das würde ich mit einem klassischen Jein beantworten. Natürlich ist ein feuchtes, bei Raumtemperatur stehendes Lebensmittel anfällig für Bakterien. Daher rate ich dir in meiner Anleitung zum umsichtigen und hygienischen Umgang mit deinen Keimsprossen und dem dazugehörigen Equipment.

Übrigens: Gerade deshalb stehe ich den in Folie eingeschweißten Keimsprossen im Supermarkt mehr als kritisch gegenüber! Das ist nämlich genau das richtige Milieu für die Vermehrung der Keime. Also lieber selber machen. Ist eh besser für die Umwelt. ;)

Immunsupprimierte und Schwangere sollten sicherheitshalber alle Keimsprossen (auch die selbst gezogenen) blanchieren.

Iiiih meine Sprossen stinken!

Dann ist definitiv etwas schiefgelaufen. Bitte iss diese Sprossen auf keinen Fall! Verlass dich auf deine Sinne und versuche beim nächsten Ansatz nochmal mehr auf die Hygiene zu achten. Falls das immer nur bei demselben Saatgut vorkommt, könnte auch dieses kontaminiert sein.

Da sind so weiße Häarchen auf meinen Keimsprossen. Ist das Schimmel?

Schau nochmal ganz genau hin. Ist es ein haariger Flaum, möglicherweise sogar teils grünlich, schwärzlich? Dann tut es mir leid. Das ist tatsächlich Schimmel. Aber viiiel öfter sind es nur die kleinen, feinen Wurzelfüßchen deiner Keimsprossen, wie auf dem Bild. Dann ist es genau das, was du mit der ganzen Aktion erreichen wolltest! Guten Appetit!

Feine Wurzeln von Keimsprossen

Wie erkenne ich, ob meine Keimsprossen gesundheitsgefährdend sind?

Tja, mit dem bloßen Auge können wir gemeine Keime oft leider nicht erkennen. Aber wenn du umsichtig und sauber gearbeitet hast, kannst du dich auf deine Sinne verlassen. Falls du doch ein schlechtes Gefühl haben solltest, dann blanchiere deine Keimsprossen kurz. Oder aber, du wendest meine Geheimtricks an, dann sollte nichts mehr schief gehen. ;)

Meine ultimativen Geheimtipps gegen Schimmel beim Sprossen ziehen

Im Kampf gegen den Schimmel und irgendwelche fiesen Keime kann uns die Natur helfen! Kamillentee hat eine antimikrobielle Wirkung. Wenn du dein Saatgut in kaltem Kamillentee statt in Wasser quellen lässt, haben deine Keimsprossen beste Voraussetzungen, schimmelfrei durch ihr kurzes Leben zu kommen.

Auch Mischungen von verschiedenen Keimsprossen können kleine Wunder bewirken. Denn zum Beispiel die ätherischen Öle von Radieschen können das Wachstum von gemeinen Schimmelpilzen und garstigen Bakterien wirkungsvoll hemmen. Also kannst du immer ein paar Radieschensamen zu deinen heranwachsenden Leckereien geben.

Sprossen ziehen
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Einen letzten Tipp habe ich noch für dich: Setze lieber immer nur kleine Portionen Keimsprossen an, sodass du sie innerhalb von ein oder zwei Tagen aufessen kannst. Im Internet steht oft, dass sich die Sprossen so oder so lange im Kühlschrank halten. Ich bin allerdings Fan davon, ganz regelmäßig kleine Portionen Keimsprossen zu züchten, statt riesige Mengen irgendwie aufbewahren zu müssen.

Sprossen ziehen ist super einfach und jederzeit möglich. Du kannst dir so eine unglaublich gesunde Vielfalt an Keimsprossen zur Nahrungsergänzung auf den Teller holen. Mit meinen Geheimtipps wirst du keine Probleme mit Schimmel haben. Also, worauf wartest du? Hol dir deinen persönlichen Frischekick.

Während deine Keimlinge vor sich hin sprießen, kannst du ja schonmal deine Fermentieren-Checkliste durchstöbern oder hier gleich weiterlesen:

Kresse – Dein würziger Vitaminbooster für das ganze Jahr

Gemüse pflanzen für Anfänger: Wann, wie, wo?!

Kimchi selber machen – das ultimative Rezept für Einsteiger!

Was sind deine Lieblingssprossen? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

Aussaat & Pflanzen im Januar + Gemüsegarten-Pflanzplan 2026

Es geht wieder los! Kennst du es auch? Dieses Kribbeln, diese Ungeduld, der Wunsch endlich wieder mit den Händen in der Erde zu wühlen? Dann kommen hier die guten Nachrichten: Schon im Januar kannst du die ersten Samentütchen öffnen und mit den Aussaaten im Haus starten. Und ein Gemüse darf sogar direkt ins Beet. Also los, die Gartensaison wartet!

Inhaltsverzeichnis
Vorziehen im Haus – das steht im Januar an
Gemüse fürs Frühbeet vorziehen
Gemüse fürs Gewächshaus vorziehen
Hol dir deinen Gemüsegarten-Pflanzplan!
Gartenarbeiten im Januar

Vorziehen im Haus – diese Aussaaten stehen jetzt im Januar an!

Hier kommt eine Übersicht mit den Pflanzen, die du im Januar schon im Haus vorziehen kannst. Wenn du kein Gewächshaus oder Frühbeet hast, dann halte dich diesen Monat an diese Aussaaten. Falls du auch schon Gemüse für den geschützen Anbau vorziehen magst, dann findest du weiter unten auch dafür eine Liste.

Im Januar Gemüse fürs Freiland vorziehen

Übrigens gibt es richtig tolle Helferlein, die die Anzucht deiner kleinen Pflänzchen im Haus enorm erleichtern. Mit Quickpots und einer Ballbrause, die dafür sorgt, dass die Samen nicht weggeschwemmt werden, bist du gut ausgerüstet.

Wer schon im Januar mit den Aussaaten im Haus loslegt, hat ein Problem – das fehlende Licht. Das natürliche Tageslicht ist jetzt nämlich noch zu schwach, um das Wachstum der jungen Pflanzen anzukurbeln. Eine spezielle Anzuchtlampe sorgt dafür, dass deine kleinen Zöglinge in der dunklen Jahreszeit genug Licht bekommen.

Wenn du wissen möchtest, was du bei der Jungpflanzenanzucht noch alles beachten solltest, findest du hier die passende Anleitung.

