Neueste Artikel

Permakultur Garten

Mehr Permakultur für deinen Garten! 9 konkrete Ideen & Methoden

Träumst du auch von einem kleinen Permakultur-Garten, in dem jedes Vögelchen und jeder Regenwurm genügend Futter und Platz hat und in dem es an jeder Ecke etwas zu ernten und entdecken gibt?

Gut, dann bist du hier genau richtig, denn ich stelle dir heute neun konkrete Ideen vor, mit denen du deinem Garten mehr Permakultur verpassen kannst. ;)

Also leg am besten gleich los und verwandle deinen Garten in ein Paradies für Tiere, Pflanzen und Menschen! :)

Permakultur Garten
Merke dir diesen Artikel auf deiner Garten-Pinnwand!

Wie lege ich einen Permakultur–Garten an?

Permakultur ist ziemlich hip! Jeder hat das Wort irgendwo schon mal aufgeschnappt, aber was genau dahintersteckt, bleibt meistens ein Mysterium. Falls auch du noch Klärungsbedarf hast, geht es hier erstmal zu einer kleinen Einführung in die Permakultur. ;)

Du kennst dich mit Permakultur schon ziemlich gut aus? Alles klar, dann lass uns mal einen Blick in den Garten werfen und schauen, was sich dort ganz konkret an Permakultur-Elementen umsetzen lässt.

Das Grundprinzip der Permakultur ist ja, dass du mit der Natur arbeitest statt gegen sie. Die Permakultur ist zukunftsfähig und in sich so stabil, dass man von außen kaum eingreifen muss. Aber wie um alles in der Welt setzt man das jetzt in die Praxis um?

9 Schritte in Richtung Permakultur-Garten:

#1 Kompostbeete und nicht wendende Bodenbearbeitung im Permakultur-Garten

Ohne einen gesunden Boden läuft im Permakultur-Garten nichts. Wie kriegen wir es also hin , dass unser Boden fruchtbar und gesund bleibt?

Das ist ziemlich einfach: Indem wir ihn so viel wie möglich in Ruhe lassen.

Klingt vielleicht erst mal komisch, aber der Boden ist ein super komplexes System, das aus Mineralen, organischen Materialien und Milliarden von kleinen Mikroorganismen besteht, die zusammen mit Wasser und Luft in ständigen Wechselbeziehungen stehen.

Wenn du mit einem Spaten in den Boden stichst, um alles einmal umzugraben, dann ist das ein richtig großer Eingriff und wirbelt das Ökosystem Boden kräftig durcheinander. 

Um deinen Boden so schonend wie möglich zu bearbeiten, rate ich dir deshalb, ihn nicht umzugraben. Stattdessen kannst du ihn vorsichtig mit einer Grabegabel auflockern.

Die Bodenfruchtbarkeit zu fördern, steht ebenfalls ganz oben auf der Liste eines Permakultur-Gartens. Das kannst du wunderbar umsetzen, indem du Kompostbeete anlegst. Darüber freuen sich die Bodentiere und Mikroorganismen!

Permakultur Garten

Außerdem werden deine Pflanzen mit vielfältigen Nährstoffen versorgt und der Boden bleibt schön feucht, gut durchlüftet und fruchtbar. Eine Win-win-Situation für alle im Garten!

Pssst: Wenn du wissen willst, wie das mit den Kompostbeeten genau funktioniert, kommst du hier zu meinem Beete-anlegen-Videokurs :

Mach mit beim Beete anlegen-Minikurs!

Ich zeige dir, wie du einfach und schnell neue Gemüsebeete anlegst, die jahrelang nahezu unkrautfrei bleiben und schon im ersten Jahr super Erträge abwerfen.

    Mit dem Absenden bestätigst du meine Datenschutzbestimmungen und erteilst mir die Erlaubnis, dir Emails mit Tipps und Angeboten zum Thema Selbstversorgung zu schicken. Du kannst dich natürlich jederzeit wieder austragen.

    #2 Von der Natur abgeschaut: Das Mulchen

    Wenn unser Blick nochmal auf den Beeten hängen bleibt, dann fällt mir gleich noch eine wichtige Maßnahme ein, die den Boden als Lebensraum für zahlreiche Lebenswesen aufwertet –  das Mulchen! Eine ordentliche Mulchschicht im Beet ist Gold wert.

    Mit einer dicken Mulchschicht verdunstet nämlich viel weniger Wasser aus deinen Gemüsebeeten, was sie resillienter gegenüber Trockenperioden macht. Die Bodenlebewesen können ihre Funktion als fleißige Gartenhelferlein voll ausleben, da sie den Mulch in wertvolle Pflanzennahrung umwandeln.

    Auch Unkräuter haben durch die dicke Mulchschicht eine geringere Chance und du dadurch viel mehr Zeit, deinen Garten zu genießen. ;)

    Permakultur Garten

    #3 Mehrjährige Gewächse im Permakultur-Garten

    Möhren, Zucchini, Salat – all das sind Klassiker im Gemüsebeet. Im Permakultur–Garten werden aber besonders gerne mehrjährige Pflanzen angebaut. Sie eigenen sich besser für ein permanentes System, in das so gut wie gar nicht eingegriffen werden muss. 

    Dann musst du deine Pflanzen nämlich nicht mehr jedes Jahr neu säen und pflanzen – super praktisch!

    Rhabarber oder Spargel kennen wir wahrscheinlich alle bereits als mehrjähriges Gemüse. Es gibt aber noch viel mehr:

    Wie wäre es zum Beispiel mit ewigem Kohl, eine tolle Pflanze, die man einmal anbaut und von der man dann mehrere Jahre die Blätter ernten kann.

    Noch mehr mehrjährige Gemüse:

    Auch unter den Kräutern gibt es ganz viele mehrjährige Exemplare, hier nur eine kleine Auswahl:

    • Estragon
    • Liebstöckel
    • Frauenmantel
    • Echter Lavendel
    • Minze
    • Kardamom

    Obst- und Nussbäume sind natürlich auch mehrjährig und passen somit super in deinen Permakultur-Garten. Wie wäre es zum Beispiel mit ein paar Apfel-, Birnen-, oder Walnussbäumen? Auch die Esskastanie ist ein toller Nussbaum, dem hierzulande noch viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.

    Permakultur Garten

    Hast du bereits Erfahrungen mit mehrjährigen Pflanzen gesammelt? Dann teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren, damit wir alle voneinander lernen können. :)

    #4 Pflanzen, die sich selbst aussamen

    Einmal ausgesät und der Drops ist gelutscht. ;) Gemüse, welche sich selbst wieder aussamen, können dir eine Menge Arbeit sparen und passen super in das Prinzip eines Permakultur-Gartens.

    Die wilde Rauke zum Beispiel ist eine tolle, mehrjährige Pflanze, die sich ganz ohne deine Hilfe wieder aussät. Das heißt, du kannst ohne große Mühe jederzeit frisches Grün für deinen Salat oder deine Pizza ernten!

    Auch Dill, Kümmel oder Salat machen dir das Leben leicht und vermehren sich ganz von alleine weiter.

    Bei diesen Pflanzen ist lediglich ein wachsames Auge gefragt, denn gerade die wilde Rauke hat Überwucherungspotenzial und verbreitet sich schnell im ganzen Garten, wenn du sie nicht im Zaun hältst. ;)

    #5 Essbare Bodendecker anbauen

    In der Permakultur soll jedes Element mehrere Aufgaben erfüllen. Deswegen sind essbare Bodendecker die perfekten Kandidaten für deinen Permakultur-Garten!

    Sie können, wie ihr Name schon verrät, in kürzester Zeit eine große Fläche bedecken und halten dir somit viele Unkräuter vom Hals. Nicht nur das, viele von ihnen locken mit ihren duftenden Blüten auch Insekten an, dein Boden trocknet nicht so schnell aus UND viele von ihnen sind sogar essbar!

    Hier eine kleine Auswahl der Multitalente:

    • Waldmeister: Bei Waldmeister denken wir alle sofort an Maibowle, oder? Die kleine Waldpflanze kann aber auch super große Flächen bedecken und bildet im Frühjahr hübsche weiße Blüten.
    • Kapuzinerkresse: Die Kapuzinerkresse ist mit ihren wunderschönen Blüten nicht nur ein Schmaus fürs Auge, du kannst von der Pflanze auch jeden Teil in der Küche verwenden.
    • Walderdbeeren: Durch ihre vielen Ausläufer hat die Erdbeere in kürzester Zeit viel Beetfläche bedeckt. So jätest du kein Unkraut mehr, sondern erntest stattdessen jede Menge leckerer Erdbeeren.
    • Neuseeländischer Spinat: Dieses leckere Blattgemüse kann sich ebenfalls schnell flächendeckend ausbreiten. Hier ist aber regelmäßiges Ernten angesagt, sonst bildet der Spinat sehr hochwachsende Triebe!
    Permakultur Garten

    #6 Permakultur heißt Tetris spielen: die Stapeltechnik!

    Gemüse, Sträucher, Kräuter, Bäume, Pilze, Obst und Blumen – wie um alles in der Welt soll ich das alles unterkriegen?

    Die Antwort ist: Tetris spielen!

    Wie auch in der Natur wird im Permakultur-Garten gestapelt was das Zeug hält. Jede Ecke im Garten wird genau beobachtet und so angelegt, dass Wind, Sonne und Schatten optimal genutzt werden.

    In der Praxis heißt das zu Beispiel, dass große Bäume an die Nordseite gepflanzt werden, damit sie nicht alle anderen Pflanzen beschatten. Auf der Südseite werden die Beerensträucher und Gemüsebeete angelegt. Im Schatten der Bäume kannst du Pilze züchten – und wer ein wirklich waschechter Permakulturist werden möchte, kann sogar noch Wein oder Kiwibeeren am Stamm seiner Bäume hochranken lassen.

    Übrigens: Wenn dein Garten sehr eng bepflanzt ist, kann dadurch ein Mikroklima, also ein spezifisches Ortsklima, entstehen. Dieses Mikroklima wirkt im Optimalfall so, dass sogar Pflanzen, die bei uns nicht winterhart sind, wie die Wollmispel oder die Feige, trotzem über den Winter kommen.

    #7 Der perfekte Kompostplatz im Permakultur-Garten

    Der Kompostplatz ist das Herz eines Permakultur-Gartens. Kompost selber herzustellen, ist gar nicht schwer – und so kannst du wunderbare Nährstoff-Kreisläufe schaffen:

    Gemüsereste und andere Gartenabfälle, die dem Boden beim Wachsen Nährstoffe entziehen, werden also von dir kompostiert und der fertige Kompost führt dann die Rohstoffe wieder in deinem Boden zurück.

    So wird der Kreislauf geschlossen und der Boden bleibt fruchtbar.

    Damit du richtig guten Kompost herstellen kannst, ist der Standort deines Komposts entscheidend. Zu viel Sonne und dein Kompost trocknet aus, zu viel Schatten und er wird faulig. Am besten errichtest du deinen Kompost im Halbschatten und an einem geschützten Ort, an dem er Wind und Wetter nicht vollkommen ausgesetzt ist.

    Permakultur Garten

    #8 Regenwasser auffangen und speichern

    Der nächste Punkt ist eigentlich super simple, schlägt aber gleich mehrere Prinzipien der Permakultur mit einer Klappe.

    Regenwasser aufzufangen und es anstelle von Leitungswasser zu verwenden spart richtig viel Energie. Denn auch wenn es nicht direkt sichtbar ist: Unser Trinkwasser muss aufbereitet und transportiert werden und das kostet Energie und Ressourcen.

    Stattdessen kannst du am höchsten Punkt deines Gartens Regenwasser auffangen und es dann dem Gefälle entlang über so viele Zwischenstationen wie möglich durch dein Grundstück leiten.

    Andere Elemente, die in der Permakultur gerne verwendet werden, um bestmöglich Regenwasser zu sammeln und zu verteilen sind Teiche, Dämme, Sickergräben und Wälle.

    #9 Ein Zuhause für Nützlinge schaffen

    Im Permakultur-Garten hat eigentlich jedes Lebewesen ein Anrecht auf Lebensraum. Aber gerade diejenigen, die dir Schnecken, Blattläuse und andere Kandidaten vom Hals halten, sollten ein gemütliches zu Hause in deinem Garten vorfinden, damit sie dort auch bleiben wollen.

    Nützlinge brauchen Unterschlupf und Nahrung. Wie wäre es also mit Laubhaufen, einer Trockenmauer, Benjeshecke oder dem klassischen Insektenhotel? Du wirst gar nicht glauben, wer sich alles in den vielen Ritzen, Fugen und Hohlräumen tummeln wird!

    Permakultur Garten

    Der Permakultur-Garten – ein Lebensprojekt

    Der erste Schritt ist oft der schwierigste. Gerade in der Permakultur, mit all ihren Prinzipien und Gestaltungselementen, kann die Hemmschwelle erst mal ganz schön groß sein. Deswegen möchte ich dich hier ermutigen: Fang einfach an! 

    Jeder Schritt in die richtige Richtung ist super und Permakultur wird in jedem Garten anders aussehen.
     
    Wenn wir aufmerksam beobachten (was übrigens das erste Prinzip in der Permakultur ist ;)), kreative Lösungen zulassen und auch mal querdenken, dann kann das Ganze nur gut werden.

    Wie setzt du Permakultur in deinem Garten um? Hast du noch mehr Ideen? Dann schreibt sie unbedingt in die Kommentare, damit wir alle ein bisschen mehr Permakultur in unsere Gärten holen können. :)

    Tomaten im Topf pflanzen: die 11 wichtigsten Schritte!

    Um eigene Tomaten zu ernten, brauchst du weder Garten noch Gewächshaus. Du kannst Tomaten nämlich auch wunderbar im Topf pflanzen, anbauen und ernten! Aber egal, ob du deine Tomaten im Blumentopf oder Kübel anbauen willst: Für eine erfolgreiche Tomatenernte auf dem Balkon gibt es allerdings ein paar Tipps und Tricks zu beachten. Deswegen zeige ich dir in diesem Artikel 11 wichtige Schritte, die du kennen solltest, bevor du deine Topf-Tomaten pflanzt!

    Inhaltsverzeichnis
    #1: Der richtige Topf muss her!
    #2: Tomaten sind hungrig!
    #3: Nur eine Tomatenpflanze pro Topf pflanzen!
    #4: Die geheime Tomaten-Düngermixtur ;)
    #5: Tomaten tief einpflanzen 
    #6: Tomaten brauchen eine Rankhilfe
    #7: Der beste Ort für deine Topf-Tomaten
    #8: Topfgeeignete Tomatensorten anbauen
    #9: Tomaten im Topf sind durstig!
    #10: Tomaten im Topf mulchen?! Oh jaaa!
    #11: Tomaten im Topf düngen

    Bevor du deine Tomaten in den Kübel pflanzen kannst, müssen natürlich erstmal Jungpflanzen her – am liebsten natürlich von deiner Lieblingssorte! Die kannst du entweder in der Gärtnerei kaufen, oder du ziehst sie einfach selbst. Wie das gelingt, zeige ich dir hier in diesem Artikel.

    Wenn es dann endlich Mitte Mai ist, deine Jungpflanzen inzwischen groß und kräftig sind und die Gefahr für Spätfröste vorbei ist, dürfen deine Tomaten nach draußen in ihren Topf umziehen – endlich!

    #1: Der richtige Topf muss her!

    Tipp 1 ist, dass deine Tomaten einen richtig großen Topf brauchen! Das ist der häufigste Fehler, den ich sehe, wenn Leute Tomaten im Topf pflanzen. Wenn der Topf zu klein ist, haben deine Tomaten gar keine Chance, groß und kräftig zu werden und viele Tomaten zu produzieren.

    Ein ordentlich großer Topf mit mindestens 20 Liter Fassungsvermögen bildet also die Grundlage, die du für eine gute Tomatenernte brauchst. Außerdem sollte der Topf mindestens ein Loch im Boden aufweisen, durch das überschüssiges Gießwasser abfließen kann.

    Wenn du außer Tomaten noch andere Gemüsepflanzen im Topf anbauen willst, dann lade dir am besten gleich meinen Topfgrößen-Guide herunter. Der verrät dir auf einen Blick, wie groß die Töpfe und Kübel mindestens sein sollten, damit dein Gemüse dir eine dicke Ernte abwirft!

    #2: Tomaten sind hungrig!

    Deine Tomaten haben einen großen Nährstoffbedarf, deswegen ist mein Tipp, sie direkt in einem Gemisch mit reifem Kompost anzubauen. Den Kompost kannst du bestenfalls im Garten selber herstellen, aber fertige Pflanzerde aus dem Baumarkt tut es natürlich auch.

    Spannend für die HühnerhalterInnen unter euch: Ich verwende am allerliebsten verrotteten Hühnermist-Kompost. Der ist vollgepackt mit Phosphor und Stickstoff und die Tomaten fühlen sich darin besonders wohl. 

    Vielleicht hast du ja auch das Glück, dass bei dir in der Nähe Pferde wohnen? Dann kannst du dort bestimmt eine Schubkarre voll gut abgelagerter Pferdeäpfel aus dem Vorjahr abstauben – die sind eine wunderbare Nährstoffquelle für deine Tomaten.

    Mit dem Kompost und Gemüse- oder Pflanzerde aus dem Baumarkt fülle ich die untere Hälfte meines Topfes, gebe ein bis zwei Hände Sand dazu und vermische das Ganze gut. Das mache ich, damit das Wasser besser ablaufen kann und die Tomaten keine nassen Füße bekommen – die mögen Tomaten nämlich so gar nicht. ;)

    In Tipp N°4 verrate ich dir gleich, wie ich diese Mischung noch aufpimpe!

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    #3: Nur eine Tomatenpflanze pro Topf pflanzen!

    Den kleinen Tomatenpflanzen traut man am Anfang oft gar nicht zu, dass die mal richtig groß und kräftig werden und dann steckt man schnell mal zwei oder sogar drei in einen Topf. Das führt aber dazu, dass die Tomaten sich untereinander Konkurrenz machen und so nicht ihr ganzes Potential ausschöpfen können. 

    Also: Eine Tomate pro Topf reicht völlig aus. Deine Ernte wird dann größer sein, als wenn du es etwas zu gut meinst und gleich zwei oder drei Tomaten in einen Topf pflanzt.

    Wenn du deine Tomaten in einem großen Maurerkübel anbauen willst, dann kannst du ruhig zwei oder drei Tomaten zusammen einpflanzen, aber bei einem Topf immer nur eine – das ist ganz wichtig. 

    Wie wär’s mit einem Trick, der dir eine noch größere Tomatenernte einbringt? Probier’s mal mit Tomatenhaken! Die handlichen Bügel aus Metall sind wahre Wunderhelfer! Sie halten die Schnur, in der deine Tomate hängt, und erlauben es dir, der Pflanze nach und nach mehr Platz zum Wachsen zu geben indem du sie Stück für Stück absenkst. So wachsen dir deine Tomaten nicht über den Kopf – und die Früchte wachsen dir quasi in den Mund!

    Beim Auspflanzen bringst du einfach über jeder Tomate einen Haken an und schwupps – schon bist du ready für deine Traumernte!

    Übrigens: Wie wäre es mit einen übersichtlichen Tomaten-Masterplan zum Download? Lass mir deine Emailadresse da und ich schicke ihn dir per Mail:

    #4: Die geheime Tomaten-Düngermixtur ;)

    Ich verwende immer dieselbe Düngermixtur, die sich unglaublich gut bewährt hat. Sie gibt meinen Tomaten die richtige Starthilfe. Die Zutaten: Hornspäne und Urgesteinsmehl*, zu gleichen Teilen.

    Die Bestandteile gut vermischen und dann pro Tomatenpflanzen drei Esslöffel mit dem bereits eingefüllten Kompost im Topf vermengen. So sind die Tomaten fürs Erste mit allem was sie brauchen versorgt. Wie du sie im Laufe des Sommers düngen kannst, zeige ich dir weiter unten.

    #5: Tomaten tief einpflanzen

    Tomaten werden immer ein bisschen tiefer gepflanzt als sie in ihrem Anzuchttopf stehen. So können sie mehr Wurzeln ausbilden und stehen noch fester. Der Trick dabei ist, dass die unteren Blätter nicht den Boden berühren dürfen, denn sonst gibt es schnell Probleme mit der Krautfäule. Um das zu vermeiden, werden die unteren Blätter einfach abgeknipst, wenn die Pflanze aus ihren Kinderschuhen herausgewachsen ist.

    Tomaten mit Rankhilfe

    #6: Tomaten brauchen eine Rankhilfe

    Deine Tomaten brauchen irgendeine Art von Stütze, damit sie gut in die Höhe wachsen kann, ohne dass sie instabil wird und der Haupttrieb abbricht. Das kann ein spezieller Tomatenstab sein, du kannst aber auch einfach einen Stock benutzen. Wichtig ist, dass der Stab oder Stock lang genug ist, damit deine Tomate die ganze Saison daran hochwachsen kann. 

    1,70 m bis 2 m ist eine gute Länge für einen Tomatenstab. Den Stab versenkst du dann tief in deinem Topf, damit er einen guten Stand hat und die Pflanze stützen kann. 

    Die Tomatenpflanze kannst du im Laufe des Sommers in regelmäßigen Abständen am Stab hochbinden*. Ich mache dafür immer eine lockere Schlaufe um den Stiel der Pflanze. 

    Tipp: Die Schlaufe sollte unterhalb eines Blattpaares sitzen. So kommt der Tomate beim Wachsen kein Strick in die Quere. 

    #7: Der beste Ort für deine Topf-Tomaten

    Deine Tomaten brauchen einen absolut sonnigen Platz. Mindestens fünf Stunden direktes Sonnenlicht sollten deine Tomatenpflanzen am Tag abbekommen. Sieben Stunden wären noch besser. Außerdem freut sich jeden Tomate über einen Dachvorsprung, der sie vor Regen schützt.

    Balkontomate, Tomate im Topf anbauen

    #8: Topfgeeignete Tomatensorten anbauen

    Für den Tomatenanbau in Topf oder Kübel sind nicht alle Sorten geeignet. Vor allem großfrüchtige Tomaten wie Fleischtomaten sind eher ungeeignet, da die Früchte im Topf oft nicht zuverlässig ausreifen.

    Für den Tomatenanbau auf dem Balkon oder der Terrasse sind deswegen eher kleinfrüchtige Sorten wie Cocktail- oder Cherrytomaten geeignet.

    Besonders geeignet finde ich die Sorte “Rotkäppchen“. Das ist eine Buschtomate, die sich super für den Tomatenanbau auf dem Balkon oder der Terrasse eignet. Das Besondere an dieser Sorte: Sie wächst mehrtriebeig, du musst sie also nicht ausgeizen. So wächst sie richtig buschig und liefert dir extra viele Tomaten.

    Wenn du noch auf der Suche nach ein paar richtig leckeren und ertragreichen Tomatensorten bist, habe ich dir in diesem Artikel meine 5 liebsten Sorten zusammengefasst. 

    #9: Tomaten im Topf sind durstig!

    Wer eine gute Tomatenernte einfahren möchte, sollte unbedingt auf eine gute Wasserversorgung achten. Gleichbleibende Feuchtigkeit ist Tomaten sehr wichtig, und gerade im Topf verdunstet das Gießwasser sehr schnell. 

    Wir gießen unsere Topf- Tomaten jeden Tag*, spätestens aber alle drei Tage. Wichtig ist, dass die Erde nie komplett austrocknet.

    #10: Tomaten im Topf mulchen?! Oh jaaa!

    Ihr wisst ja, dass ich ein großer Fan vom Mulchen bin, und gerade im Topf, wo das Wasser schnell verdunstet, ist es super wichtig, die oberste Erdschicht mit einer Lage aus organischem Material abzudecken. Das macht einen enormen Unterschied, wenn es darum geht, dass der Topf schön feucht bleibt. 

    Wir benutzen dafür Rasenschnitt oder Holzhackschnitzel. Du kannst aber auch Stroh verwenden. Die organische Schicht kann dann locker 10 bis 15 Zentimeter dick sein, da kann man ruhig großzügig sein.

    #11: Tomaten im Topf düngen

    Um die Tomaten unter der Saison zu düngen, verwende ich entweder einen biologischen Tomatendünger, da gibt es ja tolle Dünger, die genau auf Tomaten abgestimmt sind, oder Brennnesseljauche – die kann man auch wunderbar selber herstellen. 

    Jaaa, die stinkt ein bisschen, aber deine Tomaten freuen sich wie Bolle. ;)

    Mit Tomatendünger oder der Brennnesseljauche kannst du deine Tomaten im Laufe des Sommers etwa alle drei Wochen düngen. Du kannst die beiden auch mal abwechseln, dann sind deine Tomaten auf jeden Fall mit allem versorgt, was sie für ein glückliches Tomatenleben brauchen. 

    Du bist schon gespannt, wie es mit der Tomatenpflege weitergeht? Dann schau gerne hier vorbei:

    Tomaten ausgeizen und pflegen – Schritt für Schritt mit Bildern!

    Erste Hilfe für Tomaten bei Kraut- und Braunfäule

    Tomaten pflanzen: Schritt für Schritt zu Traum-Tomaten!

    Hast du noch einen Geheimtipp, wie man Tomaten besonders gut im Topf oder Kübel pflanzen und anbauen kann? Dann schreib es gerne in die Kommentare!

    *Werbung

    Gemüse pflanzen

    Gemüse pflanzen für Anfänger: Wann, wie, wo?!

    Du möchtest Gemüse pflanzen? Deine Hände in die krümelige Erde stecken und ihr eine richtig leckere, üppige Ernte hervorlocken? Wenn du mich fragst, dann klingt das nach einem ziemlich guten Plan! Ich verrate dir heute kurz und knackig meine besten Tipps und Tricks zum Gemüse pflanzen, die ich zu Beginn meines Gartenabenteuers auch sehr gerne gekannt hätte. :)

    Inhaltsverzeichnis
    Gemüse pflanzen nach Plan!
    Gemüsepflanzen vorziehen oder direkt säen?
    Nur die Harten kommen in den Garten!
    Von Sonnenanbeterinnen und dem Schattendasein
    Manche Gemüsepflanzen sind richtige Vielfraße
    Gemüse richtig pflanzen: Wer mag was?
    Im Hochbeet Gemüse pflanzen

    Falls du noch nicht so viele Erfahrungen im Gärtnern gesammelt hast, lohnt es sich sehr, wenn du dich im Vorhinein mit ein paar Praktiken des Pflanzens vertraut machst. Keine Panik, damit meine ich nicht, dass du dich wochenlang in Gartenbüchern vergraben sollst, um das gesammelte Garten-Wissen der weiten Welt zu studieren.

    Es reichen schon ein paar ausgeklügelte Methoden, damit du gleich in deinem ersten Gemüsegarten-Jahr ein voll bepacktes Erntekörbchen mit einer Vielzahl von Gemüsen in deine Küche tragen kannst. Und die schauen wir uns jetzt an!

    Gemüse pflanzen nach Plan!

    Nimm dir die Zeit, deine Gemüse-Abenteuer zu planen. Damit steigerst du nicht nur deine Erträge, sondern sorgst auch dafür, dass du und deine Liebsten das ganze Jahr über Gemüse aus eurem eigenen Freiluft-Supermarkt ernten könnt.

    Ich stehe total darauf, Anbaupläne zu erstellen, weil der einfach so ein richtiger Gamechanger in meinem Gemüsegarten war. ;)

    Einen ausgeklügelten Pflanzplan für den eigenen Gemüsegarten zu erstellen, kann am Anfang ein bisschen zu rauchenden Köpfen führen, weil es einfach sooo viel zu beachten gibt! Fruchtfolgen müssen durchdacht und die Gemüse mit den passenden Beet-Partnern verkuppelt werden. Im besten Fall solltest du auch noch eine gestaffelte Aussaat und Ernte berücksichtigen, damit du wirklich das ganze Jahr Gemüse aus dem eigenen Garten ernten kannst.

    Wenn du deinen eigenen Anbauplan erstellen möchtest, dann hilft dir dieser Artikel weiter: In 6 Schritten zum Gemüsegarten-Pflanzplan

    Falls du jetzt aber sagst: „Ok, das ist ja alles schön und gut. Ich habe aber einfach nicht die Zeit, so einen Plan auszuknobeln!“ – kein Problem:

    Ich habe für dich schon die gesamte Planung erledigt und du kannst dir meinen Pflanzplan gerne herunterladen. Du kannst den Beetplan entweder 1:1 übernehmen oder an deine eigenen Bedürfnisse anpassen.

    Gemüsepflanzen vorziehen oder direkt säen?

    Ich versuche, so viele Gemüse wie möglich direkt auszusäen, weil das viel weniger Arbeit macht und die Pflanzen oft um einiges kräftiger im Beet stehen als ihre vorgezogenen Kollegen.

    Direkt gesäte Pflanzen können ihre zarten Wurzeln nämlich gleich in die Erde strecken und bilden dadurch ein viel stärkeres Wurzelsystem aus. In trockenen Sommern ist das ein enormer Vorteil, weil die Gemüsepflanzen sich besser selberversorgen können und nicht gleich verdursten, nur weil du eine Woche im Urlaub bist. 

    Und Hand aufs Herz – wenn du schon mal selber Jungpflanzen vorgezogen hast, dann kennst du bestimmt die dünnen, schwächlich aussehenden Jungpflanzen auf der Fensterbank, die einfach nicht kräftig wachsen wollen? Bei mir hat es auch eine Weile gedauert, bis ich die richtigen Tricks und Kniffe für gesunde und kräftige Jungpflanzen draufhatte, sodass die später im Beet eine richtig gute Figur machen.

    Durch die Voranzucht kannst du deinen Pflanzen einen enormen Wachstumsvorsprung verschaffen. Besonders die Sonnenanbeter unter dem Gemüse, wie Tomaten, Paprika oder Aubergine brauchen diesen Vorsprung, weil sie erst nach den letzten Frösten in die Beete gepflanzt werden können. Und um eine richtig dicke Ernte abzuwerfen, benötigen sie genügend warme Tage für das Wachstum und die Ausbildung viiieler fantastischer Früchte. :)

    Wenn du Lust hast, mehr über die Anzucht von Jungpflanzen zu lesen, dann bitte einmal hier entlang. 

    Gemüse pflanzen

    Nur die Harten kommen in den Garten!

    Bevor du deine vorgezogenen Gemüse in das Freiheit entlässt und in deine Beete pflanzt, empfehle ich dir, deine Jungpflanzen erst einmal abzuhärten. Was das bedeutet?

    Abhärten bedeutet, dass du deine Pflanzen Schritt für Schritt an die kühleren Temperaturen und das Tageslicht gewöhnst. Im Haus stehen sie nämlich relativ warm und haben noch nie den Wind und die Sonne auf ihren zarten Blättern gespürt. 

    Achtung: Auch Pflanzen aus dem Gartencenter oder dem Baumarkt sind nicht immer an direktes Sonnenlicht gewöhnt.

    Für das Abhärten hast du mehrere Möglichkeiten:

    • Du kannst deine Pflanzen in ein Gewächshaus oder in einen Frühbeetkasten stellen. Dabei ist es wichtig, zu beachten, dass die Temperaturen den Gefrierpunkt nicht unterschreiten. In kalten Nächten kannst du die Pflanzen mit einem zusätzlichen Kälte-Schutz wie einem Gartenvlies ausstatten.
    • Alternativ kannst du deine Topf-Pflanzen tagsüber für einige Stunden nach draußen stellen. Nachts und wenn kühlere Temperaturen erwartet werden, holst du die Frostbeulen wieder ins Haus. Die Pflanzen können sich so langsam an Wind und Wetter gewöhnen.

    Kleiner Tipp: Stelle deine Pflanzen in den ersten Tagen nicht in direktes Sonnenlicht, sodass sie keinen Sonnenbrand bekommen.

    Gemüse pflanzen
    Merke dir diesen Artikel auf Pinterest!

    Von Sonnenanbeterinnen und dem Schattendasein

    Kommt dir das bekannt vor? Es gibt einige Menschen, die heiße Temperaturen viel besser vertragen als andere Mitmenschen und umgekehrt.

    Genauso ist das auch bei Gemüse, Kräutern oder Sträuchern. Ein hitzegestresster Salat geht im Sommer viel schneller in die Blüte und auch der Blumenkohl bildet größere und hübschere Köpfe, wenn er nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist.

    Während also einige Kandidaten viel lieber im Schatten chillen, würdest du den wärmeliebenden Gemüsen wie Zucchini oder Tomaten keine Freude machen, wenn du sie in eine kühle Ecke im Garten pflanzt. Sie sind wahre Sonnenanbeter und lieben es, ihre Blätter in die volle Sonne zu strecken.

    Wenn du genauer wissen möchtest, welche Gemüse zu den Schatten-Chillern oder Sonnenanbeterinnen gehören, dann lese gerne hier weiter.

    Gemüse pflanzen

    Manche Gemüsepflanzen sind richtige Vielfraße

    Während manche Gemüse keine Düngung brauchen, weil sie auch auf kargen Böden gut gedeihen oder sogar in Symbiose mit Bakterien selber Stickstoff aus der Luft fixieren können, haben andere Gemüsepflanzen richtig großen Hunger!

    Kohl, Tomate oder Kürbisgewächse gehören beispielsweise zu den sogenannten “Starkzehren” und brauchen eine gute Nährstoffversorgung, damit sie eine dicke Ernte abwerfen.

    Diese hungrigen Mäuler kannst du sehr einfach stopfen, indem du den Pflanzen eine Grunddüngung mit auf den Weg gibst. Wenn ich Starkzehrer pflanze, gebe ich einfach eine Portion Hornspäne oder einen anderen organischen Langzeitdünger mit in das Pflanzloch.

    Die Vielfräße haben so richtig gute Startbedingungen für ihr Wachstum und damit habe ich bisher die besten Ergebnisse erzielt. :)

    Gemüse tiefer pflanzen?

    Du hast deine Pflänzchen an Wind und Wetter gewöhnt und sie sind jetzt bereit, ins Beet gepflanzt zu werden? Super! Dann lass uns nur noch kurz darüber sprechen, wie tief du dein Gemüse einpflanzen solltest.

    Denn auch hier haben die Gemüse ganz spezielle Vorlieben. Salat, Knollensellerie oder Kohlrabi finden es zum Beispiel nicht sonderlich angenehm, wenn ihnen die Erde bis zum Hals steht.

    Bei Tomaten oder Paprika ist es genau anders herum, die kannst du easy peasy tiefer pflanzen. Sie bilden aus dem Stängel heraus ganz viele neue Wurzeln aus. Und etwas zu lang geratene Pflänzchen kannst du ziemlich gut kaschieren, wenn du sie etwas tiefer pflanzt. ;)

    Kleiner Tipp: Generell kannst du die meisten Gemüse problemlos bis zu den Keimblättern in ihr neues Erdreich einpflanzen.

    Wenn du das Pflanzloch ausgehoben hast, holst du dein Gemüse für die Pflanzung ganz vorsichtig aus dem Topf, sodass keine Wurzeln abbrechen und die Pflanzen auch sonst nicht beschädigt werden.

    Setze sie anschließend in das ausgehobene Loch, in das du bei Bedarf etwas Dünger mit hineingegeben hast. Steht die Pflanze gut in ihrem neuen Zuhause, kannst du das Loch wieder mit Erde auffüllen.

    Jetzt gießt du deinen Gemüsezögling mit ordentlich viel Wasser an, damit er gut  anwächst und die nach dem Pflanzen oft lockere Erde an die Wurzeln gespült wird. Aber Vorsicht, das Gemüse soll hier nicht wegschwimmen. ;) Es ist ganz klug, für das junge Gemüse eine zarte Brause zu verwenden, die den harten Wasserstrahl abmildert. Gerade in den ersten Tagen ist es besonders wichtig, den Boden feucht zu halten.

    Yei, schon hast du es geschafft und deine Gemüsepflänzchen sind aus der Kinderstube ausgezogen und können sich jetzt in der freien Wildbahn behaupten.

    Gemüse richtig pflanzen: Wer mag was?

    Wie du siehst, reicht es nur in den seltensten Fällen aus, einfach eine Hand mit Saatgut in das Beet zu werfen und zu hoffen, dass im Sommer ein prächtiger Gemüsegarten gewachsen ist.

    Viele Gemüse sind Individualisten und beschenken dich erst mit einer reichen Ernte, wenn du ihre Vorlieben bei der Aussaat oder Pflanzung kennst. Wenn du dich näher mit den einzelnen Gemüsen beschäftigen willst, findest du hier einige Gemüse-Portraits, die keine Wünsche deiner Gemüse offen lassen:

    Einige Lieblingsgemüse im Überblick:

    Gemüse-Pflanzen

    Gemüse pflanzen im Hochbeet – was gibt es da zu beachten?

    Du hast ein Hochbeet und möchtest dieses bepflanzen?