Aussaat Pflanzen Gewächshaus Januar

Aussaat im Januar: Gemüse fürs Frühbeet oder das Gewächshaus vorziehen

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Mehr Informationen

Dein fertiger Gemüsegarten-Pflanzplan – nicht nur für die Aussaat im Januar!

Damit jedes Gemüse im Beet auch an der optimalen Stelle landet, gibt’s eine kleine Gartenhilfe für dich: Unseren 0 € Gemüsegarten-Beispielplan, den du dir ganz einfach downloaden kannst.

Darin erfährst du, was in welchem Monat was gepflanzt oder gesät wird – und wie du die Gemüsepflanzen im Beet kombinierst. Das ist super praktisch, wenn du ohne viel Planung direkt loslegen magst und trotzdem mit System gärtnern willst.

Den Gemüsegarten-Pflanzplan kannst du 1:1 auf deine Beete übertragen, ganz ohne Kopfzerbrechen über passende Mischkulturpartner, Vor-, Nach- und Zwischenkulturen oder was wann gesät oder gepflanzt werden muss.

Der Plan ist so konzipiert, dass du das ganze Jahr über kontinuierlich erntest und jeden Monat sofort losgärtnern kannst.

Trag dich hier ein und schon flattert der Pflanzplan in dein E-Mail Postfach:

Wichtige Gartenarbeiten im Januar

Im Januar heißt es vorfreuen, träumen und planen – aber auch schon anpacken!

Wenn du bereits im Vorjahr gegärntert hast, darfst du an frostfreien Tagen die Wintergemüse wie Kohl, Lauch oder Salate ernten, ab und an gießen und empfindliche Pflanzen mit Vlies oder einer Frühbeethaube schützen.

Und natürlich ist jetzt die Zeit zum jetzt Beetpläne schmieden, um neues Saatgut zu besorgen und dein Werkzeug auf Vollständigkeit checken und reinigen.

Wer dieses Jahr Süßkartoffeln, Chili, Peperoni oder Physalis anbauen will, sollte wirklich nicht zu lange warten. Bei diesen Pflanzen bietet sich eine Aussaat im Januar an, weil sie langsam wachsen und lange brauchen, bis sie Früchte bilden.

Klingt kompliziert? Dann kommt hier etwas für dich: Für alle, die dieses Jahr zum ersten Mal im Garten durchstarten und sich über Unterstützung und gaaanz viel Inspiration freuen, ist unser Onlinekurs »Gemüsegarten-starten« eine tolle Anlaufstelle!

Auch die Tierwelt freut sich im Januar noch über ein bisschen Zuwendung, z. B. die Vögel über etwas Futter und Wasser. Igel und Insekten sind jetzt im Tiefschlaf. Lass also Laubhaufen und unaufgeräumte Ecken bis in den Frühling hinein unangetastet, um sie nicht zu stören.

Und wenn es dich bei der Kälte noch so gar nicht raus zieht, ist jetzt drinnen eine wunderbare Zeit für DIY-Projekte oder einfach nur für eine gemütliche Tasse Tee und ganz viel Vorfreude auf die neue Saison.

Aussaat im Januar
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Dir kribbelt es schon doll in den Fingern? Mit diesen Artikeln vertreibst du dir im Januar die Zeit bis es endlich richtig los geht:

Gute Nachbarn im Gemüsebeet: 7 tolle Pflanzgemeinschaften + Mischkulturtabelle

Fruchtfolge – dein Guide zum perfekten Gartenplan!

Gemüsegarten planen – Schritt für Schritt mit Beispielplan

Welche Aussaaten stehen bei dir im Januar an und worauf freust du dich am meisten in der neuen Gartensaison? Schreib mir doch in den Kommentaren, welche Pläne du bereits geschmiedet hast!

Dieser Beitrag gehört zur Wurzelwerk GmbH und enthält Werbung für unsere eigenen Produkte und Partnerprodukte.

Aussaatkalender 2026 – dein PDF zum Herunterladen

Der Aussaatkalender für 2026 ist da! Mit diesem super praktischen Helferlein verpasst du ab jetzt garantiert keinen Aussaat- oder Pflanztermin mehr. :)

Inhaltsverzeichnis
Der Aussaatkalender 2026 als PDF zum Herunterladen
Wie funktioniert der Aussaatkalender?
Direktsaat und gestaffelte Aussaat
So klappt die Jungpflanzenanzucht
Aussaaten bündeln = Zeit sparen!

Der Aussaatkalender ist wie jedes Jahr ein kleines Dankeschön an dich. Die Wurzelwerk-Community ist einfach weltklasse – ich finde, das muss auch mal gefeiert werden! Was gibt es da besseres als diesen tollen Begleiter für dein nächstes Gartenjahr? Du kannst das PDF einfach herunterladen und ausdrucken.

Der Aussaatkalender 2026 als PDF zum Herunterladen

Hier kannst du dir deinen Aussaatkalender ganz einfach und schnell herunterladen:

Wie funktioniert der Aussaatkalender?

In deinem Aussaatkalender findest du die besten Aussaat-Zeitpunkte für deine Jungpflanzenanzucht und für die Direktsaat im Freiland. So hast du immer genügend kräftige und prachtvolle Jungpflanzen am Start, wenn die Auspflanzzeit ansteht.

Außerdem habe ich für viele Gemüse eine gestaffelte Aussaat im Freiland ausgeknobelt – so fährst du mühelos das ganze Jahr über eine kontinuierlich fette Ernte ein und hast in deinem Freiluft-Supermarkt immer ein üppiges Angebot an verschiedenen leckeren Gemüsen zur Verfügung.

Damit du auf einen Blick siehst, welche Gartenarbeiten anstehen, habe ich dir Symbole für die verschiedenen Aufgaben in deinen Aussaatkalender 2026 gepackt.

Detailansicht Aussaatkalender

Das Samentütchen: Immer, wenn dieses Symbol im Kalender auftaucht, schnappst du dir die entsprechenden Samentütchen und säst im Freiland aus!

Das kleine Haus: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um dein Gemüse im Haus auszusäen und vorzuziehen. Wie du siehst, darfst du schon im Januar Wintersalat vorziehen und auch im Februar gibt es bereits einiges zu tun. Deine kribbeligen, ungeduldigen Gärtnerfinger müssen also nicht allzu lange stillhalten! ;) 

Das Pflänzchen: Nun können deine selbst vorgezogenen oder gekauften Jungpflanzen in die Beete umziehen. Denke daran, deine Schützlinge abzuhärten, also sie behutsam an die raue Welt da draußen zu gewöhnen, bevor du sie in die Freiheit entlässt.