    Hochbeete sind super für den Gemüsebau geeignet. Deine Pflanzen finden hier nämlich die besten Wachstumsbedingungen vor: Sie werden von Sonnenlicht verwöhnt und durch die Befüllung mit Kompost können sie ihre Wurzeln in nährstoffreiche und lockere Erde stecken.

    Bei der Bepflanzung eines Hochbeetes ist es besonders wichtig, auf eine sinnvolle Fruchtfolge zu achten. Im ersten Anbaujahr stehen noch reichlich Nährstoffe zur Verfügung, so dass es sinnig ist, Starkzehrer anzupflanzen. Im Folgejahr würde ich dann Mittelzehrer und Schwachzehrer empfehlen.

    Wenn du noch mehr Tipps haben möchtest, wie du dein Hochbeet bepflanzen könntest oder nicht genau weißt, welche Pflanzen zu den Starkzehrern, Mittelzehrern oder Schwachzehrern gehören, dann ließt gern hier weiter: Fruchtfolgen planen im Gemüsegarten.

    Willst du dein Gartenwissen noch weiter vertiefen? Dann schmöker gerne eine Runde durch diese Artikel:

    Richtig pikieren: Wann, wie, welche Pflanzen?

    So förderst du dein Bodenleben im Biogarten

    Warum du deine Beete nicht umgraben solltest – und was du stattdessen machst!

    Naa, hast du jetzt auch so Lust aufs Gemüse pflanzen? Falls du noch mehr Tipps und Erfahrungen hast– ab in die Kommentare damit! :)

    Dieser Artikel enthält Werbung für den Wurzelwerk-Onlineshop.

    Gurken pflanzen: Gurke an Pflanze

    Gurken pflanzen, anbauen und ernten – der komplette Guide!

    Gurken pflanzen lohnt sich, denn die eigenen Gurken schmecken einfach am besten! Damit du in den Genuss einer wahren Gurkenflut kommst, findest du hier die komplette Anleitung von der Aussaat bis zur Ernte. Viel Spaß! :-)

    Inhaltsverzeichnis
    Gurken pflanzen: Alle Arbeitsschritte im Überblick
    Die besten Sorten fürs Gurken pflanzen
    Die passende Mischkultur fürs Gurken anpflanzen
    Beete zum Gurken pflanzen vorbereiten
    Vorziehen oder direkt säen?
    Jetzt geht´s los: Gurken pflanzen!
    Gurken pflegen und Gurken düngen
    Gurken-Rankhilfe bauen
    Gurkenkrankheiten und Gurkenschädlinge
    Gurken pflanzen ohne Gewächshaus?
    Ernten und verwerten der Gurkenernte

    Gurken pflanzen: Alle Arbeitsschritte im Überblick

    Falls du es gar nicht abwarten kannst, mit dem Gurken anpflanzen loszulegen, habe ich dir in dieser Tabelle kurz und knackig alle Schritte vom Samenkorn bis zur Gurkenernte zusammengefasst!

    ArbeitsschrittGewusst wie
    Schritt #1: Gurkensorten auswählenfür Freiland oder Gewächshaus geeignet
    Schritt #2: passende Mischkulturpartner wählenGurken pflanzen zusammen mit Dill, Bohnen, Kohl oder Zwiebeln
    Schritt #3: Beete vorbereitenKompost und Mulch verwenden
    Schritt #4: Gurken vorziehen oder direkt säenfür ein langes Erntefenster am besten beide Methoden wählen
    Schritt #5: Gurken pflanzen und pflegenJungpflanzen abhärten, Gurken ausgeizen und regelmäßig düngen
    Schritt #6: Gurken Rankhilfe bauenmehr Gurken auf derselben Fläche anbauen
    Schritt #7: Gurken ernten und Gurken verwertenErnte frisch verzehren, einmachen oder verschenken

    Alles klar? Dann kannst du ja in die Gummistiefel hüpfen und in den Garten stürmen! ;)
    Lass uns gemeinsam Gurken pflanzen!

    Gurken pflanzen: Die besten Sorten

    Denkst du beim Stichwort Gurken pflanzen auch gleich an ein Gewächshaus, in dem reichlich Schlangengurken wachsen? Allerdings ist das nicht die einzige Möglichkeit für das Gurken anbauen!

    Denn du kannst ihnen auch ein Plätzchen auf dem Gemüsebeet einräumen, denn Gurken pflanzen ohne Gewächshaus funktioniert mit den richtigen Gurkensorten richtig gut!

    Meine Lieblingssorten sind:

    • „Tanja“,
    • Persia,
    • „Marketmore 76“
    • und die Einlegegurke „Vorgebirgstrauben“

    Sie alle sind robust und wachsen auch zuverlässig im Freiland.

    Gurken pflanzen: Mischkultur

    Die passende Mischkultur fürs Gurken anpflanzen

    Die passende Mischkultur stärkt deine Gurkenpflanzen und nutzt gleichzeitig den immer knappen Platz im Beet optimal aus. DER Mischkulturklassiker für Gurkenpflanzen ist Dill; es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten:

    TOP: Dill, Bohnen, Kohl, Zwiebeln, Salat, Knoblauch, Mais, Paprika, Sellerie, Spinat, Basilikum

    NOT: Kürbis, Tomate, Zucchini, Radieschen, Rettich

    Du suchst auch für anderes Gemüse noch die passenden Mischkulturpartner? Dann hol dir gerne die Mischkulturtabelle. Da siehst du auf einen Blick, wer mit wem gern ins Beet geht! Lad sie dir hier ganz einfach herunter:

    Beete zum Gurken pflanzen vorbereiten

    Gurkenpflanzen lieben einen humosen, nährstoffreichen Boden. Falls du einen schweren Boden hast, lockerst du ihn tief mit einer Grabegabel ohne ihn zu wenden. Dann können dein Pflanzen ungehindert ihre Wurzeln in den Boden strecken und richtig gut wachsen!

    Außerdem sollte dein Boden ausreichend Wasser speichern können, aber nicht zu Staunässe neigen. Kompostbeete verbessern die Bodenstruktur und halten die Feuchtigkeit fest.

    Du möchtest außer Gurken auch anderes Gemüse anbauen und dich ohne viel Mühe ein Stück weit selbstversorgen? Dann komm doch in meinen Gemüsegarten starten Kurs! Da zeige ich dir, wie du easy peasy Gemüse anbaust und eine dicke Ernte einfährst. Ich würde mich freuen, wenn du mit dabei bist! :)

    Vorziehen oder direkt säen?

    Wenn du Gurken anbauen willst, kannst du dir Jungpflanzen drinnen vorziehen oder die Gurken auch direkt ins Beet säen.

    Aber was ist nun besser? Ganz einfach: Du machst beides! ;)
    Denn so trickst du den Mehltau aus, verlängerst deine Erntezeit und kannst die ganze Saison über leckere, eigene Gurken snacken.

    Gurken pflanzen – alle Infos auf einen Blick

    Und das geht so: Mitte Mai pflanzt du deine vorgezogenen Gurken aus und säst gleichzeitig Gurkensamen direkt in dein Beet. Die vorgezogenen Pflanzen sollten beim Gurken auspflanzen schon die ersten echten Blätter haben. Denk also daran, sie rechtzeitig (aber auch nicht zu früh!) zu säen.

    Wenn diese älteren Pflanzen im Lauf des Sommers Mehltau bekommen und zu schwächeln beginnen, übernehmen die später direkt im Freiland gesäten Gurkenpflanzen das Ruder und liefern dir weiterhin frische Gurken. Perfekt, oder?

    Psst: Dieser Trick nennt sich gestaffelte Aussaat!

    Wenn du deine Gurkenpflanzen vorziehst, solltest du sie Mitte bis Ende April im Haus aussäen, damit sie Mitte Mai ins große wilde Beet umziehen können. Gurken sind richtige Frostbeulen und dürfen erst nach den Eisheiligen nach draußen.

    Jetzt geht´s los: Gurken pflanzen!

    Zuerst musst du einen guten Platz zum Gurken pflanzen finden. Gurken wünschen sich einen sonnigen Standort, der außerdem windgeschützt ist. Wenn es bei dir häufig stürmt, kannst du rund um deine Gurkenpflanzen herum hochwachsende Gemüse als „Schutzmauer“ setzen.

    Dann überlegst du dir, wie viele Gurken du pflanzen möchtest. Meiner Erfahrung nach reichen zwei bis vier Pflanzen pro Person für die komplette Gurken-Selbstversorgung. Allerdings brauchen die grünen Freunde viel Platz: Der Pflanzabstand beträgt 50 x 60 Zentimeter.

    Übrigens: Wenn du mir beim Gurken pflanzen zuschauen möchtest, schau dir gerne das YouTube-Video zu diesem Artikel an:

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Zum Gurken pflanzen brauchst du eine kleine Pflanzschaufel, Gießwasser und – Überraschung! – abgehärtete Gurkenpflanzen. :)

    Wie das mit dem Abhärten funktioniert, zeige ich dir im Artikel Tomaten richtig pflanzen und abhärten.

    Den Mulch auf deinen Beeten ziehst du zur Seite oder schichtest den Mulch trichterförmig um die Pflanzstelle herum auf.

    Dann gräbst du ein großzügiges Pflanzloch und gibst eine kleine Handvoll Hornspäne oder Schafwollpellets hinein. Als Starkzehrer brauchen Gurken diesen Langzeitdünger, um zu kräftigen Pflanzen heranzuwachsen.

    Jetzt setzt du deine Jungpflanzen tief ins Pflanzloch: du gräbst sie bis zum ersten Laubblatt ein. Am Stängel bilden die Gurken dann nämlich zusätzliche Wurzeln aus, durch die sie mehr Wasser und Nährstoffe aufnehmen können.

    Achtung, Nerd-Alarm: Diese Zusatzwurzeln heißen Adventivwurzeln! // Nerd-Alarm off :)

    Wenn du nicht Gurken pflanzen, sondern direkt in dein Beet säen möchtest, legst du die Gurkensamen ungefähr 2 cm tief in den Boden.

    Und dann heißt es Wasser marsch!* Für einen guten Start und zum kräftig Loswachsen gießt du deine Gürkchen nach dem Pflanzen vorsichtig aber durchdringend so an, dass die Blätter mit dem Wasser nicht in Berührung kommen.

    Falls du Probleme mit den lästigen Schnecken hast, schützt du deine zarten Pflänzchen anschließend mit einem Schneckenkragen, sonst überleben sie die Nacht wahrscheinlich nicht. Nach drei bis vier Wochen sind die Gurkenpflanzen dann aber so groß und robust, dass du die Schneckenkragen wieder abnehmen kannst.

    Merk dir diesen Artikel auf Pinterest!

    Gurken pflegen und Gurken düngen

    Nach dem Gurken pflanzen ist es mit der Arbeit nicht vorbei: Jetzt hegst und pflegst du deine Schützlinge nämlich, damit du eine dicke Gurkenernte einfahren kannst:

    • Wenn deine Pflanzen 10 Zentimeter hoch sind, mulchst du sie zum ersten Mal. Im Sommer erhöhst du die Mulchdecke dann auf 20 Zentimeter. Das hilft Wasser zu sparen und unterdrückt Unkräuter.
    • Deine Gurken geben jetzt so richtig Gas und aus dem Haupttrieb wachsen viele Seitentriebe. Daran bilden sich überall Früchte, die aber klein bleiben und zum Teil nicht vollständig abreifen. Um schöne große Gurken zu ernten, solltest du deshalb deine Gurkenpflanzen ausgeizen.
    • Da Gurken vor allem aus Wasser bestehen, sind deine Pflanzen immer durstig und benötigen eine gleichmäßige Wasserversorgung. Bei starken Schwankungen bilden sie bittere, giftige Früchte aus. Also: Beim Gurken anpflanzen regelmäßig Gießen* nicht vergessen!
    • Als Starkzehrer brauchen sie alle vier Wochen Futternachschub und freuen sich über 1:20 verdünnte Brennnesseljauche.
    Gurken pflanzen und anbauen mit Rankhilfe

    Gurken-Rankhilfe bauen

    Lass dir deine Gurken ruhig über den Kopf wachsen! ;)

    Wenn du drei lange Stangen am oberen Ende zusammenbindest und zu einem Tipi aufstellst, hast du ruckzuck eine einfache Rankhilfe, an der du die Pflanzen hochbindest. So klettern sie nach oben und die Früchte bleiben sauber. Du kannst mit diesem Trick auch mehr Gurken pflanzen auf derselben Fläche – cool, oder?

    Gurkenkrankheiten und Gurkenschädlinge

    Früher oder später bekommen alle Gurken entweder Echten oder Falschen Mehltau, das lässt sich leider nicht verhindern.

    Um den Schaden in Grenzen zu halten, kannst du dir entweder eine resistente Gurkensorte aussuchen oder / und mit einer gestaffelten Aussaat dafür sorgen, dass du immer junge und gesunde Gurken am Start hast.

    Auch tierische Schädlinge wie Blattläuse können deinen Gurken zu schaffen machen.

    Thripse und Spinnmilben bekämpfst du, indem du Nützlinge wie Florfliegenlarven und Raubmilben gegen sie einsetzt. Das funktioniert im Gewächshaus allerdings sehr viel besser als im Freiland.

    Gurken pflanzen ohne Gewächshaus?

    Na klar! Ein Gewächshaus ist für eine üppige Gurkenernte zwar optimal, aber auch ohne Gewächshaus kannst du super Erfolge erzielen! Achte bei der Auswahl der Sorte unbedingt darauf, dass die Gurke deiner Wahl fürs Freiland geeignet ist. Freilandgurken sind in der Regel weniger anfällig für de typischen Schlechtwetter-Gurkenkrankheiten wie Mehltau.

    Wenn du deine Gurken im Topf anbaust, dann heißt es: Wasser marsch! Gerade auf kleinem Raum wollen die Pflanzen mit ausreichend Wasser versorgt sein. Regelmäßiges Gießen also nicht vergessen. :)

    Gurken ernten und verwerten

    Endlich ist es soweit: Die Gurkenernte beginnt! Beim Gurken ernten sind mittelgroße Früchte die beste Wahl. Denn junge Früchte schmecken noch nicht so gut und sehr große Früchte haben eine harte Schale und enthalten viele Samen.

    Damit du die Pflanze bei der Ernte nicht beschädigst, schneidest du die Gurke mit einem scharfen Messer ab.

    Gurken pflanzen: eingelegte Gurken

    Gurken kannst du in einer dunklen Vorratskammer bei 10-13° C bis zu drei Wochen lagern. Sie sollten aber nicht direkt neben Äpfeln oder Tomaten liegen, weil diese Früchte das Reifegas Ethylen verströmen und die Gurken so schneller verderben.

    Im Kühlschrank halten sich die Gurken nicht so gut, weil es ihnen dort zu kalt ist.

    Deine Ernte kannst du frisch verzehren oder einmachen. Einlegegurken machen sich prima als Salzgurken!

    Und wenn du gar nicht mehr weißt, wohin mit der ganzen Gurkenflut, freuen sich bestimmt auch Freunde und Nachbarn über eine Bereicherung ihrer Salatschüssel!

    Gurken pflanzen ist nicht schwer! Mit einem geeigneten Standort, der richtigen Gurkensorte und der passenden Mischkultur (hast du dir schon meine Mischkulturtabelle heruntergeladen?) liefert dir dein Freiluftsupermarkt hinter dem Haus den ganzen Sommer über leckere Gurken. Also nix wie los, lass uns Gurken anpflanzen! :)

    Wenn du jetzt auf den Geschmack gekommen bist und nicht nur Gurken, sondern auch anderes leckeres Gemüse in deinem Garten anbauen möchtest, lies gerne hier weiter:

    Zucchini pflanzen, pflegen & ernten – Der komplette Zucchini-Guide

    Salat pflanzen, anbauen und rund ums Jahr ernten – die komplette Anleitung!

    Kürbis pflanzen – der komplette Guide vom Säen bis zum Ernten!

    Hast du noch mehr Tipps zum Thema Gurken pflanzen und anbauen? Was sind deine Lieblingssorten? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

    *Werbung

    Kräuter Balkon

    Dein zauberhafter Kräuter Balkon

    Ein Kräuter Balkon ist fast wie Zauberei! Deine Tomatensauce ist langweilig? Simsalabim: Einen Gang auf deinen Balkon und sie ist ein italienisch angehauchtes Meisterwerk. Du sollst spontan Kräuterbutter oder einen Kräuterquark zur Grillparty mitbringen? Hokuspokus Fidibus: Kein Problem mit einem Kräuter Balkon! Bist du auch ganz verzaubert von dieser Idee? Dann lass es uns angehen!

    Inhaltsverzeichnis
    Klein aber Oho
    Was darf es denn sein auf deinem Kräuter Balkon?
    Wer braucht was auf dem Kräuter Balkon?
    Ab wann Kräuter auf dem Balkon pflanzen?
    Kräuter auf dem Balkon hegen und pflegen
    Deine zauberhafte Kräuter Ernte
    Das ist ja wie verhext! Schädlinge auf dem Kräuter Balkon
    It´s magic! Wie du mit dem Kräuter Balkon Gerichte verzauberst

    Klein aber Oho

    Bei Kräutern spielt die Größe keine Rolle – denn schon in ein paar Blättern sind sooo viele Aromen drin! Es ist ganz egal, ob du einen riesengroßen Gemüsegarten, eine üppige Dachterrasse, einen süßen Balkon oder auch nur eine kleine Fensterbank hast: Wir Kräuterhexen bekommen die herrlichen Pflanzen alle irgendwo unter!

    Petersilie auf dem Kräuter Balkon

    Was darf es denn sein, auf deinem Kräuter Balkon?

    Du hast die Qual der Wahl. Es gibt sooo viele köstliche Kräuter, die du ausprobieren kannst. Altbekannt sind natürlich Basilikum, Rosmarin, Schnittlauch, Dill, Thymian und Petersilie. Aber auch Exoten wie Schnittknoblauch, Schokoladenminze, Griechischer Bergtee, Ysop und das Kraut der Unsterblichkeit machen sich gut auf deinem Balkon.

    Fehlt nur noch, dass Professor Snape jetzt mit einem Zinnkessel der Normgröße 2 um die Ecke kommt, oder? ;) Hach, diese Kräuter sind doch wirklich faszinierend – und die Auswahl ist riesig! Wahrscheinlich können deshalb gar nicht alle Kandidaten auf dem Balkon Platz finden, oder? Welche sollen es also sein? Vielleicht helfen dir folgende Fragen:

    1. Welche Kräuter benutzt du am allerhäufigsten in der Küche?
    2. Welche Geschmackswelt liegt dir am meisten? Eher mediterran, asiatisch, oder doch am liebsten die Frankfurter Grüne Soße?
    3. Wie viel Platz kannst du auf dem Balkon für Kräuter erübrigen?
    4. Was hast du für Bedingungen auf deinem Balkon? Volle Dröhnung Sonne oder doch eher das Schattenreich?

    Für Frage Nummer 4 habe ich noch ein kleines Goodie für dich: Den Balkongemüse-Kompass. Hier kannst du auf einen Blick ablesen, welches Gemüse wie viel Platz und Sonne braucht. Ein paar Kräuter sind natürlich auch dabei. Trag einfach deine Emailadresse ein und der Balkongemüse-Kompass flattert in dein Postfach!

    Wer braucht was auf dem Kräuter Balkon?

    Jetzt aber mal Tacheles: Welches Kraut braucht was auf deinem Balkon? Hier eine praktische Übersicht mit der idealen Topfgröße und dem Licht- und Wasserbedarf für deine Balkon Kräuter. Diese Tabelle gibt nur einen kleinen Einblick, aber vielleicht hilft dir das ja schon. :)

    Balkon KräuterTopfLichtbedarfWasserbedarf
    Schnittlauch2 lSonne bis Halbschattenhoch
    Petersilie2 lSonne bis Halbschattennormal
    Basilikum2 lSonnenormal
    Dill2 lSonne bis Halbschattennormal
    Schnittknoblauch2 lSonne bis Halbschattenhoch
    Minze5 lSonne bis Halbschattennormal
    Salbei5 lSonnenormal
    Oregano5 lSonnehoch
    Liebstöckel5-10 lSonnenormal
    Ysop5 lSonnenormal
    Rosmarin5 lSonnemäßig
    Griechischer Bergtee15 lSonnenormal
    Koriander2 lSonne bis Halbschattennormal

    Ab wann Kräuter auf den Balkon pflanzen?

    Ein Kräuter Balkon ist nicht nur zum Ernten vor dem Abendessen super praktisch gelegen. Auf einem Balkon herrscht oft ein richtig tolles Mikroklima für deine Balkon Kräuter. Die Hauswand lädt sich den Tag über richtig schön mit Wärme auf und gibt diese nachts wieder ab. Das heißt, deine Balkongarten-Saison startet früher als der Gemüsegarten im Freiland.

    Cool, oder? Auch kannst du viele der Pflanzen überwintern, indem du einfach die Töpfe ganz nah an die Hauswand rückst.

    Es gibt ziemlich viele kältetolerante Kräuter. Dazu gehören Liebstöckel, Schnittlauch, Thymian, Salbei und Minze. Die kannst du teilweise schon ab März pflanzen. In richtig kalten Nächten stehen aber auch sie gerne eng kuschelig nah der Hauswand. ;)

    Daneben gibt es jedoch auch einige richtige Frostbeulen, die erst ab Mai raus möchten, wenn die Nächte nicht mehr so kalt sind. Dazu gehören Zitronenverbene und Basilikum. Aber wenn die Nächte dann schön warm sind und die Sonne kräftig scheint, werden Basilikum und Co deinen Balkon nach und nach erobern. ;)

    Apropros Basilikum: In diesem Video zeige ich dir, wie du deine Ernte gaaanz leicht vervielfachen kannst! Schau mal rein, das lohnt sich.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Kleiner Tipp: Beim Einpflanzen in die Töpfe oder Kübel ist es ein richtig schlauer Schachzug, eine Drainageschicht mit in das Pflanzgefäß zu packen. Denn die wenigsten Kräuter mögen nasse Füße.

    Kräuter auf dem Balkon hegen und pflegen

    Woah, auf deinem Kräuter Balkon duftet es und du hast schon einiges ernten können? Was für ein schönes Gefühl, oder? Zum Glück sind die meisten Kräuter total anspruchslos. Sie mögen hier und da mal einen Schluck Wasser haben und die Hungrigen unter ihnen sagen auch zu einer Düngung nicht nein. Ich kann dir dafür sehr diesen Langzeitdünger aus Schafswollpellets ans Herz legen*. Der ist ergiebig und gibt deinen Pflanzen, was sie brauchen. Viele Kräuter – gerade die mediterranen Kandidaten – stehen aber sowieso lieber in nährstoffarmer Erde.

    Deine zauberhafte Kräuter Ernte

    Bei Kräutern ist das Ernten nicht schwer: Einfach ein paar Blätter abzupfen oder mit der Schere* ein paar Schnitte tun, und schon hast du eine Handvoll herrliche Aromen.

    Viele Kräuter kannst du so beernten, dass sie immer buschiger und üppiger werden. Wie das mit Basilikum geht, zeige ich dir oben in dem Video. Mit Rosmarin klappt das übrigens auch gut!

    Kräuter aus der Familie der Zwiebelgewächse wollen möglichst oft beerntet werden. Denn je öfter du sie schneidest, desto kräftiger und langlebiger wird die unterirdische Zwiebel.

    Bei Minze bin ich auch immer relativ radikal. Die wächst einem nämlich schnell mal über den Kopf! Kräuter sind übrigens meist vormittags am aromatischsten. Dann ist also der beste Erntezeitpunkt.

    Damit deine Balkon Kräuter nach der Ernte wie von Zauberhand munter weiterwachsen, kommt es auf den richtigen Schnitt an. Denn beim Ernten gibt es ein paar Spezialtipps. Am besten investierst du einmal in eine richtig scharfe Schere*. Ein sauberer, scharfer Schnitt heilt nämlich ganz schnell. So ist deine Pflanze deutlich weniger anfällig für Krankheiten, die über ausgefranste Verletzungsstellen eintreten können.

    Apropos sauber: Dein Werkzeug* freut sich zwischendurch über eine Reinigung. Das trägt zur Langlebigkeit bei und verhindert ebenfalls, dass du Pflanzenkrankheiten auf deinem ganzen Balkon verteilst.

    Kräuter vom Balkon ernten

    Das ist ja wie verhext! Schädlinge auf dem Kräuter Balkon

    Leider ist die Freude über einen Kräuter Balkon oft nicht nur beim Menschen groß. Auch gemeine Schädlinge wie Blattläuse und Zikaden freuen sich über das saftige Grün. Zeit, die Verteidigungszauber aus dem Handgelenk zu schütteln!

    Du hast winzige rote Tierchen in deinen Kräutern und krempelst schon die Ärmel hoch? Stopp! Es könnte sich um die Rote Samtmilbe handeln. :) Das ist deine persönliche kleine Armee bei der Schädlingsbekämpfung! Die knabbern nämlich besonders gerne an Eier von fiesen Schädlingen! Richtig praktisch, oder? Die sollen also schön weiter machen!

    Aber wenn es um Blattläuse geht, ist Action angesagt! Zuallererst kannst du sie von den Pflanzen runterspülen. Das mögen sie schonmal gar nicht! Ebenfalls sehr wirksam: Eine Lösung aus verdünntem Neemöl! Das kannst du alle paar Tage auf die betroffenen Pflanzen spritzen. Achte dabei aber darauf, dass die Sonne schon untergegangen ist oder dass es bewölkt ist, sonst könnten deine Pflanzen verbrennen.

    Rosmarin auf dem Kräuter Balkon

    It´s magic! Wie du mit dem Kräuter Balkon Gerichte verzauberst

    Kräuter machen beim Kochen wirklich alles besser, oder? Ich packe in die allermeisten Gerichte ein paar Kräuter rein. Die heben einfach den Geschmack und runden wie von Zauberhand leckere Speisen perfekt ab. Ich kann mir jedenfalls keinen Sommer ohne Kräuterbutter vorstellen!

    Dafür nehme ich meist eine Knoblauchzehe und zerquetsche sie mit einer Gabel und etwas Salz zu einem Brei. Dann flitze ich auf meinen Kräuter Balkon und ernte einen bunten Strauß an aromatischen Kräutern.

    Die werden gewaschen und fein gehackt. Dann den Knobi und die Kräuter unter die Butter kneten und durchziehen lassen. Herrlich! Kräuterquark mache ich eigentlich genauso, nur nehme ich statt Butter dann natürlich leckeren Quark. ;)

    Ich habe hier noch ein paar praktische Tipps für dich:

    • Tipp Nummer 1: Falls du mehr geerntet hast, als du gerade benötigst, halten sich die meisten Kräuter ein paar Tage lang in einem Wasserglas, wenn du sie als kleines Sträußchen hineinstellst.
    • Tipp Nummer 2: Wenn eine größere Ernte von Schnittlauch und Petersilie ansteht, wasche und schneide ich gerne direkt alles. Entweder kannst du dann die gut abgetrockneten Kräuterstückchen in einem Zipp-Beutel einfrieren, oder mit ein bisschen Wasser in einen Eiswürfelbehälter geben. So hast du ruckzuck immer Tiefkühl-Kräuter zur Hand. Hier erkläre ich das anhand von Bärlauch ganz genau. ;)
    • Tipp Nummer 3: Viele Kräuter eignen sich prima zum Trocknen. So hast du sie als getrocknete Gewürze oder aber auch als Tee immer griffbereit. Dafür bindest du kleine Kräutersträuße und hängst sie an einem eher dunklen Ort luftig auf. Wenn sie richtig rascheln, sind sie fertig getrocknet. Das ist eine ganz zauberhafte Art des Haltbarmachens.

    In meinem „Vorratskammer starten“ – Onlinekurs kannst du übrigens noch soooo viel mehr über dieses ganze Themengebiet lernen*! Der Kurs ist nicht nur für Leute mit riesigem Gemüsegarten geeignet, du kannst ganz prima die Lebensmittel vom Wochenmarkt um die Ecke haltbar machen. Aber Vorsicht – das macht süchtig! ;)

    Kräuter Balkon
    Merk dir diesen Artikel auf Pinterest!

    Na, hast du auch Lust bekommen, unter die Kräuterhexen zu gehen? Es lohnt sich auf alle Fälle! Du wirst jede Menge Spaß an wohltuenden Tee, leckerem Kräuter-Quark und herrlichen Rosmarin-Kartoffeln haben. Außerdem ist es eine wahre Freude zu sehen, wie sich Bienen in den blühenden Kräutern tummeln.

    Falls es auf dem Balkon nicht ausschließlich bei Kräutern bleiben soll: Denk daran, dir schonmal meinen Balkongemüse-Kompass zu holen. Der ist eine prima Hilfe, wenn es um das Balkongärtnern geht. Wenn du magst, kannst du auch gleich hier weiter stöbern:

    Balkongemüse – Leckere Ernte aus luftiger Höhe!

    Balkonpflanzen: So wird dein Balkon zum Paradies!

    Winterharte Balkonpflanzen: So nutzt du deinen Balkon das ganze Jahr!

    Bist du bereits unter die Kräuterhexen gegangen? Was wächst auf deinem Kräuter Balkon? Schreib es mir gerne in die Kommentare. :)

    *Werbung

    Knoblauch im Beet

    Aussaat & Pflanzen im Oktober + Mischkulturtabelle 2026

    Es ist sooo schön, an einem trüben Tag im Winter in den Garten zu gehen und sich an den bunten Farben des Mangolds, den herausragenden Rosenkohl-Pflanzen oder dem zarten Grün des Winterspinats zu erfreuen. Du hast dein Sommergemüse abgeerntet und ein großer Teil deiner Beete liegt jetzt brach? Das muss nicht so bleiben! ;)

    Inhaltsverzeichnis
    Gemüse, die du im Herbst draußen aussäen kannst
    Das Frühbeet und Gewächshaus im Herbst sinnvoll nutzen
    Mischkulturtabelle
    Gartenarbeiten im Oktober

    Auch ohne Gewächshaus kannst du so einige Gemüse auch im Oktober noch säen oder pflanzen, sodass dein Gemüsegarten dir in der kalten Jahreszeit noch einen stattlichen Ertrag abwirft.

    Auch der Boden ist dankbar, wenn er über den Winter bewachsen ist und die Wurzeln der Gemüsepflanzen die Bodenpartikel stabilisieren – so ist der Boden vor Herbststürmen und Starkregenereignissen bestens geschützt.

    Du hast bisher noch kein Wintergemüse gesät oder gepflanzt? Dann aber los! Schau dir dazu auch gerne das Video an, in dem du siehst was auch im Oktober im Garten noch alles möglich ist!

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    So einige Gemüse sind ziemlich hart im Nehmen und können den Winter einfach im Freien verbringen. Diese Winterhelden sind unbeeindruckt von kräftigen Winden und eisiger Kälte und stehen tapfer und unerschrocken im Beet – bis du dich gut eingemummelt nach draußen traust, um sie zu ernten und zu vernaschen. ;) 

    Gemüse, die du im Herbst draußen aussäen kannst

    Diese Winterhelden kannst du auch noch im Oktober direkt im Garten aussäen:

    Wusstest du, dass es super einfach ist, den Winter über Salat anzubauen, wenn man ein paar Dinge beachtet? Die super beliebte und seltene Salatsorte „Baquieu“ ist für den Winteranbau übrigens bestens geeignet! Wenn du dir nicht vorstellen kannst auch im Winter Salat anzubauen, dann lies gerne hier weiter. Es ist noch sooo viel möglich :)

    Bei der Wintererbse ist die Sorte „Sima“ richtig, richtig frosthart und es macht ihr gar nichts aus, im Beet zu überwintern. Gegenüber ihren im nächsten Frühjahr gesäten Kolleginnen, hat sie einen ordentlichen Wachstumsvorsprung und präsentiert dir schon ab Mai stolz ihre leckeren Erbsen.

    Salaternte im Oktober

    Jetzt ist außerdem die perfekte Zeit, um Wintersteckzwiebeln zu pflanzen. Die Winterzwiebeln kannst du schon früh im nächsten Jahr ernten und sie versorgen dich den ganzen Winter über mit frischem Zwiebelgrün, das du wie Frühlingszwiebeln in der Küche verwenden kannst.

    Für richtig dicke Knoblauchknollen ist es am besten, die Zehen schon im Herbst zu stecken. Denn auch der Knoblauch lässt sich von eisiger Kälte nicht beeindrucken und überwintert ohne Probleme auf deinen Beeten.

    Wenn du nachlesen möchtest, wie Knoblauch angepflanzt wird, dann schau doch mal bei diesem Artikel vorbei.

    All diese Gemüse kannst du natürlich auch im Gewächshaus anbauen. Besonders die Wintersteckzwiebeln, denen du regelmäßig den Schopf schneidest, zeigen sich dankbar für ein geschütztes Plätzchen und treiben dann umso schneller wieder nach. :)

    Das Frühbeet und Gewächshaus im Herbst sinnvoll nutzen

    Wenn du ein Frühbeet oder ein Gewächshaus in deinem Garten hast, dann kannst du darin im Herbst noch einige Gemüse säen, für die eine Aussaat im Freiland jetzt schon etwas spät wäre. Manche dieser Gemüse genießen aber auch einfach den Komfort, den so ein Dach über dem Kopf bietet, denn langanhaltende Regenfälle können ihnen den Spaß am Winter ziemlich verderben und sie werden faulig.

    Gewächshaus im Herbst

    Folgende Gemüse kannst du jetzt noch in deinem Frühbeet oder Gewächshaus säen:

    Das Grün der Zuckererbsen schmeckt ganz zart nach süßen Erbsen und ist super, super lecker! Du kannst es mit in den Salat mischen, dein Butterbrot damit belegen oder du packst es einfach in deinen Grünen Smoothie. :)

    Mischkulturtabelle

    Der Oktober läd mit etwas kühleren Temperaturen zu Tagträumereien mit einem leckeren Tee auf der Couch ein. Und vielleicht überlegst du ja auch schon, welche Gemüsesorten im nächsten Jahr in deine Beete einziehen sollen? Falls du noch etwas Unterstützung brauchst, welche Gemüse optimale Beetpartner sind, trage dich hier ein und unsere Mischkulturtabelle landet in deinem Postfach :)

    Gartenarbeiten im Oktober

    Hier kommt eine kleine Erinnerung für dich: Im Oktober steht häufig der erste Bodenfrost vor der Tür. Deswegen solltest du den Wetterbericht gut verfolgen, damit du die frostempfindlichen Gemüse wie Tomaten oder Zucchini rechtzeitig abernten kannst. Andere Gemüse solltest du vor niedrigen Temperaturen rechtzeitig schützen. 

    Deine empfindlichen Gemüse freuen sich, wenn du sie in Gartenvliese einmummelst, und danken dir mit einer verlängerten Ernte. Dazu gehören Spinat, Salate, Möhren, Mangold, Rote Bete und so ziemlich alle frischen Aussaaten und Jungpflanzen.

    Wurzelgemüse kannst du auch wunderbar mit einer dicken Mulchschicht schützen. Organisches Material wie Rasenschnitt, Holzhackschnitzeln oder Laub puffern die erste Kälte ab und speichern die Restwärme im Boden.

    Schau mal, hier findest du mehr Infos zum Mulchen.

    Gründünger im Oktober

    Abgeerntete Beete kannst du jetzt im Herbst noch wunderbar mit Blattgemüse für den Winter bestücken. Oder du gönnst deinem Boden eine kleine Wellnesskur und säst eine Gründüngung ein. So spät im Jahr sind Winterroggen und Zottelwicke, entweder einzeln oder im Gemenge, eine gute Wahl. 

    Der Herbst ist außerdem die perfekte Zeit, um den Komposthaufen zu pflegen. Erntereste, Strauchschnitt, das erste Herbstlaub – jetzt kommt einiges zusammen, dass du mit wenig Aufwand in wertvollen Kompost verwandeln kannst. Wie das geht, erfährst du hier:

    Einen richtig guten Kompost ansetzen

    Und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Aussäen und Pflanzen!

    Merke dir diesen Artikel auf Pinterest!

    Und damit dir im Winter auch nicht langweilig wird in deinem Garten, gibt es hier noch ein paar weitere Artikel passend für den Winter – Gemüsegarten:

    Wintergemüse anbauen: rund um’s Jahr ernten!

    Spinat anbauen: Meine Geheimtipps für eine super Ernte!

    Chicorée: Das magische Wintergemüse, das im Dunkeln wächst! 

    Erzähl doch mal! Welche Wintergemüse stehen auf deinen Beeten? Ich bin gespannt und freue mich über deinen Kommentar!

    Dieser Beitrag gehört zur Wurzelwerk GmbH und enthält Werbung für unsere eigenen Produkte und Partnerprodukte.

     

    Die 7 häufigsten Fehler im Tomatenanbau & wie du sie vermeidest!