Unter jedem Monat habe ich dir im Aussaatkalender-PDF zusätzlichen Platz gelassen, damit du dir eigene Notizen machen kannst. Denn wenn du fleißig alle deine Erfahrungen und Gedanken aufschreibst, entsteht daraus im Laufe der Zeit ein wunderbares Tagebuch mit allen Einzelheiten deiner Gemüseabenteuer.

Noch Jahre später kannst du immer wieder nachlesen, welche Gemüse sich bei welchen Bedingungen wie entwickelt haben. So erschaffst du dir einen super wertvollen Erfahrungsschatz, auf den du jederzeit zurückgreifen kannst. :)

Aussaatkalender 2026 von Wurzelwerk

Dein Gemüse-Aussaatkalender: Direktsaat und gestaffelte Aussaat

Manche Gemüse wachsen ganz unkompliziert auch bei etwas ungemütlicheren Temperaturen zu prächtigen und super leckeren Gemüse-Exemplaren heran: Das sind die robusten Zeitgenossen, die du unbesorgt direkt ins Beet säen kannst. Mit ihnen hast du kaum Arbeit und du kannst dem Gemüse entspannt vom Liegestuhl aus beim Wachsen zusehen (und es gelegentlich anfeuern). ;)

Vor der Aussaat solltest du darauf achten, den Samen ein feinkrümeliges und lockeres Saatbett zu bereiten. Ziehe den Mulch einfach an den Beetrand und locker den Boden mit einer (Doppel-)Grabegabel, ohne ihn zu wenden.

Gröbere Bestandteile kannst du mit einem Rechen zerkleinern. Dann fühlen sich deine Samenkörner nämlich so wohl, dass sie es kaum abwarten können, zu keimen und ihre ersten Blättchen in die Luft zu strecken.

Damit du das ganze Jahr über leckeres Gemüse schlemmen kannst, ist es wichtig, dass du dein Gemüse gestaffelt aussäst – es also alle paar Wochen neu aussäst. In deinem Aussaatkalender 2026 stehen natürlich schon alle Nachsaat-Termine drin. Du kannst sofort loslegen, ohne lange zu planen und zu knobeln!

Bei der gestaffelten Aussaat schickst du dein Gemüse zum Sport – dem Staffellauf. Die erste Aussaat keimt, wächst, wird geerntet und übergibt währenddessen den Staffelstab an die folgende Saat. Die keimt, wächst, wird geerntet und übergibt den Staffelstab… du verstehst das Prinzip? ;) Alles was du noch tun musst, ist, das Saatgut rechtzeitig in den Boden zu bringen und kontinuierlich zu ernten.

Durch ständiges Nachsäen entstehen keine Lücken im Beet und du nutzt deine Fläche optimal aus. Auch von kleinen Beeten kannst du so einen ziemlichen Berg an Gemüse ernten. Genial, oder?

Wurzelwerk Aussaatkalender 2026

So klappt die Jungpflanzenanzucht

Es gibt Gemüse, die sich super lange in den Beeten räkeln, bevor sie uns mit einer Ernte belohnen. Wenn diese Kandidaten dann zusätzlich auch noch ziemliche Frostbeulen sind, haben sie kein leichtes Spiel. Denn in unseren Breitengraden, wo es bis Mitte Mai noch Frost geben kann, schaffen diese Kandidaten es kaum, in der kurzen Zeit Früchte anzusetzen und ausreifen zu lassen.

Damit du von diesen Gemüsen trotzdem üppig ernten kannst, solltest du sie im Haus vorziehen – diese Termine findest du auch in deinem Aussaatkalender-PDF. So verschaffst du ihnen den entscheidenden Wachstumsvorsprung.

Achte darauf, dass sie im Haus alles haben, was sie brauchen – allem voran einen kühlen (aber nciht kalten) Standort und das richtige Licht. So wachsen sie zu kräftigen Jungpflanzen heran. Tolle Helfer für die Jungpflanzenanzucht sind außerdem praktische Anzuchtplatten und eine Ballbrause zum sanften Bewässern.

Alles weitere, was du für eine erfolgreiche Jungpflanzenanzucht wissen solltest, kannst du in dem Artikel „Jungpflanzenanzucht im Haus vorziehen“ nachlesen. Schau da gerne einmal vorbei!

Wenn du sie nach den Eisheiligen auspflanzt, sind deine Pflänzchen dann schon kräftige Teenager, die sich im Beet schnell einleben und zu großen und prächtigen erwachsenen Pflanzen werden. Es bleibt ihnen dann genügend Zeit, viiiele leckere Früchte anzusetzen und dir eine super Ernte zu verschaffen.

Tomaten Jungpflanzen

Aussaaten bündeln = Zeit sparen!

Ich bündele meine Aussaaten gerne, sodass ich gleich mehrere Gemüse an einem Tag vorziehe, aussäe oder pflanze. Das ist eine echte Zeitersparnis! Deswegen habe ich im Aussaatkalender auch immer sinnvolle Gemüse zusammen gelegt.

Und das ist nur einer von vielen Tricks, um ohne viel Zeitaufwand und Mühe leckeres Gemüse rund ums Jahr zu ernten. Du willst noch mehr Tricks? Aber sehr gerne!

Schau doch einfach mal bei meinem Artikel „10 Tipps für einen pflegeleichten Gemüsegarten“ vorbei. Da zeige ich dir noch mehr Tricks zum mühelosen Gärtnern.

Dein Aussaatkalender und der Mulch

Mit dem Aussaatkalender für dein Gemüse hast du ein geniales Tool an der Hand, um zum richtigen Zeitpunkt zu säen und zu pflanzen. Aber eines ist auch noch super wichtig: Das Mulchen deiner Beete, damit sich deine Zöglinge pudelwohl fühlen!

Wenn deine Jungpflanzen ungefähr zehn Zentimeter hoch sind, kannst du sie das erste Mal mulchen. Die kuschelige Decke aus zum Beispiel Grasschnitt und Holzhackschnitzeln auf dem Boden sorgt nämlich dafür, dass deine Pflänzchen es immer schön feucht haben. Außerdem unterdrückt der Mulch auch das lästige Unkraut, das so gerne versucht, deine Beeten zu erobern – und sich mit deinem Gemüse einen Wettkampf um Licht und Nährstoffe liefert.