    Tomaten gehören zu den beliebtesten Selbstversorgerpflanzen im Garten – welcher Gemüsefan verzichtet schon freiwillig auf ihr unwiderstehliches Aroma? Trotzdem machen viele Gärtner immer wieder dieselben Fehler im Tomatenanbau – und ernten dadurch viel weniger, als sie könnten. Damit deine Pflanzen dieses Jahr gesund wachsen und dir eine üppige Ernte bescheren, verrate ich dir heute die 7 häufigsten Tomaten-Fehler – und wie du sie vermeidest.

    Inhaltsverzeichnis
    Fehler #1: Tomaten zu früh vorziehen
    Fehler #2: Tomaten zu eng pflanzen
    Fehler #3: Sensible Sorten anbauen
    Fehler #4: Tomaten im Regen stehen lassen
    Fehler #5: Tomaten falsch gießen
    Fehler #6: Tomaten in zu kleinen Töpfen anbauen
    Fehler #7: Tomaten nicht bestäuben

    Fehler #1 im Tomaten-Anbau: Die liebe Ungeduld

    Der wohl häufigste Fehler im Tomatenanbau entsteht durch zu viel des Guten: Die Lust, endlich wieder loszulegen, treibt viele Hobbygärtner dazu, schon super früh im Jahr mit der Tomatenanzucht anzufangen. Ich kann das gut verstehen, schließlich kribbelt es mir im Winter auch immer schon arg in den Fingern und ich würde am liebsten direkt loslegen und mit Volldampf ins neue Gartenjahr starten.

    Aber das ist leider keine so gute Idee. Eine falsche Anzucht kann dir statt einem Vorteil nämlich auch Nachteile bereiten – denn wenn die jungen Tomatenpflanzen länger als nötig in ihren Töpfen bleiben, leiden sie darunter: Sie fangen dann an zu „spargeln“, wachsen zu schnell in die Höhe und werden instabil.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Um ein YouTube-Video zur Tomaten-Anzucht rechtzeitig veröffentlichen zu können, habe ich vor ein paar Jahren bereits an Weihnachten Tomaten ausgesät. Diese Tomaten fanden es aber überhaupt nicht lustig, dass sie mehrere Monate drinnen ausharren mussten und waren keine fitten Jungpflanzen mehr, als ich sie im Mai endlich ausgepflanzt habe.

    Im Vergleich zu den Tomaten, die ich zu meinem sonst üblichen Aussaatzeitpunkt Mitte März vorgezogen habe, sind die Dezember-Tomaten richtige Spargeltarzane. Die März-Tomaten hingegen sind schön kräftig und gedrungen gewachsen. Sie wirken, als könnten sie allem, was das Gartenjahr so an Krankheiten, Belastungen und Schädlingen vorzuweisen hat, viel besser die Stirn bieten. Das ist ein Riesenunterschied!

    Hier siehst du, wie unterschiedlich die Pflanzen sich entwickeln: Links die Dezember-Tomate und rechts die März-Tomate – beide Anfang Juni:

    Fehler in der Tomatenanzucht

    Es ist also super wichtig, den richtigen Zeitraum zum Vorziehen deiner Tomaten abzupassen – und der ist recht klein. Mitte April ist zum Beispiel schon zu spät, denn da geht dir ein ganzer Erntemonat verloren.

    Meiner Erfahrung nach ist Mitte März der optimale Zeitpunkt, um Tomaten vorzuziehen, die ins Freiland kommen. Ende Februar bis Anfang März ist perfekt, um deine Gewächshaustomaten vorzuziehen.

    Du willst ohne Ende Tomaten ernten? Dann hol dir den Tomaten-Masterplan!

    In meinem Masterplan findest du – kompakt und knackig – alle Infos, die du brauchst, um eine richtig dicke Tomaten-Ernte einzufahren. Von der Aussaat übers Pikieren bis zu den besten Sorten und meiner geheimen Düngermixtur für Tomaten ist alles drin, was du für den Tomatenanbau wissen musst. ;)

    Alles was du danach noch machen musst, ist loszulegen! Trage deine Emailadresse hier ein, um dir den Tomaten-Masterplan herunterzuladen:

    Fehler #2 im Tomaten-Anbau: Tomaten brauchen Platz zum Atmen

    Tomaten kann man nie genug haben, oder? Da ist es schon ziemlich verlockend, möglichst viele Jungpflanzen im Beet unterzubringen. Zwischen ihnen ist beim Auspflanzen schließlich genug Platz, oder? Der Schein trügt leider – und das kann ziemlich fatale Folgen haben!

    Denn Tomaten haben eine gefürchtete Krankheit: Die Kraut- und Braunfäule, die durch den Pilz „Phytophthora infestans“ hervorgerufen wird. Die Braunfäule kann sich vor allem dann ausbreiten, wenn Tomaten sehr dicht stehen und feuchte Blätter nicht schnell genug abtrocknen können – dabei ist es ganz egal, ob die Blätter durch Regen, Schwitzwasser im Gewächshaus oder vom Gießwasser feucht werden.

    Der Pilz verbreitet sich über Sporen, die auf deinen Pflanzen landen. Wenn die Blätter zu lange feucht sind, können die Pilzsporen dort auskeimen und deine grünen Freunde befallen. Und darauf können wir wirklich getrost verzichten, denn diese blöde Pilzkrankheit führt zu beträchtlichen Ernteeinbußen – besonders, wenn sie schon früh im Jahr auftritt.

    Fehler im Tomatenanbau_Braunfäule vermeiden

    Gegen die Braunfäule ist leider kein Kraut gewachsen: Früher oder später landen die Pilzsporen Jahr für Jahr in so gut wie jedem Garten – dagegen kannst du leider wenig tun. Aber du kannst ihnen das Leben so richtig schwer machen und sie in ihrer Ausbreitung verlangsamen, damit du so wenig Ernteeinbußen wie möglich hast.

    Dafür ist es super wichtig, dass deine Tomatenpflanzen nicht zu dicht stehen, sodass Luft zwischen ihnen durchstreichen kann und sie immer fix abtrocknen. Achte beim Pflanzen deshalb immer auf einen weiten Pflanzabstand: 45 x 45 cm sind perfekt.

    Andere wichtige Pflegemaßnahmen gegen Feuchtigkeit sind das Ausgeizen von überschüssigen Trieben und das Entfernen der unteren Blätter der Pflanze. Tomaten wollen luftig wachsen, und die untersten Blätter sollten den Boden nicht berühren. 

    Fehler #3 im Tomaten-Anbau: Ist deine Sorte regenfest?

    Kaum ein Gemüse weist so eine hohe Sortenvielfalt auf wie die Tomaten. Es sind allerdings nicht alle Sorten im Freiland gut aufgehoben. Robuste Sorten, die du guten Gewissens ins Freiland pflanzen kannst, kommen mit Regen und Feuchtigkeit viel besser zurecht und ziehen sich nicht gleich Kraut- und Braunfäule zu, wenn ihre Blätter mal zwei Stunden lang feucht sind.

    Ein paar von den Sorten, die du auch ohne Dach anbauen kannst sind zum Beispiel Matina, Celsior, De Berao, Primabella und Cerise. Sie liefern auch in feuchten Sommern lange gute Erträge.

    Schau also mal, bevor du deine Pflanzen nach draußen setzt, ob deine Sorte überhaupt mit Wind und vor allem Regen klarkommt, oder ob es eine Sorte ist, die im Gewächshaus oder zumindest unter einem Tomatendach vielleicht besser aufgehoben wäre.

    Fehler #4 im Tomaten-Anbau: Kein Dach überm Kopf

    Generell ist es immer sinnvoll, Tomaten unter einem schützenden Dach anzubauen. Das kann – je nachdem, wie dein Garten so aussieht – ein Gewächshaus, ein Tomatendach oder der Dachvorsprung an der Südseite des Hauses sein: Hauptsache, deine Tomaten kriegen nicht ständig Regen ab und werden bleiben vor der Kraut- und Brauntfäule sicher.

    Wenn du Tomaten auf dem Balkon anbaust, dann rück deine Töpfe am besten schön dicht an die Hauswand heran, so dass sie vielleicht noch ein bisschen unter einem Dachvorsprung stehen oder zumindest durch die Wand ein bisschen geschützt sind.

    Es lohnt sich auch, Tomatenpflanzen mithilfe von Schnüren, Spiralstäben, Tomatenhaken oder ähnlichem in die Höhe zu ziehen und zu stabilisieren. Besonders in Kombination mit einer Überdachung sind Schnüre eine gute Wahl, da sie ganz einfach anzubringen sind.

    Mit diesem Gesamtpaket sind deine Tomaten gut geschützt und haben gleichzeitig ein prima funktionierendes Stützsystem.

    Tomaten geschützt anbauen

    Fehler #5 im Tomaten-Anbau: Du meinst es zu gut mit deinen Tomatenpflanzen!

    Viel hilft nicht immer viel! Wenn du es zu gut mit deinen Tomaten meinst, und sie mit übermäßig viel Dünger und Wasser „verwöhnst“, schmecken sie leider ziemlich fad. Denn wenn du sie dauernd gießt, wandert viel Flüssigkeit direkt in die Früchte, die dann wässerig werden und an Geschmack einbüßen.

    So geht’s richtig: Gieß deine Tomaten nach dem Auspflanzen gut an, bis der erste Wachstumsschub deutlich sichtbar ist und du dir sicher sein kannst, dass sie gut angewurzelt sind. Ab dann kannst du sparsamer gießen. 

    Grundsätzlich gilt auch: Lieber einmal die Woche richtig viel gießen als jeden Tag ein paar Tropfen, sonst bildet deine verwöhnte Tomate nur ein oberflächliches Wurzelwerk aus.

    Auch beim Düngen kannst du es ungewollt übertreiben – obwohl Tomaten zu den Starkzehrern gehören. Überdüngte Tomaten wachsen zu schnell in die Höhe, werden dann instabil und knicken ab. Ganz auf Düngung verzichten solltest du aber auch keinesfalls, denn deine hungrigen Tomatenpflanzen brauchen natürlich ausreichend Nährstoffe, um kräftig und gut wachsen zu können. 

    Wie so oft ist kommt es auf die richtige Dosis an. Alle paar Wochen freuen sich deine Tomaten über eine Düngergabe im Gießwasser. Wenn du wissen möchtest, wie meine Spezialdünger-Rezeptur für Tomaten zusammengesetzt ist, mit der ich richtig gute Erfahrungen gemacht habe, schau doch mal in diesem Artikel vorbei: Tomaten richtig düngen – Wann, wie, mit welchen Düngern?

    Fehler #6 im Tomaten-Anbau: Das Wurzelwerk unterschätzen ;)

    Der nächste Fehler ist typisch für alle, die ihre Tomaten auf dem Balkon, in Kübeln oder Töpfen anbauen. Dabei passiert es nämlich schnell, dass Tomaten in Pflanzkübeln wachsen, die eigentlich viel zu klein für sie sind. Viele Gemüse haben ein Wurzelwerk, das genauso groß ist wie der oberirdische Teil der Pflanze – da merkst du schnell, dass sich Tomaten eigentlich nach sehr großen Töpfen sehnen.

    Deswegen sollte der Kübel, in den du deine Balkontomaten pflanzt, unbedingt mindestens 20 Liter fassen, damit die Tomatenwurzeln genug Platz haben und die Pflanzen gut wachsen können – gern auch mehr. Das ist total wichtig, damit du am Ende auch Spaß und süße Früchtchen an deinen Tomaten hast.

    Das gilt übrigens auch für ganz viele andere Topfpflanzen: Sorg dafür, dass sie genug Platz in ihrem Pflanzgefäß haben, damit sie auf deinem Balkon richtig glücklich und groß werden.

    Fehler beim Tomatenanbau im Kübel

    Fehler #7 im Tomaten-Anbau: Gewächshaustomaten werden nicht bestäubt

    Wusstest du, dass Tomaten nicht nur durch Insekten bestäubt werden könnne, sondern auch bereits, wenn die Blüten bewegt oder geschüttelt werden? Wenn du Tomaten im Gewächshaus anbaust, hast du deshalb ein Problem: Da kommt kaum Wind rein. Das bedeutet, dass die Blüten oft schlechter bestäubt werden – und es dann weniger Fruchtansätze gibt. Und auch die Insekten, die deine Pflanzen bestäuben könnten, verirren sich nicht so häufig ins Gewächshaus.

    Deswegen musst du im Gewächshaus unbedingt nachhelfen, um die Tomaten zu bestäuben, damit du eine üppige Tomatenernte einfährst. 

    Ich habe da einen (vielleicht etwas verrückten) Trick für dich: Halte einfach eine eingeschaltete elektrische Zahnbürste für zehn bis zwanzig Sekunden an den Blütenstängel deiner Tomatenpflanze. So sorgst du für einen gesicherten Pollentransport. Falls du keine elektrische Zahnbürste besitzt, kannst du die Stängel deiner Tomaten auch regelmäßig schütteln – aber nicht zu fest. Sei lieb zu deinen Tomatenpflanzen! ;)

    Wenn du nochmal ausführlich nachlesen möchtest, wie dieser verrückte Trick mit der Zahnbürste funktioniert, dann schau dir gerne den passenden Artikel an:

    Deine Tomaten-Blüten fallen ab? So rettest du deine Früchte und verdreifachst deine Ernte!

    Pssst: Regelmäßig lüften solltest du dein Gewächshaus übrigens unbedingt trotzdem: Denn deine Pflanzen „schwitzen“ – und nur bei ausreichend Frischluft sind sie schnell wieder trocken. Gerade im Sommer wird ein Gewächshaus bei geschlossenen Türen auch schnell zur Sauna, und da stehen Tomaten so gar nicht drauf.

    Tomaten ernten

    Hach, Tomaten sind einfach großartig und ich kann es kaum noch abwarten, bis auch dieses Jahr wieder die ersten Früchte reif sind.

    Wenn du von Tomaten auch nicht genug bekommen kannst, dann stöbere doch gerne noch ein bisschen weiter in den Tomatenanbau-Artikel auf dem Blog:

    Die 8 wirksamsten Mischkultur-Partner für Tomaten! 

    Tomaten richtig düngen – Wann, wie, mit welchen Düngern?

    Tomaten ausgeizen und pflegen – Schritt für Schritt mit Bildern!

    Welche Fehler sind dir als Neuling beim Tomatenanbau passiert? Schreib mir gerne einen Kommentar und berichte von deinen Erfahrungen! :)

    Dieser Artikel enthält Werbung für den Wurzelwerk-Onlineshop.

    Gewächshaus bepflanzen – Ernte das ganze Jahr!

    Ein Gewächshaus bepflanzen und saftige Melonen, dicke bunte Paprika und andere leckere Exoten ernten ist dein Gartentraum? Damit dein Traum bald Wirklichkeit wird, kommen hier meine besten Tipps und Tricks zum Gewächshaus Bepflanzen von der Planung über die perfekte Pflege bis hin zur Traumernte! Los geht´s!

    Inhaltsverzeichnis
    Gewächshaus bepflanzen – ein Gärtnertaum!
    Gewächshaus kaufen und platzieren
    So geht´s: Gewächshaus bepflanzen mit Erfolg
    Krankheiten im Traumhaus
    3 Profitipps zum Gewächshaus bepflanzen
    Was dein Gewächshaus noch so kann

    Gewächshaus bepflanzen – ein Gärtnertaum!

    Dein Traumhaus ist ein Gewächshaus und du möchtest schon seit Jahren eines haben, bist aber unsicher, wie du dieses Projekt angehen sollst? Dann lass uns gemeinsam sehen, wie du am besten zu einer Immobilie für deine grünen Freunde kommst. ;)

    Am Anfang stehen die ganz großen Fragen: Welche Größe ist die Richtige? Worauf muss ich achten? Und wo soll das Schloss denn überhaupt hin? Bevor es ans Gewächshaus Bepflanzen geht, klären wir also erstmal die Basics!

    Gewächshaus kaufen und platzieren

    Die erste Frage ist: Was wünschst du dir genau? Möchtest du hauptsächlich ein Gewächshaus zum Vorziehen deiner Jungpflanzen? Soll es eine Tomatenplantage werden? Oder ein kuscheliges Plätzchen für exotischere Früchtchen wie Auberginen, Chili und Luffagurken?

    Ich habe mir mit meinem viktorianischen Gewächshaus* einen langersehnten Wunsch erfüllt. :)

    Gewächshaus im Gemüsegarten

    Für die Jungpflanzenanzucht reicht oft aber schon ein Mini-Gewächshaus an der Südseite des Hauses. Für eine Tomatenplantage oder ein Exotenhaus musst du dir überlegen, welche und wie viele Pflanzen du darin anbauen möchtest. Die Pflanzabstände helfen dir dabei auszuknobeln, wie groß das Gewächshaus sein muss.

    Das richtige Plätzchen für dein Gewächshaus ist der nächste entscheidende Punkt! Die perfekte Ausrichtung hast du, wenn der First in Ost-West Richtung zeigt. Außerdem soll dein Traumhaus natürlich möglichst viel Sonne abbekommen. Deshalb brauchst du einen ordentlichen Abstand zu Bäumen, Hecken und Mauern. Am besten beobachtest du an der geplanten Stelle mal einen Tag lang Sonnenlauf und Schattenwurf. Dann weißt du, ob du den idealen Platz gefunden hast.

    So geht´s: Gewächshaus bepflanzen mit Erfolg

    Juhu, das Traumhaus steht! Und schon ploppen die nächsten Fragen auf:

    Puhhhh, da schwirrt einem echt der Kopf! Aber alles kein Problem, das kriegen wir hin!

    Die richtige Erde im Gewächshaus

    Gute Erde ist die Basis für gesunde Pflanzen und eine dicke Ernte! Du kannst dein Beet im Gewächshaus genauso wie die Beete im Garten anlegen. Meine Kompostbeete sind eine super Grundlage für dein Gewächshaus.

    Sobald die Pflanzen etwa zehn Zentimeter groß sind, solltest du auch im Gewächshaus mulchen. So trocknet die Erde nicht so schnell aus und du servierst damit den kleinen Bodenlebewesen ein Festessen. Dafür kümmern sie sich dann besonders liebevoll um deinen Boden! Angewelkter Rasenschnitt, den du nicht dicker als fünf Zentimeter auf die Erde packst, sorgt für einen herrlichen Heuduft im Gewächshaus. Mhhhh, das riecht einfach himmlisch! :)

    Die Wasserversorgung ist gerade im Gewächshaus eine ganz wichtige Sache, weil es da ja nicht hineinregnen kann. Deshalb musst du mit dem Gießen schon beginnen, bevor überhaupt eine Pflanze eingezogen ist!