Damit du alles richtig machst beim Mulchen, schau dir am besten auch meinen Artikel „Die 7 größten Fehler beim Mulchen von Gemüsebeeten“ an. Ich wäre froh gewesen, wenn ich das alles am Anfang meiner Gärtnerlaufbahn schon gewusst hätte! Und du musst ja nicht unbedingt meine Fehler wiederholen. ;)

Tomaten Aussaat Pflanzung

Mit deinem Aussaatkalender 2026 kannst du ganz beruhigt in die neue Gartensaison starten und schon mal von einer super reichen Ernte träumen. Du verpasst nämlich ab jetzt keinen einzigen wichtigen Termin mehr in deinem Garten und wirst dich das ganze Jahr mit deinem eigenen Gemüse verwöhnen können. Das sind doch tolle Aussichten, oder?

Du hast so richtig Lust bekommen, deinen Garten für das nächste Jahr zu planen? Dann schau doch auch bei diesen Artikeln vorbei:

Was ist deine perfekte Gartengröße?

Gemüsegarten anlegen in 7 einfachen Schritten

Dein fix und fertiger Gemüsegarten-Beispielplan

Naa, hast du dir den Aussaatkalender für 2026 schon geholt? Hast du noch mehr Tipps zur Aussaatplanung? Ich freue mich über Kommentare!
Paprika pflanzen und anbauen

Paprika pflanzen – In 5 Schritten zu einer fantastischen Ernte!

Du möchtest Paprika pflanzen? Was für ein guter Plan! Paprika gibt es in ganz vielen Formen und Farben und sie schmecken besonders aus dem eigenen Garten unglaublich lecker – also nichts wie los, ich zeige dir, wie es geht!

Inhaltsverzeichnis
Übersicht: So funktioniert Paprika pflanzen
Schritt #1: Wie finde ich die passende Paprika-Sorte?
Schritt #2: Paprika vorziehen
Schritt #3: Paprika pflanzen im Freiland, Kübel oder im Gewächshaus
Schritt #4: Paprikapflanzen pflegen: gießen, düngen, schneiden
Schritt #5: Paprika überwintern

Übersicht: So funktioniert Paprika pflanzen

Du bist schon ganz hibbelig und willst sofort loslegen? Dann schau mal, hier habe ich dir alle Arbeitsschritte kurz und knackig zusammengefasst!

Paprika pflanzen in 5 SchrittenWas ist wichtig?
Schritt #1: Paprikasorte auswählenfür Freiland oder Gewächshaus? Farbe, Form, Verwendung
Schritt #2: Paprika Pflanzen vorziehenPflanzenlampe*, Wärme
Schritt #3: Paprika pflanzen im Freiland, Kübel oder Gewächshausabhärten, Düngergabe
Schritt #4: Paprika Pflanzen pflegengießen, düngen, schneiden
Schritt #5: Paprika überwinternbei 10°C oder bei 20°C

Gärtnern ist selten hektisch, aber viele Pflanzen müssen zu bestimmten Zeiten gesät werden. Damit du keinen wichtigen Termin mehr verpasst, lad dir doch meinen Aussaatkalender herunter! So siehst du auf einen Blick, welche Arbeit im Garten wann zu tun ist und kannst ganz entspannt losgärtnern!

Schritt #1: Wie finde ich die passende Paprika-Sorte?

Es gibt ziemlich viele verschiedene Paprikasorten da draußen und es ist gar nicht so einfach, sich für eine oder zwei davon zu entscheiden! ;) Damit es dir leichter fällt, kannst du dir diese Fragen stellen:

Wo möchte ich meine Paprika pflanzen?

Wenn du kein Gewächshaus hast, solltest du eine freilandgeeignete Paprikapflanze nehmen. „Rote Augsburger“*, „Neusiedler Ideal“ oder „Pantos“ tragen auch im Freien viele leckere Früchte!

Yolo Wonder“* gedeiht ebenfalls im Freiland, fühlt sich im geschützten Anbau besonders wohl. Diese Paprika Pflanze kann aber auch gerne im Topf an einer Haus-Südwand stehen.

Welche Farbe und welche Form haben die Früchte?

Es gibt grüne, gelbe, orange, rote und braune Paprikafrüchte und die können groß oder klein, länglich-spitz oder blockförmig-dickwandig sein. Sie schmecken süß-saftig oder würzig-scharf. Du solltest die Paprika pflanzen, die dir am besten schmeckt!

Psst: Falls du dich auch für Tomaten interessierst, habe ich dir hier meine liebsten Tomatensorten aufgeschrieben!

Wie möchte ich die Paprika verwenden?

Planst du, deine Paprika vor allem roh zu vernaschen, möchtest du sie kochen, auf der Pizza genießen oder Mini-Paprika mit Frischkäse füllen? Es gibt soo viele Möglichkeiten! Yams!

Schritt #2: Paprika vorziehen

Paprikapflanzen sind sehr wärmebedürftig und haben ein lange Kulturdauer, deshalb musst du Paprika im Haus vorziehen Im Februar ist es soweit: Du packst deine Samentütchen und säst in Anzuchterde aus. Die optimale Keimtemperatur von Paprika liegt bei 22 °C, sobald die Pflanzen aufgegangen sind, solltest du sie aber etwas kühler stellen.

Dann musst du die Saat immer gut feucht halten, sie darf auf keinen Fall austrocknen! Allerdings ist auch zu viel Wasser nicht gut: Da finden Trauermücken ideale Lebensbedingungen vor und die können deinen Jungpflanzen ganz schön zusetzen.

Sobald sich die ersten grünen Spitzen zeigen, stellst du deine Schützlinge unter eine Pflanzenlampe*. Nur am Fensterbrett bekommen sie nämlich nicht genügend Licht und werden zu langen, schwächlichen, blassgrünen Exemplaren – und du möchtest doch eine dunkelgrüne, gedrungene kräftige Paprikapflanze haben!

Wenn deine Pflanzen zwei echte Blätter haben, pikierst du sie: Das heißt, jede von ihnen bekommt ein eigenes Töpfchen spendiert und darf dann wieder unter das wohltuende Pflanzenlicht.

Paprika pflanzen: Paprika Jungpflanzen

Schritt #3: Paprika pflanzen im Freiland, Kübel oder im Gewächshaus

Mitte Mai, nach den Eisheiligen, dürfen deine grünen Freunde hinaus in die weite Welt: Je nach Sorte kommen sie nun ins Beet, in den Topf oder ins Gewächshaus. Paprikapflanzen im Topf stellst du an einem geschützten sonnigen Ort auf.

Bevor du sie in die Freiheit entlässt, musst du sie aber unbedingt schrittweise an die Sonne gewöhnen! Denn deine zarten grünen Freunde würden sonst einen schweren Sonnenbrand bekommen und vor lauter Schreck erstmal aufhören zu wachsen.