    Zwei Wochen vor den ersten Pflanzungen kannst du täglich großzügig den Boden im Gewächshaus gießen. Nach dem ersten Wasserschub sind nämlich oft nur die oberen 3 cm der Erde feucht. Durch das tägliche Gießen zieht das Wasser aber nach und nach tief in deine Erde ein.

    Wenn du dann mit dem Bepflanzen loslegst, ist der Boden gründlich durchfeuchtet. Auch in Trockenperioden können deine grünen Bewohner jetzt auf ein Wasserreservoir zurückgreifen. Und die Mulchschicht sorgt dafür, dass das Wasser nicht so schnell verdunstet, sondern in der Erde bleibt und deinem Grünzeug lange zur Verfügung steht.

    Gewächshaus Bepflanzen: Melonen im Gewächshaus

    Dein Gewächshaus Bepflanzen wie ein Profi

    Gut geplant ist halb geerntet! Mit einem guten Plan kannst du dein Gewächshaus so bepflanzen, dass du das ganze Jahr über ernten kannst.

    Den Startschuss geben im Februar frühe Salate, Kohlrabi und Spinat. Gerade die Salate sind ja echte Flitzkanonen und du kannst schon im März mit der Ernte beginnen.

    Es ist super hilfreich, wenn du auch im Gewächshaus auf Anbaupausen und günstige Mischkulturen achtest. Das kann auf dem kleinen Raum ganz schön knifflig werden. Dabei hilft es total, beim Gewächshaus Bepflanzen den Platz in verschiedene Zonen aufzuteilen. Die Pflanzen rücken dann einfach jedes Jahr eine Zone weiter!

    So wechseln sich die Pflanzenfamilien in deinem Gewächshaus munter ab. Du laugst deinen Boden nicht einseitig aus und bekommst nicht so leicht Probleme mit Krankheiten!

    Eine gute Mischkultur sorgt beim Gewächshaus Bepflanzen für gesunde und kräftige Pflanzen. Deine Aufgabe ist es also, für friedliche Nachbarschaftsverhältnisse im Traumhaus zu sorgen. Dafür habe ich hier ein kleines und sehr hilfreiches Geschenk für dich: meine Mischkulturtabelle! Du kannst dich einfach eintragen und ich schicke sie dir zu, so hast du den ersten Schritt schon gemeistert!

    Im frühen Herbst kannst du schon an den Winter denken: Sobald sich ein leeres Plätzchen zeigt, säst du dort Wintersalate ein. Schon wächst ein dicker Teppich frischer Spinat, Winter-Postelein, Feldsalat oder andere Wintersalate als Untersaat.

    Herrlich, wenn unter den letzten Tomaten dein knackiges Grün für den Winter sprießt. Yams!

    Gewächshaus bepflanzen mit optimaler Platznutzung

    Jetzt, wo dein Gewächshaus steht, willst du natürlich alle Etagen und Winkel optimal nutzen. Mit diesen Tricks kannst du dein Gewächshaus bepflanzen bis unter das Dach:

    • Zwischen Salaten lohnt es sich, 5 cm Abstand mehr einzuplanen. Dann passt da noch eine Reihe Radieschen rein hinein, die du schon vernascht hast, wenn der Salat seine volle Größe erreicht. Auch mit Gartenkresse kannst du solche Lücken füllen und hast eine weitere Vitaminbombe zur schnellen Ernte.
    • Beim Gewächshaus bepflanzen spielt aber auch der Dachboden eine wichtige Rolle. Einige Kandidaten ranken nur zu gern in die Höhe! Leite doch deine Tomaten, die Gurken und die Melonen einfach nach oben. Und schwupps hast du am Boden Platz für eine Unterpflanzung mit Kapuzinerkresse oder Salat.
    • Je nach Größe kannst du Regale in dein Gewächshaus stellen oder auch nur ein bis zwei Regalböden an den senkrechten Streben befestigen. Da ziehst du schon die nächste Generation Jungpflanzen vor und hast so ein Mehrgenerationen-Gewächshaus!

    Richtig düngen im Gewächshaus

    Du willst dein Gewächshaus bepflanzen und rund ums Jahr ernten? Wenn es solche Höchstleistungen vollbringen soll, braucht es ordentlich Futter von dir.

    Düngen ist im Gewächshaus besonders wichtig, denn die Pflanzen wachsen hier schneller und brauchen richtig Kraftfutter!

    Deshalb ist es wichtig, deinen Vielfraßen regelmäßig einen Schluck Brennnesseljauche zu gönnen. Sie freuen sich auch über etwas Gesteinsmehl, Schafwolle, Klee oder Brennnesseln im Pflanzloch. So ein Einzugsgeschenk verschafft ihnen einen optimalen Start und eine gute Langzeitversorgung.

    In meinem Youtube Video kannst du sehen, wie ich außerdem mit Mulch den Boden nicht nur schütze, sondern auch kontinuierlich dünge:

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Eine andere Möglichkeit ist die Unterpflanzung, die ich schon erwähnt habe. Spinat oder Feldsalat sind nicht nur lecker, sondern auch prima Gründünger. Du kannst sie großflächig als „lebendige Mulchschicht“ aussäen. Dadurch hast du gleich vier Vorteile:

    • Die Blättchen schützen deinen Boden vor dem Austrocknen
    • Die Wurzeln reichern deinen Gewächshausboden mit Stickstoff an
    • Du nutzt das Erdgeschoss deines Traumhauses perfekt aus
    • Du kannst deine knackfrische Mulchschicht auch noch essen!

    Tschackaaa, Gewächshaus Bepflanzen und Gewächshaus Düngen mit einem Fingerschnipp!

     Gewächshaus Bepflanzen: Garten mit Gewächshaus

    Krankheiten im Traumhaus

    Ohoh, es gibt Ärger in deinem Gewächshaus?

    Auf engem Raum können sich Krankheiten schnell ausbreiten. Deswegen ist es wichtig, dass du regelmäßig die Blätter deiner Pflanzen auf erste Anzeichen überprüfst.

    Sitzt da vielleicht ein ungebetener Gast auf der Blattunterseite? Diese sprichwörtlichen „Untermieter“ wirst du ganz schnell mit ein paar Tricks los, wenn du sie rechtzeitig entdeckst.

    Vorsorge zahlt sich hier auf jeden Fall aus! Und das beginnt schon beim Gewächshaus Bepflanzen.

    Beim Pflanzen im Gewächshaus ist es nämlich besonders wichtig, die richtigen Abstände genau einzuhalten. Da ist ein bisschen Hausherren-Pingeligkeit ausnahmsweise mal angebracht! Wenn die Luft nicht tüchtig zirkulieren kann, kommt es schnell zu Schimmel- und Pilzkrankheiten. Und die will keiner in seinem Traumhaus haben!

    Gewächshaus Bepflanzen: Tomaten im Gewächshaus

    Außerdem ist es wichtig, dass du nach dem Gewächshaus Bepflanzen immer gezielt für frische Luft sorgst. Solange es nicht schneit, solltest du immer ein Fenster wenigstens angekippt lassen. Im Sommer lasse ich die Tür ganz offen, damit immer Luftbewegung im Gewächshaus ist.

    Ohne Lüftung wird es zu feucht und im Sommer auch viel zu heiß. Dann verkochen dir deine Paprika an der Pflanze – ohne Witz! Im Hochsommer kannst du das Häuschen auch mit einer Gardine, Zweigen oder einer speziellen Folie schattieren.

    Wenn der Haussegen schief hängt, weil du es mit Spinnmilben, Läusen oder anderen Räubern zu tun hast, kannst du im Gewächshaus Nützlinge prima einsetzen! Hier fliegen sie dir nicht einfach davon, sondern mampfen genüsslich alle frechen Räuber weg. Auf diese Art schaffst du es ganz natürlich und ohne Chemie die Schädlinge aus deinem Gewächshaus zu vertreiben.

    3 Profitipps zum Gewächshaus bepflanzen

    1. Was wäre ein Eigenheim ohne frische Blumen? Gönn dir beim Gewächshaus Bepflanzen deshalb unbedingt auch ein paar bunte Blumen! Sie locken die fleißigen Helfer ins Gewächshaus, die deine Pflanzen bestäuben. Mit Gründünger-Schönheiten wie Phacelia, Ringelblume oder Luzerne tust du auch noch deinem Boden etwas Gutes.
    1. Wenn du Tomaten im Gewächshaus hast, kannst du im Frühling bereits früh morgens dein Gewächshaus lüften. Die kühle Morgenluft härtet deine Tomaten ab und macht sie widerstandsfähiger. Temperaturen unter 5 Grad finden deine Tomaten aber nicht lustig, darum solltest du es mit der Kühle nicht übertreiben. ;)
    2. Du hast gehört, mit Gurken und Tomaten darfst du nicht gleichzeitig dein Gewächshaus bepflanzen? Meiner Erfahrung nach ist das nicht so heikel. Ja, Gurken brauchen es feucht und Tomaten trocken. Aber wenn du die Gurken an die hintere Wand und die Tomaten luftig an den Gang und die Tür setzt, bekommt jeder sein kleines Mikroklima und alle Bewohner sind glücklich!

    Was dein Gewächshaus noch so kann

    Im Frühjahr kannst du deine Jungpflanzenanzucht im Gewächshaus einrichten. Auf der Fensterbank fehlt es oft an Licht. Mehr Licht als im Gewächshaus geht im Frühjahr wirklich nicht! Du musst aber gut aufpassen, dass es deinen Zöglingen nachts nicht zu kalt wird.

    Wie wäre es deshalb mit einer Kaminecke? Du kannst einen kleinen Ofen im Gewächshaus einrichten! Die gibt es zu kaufen, aber auch selbst bauen ist kein Problem. So überbrückst du kühlere Nächte und kannst etwas früher dein Gewächshaus bepflanzen.

    Sind Minusgrade angesagt, ist eine Rettungsaktion erforderlich. Alle Kinderlein rein ins Wohnzimmer oder wo auch immer du ihnen eine frostfreie Übernachtung spendieren kannst. Sobald die Temperaturen auch nachts mild sind, kann es losgehen mit dem Gewächshaus bepflanzen.

    Psst: Im Sommer ist dein Gewächshaus auch ein super Dörrautomat! Hier trocknet nicht nur Knoblauch gut, sondern geschützt mit etwas Gaze auch Tomatenhälften, Apfelringe und andere Schätze. Die Gaze ist dabei super wichtig, sonst lassen es sich die Fliegen schmecken.

    Vielleicht kannst du ja deine Anzuchtregale gleich zum Dörrautomaten umfunktionieren?

    Du willst richtig durchstarten und deine bunte Gewächshausernte haltbar machen? Dann wäre mein „Vorratskammer starten“- Onlinekurs ​​bestimmt etwas für dich! Dort bekommst du alles nötige Wissen und die rundumsorglos Beratung des Wurzelwerkteams bei all deinen Fragen auf dem Weg zum Vorratskammer-Junkie!

    Merk dir diesen Artikel auf deiner Garten-Pinnwand!

    Oh, einen Tipp habe ich aber noch: Wenn du das Wasser vom Gewächshausdach auffängst, hast du immer Wasser griffbereit. Wer will schon im Hochsommer täglich Wasser schleppen?

    Wenn du fertig bist mit dem Gewächshaus Bepflanzen, brauchen deine grünen Hausbewohner nämlich regelmäßig Wasser. Eine Tonne im Gewächshaus ist besonders praktisch, so hat das Wasser immer die perfekte Temperatur für deine Pflanzen. Andererseits nimmt sie auch wertvollen Pflanzplatz weg – da kannst nur du entscheiden, was dir wichtiger ist. ;)

    Jetzt bist du gewappnet für deine Aktion Traumhaus – ähhhhm Gewächshaus Bepflanzen. Mit dem passenden Hausmodell und einem guten Anbauplan fährst du rund ums Jahr ohne viel Mühe eine dicke Ernte ein. Vergiss nicht, dir dafür die Mischkulturtabelle zu sichern – das ist der Beginn deiner Reise von der Melonen- bis zur Winterernte. Der Start in ein ganz neues Gartenabenteuer!

    Noch mehr Tipps und Tricks für deine Ganzjahresernte findest du hier:

    So erntest du rund ums Jahr eigenes Gemüse!

    Wintergemüse anbauen: rund um’s Jahr ernten!

    Gemüsegarten-Pflanzplan erstellen in 6 Schritten + Beispielplan

    Wie sieht dein Traum-Gewächshaus aus? Steht es schon oder träumst du noch?

     *Werbung

    selbst_angebautes_Gemüse

    Gemüseanbau für Anfänger: In 9 Schritten zur dicken Ernte!

    Findest du es auch total doof, dass du nicht weißt, wo das Gemüse auf deinem Teller herkommt? Wenn dein Garten sowieso einzig und allein aus Rasen besteht und ein bisschen Pepp gut gebrauchen könnte, dann gibt es eine einfache Lösung: Zieh deine Gummistiefel an und hol die Schubkarre raus – wir fangen mit dem Gemüseanbau an!

    Inhaltsverzeichnis
    Schritt 1: Den besten Ort für deinen Gemüseanbau finden
    Schritt 2: Die passende Beetfläche für deinen Gemüseanbau
    Schritt 3: Beete für den Gemüseanbau anlegen
    Schritt 4: Welches Gemüse anbauen?
    Schritt 5: Gemüsebeete clever bepflanzen
    Schritt 6: Samen oder Jungpflanzen für den Gemüseanbau kaufen?
    Schritt 7: Ich habe nicht genug Platz für den Gemüseanbau – was nun?
    Schritt 8: Gemüse vor gefräßigen Gartenbewohnern schützen
    Schritt 9: Wichtige Aufgaben im Gemüseanbau

    In diesem Artikel zeige ich dir in neun Schritten, wie du mit deinem Gemüseanbau startest. Außerdem nehmen wir drei Mythen zum Gemüseanbau unter die Lupe und schauen, was es mit ihnen auf sich hat.

    Stürz dich ins Abenteuer Gemüseanbau – es lohnt sich!

    Du bist noch nicht zu hundert Prozent überzeugt, warum es so eine tolle Sache ist, den eigenen Gemüseanbau zu starten? Oh, es gibt sooo viele gute Gründe! Das eigene Gemüse ist so lokal und saisonal wie es nur geht. Es ist frisch, ökologisch und schmeckt meistens um Meilen besser als das gekaufte. Die weit gereisten und eher fad schmeckenden Tomaten aus dem Supermarkt sind nichts im Vergleich zu den fruchtigen und süßen Tomaten aus dem eigenen Garten.

    Und der Freiluftsupermarkt hinter deinem Haus hat sogar sonntags geöffnet! ;)

    Wenn du schon mit dem Gartenfieber angesteckt bist, dann weißt du, wie viel Freude es macht, mit den Händen in der Erde zu wühlen und sich hingebungsvoll um die eigenen Schützlinge zu kümmern. Bist du auch stolz wie Oskar, wenn du super prachtvolle Früchte von deinen eigenen Pflanzen erntest, die du von klein auf gehegt und gepflegt hast? Mich packt jedes Frühjahr aufs Neue die Aufregung und Ungeduld, endlich wieder mehr Zeit im Garten zu verbringen. 

    Direkt loslegen kannst du mit dem 0 € Gartenplan: Einfach deine Emailadresse eintragen und schon flattert er in dein Postfach!

    Für Neulinge im Gemüseanbau kann diese Zeit aber auch ganz schön überwältigend sein. Denn da sind hundert Fragen, die geklärt werden wollen. Keine Sorge, ich kenne das zu gut, wir haben schließlich alle mal angefangen. ;)

    Also fangen wir am besten mit dem grundlegendsten an:

    Schritt 1: Den besten Ort für deinen Gemüseanbau finden

    Der erste Tipp ist – wortwörtlich – naheliegend: Je näher deine Beete am Haus sind, desto eher kriegst du mit, was deine Pflanzen brauchen und welches Gemüse erntereif ist. Es ist einfach super praktisch, schnell ein fehlendes Gemüse ernten zu können, während die Suppe bereits auf dem Herd blubbert.

    Außerdem bekommst du auch viel mehr mit, was in deinen Beeten gerade los ist, wenn du jeden Tag an ihnen vorbeikommst, als wenn dein Gemüsegarten in einem entlegenen Gartenwinkel ein Nischendasein fristet.

    Gemüseanbau Rote Bete

    Du wirst am Gemüseanbau auch sicherlich mehr Spaß haben, wenn du deine Beete auf einer ebenen Fläche anlegst. Denn so ein Hang bringt seine ganz eigenen Tücken mit sich: Das Gießwasser läuft dir davon, und auch der Kompost will nicht so recht da bleiben, wo er hingehört.

    Falls du nur ein Hanggrundstück zur Verfügung hast, dann solltest du es für deine Beete terrassieren. Das ist zwar erstmal viel Arbeit, lohnt sich aber definitiv. Sieh es einfach positiv: Du bleibst auf jeden Fall fit, wenn du die vollen Gießkannen im Sommer regelmäßig bergauf trägst (oder du nutzt den Höhenunterschied und baust dir ein Bewässerungssystem). ;)

    Der perfekte Standort sollte sich aber natürlich nicht nur an deinen Bedürfnissen orientieren, sondern in erster Linie deinen Pflänzchen alles bieten, was sie brauchen, um groß und stark zu werden. Und die meisten Gemüse wollen vor allem eins: ein ausgiebiges Sonnenbad! Am besten planst du die Beete für deinen Gemüseanbau also in der sonnigsten Ecke deines Gartens.

    Wenn du nur einen schattigen Beetplatz hast, dann ist das aber gar nicht schlimm, denn so einige Gemüse gedeihen auch prima im Halbschatten. Wenn du wissen möchtest, welche Kandidaten das sind, dann schau mal in diesen Artikel, dort habe ich schattentolerante Kräuter, Obst- und Gemüsepflanzen gesammelt:

    48 Kräuter, Obst- und Gemüsepflanzen, die auch im Schatten wachsen.

    Artikel auf Pinterest merken

    Schritt 2: Die passende Beetfläche für deinen Gemüseanbau

    Bevor du loslegst, solltest du außerdem überlegen, wie groß die Beetfläche für deinen Gemüseanbau werden soll, damit du all deine Lieblingsgemüse unterkriegst. Das hängt von so vielen Fragen ab: Wie viel Zeit hast du? Wie viel Platz? Hast du Hilfe oder gärtnerst du ganz alleine? usw.

    Um dir bei dieser Frage zu helfen, habe ich ein kleines Quiz erstellt. Die Quizfragen kannst du hier beantworten und findest so direkt heraus, was deine perfekte Gartengröße ist.