Wie du deine Paprikapflanzen so abhärtest, dass sie problemlos mit Wind und Wetter zurechtkommen, zeige ich dir in meinem Artikel Tomaten richtig pflanzen und abhärten.

Dann wird es ernst: Auf geht’s zum Paprika pflanzen! Du hebst ein Pflanzloch aus und setzt deine Paprika hinein. Dann füllst du mit reifem Kompost auf und stützt die Pflanze mit einem Stab, damit sie nicht umkippt. Den Stängel bindest du mit einer Schnur am Stab fest. Der Pflanzabstand bei Paprika sollte in etwa 50 cm x 60 cm betragen.

Falls du jetzt Lust bekommen hast, nicht nur Paprika, sondern noch viel mehr Gemüse anzubauen und dich ein Stück weit selbstzuversorgen, komm doch in meinen „Gemüsegarten starten“ Onlinekurs! Da zeige ich dir, wie du ohne viel Mühe eine dicke Ernte einfährst und jede Menge Spaß im Garten hast! :)

Paprika pflanzen – alle Infos auf einen Blick

Schritt #4: Paprikapflanzen pflegen: gießen, düngen, schneiden

Auch wenn sie jetzt an ihrem richtigen Standort angekommen sind, brauchen die Paprikapflanzen deine Aufmerksamkeit!

Zum einen musst du sie regelmäßig mit Wasser versorgen. Damit das Wasser nicht so schnell verdunstet, mulchst du sie am besten mit Holzhackschnitzeln.

Als Starkzehrer freuen sich Paprika über eine regelmäßige Düngergabe. Du kannst dafür einen Bio-Flüssigdünger für Gemüse nehmen oder du setzt eine Brennnesseljauche an.

Eine immerwährende Diskussion unter den Gärtnern dreht sich um das Schneiden der Paprikapflanzen! Du kannst deine Paprika so wie Tomaten ausgeizen und nur die Blüten und Früchte stehen lassen, die sich am Haupttrieb bilden. Die Pflanze konzentriert ihre Energie dann vor allem auf das Ausbilden und Ausreifen der Früchte und nicht auf die Blätter.

Durch das Auslichten kann außerdem die Luft besser zirkulieren und Krankheiten und Schädlinge schaffen es nicht so einfach, sich auszubreiten.

Ich habe meine Paprikapflanzen mal ausgegeizt und mal nicht und konnte bisher ehrlich gesagt keinen Unterschied erkennen. Hier ist trotzdem ein Bild (am Beispiel von Tomaten), das dir hilft, die Geiztriebe zu erkennen. Beim Ausgeizen brichst du die Seitentriebe heraus.

Paprika pflanzen: Tomate mit Geiztrieb

Paprikafrüchte sind reif, wenn der Farbumschlag von grün zur jeweiligen Sortenfarbe abgeschlossen ist. Du kannst aber jederzeit deine Paprika ernten – sogar, wenn sie noch grün ist. Dann schmeckt sie nur etwas herb-bitter statt aromatisch-süß.

Schritt #5: Paprika überwintern

Eigentlich sind Paprika mehrjährige Pflanzen, die aber so wärmebedürftig sind, dass sie ab einer Temperatur von 5° Celsius zu erfrieren beginnen. Wenn du fertig bist mit Paprika ernten, kannst du deine Paprika Pflanze überwintern, statt sie zu kompostieren!

Und das geht so:

Im Herbst, wenn die Temperaturen draußen nur noch 5° Celsius betragen, holst du sie ins Haus und stellst sie entweder kühl und hell (bei ungefähr 10°) oder warm und hell (bei Zimmertemperatur) auf.

Vor allem bei einem kühlen Standort brauchen deine Paprikapflanzen nicht viel Wasser und gar keinen Dünger. Erst im März, wenn die Tage wieder länger werden, weckst du deine Paprikapflanze liebevoll aus dem Winterschlaf, indem du sie wieder regelmäßig düngst und gießt.

So haben deine Paprikapflanzen einen Vorsprung, weil sie gleich loslegen können mit dem Ausbilden von Blüten und Früchten und nicht erst vom Samenkorn zu einer gestandenen Paprika Pflanze werden müssen. ;) Meistens trägt eine Paprikapflanze im zweiten Jahr sogar mehr Früchte als im ersten Jahr.

Paprika pflanzen und pflegen ist nicht schwer, wenn du der kleinen Frostbeule ein möglichst warmes und sonniges Plätzchen spendierst. Und Paprika aus eigenem Anbau schmecken einfach unvergleichlich gut! Also ran an die Samentütchen – und vergiss nicht, dir vorher noch schnell den Aussaatkalender herunterzuladen, damit du genau weißt, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist! ;)

Falls du jetzt Lust bekommen hast, auch noch andere Gemüsesorten anzubauen, lies gerne hier weiter:

Tomaten pflanzen: Schritt für Schritt zu Traum-Tomaten!

Gurken pflanzen, anbauen und ernten – die komplette Anleitung!

Kürbis pflanzen – der komplette Guide vom Säen bis zum Ernten!

Welche Sorten hast du beim Paprika pflanzen am Start? Ich freue mich, von dir zu hören!

Dieser Artikel enthält Werbung für den Wurzelwerk-Onlineshop.

Aubergine-pflanzen-im-Garten

Aubergine pflanzen – die besten Tipps für eine dicke Ernte!

Eine Aubergine im eigenen Garten zu pflanzen ist ziemlich genial, denn sie macht im Beet mit ihren hübschen Blüten richtig was her und bereichert deinen Freiluftsupermarkt hinterm Haus, um ein vielfältiges Gemüse. Wenn du genau weißt, was die Aubergine aka Eierfrucht glücklich macht, kannst du dafür sorgen, dass sie sich in deinen Beeten rundum wohlfühlt und dich mit viiielen leckeren Früchten belohnt.

Inhaltsverzeichnis:
Die besten Auberginen Sorten
Aubergine in Mischkultur pflanzen
Boden & Sonnenbedarf: Ideale Bedingungen für Auberginen
Auberginen im Topf pflanzen
Auberginen säen – so geht’s

Die besten Auberginen-Sorten

Die Auberginen-Sorte Violetta lunga hat sich ein Plätzchen in unserem Gewächshaus verdient – das schützende Dach und die Wärme im Glashaus möchte sie nicht missen. Die Sorte De Barbentane* macht im Freiland eine super Figur und wirft tolle Erträge ab.

Wer die kleine lila-weiße Sorte Lea* anbaut, versteht sehr schnell, warum die Aubergine auch den Namen Eierfrucht trägt. Diese Auberginen-Sorte lässt sich übrigens auch toll im Topf pflanzen.

Wie viele Auberginen soll ich pflanzen?

Eine Auberginen-Pflanze liefert dir – je nach Sorte – etwa drei bis fünf leckere Früchte. Wie viele es am Ende wirklich werden, hängt davon ab, welche Auberginen-Sorte du pflanzt und ob du ihr ein warmes und sonniges Plätzchen in deinem Garten spendierst. 

Wir pflanzen drei bis vier Auberginen pro Person und kommen damit sehr gut über die Runden. Wenn du ein riesiger Auberginen-Fan bist und viel Platz im Garten hast, kannst du natürlich dementsprechend mehr Pflanzen anbauen.

Gute Mischkulturpartner für Auberginenpflanzen

Nette und hilfsbereite Nachbarn sind uns allen am liebsten. Auch die Aubergine freut sich über Beetpartner, mit denen sie gut klarkommt: Am besten versteht sie sich mit Blumenkohl, Brokkoli, Salat, Kohl und Spinat.

Eine mit cleveren Mischkulturen gespickte Anbauplanung lohnt sich sooo sehr beim Management von Schädlingen wie dem Kohlweißling. Welche Gemüse sich gerne die Wurzeln reichen und welche eher nicht, kannst du von meiner Mischkulturtabelle ablesen – da siehst du auf einem Blick, welche Gemüse sich gerne miteinander verkuppeln lassen. ;)

Ideale Bedingungen für Auberginen

Die Aubergine ist schon eine kleine Prinzessin auf der Erbse! Damit sie große und vor allem vollreife Früchte bilden kann, braucht sie nämlich gaanz viel Sonne und Wärme. Je wärmer, desto besser! Wenn es ihr zu kalt ist, werden ihre Früchte nämlich gar nicht erst reif und die ganze Mühe war umsonst.

Deswegen ist es wichtig, die Primadonnen an einen sehr sonnigen und kuschelig warmen Platz im Gemüsegarten zu pflanzen: Vielleicht an die Südseite deines Hauses oder an eine Steinmauer? Das Plätzchen sollte windgeschützt sein, damit die wohlig warme Luft nicht ständig abtransportiert wird.

Auberginen wissen einen humosen und tiefgründigen Boden zu schätzen. Ein mittelschwerer Boden – zum Beispiel schluffige oder sandige Lehme – erwärmen sich im Frühjahr leichter und das kommt der sensiblen Eierfrucht sehr entgegen.

Auberginen im Gewächshaus anbauen

In deinem Garten steht ein Gewächshaus oder Folientunnel? Super – dann ist dir eine dicke Ernte der leckeren Frucht ziemlich sicher. Im geschützten Anbau solltest du aber im Blick haben, dass deine Sprösslinge genug Frischluftzufuhr bekommen, weil sie sich in einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit nicht so wohlfühlen.

Auberginen im Topf pflanzen

Auberginen eignen sich auch prima für die Kultur im Topf – so kannst du sie genau dahin verfrachtet, wo es schön warm und sonnig ist. Damit die hungrigen Pflanzen genug Platz haben, um ihre Wurzeln in der Erde auszustrecken, sollte der Pflanzkübel mindestens 25 Liter Fassungsvermögen aufweisen.

Aubergine-pflanzen-weiße-Sorte

Auberginen säen oder pflanzen?

Die wärmeliebenden Pflanzen brauchen einen Wachstumsvorsprung im Haus, um viele reife Früchte ausbilden zu können. Ich ziehe diese Sonnenanbeter daher drinnen vor und pflanze sie später in meine Beete.

Wann Auberginen säen und pflanzen?

Von Februar bis März kannst du Auberginen-Pflänzchen vorziehen. Damit die Samen keimen, brauchen sie konstante Temperaturen zwischen 20-25°C. Wunder dich nicht, wenn die Keimung etwas auf sich warten lässt: Es kann gut und gerne mal zwei bis drei Wochen dauern, bis die Schnarchnasen aus der Erde schauen.

Du kannst die Samen entweder gleichmäßig in eine große Schale einsäen oder gleich einzelne Samen in kleine Töpfchen ablegen. Die optimale Saattiefe beträgt 0,5 bis 1 cm. Sobald die Samen gekeimt sind und sich die ersten Laubblätter zeigen, können deine Pflänzchen in eigene Töpfe umziehen. Dieser Schritt ist nicht notwendig, wenn du die Samen gleich in einzelne Töpfe gesät hast. 

Wenn du nochmal nachlesen möchtest, wie du deine kleinen Pflänzchen am besten in größere Töpfe pikierst, dann schau doch mal hier vorbei: Richtig pikieren: Wann, wie, welche Pflanzen?

Kleiner Tipp: Die Töpfe für deine Auberginen-Jungpflanzen sollten einen Durchmesser von mindestens zehn Zentimetern haben. Sonst wird es deinen Schützlingen zu eng, bis sie in dein Beet umziehen können.

Mitte Mai – nach den Eisheiligen – kannst du deine Auberginen ins Beet pflanzen. Denk unbedingt daran, sie vorher eine Woche abzuhärten, damit der Umzugsschock nicht zu groß wird. Wie das Abhärten funktioniert, kannst du in meinem Anzucht-Artikel nachlesen. Falls du Auberginen im Gewächshaus pflanzen möchtest, kannst du sie auch etwas früher umsiedeln.

Die Nachtschattengewächse brauchen viel Platz für ihre freie Entfaltung, deshalb pflanze ich meine Auberginen mit 100 x 50 cm Abstand voneinander.

Auberginen-Beete vorbereiten

Bevor du deine vorgezogenen Auberginen pflanzt, kannst du ihnen etwas Gutes tun, indem du den Boden mit einer Grabegabel lockerst, ohne ihn zu wenden. In die Pflanzlocher gebe ich gerne noch ein paar Hornspäne und etwas Urgesteinsmehl hinein * – so finden deine grünen Freunde die besten Startbedingungen im Beet vor.

Am besten steckst du gleich noch für jede Pflanze einen Pflanzstab mit in die Erde, an dem du die Aubergine später aufrecht hochleiten kannst. Wenn du das machst, bevor du deine Auberginen pflanzt, verletzt du keine ihrer zarten Wurzeln.