    Schritt 3: Beete für den Gemüseanbau anlegen

    Du siehst die üppigen Gemüsebeete schon vor deinem inneren Auge? Da wäre nur ein Problem… Dein Garten ist noch eine grüne Rasenfläche oder vielleicht sogar verwildert und von Brombeerranken überwuchert? Da heißt es wohl: Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit!
     
    Bei Brombeerhecken und anderem hartnäckigen Bewuchs bleibt dir nichts anderes übrig, als die Hecken zurückzuschneiden und die größeren Wurzeln aus der Erde zu holen. Das sind nämlich ganz schön robuste Kerle, sie treiben aus den Wurzeln immer wieder aus.

    Wenn dein Garten schon „gezähmt“ ist, dann hast du es um einiges leichter. Viele Gärtner*innen würden jetzt den Spaten in die Hand nehmen und alles einmal umgraben. Die Arbeit kannst du dir allerdings sparen. Ich bin kein Fan vom Umgraben, da es das Bodenleben gehörig durcheinanderbringt, anstatt es zu fördern. Es ist vor allem auch gar nicht nötig!

    Gemüseanbau im Garten

    Ich lege neue Beete stattdessen mit einer dicken Schicht Kompost an. Dafür musst du gar nicht umgraben, sondern kannst den Kompost einfach auf den Rasen auftragen. Praktisch, oder? Ich mag die Kompostmethode zum Beete anlegen so gerne, weil sie nicht nur die Bodenlebewesen in Ruhe lässt, sondern auch Unkräuter in Schach hält, sodass ich kaum noch jäten muss. 

    Mit der Kompostmethode sind wir auch schon beim ersten Gartenmythos angekommen. Dem Kompost wird nämlich super oft nicht zugetraut, dass der Gemüseanbau darin funktionieren kann. Du wirst bestimmt zu hören bekommen, dass Kompost viel zu scharf ist, um direkt hinein zu pflanzen oder zu säen.

    Mythos #1: Kompost ist zu scharf für Gemüsepflanzen! Stimmt das?

    Meine Erfahrung sagt ganz klar: Nein, das stimmt absolut nicht. Du solltest allerdings den richtigen Kompost aussuchen: Er sollte idealerweise aus Grünschnitt hergestellt und unbedingt fertig kompostiert, also schön reif sein. Dann kannst du mit der Kompostmethode bereits im ersten Jahr tolle Erträge aus deinen Beeten herausholen!

    Wenn du mehr zum Beete anlegen wissen willst, dann komm doch in mein Gemüsegarten-Bootcamp! Das ist ein Minikurs, der super viele Themen rund um den Gemüseanbau anspricht und dir eine tolle Einführung ins Gärtnern gibt. Dort ist auch eine tolle Community aus vielen begeisterten Gärtnerinnen und Gärtnern entstanden, die sich gerne gegenseitig weiterhelfen.

    Hier kommst du zur Anmeldung für das Gemüsegarten-Bootcamp.

    Schritt 4: Welches Gemüse anbauen?

    Na, unbedingt das, was du am liebsten magst! Denn es geht ja nicht nur darum, Gemüse anzubauen, sondern du sollst es dir ja auch schmecken lassen. Dein Lieblingsgemüse sollte deshalb in deinen Beeten auf keinen Fall fehlen.
     
    Es gibt allerdings ein paar Gemüse, bei denen du kaum etwas falsch machen kannst und die sich daher super eignen, wenn du noch wenig Erfahrung im Gemüseanbau hast. Solche unkomplizierten Kandidaten sind Zucchini, Mangold, Salate, Kräuter, Knoblauch, Rote Bete, Radieschen und Spinat. Apropos Spinat, der hält einen hartnäckigen Mythos, den du bestimmt auch schon mal gehört hast:

    Mythos #2: Spinat enthält ganz viel Eisen. Stimmt das?

    Popeye-Fans muss ich jetzt enttäuschen: Auch dieser Mythos stimmt nicht. Der Irrglaube entstand, als der Eisengehalt von Spinat untersucht wurde – allerdings an getrocknetem Spinat. Der gemessene Anteil war ziemlich hoch, was den Mythos ins Leben gerufen hat. In frischem Spinat ist der Eisengehalt jedoch viel niedriger, weil Spinatblätter so viel Wasser enthalten. Fehlen sollte Spinat in deinem Gemüsegarten aber trotzdem nicht. ;)

    Gemüseanbau Kräuter

    Schritt 5: Gemüsebeete clever bepflanzen

    Da hast du verschiedene Möglichkeiten. Denn im Gemüseanbau gibt es ganz unterschiedliche Herangehensweisen an die Gestaltung der Beete. Du kannst dein Gemüse ganz übersichtlich in geraden Reihen anbauen, schön nach Pflanzenfamilien sortiert. Das hat den Vorteil, dass du die jeweiligen Anbaupausen der Pflanzenfamilien beachten und so Schädlingen und Krankheiten vorbeugen kannst.

    Ein bisschen wilder und bunter wird es, wenn du auch auf diverse Mischkulturen setzt. Mischkulturen haben den Vorteil, dass die Gemüse sich gegenseitig richtig gut ergänzen. Manche Gemüse wachsen nämlich zum größten Teil unter dem Boden, und andere wollen richtig hoch hinaus. Wenn du die Gemüse im Beet clever kombinierst, kannst du das Beste aus deiner Gemüseanbau-Fläche rausholen. Es gibt sogar Gemüse-Kombinationen, die sich gegenseitig vor Krankeheiten und Schädlingen schützen.

    Beim Thema Mischkultur komme ich so richtig ins Schwärmen! Denn Mischkulturen sind super spannend und haben so viele Vorteile. Wenn du mehr über besonders günstige Beetpartnerschaften wissen möchtest, dann schau doch mal bei diesem Artikel vorbei:

    28 Gemüsearten und ihre wirksamsten Mischkultur-Partner.

    Wenn du gerne ein bisschen knobelst, dann versuche, sowohl die Anbaupausen der Pflanzenfamilien einzuhalten, als auch die richtigen Mischkulturpartner in deinem Beet unterzubringen – so schaffst du nämlich die allerbesten Bedingungen für richtig gesunde Gemüsepflanzen. Na, habe ich deinen Ehrgeiz geweckt? ;)

    Gemüseanbau Mischkultur

    Egal wofür du dich entscheidest – schreib dir unbedingt einen Anbauplan! Eine gute Planung ist die halbe Arbeit, heißt es. Und das trifft auch auf den Gemüseanbau zu. Denn ein gut durchdachter Plan hilft dir dabei, Krankheiten und Schädlinge vorzubeugen, Schutznetze effektiv einzusetzen und Leerstand auf den Beeten zu vermeiden.

    Hier habe ich dir genau zusammengefasst, was du wissen solltest, um deinen eigenen Anbauplan zu erstellen.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Schritt 6: Samen oder Jungpflanzen für den Gemüseanbau kaufen?

    Es ist schon etwas ganz Besonderes, die Gemüsepflänzchen aus den winzigen Samen heranwachsen zu sehen. Eine eigene Jungpflanzenanzucht eröffnet dir auch die Möglichkeit, alte, bunte und richtig abgefahrene Sorten anzubauen. Die bekommst du oft gar nicht als fertige Jungpflanzen zu kaufen.

    Du solltest dich aber gut informieren, denn jedes Gemüse braucht ganz spezielle Bedingungen für den Start ins Leben: kalt, warm, dunkel, hell – das muss genau passen, sonst wird es leider nichts und die kleinen Pflänzchen gehen ein. Das passiert aber auch richtig erfahrenen Gärtner*innen ab und zu. ;)

    Deshalb kann es im ersten Jahr praktischer sein, die fertigen Jungpflanzen in einer Gärtnerei zu kaufen. Da bekommst du gesunde Pflanzen, die startklar für deinen Gemüseanbau sind. Nur bei den Sorten hast du hier oft ein bisschen weniger Auswahl und musst dich mit dem begnügen, was angeboten wird.

    Ein paar Gemüse wollen allerdings immer direkt ins Beet gesät werden. Das sind viele der Wurzelgemüse, die zu Beginn so zart und empfindlich sind, dass sie es gar nicht mögen, umgetopft zu werden. Also: Möhren, Pastinaken, Schwarzwurzel, Radieschen und Rettich kommen immer als Samen ins Beet.

    Wenn du Saatgut kaufst, kannst du damit übrigens kleine, ökologisch arbeitende Betriebe super unterstützen! Die leisten nämlich einen großartigen Beitrag dazu, alte Sorten zu erhalten. Sie verkaufen dir meistens auch sogenanntes samenfestes Saatgut, von dem du dann später selber Samen gewinnen kannst! Das geht mit herkömmlichen Hybridsorten nämlich nicht. Wenn du mehr über Saatgut lernen möchtest, schau doch mal hier vorbei.

    Gemüseanbau Direktsaat

    Schritt 7: Ich habe nicht genug Platz für den Gemüseanbau – was nun?

    Damit bist du nicht allein. Aber auch aus einem kleinen Garten kannst du richtig viel herausholen! Es gibt ein paar Tipps und Tricks, die dir dabei helfen können, deinen Gemüseanbau besonders produktiv zu gestalten. In einer dicken Schicht Kompost fühlen sich deine Pflanzen schon mal so richtig wohl und werfen damit pro Fläche einen großen Ertrag ab. Verwöhn sie da ruhig!

    Und nutze den Platz clever aus! Dazu kannst du Rankhilfen integrieren und statt Buschbohnen lieber Stangenbohnen anbauen. Auch Tomaten, Gurken und Zuckererbsen wollen in die Höhe und lassen dir am Boden Platz für Kräuter und andere niedrig wachsende Gemüse.
     
    Hier findest du Inspirationen für 7 wunderschöne Rankhilfen, die du selber bauen kannst!

    Bei der optimalen Nutzung deiner Beete kommt dir dein Anbauplan zur Hilfe. Er zeigt dir, wann und wo Lücken entstehen, die du dann mit jungen Pflanzen füllen kannst. Und wenn du gestaffelt aussäst, hast du auch immer Pflanzen in verschiedenen Altersstadien auf den Beeten – und damit ständig eine bunte Palette an erntereifem Gemüse!
     
    Vielleicht schüttelst du gerade den Kopf, weil dir das alles viel zu intensiv vorkommt? Dann sollten wir über den dritten Mythos reden!

    Mythos #3: Der Boden braucht ab und zu Pause, um sich vom Bewuchs zu erholen. Zu häufiges Bepflanzen laugt ihn aus. Stimmt das?

    Dieser Mythos ist richtig irreführend. Denn genau das Gegenteil ist richtig! Ein brach liegender Boden ist Wind und Wetter schutzlos ausgesetzt, was dazu führt, dass Erdpartikel wegwehen und Nährstoffe ausgewaschen werden. Außerdem recyceln die Mikroorganismen in einem bewachsenen Boden ständig Nährstoffe aus abgestorbenen Pflanzenteilen.

    Für sie bedeutet ein blanker Boden: Fastenzeit. Denn sie leben von den abgestorbenen Pflanzenwurzeln und Blättern, die die Pflanze abwirft. Wenn dein Boden zu lange unbewachsen ist, leiden die Tiere und Kleinstorganismen sehr darunter. Und eigentlich wollen wir diese tollen Helferlein doch fördern!

    Wenn du dein Bodenleben besonders hegen und pflegen und verwöhnen möchtest, dann schau doch mal bei diesem Artikel vorbei:

    So förderst du dein Bodenleben im Biogarten!

    Regenwurm in der Hand

    Schritt 8: Gemüse vor gefräßigen Gartenbewohnern schützen

    Deine Gemüsepflanzen verschwinden über Nacht oder haben verdächtige Löcher in den Blättern? Das kenne ich leider nur zu gut! Gerade im Biogarten gibt es etliche Tierchen, die mindestens so sehr an unseren Gemüsepflanzen interessiert sind wie wir selbst.

    Aber das gehört halt auch dazu – wir sind eben nicht alleine im Garten. Du kannst trotzdem einiges tun, um die Schädlinge in Schach zu halten.

    Auch hier kommt der Anbauplan wieder ins Spiel. Denn wenn du die Anbaupausen einhältst, kannst du schon einige Schädlinge, die im Boden lauern, vermeiden. Auch die richtigen Mischkulturpartner können sich gegenseitig die Plagegeister vom Leib halten. Möhren und Zwiebeln arbeiten da zum Beispiel richtig gut zusammen!

    Aber nicht alle Gartenbewohner haben es auf dein Gemüse abgesehen. Viele helfen dir sogar dabei, es zu beschützen. Gestalte deinen Garten am besten so, dass sich nützliche Tiere wohl fühlen. Das schaffst du durch „wilde Ecken“ und Insektenhotels. Wenn du eine Mauer um deinen Garten hast, dann sorge für Schlupflöcher, damit Igel und Co bei dir einziehen können. :)

    Ein paar Gemüse sind besonders gefährdet: Dazu gehören die meisten Kohlpflanzen und der Lauch. Aber auch Zwiebeln und Karotten profitieren von einem schützenden Netz , wenn der Befallsdruck bei dir sehr hoch ist. Und ein paar Plagegeister wie Schnecken und Raupen musst du wahrscheinlich von Hand absammeln. Dafür wirst du dann mit richtig leckerem Gemüse belohnt!

    Gießkannen im Garten

    Schritt 9: Wichtige Aufgaben im Gemüseanbau

    Wenn du das ganze Jahr über frisches Gemüse ernten möchtest, dann solltest du auch regelmäßig aussäen. Die Anzucht ist also etwas, das fast nie abgeschlossen ist, sondern dich immer auf Trab hält. ;)

    Die Kompostbeete werden weniger deiner Zeit in Anspruch nehmen als herkömmliche Beete. Zusätzlich zu Mulchen ist eine tolle Sache, weil es dir sowohl beim Gießen* als auch beim Jäten ganz viel Arbeit erspart. Denn eine dicke Mulchschicht schützt dein Beet vor Verdunstung und lässt kaum einen Unkrautkeimling durch!

    Aber auch in Kompost wächst das Gemüse natürlich nicht ganz allein. Du solltest darauf achten, dass deine Pflanzen genug Wasser haben, vor Schädlingen geschützt sind und die hungrigen Starkzehrer mit genug Nährstoffen versorgt sind. Denn zufriedene Pflanzen produzieren das leckerste Gemüse. Und das sollst du natürlich ernten und dir so richtig schmecken lassen! :)

    Und jetzt heißt es: Raus mit dir in den Garten und freue dich auf den Beginn deines Gemüseanbau-Abenteuers!

    Oh, und wenn du davon überrascht bist, wie viel Gemüse deine Pflanzen schon im ersten Jahr abwerfen, dann mach es doch einfach haltbar! Wenn du wissen möchtest, wie das ganz einfach geht, kannst du hier weiterlesen: 6 Techniken, mit denen du Obst und Gemüse haltbar machen kannst.

    Du hast noch nicht genug und möchtest noch ein bisschen weiter auf dem Blog stöbern? Dann schau doch mal bei diesen Artikeln vorbei:

    Gemüsegarten für Anfänger: 9 Gemüse, die jeder hinkriegt!

    10 Tipps für einen pflegeleichten Garten.

    Einkochen für Anfänger: Die Schritt-für-Schritt Anleitung

    Naaa, welche Gemüse sollen denn bei dir einziehen? Hast du noch mehr Tipps rund um das Thema Gemüseanbau? Ich freue mich auf deinen Kommentar! :)

    *Dieser Artikel enthält Werbung für den Wurzelwerk-Onlineshop.

    Den Garten gestalten: 9 geniale Ideen für deinen Traumgarten

    Den Garten gestalten hieß bei dir bisher, Möhren, Zucchini und Zwiebeln in die Beete einzusortieren? Dann geht da noch viiiel mehr! Mit ein bisschen Liebe machst du deinen eintönigen „Arbeitsgarten“ nämlich zum echten Traumplätzchen. Mit diesen neun genialen Ideen zauberst du schnell, einfach und preiswert dein ganz persönliches kleines Gartenparadies. Auf geht’s!

    Inhaltsverzeichnis:
    Warum überhaupt den Garten gestalten?
    9 Ideen zum Garten Gestalten
    Bonus: Bauanleitung für einen Rankbogen
    Und jetzt: ab in den Garten!

    Warum überhaupt den Garten gestalten?

    Ob auf der morgendlichen Runde durch die Beete, der Erntetour vor dem Mittagessen oder beim Arbeitseinsatz in den Gemüsereihen: Ich bin einfach unglaublich gerne in meinem Garten. Dort scheint die Zeit gleichzeitig still zu stehen und wie im Nu zu verfliegen.

    Das liegt ganz sicher auch daran, dass ich es genieße, aus meinem Fleckchen Erde einen absoluten Wohlfühlort zu machen. Schon mit ein paar kreativen Ideen beim Gemüsegarten Gestalten kannst du dir jede Menge kleine Hingucker, lauschige Plätzchen und Ruheoasen schaffen. Und wenn ich dir eines von Herzen empfehle, dann das:

    Mach deinen Garten zu deinem Lieblingsplatz! Lass ihn nicht zum reinen „Arbeitsplatz“ verkommen, denn dein Gemüsegarten kann so viel mehr. Du wirst sehen, dass die Gartenarbeit dreimal so viel Spaß macht, wenn du die Päuschen in einer liebevoll gestalteten Ecke verbringst, aus der du deinen Gemüsegarten bewunderst.

    Diese Herangehensweise ans Gemüsegarten Gestalten hat noch einen ganz wichtigen Aspekt:

    Wenn du Zeit, Platz und die Motivation hast, einfach mal im Garten zu sitzen und zu genießen, beobachtest du viel genauer. Das ist eine wunderbare Möglichkeit, die Zusammenhänge in deinem Garten noch tiefer zu begreifen. So verstehst du die Kreisläufe und entdeckst Kleinigkeiten, die dir sonst nie aufgefallen wären!

    Naaaa? Bist du startklar zum Gemüsegarten Gestalten? Dann geht’s jetzt los mit dem Aufhübschen! Ich habe meine 9 liebsten Gemüsegarten Ideen für dich gesammelt: Drei, zwei, eins, PENG:

    9 Ideen zum Garten gestalten

    Nicht, dass du mich falsch verstehst: Es ist natürlich unglaublich wichtig, beim Garten gestalten das Gemüse nicht zu vergessen! Gerade am Anfang hilft ein kleiner Crashkurs wie dieser hier, dann ist die Ernte schonmal gesichert.

    Damit dir die Planung kinderleicht gelingt, habe ich noch etwas ausgeklügelt: Einen von vorne bis hinten optimierten Gemüsegarten-Beispielplan als kleines Geschenk an dich. Der Plan ist so ausgelegt, dass du das ganze Jahr über kontinuierlich Gemüse erntest und die Beete zu jeder Zeit optimal nutzt.