Aubergine-pflanzen-Ernte

Aubergine pflanzen: Die Pflege

Sind die Pflanzen gut in ihrem neuen Zuhause angekommen, kannst du die Anzahl der Fruchttriebe auf drei bis fünf pro Pflanze begrenzen. Auf diese Weise kann die Aubergine ihre ganze Power in die auserwählten Früchte stecken, sodass die richtig schön groß werden. Wenn die Pflanze wachsen darf wie sie möchte, sind die Früchte zwar etwas kleiner, aber dafür zahlreicher – und mindestens genauso lecker. ;)

Immer wenn deine Auberginen einen Wachstumsschwung machen, bindest du sie wieder an deiner Rankhilfe fest, damit die Pflanzen stabil stehen und nicht unter der Last ihrer Früchte zusammenbrechen.

Das Nachtschattengewächs ist ein ziemlich durstiger Geselle und benötigt reichlich Wasser, weil über die großen Blätter viel Wasser verdunstet. Gieße deine Pflanzen aber am besten nur von unten, damit ihre Blätter nicht ständig nass werden. So kannst du Pilzerkrankungen vorbeugen.

Wenn du deine Auberginen-Pflanzen großzügig mulchst, verdunstet nicht so viel Wasser aus dem Boden. Ich mulche meine Auberginen, wenn sie etwa handhoch sind das erste Mal mit Holzhackschnitzeln und erhöhe die Mulchschicht dann nach und nach auf etwa 15-20 cm. In der heißen Sommerzeit bewirkt das wahre Wunder!

Auberginen sind Starkzehrer und brauchen viele Nährstoffe. Vier bis fünf Wochen nachdem ich sie gepflanzt habe, bekommen sie einen ordentlichen Schwung verdünnte Brennnesseljauche oder einen anderen organischen Flüssigdünger. Um die hungrigen Mäuler zu stopfen, wiederhole ich das alle vier Wochen.

Du kannst auch eine Handvoll Hühnermist auf der Mulchdecke ausbringen. Der Regen verdünnt den Mist und spült die Nährstoffe an die Wurzeln. Wenn du deine Pflanzen nicht oder nur ganz dünn mulchst, solltest du das aber besser sein lassen, weil der frische Hühnermist dann für die Wurzeln zu scharf ist.

Gegrillte Aubergine

Wann und wie Auberginen ernten?

Die ersten Früchte im Freiland sind zwischen Ende Juni und Anfang August reif. Wann sie ihren optimalen Reifegrad erreicht haben, erkennst du an der voll ausgefärbten Schale und einem unwiderstehlichen Glanz. Die Kelchblätter sind im besten Fall noch grün und noch nicht bräunlich – dann sind die Früchte nämlich überreif und können schwammig werden.

Kleiner Tipp: Kennst du die Daumenregel? Drücke die Aubergine leicht ein. Nimmt sie ihre ursprüngliche Form sofort wieder an, kannst du sie ernten und vernaschen! 

Schneide die Früchte mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere über dem Kelch ab. Sie sitzen recht fest an der Pflanze. Passe daher auf, dass du nicht gleich den ganzen Trieb mitabreißt – das ist mir schon einige Male passiert. Falls du kein Messer zur Hand hast, drehe die Früchte am besten behutsam ab. ;)

Am besten schmecken Auberginen frisch geerntet und direkt verarbeitet. Du kannst die aber auch problemlos einige Tage – etwa bei 10°C – aufbewahren. Lager sie aber lieber nicht direkt neben Äpfeln, weil die das Reifegas Ethylen verströmen, auf das die Aubergine empfindlich reagiert und sie schneller verderben lässt.

Krankheiten und Schädlinge von Auberginen

Wenn die Auberginen häufig nass werden oder die Luftfeuchtigkeit um sie herum sehr hoch ist, haben die Erreger der gefürchteten Krautfäule oder der Grauschimmel ein leichtes Spiel. Deswegen ist es wichtig, dass die Pflanzen immer schön abtrocknen können und die Temperaturen nicht zu niedrig sind.

Gegen einen Befall mit Spinnmilben, Läusen oder der Weißen Fliege kannst du die Blätter mit einem Gemisch aus Rapsöl und Wasser (5:1) plus etwas Spülmittel einsprühen. Das wiederholst du alle paar Tage, bis deine Aubergine die Schädlinge los ist.

Aubergine - Pflanzen-Pin
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Du hast Lust noch ein bisschen weiter zu stöbern? Dann schau gerne mal bei diesen Artikeln vorbei:

Tomaten im Topf pflanzen: die 11 wichtigsten Schritte! 

Wie du einen Anbauplan für deinen Gemüsegarten erstellst!

Gemüse pflanzen für Anfänger: Wann, wie, wo?! 

Hast du schon mal Auberginen gepflanzt? Was sind deine liebsten Auberginen-Sorten? Ich freue mich über deinen Kommentar!

* Dieser Artikel enthält Werbung für den Wurzelwerk-Onlineshop.

Blumenkohl anbauen Guide

Blumenkohl pflanzen – der komplette Anbau-Guide

Du möchtest Blumenkohl pflanzen und richtig schöne, dicke Köpfe ernten? Super, dann bist du hier genau richtig!

Wusstest du, dass Blumenkohl eine der beliebtesten Gemüsesorten hierzulande ist?

Na, dann wird es aber höchste Zeit, den leckeren und vielseitigen Blumenkohl im eigenen Garten zu pflanzen. Aber: Dabei gibt es einiges zu beachten, denn Blumenkohl gehört zu den eher zickigen Gemüsearten und hat besondere Ansprüche.

Ich habe einige Jahre herum experimentiert, bis ich genau wusste, was ich tun muss, um dicke fette Blumenkohlköpfe zu ernten. Und in diesem Artikel zeige ich dir wie das genau funktioniert. Also – los geht’s! :)

Die besten Blumenkohl-Sorten

Ich baue sehr gerne die Sorte ‚Neckarperle‘ und die sehr frühe Sorte ‚Amabile‘ an.

Neben der bekannten Blumenkohl-Art mit dem weißen runden Kopf gibt es auch gelb-grünen und violetten Blumenkohl. Gute Erfahrungen habe ich mit der violetten Sorte ‚Di Sicilia Violetto‘ gemacht. Ein Highlight ist auch Romanesco, auch „Türmchen-Blumenkohl“ genannt wird. Das sind soo wunderschöne Pflanzen!

verschiedene Blumenkohl-sorten

Wie viel Blumenkohl pflanzen?