    Trag deine Email-Adresse gerne hier ein und du bekommst den Plan umgehend zugeschickt – zusammen mit meinen besten Gartentipps, sodass du immer weißt, was im Garten gerade ansteht:

    Sobald du dich um das Gemüse gekümmert hast, kann es an die Gemüsegarten Gestalungsideen gehen! Für alle Vorhaben ist es wichtig, wie wir die ganze Sache angehen. Garten gestalten? JA – aber bitte ohne viel Aufwand, Kredit und Kopfzerbrechen.

    Ein Geheimrezept dafür ist, dass du einfach nutzt, was sowieso schon da ist. Weiden- oder Haselruten, die alten Ziegelsteine hinter dem Schuppen – ja, sogar die fast vergessene Estrichmatte aus dem Keller. Aus all diesen Sachen kannst du echte Schätzchen bauen. Los geht’s!

    1. Garten gestalten beginnt am Gartentor!

    Der erste Eindruck zählt! Das kannst du beim Garten Gestalten gleich nutzen.

    Ich lieeebe Gartentörchen, am allerbesten mit Bogen. Das hat einfach was, oder? Selbst ein ganz einfacher Bogen macht richtig was her und ist ruckzuck aufgebaut. Dort kannst du dann Bohnen, Kapuzinerkresse oder Wicken hochranken lassen und schaffst dir einen märchenhaften Eingang zu deinem Garten. Dornröschen lässt grüßen ;)

    Für das easy peasy Model brauchst du zwei lange Äste oder Stangen als Seitenpfosten und ein kürzeres Exemplar.

    Die „Seitenpfosten“ kannst du zum Beispiel am Zaun festzurren. Noch stabiler wird es, wenn du sie in die Erde schlägst. Das geht viel einfacher mit etwas angespitzten Stöcken, damit sie sich tief im Boden verankern.

    Wie stabil dein Tor sein soll, hängt davon ab, was du genau damit vorhast! Hängst du eine kleine Wimpelkette oder an heißen Sommertagen Teekräuter zum Trocknen daran auf? Dann reicht es, wenn du alles wirklich fest verzurrst.

    Soll eine Stangenbohne oder Blumen an deinem Bogen emporklettern, dann lohnt es sich, ihn wirklich stabil zu bauen. So übersteht dein Empfangskomitee auch mal einen Sturm, ohne in Ohnmacht zu fallen.

    Gemüsegarten gestalten: Marie unter ihrem Gartenbogen

    Zuletzt verbindest du deine Seitenpfosten mit einem kräftigen Ast. Fertig ist der schnellste Gartenbogen aller Zeiten. Den Garten gestalten kann so einfach sein!

    2. Mit Schildern deinen Garten gestalten

    Das ist dir für den Anfang zu kompliziert? Auch ein kleines Willkommensschild zaubert dir jedes Mal beim Ankommen ein Lächeln ins Gesicht. Also häng dir doch einfach deinen Lieblingsspruch ans Gartentor. Gemüsegarten Ideen müssen nicht immer mit Handwerk verbunden sein!

    Aber Schilder können auch IM Garten für kleine Glücksmomente sorgen. Aus größeren Steinen, Ziegeln, Holzteilen oder auch alten Dachschindeln kannst du ganz fix schöne Beetschilder kreieren.

    Klar, spätestens im Juni weißt du Bescheid, was wo wächst bei dir! Aber im Frühjahr ist der Überblick ganz schnell mal verloren. Außerdem: beim Garten Gestalten geht’s auch ganz oft um das Gefühl, was du hier herbeizauberst!

    Ich kann dir eins sagen: kleine Schilder, auf denen steht, was hier alles Schönes wächst, schaffen ein ganz besonderes Flair. Solche Gemüsegarten Gestaltungsideen versetzen dich sofort in einen alten Bauerngarten. Haaaaach, einfach nur schön!

    Kleiner Tipp: es gibt extra für den Garten Kreidestifte, die mit etwas Wachs versetzt sind. Die halten wirklich einige Regengüsse aus und die romantische Kreideschrift passt einfach super in den Garten.

    Noch mehr Tipps zu Garten-Pimpen habe ich überigens hier im Video für dich:

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    3. Nutzgarten gestalten mit Rankgerüsten

    Beim Thema Garten Gestalten fällt mir sofort eine Sache ein: Rankgerüste! Sie sehen nicht nur toll aus, sie helfen auch beim Platzsparen. Wenn du einen sehr kleinen Garten hast, wächst dein Gemüse eben nach oben!

    Einen traditionellen Nutzgarten kannst du mit ganz verschiedenen Rankgerüsten gestalten. Liebst du auch diese alten Bauerngärten und weißt nicht so richtig, wie du diesen Charme in deinen Garten bekommst? Glaub mir, die Rankgerüste machen den Unterschied. ;)

    Hier kannst du dich richtig austoben. Von kinderleicht bis hochkompliziert ist alles möglich.

    Lieber erstmal ganz simpel? Das einfachste Rankgerüst, mit dem du deinen Garten gestalten kannst, besteht aus drei langen Stöcken. Die bindest du oben zusammen und stellst sie zu einem Tipi auf. Das verleiht deinem Garten Höhe und sieht super schön aus.

    Du hast Lust, ein bisschen mehr zu basteln? Dann kannst du dein Tipi mit Weide umflechten. Dafür verwebst du für deine Erbsen 1m lange Zweige oder baust Spaliere für Wildtomaten und Blumen.

    Genaue Anleitungen gefällig? Dann schau mal hier vorbei, da kannst du dir deinen Liebling unter 7 wunderschönen Rankgerüsten raussuchen!

    Wenn du einmal loslegst, lässt dich das Fieber so schnell nicht los. Die verschiedenen Rankgerüste geben dir beim Garten Gestalten einen richtigen Boost. Yay!

    4. Platz für dich und deine Liebsten

    Jetzt haben wir schon allerhand Gemüsegarten Ideen, bei denen es rund um die Beete und dein Gemüse geht. Bei all dem Eifern solltest du DICH nicht vergessen!

    Es ist nämlich einfach herrlich, wenn du beim Garten Gestalten auch Platz für dich und deine Liebsten einplanst. Je nach Gartengröße kann das ganz unterschiedlich aussehen. Eine lange festliche Tafel oder einfach eine gemütliche Picknickdecke? Eine kleines Tischlein für den Kaffeeplausch oder eine Bank zum gemeinsam Pause machen?

    Gemüsegarten gestalten: Leseecke im Garten

    Was immer zu dir und deinen Lieblingsmenschen passt, ist genau das Richtige. Vielleicht noch kleine Laternen, fröhliche Wimpelketten, eine bequeme Decke oder Kissen? Schon hast du mit wenig Aufwand einen herrlichen Treffpunkt geschaffen, wo ihr feiern, genießen und zur Ruhe kommen könnt!

    So startest du dann auch wieder voller Elan und neuer Ideen, wenn es ans Beet geht – denn fehlen da nicht vielleicht noch fesche Beetumrandungen?

    5. Garten gestalten mit Beetumrandungen

    Eine Beetumrandung ist nicht nur toll, um Unkraut davon abzuhalten, deine Beete einzunehmen. Klare Konturen geben einem Garten auch Struktur und alles wirkt gleich viel ordentlicher.

    Wir verwenden gerne Steine um unsere Beete einzufassen, oder bauen niedrige Kisten aus Holz. Mit ein bisschen Fantasie verwandelt sich aber fast alles in eine Beeteinfassung. Sehr hübsch, aber aufwändig, wenn du sie selber machst, sind zum Beispiel kleine Mini-Zäune aus Weiden- oder Haselruten.

    Schneller geht es mit Baumstämmen oder dicken Ästen. Die haben einen rustikalen Charme und kleine Gäste nutzen sie gern als Sitzgelegenheit!

    An dieser Stelle ist das Garten Gestalten auch einfach praktisch: Die Beetumrandung schützt deine Rasenkante und deinen großen Zeh! Du trittst die Kante nicht um, verbiegst sie nicht und stolperst auch nicht ständig darüber. ;)

    6. Vergiess die Blümchen nicht!

    Bis vor Kurzem habe ich es absolut nicht eingesehen, dass ich wertvolle Gartenfläche für etwas „verschwenden“ soll, dass ich nicht essen kann. Blumen? Können die Nachbarn anbauen! Bei mir wachsen nur sinnvolle Pflanzen. ;)

    Aber: Stopp mal, wie wollen ja schließlich einen Garten gestalten, nicht einen Acker anlegen! Blumen sind einfach superschön und so ein paar Farbtupfer machen im Garten richtig was her. Von den positiven Wirkungen auf die Bienen ganz zu schweigen. Und für die ganz Verrückten – wie mich – gibt’s ja außerdem sogar essbare Blumen. ;)

    Garten gestalten und Salatschüssel aufpeppen in einem Rutsch! Das klingt interessant? Dann probiers doch mal mit Cosmeen, Kapuzinerkresse, Löwenmäulchen… Puh, da gibt’s so viele essbare Schönheiten! Hier kommt deshalb eine kleine Tabelle mit meinen zehn Lieblingsblumen für dich:

    BlumeDas kannt du ernten:
    RingelblumeDie milden Blütenblätter
    CosmeeDie komplette Blüte
    LöwenmäulchenDie Blätter oder die süßlichen Blüten
    Borretschden blauen Blütenteil
    SonnenblumenDie leuchtenden Blütenblätter
    KornblumeDie zarten Blüten
    LöwenzahnDie Blüten und Blätter (relativ bitter)
    RoseDie duftigen Blütenblätter
    Wilde StiefmütterchenDie bunten Blüten
    VeilchenDie milden Blätter und die duftenden Blüten

    Topinambur, Artischocke und viele Erbsen- und Bohnenarten sind übrigens auch interessant, wenn du eher Richtung „Nutzgarten gestalten“ tendierst.

    Sie bringen dir wunderschöne Blütenfarben und -formen in dein Paradies. Und der Clou: Topinambur lässt dich im Winter ihre leckeren Wurzeln ernten. Und die Artischocke lockt mit ihren Feinschmeckerblüten.

    Und Überraschung: Deine Hülsenfrüchte können nicht nur Bohnen und Erbsen! Je nach Sorte, zaubern sie ein ganz entzückendes Blütenmeer von Weiß über Zartrosa bis zu einem tiefen Dunkelrot!

    7. Garten gestalten mit Recycling Rankbogen

    Ich habe mich ja schon geoutet, ich steh auf Bögen! Egal ob am Gartentor, mitten im Beet oder über dem Gartenweg. So ein verwunschener, bewachsener Rankbogen, haaach, wie im Märchen!

    Nutzgarten gestalten: Rankbogen mit Melonen

    Klar, hier geht’s ums Garten Gestalten und nicht um den Märchengarten! Dann ranken über den Bogen eben nicht Efeu und Rosen, sondern Melonen, Gurken und Bohnen. Finde ich prima!

    Solche Gemüsegarten Ideen sind Gold wert, denn sie sehen fantastisch aus und sie helfen gleichzeitig deinem Gemüse, mehr Sonne zu bekommen. Ganz nebenbei sparst du auch noch richtig viel Platz, denn dein Gemüse wächst einfach in den Himmel!

    Ein paar Tipps habe ich aber noch, bevor ich dir eine kleine Bauanleitung gebe. Wenn du deinen Bogen im Beet aufstellst, ist es wichtig, auf den Schattenwurf zu achten. Perfekt ausgerichtet ist der Bogen, wenn der Durchgang von Süd nach Nord verläuft. So entsteht keine schattige Nordseite, an der kaum etwas wachsen will.

    Die Ostseite deines Bogens ist tendenziell trotzdem die schattigere. Hier fühlt sich eine Minigurke wohl. Sie kann am Bogen hochranken und freut sich über dieses Müh an Schatten. Auf die Westseite kannst du eine Minimelone setzen – und vielleicht noch eine Luffagurke? Dann wächst sogar dein eigener Schwamm im Garten!

    Jetzt aber mal zurück vom Bad zum Garten Gestalten. Hier kommt meine Anleitung für einen Rankbogen:

    Bonus: Bauanleitung für einen Rankbogen

    Das brauchst du:

    3 Estrichmatten ca 150 x 100 cm
    4 Pfosten/ Stangen/ dicke Äste in je ca. 2 m Länge
    4 möglichst lange Hasel- oder Weidenruten
    Draht und Seil

    So wird’s gemacht:

    1. Schlage die Pfosten je 95 cm voneinander entfernt (etwa 30 cm tief) in den Boden. Du erhältst dadurch ein Quadrat mit je 95 cm langen Seiten.
    2. Mit dem Draht befestigst du auf der West- und Ostseite hochkant je eine Estrichmatte, sodass sie unten gerade den Boden berührt. Zurre sie oben, mittig und unten gut an den Pfosten fest, damit sie ordendlich was aushalten.
    3. Nun verbindest du beide Wände mit der letzten Matte. Dafür biegt sie sich als Rundbogen von einer Seite zur anderen. Die drei Matten überlappen sich am Ende, wodurch das ganze noch stabiler wird.
    4. Wenn dir der obere Bogen noch nicht stabil genug erscheint, kommen jetzt die Weiden- oder Haselruten zum Einsatz. Wickle jeweils zwei Ruten umeinander. Das machst du so, dass das dünne und das dickere Ende seitenverkehrt aufeinander liegen. So biegen sie sich nämlich an beiden Enden gleichmäßig!
    5. Diesen Rundbogen kannst du nun an die Nord- und Südseite des Bogens binden und auch an den Pfosten verzurren. Auf diese Weise schaffst du zusätzliche Stabilität.
    6. Das wars auch schon – jetzt kannst du deinen neuen Bogen bepflanzen, damit er bald wunderbar bewachsen ist.

    8. Einfach anhängen beim Garten Gestalten

    Den Nutzgarten gestalten ist gar nicht so nützlich, wenn du einen ganz wichtigen Nutzen vergisst: Deine Entspannung! Klar, bei den ganzen Garten Gestaltungsideen denkt jeder erstmal nur an’s Beetanlegen. Gemüse ist aber auch im Gemüsegarten nicht alles, da gibt’s nämlich noch soooo viel mehr zu entdecken und genießen!

    Dem Vogelgezwitscher lauschen, zur Ruhe kommen und über dicke Hummeln kichern. Oder einfach mal im Farbenmeer versinken und all die herrlichen Sommerdüfte bewusst wahrnehmen. Das ist nur ein kleiner Ausflug in die Welt, die da auf dich wartet.

    Gerade am Anfang sind wir Gartenmenschen aber meistens komplett gaga! Da denken wir beim Gemüsegarten Gestalten an vieles, aber nicht an unsere eigene Entspannung. Sieht’s bei dir ähnlich aus? Kein Problem – das holen wir jetzt noch fix nach. Schwupps ist dein Garten eine kleine Wohlfühloase!

    Hängematte am Apfelbaum

    Spaziere doch mal ganz neu durch deinen Garten und schau dich um. Wo würdest du gern länger sitzen, genießen oder sogar liegen? Jeder Garten hat diese Eckchen, wo es besonders intensiv duftet, der Blick einfach umwerfend schön ist oder du dich ganz bei dir und deinem Garten fühlst.

    Das sind genau die Zauberplätzchen, die nach einer Hängematte, einem Liegestuhl oder einem Hängesitz rufen. Oder wie wärs mit einer kleinen Bank, einem alten Korb- oder Schaukelstuhl?

    Schaff dir ein Lieblingsplätzchen zum Lesen, Genießen und Durchatmen. Gerade wenn dir der Garten mal über den Kopf wächst, ist das total wichtig! Ich verspreche dir, du wirst staunen, wieviel diese Gemüsegarten Ideen der anderen Art ausmachen.

    9. Einen gastfreundlichen Garten gestalten

    Jetzt habe ich noch ein paar Gemüsegarten Gestaltungsideen für dich und deine kleinen Gäste. Dein Garten kann nämlich auch ein Wohlfühlplätzchen für possierliche Piepmätze, Igor den Igel und all die fleißigen Brummer werden!

    Das tut deinem Garten gut, denn die Gäste helfen alle eifrig dabei, ihn im Gleichgewicht zu halten. Gleichzeitig kannst du damit auch wieder kleine Hingucker im Garten gestalten.

    Also baue dir doch ein hübsches Vogelhaus, bastel ein Insektenhotel und schichte einen Igelhaufen in einer ruhigen Ecke. Auch eine Bade- und Trinkstelle für Vögel sieht immer hübsch aus. Und es ist einfach herzallerliebst zu beobachten, wie die Vögel sich darüber freuen und fröhlich planschen!

    Das ist überhaupt ein weiterer Gewinn: Du lockst dir viel mehr Leben in den Garten. Es ist so eine Freude, abends mal einen Igel zu entdecken und die glücklichen Insekten an warmen Tagen summen zu hören.

    So, das waren eine Menge Anregungen, wie jede Menge kreative Ideen den Gemüsegarten, die Tiere und Dich glücklich machen können. Wenn du jetzt in deinem Traumgarten eine richtig dicke Ernte einfahren willst, habe ich da was für dich: Komm in meinem „Gemüsegarten starten“-Onlinekurs! Dort gibt’s jede Menge Wissen, Tipps und Tricks für einen pflegeleichten und produktiven Garten. Ich würde mich super freuen, dich dort wieder zu sehen.

    Merke dir den Artikel auf Pinterest!
    Merke dir diesen Artikel auf Pinterest!

    Und jetzt: Ab in den Garten!

    Huiuiui, jetzt kribbelt es mir aber in den Fingern! Noch ein Ranktippi für meine Bohnen und zum Verstecken für kleine Minigärtner, das wär schon was… Ab geht’s, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Einzige bin, die jetzt unbedingt ihren Garten gestalten will?! Schnapp dir auf jeden Fall deinen Gemüsegarten-Pflanzplan, bevor du in den Garten stürmst. Ich freue mich schon auf ganz viele wunderschöne Oasen und super glückliche Gartenmenschen!!

    Noch mehr Ideen zum Gartenplanen und Gestalten? Dann schau doch mal hier vorbei:

    Mehr Permakultur für deinen Garten! 9 konkrete Ideen & Methoden

    7 wunderschöne Rankhilfen, die du selber bauen kannst

    Die 7 häufigsten Fehler im Gemüsegarten – und Tipps, wie du es besser machst

    Wie möchtest du deinen Garten gestalten? Was planst du und welche tolle Ideen hast du schon verwirklicht?

    Dieser Artikel enthält Werbung für den Wurzelwerk-Onlineshop.