Wir pflanzen über das Jahr verteilt fünf bis sieben Blumenkohl-Pflanzen pro Person. Aber das kommt natürlich ganz darauf an, wie Blumenkohl-vernarrt du und deine Familie seid.

Gute Mischkulturpartner von Blumenkohl

Dem Blumenkohl geht es ähnlich wie uns: Mit den richtigen Leuten zusammen geht alles viel besser! ;)

Darum pflanzt du ihn am besten neben Beet-Partner, in deren Gesellschaft er sich wohl fühlt – Das sind zum Beispiel Rote Bete, Sellerie, Aubergine, Erbsen und Kartoffeln.

Eine ganze Liste mit tollen Mischkultur-Partnern von Gemüse kannst du dir hier anschauen.

Der ideale Standort zum Blumenkohl pflanzen

Blumenkohl wächst am liebsten auf tiefgründigen Böden mit einer guten Bodenstruktur und einem hohen Humusgehalt. Er fühlt sich auf Kompostbeeten also besonders wohl.

Blumenkohl pflanzen oder säen?

Blumenkohl sollte auf jeden Fall im Haus vorgezogen werden.

Fünf bis sieben Wochen bevor du den Blumenkohl ins Beet pflanzen möchtest, fängst du an, deine Blumenkohl-Pflanzen vorzuziehen. Die Anzucht-Zeit beginnt also Ende Januar und endet Anfang Juli. Dazwischen kannst du immer wieder neue Pflänzchen vorziehen.

Blumenkohl vorziehen

Das ist besonders clever, denn: Wenn du deine Anzucht “staffelst”, also zum Beispiel alle vier Wochen neue Blumenkohl-Pflanzen aussäst (und entsprechend auspflanzt), kannst du die ganze Saison über Blumenkohl ernten!

Hol dir deinen Aussaatkalender!

Wenn du stets ein volles Erntekörbchen haben möchtest, musst du regelmäßig aussäen und pflanzen. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren und damit du stets das perfekte Zeitfenster abpasst, gibt es den Aussaatkalender!

Einfach ausdrucken, an die Wand pinnen und lossäen. Jeden Monat findest du eine Übersicht mit allen Gemüsepflanzen, die du drinnen oder draußen säen kannst und wann es Zeit ist, deine Jungpflanzen nach draußen zu pflanzen.

Trag deine Emailadresse also unbedingt hier ein, um den Aussaatkalender herunterzuladen und keine Aussaat mehr zu verpassen:

Wenn du noch ein bisschen Unterstützung für die Anzucht deiner Blumenkohl-Pflanzen brauchst, dann schau gerne in diesem Artikel vorbei: So ziehst du super vitale Jungpflanzen vor

Sollte dir das zu kompliziert sein, kannst du natürlich auch Jungpflanzen in der Gärtnerei kaufen! ;)

Wann Blumenkohl pflanzen?

Zwischen März und August kannst du deine Jungpflanzen ins Beet pflanzen.

Die zeitigen Frühjahrssätze deckst du am besten mit einem Vlies ab. Auf diese Weise ist dein Blumenkohl früher erntebereit.

Beete zum Blumenkohl pflanzen vorbereiten

Vor der Pflanzung lockerst du den Boden mit einer Grabegabel oder Grelinette, ohne ihn zu wenden. Den super hungrigen Blumenkohl-Pflanzen gibst du am besten etwas Hornspäne oder Schafwollpellets als Langzeitdünger mit ins Pflanzloch.

Jetzt kannst du deine Blumenkohl-Jungpflanzen mit einem Abstand von 50 x 50 cm ins Beet pflanzen.

Blumenkohl anbauen: Die Pflege

Vier bis sieben Wochen nach der Pflanzung deines Blumenkohl ist es Zeit für eine erste Düngergabe. Blumenkohl ist nämlich ein kleiner Vielfraß und braucht einige Nährstoffe, damit er groß und stark wird.

Du kannst ihn dafür mit Brennnesseljauche oder einem biologischen Flüssigdünger düngen.

Sobald die Pflanzen etwa zehn Zentimeter hoch sind, mulchst du sie mit Grasschnitt oder Holzhackschnitzeln. Später im Jahr wiederholst du das, sodass die Mulchdecke insgesamt fünfzehn bis zwanzig Zentimeter dick ist. So bleibt der Boden auch an heißen Tagen angenehm feucht und du musst weniger gießen*. Außerdem unterdrückt Mulch Beikräuter auf natürliche Art und Weise.

Wenn du möchtest, dass dein Blumenkohlkopf strahlend weiß bleibt, knickst du die großen Hüllblätter und baust deinem Blumenkohl daraus einen Sonnenschirm. Auf diese Weise kann die Sonne ihn nicht gelblich färben. Das ist aber nur eine optische Sache – schmecken tut der Blumenkohl in weiß und in gelb. ;)

Blumenkohl pflanzen

Wann soll ich den Blumenkohl ernten?

Der Kopf ist gut ausgebildet und die Blüten haben sich noch nicht geöffnet? Dann ist Erntezeit!

Wenn deine Pflanzen schießen, also in die Blüte gehen, nimm das nicht zu tragisch. Die kleinen Blüten eignen sich auch perfekt für einen Salat. Und nächstes mal bist du einfach schneller und isst ihn vorher auf. ;)

Krankheiten und Schädlinge von Blumenkohl

Schnecken sind ganz scharf auf junge Blumenkohl-Pflanzen. Deshalb schützt du sie am besten mit einem Schneckenkragen.

Um Schädlinge wie die Kohlfliege und die Kohlblattlaus abzuhalten, solltest du den Blumenkohl von Anfang an mit einem Insektenschutznetz abdecken, das sie aus deinen Beeten aussperrt.

Anbaupausen und Fruchtfolgen sorgen dafür, dass der Boden nicht einseitig ausgelaugt wird und sich Krankheiten und Schädlinge nicht ungehindert ausbreiten können.

Merk dir diesen Artikel auf deiner Pinnwand!

Falls du noch ein bisschen weiterlesen möchtest, dann schau doch mal bei diesen Artikeln vorbei, die werden dir bestimmt gefallen:

Richtig pikieren: Wann, wie, welche Pflanzen?

Die besten 9 Gemüse für dein Hochbeet!

So erntest du rund ums Jahr eigenes Gemüse!

Hast du schon mal Blumenkohl gepflanzt? Wenn du weitere Tipps zum Blumenkohl-Anbau hast, teile die gerne in den Kommentaren! :)

*Dieser Artikel enthält Werbung für den Wurzelwerk-Onlineshop.